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Frankman77

Depot aufbauen: 50000� + (halb)jährlicher Betrag

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Fondsanleger1966
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Meinst Du es wäre sinnvoll, an eine Immo zu denken für die Eigennutzung?

Das hängt von vielen persönlichen Punkten ab. Dazu kann ich nichts sagen. Allgemein halt das Loslösen vom Zuhause vs. dem in der Nähe der Mutter Sein, die gerade ihren Mann verloren hat.

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Investor93
Posted

@Fondsanleger

Bei Santander siehst Du wegen der Situation der Mutter Probleme, bei der ING DIBA spielt das keine Rolle. Das kann ich nicht nachvollziehen.

Über die Bonität meiner Bank muss ich mir v.a. für Fälle Gedanken machen, bei denen die Sicherungssysteme überfordert sein könnten. Also z.B. eine große Finanzkrise. Und da gibt es drei Minuspunkte für die Santander-Mutter:

- Blase am spanischen Immomarkt.

- Spanischer Staat kann sich aus eigener Kraft nur noch schwer refinanzieren (erst seit der EZB-Hilfe geht es wieder etwas besser).

- Gefahr eines Bankruns im Süden, wenn Griechenland überraschend aus dem Euro ausscheidet.

 

Das gibt es bei der ING bzw. in den Niederlanden alles nicht.

 

Außerdem ist die deutsche Santander erst frisch zusammengekauft. Die Diba läuft seit Jahren wie eine gut geölte Maschine.

 

Daher würde ich die Diba der Santander vorziehen. Die Santander ist aber unter den vielen Namen, die ich hier im Forum lese, nicht die schlechteste. Es ist erstaunlich, wem die Leute alles ihr Geld anvertrauen wollen.

 

Obwohl wir für diese Diskussion eigentlich im falschen Faden sind

So frisch Zusammengekauft ist die Santander Consumer AG (von der Santander Direkt eine Filiale ist) nicht (Zitate aus Wikipedia):

 

Die Bank wurde 1957 als Curt Briechle KG Absatzfinanzierung vom gleichnamigen Kaufmann in Mönchengladbach als Absatzfinanzierungsgesellschaft für Autos gegründet. Im Jahr 1968 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und in Bankhaus Centrale Credit AG umfirmiert.

 

1987 erwarb die spanische Großbank Banco Santander Central Hispano (BSCH) die Bank zu 100 % und benannte sie in CC-Bank AG um. Im Jahr 1988 erwarb die Royal Bank of Scotland 50 % der Aktien der CC-Bank. Im Jahr 1996 kaufte die Santander Central Hispano die Aktien von der Royal Bank of Scotland wieder zurück.

 

......

 

Zum 1. Oktober 2004 wurde der Marktauftritt der Bank an das Corporate Design der spanischen Muttergesellschaft angepasst. Seitdem hieß die Marke Santander Consumer CC-Bank; die offizielle Firmierung lautete aber weiterhin CC-Bank AG. Zum 1. September 2006 erfolgte dann auch die offizielle Umfirmierung im Handelsregister von CC-Bank AG in Santander Consumer Bank AG

 

 

Es sind nur jetzt noch weitere Käufe (SEB) hinzugekommen.

 

Viele Grüße

 

Investor93

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Frankman77
Posted · Edited by Frankman77

Moin,

 

so da bin ich wieder. Seit gestern habe ich ja versucht herauszufinden, wie ich Anteile bruchweise kaufen kann bei der DIBA. Vielleicht hat das ja jemand schon mitbekommen in den anderen Threads die ich zugemüllt habe ;-)

 

ICh bin mir jetzt nicht mehr sicher, ob DIBA die richtige Bank für mich ist.

Vorteile:

Ich habe die Gebühren soweit verstanden

Ich kann alles handeln... also etf, aktien , anleihen und so on.

 

Nachteil:

Halt nur keine Bruchstücke. UND: Wenn ich zb. den Carmignac Invest. haben möchte, dann muss ich ja schon ordentlich hinblättern, damit ich einen Anteil bekomme... Bei solche teuren Fonds ist das blöd, sonst könnte ich bei kleineren Anteilspreisen ja etwas hin und her wurschteln...

 

Ich überlege jetzt in die Richtung Fondsbank. Also Ebase oder z.B. DAB. So wie ich es verstanden habe, gehen dort auch Bruchstücke.

Zu ebase kann man ja nur, wenn man das über einen Fondsvermittler eröffnet. Bei DAB, und da bin ich mir jetzt nicht sicher, kann man auch als Privatmann ein Depot eröffnen? Aber wieso taucht DAB dann auch bei dem Vermittler AVL auf?

 

Bei ebase finde ich blöd, dass man nur etf und fonds kaufen kann (bzw. das über die Vermittlung), aber gut, dass es keine Tranaktionsgeb.kostet. Ab 25000 sind auch die Depotgeb. umsonst.

 

Bei DAB kann man alles handeln, aber es gibt Transaktionskosten von 15€ fest. (nur als Beispiel)

 

 

Also stellt sich mir die Frage, leider erst jetzt, wo ich mein Depot eröffnen soll? Also bei der DIBA kann ich zur Not das Erbdepot unterbringen. Aber für die Umschichtung nach und nach denke ich nicht, dass das die beste Wahl ist.

Viele ETFs sind ja nun nicht so teuer, also kann ich einen Anteil mehr oder weniger kaufen, damit es passt... Aber bei manchen Fonds ist das halt schlecht.

 

Wie plane ich das nun am besten? Sollte ich erst den Fondsvermittler wählen, und dann die Depotbank oder muss die Kombi stimmen für mich?

 

Gruß

Frank

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ceekay74
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Nachteil:

Halt nur keine Bruchstücke. UND: Wenn ich zb. den Carmignac Invest. haben möchte, dann muss ich ja schon ordentlich hinblättern, damit ich einen Anteil bekomme... Bei solche teuren Fonds ist das blöd, sonst könnte ich bei kleineren Anteilspreisen ja etwas hin und her wurschteln...

 

 

 

 

Der Carmignac Investissement ist bei der DiBa sparplanfähig und damit kannst Du dort auch Bruchstücke kaufen.

 

Wer aber 809.974 Euro anlegen "muss" braucht sich doch wohl keine Gedanken mehr über Fonds-Bruchstücke machen. Kauf halt eine ganzzahlige Anzahl über die Börse oder im Festpreisgeschäft und gut ist.

 

Wichtiger als das (Re-)Balancing auf die zweite Nachkommastelle ist m.M.n. die richtigte Auswahl einer begrenzten Anzahl (!) von Anlageinstrumenten.

 

Behalte den Überblick über Deine Investments und beschränke Dich in der Anzahl der Anlagen und Depots...

 

Alles imo!

 

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boll
Posted

Wenn ich zb. den Carmignac Invest. haben möchte, dann muss ich ja schon ordentlich hinblättern, damit ich einen Anteil bekomme...

ceekay74 hat's schon erwähnt, hier noch ein Link: https://wertpapiere.ing-diba.de/DE/showpage.aspx?pageID=30&ISIN=FR0010148981

100% Rabatt auf den AA, sparplanfähig.

 

Zu ebase kann man ja nur, wenn man das über einen Fondsvermittler eröffnet. Bei DAB, und da bin ich mir jetzt nicht sicher, kann man auch als Privatmann ein Depot eröffnen? Aber wieso taucht DAB dann auch bei dem Vermittler AVL auf?

ebase = European Bank for Fund Services = nur Fonds/ ETFs (Auswahl an ETFs noch nicht ganz so groß, imo).

 

Bei comdirect und DAB kannst du als Privatkunde ein Depot eröffnen. Es gelten die normalen Bedingungen, d.h. nur wenige Fonds mit 100% Rabatt auf den AA.

 

Du kannst auch bei comdirect über einen Vermittler ein Depot eröffnen und erhältst dementsprechend die Konditionen, welche zwischen Vermittler und Broker ausgehandelt wurden, d.h. z.B. deutlich mehr Fonds mit 100% Rabatt auf den AA. Dasselbe gilt für DAB; allerdings passen mir die entsprechenden Konditionen bei der DAB dann nicht.

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Frankman77
Posted · Edited by Frankman77

Danke ihr beiden!

 

Dasmit den Invest. war ein blödes Beispiel, weil der ja kein Problem darstellt zum sparen.. StarCapitol Argos ist ein Problem.... naja aber wie ceekay schon schrieb, könnte ich auch etwas großzügiger sein bezüglich der genauen Mengen hinter dem Komma.

 

Frage:

Auch die Frage wo ich denn was kaufen sollte.... Also wenn die Diba keinen AA nimmt bei einem Fonds, dann ist es doch sowieso das günstigste, wenn ich den dann bei der Fondsges. kaufe und nicht an der Börse (es sei denn der Börsenkurs ist so gering, dass der Kaufpreis trotz der Parkettgeb. und dem Spread noch unter dem Preis mit AA der Fondsges. liegt. Transaktionskosten fallen ja in beiden Fällen an) ? stimmt das?

 

noch eine Frage:

Trotzdem habe ich nun gehört, dass bei Comdirekt man wohl bruchstücke ordern kann... zumindest haben die mehr Fonds in der Auswahl und auch mehr sparplanfähige als die diba.

Bei diesem Vergleich hier sieht Comdirekt auch ganz gut aus.. Zum Thema Gebühren weiß ich wegen fehlender Praxiserfahrung nicht wirklich wie die Konditionen im Vgl. einzuschätzen sind..Bei CD kann ich auch alles an Wertpapieren anlegen,bei ebase gehen nur fonds /etf´s.

 

 

noch eine :-))

Was macht denn die Konditionen bei CD über einen Vermittler noch besser?

 

 

 

 

Gruß

Frank

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Frankman77
Posted
Meinst Du es wäre sinnvoll, an eine Immo zu denken für die Eigennutzung?

Das hängt von vielen persönlichen Punkten ab. Dazu kann ich nichts sagen. Allgemein halt das Loslösen vom Zuhause vs. dem in der Nähe der Mutter Sein, die gerade ihren Mann verloren hat.

 

Ja das stimmt.. Aber ausziehen würde ich wohl auch mal langsam mal relativ gerne. Ich will in der Umgebung bleiben. Und meiner Mutter würde es auch mal ganz gut tun ;) etwas Abstand zu gewinnen.. Nicht falsch verstehen, aber sie brauch auch mal etwas Abstand. Wir verstehen uns aber sehr gut :) keine Sorge.

 

 

Eine Wohnung mieten ist auch blöde ohne Einkommen und wenn ich keinen Kredit aufnehmen müsste, wären doch der Kauf ein gutes Invest, weil wohnen muss man doch immer... Gut, dann kommen Kosten in form von Instandhaltung dazu usw....

 

Gruß

Frank

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Ramstein
Posted

Eine Wohnung mieten ist auch blöde ohne Einkommen und wenn ich keinen Kredit aufnehmen müsste, wären doch der Kauf ein gutes Invest, weil wohnen muss man doch immer... Gut, dann kommen Kosten in form von Instandhaltung dazu usw....

Frank

Du meinst also, kaufen ohne Einkommen ist besser als mieten ohne Einkommen?

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Frankman77
Posted

zumindest leichter zu bekommen...

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Frankman77
Posted

So, ich denke ich werde mir in nächster Zeit noch ein ebase Depot eröffnen (lassen). Die Anleihen sollen bei der Diba später bleiben(--> Der Plan). Das geht ja nicht bei ebase.Nur bei Comdirekt, aber da kosten wieder die Transaktionen.

 

Nach dem was ich so lese, kann man sich die 9,90 Transaktionskosten bei ebase komplett sparen und es sind sehr viele Fonds sparplanfähig (auch wenn ich mittlerweile gar nicht mehr so pingelig wäre, was das KAufen von ganzen Anteilen angeht). Die Fondsauswahl ist bei CD doppelt so groß... aber ich denke das würde trotzdem passen. Und es gibt bei mehr Fonds 100%Rabatt beim AA. Wenn ich keinen AA bezahle, dann müsste doch die Order über die Fondsges. immer günstiger sein als über die Börse , oder nicht?

Zusätzlich ab 25000 keine Depotkosten.

 

Allerdings ist das was die DAB so schreibt auch verlockend... aber noch mehr fonds zur Auswahl machen ja auch nicht unbedingt reicher.. hehe.

 

Bei der Wahl des Fondsvermittlers hab ich so meine Schwierigkeiten... AVL sieht ja ganz gut aus... Fondssupermarkt .. naja der NAme halt :-) .. Gibt es da solche großen Unterschiede?

Ich finde bei AVL gut, dass dieser mit mehreren Banken zusammenarbeitet.. Bei FondsdiscountBroker ist nur eine Bank vertreten. Die Zahlen aber Kick-Backs anteilig aus.

Ist nicht leicht...

 

Gruß

Frank

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Amorph
Posted · Edited by Amorph

Ich habe gerade das Gefühl, dass du bei den (Kauf-)Kosten ein paar Dinge durcheinander bringst. Deswegen will ich einfach zur Sicherheit darauf eingehen:

 

Fonds die über die KAG/Fondsgesellschaft gekauft werden kosten nur AA und in der Regel keine weiteren Gebühren der Depotbank (comdirect,diba,ebase) (Achtung!! es gibt auch Ausnahmen wie z.B. Einmalanlage bei comdirect über AVL). Bei 100% Rabatt auf den AA entsprechend keinerlei Kosten bei Kauf.

 

Aktien/ETF, Anleihen und Fonds die über die Börse gekauft werden kosten Transaktionsgebühren, Börsenentgelte etc. in der Regel (comdirect,Diba) von mind. 9,90€

 

Zu den Bruchteilen habe ich auch noch eine Anmerkung:

Bei Sparplänen werden in der Regel (comdirect,diba) auch Bruchteile in Höhe der Sparplansumme gekauft. Bei Einmalanlagen insbesondere über die Börse gehen meist nur ganze Anteile, Aktien, Anleihen etc.

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Frankman77
Posted · Edited by Frankman77

Hi Amorph,

 

Vielen Dank für Deine Info und das Du mich nicht ins "offene Messer" rennen lassen möchtest. :thumbsup:

 

Das habe ich soweit verstanden, Aber Dein Hinweis auf versteckte Kosten bei der Einmalanlage über AVL ist ja besonders Hilfreich! Wo sehe ich das denn bei AVL... Da habe ich bei AVL / CD gefunden: Bei Einmalanlagen fallen je nach Ordervolumen die Transaktionsgebühren nach dem Konditionsmodell NAV an. Bis10000€ Order fallen also 17,50€ an (Transaktionsgeb.) Bei der Diba wären da 25€ fällig (0,25%*10000€).

Genauso wie die DAB Bank mit den Depotgebühren prozentual anhand des Depotwertes..auch blöde.

 

Also AVL und Ebase wäre nach wie vor mein Favorit. Da sind ja keine TA Kosten fällig und das depot wäre auch umsonst. Dort haben die auch einen Großteil der für mich relevanten Fonds und ETF´s. Oder habe ich da auch was übersehen?

EDIT: Beim ETF KAuf gibt es auch Gebühren bei Ebase... klick .. naja..

 

 

Gruß

Frank

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Amorph
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Bei der Diba wären da 25 fällig (0,25%*10000).

 

Nur sofern Direkthandel überhaupt möglich ist, ansonsten Handel mit der KAG und dann mit AA

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Frankman77
Posted · Edited by Frankman77

Ich habe mir nun den alphatarif.de mal angeschaut.Dort werden ja die Kickbacks anteilig zurückerstattet und in dem Thread dazu konnte ich einige gute Dinge lesen.

Also Kickbacks bekommt man ja nur bei aktiv gemanagten Fonds, dachte ich, aber ich habe nun gesehen das auch ETF´s kickbacks zahlen....oder habe ich da wieder mal was falsch oder quer gelesen :-) ?

 

 

Die Depotgebühr von 36€ plus 4 mal im Jahr 15€ wegen der Kickbackerstattung sind schon mal fix.. Also müssten die Kickbacks höher als 96€ ausfallen.Und darauf kommen dann noch Steuern...

Ob sich das lohnt muss ich erstmal schauen.. ich weiß ja noch nicht wieviel aktive Fonds ich in kommenden Jahren haben werde bzw. welche Summen ich da genau investiere..

Für rein passive Investoren würde sich die Frage: "AVL oder Alphatarif" gar nicht stellen, oder?

 

 

 

Gruß Frank

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Frankman77
Posted · Edited by Frankman77

Ich habe meine potenziellen Kandidaten einmal zu Alpha geschickt um die Kickbackerstattungen zu erfragen.

 

Ergebnis:

ETF´s haben keine Kickbacks. Manche kann man sogar nicht mal über die Ebase bekommen. Demnach würde sich ja für ETF´s doch eher DIBA anbieten..... schade..

Diese ETF´s sind über ebase nicht zu bekommen:

 

HSBC S&P 500 ETF

ComStage ETF S&P 500 I

AMUNDI ETF S&P 500

ComStage ETF MSCI Emerging Markets TRN

 

iShares Markit iBoxx Euro Corporate Bond

ETFlab iBoxx EUR Liquid Corporates Diversified

iShares Markit iBoxx Euro High Yield

db x-trackers II Emerg. Markets Liquid Eurobond Index ETF 1C

iShares Barclays Capital Emerging Market Local Govt Bond

iShares JPMorgan USD Emerging Markets Bond Fund (DE)

iShares Markit iBoxx ® EUR Liquid Sovereigns Capped 1.5-10.5

AMUNDI ETF AAA GOVT BOND EUROMTS

ETFlab Deutsche Börse EUROGOV ® Germany

db x-trackers II GLOBAL SOVEREIGN INDEX ETF 1D

 

db x-trackers II GLOBAL SOVEREIGN INDEX ETF 1C



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Frankman77
Posted

Hallo zusammen,

 

endlich ist das Gröbste durch was die Behörden und die Erbschaft betrifft, so dass ich demnächst meine ersten Order machen möchte.

Für RK3 ist ein Gesamtwert von 150K (= 100% RK3) angeplant. 100K für Aktienfonds und 50K für Direktinvestments.

 

 

langfristig geplanter Aktienteil innerhalb RK3:

20% Nord Amerika

---- 15% HSBC S&P 500 ETF (DE) (DE000A1C22M3) TER 0,09% (replizierend - ausschüttend)

---- 5% Small Caps (SPÄTER)

 

 

20% Europa

---- 15% iShares STOXX Europe 600 (DE) (DE0002635307) TER 0,21% (replizierend - ausschüttend)

---- 5% Small Caps (SPÄTER)

 

 

20% Emerging Markets - db x-trackers MSCI Emerging Markets TRN Index ETF (LU0292107645) TER 0,65% (Swap - thesaurierend)

 

7% ComStage ETF MSCI Pacific TRN I (LU0392495023) TER 0,45% (Swap - thesaurierend)

 

--> ungefähre BIP Gewichtung

 

Mit den verbleibenden 33% möchte ich durch Einzelaktien etwas hier oder dort übergewichten. Genaue Planung ist noch nicht vorhanden.

In den EMLE oder EMBI würde ich auch gerne schon demnächst anteilig investieren. Da bin ich mir noch nicht so klar welchen.

 

 

 

80K habe ich aktuell und mein Investitionsplan sieht wie folgt aus, wobei ich mich sehr freuen würde, wenn Ihr mir Eure Meinung dazu schreibt.

Vorweg: Ich habe bis mitte Juni (...muss ich nochmal nachfragen...) noch 10 Freiorder bei der Diba... das würde sich bei entsprechenden Summen doch anbieten diese zu nutzen (Eigentlich würde ich ja noch warten bei den derzeitigen Kursen... auch wenn ich kein Market Timing betrieben möchte... irgendwie fällts mir schwer, zumindest jetzt bei der Erstinvestition..)

RK3:

15K HSBC S&P 500 ETF

15K iShares STOXX Europe 600

15K db x-trackers MSCI Emerging Markets TRN Index ETF

5K ComStage ETF MSCI Pacific TRN I

15K evtl in Einzelaktien oder verteilen auf die zuvor genannten Positionen.

 

RK2:

15K EMLE oder EMBI

 

Ich freue mich auf Eure Antworten.

 

Gruß

Frank

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Emilian
Posted · Edited by Emilian

Sieht im Groben schonmal gut aus (Nordamerika hab ich etwas anderes, aber das ist evt. auch Geschmackssache). Ich frag jetzt nicht nach, warum Du noch Einzel-Invests tätigen willst, da hast Du dir sicher was dabei gedacht.

 

Aber 2 kurze Fragen, Frank: Warum möchtest Du die SmallCaps später kaufen? Weshalb gewichtest Du nur ungefähr nach BIP?

 

Gruß Emilian.

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vanity
Posted · Edited by vanity

HSBC S&P 500 ETF

iShares STOXX Europe 600

Bis dahin habe ich das so gemacht (weil kostengünstig und steuerlich unkompliziert)

 

db x-trackers MSCI Emerging Markets TRN Index ETF

Hier habe ich den entsprechenden Amundi-ETF vorgezogen (A1C9B1, TER minus 20 Bp, und zwar genau deshalb. Müsste bis auf die Kontrolle der Besteuerungsgrundlagen im Bundesanzeiger auch steuerlich einfach sein - leider veröffentlicht Amundi täglich (!) den NAV, so dass das gesuchte Dokument irgendwo untergeht)

 

ComStage ETF MSCI Pacific TRN I

Fehlt mir noch, wäre aber meine erste Wahl.

 

Generell sind meine (persönlichen) Kriterien:

1. keine (oder nur geringste) ausl. thesaurierten Erträge (also entweder inländisch oder wenn ausländisch, dann Komplettauschüttung oder Komplettwegswappen)

2. niedrige Kosten

3. Replikation oder Swap ist mir ansonsten egal

4. Ausschütter oder Thesaurierer ist mir ansonsten egal

4. etwas Streuung über Anbieter kann auch nicht schaden

 

Die Grundgewichtung finde ich okay. Die avisierten Small Caps sind etwas übergewichtet, warum? (15/85 wäre Stand der Technik) (Rechnen ist Glücksache! der Anteil beträgt ja 15%) Bezogen auf die Zielgewichtung wäre der EM-Teil beim Erstkauf etwas überzugewichten, da dieser später nicht durch SC ergänzt werden soll.

 

Zu EMLE oder EMBI habe ich keine rechte Meinung. Das Segment scheint aber im Kommen zu sein, es erscheinen weitere Produkte (z. B. EM Local Currency oder Equal Weighted). Ich würde an deiner Stelle mal abwarten und mich weiter informieren. RK2 ist (nach Lehrmeinung) ohnehin nicht überlebenswichtig. Die Produkte sind relativ teuer.

 

@Emilian: Ob nach BIP gewichtet oder ungefähr nach BIP gewichtet sollte keine übermäßig große Rolle spielen. Eine richtige BIP-Gewichtung bekommt man mangels geeigneter Instrumente ohnehin nicht hin und im Übrigen ist es auch nur eine Heuristik (die in der Vergangenheit halt ganz gut funktioniert hat).

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Frankman77
Posted

Hi Emilian,

Danke für Deine Antwort.

 

Ich frag jetzt nicht nach, warum Du noch Einzel-Invests tätigen willst, da hast Du dir sicher was dabei gedacht.

Hauptsächlich um etwas!! zu zocken da der Rest ja eher passiv orientiert ist... Aber ich habe nicht vor sehr viele Transaktionen zu machen wegen der Kosten. Oder meinst Du, dass Einzelinvestments keine gute Idee sind?

 

Nordamerika hab ich etwas anderes, aber das ist evt. auch Geschmackssache

Alternativ hatte ich an einen MSCI Produkt für NA gedacht (auf jedenfall teurer als der HSBC)... soweit ich mich erinnere (leider keine Notizen gemacht..) hatte der MSCI Canada mit dabei im Vgl. zum S&P.. Hättest Du eine Idee bzw., welchen hast Du?

 

 

Warum möchtest Du die SmallCaps später kaufen?

Liegt die Betonung auf "später"? oder auf "kaufen"? ... Ich dacht es würde evtl. Sinn machen, siehe hier). In dem Thread steht aber auch, das SC als Hebel für die LC zu interpretieren ist. Konkret begründen kann ich das auch nicht :unsure: .

 

Weshalb gewichtest Du nur ungefähr nach BIP?

Nach den bisherigen Aussagen wie diese hier, dachte ich diese ungefähre Gewichtung sollte passen... habe ich aber auch nicht weiter hinterfragt. Werde ich nochmal machen.

 

Gruß

Frank

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Emilian
Posted · Edited by Emilian
Ob nach BIP gewichtet oder ungefähr nach BIP gewichtet sollte keine übermäßig große Rolle spielen

 

Ja, richtig! Es könnte aber sein, dass er sich etwas Spezielles dabei gedacht hat. Dies zu erfahren, danach stand mir der Sinn. :)

 

 

...Oder meinst Du, dass Einzelinvestments keine gute Idee sind?

Kann man so nicht sagen. Supertobs z.B. macht es auch. Hängt halt davon ab, was Du erreichen willst (z.B. als Equivalent zu Valuefonds ist es nicht ganz uninteressant).

 

Hättest Du eine Idee bzw., welchen hast Du?

 

Ich hab den ishares Northamerica.(Da hast Du Kanada noch mit drin) - ist aber wie gesagt Geschmackssache.

 

Liegt die Betonung auf "später"? oder auf "kaufen"? ... Ich dacht es würde evtl. Sinn machen, siehe hier). In dem Thread steht aber auch, das SC als Hebel für die LC zu interpretieren ist. Konkret begründen kann ich das auch nicht

 

Na Hebel ist vielleicht ein bisschen dicke formuliert. Ich würd aber auf den SmallCap-Effekt nicht verzichten wollen und da die höheren Risikos sind würd ich eher früher als später damit beginnen.

 

 

 

Gruß Emilian.

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Frankman77
Posted · Edited by Frankman77

@ emilian:Da ich nun auch nicht zuviele Positionen zwecks rebalancing aufbauen wollte, habe ich mich von den value Fonds eh erstmal mental verabschiedet. Demnach wäre es möglich, diese Sparte durch Einzelinv. abzudecken.

Der zeitliche Aspekt früher in SC zu investieren leuchtet mir ein... Da werde ich mal schauen...

 

 

Hi EDIT: Vanity Licuala: :Auch Dir Vielen Dank!An den Amundi hatte ich auch gedacht, aber im Zusammenhang mit swap habe ich irgendwo im thread auch was von Euch gelesen...von wegen den Kontrahenten... Finde ich gerade nicht. Wa bedeutet es denn für mich, wenn der NAV täglich veröffentlicht wird?

Stimmt mit der Gewichtung SC ... Ich hatte den oben ja mit 25% pro Region angegeben.... Also eher 15% ... Wären dann so 4,5K ... Ist das nicht fast schon zu wenig?

 

Gruß Frank

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Frankman77
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Neuer Depotvorschlag:

 

Weltportfolio (Ziel: 100K) ohne Einzelaktien:

30% NA

25% HSBC S&P 500 ETF (DE) (DE000A1C22M3) TER 0,09% (ausschüttend - Domizil Irland)

oder: iShares MSCI North America (DE) (DE000A0J2060) TER 0,40% (ausschüttend - Domizil Irland) ---- inkl. Canada, aber teurer und steuerl. Mehraufwand, der mir aber egal ist...

 

5% ComStage ETF MSCI USA Small Cap TRN I (LU0392496005) TER 0,35% (Swap - thesaurierend)

 

 

30% Europa

25% iShares STOXX Europe 600 (DE) (DE0002635307) TER 0,21% (replizierend - ausschüttend)

5% ComStage ETF MSCI Europe Small Cap TRN I (LU0392496344) TER 0,35% (Swap - thesaurierend)

 

30% AMUNDI ETF MSCI EMERGING MARKETS A - (FR0010959676) TER 0,45% (Swap - thesaurierend) ---- Der ist auch noch in Euro, finde ich ganz gut...

 

10% ComStage ETF MSCI Pacific TRN I (LU0392495023) TER 0,45% (Swap - thesaurierend)

 

 

Aufteilung der Summe (80K) zur Investition - Da ich ja noch 10 Freiorder habe ... könnte ich pro Order 50 sparen, da ja alle min. 4000 (die SC Anteile mit 5%) betragen..(max. bei DiBa). Bei 6 Order wären das 300 ... Ist doch gut. Der EMLE ist folgend erstmal aussenvorgelassen...

Also wäre der Plan, nach obiger Aufteilung zu Ordern...

 

20K NA

4K NA SC

 

20K Europa

4K Europa SC

 

24K EM

 

8K PAC

------------------

80K

 

 

Gruß

Frank

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ceekay74
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Neuer Depotvorschlag:

 

Weltportfolio (Ziel: 100K) ohne Einzelaktien:

30% NA

25% HSBC S&P 500 ETF (DE) (DE000A1C22M3) TER 0,09% (ausschüttend - Domizil Irland)

oder: iShares MSCI North America (DE) (DE000A0J2060) TER 0,40% (ausschüttend - Domizil Irland) ---- inkl. Canada, aber teurer und steuerl. Mehraufwand, der mir aber egal ist...

 

5% ComStage ETF MSCI USA Small Cap TRN I (LU0392496005) TER 0,35% (Swap - thesaurierend)

 

(...)

 

30% Europa

25% iShares STOXX Europe 600 (DE) (DE0002635307) TER 0,21% (replizierend - ausschüttend)

5% ComStage ETF MSCI Europe Small Cap TRN I (LU0392496344) TER 0,35% (Swap - thesaurierend)

 

Die beiden Small Caps kosten beim jährlichen Rebalancing überproportional hohe Gebühren, wollte ich nur mal erwähnen und Dir nicht grundsätzlich ausreden. Ich bin eher ein Anhänger des KISS-Prinzips und würde mich auf 4 ETFs im Weltdepot beschränken.

 

30% AMUNDI ETF MSCI EMERGING MARKETS A - (FR0010959676) TER 0,45% (Swap - thesaurierend) ---- Der ist auch noch in Euro, finde ich ganz gut...

 

Bei dem Amundi ist m.W. zwar die TER geringer als beim db-x, dafür aber der Spread zwischen An- und Verkaufskurs wesentlich höher. Schau Dir mal die Spreads an wenn Realtime-Kurse gestellt werden. Ich persänlich schlafe mit dem db-x ruhiger als mit dem Amundi von Crédit Agricole und Société Générale.

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Kaffeetasse
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ceekay74 hat völlig recht: 4 etfs wenn nicht gar nur die großen 3 (ohne pacific) sollten reichen. die streuung der anbieter (hsbc, ishares, db x-trackers und comstage wären meine wahl) ist sicher auch vernünftig. small caps würde ich weglassen, die könntest du ja, falls das noch angedacht ist ein wenig bei den einzelaktien bedenken.

2/3 etfs und 1/3 einzelwerte klingt ebenso ziemlich gut. nimm hier einfach so 10-15 solide unternehmen aus etwa 7-8 verschiedenen branchen aus den usa, gb und D (inkl.small caps) plus vielleicht 1-2 exoten. das sieht dann insgesamt wirklich sehr gut und vernünftig aus. :thumbsup:

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