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Reigning Lorelai

Marktausblick

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Bärenbulle

Meine Güte Bärenbulle gifte doch nicht immer alles an, nur weil es deiner Meinung nicht entsprochen hat...

Was soll denn bitte nicht meiner Meinung entsprochen haben und wieso immer? Ich halte es lediglich mit Dieter Nuhr (i.e. "wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten"). Ich habe zu kurzfristigen Entwicklungen auf den Finanzmärkten niemals eine Meinung, oder wenn, dann mache ich meine Unsicherheit im Gegensatz zu anderen "Overconfidental Raketen" deutlich kenntlich.

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Ca$hflow
· bearbeitet von Ca$hflow

Was soll denn bitte nicht meiner Meinung entsprochen haben [...]

Habe ich doch im obigen Beitrag erörtert, du musst mal auf die wesentlichen Aspekt eingehen und nicht von Dieter Nuhr und anderen Overconfidental Raketen herumreden.

Wenn du sogar doch derselben Meinung sein solltest, warum hast du dann den Beitrag verfasst, der ja anscheinend dies verneinen soll.

Oder noch anders formuliert, was ist inhaltlich dein Punkt, den du anders siehst?

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Archimedes

Es war aber nun wirklich beim letzten mal so, dass der DAX deutlich stärker gefallen ist als der Dow.

Und wir hatten schon damals diskutiert, dass das eigentlich keinen Sinn macht, weil es gerade den DAX-Konzernen deutlich besser ging.

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Fondsanleger1966
· bearbeitet von Fondsanleger1966
Ich halte es lediglich mit Dieter Nuhr (i.e. "wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten").

Dem stimme ich grundsätzlich zu. Allerdings kann jedem mal ein Fehler unterlaufen. Wenn Du Dir z.B. http://www.wertpapie...post__p__775046 noch mal in Ruhe durchliest und in dem Zusammenhang ggf. auch http://markt-daten.d...dizes/asien.htm betrachtest wirst Du auch einen finden. ;)

 

Die restliche inhaltliche Einschätzung in dem verlinkten Posting teile ich.

 

Fundamentals (August 31, 2012) lt. MSCI:

Assetkl Div Yld (%) P/E P/BV

FM 4.70 10.27 1.38

ACWI+FM 2.89 14.00 1.69

Und ob der nun wirklich unterbewertet ist, ist ja auch fraglich.

Verglichen zum weltweiten Aktienmarkt wie man an den KPIs sieht ist FM stark unterbewertet, falls mit "der" der FM-Markt gemeint ist.

Nur kann man die KPIs von FM und Weltaktienmarkt nicht einfach 1:1 miteinander vergleichen. HY sind ja gegenüber IG-Bonds auch nicht deshalb unterbewertet, weil sie eine deutlich höhere Rendite auf Endfälligkeit aufweisen.

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Fondsanleger1966
Es war aber nun wirklich beim letzten mal so, dass der DAX deutlich stärker gefallen ist als der Dow.

Nicht nur beim letzten Mal: http://www.onvista.d...nd.y=9#chart_01

 

Und wir hatten schon damals diskutiert, dass das eigentlich keinen Sinn macht, weil es gerade den DAX-Konzernen deutlich besser ging.

Aber in den USA/im USD-Raum sitzt viel mehr aktienrelevantes Anlagekapital. Und das reduziert in Krisen seine Auslandsinvestitionen.

 

Vorteil dabei: Der DAX hat schon mehr Wegstrecke hin zur Bewertungsnormalisierung zurückgelegt als die US-Indizes. Und der Euro-Raum ist - insgesamt betrachtet - noch weiter. Dazu einmal ein Chart http://www.onvista.d...=20735#chart_01 und zum anderen eine Bewertungsanalyse (PDF) http://starcapital.d...ber2012_web.pdf

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Aktiennovize

Es gibt nun sogar schon die ersten Leute, die DAX 10000 ausrufen. Und sie untermauern dies mit Argumenten wie "Performance-Index", "DAX hat Nachholbedarf" und "miese Verzinsung bei anderen Anlangen". Aber reicht das aus, um wirklich Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung des DAX zu ziehen?

 

Verschiedene Gründe, die gegen einen weiteren Anstieg sprechen:

- die Wirtschaft (auch in China) hat ihren Zenit vorerst überschritten. Der schwächelnde Automarkt ist ein erster Indikator

- die Schuldenprobleme in der EU wurden keineswegs gelöst. Griechenland ist hoffnungslos verloren

- die jetzigen "günstigen" KGVs können ganz schnell angepasst werden, wenn die Gewinne eben nicht mehr so sprudeln wie im Moment

- China-Japan-Konflikt, Syrien, Iran.... viel Konfliktpotential

 

Der Sinneswandel der meisten (auch hier im WPF) stellt mich bisweilen vor Rätsel. Als ich noch in Deutsche Bank investiert war, redete jeder auf mich ein: "Die Banken sind bald am Ende. Keiner weiß, was die in den Bilanzen haben! Die Deutsche Bank wird nicht mehr steigen..." Naja, ich verkaufte die Dinger mehr schlecht als recht. Und was ist? Banken gehören mittlerweile zu den Gewinnern in Bezug auf ihre Performance.

 

Für mich ist vieles, was sich an der Börse abspielt, nur noch Zockerei ohne Sinn und Verstand - mit Übertreibungen in die eine wie auch in die andere Richtung.

 

Beispiel BASF: Als es 2008/2009 "krachte", ließ man einen Substanzwert wie die BASF brutal rutschen, kurzzeitig realtime sogar auf unter 18,00 EUR. Und das, obwohl dieses Unternehmen besser als die meisten anderen aufgestellt ist. Und nun? Nun handelt man den Anteilsschein schon mit knapp 70,00 EUR, also dem ATH. Und das, obwohl nun die Wirtschaft am Abkühlen ist.

 

Für mich sind Kurse in keinster Form mehr vorhersehbar. Speziell der Mist, den Analysten schreiben, findet bei mir kaum noch Beachtung. Da werden einfach mal so Kursziele von einer Woche auf die nächste um 50% gekürzt. Was ist daran noch seriös?

 

Wo steht der DAX Ende 2012? Eine Frage, die man immer und immer wieder vernimmt.

 

Tja, wo steht er.... bei 7866? Oder bei 8234? Oder gar bei 8504? Nein, vielleicht konsolidiert er und landet bei 6754? KEINER weiß es.

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BarrenWuffet

Für mich sind Kurse in keinster Form mehr vorhersehbar. Speziell der Mist, den Analysten schreiben, findet bei mir kaum noch Beachtung. Da werden einfach mal so Kursziele von einer Woche auf die nächste um 50% gekürzt. Was ist daran noch seriös?

 

Tja, wo steht er.... bei 7866? Oder bei 8234? Oder gar bei 8504? Nein, vielleicht konsolidiert er und landet bei 6754? KEINER weiß es.

Der Burner! Vielleicht ziehst Du ja ja jetzt mal die richtigen Konsequenzen daraus...

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Antonia

Der Sinneswandel der meisten (auch hier im WPF) stellt mich bisweilen vor Rätsel.

Die Umstände ändern sich doch. Was gestern richtig war, muss heute nicht mehr gelten.

(Z.B. Draghis Anleihenkaufprogramm ist gut für die Banken. Wäre es nicht so gekommen, wäre es schlecht für die Banken. Das ist doch ganz einfach.)

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Bärenbulle
· bearbeitet von Bärenbulle

Wenn Du Dir z.B. ....noch mal in Ruhe durchliest und in dem Zusammenhang ggf. auch.... betrachtest wirst Du auch einen finden. ;)

Ja sorry Ende der 80er muss es heißen und eher 25 J. als 30.

 

Nur kann man die KPIs von FM und Weltaktienmarkt nicht einfach 1:1 miteinander vergleichen. HY sind ja gegenüber IG-Bonds auch nicht deshalb unterbewertet, weil sie eine deutlich höhere Rendite auf Endfälligkeit aufweisen.

Ja die Multiples von FM sind natürlich wg. höherem Risiko historisch immer etwas niedriger.Die FM Multiples sind aber je nach Quelle derzeit extrem attraktiv:

post-12435-0-63258800-1348395142_thumb.jpg

Das ist schon fesch oder? Damit kann man auch mal die eine oder andere Krise aussitzen. Sollte keine kommen ist das FM Wachstum und die in einer Expansion typischerweise anziehenden Rohstoffpreise sicher gute Argumente an eine sportive Performance der FMs in den nächsten 10 Jahren zu glauben. Zudem ist das Korrelationverhalten (noch) nicht schlecht.

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finisher

Im Factsheet hat der Frontier ETF einen KGV von 22,6 und die Dividendenrendite ist 3,81%. Allerdings Stand 29.06.12.

http://www.etf.db.com/DE/pdf/DE/factsheet/factsheetLU0328476410_2012_08_31.pdf

 

Warum hat sich das in den letzten 2 Monaten so geändert oder ist die Morningstar Berechnung falsch?

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Bärenbulle

Im Factsheet hat der Frontier ETF einen KGV von 22,6 und die Dividendenrendite ist 3,81%. Allerdings Stand 29.06.12.

http://www.etf.db.com/DE/pdf/DE/factsheet/factsheetLU0328476410_2012_08_31.pdf

 

Warum hat sich das in den letzten 2 Monaten so geändert oder ist die Morningstar Berechnung falsch?

Gute Frage. Ich denke am vertrauenswürdigsten ist die MSCI Angabe weiter oben. Bei der Deuba, weiß man leider gar nicht was für ein KGV da herangezogen wird und wie der berechnet ist. Problematisch sind teilweise die Berechnungsweisen (Bsp.: 1 Unternehmen macht nur 1 Cent Gewinn => KGV dieses Unternehmens strebt gegen unendlich; Deuba nimmt nach Marketkap gewichteten Mittelwert über alle Aktien => Folge ist ein extrem nach oben verzerrter KGV). Im Prinzip ist KGV berechnen sowieso eine Wissenschaft für sich bei der es viele Fußangeln gibt.

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Antonia
· bearbeitet von Antonia

Es gibt den S&P Select Frontier Index Link und den dazu passenden dbx-tracker S&P Select Frontier ETF (s.o.). Schaue ich mir beide Factsheets an, dann haben sie ganz unterschiedliche Indexinformationen. Das verwirrt mich jetzt etwas ...

 

Recht gleichmäßiger Chartverlauf ... :unsure: . Ich will ja nicht ausschließen, dass da erhebliches Potenzial ist, aber ...

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Fondsanleger1966
· bearbeitet von Fondsanleger1966

Hallo!

 

Das ist schon fesch oder? Damit kann man auch mal die eine oder andere Krise aussitzen. Sollte keine kommen ist das FM Wachstum und die in einer Expansion typischerweise anziehenden Rohstoffpreise sicher gute Argumente an eine sportive Performance der FMs in den nächsten 10 Jahren zu glauben. Zudem ist das Korrelationverhalten (noch) nicht schlecht.

Ich will Dir die FM wirklich nicht madig machen. Nur bekommt man solche Bewertungen auch in sehr viel solideren Märkten - siehe z.B. den bereits geposteten Link http://starcapital.d...ber2012_web.pdf oder das das Portfolio des Priamos http://www.morningst...0GBR04HMA&tab=3 .

 

Und Krisen aussitzen kann in den EM leider auch mal etwas länger dauern, wie ich zu Beginn meiner Anlegerkarriere feststellen durfte. Ein FM-ETF mit gut 17% in Argentinien löst da nicht wirklich viel Zuvertrauen in mir aus.

 

Ich würde daher die FM - wenn überhaupt - eher über den Templeton-Fonds abdecken, da mir dessen Positionierung deutlich besser gefällt - sowohl die Länderauswahl und -gewichtung als auch die (niedrigere) Positionsgrößen der einzelnen Aktie und die dadurch erreichte bessere Streuung. http://www.morningst...00000269A&tab=3

 

Chartvgl: http://www.fondsweb.de/chartvergleich/LU0328476410-LU0390137031-R120 und inkl MSCI EM http://www.fondsweb....20-LU0292107645

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35sebastian

Der Sinneswandel der meisten (auch hier im WPF) stellt mich bisweilen vor Rätsel. Als ich noch in Deutsche Bank investiert war, redete jeder auf mich ein: "Die Banken sind bald am Ende. Keiner weiß, was die in den Bilanzen haben! Die Deutsche Bank wird nicht mehr steigen..." Naja, ich verkaufte die Dinger mehr schlecht als recht. Und was ist? Banken gehören mittlerweile zu den Gewinnern in Bezug auf ihre Performance.

 

Für mich ist vieles, was sich an der Börse abspielt, nur noch Zockerei ohne Sinn und Verstand - mit Übertreibungen in die eine wie auch in die andere Richtung.

 

Beispiel BASF: Als es 2008/2009 "krachte", ließ man einen Substanzwert wie die BASF brutal rutschen, kurzzeitig realtime sogar auf unter 18,00 EUR. Und das, obwohl dieses Unternehmen besser als die meisten anderen aufgestellt ist. Und nun? Nun handelt man den Anteilsschein schon mit knapp 70,00 EUR, also dem ATH. Und das, obwohl nun die Wirtschaft am Abkühlen ist.

 

Für mich sind Kurse in keinster Form mehr vorhersehbar. Speziell der Mist, den Analysten schreiben, findet bei mir kaum noch Beachtung. Da werden einfach mal so Kursziele von einer Woche auf die nächste um 50% gekürzt. Was ist daran noch seriös?

 

Wo steht der DAX Ende 2012? Eine Frage, die man immer und immer wieder vernimmt.

 

Tja, wo steht er.... bei 7866? Oder bei 8234? Oder gar bei 8504? Nein, vielleicht konsolidiert er und landet bei 6754? KEINER weiß es.

Börse lernt man nicht durch Schreiben im WPF und durch Erstellen von Musterdepots, sondern einzig und allein durch Erfahrungen .

Damit das Handeln nicht völlig planlos verläuft und im Fiasko endet, ist es wichtig , sich mit dem Börsengeschäft vertraut zu machen und eine eigene Strategie zu entwickeln.

Du hast es richtig erkannt. Börse ist vor allem von Emotionen geprägt, die Indices und Kurse in die eine oder andere Richtung bewegen, manchmal sogar so brutal , dass man fassungslos ist.

Wer sich nicht zum Spielball der Gefühle machen lässt, sich nicht von der Informationsflut treiben lässt, sondern sein eigenes Denken behält, der hat große Chancen, bei dem großen "Zockerspiel" als Gewinner hervorzugehen.

 

Ja, es gibt viele, die ihre Einschätzung zur Börse und zu Unternehmen häufig ändern, einige sogar täglich , und das mehrmals.

Diese Leute wollem einem weismachen, dass dies die "moderne" und einzig richtige Strategie ist. "Buy and hold" ist für diese Leute absolut out .

Bei näherer Betrachtung erweist sich diese moderne Strategie als nicht so gewinnträchtig wie behaupet wird..

"Hin und her macht Taschen". Diese alte Börsenregel hat durch die Einführung der Abgeltungssteuer noch mehr Wahrheitsgehalt bekommen. Und die Gebühren sind auch weiter gestiegen.

Ja, es gibt auch viele, die anscheinend wissen, wie sich Dax und Co. in den nächsten Wochen, Monaten und sogar Jahren entwickeln.

Wenn diese Prognosen nur Spielereien sind, okay. Man wettet ja auch auf die Ergebnisse der nächsten Bundesligaspiele. Der Lieblingsverein gewinnt im Vorhinein ja immer.

Und so ist das auch an der Börse. Keiner weiß, wie sich die Börse entwickelt. Und trotzdem scheinen das einige genau zu wissen. Scharlatane sind das, umes gelinde auszudrücken.

Sicherlich hat jeder, der sich mit Börse beschäftigt, eine Meinung zum Börsengeschehen.

Wer nicht investiert ist, möchte immer, dass die Kurse runtergehen. Und wenn sie dann wirklich tief einbrechen, wie 2008/2009 geschehen, dann greifen viele auch noch nicht zu, weil sie noch tiefere Kurse befürchten.

Viele greifen halt nie zu, auch wenn Basf auf 20 steht.:thumbsup:

Wer investiert ist , ist natürlich positiv für Börse und für seine "Lieblingsaktien" gestimmt.

Warum sollte er auch sonst Geld in diese Aktien investieren?

Mein Fazit: Bild dir deine eigene Meinung! Lerne aus Erfahrungen! Die negativen haben den größten Erfahrungswert.

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Aktiennovize

@35sebastian:

 

Endlich mal ein wirklich konstruktiver Beitrag von Dir, Sebastian :thumbsup:

 

Sorry, denn ich hatte auch bei Dir manchmal schon das Gefühl, dass Du total an Deiner Meinung festhältst, so als ob sie die einzig richtige wäre. Wie wir jedoch alle sehen, gibt es das "ultimative Richtig" nicht, ebenso wenig wie das "ultimative Falsch". Die Börse wird von Emotionen getrieben. Das ist die Hauptlehre, die ich gezogen habe. Und.... dass ich bei 20,00 EUR für eine BASF zugreifen würde :D

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Herodot

@35sebastian:

 

Endlich mal ein wirklich konstruktiver Beitrag von Dir, Sebastian :thumbsup:

 

Sorry, denn ich hatte auch bei Dir manchmal schon das Gefühl, dass Du total an Deiner Meinung festhältst, so als ob sie die einzig richtige wäre. Wie wir jedoch alle sehen, gibt es das "ultimative Richtig" nicht, ebenso wenig wie das "ultimative Falsch". Die Börse wird von Emotionen getrieben. Das ist die Hauptlehre, die ich gezogen habe. Und.... dass ich bei 20,00 EUR für eine BASF zugreifen würde :D

 

Das Problem ist aber, das Aktien billig sind nur wenn Krise ist. Jetzt zu sagen BASF bei 20 kaufe ich ist einfach, weil sie auf 70 stehen. Ohne Krise bei BASF (oder allgemein) wird das nicht passieren. Sich zu wünschen es kriselt damit BASF auf 20 landet und man einkauft ist Wunschdenken. Stell dir vor BASF fällt jetzt über 3 Jahre von 70 auf 15 weil das Geschäft mies läuft und alle Aussichten negativ sind. Da kauft keiner bei 20, sondern jeder schaut auf die Deutsche Bank mit Top Geschäft bei 70 und sagt sich "Ach wäre ich bei der Bank eingestiegen als sie bei 20 war, das mache ich nächtes mal bestimmt!"

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35sebastian

@35sebastian:

 

Endlich mal ein wirklich konstruktiver Beitrag von Dir, Sebastian :thumbsup:

 

Sorry, denn ich hatte auch bei Dir manchmal schon das Gefühl, dass Du total an Deiner Meinung festhältst, so als ob sie die einzig richtige wäre. Wie wir jedoch alle sehen, gibt es das "ultimative Richtig" nicht, ebenso wenig wie das "ultimative Falsch". Die Börse wird von Emotionen getrieben. Das ist die Hauptlehre, die ich gezogen habe. Und.... dass ich bei 20,00 EUR für eine BASF zugreifen würde :D

 

 

Auch bei 40 steht eine BASF bei mir auf der Watchliste,:)

Es muss aber nicht nur immer Basf, Nestle, Coca Cola ..... sein. Es gibt noch viele andere interessante Unternehmen, die kaufenswert sind.

Nun wieder zum Marktausblick.

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Aktiennovize

Der DAX hält sich angesichts der negativen Nachrichtenlage erstaunlich gut. Immernoch über 7400 Punkte. Irgendwie kommt kein Verkaufsdruck auf.

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dakac
· bearbeitet von dakac

Leider nicht in Deutsch.

 

In März las ich ein Bericht über Margen von James Montier (GMO)

 

What Goes Up Must Come Down!

 

Conclusions

To us, the macro profi ts equation is a simple but powerful tool for understanding the drivers of profi ts, and helps us

assess their sustainability. It is a useful organizing framework for thinking about the possibility of a structural break in

profi t margins. When we look at the drivers of today's high profi t margins, we fi nd fi scal defi cits behind the high profi t

margins of many countries. There is nothing "wrong" with this per se, but it does suggest that moves toward fi scal

retrenchment will bring margins back toward more normal levels. It seems unlikely that "this time is different" when

it comes to mean reversion in margins: what goes up must come down.

 

und jetzt schreibt MarketWatch:

 

Many S&P 500 companies forecasting third-quarter misses

 

With revenue streams drying up and fewer places to cut costs, corporate America's outlook for third-quarter earnings is looking grim.

So far, 103 companies in the index have provided guidance for the third quarter. Of those, 80% have guided below Wall Street consensus estimates, according to John Butters, senior earnings analyst at FactSet. That's the most negative outlook since FactSet began tracking the figures in the first quarter of 2006.

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BondWurzel
· bearbeitet von BondWurzel
That's the most negative outlook since FactSet began tracking the figures in the first quarter of 2006.

 

Na ja, steckt ja noch in der Kinderstube - Aussagekraft? Man hat das Gefühl, dass sich viele neuerdings mit hauseigenen Indikatoren medienmäßig aufpolieren wollen, villeicht täusche ich mich auch nur. B)

 

Pünktlich zum Herbstanfang und zur dunklen Jahreszeit immer dasselbe...

 

Stimmung in deutscher Wirtschaft sinkt überraschend

Montag, 24. September 2012, 12:04 Uhr

 

München/Berlin (Reuters) - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im September überraschend den fünften Monat in Folge eingetrübt.

 

Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel um 0,9 auf 101,4 Punkte, teilte das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner Umfrage unter 7000 Unternehmen mit. Das ist der schlechteste Wert seit Februar 2010. "Die bremsenden Einflüsse auf die Konjunktur dominieren weiterhin", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Anstieg auf 102,5 Zähler gerechnet, nachdem die Entscheidung der Europäischen Zentralbank für den Kauf von Anleihen krisengeplagter Euro-Staaten die Märkte beruhigt hatte.

 

Die Manager schätzten dagegen sowohl die Aussichten für die kommenden sechs Monate als auch die Lage schlechter ein. Das Barometer für die Geschäftserwartungen fiel um 1,0 auf 93,2 Zähler. Der Index für die aktuelle Lage gab um 0,8 auf 110,3 Punkte nach. "Die Notenbankaktionen haben offensichtlich nur die Stimmungslage der Finanzmarktanalysten beeinflusst", sagte DekaBank-Experte Andreas Scheuerle. "Anscheinend lassen die Unternehmen sich derzeit von der mauen Auftragslage stärker beeindrucken." Die Geschäftserwartungen würden auf eine schrumpfende Wirtschaftsleistung hindeuten.

 

KLIMA IN DER INDUSTRIE TRÜBT SICH EIN

 

In den einzelnen Branchen fällt das Bild aber gemischt aus. Besonders deutlich kühlte sich das Klima in der exportabhängigen Industrie ab, in der die Manager Lage und Aussichten negativer einschätzten. "Beim Ausblick für das Exportgeschäft setzte sich der leicht negative Trend vom Vormonat fort", sagte Sinn.

 

Im Groß- und Einzelhandel besserte sich dagegen die Stimmung, ebenso im Dienstleistungssektor. In der Baubranche hatten dagegen die Pessimisten Zulauf.

 

KOMMT DIE REZESSION?

 

Deutschland steht wegen der Rezession in der Euro-Zone und der schwächeren Weltwirtschaft vor einer Konjunkturabkühlung. Die Industriestaaten-Organisation OECD erwartet für das zweite Halbjahr eine leichte Rezession für Deutschland. Das gewerkschaftsnahe IMK-Institut beziffert das Rezessionsrisiko auf 30 Prozent. Industrieaufträge, Exporte und Produktion waren zuletzt aber gestiegen, weshalb einige Banken-Ökonomen auch ein leichtes Wachstum für möglich halten. Das Bruttoinlandsprodukt war im zweiten Quartal um 0,3 Prozent gewachsen, im ersten Vierteljahr um 0,5 Prozent.

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RED-BARON
· bearbeitet von RED-BARON

Die Stimmung steigt oder sinkt immer - aber nicht immer überraschend :-

 

Bei den Experten kommt der Weihnachtsmann sicherlich auch überraschend :w00t:

 

Muss ich mich deswegen jetzt verarscht fühlen, wenn Merkel demnächst auch mit

 

überraschenden Erkenntnissen zur Euro-Rettung kommt :blink:

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dakac
· bearbeitet von dakac

25.09.2012

CHART OF THE DAY: Global Growth Has Collapsed

 

The below chart comes from Morgan Stanley's latest Strategy Forum deck, and though it's simple, we suspect a lot of people haven't seen it yet, or really haven't made the connection between the chart and other big economic stories of the day.

 

post-5584-0-57368800-1348758470_thumb.png

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Ca$hflow
· bearbeitet von Ca$hflow

Was nochmals zeigt, dass sich die Finanzmärkte innerhalb der letzten 3 Jahre noch viel mehr von der Realwirtschaft entkoppelt haben, als sie es bereits davor schon waren.

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Kaffeetasse

Haben wir eigentlich noch eine Marktwirtschaft im eigentlichen Sinne, wenn gewisse Unternehmen nicht pleite gehen können aus Gründen der Systemrelevanz?

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BondWurzel

Haben wir eigentlich noch eine Marktwirtschaft im eigentlichen Sinne, wenn gewisse Unternehmen nicht pleite gehen können aus Gründen der Systemrelevanz?

 

Solche qualifizierten Fragen kann doch sicherlich Don Giovanni de Spinoza defilieren. :thumbsup:

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