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skeletor

Offene Immobilienfonds - zentraler Thread bezüglich der Fondsschließungen

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Rohlöff
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Wichtiger als Cash ist der Vertrieb (cash inflow). Und da sollten sparkassen und RVB vorne liegen, denn alten Omas laesst sich leicht was andrehen.

 

 

Also: Deka

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Schinzilord
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Generell würde ich von Investments in Immobilienfonds bei ihrer derzeitigen Konstruktion abraten.

Über den linearen Kursverlauf wird ein Rendite / Risikoprofil vorgegaukelt, welches in keinster Weise der Realität entspricht.

 

Sei kein Truhthahn!

post-9048-0-52175600-1332922654_thumb.png

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Ulkbaer
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Generell würde ich von Investments in Immobilienfonds bei ihrer derzeitigen Konstruktion abraten.

Über den linearen Kursverlauf wird ein Rendite / Risikoprofil vorgegaukelt, welches in keinster Weise der Realität entspricht.

 

Sei kein Truhthahn!

 

 

:lol: Du wärst ja doch gut bei Simons aufgehoben!

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Apophis
Posted · Edited by Apophis

Generell würde ich von Investments in Immobilienfonds bei ihrer derzeitigen Konstruktion abraten.

Über den linearen Kursverlauf wird ein Rendite / Risikoprofil vorgegaukelt, welches in keinster Weise der Realität entspricht.

 

Sei kein Truhthahn!

post-9048-0-52175600-1332922654_thumb.png

 

sehr schön :thumbsup:

 

Hier gilt auch wie allgemein, den letzten beissen die Hunde: Der P2:

http://www.ariva.de/...0~b8~H1~Uall~W1

Später Einstieg sorgt für tiefen Fall.

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Rohlöff
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Wer ist Simon?

 

Manchmal macht man halt Dummheiten.

 

Erinnert mich irgendwie an das Bild.

post-6746-0-56589400-1332932408_thumb.jpg

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Ulkbaer
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Wer ist Simon?

 

 

 

James Simons ist ein Mathematiker und Hedgefondsmanager. Sein Fonds versucht Korrelationen von unterschiedlichen Phänomenen/Ereignissen herstellen, die zwar rational betrachtet keinen Sinn ergeben, aber deren Existenz trotzdem ausgenutzt werden kann. Genauere Infos findest du beispielsweise bei der dt. und englischen Wikipedia Seite.

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Longshort
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PSTVA
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Schildkröte
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Wie passend: Hatte gestern einen Brief von der Commerzbank im Briefkasten mit der Einladung zu einem Beratungsgespräch. Insbesondere der hausInvest wird mir wärmstens empfohlen (Verkaufsprospekt lag gleich bei). Versuchen die jetzt schnell noch neue Kunden zu gewinnen, bevor im Mai evt. die Bombe platzt? Begründet wird die Einladung mit dem 40jährigen Jubiläum des hausInvest am 07.04. (stimmt zumindest)?

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akku5
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Danke erst mal für die Tabelle! Ich muß aber sagen, dass der Sicherheitsabschlag beim Kanam-US falsch ist, denn der Rückzahlbetrag von 2,7 US$ ist nicht berücksichtigt.

Überhaupt kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Finanzjournaille unfassbar schlampig recherchiert. Im Handelsblatt stand auch ein Artikel über den SEB

Immoinvest, wo in einer Tabelle beim Kanam-US aus 8,01$ schnell mal gemacht wurden. Dabei entstand gleichfalls ein entsprechend riesiger Abschlag zum NAV.

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bb_florian
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Der Dachfonds "Stratego Grund" (A0ERSF) der LBB Invest hat seit dem 30.3. auch dichtgemacht. Würde mich über eine Analyse freuen :)

 

"Anteile an Zielfonds mit ausgesetzter Anteilsrücknahme:

Stratego Grund 56,08 % per 30.03.2012"

 

Ich habe aber nicht das Gefühl, dass man die "offenen" Zielfonds so schnell liquidieren kann, aber ich hab nicht so genau geguckt.

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michaelschmidt
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Wie passend: Hatte gestern einen Brief von der Commerzbank im Briefkasten mit der Einladung zu einem Beratungsgespräch. Insbesondere der hausInvest wird mir wärmstens empfohlen (Verkaufsprospekt lag gleich bei). Versuchen die jetzt schnell noch neue Kunden zu gewinnen, bevor im Mai evt. die Bombe platzt? Begründet wird die Einladung mit dem 40jährigen Jubiläum des hausInvest am 07.04. (stimmt zumindest)?

 

Welche Bombe meinst du ?

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rocman
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Wie passend: Hatte gestern einen Brief von der Commerzbank im Briefkasten mit der Einladung zu einem Beratungsgespräch. Insbesondere der hausInvest wird mir wärmstens empfohlen (Verkaufsprospekt lag gleich bei). Versuchen die jetzt schnell noch neue Kunden zu gewinnen, bevor im Mai evt. die Bombe platzt? Begründet wird die Einladung mit dem 40jährigen Jubiläum des hausInvest am 07.04. (stimmt zumindest)?

 

Welche Bombe meinst du ?

Ich denke er meint zuerst die "Schließungsbombe" und später dann noch die "Abwicklungsbombe" beim hausinvest, die auf die vermuteten "Abwicklungsbomben" von CS und SEB folgen könnten.

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Schildkröte
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Welche Bombe meinst du ?

Ich denke er meint zuerst die "Schließungsbombe" und später dann noch die "Abwicklungsbombe" beim hausinvest, die auf die vermuteten "Abwicklungsbomben" von CS und SEB folgen könnten.

 

Richtig! Im Mai werden die momentan geschlossenen Offenen Immobilienfonds wieder geöffnet und es wird sich zeigen, ob die Anleger in Scharen ihr Geld abziehen werden. Fundamental sieht der hausInvest recht gut aus, aber bei einem Ausverkauf in der Branche könnte auch er betroffen sein. Werde erstmal nichts tun und den Markt weiter beobachten.

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Longshort
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Berd001
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Der Hausinvest ist über 10 Mrd. Euro schwer und verfügt über eine Bruttoliquidität von fast 1,5 Mrd. Euro. Eine Schließung erscheint mir da unwahrscheinlich.

 

 

 

Welche Bombe meinst du ?

Ich denke er meint zuerst die "Schließungsbombe" und später dann noch die "Abwicklungsbombe" beim hausinvest, die auf die vermuteten "Abwicklungsbomben" von CS und SEB folgen könnten.

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Quark
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Interessanter Blogbeitrag mit Spekulationen zur Zukunft v.a. der DB Grundbesitz OIs und des Hausinvest:

 

kommentar von Property Investor Europe

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zedd
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Interessanter Blogbeitrag mit Spekulationen zur Zukunft v.a. der DB Grundbesitz OIs und des Hausinvest:

 

kommentar von Property Investor Europe

 

Danke für den Hinweis. Wäre sehr interessiert daran den Text zu lesen, aber der ist leider nur für Mitglieder sichtbar nach dem Einloggen.

 

Könntest du den Text aus dem Blog hier posten, damit ihn jeder lesen kann.

 

Vielen Dank schon mal.

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MonacoFranzl
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http://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2012076055&titel=Allianz-muss-weiteren-Dachfonds-schliessen

 

Allianz muss weiteren Dachfonds schließen

 

Immobilienprodukt "Allianz Flexi Immo" ist mehrheitlich in eingefrorene offene Fonds investiert

Börsen-Zeitung, 19.4.2012

jur Frankfurt - Die Krise bei den offenen Immobilienfonds fordert ihr nächstes großes Opfer bei den Dachfonds. Wie Allianz Global Investors (AGI) am Mittwoch mitteilte, wurden am Dienstag Ausgabe und Rücknahme von Anteilscheinen für den Immobiliendachfonds "Allianz Flexi Immo" ausgesetzt. Damit folgt die AGI den jüngsten Entscheidungen von DWS und LBB Invest. Beide Gesellschaften hatten ihre Dach- bzw. Mischfonds vor wenigen Wochen schließen müssen, da die verfügbare Liquidität zu knapp geworden war, um weiterhin die Rückgabewünsche der Anleger zu bedienen.

 

Die Immobiliendachfonds, die ihr Geld mehrheitlich in offene Immobilienfonds gesteckt haben, leiden unter der Schließungs- und Auflösungswelle in der Branche. Derzeit sind für die Anleger, und damit auch für die Dachfonds, 28 % des 85 Mrd. Euro umfassenden Vermögens in offenen Immobilienfonds nicht greifbar. Für den AGI-Dachfonds "Flexi Immo" kam erschwerend noch hinzu, dass die Credit Suisse im März 2012 die Rücknahme von Anteilen bei dem auf Profi-Investoren ausgelegten Fonds "CS Property Dynamic" ausgesetzt hat. In diesem Fonds stecken allein 9 % des Vermögens des AGI-Fonds. Ähnlich verhielt es sich im Februar bei der Schließung des Zielfonds "KanAm Spezial Grundinvest", der 17 % des AGI-Investments beinhaltet. Unter den größten zehn Positionen des AGI-Dachfonds befinden sich daher inzwischen vier Fonds, die derzeit die Rücknahme ausgesetzt haben, und vier Produkte, die sich bereits in Auflösung befinden.

 

Bei den zwei restlichen Investments handelt es sich um Fonds, die speziell für institutionelle Anleger aufgelegt wurden. Bei diesen ist eine tägliche Rückgabe vertraglich nicht vorgesehen. Der "Allianz Flexi Immo" hat daher keine Möglichkeit die Liquidität kurzfristig zu erhöhen, um die Rückgabewünsche der Anleger zu befriedigen. Anders als bei den offenen Immobilienfonds, die maximal für zwei Jahre die Rücknahme aussetzen dürfen, hat der Dachfonds dabei aber keine gesetzliche Zeitvorgabe.

 

Zuletzt kam es, wohl auch angeregt durch die zunehmende Unruhe unter den Anlegern, bei dem AGI-Fonds zu überproportionalen Mittelabflüssen. Allein seit Jahresanfang habe man mehr als 200 Mill. Euro an die Anleger zurückgegeben, so ein Sprecher der Gesellschaft. Derzeit belaufe sich das Fondsvermögen daher lediglich noch auf 170 Mill. Euro. AGI betont allerdings, dass durch die Liquidationserlöse bei den in Auflösung befindlichen Zielfonds dem eigenen Produkt auch wieder Mittel zufließen werden. Zudem habe man den eigenen Rückgabewunsch bei den Investments in institutionelle Fonds angekündigt. Denkbar sei auch, dass andere Immobilienfonds ihr Anteilgeschäft wieder aufnehmen, heißt es bei der AGI.

 

Damit verweist die Fondsgesellschaft auf die bevorstehende Entscheidung zur Wiederöffnung bei den beiden Dickschiffen aus der Branche der offenen Immobilienfonds. Im Mai heißt es Hopp oder Top für den "SEB Immoinvest" sowie für den "CS Euroreal". Die beiden jeweils mehr als 6 Mrd. Euro schweren Fonds sind bereits nahezu zwei Jahre geschlossen. Die verantwortlichen Fondsgesellschaften führen derzeit Gespräche mit den Anlegern über eine mögliche Wiederöffnung. In der Branche wird der Entscheidung der beiden Gesellschaften auch eine große Bedeutung beigemessen, was das Schicksal der weiteren noch eingefrorenen Produkte angeht.

 

In der Dachfonds- und Mischfonds-Welt scheint die Sache hingegen schon ausgemacht. Mit dem "Allianz Flexi Immo" hat inzwischen eines der letzten namenhaften Immobilienprodukte für Privatanleger die Grätsche gemacht. Die Allianz selbst war es, die dabei im Sommer 2011 mit dem milliardenschweren "Premium Management Immobilien" den Anfang gemacht hat (siehe Tabelle).

 

 

 

Börsen-Zeitung, 19.04.2012, Autor jur Frankfurt, Nummer 76, Seite 5, 516 Worte

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september
Posted

Hallo,

 

es könnte uns helfen, wenn die jeweilige hinter den Immobilienfonds stehende Bank bzw. Gesellschaft einzelne Objekte übernimmt zu dem Preis, den diese Bank vor Schließung des Fonds festgesetzt hatte. Also die SEB Bank kauft Gebäude aus dem SEB Immoinvest und die AXA Group erwirbt Gebäude aus dem Immoselect usw.

 

Die üblichen Käufer üben sich aufgrund des großen Angebots und der Frist mit Zurückhaltung. Sie werden die Objekte zum Schluss zu Schnäppchenpreisen kaufen. Das bedeutet für uns große Verluste.

 

Für einen Kauf durch die Gesellschaften bzw. die dahinterstehenden Banken spricht außerdem, dass sie in der Vergangenheit an uns Kunden gut verdient haben. Sie müssen ihr Vermögen sicher anlegen. Andere Alternativen wie Staatsanleihen sind es derzeit nicht. Die Gebäude bieten regelmäßige Einnahmen und können später gut verkauft werden, wenn der Auflösungszwang entfällt. Die Gesellschaften könnten verlorengegangenes Vertrauen zurückgewinnen.

 

Sollten wir diese Forderungen an die Gesellschaften und die Bafin richten?

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odenter
Posted · Edited by odenter

Hallo,

 

es könnte uns helfen, wenn die jeweilige hinter den Immobilienfonds stehende Bank bzw. Gesellschaft einzelne Objekte übernimmt zu dem Preis, den diese Bank vor Schließung des Fonds festgesetzt hatte. Also die SEB Bank kauft Gebäude aus dem SEB Immoinvest und die AXA Group erwirbt Gebäude aus dem Immoselect usw.

 

Die üblichen Käufer üben sich aufgrund des großen Angebots und der Frist mit Zurückhaltung. Sie werden die Objekte zum Schluss zu Schnäppchenpreisen kaufen. Das bedeutet für uns große Verluste.

 

Für einen Kauf durch die Gesellschaften bzw. die dahinterstehenden Banken spricht außerdem, dass sie in der Vergangenheit an uns Kunden gut verdient haben. Sie müssen ihr Vermögen sicher anlegen. Andere Alternativen wie Staatsanleihen sind es derzeit nicht. Die Gebäude bieten regelmäßige Einnahmen und können später gut verkauft werden, wenn der Auflösungszwang entfällt. Die Gesellschaften könnten verlorengegangenes Vertrauen zurückgewinnen.

 

Sollten wir diese Forderungen an die Gesellschaften und die Bafin richten?

Den Gesellschaften kann letztlich, abgsehen von einem evtl. Image Schaden, völlig egal sein was mit den Immobilien passiert. Sind ja nicht Ihre Gelder die dort investiert sind, sondern die der Kunden. Auch bezweifle ich das eine Bank oder noch schlimmer eine Versicherung auf einmal auf die Idee kommt in ein Geschäft einzusteigen in dem Sie selbst gar nicht aktiv ist (in dem Fall Immobilienhandel).

Die SEB-Bank z.B. soll Kundengelder verwenden um den SEB-Immoinvest zu stüzen? Das passiert nicht.

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Nord
Posted · Edited by Nord

Hallo,

 

es könnte uns helfen, wenn die jeweilige hinter den Immobilienfonds stehende Bank bzw. Gesellschaft einzelne Objekte übernimmt zu dem Preis, den diese Bank vor Schließung des Fonds festgesetzt hatte. Also die SEB Bank kauft Gebäude aus dem SEB Immoinvest und die AXA Group erwirbt Gebäude aus dem Immoselect usw.

 

Die üblichen Käufer üben sich aufgrund des großen Angebots und der Frist mit Zurückhaltung. Sie werden die Objekte zum Schluss zu Schnäppchenpreisen kaufen. Das bedeutet für uns große Verluste.

 

Für einen Kauf durch die Gesellschaften bzw. die dahinterstehenden Banken spricht außerdem, dass sie in der Vergangenheit an uns Kunden gut verdient haben. Sie müssen ihr Vermögen sicher anlegen. Andere Alternativen wie Staatsanleihen sind es derzeit nicht. Die Gebäude bieten regelmäßige Einnahmen und können später gut verkauft werden, wenn der Auflösungszwang entfällt. Die Gesellschaften könnten verlorengegangenes Vertrauen zurückgewinnen.

 

Sollten wir diese Forderungen an die Gesellschaften und die Bafin richten?

Wieso sollten SEB oder AXA sowas machen? Soweit kommt's noch! Sollten Sie das auch machen, wenn Anleger Geld mit Aktien- oder Anleihefonds verlieren? Ich kenne keinen offiziellen Verkaufsprospekt eines ehemals offenen Immobilienfonds, indem nicht explizit auf die Risiken hingewiesen wurde. Warum also sollten die Banken für die mangelnde Einschätzung der persönlichen Risikotragfähigkeit seiner Kunden aufkommen? Ich erwarte doch auch von Bayer keinen Schadenersatz, wenn ich von zuviel Aspirin ein Magengeschwür bekomme. :blink:

 

Und was heißt eigentlich...

Die Gebäude bieten regelmäßige Einnahmen und können später gut verkauft werden

????

 

So ein gequirlter Quark! Wenn das so eine sichere, gut rentierliche Anlage wäre, hätten die Fonds längst die nötige Liquidität durch Verkauf schaffen können. Nur weil Du einen zu hohen Anteilspreis für zu teuer eingekaufte Immobilien bezahlt hast, heißt das noch lange nicht, dass diese auch ihr Geld wert waren oder sind. Immobilien sind eine Risikoanlage und die Erträge keineswegs garantiert, wann lernt ihr das endlich?!?!

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Rohlöff
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Ich erwarte doch auch von Bayer keinen Schadenersatz, wenn ich von zuviel Aspirin ein Magengeschwür bekomme. :blink:

 

Naja, ich habe schon davon gehört, dass Pharmaunternehmen verklagt worden sind. (duck und weg)

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Nord
Posted · Edited by Nord

Naja, ich habe schon davon gehört, dass Pharmaunternehmen verklagt worden sind. (duck und weg)

Wegen einer allgemein bekannten häufig auftretenden Nebenwirkung, die im Beipackzettel ausgewiesen ist? Wohl kaum.

 

Mich regt diese Einstellung auf! Wenn es um Steuern geht, wird um jeden Cent gefeilscht und es soll möglichst keiner was vom persönlichen Gewinnkuchen abbekommen. Aber wehe, der Zock geht mal schief, dann sollen die Verluste sofort sozialisiert werden. Ist ja nicht so, dass die Bank eine natürliche Person wäre, der man das Geld aus der Tasche zieht. Es sind die Aktionäre und die anderen Kunden, auf die diese Kosten abgewälzt werden sollen. Pfui! Ich gönne es jedem, der einen fetten Haufen Geld am Kapitalmarkt gemacht hat, egal wie windig das Geschäft war. Aber ich erwarte auch die Verantwortung, für sein eigenes Ungeschick gerade zu stehen, wenn es mal schiefgelaufen ist. :angry:

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september
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Ist das hier ein Forum der Betroffenen oder der Bankenvertreter? Mein Vorschlag zielte doch nicht darauf ab, die Verluste zu sozialisieren.

 

Es gab Zeiten da wurden die OIF zur Risikoabsicherung empfohlen und der Risikoklasse 1 oder knapp 2 zugeordnet.

 

Welche Aktien- oder Rentenfonds vergleichbarer Größenordnungen haben denn schon abrupt geschlossen und wurden dann abgewickelt?

 

Der Umfang des in den geschlossenen OIF befindlichen Kapitals umfasst in Deutschland einen großen Teil des Anlagevermögens.

 

Wenn nun Gesellschaften ihre Objekte bis zu einer Frist verkauft haben müssen, geht das natürlich zu Lasten des Verkäufers. Einen angemessenen Preis lässt sich bei diesem Überangebot nicht erzielen. Welche Vorschläge habt denn ihr um den Angebotsdruck und die damit verbundene Entwertung zu vermeiden?

 

Ich fände es angemessen, wenn die hinter den OIF stehenden Banken bzw. Gesellschaften das ein oder andere Gebäude erwerben um den Angebotsdruck zu mildern. Sie erhalten doch nicht etwas Wertloses. Ich halte diese Objekte zumindest sicherer als manche Staatsanleihen.

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