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Cartman999

Wann kommen die Elektroautos?

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Holgerli
vor 2 Minuten von kea:

China ist eine Autokratie / Diktatur - Europa sind in der Regel Demokratien.

Dazu ist mein Gegenargument: Und Öl und Gas bekommen wir weitestgehend aus Autokratien / Diktaturen. Und mehrfach wurde uns der Öl- bzw. Gas-Hahn komplett oder auch nur teilweise abgedreht. Dann aber mit sofortiger Wirkung. Hat uns nicht wirklich daran gehindert weiterzumachen wie bisher / bis dahin.  

Sieht man ja auch wieder schön jetzt im Moment: Eine Diktatur greift ein friedliches Land an und bekommt daraufhin seine Raffinerien zerstört. Wenn man sich etwas mit dem Thema beschäftigt, weiss man, dass auch wenn der Krieg gegen die Ukraine morgen enden würde, Russland Jahre brauchen wird um wieder soviel Öl wie früher zu produzieren. Oder der Irankrieg: Zwar wird die USA irgendwann den Sieg für sich reklamieren, aber die Realität sieht anders aus.     

Der Unterschied zu damals: Jetzt hat man eine Ausweich-Technlogie und chin. Firmen bauen auch in Europa. Das Risiko ist weit geringer als das Risiko bei Öl und Gas. 

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oktavian
vor 1 Stunde von Holgerli:

Jetzt hat man eine Ausweich-Technlogie und chin. Firmen bauen auch in Europa. Das Risiko ist weit geringer als das Risiko bei Öl und Gas. 

Bei Öl und Gas gibt es auf dem Weltmarkt schon viele Quellen. Die 3 größten Länder liegen unter 50% beim Öl. Selbst Deutschland hätte (Schiefergas usw.)Reserven, die man aber nicht nutzen möchte.

Bei den Batterien hat China allein > 70%.

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krett
vor 46 Minuten von oktavian:

Bei Öl und Gas gibt es auf dem Weltmarkt schon viele Quellen. Die 3 größten Länder liegen unter 50% beim Öl. Selbst Deutschland hätte (Schiefergas usw.)Reserven, die man aber nicht nutzen möchte.

Bei den Batterien hat China allein > 70%.

Die USA fördern sogar mehr Öl, als sie selbst Verbrauchen und dennoch sind die hohen Treibstoffpreise in den den USA gerade der größte Inflationstreiber und könnten die kommende Wahl im November entscheiden.

 

@Holgerli hat schon recht. Sich von Batterielieferungen aus China abhägnig zu machen ist sicherlich keine Lösung für alle Probleme, aber trotzdem wäre es nicht so schlimm wie die aktuelle Abhängigkeit von Öllieferungen. Und anders als bei Öl, haben wir bei Batterien durchaus die Möglichkeit diese selbst zu produzieren, wenn die Politik die Spielregeln entsprechend gestaltet.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 4 Stunden von krett:

Die USA fördern sogar mehr Öl, als sie selbst Verbrauchen und dennoch sind die hohen Treibstoffpreise in den den USA gerade der größte Inflationstreiber und könnten die kommende Wahl im November entscheiden.

Alles was transportierbar ist und keinen Handelsbeschränkungen unterliegt hat einen Weltmarktpreis. Der Totalausfall von Russland und der Golfregion mit 40% der Weltproduktion ist der Öl Super GAU. Das werden weder USA noch China zulassen.

 

Die USA sind Welt größter Ölproduzent, Trump hat sich den Zugriff auf die weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven gesichert und Kanada hat die weltweit viert größten Reserven. Die USA sind größter LNG Exporteur und Kanada fährt LNG gerade hoch. Öl und Gas wollen wir sowieso nicht mehr verwenden. Wasserstoffträger und eFuels werden noch sehr viel diversifizierter auf den Weltmarkt kommen als Öl und Gas. Wir müssen die Wasserstoffträger nur rechtzeitig verbindlich bestellen. China tut es bereits z.B. in Afrika. China importiert 70% seines Ölbedarfs und ist ähnlich abhängig wie Europa.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 12 Stunden von Holgerli:

Und wieder so eine Behauptung, die jeder Grundlage entbehrt. 

Ist leicht zu überprüfen.

E-Auto_Haushaltsstrukturen_Bericht.pdf

Zitat

Entgegen der Annahme einer flächendeckenden Verbreitung zeigt sich eine starke Konzentration in einkommensstarken Haushalten mit Wohneigentum sowie in Fuhrparks, die aus mehreren Fahrzeugen bestehen. Dieser Bericht aggregiert aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis), der HUK-COBURG, des ADAC sowie von E.ON.

..

 Insgesamt verfügen landesweit nur 25 % aller Haushalte über zwei oder mehr Pkw ..

(HUK E-Barometer): Rund 60 % aller privaten E-Auto-Besitzer haben das Fahrzeug in einen Haushalt integriert, in dem mindestens ein weiterer Verbrenner als Absicherung existiert.

 

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oktavian
vor 8 Stunden von krett:

Und anders als bei Öl, haben wir bei Batterien durchaus die Möglichkeit diese selbst zu produzieren, wenn die Politik die Spielregeln entsprechend gestaltet.

Öl können wir auch produzieren. Efuels, Bio usw, zudem kann man Reserven anlegen. Ist nur teuer, aber möglich. Beim Strom lassen sich Brenn-Material für AKWs und Kohle gut einlagern als Reserve. Bei den Batterien muss man auch die Marktanteile bei seltenen Erden berücksichtigen. In meinen Augen macht es noch Sinn zweigleisig zu fahren.

 

vor einer Stunde von reko:

Entgegen der Annahme einer flächendeckenden Verbreitung zeigt sich eine starke Konzentration in einkommensstarken Haushalten mit Wohneigentum sowie in Fuhrparks, die aus mehreren Fahrzeugen bestehen

Klingt sehr logisch.

Ich würde z.B. auch drauf achten dass zumindest irgendein Auto meiner Verwandtschaft großen Kofferraum, Anhängerkupplung und Reichweite hat und insgesamt kann man dadurch mehr auf Kleinwagen gehen (z.B. BEV). Dieses System muss also nicht auf einen Haushalt beschränkt sein. 

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krett
vor 48 Minuten von oktavian:

Öl können wir auch produzieren. Efuels, Bio usw, zudem kann man Reserven anlegen. Ist nur teuer, aber möglich. Beim Strom lassen sich Brenn-Material für AKWs und Kohle gut einlagern als Reserve. Bei den Batterien muss man auch die Marktanteile bei seltenen Erden berücksichtigen. In meinen Augen macht es noch Sinn zweigleisig zu fahren.

Ja, wir können auch versuchen Einhörner zu züchten.

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geeman
Am 17.10.2026 um 12:58 von oktavian:

Außerdem sehe ich das Infrastrukturproblem nicht als gelöst an, wenn du Mieter bist und nicht laden kannst und auch auf der Arbeit nicht laden kannst.

Hast Du eine Tankstelle oder Zapfsäule für den Verbrenner zu Hause oder vor dem Haus?

Man muss E-Autos nicht jeden Tag, jede Nacht an die Steckdose hängen. Die haben einen Akku, falls Du es noch nicht wusstest.

Der entlädt sich auch nicht über Nacht. Man kann also mit Sicherheit auch als Mieter ein E-Auto kaufen und nutzen.

Ich bin selbst Mieter und seit einem Jahr BEV-Fahrer.

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reko
vor 4 Minuten von geeman:

Ich bin selbst Mieter und seit einem Jahr BEV-Fahrer.

Mieter in einen größeren Wohnblock ohne eigene PKW-Stellplätze? Ich denke in dieser Gruppe wird das E-Auto noch länger brauchen um sich durchzusetzen. Neue Wohnblöcke werden für E-Autos ausgerüstet, das dauert aber über 50 Jahre bis der Bestand ersetzt ist.

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t.klebi
vor 20 Minuten von reko:

Neue Wohnblöcke werden für E-Autos ausgerüstet, das dauert aber über 50 Jahre bis der Bestand ersetzt ist.

Na klar. Man muss erst das alte Haus abreißen, bis man eine Wallbox oder Ladesäule neben einen Wohnblock setzen kann. :-*
 

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oktavian
vor 51 Minuten von krett:

Ja, wir können auch versuchen Einhörner zu züchten.

Du hattest geschrieben wir können es nicht. Die Wahrheit ist aber wir könnten es. Nur die Kosten passen beim Stand der Technik nicht. Keine Ahnung, was das mit Einhörnern zu tun hat.

 

 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 6 Minuten von t.klebi:

Na klar. Man muss erst das alte Haus abreißen, bis man eine Wallbox oder Ladesäule neben einen Wohnblock setzen kann. :-*
 

Es ist fast so. Ich besitze eine alte Eigentumswohnung mit alter Elektoinstallation und ohne Stellplätze in der Münchner Innenstadt. Es ist rein platzmäßig unmöglich Ladeplätze vorzusehen. Selbst wenn Platz verfügbar wäre, dann wäre es wirtschaftlich vollig indiskutabel und bräuchte einen einstimmigen Eigentümerbeschluß den es nie geben wird.

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oktavian
vor 1 Minute von reko:

Selbst wenn Platz verfügbar wäre, dann wäre es wirtschaftlich vollig indiskutabel und bräuchte einen einstimmigen Eigentümerbeschluß den es nie geben wird.

Ich vermute @t.klebimeinte öffentliche Ladeplätze. Mein Beispiel war alte Mietwohnungen ohne Parkplatz. Bei öffentlichen Ladeplätzennist die Finanzierung/Auslastung eine Frage und dann wird die kWh auch natürlich mehr Kosten müssen als für reichere Eigentümer mit eigenem Anschluss. 

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slowandsteady
· bearbeitet von slowandsteady

Unser Garagenhof BJ 1980 (eigener Stromanschluss, 9 Parteien) hat jedenfalls je eine Steckdose in der Garage. Wenn alle Parteien damit laden wuerden, fliegt der LSS, denn jede Garage ist nur einphasig fuer Licht und Steckdose. Bisher sind wir bei 3/9 Elektroautos im Garagenhof und laden regelmaessig mit 10A. Wir und der eine E-Auto-Fahrer haben zufaellig verschieden Phasen und der dritte laedt aktuell nur auf Arbeit, weil es da kostenlos ist (bzw. Firmenkosten, er ist selbststaendig) und falls er doch mal laden muss, fragt er kurz vorher per Whatsapp ob jemand gerade laedt. Kommt so einmal im Jahr vor, bevor er am naechsten Morgen in Urlaub faehrt.
Verlust an Steckdose ist 10% des Stromes und ich kann mir den Stromtarif nicht raussuchen (macht Hausverwaltung), aber immer noch massiv billiger als an einer oeffentlichen Saeule.
Wenn jetzt noch ein paar Leute E-Autos kaufen wollen, wird es nicht mehr gehen, aber dann sollte sich auch eine Mehrheit fuer die ca. 2-3000 Euro Investment pro Partei fuer eine richtige Wallbox finden. Wie viel der Netzanschluss hergibt, weiss ich nicht, aber 3x32A (22kW) wird er ja wohl koennen und das wuerde locker reichen fuer 9 Parteien. 
Ohne Steckdose im Garagenhof haette ich die Wohnung uebrigens vielleicht gar nicht gekauft, das war eines meiner Kriterien, weil ich auch E-Bike und Elektroroller habe. In Zukunft oder vielleicht sogar schon jetzt werden Garagen ohne Lademoeglichkeit bzw. sogar die Wohnungen dazu entsprechend weniger wert sein.

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reko
· bearbeitet von reko
vor einer Stunde von oktavian:

Ich vermute @t.klebimeinte öffentliche Ladeplätze.

Auch die Stadt München ist nicht in der Lage für alle Bewohner mit Parkausweis in der Innenstadt Ladeplätze zur Verfügung zu stellen. Man müsste regelmäßig zu den Tankstellen an den großen Ausfallstrassen fahren. Auch dort hat man weder Platz noch Anschlusskapazität für die Versorgung aller Autos mit Strom. Man müßte weit ausserhalb der Stadt neue Ladeparks mit Übertragungsnetzanschluss bauen. Das würde zu zusätzlichen Verkehrsströmen in der sowieso überlasteten Stadt führen.

 

vor einer Stunde von slowandsteady:

Wenn jetzt noch ein paar Leute E-Autos kaufen wollen, wird es nicht mehr gehen, aber dann sollte sich auch eine Mehrheit fuer die ca. 2-3000 Euro Investment pro Partei fuer eine richtige Wallbox finden

Für Wallboxen wurde die früher notwendige Einstimmigkeit bei Wohngemeinschaften per Gesetz 2020 (§ 20 Abs. 2 WEG privilegierte bauliche Veränderung) ausgehebelt (unter Einschränkung des Eigentumschutzes). Da der Antragsteller alle Kosten alleine tragen muß gibt es wenig Anreiz sich einen Antrag anzuschließen. Wer nicht zahlt, darf allerdings auch nicht laden.

Ohne ein teures Abrechnungssystem wird es überhaupt nicht gehen. Der Strom an Stellplätzen ist idR nicht den Wohnungen zugeordnet und wird meist wohnflächenanteilig umgelegt.

 

vor einer Stunde von slowandsteady:

In Zukunft oder vielleicht sogar schon jetzt werden Garagen ohne Lademoeglichkeit bzw. sogar die Wohnungen dazu entsprechend weniger wert sein.

Da habe ich bei meiner Wohnung ohne Lademöglichkeit keine Zweifel, dass sie nicht an Wert verlieren wird. Wir haben Wohnungsmangel und einen Vermietermarkt. Gerade in den attraktivsten Lagen gibt es die wenigsten Lademöglichkeiten. In den Innenstädten wie München und selbst innerhalb des Mittleren Rings fehlt der Platz für ausreichendes öffentliches Laden.

2026/10/12 München kippt sein Ladesäulen-Verfahren: Was Kommunen daraus lernen .. Kein Einzelfall: Warum die Vergabe von Ladesäulen Kommunen bundesweit herausfordert

grafik.thumb.png.87d4e81c12b7f361e43b68918dc750e0.png

 

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Holgerli
vor 5 Stunden von reko:

Ist leicht zu überprüfen.

E-Auto_Haushaltsstrukturen_Bericht.pdf 5 kB · 5 Downloads

Zitat

Entgegen der Annahme einer flächendeckenden Verbreitung zeigt sich eine starke Konzentration in einkommensstarken Haushalten mit Wohneigentum sowie in Fuhrparks, die aus mehreren Fahrzeugen bestehen. Dieser Bericht aggregiert aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis), der HUK-COBURG, des ADAC sowie von E.ON.

..

 Insgesamt verfügen landesweit nur 25 % aller Haushalte über zwei oder mehr Pkw ..

(HUK E-Barometer): Rund 60 % aller privaten E-Auto-Besitzer haben das Fahrzeug in einen Haushalt integriert, in dem mindestens ein weiterer Verbrenner als Absicherung existiert.

 

Super, ich fasse zusammen: User reko hat KI für sich entdeckt. :narr:

 

Ich habe den "Bericht" mal von meinem Experten-Kumpel Claude überprüfen und auf Fakten checken lassen:

Luegen_wie_Donald_Trump.pdf

 

Das Fazit ist eindeutig:

Zitat

Das Papier ist keine Studie. Es ist eine Zusammenstellung aus Presseberichten und trägt
deutliche Merkmale eines KI-generierten Textes.
Die meisten Einzelzahlen existieren tatsächlich. Sie werden aber falsch zugeordnet,
ausgeschmückt oder in eine These gepresst, die die Quellen nicht tragen: E-Autos seien vor
allem ein Zweitwagen-Phänomen wohlhabender Haushalte. Ein Teil der Angaben ließ sich gar
nicht belegen. Ob absichtlich getäuscht wurde, lässt sich nicht nachweisen; belegbar sind
Verzerrungen und Erfindungen.

 

@reko Glaubst Du wirklich, dass Du der erste und einzige bist, der KI nutzt? Zumal: Man braucht nur auf das PDF von Dir zu schauen und sieht direkt am Layout, dass das ein KI-generiertes Dokument ist.

Hättest Du Dir wenigstens die Mühe gemacht und der KI sagt, dass sie nicht die schon zuvor widerlegten Annahmen nutzen soll, hätte ja ggfs. ein kleiner Mehrwert aus diesem schlechten Bericht rauskommen können. Aber so. 

Google mal den Begriff "KI-Slop".

 

Ich habe hierzu nochmal Claude gefragt:

KI-Slop.thumb.jpg.a49afe23a035b986ca1ba91de24c3f52.jpg

 

Lies Dir mal besonders den Teil "Wie das wahrscheinlich entstanden ist" durch: Findest Du Dich da wieder? :narr:

 

Vermutlich hattest Du Glück, dass Claude Deine anderen Beiträge nicht kennt, sonst wären die Antworten wohl noch etwas drastischer ausgefallen.

 

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krett
vor 18 Minuten von Holgerli:

Super, ich fasse zusammen: User reko hat KI für sich entdeckt. :narr:

 

@reko Glaubst Du wirklich, dass Du der erste und einzige bist, der KI nutzt? Zumal: Man braucht nur auf das PDF von Dir zu schauen und sieht direkt am Layout, dass das ein KI-generiertes Dokument ist.

Hättest Du Dir wenigstens die Mühe gemacht und der KI sagt, dass sie nicht die schon zuvor widerlegten Annahmen nutzen soll, hätte ja ggfs. ein kleiner Mehrwert aus diesem schlechten Bericht rauskommen können. Aber so. 

Google mal den Begriff "KI-Slop".


Ich habe reko seit Ewigkeiten auf der ignore-Liste und sehe und lese keinen einzigen Beitrag mehr von ihm. Kann ich nur jedem empfehlen. 

Irgendwann kauft er sich selbst ein eAuto und wird so tun, als wäre er nie dagegen gewesen.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 52 Minuten von krett:

Irgendwann kauft er sich selbst ein eAuto und wird so tun, als wäre er nie dagegen gewesen.

Das er neben einer Wärmepumpe auch Photovoltaik und Akku-Speicher hat, hat er sogar zugegeben. Wegen der guten Förderung. ;) 

 

 

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missionE
vor 3 Stunden von reko:

Auch die Stadt München ist nicht in der Lage für alle Bewohner mit Parkausweis in der Innenstadt Ladeplätze zur Verfügung zu stellen. Man müsste regelmäßig zu den Tankstellen an den großen Ausfallstrassen fahren. Auch dort hat man weder Platz noch Anschlusskapazität für die Versorgung aller Autos mit Strom. Man müßte weit ausserhalb der Stadt neue Ladeparks mit Übertragungsnetzanschluss bauen. Das würde zu zusätzlichen Verkehrsströmen in der sowieso überlasteten Stadt führen.

@reko: Deine technischen Beiträge sind oft interessant, aber beim Thema E-Auto spricht ein "Blinder" von Farben. Deine Ausführungen haben einfach nichts mit der Realität der E-Auto Nutzer zu tun und gehen an den Problemen vollkommen vorbei. Das ist fast wie bei einem Politiker. Ich fahre seit 5 Jahren Tesla, wohne mitten in München, habe keine Lademöglichkeit zu Hause und dennoch keine Ladeprobleme in der Stadt. Bei meinem Bruder ist es genauso. Wenn ich nur in der Stadt unterwegs bin, muss ich evtl. alle zwei-drei Wochen mal laden und da findet sich immer was. Zudem können viele (mich eingeschlossen) beim Arbeitgeber laden. Trotz des stockenden Ausbaus der Ladeinfrastruktur und jahrelangen Verzögerungen, gibt es m.E. immer eine Möglichkeit irgendwo zu laden und wenn ich weiter weg fahre, bietet es sich ohnehin an auf dem Weg das Schnelladen zu nutzen.

 

Ein Ladeproblem besteht aktuell in den Städten eher nicht und ich sehe es auch eher weniger kommen. Viel kritischer ist m.E. das Parkplatzproblem, welches die Stadt auch laufend verschärft durch zunehmende Platzverschwendung. So sind erst in der Karl-Theodor-Straße Park-Plätzen 25% der Parkplätze für nichts entfallen.

 

Es gibt viele Duplex-Systeme und die Tragen nur 1.500 bis 2.000 KG in der Regel. Auch in meiner WEG sind die Parksysteme bis 2.000 KG pro Stellplatz beschränkt und damit kannst Du nicht mal den BMW i3 oder Mercedes CLA in der kleinsten Version parken. Mein Model 3 geht gerade so.

In München stehen daher immer mehr Stellplätze leer und der öffentliche Parkdruck nimmt zu, weil E-Autos einfach zu schwer sind und perspektivisch noch schwerer werden, wenn LFP mehr und mehr Standard wird.

 

https://www.tz.de/muenchen/stadt/muenchen-leerstand-duplex-tiefgaragen-mobilitaet-neuhausen-gewofag-initiative-stellplaetze-92061846.html

 

In der WEG überlegen wir gerade ein neues Parkkonzept und werden evtl. auf Ladeanschlüsse verzichten (bzw. nur Basisinfrastruktur, so dass jeder sich dann ein Kabel ziehen kann, wenn er es braucht). Der Aus- und Einbau neuer Plattformen ist richtig teuer und natürlich wie der AKW-Abriss eine ziemliche Kapitalvernichtung, da gute Infrastruktur einfach nicht mehr verwendet werden kann. Die Prozesse sind auch langwierig, weil E-Auto Fahrer wie ich sofort neue Parkplattformen wollen und Verbrennerfahrer die Plattformen noch möglichst lange nutzen wollen.

 

Ansonsten sehe ich Ladeproblem (und habe es schon mehrmals mitbekommen) in den Ferien. Wenn viel los ist, sind die Lader heute schon überlastet und nicht jeder kann auf das Flugzeug ausweichen. Da sehe ich eine viel, viel größere Herausforderung den Wochenend- und Ferienverkehr zu bewältigen und gerade deshalb halte ich einen langsamen, kontinuierlichen E-Hochlauf für sinnvoll. In den Städten verteilt sich der Ladebedarf.

 

Die gesamte "Elektrifizierung" hat in allen Bereichen ein "Peak"-Problem. Um denselben Nutzen wie fossile Treib-/ - Heizstoffe zu bieten, muss das Netz enorme Peaks verkraften können (z.B. beim Heizen -10 bis -20 Grad Celsius), bei der Solarstrom-Produktion oder beim E-Auto das Laden von abertausenden Fahrzeugen im Urlaubs- oder Wochenendstress. Das macht den Umbau auch extrem teuer. Was da hilft ist ein langsamer, stetiger Übergang über die nächsten Jahrzehnte. Die Probleme entstehen nur durch die politischen "Hau-Ruck" Vorgaben.

 

 

 

 

 

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reko
· bearbeitet von reko

Ich sehe bei einigen eine euphorische Technikbegeisterung für das E-Auto und ein Verschließen der Augen vor anstehenden Problemen. Es ist keine Frage, dass man das E-Auto als Einzelperson gut nutzen kann. Für 100 % BEV gibt es aber noch gewaltige Herausforderungen. Diese kann man lösen, wenn man bereit ist, dafür zu zahlen. Letzteres wird auch von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung und den daraus folgenden Wahlergebnissen abhängen. In jedem Fall wird es Zeit benötigen.

 

In diesem Zusammenhang sollte man sich überlegen, wo man im Hype Cycle steht - insbesondere bei der deutschen Autoindustrie und der Infrastruktur. Ich sehe die Infrastruktur für einen Bestand von 4 % als ausreichend an, sehe darin aber eine zunehmend schwieriger werdende Aufgabe. Zumal E-Autos nach wie vor auf staatliche Umverteilung angewiesen sind.

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t.klebi
vor 24 Minuten von reko:

Ich sehe die Infrastruktur für einen Bestand von 4 % als ausreichend an,

Wir werden bereits Ende des Jahres (das ist nicht mehr lang hin) bereits bei 5% liegen. Ich glaube kaum, dass im Dezember 2026 unser Stromnetz zusammen oder das Chaos ausbricht.
Ende 2027 werden es bereits knapp 7% BEV und Ende 2028 knapp 9% sein. 

 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 10 Minuten von t.klebi:

Ich glaube kaum, dass im Dezember 2026 unser Stromnetz zusammen oder das Chaos ausbricht.

Wer keine Anzeichen für wachsende Probleme und Überlastungen im Stromnetz sehen kann, den will ich von seiner Überzeugung nicht abbringen. Wie gesagt, der Aufwand wächst progressiv.

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Cai Shen
vor 38 Minuten von reko:

Ich sehe bei einigen eine euphorische Technikbegeisterung für das E-Auto und ein Verschließen der Augen vor anstehenden Problemen.

Ich habe für mich einfach die Kostenrechnung aufgemacht und es kommt für Strom ungefähr die Hälfte an Kosten statt Benzin auf mich zu. Die Rechnung kann für jemanden mit viel Autobahnkilometer allein aus Komfortgründen (20 Minuten Laden alle 300 km) anders aussehen.

Die Ladeinfrastruktur ist allgemein derzeit überbaut, aktuell sind auch alle mir bekannten Ladestationen dauerhaft leer.

Wenn der Fahrzeugbestand jedes Jahr (nur) um 1% steigt, sollte selbst bei deutscher Gründlichkeit in den Bauanträgen genügend Zeit sein, sich der Lage über die Jahre anzupassen.

 

vor 38 Minuten von reko:

In diesem Zusammenhang sollte man sich überlegen, wo man im Hype Cycle steht - insbesondere bei der deutschen Autoindustrie und der Infrastruktur.

Meiner Beobachtung nach ist der Hype vorbei und Realismus eingekehrt.
Die meisten Hersteller führen Benziner und Elektroautos parallel, selbst günstige E-Autos im Bereich 20-30k sind verfügbar und funktionieren im angepeilten Zielmarkt (Stadtverkehr) einfach.

 

vor 38 Minuten von reko:

Zumal E-Autos nach wie vor auf staatliche Umverteilung angewiesen sind.

Oha, gibt's etwa einen staatlichen Stromrabatt an Ladestationen?

vor 3 Minuten von reko:

Wer keine Anzeichen für wachsende Probleme und Überlastungen im Stromnetz sehen kann, den will ich von seiner Überzeugung nicht abbringen.

Wenn die Netzbetreiber einen Anreiz für den Anschluss von Batteriespeichern hätten, wären viele Probleme schnell beseitigt.

Ich sehe einzig die Stromversorgung in den Wintermonaten kritisch, wenn alles von Heizung bis Mobilität über die Stromnetze geht und die benötigte Primärenergieversorgung nicht gesichert ist, weil Solarenergie bei uns naturbedingt weitgehend ausfällt.
Das ist aber eher ein logistisches Problem, weit weniger dramatisch als weiter (endliche) fossile Brennstoffe zu verfeuern.

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missionE
vor 4 Stunden von Cai Shen:

Oha, gibt's etwa einen staatlichen Stromrabatt an Ladestationen?

Gibt es, da ein guter Teil der Ladestationen staatlich mitfinanziert ist und dadurch wird der Strom, über den der Invest zurückverdient werden muss, rabattiert.

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