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Faitz

Die größten Pharmakonzerne weltweit

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georgewood
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In der Wirtschaftswoche war mal vor einiger Zeit ein Bericht über die Laufzeiten der Patente und so. Leider kann ich die Ausgabe gerade nicht suchen da sie alle auf dem Dachboden verstaut sind. Vielleicht weiß noch jemand welche Ausgabe es war.

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Tony Soprano
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Roche rules.

 

Und warum?

 

Dank an juro für die tolle Übersicht :thumbsup:

 

Habe alle diese Werte auf der Watchlist und werde sicherlich bei einem der drei zuschlagen, aber welchen?

 

Momentan hat Novartis knapp die Nase vorn, ist aber mehr ein Bauchgefühl. :rolleyes:

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klausk
Posted · Edited by klausk

Pharma ist gut, weil Menschen immer krank werden. -- Grosse Firmen sind gut, weil sie nicht so leicht pleite gehen. -- Grosse Pharmafirmen sind gut, weil sie Dividende zahlen. :lol:

 

Pharma bedeutet entweder:

* Kosten und Risiken für Forschung und Zulassung neuer Medikamente;

* Reichlich Cashflow durch Patentschutz für elf (?) Jahre -- aber der läuft irgendwann auch mal aus.

 

Oder Generika. Wie z.B. TEVA. Hat weniger Risiken als die Entwickler, dafür Prozessrisiken wg. angeblicher Patentverletzungen. TEVA ist auch gross und zahlt auch Dividende.

 

Oder Impax Laboratories (IPXL, WKN 938461, ISIN US45256B1017). Impax ist kleiner und hat dafür starkes Wachstum. IPXL kombiniert beide Wege: Stellt Generika her und entwickelt eigene Medikamente im Bereich Epilepsie, ADHD, Migräne, MS, Parkinson's, Epilepsie. Hat Kooperationen mit Wyeth, Schering-Plough und TEVA.

 

Ein paar fundamentale Vergleichszahlen (IPXL/TEVA):

 

P/E 6.97 / 21.78

EPS 2.89 / 2.518

Revenue Growth 448.8 / 16.1

PEG 0.71 / 0.94

Short Ratio 2.2 / 1.0

Schulden 0 / 0

 

Quelle.

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schinderhannes
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Ich habe mittlerweile etwas finden können unter dem Stichwort "Patent cliff".

Ein interessanter Artikel ist beispielsweise dieser hier :

http://news.morningstar.com/articlenet/article.aspx?id=308703

 

Novartis hat wohl die beste Pipeline, die von Glaxo soll auch gut sein.

 

Hier wird Roche und Glaxo auch mittelfristig ganz gut gesehen:

http://www.kma-online.de/nachrichten/wirtschaft/id__20388___view.html

 

Nachdem ich mir noch einige weitere Artikel angeschaut habe würde ich subjektiv betrachtet sagen, dass Novartis und Roche meine Favoriten sind, was ich allerdings überall so ein bisschen vermisse ist eine einfache Tabelle in der Pipelines bezgl. ihres erwarteten Umsatzes verglichen werden, bzw. bestehende Patentlaufzeiten gegeneinander gestellt werden.

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schinderhannes
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Roche und Novartis habe ich jetzt seit Wochen als eventuelle Ersatzkandidaten für Pfizer im Auge.

 

Roche hat gestern stark eingebüßt aufgrund folgender Meldung :

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/ohne-wirkung-zweifel-an-roches-wichtigstem-medikament;2619833

 

Novartis hatte die Woche schon Zahlen vorgelegt, die sahen wohl ganz gut aus, Roche wird demnächst nachziehen.

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Kaffeetasse
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eine wirklich gute und überfällige entscheidung! viel glück damit :thumbsup:

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schinderhannes
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Ja Moment noch hab ich nichts getauscht :lol:

 

Roche und deren aktuelle Produktpalette finde ich etwas heikel.

Avastin, das im Moment stark in der Kritik steht und wo Roche nach dem aktuellen Bericht um die US-Zulassung bangen muss, macht immerhin 16% des Umsatzes aus !

Die 3 Topseller von Roche machen fast die Hälfte des Umsatzes aus (Klumpenrisiken wenn ihr mich fragt).

 

Bei Novartis sind das etwa 25%.

 

Wirklich billig sind beide nicht...hm mal schauen was ich mache.

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35sebastian
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Unbestritten ist Roche eines der besten Unternehmen der Welt.

Das weiß man, und so ist Roche nicht "billig" zu haben.

Und die Kursentwicklung war in letzter Zeit nicht oder viel berauschender als die der anderen Pharmahersteller, dass sich trotzdem ein Wechsel lohnt.

 

Für den deutschen Anleger fällt die Kursentwicklung durch den starken Schweizer Franken besser aus.

Wird der Franken aber weiter an Stärke zunehmen? Vielleicht.

Für den deutschen Anleger wäre das gut, aber für das Unternehmen?

 

Die "Schweizer Dividende" ist bestimmt kein Grund, in Roche zu investieren.

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Kaffeetasse
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auch wieder richtig, sebastian...

novartis würde ich aber trotzdem gegenüber pfizer allemal bevorzugen.

richtig gut gefallen mir im sektor aber vor allem der diabetes-spezialist novo nordisk - ist dieses jahr aber schon sehr gut gelaufen - und der generikariese teva.

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juro
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auch wieder richtig, sebastian...

novartis würde ich aber trotzdem gegenüber pfizer allemal bevorzugen.

richtig gut gefallen mir im sektor aber vor allem der diabetes-spezialist novo nordisk - ist dieses jahr aber schon sehr gut gelaufen - und der generikariese teva.

 

Novo Nordisk ist von den Zahlen / Fundamentaldaten absolut top. Und konnte die Rentabilität bzw. Margen die letzten 12 Jahre kontinuierlich steigern. Umsatzrendite liegt bei über 20%. EK-Rendite 2010 bei fast 40% bei einer EK-Quote von ca. 55%. GK-Rentabilität von über 20%. Free-Cash-Flow-Marge von sehr guten 24%. Das ist spitzenmässig.

 

Die Markstellung ist ebenfalls herausragend auf dem Geschäftsgebiet. Auch Kontinuität ist sehr gut u. konstant hoch.

 

Die Performance der letzten 10 Jahre war entgegen dem Markt absolut herausragend, die ihresgleichen sucht. Dementsprechend ist die Aktie aber auch sehr ambitioniert bewertet. KGV von über 22 u. KCV von über 17.

 

So gut das Unternehmen auch ist, auch qualitativ müsste der Kurs doch um einiges günstiger werden, damit ich investieren würde. Die Bewertung ist schon heftig.

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Kaffeetasse
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sehr richtig, juro...der preis ist mittlerweile schon recht saftig^^ sehr zur freude unseres "sportskameraden" kezboard :w00t:

nichtinvestierte müssen eben noch ein wenig warten...

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Stockinvestor
Posted · Edited by Stockinvestor

Hier eine Frage aus einem anderen Thread, die ich hier gerne weiter führen möchte:

 

Ich frage mich, ob man nicht radikaler an die Sache herangehen sollte. Pharmaunternehmen sind großer Konkurrenz ausgesetzt, müssen immer tolle Erfindungen vorweisen, um am Leben zu bleiben, und können unvorhergesehen von irgendwelchen neuen Regularien der Politik getroffen werden. Im Prinzip sind sie damit vielleicht gar nicht geeignet für Langfirst/Value-Depots, so ähnlich wie Autobauer, Fluggesellschaften etc. Mögliherweise wäre es gar nicht so doof, ganz auf Pharma zu verzichten.

 

Aus diesem Thread:

https://www.wertpapier-forum.de/topic/22208-schinderhannes-langfristaktiendepot/?do=findComment&comment=601327

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35sebastian
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Ich stelle den Thread noch mal ein, nachdem Roche trotz starker Währung für den deutschen Anleger um 22% über das Jahr eingebrochen ist.

 

Unbestritten ist Roche eines der besten Unternehmen der Welt.

Das weiß man, und so ist Roche nicht "billig" zu haben.

Und die Kursentwicklung war in letzter Zeit nicht oder viel berauschender als die der anderen Pharmahersteller, dass sich trotzdem ein Wechsel lohnt.

 

Für den deutschen Anleger fällt die Kursentwicklung durch den starken Schweizer Franken besser aus.

Wird der Franken aber weiter an Stärke zunehmen? Vielleicht.

Für den deutschen Anleger wäre das gut, aber für das Unternehmen?

 

Die "Schweizer Dividende" ist bestimmt kein Grund, in Roche zu investieren.

 

Auch die besten Pharmawerte erwischt es, am schlimmsten ist Pfizer betroffen . Aber auch Glaxo, sanofi stehen auf Jahrestiefstpunkten.

 

Ich setze trotzdem weiter auf Pharma, weil sich die Umsatzrenditen der Unternehmen nicht oder nicht merklich verändert haben.

In der Zwischenzeit trösten die guten Dividenden ein wenig.

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juro
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Ich frage mich, ob man nicht radikaler an die Sache herangehen sollte. Pharmaunternehmen sind großer Konkurrenz ausgesetzt, müssen immer tolle Erfindungen vorweisen, um am Leben zu bleiben, und können unvorhergesehen von irgendwelchen neuen Regularien der Politik getroffen werden. Im Prinzip sind sie damit vielleicht gar nicht geeignet für Langfirst/Value-Depots, so ähnlich wie Autobauer, Fluggesellschaften etc. Mögliherweise wäre es gar nicht so doof, ganz auf Pharma zu verzichten.

 

Das trifft doch in grossem Ausmasse doch auf alle Branchen u. Unterbranchen zu. Selbst bei Grundnahrungsmitteln, Einzelhandel, etc. Ohne Produktivitätserhöhungen, ständige u. kontinuierliche Innovationen, etc. ist man weg vom Fenster. Regulierung durch Politik ist vielleicht ein wenig ausgeprägter als bei den meisten Branchen. Dafür sind die Markteintritssbarrieren auch sehr hoch u. kaptalintensiv. F+E extrem hoch. Sicher auch ein Grund weil die Branche im Gegensatz zu anderen Branchen so hohe Margen/Renditen hat.

 

Man braucht nur mal den MSCI World anschauen. Bei anderen Branchen sehr viele Unternehmen vertreten, bei Pharma ist alles relativ konzentriert. Wenige Unternehmen haben sehr hohe Marktkapitalisierung - gemessen am Markt.

 

Meine Meinung ist eher, dass gerade Pharmatitel für ein Langfristdepot Sinn machen. Man brauchts ja nicht übertreiben. Wahrseinlich wird die Marktkonzentration noch wesentlich zunehmen. Die Kassen sind teilweise gut gefällt u. bereit für Einkaufstouren. Auf die Produktpipeline zu schauen ist wahrscheinlich kein Fehler bzw. Stellung im Generikamarkt.

 

Aber interessanter als Pharma finde ich den Medizintechnikbereich.

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XYZ99
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... Wenige Unternehmen haben sehr hohe Marktkapitalisierung - gemessen am Markt.

...

Die haben typischerweise exorbitante Martcaps. Roche CH0012032113 (um 100 Eur derzeit): 92 Mia! KBV über 27. Wie heisst es doch so schön: eine gute Firma brauch kein gutes Investment zu sein.

Pharma/Medizintechnik ist iA nichts für jemanden, der langfristig sein Geld vorteilhaft anlegen will. Nur meine Meinung.

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Stairway
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KBV über 27.

 

Hast du das selber ausgerechnet ? Das halte ich für falsch. Bei Roche musst du beachten, dass hier noch schweizer Genussrechte ausstehen, die im Grunde genau das gleiche wie Aktien sind.

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juro
Posted · Edited by juro66

...

Pharma/Medizintechnik ist iA nichts für jemanden, der langfristig sein Geld vorteilhaft anlegen will. Nur meine Meinung.

 

Begründung u. Alternativen wären nett. Und wie du auf das KBV kommst.

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35sebastian
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xyz,

 

ich bin auch gespannt.

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XYZ99
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Das KBV kommt hier her. Daß es total falsch sein könnte, hätte ich nicht gedacht. Der merkwürdige Genußschein fiel mir auch schon auf, ist mit 86 Mia veranschlagt. Ebenso wie Vorzugsaktien würde ich aber diese "Marktkapitalisierung" nicht als zu berücksichtigen ansehen. Diese Scheine sollten (auch die GS aus CH?) ja schleißlich kein Stimmrecht haben, "nur" vor den Aktionären bedient werden.

 

Was das Allgemeine zu Medizintechnik/Pharma betrifft, so wiederhole ich mich wohl. Trotz der Gefahr: der Medizinsektor hängt politisch an sehr ineffektiven Umverteilungsmaschinerie, die mE pleite ist. Sie ist ein echter Hemmschuh für die restliche Wirtschaft, durch die Belastung der Lohnkosten. Dies ist schon mal ein gewichtiger fundamentaler Grund gegen diesen Sektor. Weiterhin ist er absolut überkauft, weil er jahrelang als "konservativ", "defensiv" und "höchst profitabel" gepriesen worden ist, die Marktcap ist daher besonders hoch. Der Fortschritt in der Pharma hat vor allem zu einer Schwemme an Produkten geführt, die allzuhäufig überflüssig sind und die nur durch besondere Marketingverfahren in den Markt gedrückt werden können (Heere von Pharma-Vertretern, etc). So sieht kein nachhaltiges Geschäftsmodell aus, der ruinöse Konkurrenzkampf droht bei knapper werdenen Kassen. "Innovation" findet keine für die Größe des Sektors angemessene mehr statt, die Forschung wird immer kostspieliger und die Produktentwicklung immer unwägbarer. Ein Art Teufelskreislauf, auch der immer verfeinerten Regularien zu verdanken - die nebenbei bemerkt paradoxerweise wenig ausrichten.

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teffi
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Ich frage mich, ob man nicht radikaler an die Sache herangehen sollte. Pharmaunternehmen sind großer Konkurrenz ausgesetzt, müssen immer tolle Erfindungen vorweisen, um am Leben zu bleiben, und können unvorhergesehen von irgendwelchen neuen Regularien der Politik getroffen werden. Im Prinzip sind sie damit vielleicht gar nicht geeignet für Langfirst/Value-Depots, so ähnlich wie Autobauer, Fluggesellschaften etc. Mögliherweise wäre es gar nicht so doof, ganz auf Pharma zu verzichten.

 

Das trifft doch in grossem Ausmasse doch auf alle Branchen u. Unterbranchen zu. Selbst bei Grundnahrungsmitteln, Einzelhandel, etc. Ohne Produktivitätserhöhungen, ständige u. kontinuierliche Innovationen, etc. ist man weg vom Fenster. Regulierung durch Politik ist vielleicht ein wenig ausgeprägter als bei den meisten Branchen. Dafür sind die Markteintritssbarrieren auch sehr hoch u. kaptalintensiv. F+E extrem hoch. Sicher auch ein Grund weil die Branche im Gegensatz zu anderen Branchen so hohe Margen/Renditen hat.

 

Das Problem ist aber, dass Pharmaunternehmen keine guten Marken darstellen. Der Vergleich mit den Lebensmittelherstellern ist ganz gut. Die großen (z.B. Nestle) haben über Jahrzehnte Marken aufgebaut, und die Kunden gehen in den Laden und Kaufen spezifisch Produkte ihrer Stammmarke. Bei Pharmaunternehmen funktioniert das nicht, weil Patente viel zu schnell auslaufen und die Kunden meist nicht gezielt eine Marke wählen. Gute Margen Kohle machen kann ein Pharmaunternehmen nur wenn es ein Produkt gerade herausgebracht hat. Dafür sind die Entwicklungskosten exorbitant.

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XYZ99
Posted

... Bei Pharmaunternehmen funktioniert das nicht, weil Patente viel zu schnell auslaufen ...

Nicht unbedingt. Frag mal in einer Apotheke nach "Acetyl-Salicylsäure" und achte mal auf den Blick. Dann sag "Aspirin" und alles klärt sich auf. Das steht auch meist schon griffbereit da....

 

Ist schon ganz ok, wenn Bayer so Margen macht, die haben das ja schliesslich erfunden :D:thumbsup:

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teffi
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Weiterhin ist er absolut überkauft, weil er jahrelang als "konservativ", "defensiv" und "höchst profitabel" gepriesen worden ist, die Marktcap ist daher besonders hoch.

 

Wenn dem so wäre, warum sieht man das nicht an den Kursen?

 

 

Nicht unbedingt. Frag mal in einer Apotheke nach "Acetyl-Salicylsäure" und achte mal auf den Blick. Dann sag "Aspirin" und alles klärt sich auf. Das steht auch meist schon griffbereit da....

 

Oder der Apotheker fragt einen, ob man nicht das Konkurrenzprodukt für die Hälfte haben will. Und geh mal nach Amiland, die verbrauchen 500er Packungen ASS ohne das Bayer davon was hat. Das ist sogar ein sehr gutes Beispiel: wenn man sieht, wie ubiquitär das Zeug ist, dann ist es schon erschreckend, dass Bayer kein erste-Sahne-Weltkonzern ist.

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schinderhannes
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Man kann von Pharma halten was man will, abgesehen von der Technologiebranche ist Pharma so stark forschungsabhängig wie kaum eine andere Branche.

Darin liegt der Hund begraben, entscheidend sind nicht aktuelle Gewinne, sondern wie die Pipelines aussehen und aussehen werden.

 

Selbst die dickste Pipeline kann zwar für die nächsten 15-20 Jahre ausreichen, aber was dann kommt weiss man nicht.

Insofern ist die Aussage, Pharma sei nicht unbedingt was für Langfristinvestoren, nicht ganz von der Hand zu weisen.

 

Aber hellsehen können wir alle nicht, andere Branchen und Firmen können auch den Bach runtergehen und mehr als 10-15% würde ich Pharma ohnehin nicht im Depot gewichten.

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Kaffeetasse
Posted

interessante diskussion, leute :thumbsup:

ich bin gegenüber "klassischen" pharmaunternehmen auch eher skeptisch aus den schon genannten gründen.

euch nur mal die charts von pfizer, glaxo, roche und sanofi an die letzten jahre...das ist doch eindeutig.

wenn, dann würde ich dort auf konzerne mit starker generikasparte und starken marken bei den nicht verschreibungspflichtigen

produkten des täglichen bedarfs setzen - novartis in erster linie von den großen, teva als generikaweltmarktführer mit jetzt auch ratiopharm an board. desweiteren halte ich "spezialisten" wie novo nordisk im bereich diabetes für sehr interessant, vor allem in anbetracht der zunehmenden tendenzen zu überalterung und fettleibigkeit. ein problem hätte man mit soclhen unternehmen allerdings, sollte es eines tages eine andere therapieform für diabetes oder gar heilungsverfahren geben.

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