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Cartman999

Wann kommen die Elektroautos?

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Bolanger

Oha, der Markt regelt so gut, dass Vater Staat Zuzahlungen zu EVs zahlt und hohe Steuern auf Benzin und Diesel kassiert. 

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Holgerli
vor 10 Minuten von Bolanger:

Oha, der Markt regelt so gut, dass Vater Staat Zuzahlungen zu EVs zahlt und hohe Steuern auf Benzin und Diesel kassiert. 

Wie war das gleich mit der schon jetzt 2-maligen Spritpreisbremse? Und das Jahr ist noch nicht zu Ende. Ohne Spritpreisbremse wäre der Benzinpreis bei 2,60 Euro. 

Du hast ein sehr einseitiges Gedächtnis. 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 1 Stunde von Holgerli:

 Lt. KBA gingen die Co2-Emmissionen bei den Neuzulassungen im Vgl. zum zum September 25 im September 26 von 103g auf 83g zurück. Das sind -20%!

Der Markt regelt, auch ohne Co2-Preis-Erhöhung! 

Der Rückgang wurde maßgeblich durch gesetzliche Vorgaben und staatliche Lenkung erzwungen. Ohne diese Maßnahmen und mit einer verbrennerfreundlichen und ‚Made in EU‘-Politik wird der E-Auto-Absatz sinken. Die Stromkosten werden parallel zum Gaspreis steigen. Der Gaspreis ist genauso angestiegen wie der Ölpreis und LNG ist vom Irankrieg genauso betroffen. Habeck hatte 2022 für mindestens 15 Jahre LNG aus Katar gekauft, das nun wegen höherer Gealt wegfällt, Ohne Gas gibt es keine sichere Stromversorgung. Man wird zahlen müssen was der Weltmarkt verlangt.

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Bolanger
vor 45 Minuten von Holgerli:
vor 58 Minuten von Bolanger:

Oha, der Markt regelt so gut, dass Vater Staat Zuzahlungen zu EVs zahlt und hohe Steuern auf Benzin und Diesel kassiert. 

Wie war das gleich mit der schon jetzt 2-maligen Spritpreisbremse? Und das Jahr ist noch nicht zu Ende. Ohne Spritpreisbremse wäre der Benzinpreis bei 2,60 Euro. 

Du hast ein sehr einseitiges Gedächtnis. 

die Spritpreisbremse hat nicht annhähernd die Steuern zur künstlichen Erhöhung der Kraftstoffpreise ausgeglichen. Alles über den bei uns üblichen 19% auf Verkäufe ist eine staatlich gedlenkte Benachteiligung der Spritpreise. Ich sage nicht, dass diese Steuern bzw. Abgaben falsch sind.

Ich weise nur darauf hin, dass Verbrenner bei uns massiv finanziell belastet sind, während E-Autos mit tausenden von Euro gefördert werden. Ich sage nicht, dass das falsch ist. Ich weise nur darauf hin, dass sich die BEVs nicht im freien Markt behauptet haben, sondern dies nur durch massive staatliche Eingriffe schaffen.    

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kea

Ich finde den Weg von Toyota sinnvoll:

https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/neue-kompakt-plattform-toyota-macht-platz-fuer-drei-antriebe/

 

Mehrere Antriebssysteme in einer Plattform.

Ich denke aufgrund der aktuellen Weltlage und der unterschiedlichen Märkte (die sich von der Ausrichtung immer weiter voneinander entfernen) ein vernünftiger Ansatz.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 5 Minuten von kea:

Ich finde den Weg von Toyota sinnvoll:

Auch viele europäische Firmen haben eingesehen, dass man sich nicht nur von BEV abhängig machen darf. Den europäischen Batterieherstellern wird es genau so ergehen wie der europäischen Solarindustrie und bald auch der Windindustrie

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Bolanger
· bearbeitet von Bolanger

Puh, ich muss gestehen, dass ich mit folgender Rechnung überrascht bin.

 

Hiernach beinhaltet der Strompreis etwa 18% Abgaben zusätzlich zur Mehrwertsteuer. Neben der Stromerzeugung muss dieser natürlich transportiert werden und 19% auf alles (außer Tiernanhrung) kommt noch oben drauf. Bei etwa 30c Strompreis sind das also 5,4c künstliche Belastung des Strompreises.

Wenn jemand für sein BEV nun 3 KEUR Förderugn erhält, dann entspräche das bei 20 kWh Verbrauch eine Freistellung von staatlichem Eingriff für etwa 280 tkm, was dem Leben des BEVs entsprechend könnte. Ein BEV fährt dann quasi ohne staatliche Benachteiligung, während Verbrenner wie oben beschrieben massiv durch Abgaben und Steuern auf Sprit und die KFZ-Steuer belastet sind.

Ich sage nicht, dass das falsch ist....   

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Hotzenplotz2

Die Rechnung geht aber eben nur auf, sofern man die massive Subvention der Verbrenner durch Verlagerung von Folgekosten nicht einrechnet. Wir können ja gerne mal die Klimafolgekosten die so prognostiziert sind auf einen fairen CO2 Preis umlegen. Dann kommen doch die ganzen kleineren Dinge wie Flächennutzung durch Tankstellen, Infrastruktur, Transport, Umweltschäden etc. dazu. Da sieht es halt ganz schnell ganz duster aus.
Dann rechnen wir aus dem Strompreis mal die Kosten raus die dadurch entstehen, dass eine verbrennerfreundliche Regierung in Kombination mit einem Oligopol an Energieerzeugern und einem einzelnen Bundesland im Süden mit großen Autobauern seit Jahren eine vernünftige, zukunftssichere Energieinfrastruktur blockieren und so die Strompreise für alle in die Höhe treiben. 


Ich werde als E-Autofahrer wirklich genug benachteiligt und jetzt gibt es für die Ölkonzerne auch noch einen Tankrabatt.....
 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 43 Minuten von Hotzenplotz2:

Klimafolgekosten die so prognostiziert sind auf einen fairen CO2 Preis umlegen

Solange ein CO₂-Preis nicht weltweit umgesetzt wird, werden sich die Klimafolgen dadurch nicht verändern (analog zum Gefangenendilemma).

Die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre steigt weiter an. Von den kostenintensiven Maßnahmen ist bisher keine Auswirkung zu sehen.

Ich glaube nicht, dass man den Klimawandel ganz vermeiden kann; man wird zumindest einen Teil des Budgets für die lokale Abwehr von Klimafolgeschäden ausgeben müssen. Das ist die direkte Folge des Gefangenendilemmas.

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Moneycruncher
vor 2 Stunden von reko:

Den europäischen Batterieherstellern wird es genau so ergehen wie der europäischen Solarindustrie und bald auch der Windindustrie

Die europäischen Batteriehersteller spielen kaum eine Rolle, sie haben die Transformation zur E-Mobilität vermutlich verschlafen. CATL und LG dominieren den Markt. Für den Mercedes-Benz CLA, ein Top-Auto, können die Kundenbestellungen zur Zeit gar nicht erfüllt werden - wegen fehlender Batterien!

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 3 Stunden von Bolanger:

die Spritpreisbremse hat nicht annhähernd die Steuern zur künstlichen Erhöhung der Kraftstoffpreise ausgeglichen. Alles über den bei uns üblichen 19% auf Verkäufe ist eine staatlich gedlenkte Benachteiligung der Spritpreise. Ich sage nicht, dass diese Steuern bzw. Abgaben falsch sind.

Sorry wenn ich das sage: Viel Meinung und Behauptung aber keine Zahlen oder Fakten:

- Die erste Spritpreisbremse (Mai/Juni) hat 1,6 Mrd gekostet. Also 800 Mio. pro Monat.  https://www.test.de/Hohe-Benzinpreise-Der-Tankrabatt-kommt-zurueck-am-1-Oktober-gehts-los-6338058-0/

- Die zweite Spritpreisbremse (Oktober-Dezember) Die kosten werde mit 2,778 Mrd Euro oder 925 Mio Euro pro Monat angegeben. https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw39-de-versicherung-aufsicht-1216898

- Dagegen stehen aber nur rund 400 Mio Steuermehreinnahmen. https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/spritpreis-kosten-mehrwertsteuer-tankrabatt-100.html

 

Kurz Gerechnet

- 4,4 Mrd Kosten für die Spritpreisbremse  - 2 Mrd Steuermehreinnahmen = 2,4 Mrd. Steuergelder zur Spritpreissubvention. 

 

Die e-Autoförderung hingegen kostet in 2026 nur 550 Mio. Für ein komplettes Jahr nicht nur 5 Monate. 

 

Also: Ich halte fest: 2 Mrd Steuersubventionen für Erdöl aus menschenrechtsunwürden Staaten und Teilweise Terrorstaaten ist okay. 550 Mio Förderung der deutschen Autoindustrie (die größten Nutznießer sind Tesla und Volkswagen, die beide in Deutschland produzieren) ist für einige hier unerwünscht. 

 

 

vor 3 Stunden von reko:
vor 5 Stunden von Holgerli:

 Lt. KBA gingen die Co2-Emmissionen bei den Neuzulassungen im Vgl. zum zum September 25 im September 26 von 103g auf 83g zurück. Das sind -20%!

Der Markt regelt, auch ohne Co2-Preis-Erhöhung! 

Der Rückgang wurde maßgeblich durch gesetzliche Vorgaben und staatliche Lenkung erzwungen.

Co2-Rückgang ist jetzt also Zwang. Klasse Meinung. Dann brauchen wir ja auch keine Rückkehr mehr zur Atomkraft mehr! Co2 scheint ja mittlerweile bei einigen hier im Forum positiv zu sein. 

 

Eigentlich hatte ich immer gesagt, dass das WPF ein Expertenforum sei. Ich muss leider meine Meinung überdenken.  :wallbash::wallbash::wallbash:

 

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reko
vor 23 Minuten von Holgerli:

Co2-Rückgang ist jetzt also Zwang. Klasse Meinung.

Gesetzliche Vorgaben und staatliche Lenkung ist keine Meinung sondern die Feststellung von Tatsachen. Ein Experte sollte abschätzen können, wie es ohne diese Maßnahmen aussehen würde.

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Holgerli

Der Co2-Rückgang ist aber keine staatl. Vorgabe und auch keine staatl. Lenkung.

Staatliche Lenkungen könnten die Aktionen von Putin und Trump sein, die den Ölpreis treiben.

Und wie der Ölpreis ohne die Maßnahmen von Trump und Putin wäre, dafür braucht man kein Experte zu sein.

Auch braucht man kein Experte zu sein um die Spritpreise zu erahnen wenn die Spritpreisbremse, die eine staatliche Lenkung ist, wieder ausläuft.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

Jetzt kommt es auch in den Main-Stream-Medien an:

 

"Das Rennen ist gelaufen" - Wird die Lockerung des Verbrenner-Aus zum Bumerang?

 

Zitat

Denn selbst in Deutschland wird Anfang der 2030er Jahre Experten zufolge die Mehrheit der neu zugelassenen Autos elektrisch fahren. "Über Verbrenner wird man 2035 nur noch schmunzeln", prognostiziert Branchenexperte Frank Schwope. Eine Lockerung des für 2035 geplanten Verbrenner-Aus unterstütze zwar eine wünschenswerte Technologie-Offenheit, gehe aber wohl an den künftigen Kaufinteressen mehr und mehr vorbei, sagt der Automotive Consultant und Lehrbeauftragte der Fachhochschule des Mittelstands Berlin ntv.de. "Im September lag beispielsweise der Marktanteil von batterie-elektrischen Neuzulassungen in Norwegen bereits bei 99 Prozent, in Dänemark bei 89 Prozent, in Finnland bei 62 Prozent und in den Niederlanden bei 53 Prozent." In Deutschland fuhr im vergangenen Monat mehr als jeder dritte Neuwagen rein elektrisch. 

 

Aber wahrscheinlich zu spät. Jetzt kommt rächt sich das ewige BEV-Gebashe. 

 

BTW: Ist es eigentlich jemanden aufgefallen? Es ist so gekommen wie ich seit mindestens 4 Jahren (zu den Hochzeiten des Tesla-Bashings) schon sage: Es ist nicht Tesla die die deutsche Autoindustrie an die Wand spielt. Es sind die Chinesen!

 

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reko
· bearbeitet von reko

Wenn die Menschen BEV sowieso kaufen würden, dann bräuchte man kein Verbrennerverbot und keine staatliche Lenkung, man hat das getan, weil BEV eben nicht von selbst gekauft werden. Für mehr BEV fehlt weiter eine angemessene Infrastruktur. Dafür fehlt das Geld. Deshalb wird man 2035 nicht über andere Autos lachen

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

Wenn die Menschen so gerne Verbrenner fahren wie gerne behauptet wird, dann bräuchte es keine Benzinpreisbremse und keine staatliche Lenkung, man hat das getan, weil man das Versagen des Fossil-Politik-Debakels kaschieren will. Für weiter Verbrenner fehlt schlicht das Geld für noch mehr Benzinpreisbremse. 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 20 Minuten von Holgerli:

Für weiter Verbrenner fehlt schlicht das Geld für noch mehr Benzinpreisbremse. 

Trotz Benzinpeisbremse nimmt der Staat sehr viel Geld durch Verbrennerautos ein. Für BEV hat er nur Ausgaben. Genau das zeigt auch der aktuelle Vorstoß von Merz und Macron zur Aufweichung des Verbrenner-Aus

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Holgerli
vor 2 Minuten von reko:

Trotz Benzinpeisbemse nimmt der Staat sehr viel Geld durch Verbrennerautos ein. Für BEV hat er nur Ausgaben.

Also:

- Bezahlt man für BEVs keine MwSt mehr?

- Bezahlt man auf Strom keine MwSt, Stromsteuer, Konzessionsabgabe an Gemeinden?

 

Ja, wenn das so ist...

 

Außerdem:

- Werden deutlich unter 50% der BEVs überhaupt gefördert?

 

Welche Ausgaben muss der Staat bei solchen BEVs schultern?

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missionE
· bearbeitet von missionE

@Holgerli: E-Autos sind klasse, da braucht man niemanden zu überzeugen, aber gerade dann muss man doch den E-Auto Förderirrsinn kritisieren. E-Autos haben weder ein Verbrennerverbot, noch eine Förderung nötig, weil wir den Menschen als Konsumenten haben. Die Menschen wissen, was für sie gerade am Besten passt  und welche Prioritäten sie setzen möchten.  Wie hoch war denn die I-Phone Förderung?

 

Die Kfz-Steuerbefreiung haut rein, die niedrigere Dienstwagenbesteuerung und on Top noch die Zuschüsse. Allein das summiert sich in gerade mal 5 Jahren auf 39 Mrd. EUR oder mehr, wenn E-Autos stärker als geplant zunehmen in den Zulassungen.

https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/e-mobilitaet-kostet-den-staat-39-milliarden-euro-wegen-foerderungen-und-steuerausfaellen/

 

Dabei ist die Strompreissubvention völlig außen vor gelassen (EE über die Steuer usw). Die Strom- und Abgabenbelastung  (praktisch nur noch Konzessionsabgabe, Stromsteuer und Mehrwertsteuer) ist beim Strom im Vergleich zur nahezu obszönen Besteuerung von Benzin & Diesel extrem gering und auf 100 km nur maximal 1/3 im Vergleich zum Benziner.

Auf 100 km und 6 Liter Benzin-Verbrauch zahlt man rund 6 EUR Steuern und Abgaben, während der E-Fahrer z.B. bei einem Verbrauch von 20 kWh und 35 cent /kWh Netto-Strompreis nur rund (2+2+35*0,19)*20= ca. 2,13 EUR Steuern und Abgaben zahlt.

 

Und ob ein Benziner oder Diesel etwas mehr CO2 verbraucht als ein Stromer wird völlig egal sein. Sobald die E-Auto in nennenswerter Zahl auf der Straße sind,  wird es heißen, dass die CO2 Bekämpfung leider wegen weltweiter Zusammenhänge nicht geglückt ist und es immer noch mehr als genug heiße Luft  gibt und man daher nun eine Kilometerabgabe zur Klimafolgenbekämpfung benötigt. Das werden rund 3-5 cent pro Kilometer sein oder ca. 20 cent/kWh, um das Steuervolumen der rückläufigen Steuern auf Benzin und Diesel auszugleichen. In Großbritannien geht es schon los.

Gedanklich kann jeder schonmal immer 20 cent /kWh auf den Stromer drauf rechnen, denn das Steuersubstrat wird sich der Staat nicht nehmen lassen.

 

 

 

 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 5 Stunden von missionE:

E-Autos sind klasse, da braucht man niemanden zu überzeugen, aber gerade dann muss man doch den E-Auto Förderirrsinn kritisieren

E-Autos könnten No-Brainer sein, in einer anderen Welt mit anderer Infrastruktur. In der heutigen Welt sind sie das nur für eine kleine Gruppe. Die anderen Käufer muss der Staat monetär oder durch kostenlose Parkplätze motivieren.

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Caveman8

Ich habe viel Verständnis dafür, dass es bei dem Thema emotional zugehet und die Fronten durch eigene Ideologie verhärtet sind. 
Dennoch empfehle ich allen Gegenrednern mal über eine längere Zeit eine aktuelle Generation BEV zu fahren.
Ich tue das und möchte nie wieder Verbrenner fahren müssen. Auch bin ich bereit, alleine für das Fahrgefühl, mehr für den BEV zu zahlen als für ICE. 
So sehen es in meiner Bubble ohne Ausnahme alle BEV Fahrer und das sind, „gezwungen“ durch die 0,25% Besteuerung, sehr viele Menschen. 
 

Im Jahr 2035 wird die Mittelklasse problemlos reale 1.000km pro Ladung fahren können und ein Großteil der Neuwagenkäufer wird nicht die größtmöglich verfügbare Batterie bestellen. Nach 2035 noch zumindest hybride zuzulassen finde ich dennoch ok. Für einzelne Nischen ist das sicher auch da noch eine Alternative, wenngleich ich mich auf eine Welt ganz ohne ICE sehr freue. Alleine diesen Gestank auf den Straßen lernt man als BEV Fahrer recht schnell Leid zu sein. 

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kea

Ich möchte nochmal auf den Punkt Versorgung mit Bauteilen / Rohstoffen hinweisen. Dass ist in meinen Augen ein Problem welches größer wird:

 

Verbrenner:

  • Wir sind abhängig von Öl von außen. Norwegen und England fördern ca. 25% des Ölbedarfs der EU
    • Ist ein Hauptproblem des Nutzers (Stw. Benzinpreisrabatt)
  • Aber es gibt unterschiedliche Anbieter, Verschiffung ohne größeren Aufwand möglich, man ist nicht auf Pipelines angewiesen welche wieder sabotiert werden können. In meinen Augen ist da Versorgungssicherheit nicht das Problem. Der Einfluss des Weltmarktpreises ist trotzdem gegeben (wie gerade aktuell zu sehen ist)
  • EU hat die Technologieführerschaft auf dem Sektor - die Chinesen sind nicht so gut auf dem Sektor.

 

E-Autos:

  • Seltene Erden: China hat fast ein Monopol darauf und hat die Folterwerkzeuge auch schon mal ausgepackt
    • Ist ein Problem für Firmen im Beschaffungsprozess. Will die Autoindustrie E-Autos bauen und China fühlt sich wieder auf den Schlips getreten - Ausfuhr seltener Erden wird wieder blockiert oder reglementiert. Dadurch kann der Automobilhersteller keine E-Autos produzieren
      • erste Abhilfemaßnahmen: fremderregte PM-Motoren die ohne seltene Erden auskommen (vgl. BMW)
      • Ist ein Hauptproblem des Autoherstellers. Keine Ware keine Autos keine Verkäufe.
  • Akkutechnologie:
    • Rohstoffe generell: vgl. Seltene Erden
    • NMC:
      • Produktionskapazitäten der Akkus ca. 65% ex China. Südkorea und Japan können aushelfen. Man ist also nicht voll von China abhängig.
      • Technologisch sind nicht China-Länder mit China in etwa auf Augenhöhe.
      • Problem: deutlich teurer als LFP
        • Wieder ein Problem für EU-Autohersteller, die keine Chance haben mit China mitzuhalten was den Preis betrifft.
      • Rohstoffe kommen zu deutlich mehr als 65% wieder aus China...
    • LFP:
      • Produktionskapazitäten der Akkus ca. 90% in China. Man ist also nicht voll von China abhängig.
        • Ist ein Hauptproblem des Autoherstellers. Keine Ware keine Autos keine Verkäufe.
      • Technologisch ist China führend...
      • Problem: deutlich günstiger als LFP
        • Autohersteller ist wieder massiv abhängig von den Launen Chinas: Keine Zellen - keine Autos die verkauft werden können.
      • Rohstoffe kommen zu 90% aus China...
    • Akkuforschung im allgemeinen:
      • China ist Europa mehrere Jahre voraus
    • Produktion von Zellen:
      • China ist Europa mehrere Jahre voraus

 

Wenn man sich diese Gemengelage anschaut, halte ich es nicht für sinnvoll sich mit ideologischen Grabenkämpfe zu beschäftigen (Verbrennerverbot ja / nein), sondern die eigenen Probleme anzugehen um unabhängiger von Öl UND China zu werden. Das würde bedeuten sich China zum Vorbild zu nehmen. Die haben EE auch so gepusht weil sie weniger abhängig von Energieimporten sein wollten.

 

  • Ich würde das Verbrennerverbot einfach sein lassen - das bessere wird sich durchsetzen (wird das E-Auto sein - solange man genug Bauteile zum Fertigen zu einen vernünftigen Preis bekommt)
  • CO2-Flottenverbrauch den die Automobilhersteller abdrücken müssen:
    • Weiterhin voll eintreiben und die Hälfte wieder zurück an die Hersteller die mit diesem Geld Forschung im Hinblick auf Akkutechnologie machen müssen (also so in die Richtung DFG-Konstrukt)
      • Nachteil: Ist wieder viel Bürokratie für Nachweisführung dass das Geld seitens der Firma nur für solche Sachen eingesetzt wurde.
    • Die zweite Hälfte nehmen und auch in die europaweite Forschung von Akkutechnologie investieren
  • Verstärkt darauf einwirken, dass bei Häusern sehr detailliert überprüft wird ob (auch ökonomisch sinnvoll) eine Wärmepumpe verbaut werden kann. Ziel sollte sein den Heizölverbrauch im Gebäudesektor zu senken.
    • Beispiel: Häuser nach Wärmeschutzverordnung 1995 sind so gut, dass man auf jeden Fall eine Wärmepumpe (ökonomisch sinnvoll) betreiben kann. Evtl. müssten in gewissen Räumen größere Heizkörper verbaut werden. Ich denke dass hat sich noch nicht so rumgesprochen. Jedes dieser Häuser, welches eine WP bekommen hat reduziert unseren Ölbedarf und unsere Abhängigkeit.

 

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reko
· bearbeitet von reko
vor einer Stunde von kea:

Ich würde das Verbrennerverbot einfach sein lassen - das bessere wird sich durchsetzen (wird das E-Auto sein - solange man genug Bauteile zum Fertigen zu einen vernünftigen Preis bekommt)

Damit kann ich gut leben. Allerdings reicht die heutige Infrastruktur für rund 4% BEV Bestand nicht für 100% BEV Bestand. Die Infrastruktur, insbesondere der sowieso kritische Netzausbau, müsste um ein hohes  Vielfaches wachsen. Da kommen gigantische Kosten und ein extremer Ressourcenverbrauch auf Deutschland zu, die bei den angespannten Haushalten in der geplanten Zeit nicht bewältigt werden können.

81,3 % der privaten E-Auto-Halter wohnen im Wohneigentum, 75,0 % Einfamilienhaus + 6,3 % Eigentumswohnung.

Das sind die low hanging Fruids.

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Carol Jarecki

1963 hat die Infrastruktur auch nicht gereicht für 45 Millionen Verbrenner.

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Holgerli
vor 3 Stunden von kea:

CO2-Flottenverbrauch den die Automobilhersteller abdrücken müssen:

  • Weiterhin voll eintreiben und die Hälfte wieder zurück an die Hersteller die mit diesem Geld Forschung im Hinblick auf Akkutechnologie machen müssen (also so in die Richtung DFG-Konstrukt)

Also erst dürfen sie das Klima kaputt machen und dann kriegen sie das Geld zurück um ihre jahrelange Untätigkeit ausgleichen zu können?

Und die Hersteller/der Hersteller mit einem hohen Anteil BEVs sind/ist die/der Gelackmeierte weil Unternehmerische Risiken schon vor 15 bis 20 Jahren in Kauf genommen wurden, während andere noch von der Unmöglichkeit von BEVs erzählten?

 

vor 3 Stunden von kea:

Ich würde das Verbrennerverbot einfach sein lassen - das bessere wird sich durchsetzen 

Ich sage es mal ganz krass: Das Verbrennerverbot ist die nächste große Scheindiskussion in diesem Land. Der Verbrenner ist tot (und zwar wirtschaftlich schon deutlich vor 2035) wie der Röhrenmonitor, die Schreibmaschine und das Tastenhandy. Die mussten auch nicht verboten werden. Die Frage wird nur sein, was von den Verbrenner-Firmen übrig bleiben wird: Firmen die die Transformation hin zum BEV geschafft haben oder Pleiten die zu den größten in der europäischen Wirtschaftsgeschichte zählen.

 

 

vor 3 Stunden von kea:

solange man genug Bauteile zum Fertigen zu einen vernünftigen Preis bekommt)

Auch wieder eine Scheindiskussion: Die Spritpreisbremse kam nicht wegen mangenden Bauteilen (wo auch immer). Die Spritpreisbremse kam mangelndem Treibstoff. Und das ist das positive an der Entwicklung: Diese Entwicklung wird dauerhaft sein und lässt sich nicht mehr durch politische Scheindebatten kleinreden.

 

vor 2 Stunden von reko:

Damit kann ich gut leben. Allerdings reicht die heutige Infrastruktur für rund 4% BEV Bestand nicht für 100% BEV Bestand. Die Infrastruktur, insbesondere der sowieso kritische Netzausbau, müsste um ein hohes  Vielfaches wachsen. Da kommen gigantische Kosten und ein extremer Ressourcenverbrauch auf Deutschland zu, die bei den angespannten Haushalten in der geplanten Zeit nicht bewältigt werden können.

Wenn diese Behauptung von Dir stimmen sollte, dann sollte das kein Problem sein: Dann sollte das wieder der Markt regeln und das Laden von BEVs sollte unverhältnismäßig teuer und/oder kompliziert werden. Dann würden entweder wieder Verbrenner gekauft oder aber der Markt hätte Anreize schneller auszubauen. Beides wird aber nicht passieren, weil der Ausbau sehr gut mit der aktuellen, stark anziehenden Entwicklung hin zu BEVs, mithalten kann.

 

 

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