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Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

Empfohlene Beiträge

chirlu
vor einer Stunde von incts:

Es geht hier doch darum, dass diese Personen (die über die Zukunft der gesetzlichen Rente mitentscheiden) nicht mit im selben Boot sitzen.

 

Wenn sie Rente bekommen, sitzen sie „mit im selben Boot“.

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Der Heini
· bearbeitet von Der Heini
vor 53 Minuten von Bolanger:

Ähnliches für Selbständige, die derzeit komplett privat vorsorgen müssen.

Als Selbstständiger möchte dem widersprechen. Es hat für mich wenig Einfluss, wie die GRV sich entwickelt. Da hat die Entwicklung der GKV einen höheren Einfluss, da sich die PKV teilweise daran orientiert.

Klar, zu hohe GRV muss mit erhöhten Steuern erwirtschaftet werden, das betrifft dann aber wahrscheinlich alle. Und eine starke Erhöhung der Besteuerung von Kapitaleinkünften würde hohe Abflüsse ins europäische Ausland mit sich führen, zumindest bei den Reichen.

Mich interessieren die Vorschläge der Kommission aber aus Nachrichtensicht dennoch, da Einfluss auf die Gesellschaft und vielleicht kommende extreme Regierungen in DE.

vor 2 Minuten von chirlu:

 

Wenn sie Rente bekommen, sitzen sie „mit im selben Boot“.

Kommt darauf an wie viel Rente die im Verhältnis zu den Pensionen bekommen. Wenn das nur wenige Prozent ausmacht, ist der Platz im Boot vernachlässigbar.

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chirlu
vor 54 Minuten von Bolanger:

Ähnliches für Selbständige, die derzeit komplett privat vorsorgen müssen.

 

Müssen sie nicht – sie können sich ebenfalls in der gesetzlichen Rentenversicherung versichern; bei Antragspflichtversicherung sogar mit genau den gleichen Auswirkungen wie bei Angestellten.

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Bolanger
vor 4 Stunden von chirlu:
vor 5 Stunden von Bolanger:

Ähnliches für Selbständige, die derzeit komplett privat vorsorgen müssen.

 

Müssen sie nicht – sie können sich ebenfalls in der gesetzlichen Rentenversicherung versichern

das nennt man dann freiwillige Versicherung in der GRV. Das bezeichne ich als private Vorsorge, denn es gibt weder eine gesetzliche Pflicht, noch einen Arbeitgeberanteil. 

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Barqu
14 hours ago, chirlu said:

 

Wenn sie Rente bekommen, sitzen sie „mit im selben Boot“.

Wie wirkt es sich den aus auf die Pensionen der Professoren, wenn sich bsw. das Renteneintrittsalter aendert oder das Rentenniveau sinkt?

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pcfreak324
vor 8 Stunden von Barqu:

Wie wirkt es sich den aus auf die Pensionen der Professoren, wenn sich bsw. das Renteneintrittsalter aendert oder das Rentenniveau sinkt?

Zunächst ist festzuhalten, dass sich Änderungen der gesetzlichen Rente – etwa am Renteneintrittsalter oder am Rentenniveau – nicht unmittelbar auf die Beamtenversorgung auswirken. Hintergrund ist, dass die Beamtenversorgung auf einer eigenständigen gesetzlichen Grundlage beruht (für Bundesbeamte das BeamtVG; für Landes- und Kommunalbeamte jeweils entsprechende Landesgesetze), die nicht durch Änderungen im SGB VI automatisch mitgeändert wird.

 

In der Praxis werden jedoch rentenrechtliche Reformen regelmäßig durch eigenständige Gesetzgebungsakte wirkungsgleich auf die Beamtenversorgung übertragen. Dies geschieht zum einen aus politischen Gerechtigkeitserwägungen, zum anderen, weil sich die Dienstherrn bestehende Einsparpotenziale nicht entgehen lassen. Insofern „sitzen“ Rentner und Versorgungsempfänger langfristig durchaus „im selben Boot“, allerdings nicht automatisch, sondern vermittelt über den Gesetzgeber.

 

Das Bundesministerium des Innern, das für die Beamtenversorgung der Bundesbeamten zuständig ist, formuliert dies wie folgt:

Demografisch bedingte Renten-Reformen wurden auf Beamtenpensionen übertragen.



Beispielsweise wurden:
  • wirkungsgleich die Versorgungsabschläge bei vorzeitigem Ruhestand oder die schrittweise Anhebung der Altersgrenze vom 65. auf das 67. Lebensjahr auf die Beamtenversorgung übertragen.
  • Dämpfungselemente der Rentenanpassung systemgerecht auf die Beamtenversorgung übertragen. Analog zur sogenannten "Riestertreppe" verminderten sich die acht nach dem 31. Dezember 2002 erfolgten Anpassungen der Versorgungsbezüge. Dadurch ergab sich eine Minderung des Versorgungsniveaus um insgesamt über 4 %.

 

 

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Schwachzocker

Ein kleiner Schmankerl:

 

Anpassung der Beamtenbesoldung

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Der Heini
vor 38 Minuten von Ramstein:
  Zitat

Als weiteren Baustein zur Finanzierung des Sozialstaats fordert die SPD laut „Spiegel“ eine Ausweitung der Rentenversicherungspflicht auf Beamte, Selbstständige und Mandatsträger. 

Idee gut, aber wird wieder nicht umgesetzt oder sehr schlecht mit vielen Ausnahmen. Ansonsten kassiert das Verfassungsgericht teile wieder.

Das sieht mir nach Ideen zur Verbesserung der Umfragewerte aus, als das es wirklich ernst gemeint ist.

Ab welchem Alter sollen denn Beamte, Selbstständige und Co einzahlen? Schon da wirds problematisch. Man müsste das gesamte System auf einen Schlag umstellen und Doppelbesteuerung ist auch noch ein Problem, ausser man lügt mit einem neuen Kassensoli.

 

Die Ideen waren schon mehrfach da und konnten nicht umgesetzt werden, abwarten.

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PKW
vor 4 Stunden von satgar:

Passt:

vor 6 Stunden von Ramstein:

Wer wird uns verraten? Sozialdemokraten.

Warum?
Die Bessergestellten sind in der PKV oder liegen über der BBG, die juckt das gar nicht. Aber der "kleine Arbeiter", der ein paar Mark Zinsen auf sein Erspartes erlöst (oder der sein ausgebautes Dachgeschoss vermietet), der wird rasiert. Die SPD schneidet ihrer eigentlichen Zielgruppe ins Fleisch.
Wie kann man nur so dämlich sein? 

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satgar
vor 27 Minuten von PKW:

Passt:

Warum?
Die Bessergestellten sind in der PKV oder liegen über der BBG, die juckt das gar nicht. Aber der "kleine Arbeiter", der ein paar Mark Zinsen auf sein Erspartes erlöst (oder der sein ausgebautes Dachgeschoss vermietet), der wird rasiert. Die SPD schneidet ihrer eigentlichen Zielgruppe ins Fleisch.
Wie kann man nur so dämlich sein? 

Man muss das ja im Gesamtkontext der Bürgerversicherung und der Abschaffung der BBGen sehen. Dann wird ein Schuh draus.

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PKW

Bevor da ein Schuh draus wird, müssen sie erst das Verfassungsgericht samt seinen komischen Beschlüssen in die Wüste jagen. rofl 

 
Wenn etwas davon übrig bleibt, dann das KAP und VuV tatsächlich mit in die Berechnungsgrundlage für die GKV läuft. Und damit rasieren sie den "kleinen Mann". Und nur den "kleinen Mann". 

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Bolanger

Naja, es dürfte aus Gleichheitsgründen mit dem Äquivalenzprinzip interessante Diskussionen dazu geben. Wenn ich selbst erkrankt bin und mich nicht mehr um Kapitaleinkünfte und Mieteinnahmen kümmern kann, erhalte ich dass Krankengeld dann auch als Ersatz für diese Einnahmen? Bei der freiwilligen GKV ist das völlig in Ordnung, denn niemand ist dazu gezwungen, diese versicherung zu nutzen. Diese Personen haben die freie Wahl zwischen freiwilliger GKV und Privatversicherung. Aber bei Arbeitnehmern unterhalb der Versicherungspflichtgrenze?  

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PKW
vor 42 Minuten von Bolanger:

Wenn ich selbst erkrankt bin und mich nicht mehr um Kapitaleinkünfte und Mieteinnahmen kümmern kann, erhalte ich dass Krankengeld dann auch als Ersatz für diese Einnahmen?

Wärst du schon mal arbeitslos gewesen, dann wüstest du, dass KAP und VuV sogenannte "leistungslose Einkünfte" sind. Um die muss man sich a.) nicht kümmern und b.) werden die in der GKV nur mit einem reduzierten Prozentsatz verbeitragt, der kein Krankengeldanspruch beinhaltet. Ich weis, das passt einigen nicht.

Warum überhaupt individuelle Krankengeldhöhe? Es soll eine Bürgerversicherung werden, da ist es doch nur logisch, Krankengeld pauschal auf Bürgergeldniveau festzusetzen! 

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Laut FAZ könnte es auf eine Erhöhung der Mehrwertsteuer hinauslaufen

Zitat

Steuererhöhungen statt Reformen?

 

Eine neue Sozialpolitik sollte Sozialabgaben bremsen und Löcher im Etat schließen. Doch die Suche nach neuen Einnahmen rückt stärker in den Vordergrund.

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satgar
vor 13 Stunden von stagflation:

Wenn das käme, wäre ich schon echt sauer. Denn das belastet besonders die kleinen Haushalte. Vom Schüler mit seinem Taschengeld, zum Studenten, dem Rentner, dem Grundsicherungsempfänger, dem Geringverdiener, etc. Alle Personen am unteren Ende der Kette die sonst so gut wie gar keine Steuern zahlen, haben besonders viel Belastung durch die Mwst. Dort zu erhöhen, wäre das falscheste, was man machen kann.

73.svg

 

Und hier, wenn man die Einkommensteuer aus der Betrachtung entfernt:

74.svg

Zitat von der Quelle der Grafiken: "Es bleibt festzustellen, dass das Steuer- und Abgabensystem in Deutschland nur moderat progressiv und in den unteren Einkommen sogar degressiv verläuft.
Die Realität steht also im krassen Gegensatz zu der weit verbreiteten Meinung, dass die progressive Einkommensteuer zu einem progressiven Steuersystem führt. Tatsächlich wird diese progressive Wirkung der Einkommensteuer durch die regressive Wirkung der Sozialversicherungsbeiträge und indirekter Steuern (wie z. B. der Umsatzsteuer) nahezu aufgehoben. 

 

Die progressive Wirkung der Einkommensteuer wird durch die regressive Wirkung der Sozialversicherungsbeiträge und indirekter Steuern fast vollständig aufgehoben."

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CorMaguire
vor 1 Minute von satgar:

Wenn das käme, wäre ich schon echt sauer. Denn das belastet besonders die kleinen Haushalte. Vom Schüler mit seinem Taschengeld, zum Studenten, dem Rentner, dem Grundsicherungsempfänger, dem Geringverdiener, etc. Alle Personen am unteren Ende der Kette die sonst so gut wie gar keine Steuern zahlen, haben besonders viel Belastung durch die Mwst. Dort zu erhöhen, wäre das falscheste, was man machen kann. ... Die progressive Wirkung der Einkommensteuer wird durch die regressive Wirkung der Sozialversicherungsbeiträge und indirekter Steuern fast vollständig aufgehoben."

Cui bono? :lol:

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sparfux
· bearbeitet von sparfux
vor 22 Minuten von satgar:

Zitat von der Quelle der Grafiken: "Es bleibt festzustellen, dass das Steuer- und Abgabensystem in Deutschland nur moderat progressiv und in den unteren Einkommen sogar degressiv verläuft.

Zu einem fairen Vergleich müsste man aber auch die erhaltenen Sozialleistungen gegenrechnen. Diese reduzieren schließlich die effektive Belastung.

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PrivateBanker

@Satgar

Gibt es bei der gleichen Quelle (bitte Link !) auch eine Übersicht in absoluten Zahlen, damit die Leistungsfähigkeit der betreffenden Haushalte besser ablesbar ist?

 

Beispiel: Wenn wir beide gut Essen gehen und die Rechnung 50/50 teilen hat das noch keine Aussage dazu wie diese Ausgabe den Einzelnen belastet im Verhältnis zu seinem Einkommen

 

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dev

  

vor 20 Minuten von satgar:

...

Die Sozialbeiträge sind eine Vorsorge für einem selbst, deshalb würde ich diese ausklammern.

Die Tabak-, Alkohol- und Wettsteuer sind Privatvergnügen, auch ausklammern.

 

Aber die Mehrwertsteuer zu erhöhen sehe ich auch problematisch und trifft vor allem die, die ihr monatliches Einkommen komplett ausgeben.
Das werden wieder alle per Umsatzrückgang ( nach Umsatzsteuer ) merken.

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CorMaguire
vor 11 Minuten von sparfux:

Zu einem fairen Vergleich müsste man aber auch die erhaltenen Sozialleistungen gegenrechnen. Diese reduzieren schließlich die effektive Belastung.

Afaik müssten die im Haushaltsbruttoäquivalenzeinkommen berücksichtigt sein.

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t.klebi
vor 15 Minuten von satgar:

 

Zitat von der Quelle der Grafiken: "Es bleibt festzustellen, dass das Steuer- und Abgabensystem in Deutschland nur moderat progressiv und in den unteren Einkommen sogar degressiv verläuft.
Die Realität steht also im krassen Gegensatz zu der weit verbreiteten Meinung, dass die progressive Einkommensteuer zu einem progressiven Steuersystem führt. Tatsächlich wird diese progressive Wirkung der Einkommensteuer durch die regressive Wirkung der Sozialversicherungsbeiträge und indirekter Steuern (wie z. B. der Umsatzsteuer) nahezu aufgehoben. 

 

Die progressive Wirkung der Einkommensteuer wird durch die regressive Wirkung der Sozialversicherungsbeiträge und indirekter Steuern fast vollständig aufgehoben."

Schön wäre es in solchen Fällen auch die Quelle zu verlinken. https://steuermythen.de/mythen/mythos-7/
Unrichtig bzw. unvollständig bleibt die Aussage doch. 
Die Kurve endet nämlich "zufällig" gerade an dem Punkt, wo die ESt-Progression richtig Fahrt aufnimmt. 

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satgar
vor 4 Minuten von t.klebi:

Schön wäre es in solchen Fällen auch die Quelle zu verlinken. https://steuermythen.de/mythen/mythos-7/
Unrichtig bzw. unvollständig bleibt die Aussage doch. 
Die Kurve endet nämlich "zufällig" gerade an dem Punkt, wo die ESt-Progression richtig Fahrt aufnimmt. 

Sind wir uns denn aber trotzdem einig, dass die unteren Einkommenshaushalte besonders von einer Mwst Erhöhung betroffen wären? 

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CorMaguire
vor 4 Minuten von t.klebi:

...Die Kurve endet nämlich "zufällig" gerade an dem Punkt, wo die ESt-Progression richtig Fahrt aufnimmt. 

Verstehe ich nicht, es sind 100% der Einkommen dargestellt. Wie kommst du darauf?

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Schwachzocker
vor 13 Minuten von satgar:

Sind wir uns denn aber trotzdem einig, dass die unteren Einkommenshaushalte besonders von einer Mwst Erhöhung betroffen wären? 

Ja! Sind wir uns denn auch darin einig, dass die von allem besonders betroffen sind, was Geld kostet?

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