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Cepha
· bearbeitet von Cepha
Am 4.10.2026 um 22:46 von HHanseat:

Nun ja, Frankreich deckt über ein Drittel seines Gesamtenergiebedarfs mit AKW. Ginge also schon, wenn man will und das vernünftig aufsetzt.

Das klingt so, als wäre das eine gute und nachahmenswerte Idee.

 

Ohne den europäischen Netzverbund gäbe es regelmäßig blackouts oder zumindest brownouts in Frankreich, weil (im Gegensatz zur öffentlichen Wahrnehmung) die Franzosen immer wieder Situationen haben, wo sie ihren Bedarf ungeplant nicht decken können.

EdF musste verstaatlicht werden und hat aktuell noch 50 Mrd. Euro Schulden (abnehmend).

 

Meines Kenntnisstands hat EdF weder ausreichend Geld für den Rückbau der alten und großen AKW Flotte zurück gelegt, noch kann es sich den Neubau von AKW leisten.

 

Die französische Strategie ist also, die Dinger einfach immer weiter laufen zu lassen, was soll schon schief gehen? Einen Plan B hat Frankreich nicht. Wird sehr spannend bei einem super-GAU. Ich könnte mir vorstellen, dass ein solcher sogar die Bonität von ganz Frankreich über Nacht vernichtet (und damit die Eurozone massiv gefährdet)

 

Des weiteren ist man von Uranlieferungen im Ausland abhängig, es ist anzunehmen, dass so manches militärische Engagement z.B. im Niger primär diesen Zweck diente. Bis 2023 waren 1500 Soldaten dort stationiert um die Uranminen abzusichern. Das war nicht nur teuer, sondern auch noch vergeblich. Diesen Zugang zum Uran haben ihnen die Russen jetzt weggenommen.

Und was gleich wieder ist der Vorteil abgesehen vom nuklearen KnowHow und Ausgangsmaterial für die Atombomben? Staatlich subventionierte Strompreise für Privathaushalte finanziert über Steuergeld?
 

Am 22.9.2026 um 22:54 von missionE:

https://www.cleanthinking.de/offshore-windparks-nordsee-bp/

Der nächste Winderfolg. BP will sich aus Ocenbeat zurückziehen und die 4 GW nicht bauen und ach ja, weil das immer so viel günstiger ist als ein neues AKW laut. Im Artikel steht, dass BP 6,8 Mrd. EUR für die Ersteigerung gezahlt hat und jetzt kämen noch Baukosten von xy (unbeziffert) und dann kommt Tennet on top für den Netzanschluss, der 20 -30 Mrd. EUR für Oceanbeat kosten soll.

Bei den Preisen ist Off-Shore Windkraft zumindest wohl mal nicht günstiger als ein AKW oder kann @Holgerli das vielleicht passend rechnen?

Wieviel zahlten AKW Betreiber bei der Versteigerung ihres Netzzugangs gleich wieder?

Wieviel legen sie zurück für die Entsorgung des Mülls?

 

Offshore Wind scheint dauerhaft teurer als onshore zu sein und jetzt zu den Speicherpreisen istd er Vorteil von mehr Vollaststunden deutlich reduziert. Bleibt noch der politisch/regulatorische Flächenmangel an Land, aber da hatte ja die Ampel einiges Gutes getan.

Am 4.10.2026 um 11:29 von missionE:

Sieht nicht gut aus in der Energiewirtschaft im Vergleich zu den USA:

image.thumb.png.3c8292fa6cba521fde62e6e9aa125b5b.png

https://x.com/BjornLomborg/status/2091899479066906722?s=20

 

Anteil der Verändeurng des USD / EURO Verhältnis im Chart?

 

wie schauts aus mit der prozentualen Preisentwicklung von Diesel?

 

Welcher "US Strompreis" soll das sein?

 

 

Zitat

 

und vor allem die Defossilisierung klappt wegen der AKW Abschaltung insgesamt einfach nicht (beim Gesamtverbrauch, also nicht nur Strom).

image.thumb.png.29acdd32429dac07523897442fe3c4a0.png

https://x.com/BjornLomborg/status/2091899482430677501?s=20

 

Sehr, sehr schlechte Entwicklung für 500 Mrd. EUR + x.

Diese Lügengrafiken basierend auf Datenhinbiegen (sinnlose Relativwerte, Atomstrom vermtl. als nicht fossil rechnen und mit Faktor 3 versehen, dazu sind die hohen Werte nahe 100% in den 70ern nicht plausibel, auch da gabs schon Holz, Müll, Wasserkraft) sind der Mühe nicht wert, daher mit KI hingerotzt, wer's wirklich wissen will geht zu den AG Energiebilanzen: https://ag-energiebilanzen.de/wp-content/uploads/EBD25p2_Auswertungstabellen_deutsch.pdf  (Tabelle 2.1)
image.png.3271915c633631693ce57819535c0f4d.png

Ups, das sieht gleich völlig anders aus, hat das AKW abschalten gar den Rückbau beschleunigt und als damals die AKW gebaut wurde, wurde auch mehr Kohle & Co verfeuert?

Das könnte man da ja sehr gut reininterpretieren.

 

Das Bereitstellen von Desinformation für Leute, die das für ihre Zwecke missbrauchen wollen ist das "Geschäftsmodell" von Herrn Lomborg. Ansonsten würde den Querdenker niemand kennen.

 

Das Hauptproblem ist hierzulande übrigens der Mineralölverbrauch. und woran liegt es? weil sich große Teile von Politik und Bevölkerung mit aller Vehemenz dagegen wehren, im Jahr 2026 vom Dieselmotor und der Ölheizung abzulassen, obwohl es in 90% der Fälle Alternativen gäbe. Das sind exakt dieselben Leute, die dann so tun, als ginge die Energiewende ja nicht vorwärts.

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Cepha
· bearbeitet von Cepha
Am 11.10.2026 um 13:11 von magicw:


Nun werden auch noch Einzelne Grundstücksbesitzer geschröpft.

Ich würde gerne geschröpft werden und das gleich zehnfach. 370.000€ Pachteinnahmen pro Jahr für 10 Anlagen an Pacht jedes Jahr dafür, dass man ein paar Papiere unterzeichnet und einen kleinen Teil seiner landwirtschaftlichen Fläche nicht mehr nutzen kann.

Diesen Weg in die bitterste Armut wäre ich bereit zu gehen, zum Wohle aller.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 2 Stunden von Cepha:

die Franzosen immer wieder Situationen haben, wo sie ihren Bedarf ungeplant nicht decken können.

.. weil Frankreich alte Kohlekraftwerke abgeschalten hat und durch diesen Verzicht nur 1/10 der CO2 Intensität von Deutschland hat. Ohne die in Deutschland bekämpften Backupkraftwerke wird es in Deutschland nach einen Kohleausstieg weitaus schlechter aussehen.

Backups braucht man immer, auch bei fossilen Kraftwerken. Für Kernkraftwerke nicht mehr als für Kohlekraftwerke. Nur für Wind und Solar braucht man sehr viel mehr und länger Backup. Wenn Frankreich weniger für Backups ausgegeben hat als Du für sinnvoll hälst, dann ist das eine Kosten vs Sicherheit Abwägung. Dafür hat Frankreich niedrigere Stromkosten.

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Cepha
vor 2 Minuten von reko:

.. weil Frankreich alte Kohlekraftwerke abgeschalten hat und durch diesen Verzicht nur 1/10 der CO2 Intensität von Deutschland hat. Ohne die in Deutschland bekämpften Backupkraftwerke wird es in Deutschland nach enen Kohleausstieg weitaus schlechter aussehen.

 

Gründe dafür sind vielfältig, primär der hohe Anteil elektrische Raumheizungen und zumindest bis vor wenigen Jahren ein Sommerproblem bei Kühlwassermangel und dann noch das Kumulrisiko der Serienbauweise mit Zwangsstillstand wie z.B. 2022.

Davon, dass man es begründen kann, geht das Problem halt nicht weg. In Zeiten wirklich krassen Strommangels (erkennbar u.a. an extrem hohen Preisen) in den letzten 20 Jahren ist üblicherweise Strom von Deutschland nach Frankreich geflossen und nicht umgekehrt.

Backup Kraftwerke zu haben ist nicht dumm, ist auch für Deutschland aus Resilenzsicht sehr empfehlenswert (genauso wie die Gasspeicher bis zum Winter voll zu machen) Bestehende AKW sind als backup-Kraftwerk halt komplett ungeeignet. (und Neubau-AKW auch)

Ich hoffe sehr, dass Deutschland da künftig kein Geld mehr für den Bau veralteter AKW steckt, das können wir wirklich wesentlich sinnvoller verwenden.

 

Foschung meinetwegen. Wobei man bei den geplanten Fusionsforschungszentrum in Gundremminingen und Biblis jetzt auch den Verdacht hat, dass der Primärzwecke davon ist, dass sich die AKW Besitzer damit "elegant" vor allen (Nach)Haftungs- und Rückbaukosten drücken wollen, zu denen sie sich 2017 mal verpflichtet hatten.

 

 

vor 15 Minuten von reko:

 

Backups braucht man immer, auch bei fossilen Kraftwerken. Für Kernkraftwerke nicht mehr als für Kohlekraftwerke. Nur für Wind und Solar braucht man sehr viel mehr und länger Backup. 

Diese Aussage ist falsch. Siehe Teilausfall der französischen AKW Flotte im Jahr 2022/23. Keine Dunkelflaute dauert nur annährend so lange.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 1 Stunde von Cepha:

Bestehende AKW sind als backup-Kraftwerk halt komplett ungeeignet.

Kernkraftwerke sind als reines Backup ungeeignet wie Kohlekraftwerke. Man wird Kernkraftwerke nicht Standby von Null hochfahren sondern sie für Grundlast zur Diversifikation nutzen und zwischen 50 und 100% regeln. Das geht sehr gut. Zunehmend werden sich Grossverbraucher Offgrid versorgen. Das geht nur mit hohen Lastfaktoren wie bei Kernenergie (90%) nicht mit Solar (20%) und Wind (30%). Z.B. Microsoft, Google, Meta, Oracle, Dow Chemical, Synthos.

Eigene Gaskraftwerke sind für die Industrie eine Option mit hohen Betriebskosten. Eine öffentliche Stromversorgung hat ebenfalls hohe Betriebskosten (Netzkosten) und scheitert oft am Netzanschluss.

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magicw
vor 2 Stunden von Cepha:

Ich würde gerne geschröpft werden und das gleich zehnfach. 370.000€ Pachteinnahmen pro Jahr für 10 Anlagen an Pacht jedes Jahr dafür, dass man ein paar Papiere unterzeichnet und einen kleinen Teil seiner landwirtschaftlichen Fläche nicht mehr nutzen kann.

Diesen Weg in die bitterste Armut wäre ich bereit zu gehen, zum Wohle aller.

Am Ende ist es - wie so oft bei der Energiewende - ein Eingriff in den Markt und eine quasi-Teil-Enteignung des Grundstücksbesitzers. Der "Gewinn" verschiebt sich zu den "Windbaronen". 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 21 Minuten von magicw:

Am Ende ist es - wie so oft bei der Energiewende - ein Eingriff in den Markt und eine quasi-Teil-Enteignung des Grundstücksbesitzers. Der "Gewinn" verschiebt sich zu den "Windbaronen". 

Die Begrenzung der Pacht wird zu mehr Widerstand bei neuen Windkraftwerken führen. Andererseits war es notwendig, damit weiter in neue Windkraftwerke investiert wird. Shell und BP ziehen sich nicht ohne Grund aus Solar und Wind zurück

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missionE
· bearbeitet von missionE
vor 5 Stunden von Cepha:

Ups, das sieht gleich völlig anders aus, hat das AKW abschalten gar den Rückbau beschleunigt und als damals die AKW gebaut wurde, wurde auch mehr Kohle & Co verfeuert?

Das könnte man da ja sehr gut reininterpretieren.

@Cepha: Du musst das immer relativ betrachten, um die Dekarbonisierung zu messen und den Beitrag zur CO2 Reduktion. Desinformationskampagnen helfen nicht weiter & schaden allenfalls dem Klima.

 

Das nicht zu leugnende Problem ist bei der Primärenergie das gleiche wie beim Strom. Wir haben im Jahr 2014 ca. 245 TWh CO2 freien Strom produziert und heute sind es etwa 280- 290 TWh im Jahr 2025. Das sind nun ca.30-40 TWh also rund 4 TWh pro Jahr.....im Grunde genommen nichts und gekostet hat es mehr als 500 Mrd. EUR. Wir haben also fast keine Dekarbonisierung in der Stromproduktion gehabt in den letzten 10 Jahren. Frage mal Claude, chatgpt, gemini & Co.

 

Allerdings ist der Stromverbrauch von 605 TWh in 2014 auf nur noch 495 TWh 2025 zurückgegangen. Dadurch ist der Anteil des CO2 freien Strom am Verbrauch vorn rund 34% auf 56% gestiegen. Das liegt primär an Effizienzen und Deindustrialisierung (Industrieproduktion ist seit 2017 um über 18% gesunken und im freien Falle siehe Audi, BMW & Co.).

 

Genauso verhält es sich beim Primärenergieverbrauch: Der sinkt absolut durch Deindustrialisierung (Verlagerung energieintensiver Produktion) und Effizienzsteigerung, aber echte Dekarbonisierung im Sinne der Verringerung des % Anteils am Primärenergieverbrauch findet nicht statt. Deine Tabelle zeigt doch ganz deutlich, dass AKW auf dem Niveau der 2000er Jahre fast 20% der Primärenergie ausmachen könnten beim heutigen Verbrauch.

https://ag-energiebilanzen.de/wp-content/uploads/EBD25p2_Auswertungstabellen_deutsch.pdf (Tabelle 2.1)

 

Da die Weltwirtschaft stark wächst und leidet nicht unter Produktnachfragemangel. Die Deindustrialisierung bei uns ist daher primär Verlagerung energieintensiver Produktion z.B. nach Polen, Indien, USA und China (zu allen vier Ländern habe ich reale Beispiele bei meinen Kunden) und ich würde jede Wette eingehen, dass mit der Verlagerungen auch ein höherer CO2 Ausstoß einhergeht. Weltweit steigen die Emissionen (trotz leichter Effizienzgewinne) und die Produktionsverlagerung steigert in nahezu 100% der Fälle den CO2 Ausstoß, da die Verlagerung ja gerade in Länder erfolgt, in denen besonders auch fossile Energieträger weniger krass verteuert werden als bei uns und der großzügige Verbrauch attraktiver ist als bei uns.

Wenn also hier der Primärenergieverbrauch wegen der Deindustrialisierung absolut zurückgeht, ist das kein Erfolg, weil die Güter nicht, nicht hergestellt werden, sondern nur CO2 intensiver woanders. 

Deshalb sollte man den Erfolg der Dekarbonisierung relativ messen. Wieviel mehr CO2 freien Strom verbrauchen wir im Vergleich zu vor 10 Jahren? Wieviel fossile Primärenergie können wir anteilsmäßig an unserem Verbrauch durch CO2 freie Alternativen ersetzen?

 

Wer auf absolute Zahlen blickt, verkennt, dass nahezu jede Verlagerungen von Produktion tendenziell den CO2 Ausstoß real erhöht.

 

 

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Holgerli
vor einer Stunde von reko:

Die Begrenzung der Pacht wird zu mehr Widerstand bei neuen Windkraftwerken führen.

Warum soll es mehr Widerstand geben? Den Leuten die "Widerstand" leisten ist die Pacht egal. Die wollen nur die Anlagen nicht.

 

vor einer Stunde von reko:

Andererseits war es notwendig, damit weiter in neue Windkraftwerke investiert wird.

Und wieder: Warum? Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder Verpächter und Anlagenbauer werden sich einig oder nicht. Das Einzige was passieren könnte ist, dass der Grund warum man nicht zusammenkommt von "Der WKA-Bau lohnt sich nicht, wegen zu hoher Pacht!" hin zu "Der Bau kommt nicht zu Stande, weil sich eine Verpachtung nicht gelohnt hat!" dreht. 

 

vor einer Stunde von reko:

Shell und BP ziehen sich nicht ohne Grund aus Solar und Wind zurück

Der Grund warum sich BP aus seinen WKA-Projekten zurückzieht ist, dass man die Projekte in typischen Ölindustrie-Größenwahn zu teuer ersteigert hat und nun als verkrusteter Großkonzern nicht in der Lage ist, kostendeckend zu bauen. Genauso wie TotalEnergies. Und damit kommen wir auch zu Shell. Shell trennt sich zwar von seinen Solarparks diese werden aber von TotalEnergies übernommen.

Damit ist klar, warum sich TotalEnergies und BP aus ihren WKA-Projekten zurückziehen: Sie haben sich verspekuliert, können aber rechnen. TotalEnergies doppelt, weswegen auch die Solarparks von Shell übernehmen. 

Und Shell? Ich vermute in spätestens 10 Jahren wird die Jammerei groß sein. 

 

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missionE

shell hat auch das ach so tolle Batteriespeichergeschäft verkauft:

https://www.photovoltaik.sh/news/shell-verkauft-sonnen-an-tiven-sanierung-marktbedingungen-und-finanzielle-folgen/

"Shell erwarb Sonnen im Jahr 2019 für knapp 500 Millionen Euro.

Nach mehreren Jahren mit hohen operativen Verlusten und zusätzlichen Finanzspritzen von über 500 Millionen Euro bis 2024 entschied das Unternehmen, das B2C-Heimspeichergeschäft zu veräußern.

Der Verkauf erfolgt zu einem niedrigen dreistelligen Millionenbereich – ein deutlich geringerer Wert als die ursprüngliche Investition.

Einem Gesamteinsatz von mehr als einer Milliarde Euro steht damit nur ein Verkaufspreis im niedrigen dreistelligen Millionenbereich gegenüber; das Handelsblatt spricht von einem milliardenschweren Verlustgeschäft. Shell selbst nennt keine Zahlen."

 

Wind, Solar & Batterien sind ohne generöse Subventionen Geldgräber und allzu nur häufig Umweltsünden (Windparks), aber mit Subventionen ist es noch schlimmer.

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Cepha
vor 22 Stunden von missionE:

 

Wer auf absolute Zahlen blickt, verkennt, dass nahezu jede Verlagerungen von Produktion tendenziell den CO2 Ausstoß real erhöht.

Die Grafik vom Lomborg ist gezielt irreführend, weil er damit erzählt, es hätte keinen Rückgang des fossilen Energieverbrauchs seit/wegem dem AKW Ausstieg gegeben. Das ist aber doppelt falsch. Die Tatsche ist falsch und der Grund ebenso.

 

Du wirfst nun ein gänzlich neues Thema in den Ring, die angebliche Deindustrialisierung Deutschlands. Ist damit das bisherige Thema abgeschlossen und Du stimmst den Daten der AG Energiebilanzen zu, dass der Verbrauch fossiler Energieträger in Deutschland massiv zurück gegangen ist seit dem AKW Ausstieg?

 

Falls ja, könnten wir uns der neuen These widmen.

Im Vorbeigehen aber gleich noch was zur Primärenergiebilanz von Atomstrom. 1kWh Atomstrom zählt in der Primärenergiebilanz als 3kWh. 1kWh Wind oder 1kWh Solarstrom zählt in der Primärenergiebilanz hingegen als 1kWh, also nur 1/3. Deshalb verwenden die Atomstrombefürworter auch sehr gerne Primärenergiebilanzen, denn sie wollen uns damit erzählen, dass das Aufheizen von Flüssen und die Produktion von Wasserdampf in Kühltürmen etwas positives sei.

 

 

vor 22 Stunden von missionE:

shell hat auch das ach so tolle Batteriespeichergeschäft verkauft:

https://www.photovoltaik.sh/news/shell-verkauft-sonnen-an-tiven-sanierung-marktbedingungen-und-finanzielle-folgen/

"Shell erwarb Sonnen im Jahr 2019 für knapp 500 Millionen Euro.

Nach mehreren Jahren mit hohen operativen Verlusten und zusätzlichen Finanzspritzen von über 500 Millionen Euro bis 2024 entschied das Unternehmen, das B2C-Heimspeichergeschäft zu veräußern.

Der Verkauf erfolgt zu einem niedrigen dreistelligen Millionenbereich – ein deutlich geringerer Wert als die ursprüngliche Investition.

Einem Gesamteinsatz von mehr als einer Milliarde Euro steht damit nur ein Verkaufspreis im niedrigen dreistelligen Millionenbereich gegenüber; das Handelsblatt spricht von einem milliardenschweren Verlustgeschäft. Shell selbst nennt keine Zahlen."

 

Wind, Solar & Batterien sind ohne generöse Subventionen Geldgräber und allzu nur häufig Umweltsünden (Windparks), aber mit Subventionen ist es noch schlimmer.

wer hat denn gesagt, dass teure Heimspeicher rein zur Optimierung des PV Eigenverbrauchs energiestrategisch was tolles seien? Ich nicht.

 

Energiespeicher an sich sind derzeit aber hoch rentabel und schießen daher wie Pilze aus dem Boden.

 

Dass da keine Zellen made in Germany drin stecken hat auch etwas mit unserer Politik zu tun. Der Wähler möchte gerne 5 Mrd in Diesel-PKW verbrennen statt 5 Mrd in Batterieproduktion zu stecken. Wenn der deutsche Wähler und daamit die deutsche Politik blöder ist als die chinesische dürfen wir uns über die Folgen auch nicht beschweren.

 

Wer jetzt AKW fordert fordert erneut die Verbrennung von Zig Milliarden Euro Steuergeld ohne Nutzen. In der Zwischenzeit bleiben wir weiter erpressbar durch uns feindlich gesonnene Länder.

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Cepha
vor 22 Stunden von Holgerli:

Warum soll es mehr Widerstand geben? Den Leuten die "Widerstand" leisten ist die Pacht egal. Die wollen nur die Anlagen nicht.

wenn dann ist es eher noch umgekehrt. Neid ist ein sehr häufiger Ablehungsgrund.

 

wer das richtige Fleckchen Acker hat wird zum Multimillionär.

 

Kann man mit Flächenpool usw auch alles besser verteilen, aber das Grundproblem bleibt, dass  alle  die WKA dann "vor der Haustür" haben, bestenfalls die Kommune ein paar Euro über §6 EEG & Co bekommt aber einer zum Multimillionär wird und mit der Pacht für zwei, drei WKA mehr Geld verdient als ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im ganzen Leben...

 

vor 22 Stunden von Holgerli:

Und wieder: Warum? Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder Verpächter und Anlagenbauer werden sich einig oder nicht. Das Einzige was passieren könnte ist, dass der Grund warum man nicht zusammenkommt von "Der WKA-Bau lohnt sich nicht, wegen zu hoher Pacht!" hin zu "Der Bau kommt nicht zu Stande, weil sich eine Verpachtung nicht gelohnt hat!" dreht. 

 

Ich bin gespannt ob es Fälle gibt, wo Flächenbesitzer sagen, für 500.000€ im Jahr hätte ich Dir die Fläche verpachtet, aber für 200.000€ im Jahr lehne ich ab und bau lieber weiter Rüben an für 3000€ im Jahr an Gewinn.
Es gibt tatsächlich Leute, die das ablehnen, oftmals ist der Grund, dass man befürchtet, dass einem die Nachbarschaft dann das Leben zur Hölle machen wird oder die sich einfach nichts aus Geld machen oder die nicht käuflich sein wollen. Aber ob es da dann eine Rolle spielt, ob man jetzt auf 200.000€ oder 500.000€ im Jahr verzichtet?

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