Wertentwicklung Riesterverträge

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Posted · Edited by ImperatoM

Prima :thumbsup:

 

Ich ahbs mathematisch nicht geprüft, aber die Ergebnisse sind jetzt sehr anschaulich, finde ich. Wenn man bedenkt, dass die großen Gebühren-Posten für Abschluss und Vertrieb wohl schon geflossen sind und vor allem, dass Du eine hohe garantierte Rente pro Sparleistung bekommst, kannst Du wohl recht zufrieden sein. Die Rendite könnte besser sein, aber die Garantie ist auch viel wert, vgl.:

https://www.wertpapier-forum.de/topic/39373-verrentungsquoten-in-der-riester-auszahlphase/

 

.

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Kurze Ergänzung : Das ist eine fondsgebundene Rentenversicherung, kein Fondssparplan. (Zertifizierungsnr. 0186)

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Kurze Ergänzung : Das ist eine fondsgebundene Rentenversicherung, kein Fondssparplan. (Zertifizierungsnr. 0186)

Schon klar, nur deshalb hast Du ja überhaupt schon heute eine garantierte Verrentungsquote ;)

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Ich bin nun nicht ausgewiesener Experte für FRV aber die Leistung je 10k Deckungskapital finde ich von der Allianz schon ganz ordentlich. Soll ich wirklich mal ein Vergleich wagen? Eine private FRV (kein Riester) bei der AM habe ich ja noch: 1999 waren es noch 43,90€, aktuell nur noch 34,40€ je 10k Deckungskapital... B)

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Oh nein, eben noch mal geguckt: Gemäß dem letzten Erhöhungsvertrag nur noch 31,70€ je 10k Deckungskapital. Wird Zusehens weniger, selbstverständlich bleibt Ihnen die Leistung aus dem Grundvertrag erhalten, bla, bla :blushing: .

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Wieso können die das überhaupt nachträglich ändern? In unseren Diskussionen um die "richtige" Riester-Form ist ja häufig das einzig echte Argument für Versicherungslösungen, dass man sich die künftige Verrentungsquote heute schon Sterbetafel sichert.

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Keine Ahnung, aber auch bei domkapitular ging's ja von 52,69€ auf 43,58€ runter.Wesentlicher Unterschied: Die 43,58€ sind jetzt scheinbar festgetackert :) .

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Keine Ahnung, aber auch bei domkapitular ging's ja von 52,69€ auf 43,58€ runter.Wesentlicher Unterschied: Die 43,58€ sind jetzt scheinbar festgetackert :) .

 

Aus der Jahresinfo der Allianz :

"Der genannte Rentenfaktor von 43,58 zur Ermittlung der Rente aus dem Policenwert kann sich unter

bestimmten Voraussetzungen ändern. Diese sind in Ihren Versicherungsbedingungen genannt."

 

Diese Bedingungen sind Lebenserwartung (Sterbetafel) und Rendite (Rechnungszins)

 

Das wird dann von unabhängigen Treuhändern und Deutscher Aktuarversammlung und blabla berechnet. Allerdings wurde 2005 der Rentenfaktor ziemlich heftig auf 48,50 reduziert und 3 Monate später mitgeteilt, dass man sich verrechnet habe und noch heftiger auf 43,58 reduziert.

 

Also sicher ist an der Rente nichts ...

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Posted · Edited by boll

Anknüpfend an meinen Beitrag in #183 hier ein kurzes Update zum ersten Halbjahr.

 

Es fanden keine Einzahlungen mehr statt; Ausnahme war die Buchung der Zulage im Mai für das vergangene Jahr. Die Aktienquote (AQ) blieb stabil bei etwas über 97%. Umschichtungen waren nicht zu verzeichnen.

 

Die Kapitalgarantiequote (KGQ), also das Verhältnis aus aktuellem Wert zu allen Einzahlungen inkl. Zulagen, hat neue Höchststände erreicht (1,192). Das spiegelt sich natürlich auch in der (geldgewichteten) Gesamtrendite wider (4,83% p.a.). Berücksichtigt man, dass der (ohnehin schon um 50% reduzierte) Ausgabeaufschlag erstattet wird, erhöht sich die Rendite (näherungsweise) auf 5,3% p.a.

 

Im ersten Halbjahr kann ich auf eine annualisierte Rendite von 12,3 % (und zeitgewichtet auf 12,1%) zurückblicken. Wenn's so weiter geht, könnte man zufrieden sein :D.

 

Ein reiner Aktiensparplan (mit DWS-Aktienfonds) hätte bislang aber mehr in die Kassen gespült: Rendite 6,8% p.a. (7,3% p.a. inkl. AA-Erstattung), KGQ 1,280. Die Benchmark (Mischung aus ETF Portfolio global und dbx iBoxx € Sovereigns Eurozone TR Index ETF) hinkt immer noch hinterher: Rendite 4,4% p.a., KGQ 1,172. Beim Benchmark wird derselbe AA unterstellt wie beim realen Sparplan, ohne AA beträgt die Rendite 4,9% p.a.

 

Um die Performance meiner DWS TRD sinnvoll mit der Wertentwicklung eines Fonds oder Index vergleichen zu können, muss die zeitgewichtete Rendite (TWR) herangezogen werden. Aus dem entsprechenden Diagramm könnte man z.B. herauslesen, dass meine Anfangsinvestition nun endlich im Plus rangiert. Interessant für mich, wenngleich wahrscheinlich eher zufällig, notiert der Index "MSCI ACWI GDP net €" etwa 10% höher als der Sparplan, was auf die Dauer umgelegt ca. 1,5% p.a. entspricht. Die TER soll sich ja auch in diesem Bereich bewegen... :-

 

post-18063-0-13005300-1405021062_thumb.jpg

 

post-18063-0-25045800-1405021056_thumb.jpg

 

post-18063-0-64576100-1405021068_thumb.jpg

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Ich hab mich entschlossen, hier nun auch mal meine Wertentwicklung der DWS Riesterrente Premium darzustellen.

 

Seit Oktober 2011 investiere ich monatlich die tarifvertraglichen AVWL-Beiträge (= geschenktes Geld) meines Arbeitgebers in eine DWS Riesterrente Premium. Ich habe den Vertrag über AVL abgeschlossen und den "5-€-Trick" angewendet. Das heißt, ich habe als monatliche Sparsumme nur 5,00 € angegeben, um die Summe der gezillmerten Abschlussgebühren möglichst gering zu halten und zahle nun stattdessen monatlich die 5,50% Ausgabeaufschlag auf meine Sparraten. Von diesen Ausgabeaufschlägen bekomme ich über nachgelagerte Kickbackrabattzahlungen ca. 90% erstattet.

 

Grafisch sieht der Verlauf aktuell so aus:

 

post-928-0-12759300-1407937181_thumb.jpg

 

Dank nicht existentem Arbeitseinkommen als Student in 2010 durfte ich mich einmalig über eine volle zulage in Höhe von 154,00 € freuen. Danach bekam ich dann jeweils nur anteilige zulagen aufgrund der geringen Sparbeträge. Die monatliche Sparrate beträgt 26,59 € und das Kapitel im Vertrag nach 34 Monaten beträgt 1.105,52 €. Zusätzlich habe ich bislang folgende Kickbackrabatterstattungen erhalten:

 

2012: 9,11 €

2013: 43,93 €

2014: 35,86 €

 

Gibt man nun diese monatliche Sparrate und den Endbetrag plus Kickbackzahlungen in einen Renditerechner ein, so erhält man folgendes Ergebnis:

 

post-928-0-47061000-1407937189_thumb.jpg

 

Rechnerisch ergibt sich daraus bislang eine für mich sichtbare Rendite von 19,51% p. a. - natürlich ist diese Zahl aufgrund der kurzen Laufzeit und der geringen Sparraten durch die einmalige Vollzulage nach oben verzerrt, aber effektiv war das bisher für mich eine doch recht rentable Anlage mit geschenktem Geld.

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Rechnerisch ergibt sich daraus bislang eine für mich sichtbare Rendite von 19,51% p. a. - natürlich ist diese Zahl aufgrund der kurzen Laufzeit und der geringen Sparraten durch die einmalige Vollzulage nach oben verzerrt.

 

Bitte gib doch auch eine Jahresrendite ohne Berücksichtigung der Zulage an. Die ist zum Vergleich sinnvoller.

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Bitte gib doch auch eine Jahresrendite ohne Berücksichtigung der Zulage an. Die ist zum Vergleich sinnvoller.

Bislang habe ich Zulagen in Höhe von 182,42 € erhalten. Wenn ich die abziehe vom Endbetrag und die Rendite berechnen lasse, ergibt sich folgendes Bild:

 

post-928-0-44231900-1408000099_thumb.jpg

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Posted · Edited by boll

Ich meine, bei dieser Art der Berechnung ein Problem zu erkennen. Dieses möchte ich anhand eines Beispiels erläutern.

 

Riester-Sparer 1 ist Single und unmittelbar zulageberechtigt (154 €). Er zahlt den Förderungshöchstbetrag abzgl. Zulage ein (1.946 €).

 

Riester-Sparer 2 ist wie 1 - aber mit einem Kind (geb. nach 2007) - unmittelbar zulageberechtigt. D.h. Zulage = 154 + 300 = 454 €, eigene Einzahlung 1.646 €.

 

Nach 10 Jahren wollen beide Sparer den Stand ihrer Verträge vergleichen. Der einfachheithalber unsterstelle ich, dass die Einzahlungen (eigene und Zulagen) vorschüssig und jährlich gezahlt sowie mit 5% p.a. verzinst werden.

 

Nr. 1 hat insgesamt 19.460 € selbst eingezahlt und 1.540 € Zulagen erhalten.

Nr. 2 hat insgesamt 16.460 € selbst eingezahlt und 4.540 € Zulagen erhalten.

 

Die Kapitalgarantie bemisst sich bei beiden auf 21.000 €.

 

Durch die Verzinsung auf die eigenen Einzahlungen ist der entsprechende Wert gestiegen:

bei Nr. 1 auf 25.700 € (Gewinn = 6.240 € auf Eigebeiträge)

bei Nr. 2 auf 21.738 € (Gewinn = 5.278 € auf Eigebeiträge)

 

Die Zulagen wurden natürlich auch im Zeitraum verzinst. Hier beträgt der Gewinn:

bei Nr. 1 494 €

bei Nr. 2 1.456 €

 

Der aktuelle Gesamtwert des Vertrags bemisst sich bei beiden auf 27.734 €.

 

Der aktuelle Gesamtwert abzgl. der (Netto-)Zulagen beträgt (= Berechnung wie im Beitrag #212) :

bei Nr. 1 26.194 € (= 27.734 - 1.540)

bei Nr. 2 23.194 € (= 27.734 - 4.540)

 

Bezogen auf die eigenen Einzahlungen (1.946 € bzw. 1.646 €) ergeben sich folgende Renditen:

Nr. 1 5,34 % p.a.

Nr. 2 6,15 % p.a.

 

post-18063-0-86440900-1408020409_thumb.jpg

 

Man sieht hier ganz klar, dass es eine Hebelwirkung durch unterschiedlich hohe Zulagen (z.B. mit / ohne Kind(er)) gibt. Somit ist eine umfassende Vergleichbarkeit bei dieser Verfahrensweise nicht gegeben, denke ich.

 

btw: Wenn man weniger als für die volle Zulage notwendig einzahlt (--> anteilige Zulage), bleiben die Renditen innerhalb eines Szenarios konstant.

 

Edit: Bildquelle http://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php

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Boll, da hast Du vollkommen recht.

 

Siehst Du eine einfache Möglichkeit, die Berechnung zu verbessern? Die Zulagenzinsen zu berechnen dürfte nämlich gar nicht so leicht sein. Näherungswerte lassen sich für kurzlaufende Verträge ganz gut mit Durschnitten berechnen, langfristig taugt das aber auch nichts.

 

Solange uns nicht besseres zur Verfügung steht, müssen wir wohl mit dem Fehler leben. Zumindest die Größenordnung der Renditen bleibt ja anscheinend erhalten. Vielleicht fällt aber jemanden ein geeignetes Iterationsverfahren zur Fehlerkorrektur ein?

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Posted · Edited by boll

Die Zulagenzinsen zu berechnen dürfte nämlich gar nicht so leicht sein.

Genau da liegt der Kern des Problems - gerade bei Fondssparplänen, bei denen es Umschichtungen gibt. Denn die Umschichtungshöhe wird u.a. mit Blick auf die Kapitalgarantie (d.h. eigene Einzahlungen und Zulagen) festgelegt. Wenn es keine Umschichtungen gäbe, könnte man ja einfach die Wertentwicklung der Fondsanteile heranziehen.

 

Auf die Schnelle (ohne es wirklich durchdacht zu haben) würde ich auf die zeitgewichtete Rendite (TWR) setzen wollen.

 

Bei mir wurden bislang 7 Zulagen gutgeschrieben, 1x 114 € und 6x 154 € = 1.038 €

Zu jeder Buchung lässt sich inkl. der nachfolgenden Zahlungen jeweils die TWR zu einem bestimmten Stichtag berechnen. Folglich kann man sagen, wie sich die Zulagen auf den Gesamtvertrag ausgewirkt haben.

 

Weiteres mit Stand 08.08.2014 31.07.2014:

Die Zulage, welche mir in 2008 gutgeschrieben wurde (114€), hat eine TWR von 1,1409. Das heißt, der "Gewinn" beträgt ~16 €.

Z 2009 (154€) , TWR 1,4867, Gewinn ~75 €

usw.

Der Gesamtgewinn aller Zulagen beträgt ~207 €.

 

Bei meiner DWS TRD wurden bislang insgesamt 13.366 € eingezahlt, der aktuelle Wert bemisst sich auf 15.780 16.116 (--> KGQ 1,206 1,181), Gewinn inkl. "Zulagenzinsen" = 2.750 2.414 €, Rendite 5,05 % 4,45% p.a. (ohne AA-Erstattung).

Gewinn ohne Zulagenzinsen = 2.543 2.206 €, Rendite 4,70% 4,10% p.a. (ohne AA-Erstattung)

 

Edit: Werte für die Rendite waren bis 08.08.2014 berechnet, Zulagenzinsen hingegen nur bis 31.07.2014 --> vereinheitlicht auf 31.07.2014

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Die Zulagenzinsen zu berechnen dürfte nämlich gar nicht so leicht sein.

Genau da liegt der Kern des Problems - gerade bei Fondssparplänen, bei denen es Umschichtungen gibt. Denn die Umschichtungshöhe wird u.a. mit Blick auf die Kapitalgarantie (d.h. eigene Einzahlungen und Zulagen) festgelegt. Wenn es keine Umschichtungen gäbe, könnte man ja einfach die Wertentwicklung der Fondsanteile heranziehen.

 

Auch ohne Umschichtungen ergeben sich Schwierigkeiten, z.B., dass die Wertentwicklung in den unterschiedlichen Zeiträumen, in denen die Zulagen auf dem Konto waren, unterschiedlich ist. Da muss man schon ne Excel-Tabelle anlegen, wenn man es genau machen will. Mit Umschichtungen wird es natürlich noch viel komplizierter.

 

Vielleicht reicht es ja doch, sich mit den ungenauen Zahlen zufrieden zu geben. Ob man 5 oder 5,5 Prozent Rendite macht, wirkt sich zwar nach 30-40 Jahren durchaus relevant aus, die Riester- Fondssparplänen gehen aber von 0 bis 15 Prozent p.a. - insofern ist schon ein grober Vergleich nicht verkehrt.

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Eine genaue Berechnung ohne Excel-Tabelle erscheint mir auch nicht möglich zu sein.

 

Vorschlag einer Faustformel:

Der relative Anteil der Zulage an den Gesamteinzahlungen ist konstant, z.B. 154€ / 2100€ = 7,33%, bzw. 454 / 2100 = 21,62%. Wenn man unterstellt, dass die Zulagen in gleichen Maßen an dem Gesamterfolg beteiligt sind, könnte man von der Gesamtrendite recht einfach, aber grob die Rendite ohne "Zulagenzinsen" herleiten; Bsp.:

Gesamtrendite inkl. Zulagenzinsen 5,05% p.a. (siehe korrigierten Beitrag #215)

Gesamtrendite exkl. Zulagenzinsen (Faustformel) = 5,05% p.a. / (1+7,33%) = 4,70% p.a.

Gesamtrendite exkl. Zulagenzinsen (Excel-Berechnung) = 4,70% p.a.

 

Um auf das Beispiel in #213 zurückzukommen...

Rendite der eigenen Einzahlungen beim Single / Single+Kind:

inkl. Zulagenzinsen = 5,34% / 6,15%

exkl. Zulagenzinsen (Faustformel) = 4,97% / 5,06%

exkl. Zulagenzinsen (Excel) = 5,00% / 5,00%

 

Mit dieser Vorgehensweise kommt man auf jeden Fall schon näher dran. Wenn sich aber Zulagenansprüche vermischen (z.B. erst ohne Kind, dann mit), ist's nicht mehr so einfach... Daher: Es bleibt eine Faustformel.

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Zu meinem eigenen Cominvest-Vertrag der Jahresendstand:

 

Wertentwicklung 2014: +21,65 %

Wertentwicklung letzte 12 Monate: s.o.

Wertentwicklung seit Beginn im Jahr 2009: +15,06 % p.a.

 

Aktuelle Aktienquote: 42,48 %

Aktuelle Aktienquote für Neuanlagen: 20,7%

 

Alles natürlich ohne Zulagen und Steuervorteile. Auch ohne die Moneymeets-Erstattungen, die die Rendite noch ganz leicht steigern (aber aufwendig einzuberechnen wären, vermutlich um rund 0,2%).

 

Wichtig: Ich habe jetzt für 2015 die Neueinzahlungen fast auf null reduziert. Während die aktuelle Aktienquote für mich noch okay ist und die Wertentwicklung wohl konkurrenzlos stark war, ist die Neueinzahlungsaktienquote mir nun zu niedrig. Für 2015 benötige ich also eine Alternative. Da mir Versicherungen zu teuer und unflexibel sind, "fairr" zu teuer und intransparent, die DWS zu intransparent und gefährlich, wird es wohl die Deka oder bis auf weiteres ein Banksparplan (habe bereits den von der VB Gronau, ohne Einzahlungen), um die Förderung mitzunehmen und flexibel zu bleiben.

 

Zum Vergleich :

 

Zu meinem eigenen Cominvest-Vertrag der Jahresendstand:

 

Wertentwicklung 2013: +8,65 %

Wertentwicklung letzte 12 Monate: s.o.

Wertentwicklung seit Beginn im Jahr 2009: +10,78 % p.a.

 

Aktuelle Aktienquote: 54,36 %

Aktuelle Aktienquote für Neuanlagen: 44,1%

 

Alles natürlich ohne Zulagen und Steuervorteile. Auch ohne die Moneymeets-Erstattungen, die die Rendite noch ganz leicht steigern (aber aufwendig einzuberechnen wären).

 

Der Fixquotenfondssparplan bleibt dem CPPI weiter überlegen - trotz eher mittelmäßigem Fondak-A-Fonds.

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Die Fortsetzung (siehe #209) zu meiner DWS TopRente Dynamik.

Es werden (wie schon mitgeteilt) keine Einzahlungen mehr vorgenommen.

 

Wertentwicklung 2014: +15,87 %

Wertentwicklung seit Beginn (27.12.2007): +6,40 % p.a. (~ 6,8 % p.a. inkl. AA-Erstattung)

 

Wertentwicklung seit Anfang 2009: +8,42 % p.a. (~ 8,8 % p.a. inkl. AA-Erstattung).

Anmerkung - ein 1:1-Vergleich zu @ImperatoMs Zahlen sind m.E. zwar nicht sinnlos, aber auch nicht zu 100% sinnvoll, da mein Vertrag schon bestanden hatte und das Tränental 2008 durchlaufen hat, was Rückwirkungen auf die Kapitalgarantie / Aktienquote haben sollte.

 

Aktuelle Aktienquote: 80,2 %

 

Alles mit Zulagen, aber ohne Steuervorteile.

Ich gebe die Werte mit Zulagen an (wegen bekannter Problematik und weil der Anbieter die gesetzliche Zusage auf alle Einzahlungen geben muss und dementsprechend die Aktienquote "fährt").

 

Zulagen im Detail:

1.038 € insgesamt erhalten (Netto-Zulagen)

305 € "Zulagenzinsen" (berechnet mit TWR)

 

Umschichtungen:

Es wurden 5 Umschichtungen in 2014 durchgeführt. Ohne Umschichtungen wäre das Vertragsguthaben zum Jahresende 189 € höher gewesen (d.h. "Umschichtungskosten" ~1% vom Vertragsguthaben).

 

Hätte es seit der Umstellung auf das Dachfondskonzept (19.09.2008) nie Umschichtungen, sondern nur Anpassungen in der Aktienquote der Sparraten gegeben, wäre das Vertragsguthaben 1.212 € höher (d.h. ~ 1% p.a. Renditeeinbußen).

 

Bilder sprechen mehr als Worte - zum Schluss die Excel-Tabelle...

 

post-18063-0-76694500-1420401228_thumb.jpg

 

post-18063-0-12741000-1420401245_thumb.jpg

 

post-18063-0-58548200-1420401256_thumb.jpg

 

post-18063-0-43621200-1420401288_thumb.jpg

 

post-18063-0-58985200-1420401279_thumb.jpg

 

Der in den Diagrammen genannte MSCI Index ist der MSCI ACWI GDP net €.

Die Daten des Index sind in der Datei nicht enthalten, können aber von euch im Tabellenblatt "Datengrab" (Spalte B) hinzugefügt werden (Downloadmöglichkeit bei MSCI).

 

 

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Ich mach's kurz: RRP seit Start im April 2007. Der Einfachheit Garantiebetrag vs. Gesamtgegenwert aktuell Pi mal Daumen Gesamtperformance: +10%, darf jetzt jeder selbst ausrechnen, was das p.a. gibt :w00t:. Nehme ich die Zillmerung in den ersten fünf Jahren hinzu, bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Ich wurde auch echt gezillmert, bis ich 5€-Trick gemacht habe. Mehr kann bei dem auf Vertrieb optimierten Produkt wahrscheinlich realistisch noch nicht drin sein.

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Dann auch kurz mal meine Daten:

UniProfiRente seit Dez. 2006, nur im UniGlobal (WKN 849105) investiert, keine zwischenzeitlichen Umschichtungen

Stand Januar 2015: Garantiewert = eigene Einzahlungen+Zulagen (Steuererstattung separat gerechnet)

Wertsteigerung aktuell (Fondskurs 180€, KAG 23.01.2015) = +58%

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Posted · Edited by ben_z

Ich bin Ende 2010 zur Cominvest Förderdepot gewechselt und habe damals als Fond Best In One World gewählt. Als Garantiefond ist Allianz Strategie 2036 drin (über AVL mit 100% Direktrabatt auf den AA)

Die Gesamtrendite für alle Einzahlungsarten beträgt laut ebase bis heute ca. 17% pro Jahr...was ich erstmal nicht schlecht finde

Gewichtung:

Ist Best In One World: ca. 43%

Ist Allianz 2036: ca. 57%

 

Ich habe dennoch die Einzahlungen reduziert, da ich erfahren habe, dass mein Eigenanteil zur Betriebsrente (wird vom Netto abgezogen) auch zulagenfähig ist.

Wie blöd von mir, dass ich das nicht vorher wusste.

Die Zulagen sollen natürlich trotzdem komplett in den privaten Riestervertrag gutgeschrieben werden (da Betriebsrenten ggf. sozialversicherungspflichtig sind und Riester nicht). Hoffe das klappt soweit.

 

Nach Durchlesen der Beiträge hier, vor allem von ImperatoM, überlege ich den Vertrag auf einen neuen Riester zu übertragen, um die "Gewinne" zu "realisieren"..

Ich vertraue dem Fond Allianz Strategie 2036 nicht ganz. Wenn die Zinsen irgendwann wieder steigen, sinken seine Kurse wahrscheinlich wieder..Bin aber noch unschlüssig..

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Unschlüssig bei ca. 17% p.a., ben_z? Was wird denn noch von dem bissle Riester Rente erwartet :w00t:?

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Unschlüssig bei ca. 17% p.a., ben_z? Was wird denn noch von dem bissle Riester Rente erwartet :w00t:?

 

Es geht um den Rentenfondanteil von 57% (Allianz Strategie 2036 Plus) -> siehe z.B. hier Das Ende der Rentenfonds

Das Anlageziel im Prospekt lautet: "Wir streben an, dass der Rücknahmepreis am 31. Dezember 2036 (Ende von Phase 1) nicht niedriger liegt als 100,-- Euro."

Der aktuelle Rücknahmepreis ist jedoch ca. 109 EUR. Ist also meine Überlegung falsch??

 

Die Performance bisher finde ich natürlich nicht schlecht :D

Andererseits gibt es beim Cominvest riester keine Umschichtungen bis kurz vor Rentenbeginn wie bei anderen Produkten, daher unschlüssig

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Ich bin ja wie Herr Tenhagen kein Prophet :). Traue mir nicht zu, "Das Ende der Rentenfonds" vorherzusagen. Wenn die Strategie des Allianz Strategie 2036 Plus wirklich 100€ Rücknahmepreis im Jahr 2036 ist, macht das wenig Sinn. Aber hast du das auch richtig verstanden, habe mich mit dem Fonds nicht im Detail befasst.

 

Für meine RRP kann ich zumindest vermelden, dass wieder umgeschichtet wurde, jetzt hängen auch fast 50 Prozent des Kapitals in den Rentenfonds. Ich habe keine Ahnung wie, aber das Depot steht immer noch bei +10% insgesamt im Plus.

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