oktavian gestern um 10:52 Uhr vor 4 Stunden von Caveman8: Auch bin ich bereit, alleine für das Fahrgefühl, mehr für den BEV zu zahlen als für ICE. So sehen es in meiner Bubble ohne Ausnahme alle BEV Fahrer und das sind, „gezwungen“ durch die 0,25% Besteuerung, sehr viele Menschen. was ist mit denen, die sich mehr zahlen nicht leisten können? Genau das ist doch das Problem. Für arme Menschen passt die Infratruktur nicht unbedingt. Reiche Hausbesitzer haben kein Problem mit BEV. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Caveman8 gestern um 10:54 Uhr vor 1 Minute von oktavian: was ist mit denen, die sich mehr zahlen nicht leisten können? Genau das ist doch das Problem. Für arme Menschen passt die Infratruktur nicht unbedingt. Reiche Hausbesitzer haben kein Problem mit BEV. Ich sehe da bis 2035 ehrlicherweise kein Thema mehr. Schon jetzt kosten neue BEV ähnlich viel wie neue ICE. In 10 Jahren wird das nochmal deutlicher sein und zudem auch genügend Gebrauchtwagen verfügbar sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian gestern um 10:58 Uhr vor 1 Minute von Caveman8: Ich sehe da bis 2035 ehrlicherweise kein Thema mehr. Schon jetzt kosten neue BEV ähnlich viel wie neue ICE. In 10 Jahren wird das nochmal deutlicher sein und zudem auch genügend Gebrauchtwagen verfügbar sein. inkl Förderung vielleicht. Außerdem sehe ich das Infrastrukturproblem nicht als gelöst an, wenn du Mieter bist und nicht laden kannst und auch auf der Arbeit nicht laden kannst. Es gibt für MFH zwar Förderung bei wallboxen, aber es gibt manchmal keine Parkplätze auf dem Grundstück, sondern nur an der Straße (z.B. bei einem Freund von mir). Bei den Kosten für den deutschen Staat macht es auch einen sehr großen Unterschied, ob wir einen VW oder MG, BYD kaufen würden, was ihr scheinbar nicht berücksichtigt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
kea gestern um 14:44 Uhr vor 3 Stunden von Holgerli: Also erst dürfen sie das Klima kaputt machen und dann kriegen sie das Geld zurück um ihre jahrelange Untätigkeit ausgleichen zu können? Und die Hersteller/der Hersteller mit einem hohen Anteil BEVs sind/ist die/der Gelackmeierte weil Unternehmerische Risiken schon vor 15 bis 20 Jahren in Kauf genommen wurden, während andere noch von der Unmöglichkeit von BEVs erzählten? Das ist in meinen Augen eine rückwärtsgewandte Blickweise die durchaus nachvollziehbar ist. Frage: Hilft die uns die jetzigen Probleme zu lösen? In meinen Augen nein. So erfolgt nur wieder das gegenseitige auf die Barrikaden klettern der Elektrofraktion auf der einen und der Verbrennerfraktion auf der anderen - mit dem Ergebnis dass wir nicht weiter kommen. Die Polarsierung steigt noch weiter an. Brauchen wir nicht. vor 3 Stunden von Holgerli: Die Frage wird nur sein, was von den Verbrenner-Firmen übrig bleiben wird: Firmen die die Transformation hin zum BEV geschafft haben oder Pleiten die zu den größten in der europäischen Wirtschaftsgeschichte zählen. Du sprichst genau einen der Punkte an der mir wichtig ist: Wir sollten auf unsere Industrie schauen, auch wenn sie in der Vergangenheit (teilweise schwere) Fehler gemacht hat. Meine Wirtschaft schwäche ich nicht in solch einer Situation, sondern stelle sicher dass sie zumindestens technologisch (preislich haben wir sowieso keine Chance) wieder den Anschluss findet. Deshalb auch die Idee die CO2-Steuer gezielt einzusetzen um sie zu stärken. vor 4 Stunden von Holgerli: vor 7 Stunden von kea: solange man genug Bauteile zum Fertigen zu einen vernünftigen Preis bekommt) Auch wieder eine Scheindiskussion: Die Spritpreisbremse kam nicht wegen mangenden Bauteilen (wo auch immer). Die Spritpreisbremse kam mangelndem Treibstoff. Und das ist das positive an der Entwicklung: Diese Entwicklung wird dauerhaft sein und lässt sich nicht mehr durch politische Scheindebatten kleinreden. Das habe ich vielleicht nicht ausführlich genug erklärt. Gedankenexperiment: Alle Autobauer in Europa bauen nur noch BEVs welche mit Batterien aus China bestückt sind. Dann möchte China mal wieder die Muskeln spielen lassen und liefert keine Akkus mehr nach Europa. Was machen dann die Autohersteller? Akkus wachsen nicht auf den Bäumen. Wenn man dann (so wie es jetzt häufig der Fall ist) spezielle BEV- und Verbrenner-Plattformen hat, hast du ein verdammt großes Problem. BEVs gehen nur in Werk A, VMs nur in Werk B. Du kannst also nicht ohne großen Aufwand vermehrt die VMs hochfahren in der Situation. Deshalb finde ich die Idee von Toyota sehr überlegenswert. Für Klima-Leugner in den USA den Verbrenner rein, für CO2-Einsparungs-EU den Batteriepack um die Extrempositionen zu erwähnen. Mit so einer Aufstellung wird man von Chinas Launen dann nicht mehr so stark getroffen. Wenn später einmal nennenswert Zellfertigung in der EU entstanden ist, die technologisch den Chinesen ebenbürtig ist, wird sich natürlich das mehr Richtung BEV verschieben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 23 Stunden vor 20 Minuten von kea: Gedankenexperiment: Alle Autobauer in Europa bauen nur noch BEVs welche mit Batterien aus China bestückt sind. Dann möchte China mal wieder die Muskeln spielen lassen und liefert keine Akkus mehr nach Europa. Was machen dann die Autohersteller? Gegenargument: Wer kauft dann die Akkus die Europa nicht mehr bekommt? Gerade bei China wird immer so getan, dass nur die anderen / wir (also Europa) von China abhängig sind. Wenn Europa keine chin. Akkus mehr bekommt, verkauft China auch keine chin. Akkus mehr. Und blockiert China chin. Akkus blockiert Europa chin. Auto-Importe. Und vermutlich kann Europa so eine Blockade besser aussitzen als China selber. Aber das wird nicht passieren: Nicht umsonst bauen chin. Firmen gerade wie wild Fabriken in Europa. Hinzu kommt, dass es immer noch ein großes Missverständnis zwischen einer Technologie und einem Rohstoff gibt: Kommen keine Akkus mehr, dreht sich die Welt weiter. Man erinnere sich an Corona zurück: Lieferzeit von weit über einem Jahr bei den Autos und kaum wen hat es gejuckt, weil man einfach das alte Auto weiterfuhr und mit Kurzarbeitergeld den Produktionsausfall abmildern konnte. Wird hingegen die Straße von Hormus blockiert oder die Raffinerien in Russland außer Gefecht gesetzt springt der Ölpreis direkt hoch und die wirtschaftlichen und auch die politischen Konsequenzen sind sofort spürbar. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
WalleWalle vor 20 Stunden · bearbeitet vor 20 Stunden von WalleWalle BEV sind 16% der globalen Neuzulassungen und das mit E-Förderungen und Strafsteuern auf Benzin. Der heimlichen Gewinner sind Hybride, die 25% Marktanteil erklommen haben und die Vor- und Nachteile beider Klassen kombinieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 16 Stunden · bearbeitet vor 16 Stunden von reko vor 7 Stunden von kea: Wir sollten auf unsere Industrie schauen, auch wenn sie in der Vergangenheit (teilweise schwere) Fehler gemacht hat. Die Autoindustrie hat Fehler gemacht, auch weil sie von der Aussagen der Politik und den regulatorischen Rahmen (Verbrenner-Verbot, strenge CO₂-Flottenziele, wankelmütige Förderung) dazu gedrängt wurde. Deshalb mache ich keine Vorwürfe habe aber auch kein Mitleid. Der Staat sollte seine Förderungen und Industrielenkung bleiben lassen, es hat selten wie gewünscht funktioniert. Meist gab es unerwünschte Nebeneffekte, fast immer war es ineffizient. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag