Bolanger 9. Juni vor 11 Stunden von FBD: Ich würde mich auch fragen wie der Wiederverkaufswert ist, und Fahrverhalten, Sicherheit, Verarbeitung etc. Ein Auto definiert sich ja nicht nur über Reichweite und Preis. da würde ich fragen, ob die Unterschiede überhaupt praxisrelevant sind. Ich erinner mich an Erzählungen älterer Generationen über Autos, bei denen schon während der Übergabe die Frontscheibe aus der Halterung fiel als Negativbeispiel und einen Stuttgarter Premium-Hersteller, der als unangefochtener König in Sachen Qualität galt. So gravierende Unterschiede gibt es heutzutage schlicht nicht mehr und einem Großteil der Bevölkerung traue ich nicht zu, die Nuoncen, in denen sich Fahrzeuge heutzutage unterscheiden, in einem Blindtest überhaupt festzustellen. Ds ganze wohlgemerkt innerhalb einer Fahrzeugklasse. Ist schon klar, dass ein Billig-Kleinstwagenfahrer eine Oberklasse-Limousine als hochwertiger empfindet. Eine kleine Randbemerkung zu diesem Thema. Mich würde brennend interessieren, wie sich Fahrzeuge so machen, die unter widrigen Bedingungen gefertigt werden. Mir fällt da z.B. die Automobilindustrie im Iran ein und ggf. auch die aktuelle russische Autoindustrie. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hotzenplotz2 9. Juni vor 22 Minuten von Bolanger: da würde ich fragen, ob die Unterschiede überhaupt praxisrelevant sind. Das Problem ist ein anderes. Solange du im Auto sitzt und alles funktioniert ist alles schön und die Unterschiede sind marginal. Man muss sich aber klar machen, das in China komplett andere Regeln gelten. Wenn hier bei 3 Unfällen mit BMWs die Airbags nicht aufgehen, dann gibt es richtig Stress. Wenn das in China passiert erfährt da im Zweifelsfall niemand etwas von. Vielleicht springt mal irgendwo ein EV Hersteller über die Klippe und bekommt keine staatlichen Subventionen mehr aber der wird dann einfach durch ein anderes unternehmen ersetzt. Ich fand dieses Video ganz interessant: Da sieht man auch eine Reihe an Kurzvideos aus dem chinesisichen Internet über solche Probleme. Aus meinem Arbeitsumfeld weiß ich, dass die chinesische Konkurenz gerade ein Werk baut. Abgesehen davon, dass sie den Baugrund erstmal kostenlos bekommen haben sind jetzt bei ersten Testläufen 3 Leute durch eine Explosion gestorben. Nun ja, wird jetzt repariert evtl. verbessert und dann gehts einfach weiter. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 9. Juni Haben die ganzen auf Halde in China stehenden EVs Akkus eingebaut? Lässt sich das objektiv quantifizieren? China lässt Journalisten nicht frei arbeiten. Die Umweltbilanz wäre bei europäischen EVs besser, wenn man diese Ausschuss E-Autos bei chinesischen Herstellern berücksichtigt. Auf MG trifft es vielleicht auch nicht zu? Bei der Sicherheit vertraue ich eher westlichen Herstellern, aber das schlimmste China EV würde bei uns vermutlich gar nicht verkauft werden. Würde lange versucht Schrott zu verkaufen, aber da waren die Verkaufszahlen niedrig. Der MG war in Kurz-Tests scheinbar ok. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger 9. Juni Ich kann nicht beurteilen, ob die Qualität chinesischer Fahrzeuge geringer ist als die anderer Hersteller, auch in Bezug auf die Sicherheitsfeatures. Selbst wenn das so wäre bedeutet es nicht, dass sie schlecht sind. In der Autoindustrie hat sich in den letzten Jahrzehnten viel auch in Bezug auf Sicherheitsfeatures getan. Der Vergleich müsste also nicht lauten: "Bei chinesischen Autos fallen 3x mehr Airbags aus als bei anderen Herstellern", sondern " Bei chinesischen Autos fallen 3x weniger Airbags aus als bei 10-20 Jahre alten Autos anderer Hersteller". Würdest Du Dich etwa weigern, in ein 10 Jahre altes Fahrzeug zu steigen? Würdest Du jedes jahr einen Neuwagen kaufen, weil der sicherer ist als der alte? dein Leben und deine Gesundheit sollte es Dir wert sein. Ich kenne die Antwort natürlich, frage aber dennoch nach. ... nebenbei bemerkt sind die Airbags gerade vor dem Hintegrrund des Takata-Skandals ein schönes Beispiel. Diese Diskussion ist dann in etwa so wie mit dem autonomen Fahren. Wie gut muss die Technik sein, um gut genug zu sein? Besser geht immer, aber Perfektion wird es nie geben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hotzenplotz2 9. Juni vor 29 Minuten von Bolanger: Der Vergleich müsste also nicht lauten: "Bei chinesischen Autos fallen 3x mehr Airbags aus als bei anderen Herstellern", sondern " Bei chinesischen Autos fallen 3x weniger Airbags aus als bei 10-20 Jahre alten Autos anderer Hersteller". Ja und wir wissen es aber nicht. Es ist gut möglich, dass bei chinesischen Autos auch im Vergleich mit 10 Jahre alten Autos die AirBag Ausfallquote deutlich höher ist. Man wird es erst merken, wenn die Autos in größeren Mengen in Unfällen auftauchen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r 9. Juni · bearbeitet 9. Juni von s1lv3r vor 2 Stunden von Hotzenplotz2: Ich mag solche Labervideos ja absolut nicht ... der Titel ist schon maximal Clickbait und der Inhalt dann nur persönliche Meinung untermauert mit nichts (?) keine Unfallstatistiken, keine Industrieexperten, keine echten Tests von Fahrzeugen oder Komponenten ... nur eine Aneinanderreihung von Video-Clips. Im Prinzip null Aussagekraft. Wie so oft in Youtube-Videos wird einfach ein für die Zuschauer bequemes Narrativ bestätigt "Ist alles Schrott habe ich ja gleich gedacht!!11" ohne irgendwelche Argumente dafür zu liefern - ich bleibe nach dem Anschauen genauso ratlos zurück wie zuvor. Wenn man so seine Informationen bekommt, ist man echt verloren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hotzenplotz2 9. Juni vor 5 Minuten von s1lv3r: Wenn man so seine Informationen bekommt, ist man echt verloren. Warum gleich so unfreundlich, nur, weil man selbst zu faul ist sich mal eingehender mit den Dingen zu befassen? Erstmal ging es mir darum, dass das Video relativ viel Content aus chinesischen Netzwerken zeigt, den man so hier nicht sieht (es ging also um die zitierten Beiträge und nicht das, was der Typ sagt). Zum anderen ist das jemand, der für relativ lange Zeit in China gelebt und gearbeitet hat und tatsächlich mal von "innen" berichten kann. Natürlich kann man das anzweifeln, weil keine Quellen genannt werden etc. es wird aber auch nahezu unmöglich sein, dafür belegbare Quellen zu finden, da dieses Land eben nicht sonderlich freiheitsinteressiert ist. Also ja, das ist sicherlich nicht das höchste Level an Qualität, aber es ist eben mal ein Anhaltspunkt und nicht teil einer Berichterstattung, die zuvor von chinesischen Behörden legitimiert werden muss. Nach dem was ich in meinem Industriesektor (Medizinprodukte/Kunststoffe) so aus China sehe passt das durchaus. Bei uns in der Branche ist jedem klar, wenn ich ein Zertifikat für irgendwas brauche (z.B. Nachhaltigkeit, Recyclinganteil etc.), werden die Leute in China das ausstellen ob es stimmt oder nicht. Aus meiner Sicht besteht bei weiten Teilen hier in Europa eine komplette Illusion, wie Dinge dort ablaufen. Das heißt nicht, dass die Produkte per se schlechter sind. Es heißt nur, dass Leute ständig aus einem westlich geprägten Betrachtungssystem aus China blicken und das einfach eine Illusion ist, so funktionieren Dinge dort nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r 9. Juni vor 43 Minuten von Hotzenplotz2: Warum gleich so unfreundlich, nur, weil man selbst zu faul ist sich mal eingehender mit den Dingen zu befassen? Sorry, war definitiv nicht als persönlicher Angriff gemeint. Frage mich halt bloß, warum (wohl vertrauenswürdige) inländische Institutionen wie z.B. der ADAC bei tatsächlichen Tests bisher nichts negatives vermelden und warum Tesla es schafft ein Model 3 in China zu bauen, was qualitäts- und sicherheitstechnisch dem in den USA gefertigten bisher wohl in nichts nachsteht? In diesem Hinblick lässt mich so ein Video eher ratlos zurück und da dort nicht einmal versucht wird auf irgendeiner inhaltlichen Ebene zu argumentieren (wie gesagt keine Statistiken, keine Expertenmeinungen, keine Tests einfach nichts ...) bin ich dazu geneigt das Video als reines Clickbait-Gefasel abzutun ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES 9. Juni Am 3.6.2026 um 09:43 von Hotzenplotz2: Ich wollte ja im wesentlichen demonstrieren, dass ich gedacht hätte es braucht unbedingt eine Wallbox, in der Realität zeigt sich aber, dass ich echt gut ohne durchs Leben komme und das bei doch recht ordentlichen Strecken. +1 Ich lade auch nur mit dem Granny-Charger. Der macht 2.3-2.5kW und das langt bei mir gut hin, da man ja ohnehin genug Standzeiten hat. Auch bei mir steht die Karre meist 12-14h am Stueck und da wuerde ich knappe 30kWh geladen bekommen, ich verbrauche aber selten mehr als 18-20kWh am Tag. Ich dachte (und denke) immer noch an eine Wallbox, aber die Dinger sind halt teuer. Relevant kann das werden, wenn man beispielsweise nur einen Parkplatz mit Stromanschluss hat aber zwei Stromer. Wir haben jetzt auch eine PV, da kann man sich halt ueberlegen, ob man das "smart" macht und dann in Abhängigkeit der PV-Leistung lädt. Aber da muss man mit nem spitzen Bleistift rechnen. Es fuehlt sich natuerlich klasse an, wenn man seine Karre mit der Sonne vom Dach laden kann, aber die PV jetzt smart machen UND die Wallbox ebenfalls liegt sofort 4-Stellig. Und dann muss die Karre natuerlich mittags rum zuhause stehen. Das kann man am Ende auch "manuell" machen, indem ich der Karre sage, er soll halt erst am 10:00 das Laden anfangen. Dann ist der Netzbezug ohnehin recht gering. Ne "smarte" Anlage wuerde sich da wahrscheinlich erst nach ner Dekade oder mehr rechnen. Interessant wird es dann, wenn die Autos und Wallboxen wirklich V2G-fähig sind, sodass man die Akkus der Autos dann auch im Haus nutzen kann. Das dauert sicherlich nochmal ein paar Jahre, mal schauen ob ich dann einen Rundumschlag mache, wenn es soweit ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hotzenplotz2 9. Juni vor 2 Stunden von s1lv3r: Frage mich halt bloß, warum (wohl vertrauenswürdige) inländische Institutionen wie z.B. der ADAC bei tatsächlichen Tests bisher nichts negatives vermelden und warum Tesla es schafft ein Model 3 in China zu bauen, was qualitäts- und sicherheitstechnisch dem in den USA gefertigten bisher wohl in nichts nachsteht? Erstmal danke für die Klarstellung zu deinem letzten Satz, ich habe da vielleicht auch etwas hart zurückgeschlagen, alles gut :-) Nun zur Frage nach den Tests. Ich denke zunächst gibt es mal einen großen Unterschied zwischen "in China gebaut" und "von einem chinesischen Unternehmen gebaut" Mir geht es nicht darum, dass die Arbeiter dort weniger draufhätten als hier. Ich glaube auch, dasss chinesische Ingenieure durchaus in der Lage sind sichere Autos zu bauen. Ich bin mir aber ebenso sicher, dass da unglaublich viel Mist betrieben und gebaut/geplant wird. Aus welchem Grund kann ich nicht sagen. Ich kenne es z.B. von Holzbearbeitungsmaschinen, bei denen essentielle Sicherheitsfeature einfach wegrationalisiert wurden und fraglich ist, ob die Dinger eine CE Kennzeichnung bekommen wurden und in D verkauft werden dürften. Es passiert aber einfach. Da ist ein CE Zeichen drauf und sie werden hier verkauft (über die einschlägigen Online-Marktplätze Ebay, Amazon, Aliexpress, Wish, Temu etc.). Niemand hat diese CE Prüfung durchgeführt. Das ist halt ein Merkmal wie ein europäischer Stecker. Muss halt dran sein, damit Leute es kaufen. Wenn der Kunde Recycling PET möchte, schreibe ich halt Recycling-PET auf den Sack, ist ja egal ob das jetzt frisches PET oder nicht ist, solange der Kunde damit zufrieden ist. Es fehlt an transparenten Strukturen, vernünftiger Governance etc. Ich gebe aber gerne zu, das Video ist vielleicht in der konkreten Situation nicht das Beste. Er hat eine ganze Reihe an Videos zu E-Autos und ich habe eines gesucht, wo man eben mal ein paar dieser Unfallaufnahmen sieht. Der Rest dfes Videos ist da eher Off-topic und ungünstig gewählt. Gerade das Video mit den Airbags finde ich schon krass. Wie kann ein neues Auto so einen Einschlag haben und kein Airbag ist ausgelöst. Ich denke da würde in D relativ schnell das Kraftfahrtbundesamt bei dir auf der Matte und möchte sich mal die Details anschauen und ggf. musst du Fahrzeuge zurückrufen. Keine Ahnung ob und wie das bei chinesischen Herstellern passiert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 9. Juni vor 8 Stunden von s1lv3r: Frage mich halt bloß, warum (wohl vertrauenswürdige) inländische Institutionen wie z.B. der ADAC bei tatsächlichen Tests bisher nichts negatives vermelden und warum Tesla es schafft ein Model 3 in China zu bauen, was qualitäts- und sicherheitstechnisch dem in den USA gefertigten bisher wohl in nichts nachsteht? Dann hast du das Video nicht angeschaut. Liegt an Qualitätskontrolle. Ich hatte ja auch vermutet, dass die Schrottkisten eher nicht in Europa verkauft werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES 9. Juni · bearbeitet 9. Juni von PEOPLES vor 8 Stunden von Hotzenplotz2: Ich kenne es z.B. von Holzbearbeitungsmaschinen, bei denen essentielle Sicherheitsfeature einfach wegrationalisiert wurden und fraglich ist, ob die Dinger eine CE Kennzeichnung bekommen wurden und in D verkauft werden dürften. Das ist wie mit Äpfel und Birnen. Schau dir die Dinger mal in echt an oder fahr die mal Probe wenn du Lust hast. Ich hatte das ja schon öfter erwähnt das ich einen BYD habe, seit gut 1.5 Jahren, das Auto ist tiptop wenn auch nicht "perfekt". Ist halt "Massenware" (andere wuerden Grossserie sagen), aber funktioniert gut. Ich hätte lieber einen Toyota PHEV gekauft, aber die kosten hier fast das doppelte und sind dann leider gar kein richtiger PHEV, sondern nur nen HEV, völlig utopisch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hotzenplotz2 9. Juni vor 59 Minuten von PEOPLES: Schau dir die Dinger mal in echt an oder fahr die mal Probe wenn du Lust hast. Ich hatte das ja schon öfter erwähnt das ich einen BYD habe, seit gut 1.5 Jahren, das Auto ist tiptop wenn auch nicht "perfekt". Ist halt "Massenware" (andere wuerden Grossserie sagen), aber funktioniert gut. Ich sage also "Hm die Dinger mögen von außen gut laufen, aber man weiß eben nicht detailliert was drinsteckt und kriegt keine transparenten Infos bzgl. Unfällen in China etc." und deine Antwort ist "Ey schau dir die an, die sehen von außen super aus". Das scheint mir doch komplett an meiner Argumentation vorbeizugehen. Mein Punkt ist: Ich weiß, dass in einem anderen Bereich mit relevanten Sicherheitsanforderungen (Medizintechnik) chinesische Hersteller relativ lasch mit den hier geltenden Regularien umgehen bzw. wenn der europäische Hersteller das nicht rigoros prüfen, dort ganz viele Dinge nicht so laufen wie sie sollten und das auch gerne unter den Teppich gekehrt wird. Ich sehe keinen Grund, warum das bei chinesischen Autobauern anders sein sollte. Wenn sich in 10 Jahren zeigt, dass die Dinger so sicher sind wie europäische Modelle dann ändere ich da gerne umgehend meine Meinung. Aktuell sind aus meiner Sicht viel zu wenige Fahrzeuge in Europa unterwegs und dort, wo viele Fahrzeuge unterwegs sind (China) ist keine Transparenz möglich und das was durchsickert ist eben eher bedenklich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES 10. Juni Du wetterst gegen "Chinesen" im Allgemeinen und das bringt einen halt nicht weiter. Versteh mich nicht falsch, ich würde lieber einen Deutschen oder Japaner kaufen, aber die liefern aktuell teilweise die schlechtere Technik zu deutlich höheren Preisen. Im NCAP schliessen sie auf Augenhoehe mit Europäern und Japanern ab, eigentlich noch "schlimmer", die sind durch die Bank alle recht brauchbar. Garantie liegt ebenfalls durch die Bank durch bei min 5 Jahren und eben mehr auf die Batterie. Die versprochenen Verbrauchswerte halten sie, bei mir ist das auch so. Von deinen Medizingeräten auf Autohersteller schliessen hilft halt nicht. Das kann so sein, aber vielleicht auch nicht. Und die "Hands on" Erfahrungen werden dann weggewischt, weil dir schonmal irgendwann irgendwie irgendwas unter die Augen gekommen ist. Wie gesagt, ich hätte auch gerne einen Toyota RAV4 PHEV gekauft, oder nen Volvo oder BMW, oder Mercedes, oder ... (VW ist nen rotes Tuch). Aber die Dinger kosten halt min das DOPPELTE oder mehr (zumindest hier), nicht 10% mehr, oder 15%. Und von der Austattungen schenken die sich nichts. Die Knete will ich nicht für das Logo ausgeben und mehr ist es leider nicht mehr. Sorry. Die Zeiten der alten Mercedes-Diesel die nach 500tkm eingefahren waren sind halt auch vorbei. Das "neue Zeug" macht genauso Ärger wie alle anderen auch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
bmi 10. Juni vor 8 Stunden von PEOPLES: Schau dir die Dinger mal in echt an oder fahr die mal Probe wenn du Lust hast. Ich hatte das ja schon öfter erwähnt das ich einen BYD habe, seit gut 1.5 Jahren, das Auto ist tiptop wenn auch nicht "perfekt". Ist halt "Massenware" (andere wuerden Grossserie sagen), aber funktioniert gut. Ich hätte lieber einen Toyota PHEV gekauft, aber die kosten hier fast das doppelte und sind dann leider gar kein richtiger PHEV, sondern nur nen HEV, völlig utopisch. Habe mich lange mit BYD als Zweitwagen beschäftigt, am Ende wurde es doch ein Cubra Born. Grund war, dass mir von einem TÜV-Mitarbeiter abgeraten wurde, da wohl nach wenigen Jahren bereits Rostprobleme anfangen (speziell durch unser Steusalz) und die sehr dünne Lackschicht schnell (selbst bei kleinsten Steinschlägen) bis aufs Blech durch ist. Die Garantie von BYD greift wohl erst, wenns komplett durchgerostet ist, also bringen einem die 6/12 Jahre nur in Extremfällen was. Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz könnte man zwar selbst auch nachträglich machen, ist aber natürlich mit weiteren Kosten verbunden. Bei Radaufhängungen und Lenkung teilweise frühzeitiger Verschleiß, meinte er. Zudem hat ein befreundeter Kfz-Mechaniker von schlechter und langsamer Ersatzteilversorgung berichtet, wodurch die Autos teilweise wochenlang in der Werkstatt stehen. Bei uns kam noch dazu, dass die nächste BYD-Vertragswerkstatt über 120km entfernt ist. Tolle Autos, die auf den ersten Blick ein geniales Preis/Leistungsverhältnis haben, aber die Freude ist bei einigen wohl nach wenigen Jahren etwas gedämpft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 10. Juni vor 6 Minuten von bmi: Habe mich lange mit BYD als Zweitwagen beschäftigt, am Ende wurde es doch ein Cubra Born. Grund war, dass mir von einem TÜV-Mitarbeiter abgeraten wurde, da wohl nach wenigen Jahren bereits Rostprobleme anfangen (speziell durch unser Steusalz) und die sehr dünne Lackschicht schnell (selbst bei kleinsten Steinschlägen) bis aufs Blech durch ist. Ich würde an dieser Aussage mal arge Zweifel haben. BYD verkauft auf dem deutschen Markt erst seit Oktober 2022. Eine kurze Recherche hat ergeben, dass BYD im Gesamtjahr 2022 100 und im Gesamtjahr 2023 4.100 Fahrzeuge verkauft hat. Da man in Deutschland erstmalig nach 3 Jahren zum TÜV muss, reden wir also maximal von den Seit Oktober 2022 bis max. Ende Mai 2023 verkauften Autos. Das sind wieviele? 2.000 Stück? In Deutschland soll es 4.000 bis 5.000 Prüfstellen für die HU geben. Sagen wir zwei Ingeneure pro Stelle, also 8.000 bis 10.000 Ingenieure. Rein rechnerisch hätte jeder diese Ingenieure 0,2 bis 0,25 BYDs sehen dürfen... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES 10. Juni vor 4 Stunden von bmi: Bei Radaufhängungen und Lenkung teilweise frühzeitiger Verschleiß, meinte er. Zudem hat ein befreundeter Kfz-Mechaniker von schlechter und langsamer Ersatzteilversorgung berichtet, wodurch die Autos teilweise wochenlang in der Werkstatt stehen. Mal schauen. Hands Up, in Brasilien ist Salz auf der Strasse kein Thema, hier rosten Autos nahezu nicht. Ersatzteilversorgung ist nen Thema, allerdings werden hier so viele von denen verkauft, sodass die Lage ganz gut ist. Also auch Blechteile verfuegbar. Verschleissteile muss man mal sehen, so lange sind die zumindest bei uns noch nicht auf dem Markt. Die kamen doch eigentlich erst 2023 so richtig auf den Markt. Die Strassen hier sind ja eher schlecht, das wuerde sich dann schon bemerkbar machen. Ich bin guter Dinge, dass sich der Aftermarket auf die Kisten einschiesst, dann sollte die Teileverfuegbarkeit fuer Buchsen, Bremsen, Dämpfer, etc. eigentlich vorhanden sein. Zumindest sehe ich das hier in Brasilien, wo es am Anfang gar nichts gab (weil alle Autos zum Händler gehen, wegen der Garantie) und nun aber die Verschleissteile auf dem Markt kommen. Zudem ist viel auch 0815-Ware, also Innenraumfilter oder Motorölfilter, oder oder. Wie gesagt, ich hätte auch gerne einen anderen PHEV gekauft, aber fuer das Geld bekommt man hier halt nichts anderes. Nicht mal einen "normalen" HEV von Toyota (der in der Grundausstattung ne Lachnummer ist). Wie langlebig die BYDs sind, wird sich zeigen, weis ja aktuell keiner. Ob man mit denen dann in einer Hinterhofklitsche fahren kann, wird sich auch zeigen, aber so wie ich die Brasilianer kenne, sind die findig, und wenn sich das eine Geschäftsidee ergibt, dann entwickelt sich auch sowas. Hier wird ja noch deutlich mehr repariert als in D. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 10. Juni vor 14 Stunden von Holgerli: BYD verkauft auf dem deutschen Markt erst seit Oktober 2022 Warren mit Berkshire Hathaway war auch in BYD investiert. Wird schon bessere Autos herstellen als der Durchschnitt in China. vor 10 Stunden von PEOPLES: Ich bin guter Dinge, dass sich der Aftermarket auf die Kisten einschiesst Ich denke auch, dass Argument ist valide, aber nicht langfristig. Ein anderes Argument gegen BYD könnten für manche die Gründe sein, weshalb BYD auf der Pentagon blacklist steht oder Patriotismus oder Menschenrechte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES 10. Juni Jetzt kommen wir aber arg weit weg. Wir leben in einer globalisierten Welt und in jedem Deutschen EV steckt deutlich mehr China als allen lieb ist. Stichwort Halbleiter, Batterien aber auch Rohstoffe, etc. Von allem anderen ganz abgesehen. Das das Pentagon manche Firmen auf eine Blacklist setzt mag sein, und sie haben ihre Gruende. In wie weit das Einfluss auf meinen täglichen Weg zur Arbeit hier in Suedamerika hat, lass ich mal offen. Mir ist bewusst, dass die Chinesen in Echtzeit meine Daten abgreifen, das ist (leider) Part of the Deal. Schaffen andere ( VW Datenskandal) auch nicht. Tesla liest auch in Echtzeit mit. Ich kann nur hoffen, dass die Autoindustrie in D die Kurve bekommt und kaufe auch gerne was aus Europa, aber dann muss die PL stimmen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 11. Juni vor 7 Stunden von PEOPLES: ...aber dann muss die PL stimmen. Genau das ist der Punkt. Mein Bruder hat sich ein neues Auto gekauft. Geworden ist es ein Mazda 3. Das Auto hat mehr oder minder volle Hütte. Er sagte, dass ein Polo im gleichen Preissegment mehr oder minder nackt gewesen ist. Davon ganz abgesehen hat sein Mazda jetzt 5 Jahre Garantie. Sein Fazit war: Deutsche Hersteller sind eine Option, wenn die P/L stimmt. Hier stimmte sie nicht. Und wenn ich das richtig sehe, wird der Mazda 3, auch für Europa, in Japan gebaut. Und Japan ist für mich kein Niedriglohnland. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 11. Juni Bei den BEV ist kontinuierliches Vertrauen wichtiger als bei den alten Verbrennern, weil die Daten sammeln und aus der Ferne untauglich gemacht werden können vom Hersteller, da Software immer wichtiger wurde. Haftung schauen wer Importeur ist, aber wenn was ist wirst du wohl nichts bekommen von BYD in Brasilien, oder? Garantie muss man anschauen, wie sicher die ist und ob man Anwalt dafür braucht. Allerdings wegen der Preise sind die sehr erfolgreich in emerging markets. Finde VW auch teuer bei den BEV. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi 11. Juni vor einer Stunde von Holgerli: Mein Bruder hat sich ein neues Auto gekauft. Geworden ist es ein Mazda 3. Das Auto hat mehr oder minder volle Hütte. Er sagte, dass ein Polo im gleichen Preissegment mehr oder minder nackt gewesen ist. Mazda 3 vs. VW Polo? Kompaktwagen vs. Kleinwagen? Ein Mazda 3 mit voller Hütte liegt doch weit jenseits der 40 TEUR. Ein nackter Polo kostet hingegen keine 20 TEUR. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
slowandsteady 11. Juni vor 2 Stunden von Holgerli: Deutsche Hersteller sind eine Option, wenn die P/L stimmt Ich sehe es so. Wenn ich AI den billigsten ID.3 Pure mit billigstem MG4 Urban vergleichen lasse (mit den aktuell 6000 Rabatt fuer 19k), dann sagt die AI: Zitat Für rund 25.000 € bietet der MG bereits serienmäßig: Wärmepumpe Navigation Keyless-System MG-Pilot-Assistenten One-Pedal-Driving Kabelloses Apple CarPlay und Android Auto Größeren Kofferraum Das ist in dieser Preisklasse ungewöhnlich großzügig. Der VW bietet: größere Batterie und rund 90 km mehr WLTP-Reichweite höhere DC-Ladeleistung Heckantrieb mit sehr ausgewogenem Fahrverhalten meist bessere App-, Software- und Navigationsintegration Zugang zum gut ausgebauten VW-/Elli-Ladeökosystem hochwertigere Materialanmutung und bessere Geräuschdämmung als viele günstige Wettbewerber. Der ID.3 Pure hat aber Listenpreis 33k. Rabatt kriegt man wohl so 4k aktuell. Also 29k vs 19k. Das ist einfach mal +50% Aufpreis nur fuer "deutsch", d.h. selbst wenn der MG4 minderwertig ist und jedes der ersten 10 Jahre zusaetzlich 1000 Euro Reperatur-Kosten mehr als der VW hat, bin ich gerade mal 0 auf 0 im Vergleich. Zudem hat der MG4 Urban auch weniger Verbrauch was die kleinere Batterie etwas ausgleicht bei Mittelstrecken von 200-400km. Wuerden wir hier ueber 1000 Euro Unterschied reden, wuerde ich auch keinen Chinesen kaufen, aber 10k (durch das aktuelle Angebot) sind halt schon enorm. vor 1 Stunde von oktavian: aus der Ferne untauglich gemacht werden können vom Hersteller Kann VW/BMW/Stellantis doch genauso. Ist in USA sogar schon ueblich, allerdings nicht vom Hersteller, sondern vom Leasinggeber, wenn du nicht zahlst. Die paranoiden von euch koennen ja bei jedem modernen Auto einfach die SIM Karte entfernen bzw. das Modul stromlos machen oder die Antenne mit Alufolie umwickeln und schon ists vorbei den "Hersteller schaltet ab" (mit e-call dann aber auch). Verbrenner sind genauso betroffen von einem potenziellen "Killswitch". Das ist nun wirklich der sinnloseste Grund, sich kein E-Auto zu kaufen. Vermeiden kannst du das nur noch indem du ein Auto vor der E-Call Pflicht kaufst, aber die wurde 2018 zwingend eingefuehrt, war aber vorher schon bei vielen dabei, d.h. bei Autos unter 10 Jahre Alter gibts da nicht mehr wirklich viel Angebot. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 11. Juni vor 10 Minuten von slowandsteady: vor 1 Stunde von oktavian: aus der Ferne untauglich gemacht werden können vom Hersteller Kann VW/BMW/Stellantis doch genauso. Ist in USA sogar schon ueblich, allerdings nicht vom Hersteller, sondern vom Leasinggeber, wenn du nicht zahlst. Ist IMO auch ein Scheinargument. Ich habe vor gut 15 Jahren in der ADAC-Motorwelt gelesen, dass ein BMW Cabrio-Fahrer ein defektes Faltdach bei BMW in der Gewährleistung als Gewährleistungsfall angemeldet. BMW hat abgelehnt, weil man irgendwelche Fehlerspeicher ausgelesen hat, in denen angeblich stand, dass der Fahrer das Dach bei zu schneller Fahrt genutzt hat. Im Endeffekt ist da jeder Hersteller gleich. Hinzu kommt: China schaltet exakt 1x in der EU oder Europa die Fahrzeuge ab und China weiss, dass der Verkauf von chin. Autos für die nächste 5 bis 10 Jahre um 50 bis 80% einbrechen wird und den Rest der Wirtschaft auch sofort in Mitleidenschaft ziehen wird. Weil glaubt denn einer wenn China Autos in der Fläche Abschaltet, die das nicht mit Bussen, Flugzeugen, Computer, Unterhaltungselektronik machen können? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 11. Juni vor 17 Minuten von slowandsteady: Das ist nun wirklich der sinnloseste Grund, sich kein E-Auto zu kaufen. das ist auch kein Grund. Ich schrieb nur man braucht nicht nur 1x vertrauen zum Kaufzeitpunkt z.B. durch Kurztests untermauert, sondern kontinuierlich. Sicherheitslücken sollten auch gepatcht werden usw. vor 1 Minute von Holgerli: BMW hat abgelehnt, weil man irgendwelche Fehlerspeicher ausgelesen hat, in denen angeblich stand, dass der Fahrer das Dach bei zu schneller Fahrt genutzt hat. Im Endeffekt ist da jeder Hersteller gleich. ich sehe einen Unterschied, ob man remote zugriff hat oder an das Fahrzeug ran muss, um Speicher auszulesen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag