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Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

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dev
Posted

Platz
1) Lohnsteuer ( excl. Kindergeld )

2) Umsatzsteuer

grafik.thumb.png.b62bb5b5aca11fcac5dbc2d78f4230e7.png

Quelle
 

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t.klebi
Posted · Edited by t.klebi
vor 14 Minuten von CorMaguire:

Verstehe ich nicht, es sind 100% der Einkommen dargestellt. Wie kommst du darauf?

Mit den Prozent hast du tatsächlich recht. Ich hatte versehentlich die untere Achse als Einkünfte angesehen.

 

Damit ist aber dann die gesamte Grafik falsch. Die Einkommen- u. Unternehmenssteuer enden in der Grafik bei knapp 35 Prozent. Das ist definitiv falsch. Hohe Einkommen haben aber einen Grenzsteuersatz von deutlich über 50% und auch die Durschnittsteuerbelastung nähert sich asymptotisch natürlich auch über 50%

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satgar
Posted
vor 11 Minuten von t.klebi:

Mit den Prozent hast du tatsächlich recht. Ich hatte versehentlich die untere Achse als Einkünfte angesehen.

 

Damit ist aber dann die gesamte Grafik falsch. Die Einkommen- u. Unternehmenssteuer enden in der Grafik bei knapp 35 Prozent. Das ist definitiv falsch. Hohe Einkommen haben aber einen Grenzsteuersatz von deutlich über 50% und auch die Durschnittsteuerbelastung nähert sich asymptotisch natürlich auch über 50%

Die Grafik ist aber letztlich vom DIW: https://www.diw.de/de/diw_01.c.559193.de/nachrichten/senkt_die_mehrwertsteuer.html

 

Die sind ja nicht dumm.

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CorMaguire
Posted · Edited by CorMaguire
vor 13 Minuten von t.klebi:

... Damit ist aber dann die gesamte Grafik falsch. Die Einkommen- u. Unternehmenssteuer enden in der Grafik bei knapp 35 Prozent. Das ist definitiv falsch. ...

Der MwSt-Satz sinkt ja auch nicht mit steigendem Einkommen. :)

Deswegen würde ich mal stark vermuten, dass der Anteil der Steuern/Sozialabgaben am Haushaltseinkommen dargestellt ist.

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dev
Posted
vor 1 Minute von CorMaguire:

Der MwSt-Satz sinkt ja auch nicht mit steigendem Einkommen. :)

Deswegen würde ich mal stark vermuten, dass der Anteil der Steuern/Sozialabgaben am Haushaltseinkommen dargestellt ist.

Es wird davon ausgegangen, das man vom verfügbaren Einkommen weniger ausgibt und somit der Mehrwertsteueranteil am Einkommen sinkt. ( Bsp: Sparrate kostet keine MwSt )

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Schlumich
Posted

Egal was kommt, es wird die "Lösung" werden, die für die Politik am einfachsten sein wird umzusetzen. Und da sehe ich eine Erhöhung der MWST ganz weit vorne. Man erinnere sich an die letzte Erhöung von 16% auf 19% durch SPD und CDU/CSU im Jahre 2007. Im Wahlkampf wurde das noch als NoGo abgetan und danach... schwupps mal eben um 3% (!!!) hoch.

 

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dev
Posted · Edited by dev
vor 7 Minuten von Schlumich:

Egal was kommt, es wird die "Lösung" werden, die für die Politik am einfachsten sein wird umzusetzen. Und da sehe ich eine Erhöhung der MWST ganz weit vorne. Man erinnere sich an die letzte Erhöung von 16% auf 19% durch SPD und CDU/CSU im Jahre 2007. Im Wahlkampf wurde das noch als NoGo abgetan und danach... schwupps mal eben um 3% (!!!) hoch.

Ich habe da eine andere Erinnerung, die eine Partei warb mit einer 1%-Erhöhung und die andere 2% und die GroKo hatte dann beide Programme addiert.

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Wishmueller
Posted
vor 17 Minuten von Schlumich:

Egal was kommt, es wird die "Lösung" werden, die für die Politik am einfachsten sein wird umzusetzen. Und da sehe ich eine Erhöhung der MWST ganz weit vorne. Man erinnere sich an die letzte Erhöung von 16% auf 19% durch SPD und CDU/CSU im Jahre 2007. Im Wahlkampf wurde das noch als NoGo abgetan und danach... schwupps mal eben um 3% (!!!) hoch.

 

 

Da war die "politische Landschaft" aber noch eine andere als heute. Alleine aus dem Grund sehe ich das nicht als realistische Option an. Eine "einfache" Lösung über die Mehwertssteuer, die ja nun offensichtlich die unteren Einkommen stärker betrifft als die oberen, wird dann auch noch die letzten (Demokratie-)Zweifler in die Arme der Populisten treiben..... ;)

 

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satgar
Posted
vor einer Stunde von dev:

Ich habe da eine andere Erinnerung, die eine Partei warb mit einer 1%-Erhöhung und die andere 2% und die GroKo hatte dann beide Programme addiert.

Nee, da trügt dich deine Erinnerung.

 

Gefordert war 0% und 2%. Deswegen machte man sich damals auch darüber lustig, dass der Kompromiss nicht auf 1% hinausgelaufen war, sondern es 3% wurden.

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t.klebi
Posted
vor 1 Stunde von satgar:

Die Grafik ist aber letztlich vom DIW: https://www.diw.de/de/diw_01.c.559193.de/nachrichten/senkt_die_mehrwertsteuer.html

 

Die sind ja nicht dumm.

Und dort steht dann auch, was die eigentlich darstellen wollen:
"Zu entnehmen ist, welche Prozentanteile des gesamten Haushaltseinkommens für welche Steuern und Abgaben aufgebracht werden. Die Haushalte mit den geringsten Einkommen werden links, die mit den höchsten ganz rechts in der Grafik gezeigt."

Trotzdem stimmt es schlicht nicht. Nach dieser Darstellung würde die Topverdiener niemals mehr als etwa 33 Prozent ihres Einkommens in Form von Ertragsteuer bezahlen. Schauen wir mal bei Einkünften p.a. von 500.000 Euro Alleinstehend. Da landen wir bereits bei einer Durchschnittsteuer von über 42 Prozent. 

Ausschüttende Kapitalgesellschaften kommen übrigens auf etwa 100x(1-0,3)*(1-0,25*1,055)= 51,5% lineare Steuerbelastung. 

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dev
Posted
vor 27 Minuten von satgar:

Nee, da trügt dich deine Erinnerung.

Hmm, da hab ich mir das falsch gemerkt, naja, aber beide bekommen deshalb von mir keine eine Stimme mehr. Da bin ich ein wenig nachtragend.

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s1lv3r
Posted
vor 6 Minuten von t.klebi:

Trotzdem stimmt es schlicht nicht.

 

Naja, zum einen werden in der Grafik Perzentile betrachtet und zum anderen liegt es ggf. auch an der polynomischen Glättung (nicht das ich davon Ahnung hätte ...). Wenn es jetzt 0,01% Prozent der Leute gibt, die tatsächlich wie von dir skizziert 500.000€ zVE haben, bedeutet das nicht automatisch, dass die Grafik deswegen "nicht stimmt" ...

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satgar
Posted
vor 24 Minuten von t.klebi:

Trotzdem stimmt es schlicht nicht.

Ok, dann solltest du das DIW konsultieren und genau darlegen, was dein Punkt ist. Ich nehme allerdings an, dass sich ganze Gruppen an deren Arbeit beteiligt habe. Daher muss ich davon ausgehen, das die Recht haben, und nicht du.

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Dandy
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Du weißt aber schon, wie es um die politische Neutralität des DIW bestellt ist, oder?

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CorMaguire
Posted · Edited by CorMaguire
vor 15 Minuten von Dandy:

Du weißt aber schon, wie es um die politische Neutralität des DIW bestellt ist, oder?

"Persönliches" Argument, deswegen bedeutungslos.

 

Btw wie ist es denn so um Deine politische Neutralität bestellt?

 

Aber egal ... wenn Du an der Darstellung/Zahlen etwas zu fachlich/methodisch zu mäkeln hast ...  her damit. Wenn Du sowas nicht selber hast ... es gibt ja bestimmt andere Institute mit anderer "politischer Ausrichtung", vielleicht wirst Du da fündig.

vor 41 Minuten von t.klebi:

.. Trotzdem stimmt es schlicht nicht. Nach dieser Darstellung würde die Topverdiener niemals mehr als etwa 33 Prozent ihres Einkommens in Form von Ertragsteuer bezahlen. ....

 Es kann nicht sein, was nicht sein darf :) 

 

Warum nicht? Nur mit Abgeltungssteuer kann ich als Topverdiener ohne Nachdenken bei 25% und Soli bleiben ...

 

Das macht man ja schon mit weitaus geringeren Einkommen so sie in Richtung Kapitaleinkünfte, statt Arbeitseinkommen zu verlagern.

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Dandy
Posted
vor 6 Minuten von CorMaguire:

"Persönliches" Argument, deswegen bedeutungslos.

Was ist an dem Argument persönlich? Du willst es zu einem ebensolchen machen.

Falls du dich ernsthaft mit der Frage auseinandersetzen möchtest: hier, gerne zur Lektüre

 https://www.ifo.de/DocDL/ifosd_2015_13_5.pdf

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satgar
Posted
vor 5 Minuten von Dandy:

Was ist an dem Argument persönlich?

Ein Argument ist immer dann persönlich, wenn man nicht den Inhalt kritisiert, sondern argumentiert, dass alles was gesagt würde nicht der Wahrheit entsprechen könne, weil der Autor in seiner Haltung eingefärbt sei. Man versucht also sich gar nicht am Inhalt abzuarbeiten, sondern stellt klassisch den Autor infrage um damit jede Diskussion gleich abwürgen zu können. Das ist zwar beliebt, aber trotzdem scheisse.

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Tatsächlich
Posted
vor 58 Minuten von t.klebi:

Ausschüttende Kapitalgesellschaften kommen übrigens auf etwa 100x(1-0,3)*(1-0,25*1,055)= 51,5% lineare Steuerbelastung. 

Du meinst 48,5% Steuerbelastung, richtig?

Nach Deiner, meiner Meinung nach richtigen, Rechnung bleiben 51,5% von der Ausschüttung nach Steuern übrig.

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CorMaguire
Posted · Edited by CorMaguire
vor 19 Minuten von Dandy:

Was ist an dem Argument persönlich? Du willst es zu einem ebensolchen machen.

Falls du dich ernsthaft mit der Frage auseinandersetzen möchtest: hier, gerne zur Lektüre

...

Das Argument "politische Neutralität des DIW" ist "persönlich" (bezogen auf das DIW) weil es nichts mit der Sache zu tun hat.

 

Ja, ich will mich gerne ernsthaft mit der Frage "Beteiligen sich die Einkommensstarken (Top 90%+) angemessen an der Finanzierung des Sozialstaats" auseinandersetzen.

Der Link von Dir hat damit leider nur wenig bis nichts zu tun, da ich nicht über die politische Ausrichtung diverser Institute diskutieren will.

 

Also wenn Du Fakten/Zahlen/Auswertungen/Studien hast, die die Studie vom DIW widerlegen: Her damit. Wenn nicht: Spars Dir. Danke!

 

Btw: Das ifo ist politisch neutral?

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stagflation
Posted
vor 3 Stunden von satgar:

Wenn das käme, wäre ich schon echt sauer. 

 

 Na ja, wenn man eine Staatsquote von 10% oder 20% hätte, könnte man überlegen, wen man wie stark besteuert.

 

Die Staatsquote liegt aber bei 50%. Das heißt, dass der Staat sehr viel Geld braucht. Der Bundes-Finanzminister ist vollauf damit beschäftigt, das benötigte Geld überhaupt reinzubekommen. Ich glaube nicht, dass er noch große Spielräume hat, darüber nachzudenken, was "gerecht" ist. Er nimmt, was er bekommen kann.

 

An dieser Stelle bietet sich die Mehrwertsteuer an. Hohes Volumen, wenig Aufwand beim Eintreiben (das machen die Unternehmen), wenig Gegenwehr.

Überblick: Entwicklung der Mehrwertsteuersätze

Zeitraum           allgemeiner Steuersatz   ermäßigter Steuersatz
-----------------+------------------------+-----------------------
bis 30.06.1968               10%                     5%
ab 01.07.1968                11%                    5,5%
ab 01.01.1978                12%                     6%
ab 01.07.1979                13%                    6,5%
ab 01.07.1983                14%                     7%
ab 01.01.1993                15%                     7%
ab 01.04.1998                16%                     7%
ab 01.01.2007                19%                     7%

Quelle: Bund der Steuerzahler

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Metasom
Posted · Edited by Metasom
vor 5 Minuten von stagflation:

Die Staatsquote liegt aber bei 50%. Das heißt, dass der Staat sehr viel Geld braucht.

Ich glaube, es war Kohls Zitat: „Ab einer Staatsquote von 50% beginnt der Sozialismus.“

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Dandy
Posted
vor 11 Minuten von CorMaguire:

Das Argument "politische Neutralität des DIW" ist "persönlich" (bezogen auf das DIW) weil es nichts mit der Sache zu tun hat.

Ein persönliches Argument gegen ein Wirtschaftsforschungsinstitut. Fast schon drollig.

vor 11 Minuten von CorMaguire:

Ja, ich will mich gerne ernsthaft mit der Frage "Beteiligen sich die Einkommensstarken (Top 90%+) angemessen an der Finanzierung des Sozialstaats" auseinandersetzen.

Der Link von Dir hat damit leider nur wenig bis nichts zu tun, da ich nicht über die politische Ausrichtung diverser Institute diskutieren will.

 

Also wenn Du Fakten/Zahlen/Auswertungen/Studien hast, die die Studie vom DIW widerlegen: Her damit. Wenn nicht: Spars Dir. Danke!

 

Btw: Das ifo ist politisch neutral?

Du willst dich mit der Frage der politischen Neutralität bzw. der Frage, wie oft das DIW quer mit so ziemlich allen Wirtschaftsforschungsinstituten in Deutschland steht, nicht auseinandersetzen. Ich finde die Frage sehr relevant, wenn man immer wieder das DIW zu Fragen von Umverteilung heranzieht. Kann man machen, nur neutral ist es halt nicht.

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CorMaguire
Posted · Edited by CorMaguire
vor 4 Minuten von Dandy:

Ein persönliches Argument gegen ein Wirtschaftsforschungsinstitut. Fast schon drollig.

Du willst dich mit der Frage der politischen Neutralität bzw. der Frage, wie oft das DIW quer mit so ziemlich allen Wirtschaftsforschungsinstituten in Deutschland steht, nicht auseinandersetzen. Ich finde die Frage sehr relevant, wenn man immer wieder das DIW zu Fragen von Umverteilung heranzieht. Kann man machen, nur neutral ist es halt nicht.

Kannst Du gerne so sehen. Ist aber kein Argument zur Frage "Beteiligen sich die Einkommensstarken (Top 90%+) angemessen an der Finanzierung des Sozialstaats".

 

Btw "drollig" ist auch ein starkes Argument :lol:

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satgar
Posted · Edited by satgar
vor 36 Minuten von stagflation:

Die Staatsquote liegt aber bei 50%. Das heißt, dass der Staat sehr viel Geld braucht.

Die Auszahlungen der Rente gehören dazu. Selbst wenn wir nichts an dieser Quote ändern wollten, würde sie steigen und steigen. Und das innerhalb der nächsten 10 Jahre immer weiter. Was bringt uns die Betrachtung dieser Quote dann? Insbesondere auch im internationalen Vergleich, wo bei uns die GRV und GKV mit rein fließen, und derlei Alters- und Krankensicherung in anderen Ländern vielleicht anderweitig gelöst werden und aus der Quote herausfallen. 
 

Ich frage mich daher immer, insbesondere unter Betrachtung unserer Demografie und dem Anteil der GRV in der Staatsquote: was bringt uns diese Quote an Aussagekraft wirklich?

 

Aus der KI:

 

Folgende Hauptpositionen fallen unter die Staatsquote:

Sozialausgaben: Dies ist oft der größte Posten, zu dem Leistungen der gesetzlichen Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung gehören.

Personalausgaben: Gehälter für öffentliche Bedienstete wie Beamte, Lehrer, Polizisten und Richter.

Verwaltungsausgaben: Laufende Kosten für den Betrieb staatlicher Einrichtungen.

Staatliche Investitionen: Ausgaben für Infrastruktur (Straßen, Brücken, Gebäude).

Transferzahlungen: Geldleistungen an private Haushalte (z. B. Kindergeld, Bürgergeld/Arbeitslosengeld II, BAföG).

Subventionen: Finanzhilfen an Unternehmen.

Zinszahlungen: Kosten für die Bedienung der Staatsverschuldung.“

 

Geneinhin wird oft gesagt, die Staatsquote beschreibe die Verteilung zwischen staatlicher Investition und privater Investition (zb der Wirtschaft). Das ist aber nur ein Aspekt der Quote überhaupt. 
 

Nähmen wir wie „damals“ die zahnleistungen aus der GKV raus und lassen das die Leute privat versichern, dann sinkt die Staatsquote. Juhu. Oder wenn wir alle Renten im 25% kürzen würden, sinkt sie auch. Oder wenn wir die Pflegeversicherung komplett streichen und die Leute das Risiko komplett privat Zusatzversichern lassen, sinkt sie auch.

 

Soll das wirklich damit gemeint sein im Hinblick auf „oh je, die hohe Staatsquote, der Sozialismus ist im anmarsch“?

 

 

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