oktavian vor 14 Stunden vor 2 Stunden von Cai Shen: Klar, deshalb nimmt man die ~400€ THG Prämie als E-Auto-Fahrer Umweltschützer gleich noch mit. Ich muss echt mein soziales Gewissen ausschalten und statt den Verbrenner noch mal teuer durch den TÜV zu bekommen bei dt. Löhnen, lieber umwelt- und im Sozialen schädlicher auf einen BEV Neuwagen setzen für die wenigen Jahres km. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 6 Stunden vor 14 Stunden von t.klebi: ich nutze einen Dienstwagen In meinem Umfeld nimmt niemand mehr einen Verbrenner als Dienstwagen, wegen der Besteuerung und der Gleichgültigkeit bei den Sprit- oder Ladekosten. Und Du zahlst freiwillig jeden Monat ein paar hundert Euro mehr für einen Verbrenner, nur wegen der Urlaubsfahrten? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Caveman8 vor 5 Stunden · bearbeitet vor 5 Stunden von Caveman8 vor 14 Stunden von t.klebi: ..denn ich nutze einen Dienstwagen. Dann kann ich es ehrlicherweise überhaupt nicht verstehen, warum du kein BEV fährst, es sei denn, du darfst keinen bestellen. Mit Ladekarte ist das doch ein NoBrainer. Du kannst ausschließlich an Schnellladern laden und spart 75% der Dienstwagensteuer. edit: @Bolanger war schneller…. Für mich ebenfalls vollkommen unverständlich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi vor 5 Stunden vor 1 Stunde von Bolanger: Und Du zahlst freiwillig jeden Monat ein paar hundert Euro mehr für einen Verbrenner, nur wegen der Urlaubsfahrten? Genau das. Ansonsten müsste ich entweder ein weiteres privates Auto kaufen oder einen Mietwagen für meine Urlaube nehmen. Beide Varianten würde mich über das Jahr gerechnet deutlich mehr kosten. Darüber hinaus, finde ich innerhalb meines Budgets kein BEV, die meine Ansprüche an den Platz erfüllen. Ehrlich gesagt, wird selbst bei den Verbrenner die Luft dünn, denn das Marktsegment der Vans ist praktisch verschwunden. Deshalb fahren ich meinen Dienstwagen schon deutlich länger als ursprünglich vorgesehen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi vor 4 Stunden vor einer Stunde von Caveman8: Mit Ladekarte ist das doch ein NoBrainer. Du kannst ausschließlich an Schnellladern laden und spart 75% der Dienstwagensteuer. Bei uns in der (kleinen) Firma gibt es genau einen BEV, zwei PluginHybride, welche die 0,5%-Regelung erfüllen für die Geschäftsleitung und neun Verbrenner. Und glaube mir, die Dienstwagenbesteuerung ist für uns kein Geheimnis. Man könnte sogar sagen, sowas machen wir beruflich. Trotzdem haben sich die meisten normalen Mitarbeiter gegen (!) BEV entschieden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
krett vor 4 Stunden vor 7 Minuten von t.klebi: Und glaube mir, die Dienstwagenbesteuerung ist für uns kein Geheimnis. Man könnte sogar sagen, sowas machen wir beruflich. Trotzdem haben sich die meisten normalen Mitarbeiter gegen (!) BEV entschieden. Psychologie. Müsste man die höhere Versteuerung eines Verbrenners jeden Monat direkt an den Staat überweisen, hätten vermutlich mehr Leute ein Elektroauto als Dienstwagen. Der direkte Abzug über die Lohnabrechnung bzw. Arbeitgeber macht es halt ein Stück weit unsichtbar. Kenne auch solche Leute. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 3 Stunden vor 43 Minuten von krett: Psychologie. Müsste man die höhere Versteuerung eines Verbrenners jeden Monat direkt an den Staat überweisen, hätten vermutlich mehr Leute ein Elektroauto als Dienstwagen. Der direkte Abzug über die Lohnabrechnung bzw. Arbeitgeber macht es halt ein Stück weit unsichtbar. Kenne auch solche Leute. Erinnert mich an eine Studie, von der ich vor Jahrzehnten gelesen habe. Es ging im spritsparende Fahrzeuge und Fahrweisen. 10 Versuchspersonen mussten sich verpflichten, ihren Privatwagen gegen ein öko-optimiertes Fahrzeug zu tauschen und dieses für einige Monate zu nutzen um herauszufinden, ob die Fahrzeugoptimierungen tatsächlich zu einer Spritersparnis führen. Was die Teilnehmer vorher nicht wussten war die Art der Optimierung. Vor Fahrtbeginn wurden sie gefragt, wie weit sie etwa fahren werden. das Fahrzeug ließ sich nur dann starten, wenn pro km ein Betrag direkt gezahlt wurde. Die Anzahl der Fahrten ist nennenswert gesunken und der Kraftstoffverbrauch auch. Gerade die Firmenwagen-Flatrates sind ökologisch eigentlich nicht vertretbar. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian vor 3 Stunden vor 9 Minuten von Bolanger: Gerade die Firmenwagen-Flatrates sind ökologisch eigentlich nicht vertretbar. Ich denke mit Videokonferenzen, 3d Drucker, AI, AR usw. wird man mit weniger Fahrten auskommen. Irgendwann kommen eh selbst fahrende Autos und man kann die Auslastung weiter optimieren. Wobei Privatautos immer noch die schlechtere Auslastung haben. Steuerlich könnte man Anreize abschaffen, so dass nur noch Leute, die beim Kunden arbeiten, Firmenwagen nutzen und nicht als Steuersparstatusauto für Führungskräfte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 2 Stunden · bearbeitet vor 2 Stunden von Bolanger Die Firmenwagenflatrate bezieht sich auf die Privatnutzung, nicht die geschäftliche Nutzung. Da man ohnehin eine Flatrate zahlt, kann man auch die häufig angeführten 300 m zum Bäcker mit dem Auto fahren, weil es kost' ja nix. Eine reduzierte Besteuerung zur Förderung von BEVs kann ich nachvollziehen, weil das eine Möglichkeit ist, den Gebrauchtmarkt mit wenigen Jahren Versatz zu füttern und damit in Gang zu bringen. Igrendwann sollte man aber auch bei BEVs aus ökologischen Gründen weg von Flatrates und hin zum Fahrtenbuch mit Bezahlung der tatsächlich unternommenen privaten Fahrten kommen. Nur so können unnötige Fahrten reduziert werden. Gleichwohl vertrete ich auch die Meinung, dass jeder mit seinem Arbeitgeber die Vertragsbestandteile frei aushandeln soll. Und wenn der AG einem ein Fahrzeug mit Flatrate zur Verfügung stellen will, dann soll er das ebenfalls dürfen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Caveman8 vor 2 Stunden vor 45 Minuten von Bolanger: Igrendwann sollte man aber auch bei BEVs aus ökologischen Gründen weg von Flatrates und hin zum Fahrtenbuch mit Bezahlung der tatsächlich unternommenen privaten Fahrten kommen. Das wäre zwar aus den genannten Gründen wünschenswert, allerdings in der Praxis völlig unmöglich umzusetzen. Ich habe selbst 3 Jahre täglich das Fahrtenbuch geführt (mit guter elektronischer Unterstützung- Vimcar) und dennoch ist der Aufwand erheblich. Das zu verpflichten würde schlicht den aktuellen Umfang an Geschäftswagen abwürgen da sich das kein normaler AN antut. Solange wir noch eine schützenswerte Autoindustrie in DE haben, wird das nicht kommen (können). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 26 Minuten vor 1 Stunde von Caveman8: Das wäre zwar aus den genannten Gründen wünschenswert, allerdings in der Praxis völlig unmöglich umzusetzen. Ich habe selbst 3 Jahre täglich das Fahrtenbuch geführt (mit guter elektronischer Unterstützung- Vimcar) und dennoch ist der Aufwand erheblich. Das zu verpflichten würde schlicht den aktuellen Umfang an Geschäftswagen abwürgen da sich das kein normaler AN antut. Solange wir noch eine schützenswerte Autoindustrie in DE haben, wird das nicht kommen (können). Deine Erfahrung mit 3 Jahren Fahrtenbuch widerspricht etwas Deiner Ausführung, dass die Umsetzung von Fahrtenbüchern völlig unmöglich sei. Ob Autos nun von Firmen gekauft werden oder von Privatpersonen ist für den Fahrzeugbestand erstmal egal. Man würde bei Wegfall der Privatnutzung tendentiell sogar mehr Fahrzeuge im Markt haben, da der Firmenwagenfahrer zusätzlich zu geschäftlichen Fahrten mit dem Dienstwagen noch ein Privatfahrzeug für die privaten Fahrten unterhalten würde. Da würde sicherlich auch etwas für deutsche Hersteller abfallen. Vielleicht könnte das sogar ein Boost für den Verkauf kleiner Kurzstrecken-BEVs werden. Für das private Stadtgegurke nutze ich das Billigst-BEV und für 1x Urlaub im Jahr führe ich dann eben ein Fahrtenbuch mit dem Firmenwagen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Caveman8 vor 20 Minuten vor 1 Minute von Bolanger: Deine Erfahrung mit 3 Jahren Fahrtenbuch widerspricht etwas Deiner Ausführung, dass die Umsetzung von Fahrtenbüchern völlig unmöglich sei. Ob Autos nun von Firmen gekauft werden oder von Privatpersonen ist für den Fahrzeugbestand erstmal egal. Man würde bei Wegfall der Privatnutzung tendentiell sogar mehr Fahrzeuge im Markt haben, da der Firmenwagenfahrer zusätzlich zu geschäftlichen Fahrten mit dem Dienstwagen noch ein Privatfahrzeug für die privaten Fahrten unterhalten würde. Da würde sicherlich auch etwas für deutsche Hersteller abfallen. Vielleicht könnte das sogar ein Boost für den Verkauf kleiner Kurzstrecken-BEVs werden. Für das private Stadtgegurke nutze ich das Billigst-BEV und für 1x Urlaub im Jahr führe ich dann eben ein Fahrtenbuch mit dem Firmenwagen. Der allergrößte Anteil an Firmenfahrzeugen wird lediglich privat genutzt und kaum bis überhaupt nicht geschäftlich. Sie stellen vielmehr ein Lohnbestandteil dar. Dieses Modell würde komplett kollabieren da der Aufwand für ein Fahrtenbuch wirklich extrem ist. Ich selbst habe mein Fahrzeug zu 98% geschäftlich genutzt um der Steuer zu entgehen. Diese Fahrten werden dann (da bekannt) automatisch getrackt und kategorisiert. Wenn man, bei normaler Privatnutzung, alle Privatfahrten kategorisieren müsste, wäre der Aufwand unglaublich und führt somit faktisch zu einem Verbot. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag