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KaterGonzo

Riesterrente: Abschluss-/Vertrieb-/Verwaltungs- & Sonstige Kosten

Empfohlene Beiträge

ImperatoM

Ich will auch nur das erste Jahr komplett ein zahlen um den 200Euro Jugendbonus zu sichern, und dann wird der vertrag erstmal runter genommen. Also auf 10Euro oder so, weil ich jetzt noch nicht dazu bereit bin auf so lange Zeit knapp 40Euro ein zu zahlen. Aber einen kleinen betrag kann man ja mal bei seite legen, das schadet ja nicht.

Und die Gebühren werden ja die ersten 5Jahre Prozentual auf den ein gezahlten Betrag errechnet.

 

Vielelicht wäre eher ein Banksparplaneher das richtige für Dich. Es gibt mit Sicherheit nicht ausschließlich prozentuale Gebühren. An der Versicherung wirst Du mit so wenig Beiträgen wohl kaum Freude haben.

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saibottina

Ich will auch nur das erste Jahr komplett ein zahlen um den 200Euro Jugendbonus zu sichern, und dann wird der vertrag erstmal runter genommen. Also auf 10Euro oder so, weil ich jetzt noch nicht dazu bereit bin auf so lange Zeit knapp 40Euro ein zu zahlen. Aber einen kleinen betrag kann man ja mal bei seite legen, das schadet ja nicht.

Und die Gebühren werden ja die ersten 5Jahre Prozentual auf den ein gezahlten Betrag errechnet.

 

Vielelicht wäre eher ein Banksparplaneher das richtige für Dich. Es gibt mit Sicherheit nicht ausschließlich prozentuale Gebühren. An der Versicherung wirst Du mit so wenig Beiträgen wohl kaum Freude haben.

Seh ich auch so. Außerdem gibt es bei Versicherungen auch Fixkosten, die unabhängig vom Beitrag sind. Das Vorgehen macht aber auch unter mehreren Kosten-Gesichtspunkten keinen Sinn.

Wenn Du nicht riestern willst, würde ich es an Deiner Stelle eben lassen. 200 mehr oder weniger machen den Bock in Punkto Altersvorsorge nicht fett. Unsinnige Dinge machen, um 200 mehr auf dem Riesterkonto zu haben, ist wohl nicht sehr vorteilhaft. Im Moment kommen Dir 200 vielleicht wahnsinnig viel vor, weil Du noch nicht lange berufstätig bist, aber im Vergleich zu Abschlusskosten und Co ist das die Zeit nicht wert, drüber nachzudenken.

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Darkman
· bearbeitet von Darkman

Hi, habe mal noch eine doofe Frage. Zumindest kann ich mir gut vorstellen das da jetzt einige lachen werden. aber ich frage trotzdem.

Ich habe nun auch vor eine Riesterrente zu machen.

Aber was passiert mit den geld falls die Versicherungsgesellschaft bei der ich die vor habe ab zu schließen wenn die pleite gehen? Sind die auch in einer Art Einlagensicherungsfond?!

Oder ist das Geld anders geschützt?

Habe das ganz vergessen meine Beraterin zu fragen, und will nicht schon wieder anrufen.

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Lux

Hallo,

 

ich kapere mal den Thread, da ich auch ein AXA Twinstar Invest Riester Angebot vorliegen habe.

Tarif IRF2M

 

Laufzeit 38 Jahre bei 4% Beitrag für Maximalförderung.

Gewählte Investmentanlage: Strategiedepot Wachstum (100%).

Der Vertrag wäre mit einer Rentengarantie von 224,70 monatlich aus geleisteten Eigenbeträgen kalkuliert.

Weiterhin kommt eine mögliche GarantieRente aus zugeflossenen staatlichen Zulagen hinzu von 21,57

Damit ergibt sich eine mögliche Gesamtrente von 246,27 oder eine mögliche gesamte InvestmentRente von 817,13 bei angenommenen 6% Wertentwicklung des Depots.

 

Außerdem: Noch liege ich real unter den 2100 Maximalbeitrag, aber sehr bald werde ich gehaltstechnisch diese Deckelung erreichen.

Ist dieser Vorschlag gut?

 

Mein Versicherungsvertreter wies mich darauf hin noch in diesem Jahr abzuschließen, da im nächsten der Rechnungszins von 3,2% oder 3,3% auf 2,7% fallen werde, was zu meinem Nachteil sei.

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau was dieser Rechnungszins tut. Hat er Recht?

 

Ist die aktuelle AXA Riester Invest immer noch zu teuer?

 

Durch die Kostenangaben des Vertrages blicke ich noch nicht ganz durch. Generell muss ich sagen, sind diese Verträge bei wem auch immer nur sehr sehr schwer zu verstehen.

Ich habe mich bereits von der AXA, Allianz, Postbank und einem unabhängigen Berater beraten lassen. Außerdem ein HanseMerkur und CosmosDirekt Angebot angefordert. Alle Angebot sind nur schwer zu vergleichen. Versteckte Kosten, Klauseln, andere Rentengarantiezeiten, angenommene Depotentwicklungen etc.... Wie soll man da objektiv entscheiden können?

 

Könnt Ihr mir da etwas helfen?

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polydeikes
Ist die aktuelle AXA Riester Invest immer noch zu teuer?

 

Ja. Jede Rentenversicherung ist zu teuer, auch mit Riester Förderung. Schau lieber nach einem Riester Fondssparplan über Fondsvermittler oder einen Riester Banksparplan. Siehe auch meine Signatur ...

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Lux
Ist die aktuelle AXA Riester Invest immer noch zu teuer?

 

Ja. Jede Rentenversicherung ist zu teuer, auch mit Riester Förderung. Schau lieber nach einem Riester Fondssparplan über Fondsvermittler oder einen Riester Banksparplan. Siehe auch meine Signatur ...

 

Unter deinem Link konnte ich zwar den Beitrag bzgl. "Riester Rentenversicherung oder Riester Fondssparplan - Diskussionen im Wertpapier Forum" finden aber leider würden die Links wohl rauseditiert.

 

Klar kostet die Versicherung mehr. Bietet sie dafür nicht aber auch eine gewisse Sicherheit?

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polydeikes

Die Versicherung bietet mit Sicherheit hohe Kosten und eine miserable Ablaufleistung Das führt bei vorzeitigem Ausstieg in den ersten 10-20 Jahren mit Sicherheit zu Verlusten. Über Sicherheit lässt sich streiten ...

 

Zudem bietet die Versicherung noch eine Garantieverzinsung auf Beiträge und Zulagen abzüglich der Kosten als Verkaufsargument für leichtgläubige Kunden wie dich. Warum das Käse ist, erfährst du über die Forensuche. Vom praktisch nicht vorhanden Inflationsausgleich der Police mal ganz zu schweigen, auch da lässt sich über Sicherheit streiten.

 

Eine Kapitalgarantie (Beitragsgarantie abzgl. Kosten) bietet jede Riester Variante ...

 

Wenn die Riester Fondssparpläne zu unsicher sind, dann halt ein Riester Banksparplan. (bei deinem Alter eigentlich ebenfalls Käse) Kann natürlich auch sein, dass du fest einplanst weit über 90 Jahre alt zu werden, dann ist das mit der Riester Rentenversicherung schon wieder gar nicht mehr so tragisch ... :rolleyes:

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Lux

:) Danke für deine Antwort. Ich versuche mich eben einzulesen. Die einen empfehlen dies, dies anderen das. Auch verfügbare Tests diverser Zeitungen oder Stiftungen fallen total unterschiedlich aus. Wie soll man da als Laie durchschauen.

In deinem Psot kann ich z.B. nicht die erhofften Verweise auf qualitativ gute Threads zum Thema Versicherung vs. Fondsparplan finden.

https://www.wertpapier-forum.de/topic/34099-riester-rente-tipps-tricks/?do=findComment&comment=635089

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polydeikes
· bearbeitet von torstenb

Der Thread ist noch nicht fertiggestellt, mir kam ein "häuslicher Unfall" dazwischen. Eine Versicherung macht für dich aber keinen Sinn. Mir ist ein (allgemeiner) Ausnahmefall bewusst, der betrifft aber deutlich ältere Sparer und in Kombination mit der nicht Verrentung des Vertrags. In diesem Ausnahmefall ergibt sich ein deutlicher Renditevorteil. Das kommt für dich aber nicht in Frage.

 

Versicherungen haben im Regelfall nichts als Altersvorsorge oder Geldanlage zu suchen ... Riester Rentenversicherungen schon gar nicht ...

 

edit: noch was

 

Außerdem: Noch liege ich real unter den 2100€ Maximalbeitrag, aber sehr bald werde ich gehaltstechnisch diese Deckelung erreichen.

Ist dieser Vorschlag gut?

 

Entweder du hast hier etwas völlig falsch verstanden oder du verdienst tatsächlich über 52.500 Euro. In der Region gibt es ohnehin die ein oder andere bessere Alternative zur Riester Rente - aus steuerlicher Sicht ...

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Lux

Der Thread ist noch nicht fertiggestellt, mir kam ein "häuslicher Unfall" dazwischen. Eine Versicherung macht für dich aber keinen Sinn. Mir ist ein (allgemeiner) Ausnahmefall bewusst, der betrifft aber deutlich ältere Sparer und in Kombination mit der nicht Verrentung des Vertrags. In diesem Ausnahmefall ergibt sich ein deutlicher Renditevorteil. Das kommt für dich aber nicht in Frage.

 

Versicherungen haben im Regelfall nichts als Altersvorsorge oder Geldanlage zu suchen ... Riester Rentenversicherungen schon gar nicht ...

 

edit: noch was

 

Außerdem: Noch liege ich real unter den 2100 Maximalbeitrag, aber sehr bald werde ich gehaltstechnisch diese Deckelung erreichen.

Ist dieser Vorschlag gut?

 

Entweder du hast hier etwas völlig falsch verstanden oder du verdienst tatsächlich über 52.500 Euro. In der Region gibt es ohnehin die ein oder andere bessere Alternative zur Riester Rente - aus steuerlicher Sicht ...

 

Da habe nichts falsch verstanden. Ich denke ich werde diese Deckelung durch die allgemeine Gehaltsentwicklung, signifikant vor Ablauf der 38 Jahre erreichen.

Wie ich auf Riester kam? Ich möchte mir mehrere Säulen der Altersvorsorge aufbauen und eben die staatliche Förderung mitnehmen beim Riester. Alternativ wäre natürlich auch Rürup denkbar. Aber da gab es andere Haken bzgl. Steuer und Insolvenzsicherung oder Pfändung, wenn ich mich nicht irre.

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polydeikes
Mhm ok, Ich hatte mich z.B hier an diesem Artikel orientiert.

http://www.test.de/t...602786-2602786/

 

Geeignet für: Vor allem für 40- bis 50-Jährige. Menschen, die sich nicht aktiv um ihre Altersvorsorge kümmern möchten und die sich sehr sicher sind, die einmal vereinbarten Raten auch über die gesamte Laufzeit des Vertrages leisten zu können.

 

Etwas höflicher formuliert als meine Aussage ... aber so ganz unabhängig sind die "Warentester" eher auch nicht :lol: ...

 

Da habe nichts falsch verstanden. Ich denke ich werde diese Deckelung durch die allgemeine Gehaltsentwicklung, signifikant vor Ablauf der 38 Jahre erreichen.

 

Das ist auch schon wieder etwas anderes. Wenn du jedoch mit knapp 30 schon üb er 52.500 Euro verdienst, kommen Rürup und va. aber bAV Vorteile zum tragen (in Kombi mit PKV). Wenn du Axa so magst, dass du denen geschätzte (bei Thread Eröffnung nach Richtlinien wüsste man genaueres) 15.000 Euro schenken willst, schließ ab ... :rolleyes:

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Granini

Warum ist nochmal bAV besser wenn man privat versichert ist? Dann kann man doch gar keine KV-Beiträge sparen....

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Lux

du hast die klassische Riester zitiert. Für die fondsgebundene gilt: Geeignet für: Vor allem jüngere Kunden bis Anfang 40. Älteren Kunden kann es passieren, dass die Umsetzung der gesetzlichen Garantie die Renditechancen verdirbt. Eine ­Alternative mit hoher Sicherheit, aber geringeren Renditechancen sind Riester-Banksparpläne.

 

Ich habe ja keinen Thread eröffnet, außerdem wollte ich nicht jedes Detail öffentlich machen.

bAV läuft schon, da muss ich nichts machen. Zusätzlich zur jetzigen bAV kann ich da noch durch Entgeltumwandlung in einen Betriebsfonds investieren. PKV ist bereits auf dem Radar sobald möglich.

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polydeikes

Weil bAV Auszahlung volle Progression und leider auch Sozialversicherungspflicht mit sich bringt. Als gesetzlich Versicherter bleiben dir da tendentiell weniger als 60 % von der Bruttorente, wenn du nicht ein absolutes Armutseinkommen im Alter hast.

 

du hast die klassische Riester zitiert. Für die fondsgebundene gilt: Geeignet für: Vor allem jüngere Kunden bis Anfang 40. Älteren Kunden kann es passieren, dass die Umsetzung der gesetzlichen Garantie die Renditechancen verdirbt. Eine ­Alternative mit hoher Sicherheit, aber geringeren Renditechancen sind Riester-Banksparpläne.

 

Autsch. Die Steigerung zur normalen Police ist die Fondspolice. Die ist noch teurer und vereint gleich noch einige absolut unsinnige Gegebenheiten, die einer Geldanlage in Fonds widersprechen. Wenn dann RIESTER FONDSSPARPLAN oder RIESTER BANKSPARPLAN. Eine fondsgebundene Rentenversicherung ist auch nur eine Rentenversicherung, aber eben eine extra teure und besonders unsinnige ...

 

Ich habe ja keinen Thread eröffnet, außerdem wollte ich nicht jedes Detail öffentlich machen.

 

Das Problem ist, dass man ohne gescheite Angaben (anonyme versteht sich) nur seeeehr begrenzt sinnvoll antworten kann.

 

Und wenn ich von bAV in Bezug auf die Einkommenssituation spreche, dann idR von Entgeltumwandlung. Kann bei höheren Einkommen (+PKV) und gescheitem Produkt eigentlich kein anderes AV Produkt toppen.

 

Riester kann trotzdem interessant für dich sein, allerdings nicht der Zulagenaspekt sondern der steuerliche. Die Steuerersparnis dürfte die Förderung deutlich übersteigen ... aber siehe Themeneröffnung, hab ja keine Ahnung von deinem Familienstand ...

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Granini

Weil bAV Auszahlung volle Progression und leider auch Sozialversicherungspflicht mit sich bringt. Als gesetzlich Versicherter bleiben dir da tendentiell weniger als 60 % von der Bruttorente, wenn du nicht ein absolutes Armutseinkommen im Alter hast.

 

Hmm verstehe ich jetzt nicht ganz, wenn man jung ist, kann man als gesetzlich Versicherter in der Rentenzeit sogar besser dastehen als ein privat Versicherter, aber egal.

Am Optimalsten wäre sicherlich, so lange wie möglich bei der Einzahlung gesetzlich versichert zu sein und dann im Rentenalter privat! ;)

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polydeikes
· bearbeitet von torstenb

Irgendwo schon richtig. Die Krankenversicherung ist aber nicht die einzige Form von Sozialabgaben für einen AN. Klar, für die Ersparnis in der Ansparphase ist die Quote von Steuern + Sozialabgaben entscheidend für die Höhe Ersparnis. Aber wer versichert sich bitte im Erwerbsleben "teuer" (Preis / Leistung) und im Rentenalter dann noch teurer (PKV) um das %tuale Optimum aus einer bAV rauszuholen? :lol:

 

In ein paar Jahren / Jahrzehnten wird man sehen inwiefern der Basistarif der PKV an der Sache tatsächlich etwas ändert, auch in Bezug auf die Entwicklung der GKV bis dahin. Vielleicht ist deine wohl nicht ganz ernst gemeinte Idee bis dahin gar nicht mehr sooo unrealistisch.

 

Fakt bleibt: Wenn man als gesetzlich Versicherter was von der bAV haben möchte, sollte deren Rendite stimmen, die Sozialausgaben & Einkommen in der Ansparphase sehr hoch und die Steuerlast im Alter extrem viel niedriger sein. Ansonsten hauen die derzeit effektiv schon 17,5 % für Sozi + reg. Steuersatz in Progression ziemlich stark rein im Rentenalter ...

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Bookstar

Für einen Gut Verdiener (50.000 Euro + Brutto im jahr) lohnt sich eine BaV schon ggü. den Riester Angeboten. Daran kann auch die höhere Steuerlast im Alter imho nichts ändern. Und vorallem wer weiß was wie in 30 Jahren versteuert wird? Eine jährliche Höchststandsicherung mit einer garantierten Verzinsung von 3% findet man auf dem freien Markt nicht.

 

Die DWS Fondsprodukte ohne jegliche Garantien und mit relativ hohen Kosten (ohne Vermittler) konnten mich nicht überzeugen. Ein Banksparplan bringt nicht so hohe Rendite. (voraussichtlich)

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Lux
· bearbeitet von Lux
Mhm ok, Ich hatte mich z.B hier an diesem Artikel orientiert.

http://www.test.de/t...602786-2602786/

 

Geeignet für: Vor allem für 40- bis 50-Jährige. Menschen, die sich nicht aktiv um ihre Altersvorsorge kümmern möchten und die sich sehr sicher sind, die einmal vereinbarten Raten auch über die gesamte Laufzeit des Vertrages leisten zu können.

 

Etwas höflicher formuliert als meine Aussage ... aber so ganz unabhängig sind die "Warentester" eher auch nicht :lol: ...

 

Da habe nichts falsch verstanden. Ich denke ich werde diese Deckelung durch die allgemeine Gehaltsentwicklung, signifikant vor Ablauf der 38 Jahre erreichen.

 

Das ist auch schon wieder etwas anderes. Wenn du jedoch mit knapp 30 schon üb er 52.500 Euro verdienst, kommen Rürup und va. aber bAV Vorteile zum tragen (in Kombi mit PKV). Wenn du Axa so magst, dass du denen geschätzte (bei Thread Eröffnung nach Richtlinien wüsste man genaueres) 15.000 Euro schenken willst, schließ ab ... :rolleyes:

 

Also ich habe mich heute einmal mit den Kosten für die AXA Twinstar Invest beschäftigt.

Laut Vertrag (siehe Bild) fallen ca. 2400€ Abschluss-, Vertriebs- und Verwaltungskosten an. Dann noch Extrakosten wenn man Zuzahlungen leistet und Aufschübe möchte.

Des Weiteren fallen Stückkosten von 24€ p. a. und 1,05% der monatlich gezahlten Rente an.

 

Eine Dynamik habe ich ausgelassen, da ich sie nicht für sinnvoll halte.

 

Hinzu komme noch einmal 1,5% p. a. an Depotverwaltungsgebühren. Hier weiß ich nicht, ob dies auf den jährlichen Gesamtwert des Depots geht oder nur auf den Wert der Zukäufe (von max. 2100€).

Kommen so wirklich 15k € zusammen?

 

Mein Vertreter meinte, dies sei günstiger als die Kosten eines Riester geförderten Fondssparplans.

Welche Kosten hat denn ein Riester Fondssparplan? Dort fallen doch auch Depotverwaltungsgebühren und Kosten für Zukäufe und Bewegungen an.

 

AXA%20Riester%20Invest%20Kosten.jpg

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polydeikes
· bearbeitet von torstenb

"Lass dich nicht ver....." oder so ähnlich.

 

 

Die reinen Abschluss- und Vertriebskosten mögen optisch niedrig sein. Es kommen ja noch mal 5,8 % pauschale Kosten über die gesamte Laufzeit hinzu, Axa kann davon schon ganz gut leben :lol: .

 

Die Stückkosten sind ganz vereinfacht eine pauschale für die Liebesbriefe von AXA ... siehe auch erster Post im thread ...

 

Die 1,5 % p.a. Verwaltung beziehen auf das gesamte Vertragsguthaben. Die gibts, so wie ich das verstanden habe, noch "oben drauf" zur TER der Fonds. Also hat der Fonds bspw. eine TER von 2 % ... muss er schon 3,5 % Rendite erzielen um allein die laufenden Kosten zu decken. Bei einer durchschnittlich realen Renditeerwartung (historisch) von 5,5 - 6,5 % für Marktbreite Aktienindizes bleiben dir dann bestenfalls noch 3 % Rendite nach Kosten.

 

Wenn man das mal so aufsummiert (ohne TER der Fonds) kommt man auf eine Kostenquote von 18 % (für die Klassik) bis über 30 % (für die fondsgebundene Variante) gemessen am fiktiven Vertragsguthaben.

 

Bei 38 x 12 x 163 sind es rund 5800 Euro pauschal (7,8 %) für Abschluss/Vertrieb/Verwaltung, der Rest ergibt sich aus den laufenden Kosten. Und damit kommst du spielerisch über eine Kostenquote von mehr als 15.000 Euro. Zudem noch 4,5 % von den eingegangen Zulagen ...

 

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Um mal Klartext zu reden, dein Berater verschaukelt dich gnadenlos. Selbst ein unrabattierter Riester Fondssparplan wie die DWS Riester Rente Premium (eben ohne Rabatt) kommt nicht auf diese Kosten.

 

Dort fallen pauschal 5,5 % Abschlusskosten an, für Zulagen und Einmalzahlungen 5 %. Erstere kriegt man zu 91 %, zweitere vollständig rabattiert. Desweiteren fallen Verwaltungskosten in Form der TER der Fonds an. Deren Höhe richtet sich nach den enthaltenen Fonds, diese wiederum nach deinem Alter. Je höher die Aktienquote, desto teurer tendentiell. Langfristig wirst du bspw. mit der DWS Riester Rente Premium irgendwo im Bereich von einer TER um die 2 % liegen. (praktisch Verwaltungskosten)

 

Dazu kommt noch mal eine jährliche Depotgebühr von 15,4 Euro, unabahängig vom Vertragswert.

 

Mit einem Blick in den Link meiner Signatur kannst du die Kosten per Rabatt einsehen. (5 Euro Trick)

 

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Die Kosten sind aber nur ein Teilproblem. Bei keiner fondsgebundenen Rentenversicherung fließen 100 % in Fonds. Bei AXA ja schon ganz offiziell nicht. Jegliche Garantie und Deckungsrückstellung kostet Geld ... dein Geld ...

 

Äpfel und Birnen lassen sich besser vergleichen als eine R Fondspolice und ein R Fondssparplan ...

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