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Schinzilord

Kommentare zum Thread Aktientransaktionen

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eugenkss
Posted

Für in Deutschland ansässige Steuerpflichtige ist die französische Quellensteuer eigentlich nur 12,8%, d.h. <15% und damit voll anrechenbar. Dann muss man auch nichts rückfordern bzw. erstatten lassen.

Der Haken ist der Nachweis dieser Ansässigkeit, den nicht alle Banken durchführen.

 

Bei der DKB geht diese "Vorabreduzierung" per Antrag für 3 Jahre lang und kostet 30 Euro (ehemals 11,90).

 

https://aktiengram.de/quellensteuer-frankreich-reduzieren/

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Schlumich
Posted
vor 22 Minuten von Schlumich:

Schon mal selbst probiert franz. QS zurückzuholen?

Ich kenne das franz. Verfahren nur vom Hören-Sagen, weil ich immer einen Bogen um franz. Aktien gemacht habe.

Aber wenn selbst ein gewisser C.W. Roehl die Finger von franz. Aktien lässt (eben aus diesem Grund) muss das schon eine gewisse Relevanz haben.

 

Und zur Schweiz: hier läuft das Ganze recht gut. Alle drei Jahre (oder jährlich) den Antrag einreichen. Seit 2020 geht das verändert über eine Online-Anwendung. Ist geringer Aufwand und das Geld kommt recht flott zurück

 

Gerade eben von Albanest:

Ich spring hier mal rein: habe im Kopf, dass lvmh seine größte Position ist...

 

Aber zu der Frage hier:

nein, eben aus dem gleichen Grund wie du.

Hmm, da hast könntest Du recht haben... seltsam....

Ich meine, ich hätte erst am Wochenende den EGTV-Podcast von ihm gehört, wo es um die Auswahl von Dividendenaktien ging. Und da war sinngemäß die Aussage: "Ein erster Filter ist die Frage der Rückerstattung der QS. Und deshalb fallen hier schon mal die franz. Aktien raus".

 

 

 

vor 4 Minuten von eugenkss:

Für in Deutschland ansässige Steuerpflichtige ist die französische Quellensteuer eigentlich nur 12,8%, d.h. <15% und damit voll anrechenbar. Dann muss man auch nichts rückfordern bzw. erstatten lassen.

Der Haken ist der Nachweis dieser Ansässigkeit, den nicht alle Banken durchführen.

 

Bei der DKB geht diese "Vorabreduzierung" per Antrag für 3 Jahre lang und kostet 30 Euro (ehemals 11,90).

 

https://aktiengram.de/quellensteuer-frankreich-reduzieren/

Danke, das ist eine gute Info.

Spontaner Gedanke dazu: ich muss mal prüfen, ob die DIBA das auch macht (und wenn ja, was der Spaß dann dort kostet) und..... ich muss mir überlegen, ob ich mir den Formularkrieg antun möchte...

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schinderhannes
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vor 15 Minuten von Schlumich:

Spontaner Gedanke dazu: ich muss mal prüfen, ob die DIBA das auch macht (und wenn ja, was der Spaß dann dort kostet) und..... ich muss mir überlegen, ob ich mir den Formularkrieg antun möchte...

FAQ sagt:

Ist eine Reduzierung der französischen Quellensteuer vorab möglich?

Es besteht auf Bankenebene die Möglichkeit der Vorabreduzierung der Quellensteuer. Da für dieses Verfahren eine vollständige Offenlegung der persönlichen Daten unserer Kunden gefordert wird, nimmt die ING-DiBa AG daran nicht teil.

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west263
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@B3n, Du hast vollkommen recht. Ich war bei Quellensteuer Rückholung und Du bei Vorabbefreiung.

War eine lange Nacht auf Arbeit ;)

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chirlu
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vor 10 Stunden von B3n:

Warum ist die franz. Quellensteuer so schlimm? Das ist 1 Antrag alle 3 Jahre für die Vorabbefreiung.

 

Wenn man bei einer Bank ist, die die Vorabbefreiung anbietet, und das auch noch zu einem bezahlbaren Preis. Das tun eben bei weitem nicht alle Banken.

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Schlumich
Posted
vor 7 Stunden von schinderhannes:

FAQ sagt:

Ist eine Reduzierung der französischen Quellensteuer vorab möglich?

Es besteht auf Bankenebene die Möglichkeit der Vorabreduzierung der Quellensteuer. Da für dieses Verfahren eine vollständige Offenlegung der persönlichen Daten unserer Kunden gefordert wird, nimmt die ING-DiBa AG daran nicht teil.

Danke - damit bleiben die Franzen weiter außen vor.

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B3n
Posted
vor 8 Stunden von Schlumich:

Schon mal selbst probiert franz. QS zurückzuholen?

Ich kenne das franz. Verfahren nur vom Hören-Sagen, weil ich immer einen Bogen um franz. Aktien gemacht habe.

Aber wenn selbst ein gewisser C.W. Roehl die Finger von franz. Aktien lässt (eben aus diesem Grund) muss das schon eine gewisse Relevanz haben.

 

Und zur Schweiz: hier läuft das Ganze recht gut. Alle drei Jahre (oder jährlich) den Antrag einreichen. Seit 2020 geht das verändert über eine Online-Anwendung. Ist geringer Aufwand und das Geld kommt recht flott zurück

 

Ja beruflich. Da gibt es wesentlich schlimmere Länder. 

Und auch privat hab ich für Frankreich eine Vorabbefreiung. Das sind 15 Minuten Arbeit alle 3 Jahre, also machbar :), weniger als Schweiz. 

Das gilt für alle französischen Aktien ( die T2S gesettelt werden, also so ziemlich alle bis auf kleine Spezialwerte)  

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No.Skill
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Wieder ein Vorteil vom FTSE All World ETF :D

 

vor 37 Minuten von B3n:

Und auch privat hab ich für Frankreich eine Vorabbefreiung. Das sind 15 Minuten Arbeit alle 3 Jahre, also machbar :), weniger als Schweiz. 

Das gilt für alle französischen Aktien ( die T2S gesettelt werden, also so ziemlich alle bis auf kleine Spezialwerte)  

 

Hatte ja paar Schweizer Werte Roche zum Beispiel, aber das Theater hat schon genervt vor allem wenn man 0 zeit hat im Leben und sich dann mit so einem Mist umher beschäftigen muss. Und meine Bank ist noch richtig gut bin bei consors :thumbsup:

 

Grüße No.Skill 

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Basti
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Den Antrag muß man bei der DKB theoretisch nur 1x beantragen. Danach reicht alle 3 Jahre nur die Wohnortbestätigung. Die DKB schickt mir das eigenständig zu, wenn es wieder Zeit wird.

 

Ausfüllen dauert keine Minute (wenn man sich eine Kopie als Ausfüllhilfe gemacht hat), zum Finanzamt schicken und die Rückpost dann zur DKB schicken.  Ist wirklich kein Hexenwerk oder zeitintensiv.  Bei 30 Euro für 3 Jahre sollte es sich dann aber auch lohnen...

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Wuppi
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Gibt auch Leute die genau deswegen unterschiedliche Depots bei verschiedenen Brokern haben. Die einen sind hilfsbereit bei französischer Quellensteuer, andere bei kanadischen andere wiederum

bei Schweizern etc. Die ING zB ist nur bei schweizer Werten zuvorkommend, bei französischen ist ihnen die Data Privacy ein Dorn im Auge und bei kanadischen die hohen Kosten für ihre Kunden. 
 

Gibt hier im Forum doch bestimmt schon einen Faden wo es eine Übersicht gibt welcher Broker für welches Land quellensteuerfreundlich ist?

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Nero84
Posted · Edited by Nero84
vor 7 Stunden von Mirror Man:

@Nero84: Die Entscheidungsgrundlage würde mich interessieren. Die Aktie ist aktuell auf meiner Watchlist.

Die aktuelle Bewertung war ein Grund (bereinigte KGV ~21) für den jetzt getätigten Kauf. Das starke Gewinn- und Umsatzwachstum der letzten 5 Jahre lag bei 27% bzw. bei 16%.

Seit 2011 steigt ihre Operative-Marge von 2.7% auf aktuell 19,6% und ihre Netto-Marge von 0,5% auf aktuell 8,3%. 

Die Marktforschungsbranche ist ein sehr stark fragmentierter Markt und Yougov gehört zu den Marktführern.

 

Yougov kann durch seine starke Bilanz Konkurrenten wie zuletzt Gfk übernehmen und so seine Marktstellung weiter festigen und ausbauen. 

Yougov sagt, dass der adressierbare Markt für sie bei über 120Mrd US Dollar liegt und damit haben sie noch viiell potential für Wachstum.

 

 

 

 

 

 

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Mirror Man
Posted

@Nero84: Vielen Dank für Deine Gedanken! Ich überlege mir einen Kauf. YouGov hat seit dem Allzeithoch (Ende 2021) ca. 40% Kursverlust gemacht und jetzt könnte einen guten Einstiegszeitpunkt sein. Früher hatte ich das Gefühl, dass die Aktie überbewertet wurde. Wo kaufst Du die Aktie? An den deutschen Börsen habe ich sehr hohe Spreads (bis 6%!) gesehen. Kaufst Du direkt an der Londoner Börse?

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Nero84
Posted

@Mirror Manich habe Yougov bei Smartbroker per Limit Ordner über Gettex gekauft. 

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Mirror Man
Posted
5 hours ago, Nero84 said:

@Mirror Manich habe Yougov bei Smartbroker per Limit Ordner über Gettex gekauft. 

Der Spread auf Gettex gefällt mir gar nicht. Ich tendiere zu einem Kauf direkt an LSE über Interactive Brokers. YouGov ist auf dem Londoner AIM-Marktplatz gelistet und daher von der SDRT-Steuer befreit. Der Spread am LSE ist erträgerlich. Bin nur kein Fan von ausländischen Dividenden in Fremdwährungen...man kann nicht alles haben!

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berliner
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Am 17.4.2024 um 05:51 von B3n:

Warum ist die franz. Quellensteuer so schlimm? Das ist 1 Antrag alle 3 Jahre für die Vorabbefreiung. 
Da sind andere Länder wesentlich aufwendiger.

Es geht aber nur über die Depotbank und die verlangt dann oft Gebühren. Kein Vergleich mit Norwegen, wo man das einfach online beantragen kann.

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Nero84
Posted
vor 14 Stunden von Mirror Man:

Der Spread auf Gettex gefällt mir gar nicht. Ich tendiere zu einem Kauf direkt an LSE über Interactive Brokers. YouGov ist auf dem Londoner AIM-Marktplatz gelistet und daher von der SDRT-Steuer befreit. Der Spread am LSE ist erträgerlich. Bin nur kein Fan von ausländischen Dividenden in Fremdwährungen...man kann nicht alles haben!

Man kann natürlich versuchen beim Kauf den letzten Euro zu sparen, aber langfristig ist das nicht wichtig. Für mich ist vor allem wichtig sehr gute Unternehmen zu fairen Preisen zu kaufen.

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Mirror Man
Posted
2 hours ago, Nero84 said:

Man kann natürlich versuchen beim Kauf den letzten Euro zu sparen, aber langfristig ist das nicht wichtig. Für mich ist vor allem wichtig sehr gute Unternehmen zu fairen Preisen zu kaufen.

Diese Ansicht kann ich auch ganz gut verstehen. Danke für alle zusätzlichen Infos und viel Erfolg mit der Aktie!

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Nero84
Posted
vor 5 Minuten von Mirror Man:

Diese Ansicht kann ich auch ganz gut verstehen. Danke für alle zusätzlichen Infos und viel Erfolg mit der Aktie!

Was hält dich denn noch vom kauf ab? 

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Mirror Man
Posted
43 minutes ago, Nero84 said:

Was hält dich denn noch vom kauf ab? 

Prinzipiell nichts, ich finde die Aktie ganz interessant und ich werde wahrscheinlich bald einsteigen. Für mich ist es nur eine Frage des Börsenplatzes. Auf einer Seite verstehe ich Deine Ansicht ganz gut (vor allem wenn man die Aktie als langfristige B&H Investition ansieht) aber auf der anderen Seite erschreckt mich der 6% Spread auf Gettex. Ich zahle ungern z.B. einen 5% Ausgabeaufschlag beim Erwerb eines Aktienfonds und deshalb finde ich die Liquidität auf den deutschen Börsenplätzen abschreckend. Deswegen überlege ich mir einen Kauf direkt an LSE. Ich muss nur eine Entscheidung für mich selbst treffen.

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