oktavian 17. Oktober vor 4 Stunden von Caveman8: Auch bin ich bereit, alleine für das Fahrgefühl, mehr für den BEV zu zahlen als für ICE. So sehen es in meiner Bubble ohne Ausnahme alle BEV Fahrer und das sind, „gezwungen“ durch die 0,25% Besteuerung, sehr viele Menschen. was ist mit denen, die sich mehr zahlen nicht leisten können? Genau das ist doch das Problem. Für arme Menschen passt die Infratruktur nicht unbedingt. Reiche Hausbesitzer haben kein Problem mit BEV. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Caveman8 17. Oktober vor 1 Minute von oktavian: was ist mit denen, die sich mehr zahlen nicht leisten können? Genau das ist doch das Problem. Für arme Menschen passt die Infratruktur nicht unbedingt. Reiche Hausbesitzer haben kein Problem mit BEV. Ich sehe da bis 2035 ehrlicherweise kein Thema mehr. Schon jetzt kosten neue BEV ähnlich viel wie neue ICE. In 10 Jahren wird das nochmal deutlicher sein und zudem auch genügend Gebrauchtwagen verfügbar sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 17. Oktober vor 1 Minute von Caveman8: Ich sehe da bis 2035 ehrlicherweise kein Thema mehr. Schon jetzt kosten neue BEV ähnlich viel wie neue ICE. In 10 Jahren wird das nochmal deutlicher sein und zudem auch genügend Gebrauchtwagen verfügbar sein. inkl Förderung vielleicht. Außerdem sehe ich das Infrastrukturproblem nicht als gelöst an, wenn du Mieter bist und nicht laden kannst und auch auf der Arbeit nicht laden kannst. Es gibt für MFH zwar Förderung bei wallboxen, aber es gibt manchmal keine Parkplätze auf dem Grundstück, sondern nur an der Straße (z.B. bei einem Freund von mir). Bei den Kosten für den deutschen Staat macht es auch einen sehr großen Unterschied, ob wir einen VW oder MG, BYD kaufen würden, was ihr scheinbar nicht berücksichtigt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
kea 17. Oktober vor 3 Stunden von Holgerli: Also erst dürfen sie das Klima kaputt machen und dann kriegen sie das Geld zurück um ihre jahrelange Untätigkeit ausgleichen zu können? Und die Hersteller/der Hersteller mit einem hohen Anteil BEVs sind/ist die/der Gelackmeierte weil Unternehmerische Risiken schon vor 15 bis 20 Jahren in Kauf genommen wurden, während andere noch von der Unmöglichkeit von BEVs erzählten? Das ist in meinen Augen eine rückwärtsgewandte Blickweise die durchaus nachvollziehbar ist. Frage: Hilft die uns die jetzigen Probleme zu lösen? In meinen Augen nein. So erfolgt nur wieder das gegenseitige auf die Barrikaden klettern der Elektrofraktion auf der einen und der Verbrennerfraktion auf der anderen - mit dem Ergebnis dass wir nicht weiter kommen. Die Polarsierung steigt noch weiter an. Brauchen wir nicht. vor 3 Stunden von Holgerli: Die Frage wird nur sein, was von den Verbrenner-Firmen übrig bleiben wird: Firmen die die Transformation hin zum BEV geschafft haben oder Pleiten die zu den größten in der europäischen Wirtschaftsgeschichte zählen. Du sprichst genau einen der Punkte an der mir wichtig ist: Wir sollten auf unsere Industrie schauen, auch wenn sie in der Vergangenheit (teilweise schwere) Fehler gemacht hat. Meine Wirtschaft schwäche ich nicht in solch einer Situation, sondern stelle sicher dass sie zumindestens technologisch (preislich haben wir sowieso keine Chance) wieder den Anschluss findet. Deshalb auch die Idee die CO2-Steuer gezielt einzusetzen um sie zu stärken. vor 4 Stunden von Holgerli: vor 7 Stunden von kea: solange man genug Bauteile zum Fertigen zu einen vernünftigen Preis bekommt) Auch wieder eine Scheindiskussion: Die Spritpreisbremse kam nicht wegen mangenden Bauteilen (wo auch immer). Die Spritpreisbremse kam mangelndem Treibstoff. Und das ist das positive an der Entwicklung: Diese Entwicklung wird dauerhaft sein und lässt sich nicht mehr durch politische Scheindebatten kleinreden. Das habe ich vielleicht nicht ausführlich genug erklärt. Gedankenexperiment: Alle Autobauer in Europa bauen nur noch BEVs welche mit Batterien aus China bestückt sind. Dann möchte China mal wieder die Muskeln spielen lassen und liefert keine Akkus mehr nach Europa. Was machen dann die Autohersteller? Akkus wachsen nicht auf den Bäumen. Wenn man dann (so wie es jetzt häufig der Fall ist) spezielle BEV- und Verbrenner-Plattformen hat, hast du ein verdammt großes Problem. BEVs gehen nur in Werk A, VMs nur in Werk B. Du kannst also nicht ohne großen Aufwand vermehrt die VMs hochfahren in der Situation. Deshalb finde ich die Idee von Toyota sehr überlegenswert. Für Klima-Leugner in den USA den Verbrenner rein, für CO2-Einsparungs-EU den Batteriepack um die Extrempositionen zu erwähnen. Mit so einer Aufstellung wird man von Chinas Launen dann nicht mehr so stark getroffen. Wenn später einmal nennenswert Zellfertigung in der EU entstanden ist, die technologisch den Chinesen ebenbürtig ist, wird sich natürlich das mehr Richtung BEV verschieben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 17. Oktober vor 20 Minuten von kea: Gedankenexperiment: Alle Autobauer in Europa bauen nur noch BEVs welche mit Batterien aus China bestückt sind. Dann möchte China mal wieder die Muskeln spielen lassen und liefert keine Akkus mehr nach Europa. Was machen dann die Autohersteller? Gegenargument: Wer kauft dann die Akkus die Europa nicht mehr bekommt? Gerade bei China wird immer so getan, dass nur die anderen / wir (also Europa) von China abhängig sind. Wenn Europa keine chin. Akkus mehr bekommt, verkauft China auch keine chin. Akkus mehr. Und blockiert China chin. Akkus blockiert Europa chin. Auto-Importe. Und vermutlich kann Europa so eine Blockade besser aussitzen als China selber. Aber das wird nicht passieren: Nicht umsonst bauen chin. Firmen gerade wie wild Fabriken in Europa. Hinzu kommt, dass es immer noch ein großes Missverständnis zwischen einer Technologie und einem Rohstoff gibt: Kommen keine Akkus mehr, dreht sich die Welt weiter. Man erinnere sich an Corona zurück: Lieferzeit von weit über einem Jahr bei den Autos und kaum wen hat es gejuckt, weil man einfach das alte Auto weiterfuhr und mit Kurzarbeitergeld den Produktionsausfall abmildern konnte. Wird hingegen die Straße von Hormus blockiert oder die Raffinerien in Russland außer Gefecht gesetzt springt der Ölpreis direkt hoch und die wirtschaftlichen und auch die politischen Konsequenzen sind sofort spürbar. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
WalleWalle 17. Oktober · bearbeitet 17. Oktober von WalleWalle BEV sind 16% der globalen Neuzulassungen und das mit E-Förderungen und Strafsteuern auf Benzin. Der heimlichen Gewinner sind Hybride, die 25% Marktanteil erklommen haben und die Vor- und Nachteile beider Klassen kombinieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 17. Oktober · bearbeitet 17. Oktober von reko vor 7 Stunden von kea: Wir sollten auf unsere Industrie schauen, auch wenn sie in der Vergangenheit (teilweise schwere) Fehler gemacht hat. Die Autoindustrie hat Fehler gemacht, auch weil sie von der Aussagen der Politik und den regulatorischen Rahmen (Verbrenner-Verbot, strenge CO₂-Flottenziele, wankelmütige Förderung) dazu gedrängt wurde. Deshalb mache ich keine Vorwürfe habe aber auch kein Mitleid. Der Staat sollte seine Förderungen und Industrielenkung bleiben lassen, es hat selten wie gewünscht funktioniert. Meist gab es unerwünschte Nebeneffekte, fast immer war es ineffizient. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hotzenplotz2 18. Oktober Diese Diskussion ist wirklich absurd. Solange CO2 Ausstoß nicht so bepreist ist, dass die Klimafolgen davon kompensiert werden, brauchen wir nicht davon reden, dass Verbrenner bestraft und E-Autos subventioniert werden. Je nach Methodik liegen die Klimafolgekosten des CO2 Ausstoßes bei 1L Benzin zwischen 0,84€ und 2,40€, je nach methodischem Ansatz. Bei Diesel liegt es etwas höher. Man kann das ja mal durchrechnen. Nehmen wir mal die 0,84€ für Benzin (für Diesel sind es 0,94€/L) dann kommen noch 19% Mehrwertsteuer drauf sind wir für Benzin bei 1€/L und Diesel halt 1,15€ Verbrauch in Deutschland: 24 Mrd Liter an Benzin, 40 Mrd Liter Diesel. Das sind selbst bei konservativer Abschätzung 70 Mrd € Subvention JÄHRLICH (nicht irgendwie kumuliert). An der oberen Grenze sind wir dann knapp am halben Sondervermögen, weiterhin jährlich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 18. Oktober · bearbeitet 18. Oktober von reko vor 21 Minuten von Hotzenplotz2: Solange CO2 Ausstoß nicht so bepreist ist, dass die Klimafolgen davon kompensiert werden, brauchen wir nicht davon reden, dass Verbrenner bestraft und E-Autos subventioniert werden. Das wäre dann richtig, wenn man CO2 auch bei allen anderen Gütern konsequent und richtig bepreisen würde incl Grenzausgleich für Akkus und Rohstoffe. Das tut man aber nicht. Das ist auch ein Problem des Gefangenendilemmas. Ich würde eine weltweite, konsequent und richtig CO2-Bepreisung begrüßen, aber das ist eine Illusion. Jetzt haben wir ein schrecklich ineffizientes System das wenig bewirkt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
missionE 18. Oktober · bearbeitet 18. Oktober von missionE vor einer Stunde von Hotzenplotz2: Diese Diskussion ist wirklich absurd. Solange CO2 Ausstoß nicht so bepreist ist, dass die Klimafolgen davon kompensiert werden, brauchen wir nicht davon reden, dass Verbrenner bestraft und E-Autos subventioniert werden. Je nach Methodik liegen die Klimafolgekosten des CO2 Ausstoßes bei 1L Benzin zwischen 0,84€ und 2,40€, je nach methodischem Ansatz. Bei Diesel liegt es etwas höher. Das ist ein schwachsinniges Konzept. Das siehst Du allein schon an Deiner Bandbreite: Niemand kennt diese imaginären Kosten und selbst wenn, es rechnet auch niemand den imaginären Nutzen gegenüber, die man mit dem Benziner z.B. an Lebenszeit gewinnt. Beispiel aus dem Alltag. Das Auto ist in der Stadt häufig in etwa doppelt so schnell im Vergleich zur Bahn. Gemini: Im Nahverkehr und in Städten: Das Auto ist in Ballungsräumen und Städten meist deutlich im Vorteil. In deutschen Großstädten benötigen Wege mit dem öffentlichen Nahverkehr im Schnitt rund zweimal so lange wie mit dem Auto. Das bedeutet durch das Auto hat eine Person pro Tag z.B. 1 Stunde mehr Quality-time im Leben, was wiederum 30% ausmacht, wenn man mal von rund 3-4 Stunden pro Tag Freizeit/ Quality time neben der Arbeit ausgeht. Das rechnet man jetzt auf x Mio. Arbeitnehmer hoch und wieviele Lebensjahre man mit dem Auto im Vergleich zur Bahn gewinnt und schlägt der Bahn die Summe x für verlorene Lebensjahre wegen ihres Schneckentempo auf. Die Bahn wird unbezahlbar. Könnte man machen und diese Kosten müsste man dann wieder vom CO2-Preis abziehen, als Lebensjahrverlustkompensation der Bahn und so kann man dieses Konzept endlos fortführen und imaginäre Kosten errechnen und hin- und her rechnen. Mal eine willkürliche Prüfung, ob KI mit etwa doppelt so lange recht hat und ja, es scheint in etwa zu passen. Ki Gemini: Die tatsächlichen gesellschaftlichen Klimafolgekosten liegen deutlich höher als der derzeit gesetzlich erhobene CO₂-Preis. Kosten pro Liter Benzin: Da ein Liter Benzin rund 2,33 bis 2,73 kg CO₂ verursacht (inklusive Vorketten), entsprechen die wahren Klimafolgekosten etwa 60 bis über 80 Cent pro Liter Benzin. Können aber auch gern 2,40 € machen oder auch 10 €. Nach oben gibt es da keine Grenzen. Die rund 80 cent wären übrigens heute schon durch CO2 Abgabe + Energiesteuer gedeckt. Man müsste die Energiesteuer nur in CO2 Benzinsteuer umbenennen und e voila der Benziner wäre klimapositiv (bei Annahme von 60 cent Folgekosten). Bis 2005 hieß die Energiesteuer übrigens Mineralölsteuer und wurde schon einmal umbenannt. Eine Umbenennung in CO2 Folgekostenbenzinsteuer wäre also jederzeit möglich. Insoweit ist der Benziner je nach Rechnung (bei 60 cent z.B.) schon Klima-positiv, wenn der Staat die Gelder halt entsprechend verwenden würde. Jeder Kilometer würde bei 60 cent heute schon das Klima verbessern. Es gibt große Länder da kostet der Liter nur 0,80 EUR oder 1,20 EUR und da gibt es genauso Klimafolgekosten. Eine Zurechnung von Klimafolgekosten nur für deutsches Benzin ist irgendwie sinnlos, da die Kosten so oder so anfallen und entsprechend ganz ohne CO2 Steuer auch in den Produktpreisen Berücksichtigung finden werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hotzenplotz2 18. Oktober vor 8 Minuten von missionE: Das ist ein schwachsinniges Konzept. Das siehst Du allein schon an Deiner Bandbreite: Niemand kennt diese imaginären Kosten und selbst wenn, es rechnet auch niemand den imaginären Nutzen gegenüber, die man mit dem Benziner z.B. an Lebenszeit gewinnt. Ehrlich gesagt finde ich es ziemlich ermüdend, wenn Leute hier einfach Seiten KI posten. Das kann ich auch machen, damit ist aber niemandem geholfen. Abgesehen davon, dass etwas eine Brandbreite hat macht es nicht weniger sinnvoll. Deine Kursgewinne im MSCI World im nächsten Jahr liegen auch irgendwo ziwschen -40 und +50 und dennoch sind 7% eine brauchbare Annahme. Frag doch gerne Gemini, wie aktuell wissenschaftlich KLimafolgekosten abgeschätzt werden und wo dann ein CO2 Preis liegt. Eine Mineralölsteuer hat einen komplett anderen Hintergrund und ist etwas komplett anders. Der Kern ist und bleibt, dass du durch CO2 Ausstoß Ressourcen verbrauchst, die du nicht bezahlen musst und damit subventioniert wirst. Und in Anbetracht der absurden Schäden aufgrund unseres CO2 Ausstoßes ist jede Rechnung, die diese Subvention vernachlässigt eine absolute Milchmädchenrechnung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
WalleWalle 18. Oktober Wenn wir wirklich an die CO2 Märchen glauben, dann müssten wir China, Indien und KI verbieten, aber irgendwie geht es bei dem Thema immer nur gegen Deutschland. https://ourworldindata.org/profile/co2/china Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 18. Oktober vor 19 Minuten von WalleWalle: Wenn wir wirklich an die CO2 Märchen glauben, dann müssten wir China, Indien und KI verbieten, aber irgendwie geht es bei dem Thema immer nur gegen Deutschland. Natürlich geht es in diesem Fall wieder nur um/gegen Deutschland. Ganz konkret darum, dass man hier scheinbar verlernt hat korrekt wissenschaftlich zu arbeiten. Dir sollte klar sein, dass Du 1,4 Mrd Chinesen, 1,5 Mrd Inder und 350 Mio US-Amerikaner mit 84 Mio. Deutschen vergleichst, oder? Schaut man sich den Co2-Ausstroß pro Kopf an, sieht das Bild wieder ganz anders aus. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 19. Oktober vor 8 Stunden von Holgerli: Schaut man sich den Co2-Ausstroß pro Kopf an, sieht das Bild wieder ganz anders aus. Was in China aber auch durch ungleiche Verteilung des Reichtums erreicht wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PKW 19. Oktober vor 16 Stunden von Holgerli: Schaut man sich den Co2-Ausstroß pro Kopf an, Uff, die Chinesen haben uns da schon deutlich überholt Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 19. Oktober Gerade eben von PKW: Uff, die Chinesen haben uns da schon deutlich überholt Naja, vermutlich sieht man hier einfach den Shift hin zur "Werkbank der Welt", denn weniger konsumiert haben wir ja auch nicht. eher das Gegenteil. Diese Aussage "China verbieten" ist deswegen schon sinnfrei weil dann die gleichen Leute rummosern würden, wo den ihre billige Unterhaltungselektronik, oder noch schlimmer ihr Temu-Wegwerf-Nippes geblieben ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 19. Oktober · bearbeitet 19. Oktober von reko vor 9 Minuten von Holgerli: die gleichen Leute rummosern würden, wo den ihre billige Unterhaltungselektronik, oder noch schlimmer ihr Temu-Wegwerf-Nippes geblieben ist. CO2 durch Temu-Wegwerf-Nippes oder Zweit-EAutos ist auch nicht besser als das von Verbrennungsmotoren. Der Staat soll für eine faire CO2-Bepreisung sorgen und seinen Bürgern keine Einkaufsliste erstellen. Es gibt auch keinen guten Konsum, jeder Konsum verursacht mehr oder weniger CO2. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 19. Oktober vor 1 Minute von reko: Zweit-EAutos ist auch nicht besser als das von Verbrennungsmotoren. Und hier wieder nur wieder unbelegte Behauptungen: Bei mittlerweile 30+% BEV-Anteil bei den Neuzulassungen zieht die billige Zweit-Wagen-Polemik nicht mehr. vor 3 Minuten von reko: ...und seinen bürgern keine Einkaufsliste erstellen. Und bei Temu erstellt man auch keine Einkaufslisten sondern bepreist die Arbeit des Zolls: Wer einen hochwertigen Artikel aus China kauft den jucken 3 Euro nicht. Wer ständig Billig-Ramsch kauft den schon eher. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 19. Oktober · bearbeitet 19. Oktober von reko vor 7 Minuten von Holgerli: billige Zweit-Wagen-Polemik Welches Auto Du Erstwagen nennst ist irrelevant. Rund 60 Prozent der Elektroauto-Besitzer haben laut Erhebungen von Marktbeobachtern wie der DAT (Deutsche Automobil Treuhand) zusätzlich mindestens ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor im gemeinsamen Haushalt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 19. Oktober · bearbeitet 19. Oktober von Holgerli vor 32 Minuten von reko: Welches Auto Du Erstwagen nennst ist irrelevant. Rund 60 Prozent der Elektroauto-Besitzer haben laut Erhebungen von Marktbeobachtern wie der DAT (Deutsche Automobil Treuhand) zusätzlich mindestens ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor im gemeinsamen Haushalt. Ja, ein Mann und eine Frau bedeutet in der Regel zwei Autos. Heisst: Eine Co2-Schleuder wurde schon gegen ein BEV ausgetauscht. Das einem BEV negativ anzukreiden: Respekt dass man auf solche Polemik-Level runter muss. Oder anders gesagt: Handys sind einfach nur Spielzeug! Warum? Weil 70% der Handy-Besitzer haben auch weiterhin einen Festnetzanschluss. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 19. Oktober · bearbeitet 19. Oktober von reko Es soll auch Mehrpersonenhaushalte geben, die nur ein Auto besitzen. Das ist sogar die Mehrheit. Dort gibt es sehr viel weniger häufig ein E-Auto als in Haushalten mit mehreren Wagen. E-Autos gibt es ausserdem gehäuft in wohlhabenden Haushalten. destatis.de- Ausstattung privater Haushalte mit Fahrzeugen - Deutschland Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 19. Oktober vor 10 Minuten von reko: E-Autos gibt es ausserdem gehäuft in wohlhabenden Haushalten. Und wieder so eine Behauptung, die jeder Grundlage entbehrt. Zumindest im Destatis-Bericht steht dazu nichts. vor 13 Minuten von reko: Es soll auch Mehrpersonenhaushalte geben, die nur ein Auto besitzen. Das ist sogar die Mehrheit. Dort gibt es sehr viel weniger häufig ein E-Auto. Ist das jetzt: Freies ruminterpretieren mit Daten? Hast Du Dir überhaupt den Link angeschaut? Die Daten enthalten sowohl BEVs als auch Hybride. Das zieht sich durch viele Deiner Posts: Wilde Behauptungen ohne Quellen. Wenn Quellen angegeben werden, dann werden komplett falsch interpretiert in der Hoffnung, dass es keiner merkt. Frei nach dem Motto: Eine Quelle macht alles seriöser. Es wird schon niemand merken, wenn die Quelle garnicht passt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 19. Oktober · bearbeitet 19. Oktober von reko @Holgerli Die Informationen sind verteilt. Da ich Deine Traumwelt sowieso nicht ändern kann, werde ich diese trivialen Aussagen Dir nicht vorrechnen. Aber als Einstieg zitiere ich destatis wörtlich "Je geringer das Haushaltseinkommen, desto niedriger ist der Anteil von Elektroautos oder Plug-in-Hybriden" Ein Faktor 2 im Haushaltseinkommen führt zu einen Faktor 10 beim E-Auto-Besitz (1,3 % vs 13,4%). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 19. Oktober · bearbeitet 19. Oktober von Holgerli vor 52 Minuten von reko: Aber als Einstieg zitiere ich destatis wörtlich "Je geringer das Haushaltseinkommen, desto niedriger ist der Anteil von Elektroautos oder Plug-in-Hybriden" Nur zwei Anmerkungen dazu: 1. Und wieder wird ordentlich zwischen BEVs und Hybriden gemischt. Es werden also zwei Technologien gemischt obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Reine BEVs und Verbrenner mit Elektrischem Hilfsantrieb. 2. Und hier zitiere ich das Destatis: Zitat Methodische Hinweise: Die Ergebnisse zur Ausstattung der Haushalte mit PKW, E-Autos und Plug-in-Hybriden stammen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2023. Also: eine drei Jahre alte Befragung wird erst 2026 als Statistik veröffentlicht. Und das in so einem hochdynamischen Markt wie dem der Elektrofahrzeuge. Und jetzt kommen wir auf Punkt 1. zurück: Die Hybride. Wir erinnern uns zurück: Bis Ende 2022 konnte man für Hybride noch Förderung für Elektroautos beantragen. Weiterhin gilt die 0,5%-Regel für Firmenfahrzeuge Also: Eigentlich zeigst Du mit alten Zahlen nur die fehlgeleitete Verbrennerpolitik der damaligen Regierung und die Steuersparmodelle von Verbrennerfahren mit Firmenwagen. Herzlichen Glückwunsch. Bezüglich "meiner Traumwelt": Mit jedem Tag mehr und dem fortschreitenden Niedergang von VW aber auch Mercedes und BMW: Meine Albtraumwelt von der ich seit mindestens 5, eher 7 oder 8 Jahre rede ist komplett so eingetreten wie ich gesagt habe: Die deutsche Autoindustrie hat gepennt und wird jetzt von den Chinesen platt gemacht. Und die Schwätzer von damals, dass Verbrenner die Lösung sind, schwätzen noch heute. Und das fröhliche Vermischen von Hybriden und BEVs gehört dazu. Nur hört der Rest der Welt nicht auf dieses Geschwätz sondern kauft BEVs und die Deutschen fragen sich warum die deutsche Autoindustrie den Bach runtergeht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
kea 19. Oktober Am 17.10.2026 um 17:15 von Holgerli: Gegenargument: Wer kauft dann die Akkus die Europa nicht mehr bekommt? Gerade bei China wird immer so getan, dass nur die anderen / wir (also Europa) von China abhängig sind. Wenn Europa keine chin. Akkus mehr bekommt, verkauft China auch keine chin. Akkus mehr. Und blockiert China chin. Akkus blockiert Europa chin. Auto-Importe. Und vermutlich kann Europa so eine Blockade besser aussitzen als China selber. Aber das wird nicht passieren: Nicht umsonst bauen chin. Firmen gerade wie wild Fabriken in Europa. Hinzu kommt, dass es immer noch ein großes Missverständnis zwischen einer Technologie und einem Rohstoff gibt: Kommen keine Akkus mehr, dreht sich die Welt weiter. Man erinnere sich an Corona zurück: Lieferzeit von weit über einem Jahr bei den Autos und kaum wen hat es gejuckt, weil man einfach das alte Auto weiterfuhr und mit Kurzarbeitergeld den Produktionsausfall abmildern konnte. Wird hingegen die Straße von Hormus blockiert oder die Raffinerien in Russland außer Gefecht gesetzt springt der Ölpreis direkt hoch und die wirtschaftlichen und auch die politischen Konsequenzen sind sofort spürbar. Prinzipiell hast du in der Theorie recht was das Thema Batterien aus China betrifft. Aber ich sehe hier einen Unterschied zwischen China und Europa - was deine Argumentation schwächt: China ist eine Autokratie / Diktatur - Europa sind in der Regel Demokratien. D.h. wenn China den Export von Akkus einstellt, kann gut sein dass Firmen Pleite gehen und Leute entlassen werden. Das stört aber den Machtapparat nicht - wenn jemand aufmuckt wird der im besten Fall ins Gefängnis geworfen. Somit hat das System so schnell damit kein Problem. In der EU im Gegensatz dazu kann die Bevölkerung durchaus protestieren (vgl. Frankreich) oder wählen gehen. Hier kann die Politik das nicht ohne weiteres aussitzen und ignorieren. Sie sind somit in der schwächeren Position und werden sich eher bewegen / nachgeben müssen und sind dadurch in der schlechteren Position. Zusammenfassend: Das Machtsystem in China kann sich länger einen Wirtschaftskrieg leisten als eine Demokratie, da sie die Landsleute besser unterdrücken kann. Aus der Sicht der Firma ist etwas wie Corona schon schlimm: Wenn du nichts verkaufen kannst hast du ein Problem... Ich würde das Kurzarbeitergeld nicht als gegeben ansehen - das kann ja in Zukunft wegen Mangel an Geld des Staates auch mal abgeschafft werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag