Porttrader

Porttraders Depot

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Posted · Edited by Porttrader

So, da einige hier ja den Mut bewiesen haben Ihre Depotzusammensetzung zu veröffentlichen, wage ich mich mal auch da dran. Bitte keine Wunderdinge oder perfekte Börsenrhetorik erwarten. Ich weiß dass ich noch ein blutiger Anfänger an der Börse bin, lediglich zwei Jahre, teils schmerzhafte, Erfahrung schlägt hier zu Buche.

 

 

Es hat auch einige Zeit gedauert, bis ich mich mit mir selber auf eine Strategie geeinigt hatte. Letztendlich bin ich zu dem Schluß gekommen, dass der Satz "Hin- und Her macht Taschen leer" so wahr ist wie nur irgendwas.

 

 

Für mein Depot habe ich mir eine einfache, blauäugige Strategie ohne jegliche Beachtung von Kennzahlen usw. zurechtgelegt. Hier meine Gedanken für das Depot, welches sich so langsam entwickelt:

 

-Ausschließlich Einzelaktien

 

-Ausschließlich Unternehmen welche ich kenne und deren Geschäftsmodelle ich verstehe. Denen ich außerdem zutraue auch größere Krisen ohne Insolvenz zu überstehen

 

-Das Unternehmen muß eine Dividende zahlen, auch in den Krisenjahren um 2008 und 2011

 

-Um die Recherche nicht ins Uferlose zu betreiben, Kurs der untersuchten Aktie max 100,-€ (klingt verrückt, macht die Sache am Anfang aber schon einmal wesentlich übersichtlicher)

 

-Depotgröße maximal 15 Werte, aufgeteilt in 2xGB, 2x USA, 2x CH, 2x D, 2x Skandinavien, 2x EU, 2x Asien, 1x Reserve

 

Investiert wird unregelmäßig für einen gleichbleibenden Wert. Das Geld, welches ich investiere ist für mich abgeschrieben. Abwärtsbewegungen des ganzen Depots im Zuge irgendwelcher Krisen werden ausgesessen. Extreme Abwärtsbewegungen einzelner Werte werden intensiv untersucht, und gegegenenfalls durch andere Werte ersetzt.

 

 

Das Depot ist als Langzeitdepot gedacht. Auch wenn das heute "out" ist, sollen die Titel bis in die Unendlichkeit gehalten und vererbt werden. Ein Verkauf kommt nur in Frage, wenn sich mit einem Unternehmen bedeutende Gewinne erzielen lassen, bzw. im Zuge einer Übernahme.

 

Da ich es liebe irgendwelche Excel-Tabellen zu basteln und zu pflegen, wird penibel der Vortageskurs notiert. Da hab ich dann auch ein paar bunte Diagramme an denen ich mich erfreuen kann, egal ob rauf- oder runter.

 

Kurz zum Depotinhaber, ich bin 38 Jahre alt, verheiratet, ein Kind, und ein guter Job im öffentlichen Dienst.

 

 

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Das Depot sieht zurzeit folgendermaßen aus:

 

-GlaxoSmithKline

WKN 940561 (GB) (Steht unter Beobachtung, da die Zahlung der Dividende aus der Substanz erfolgt)

Hersteller von Medikamenten, Impfstoffen und Consumer Healthcare. Bekannte Marken z.B. Dr Best, Odol oder Sensodyne.

 

-Johnson & Johnson

WKN 853260 (USA)

Hersteller von Dingen des täglichen Lebens, u.a. Ob, bebe, Carefree, Penaten nicorette usw.

 

-Vodafone

WKN A1XA83 (GB)

Kennt wahrscheinlich jeder, Telekommunikationsanbieter.

 

-Syzygy AG

WKN 510480(D) (Steht unter Beobachtung, da der Wert eigentlich nicht den mir selbst gemachten Vorgaben entspricht)

Entwickler von Webpräsenzen, z.B. Mercedes Benz, BMW, Jägermeister, Mazda O2 usw.

 

-RTL Group S.A.

WKN 861149(D/LUX)

Kennt wahrscheinlich auch jeder, das Verdummungsfernsehen... In Krisenzeiten wahrscheinlich wichtiger als alles andere!

 

-Unilever N.V.

WKN A0JMZB (NL/EU)

Konsumgüterhersteller, u.a. Rama, Langnese, Knorr, Magnum, Pfanni, Lätta usw.

 

-Volvo AB

WKN 871229(SWE/Skandinavien)

Kennt wahrscheinlich auch jeder. Die Aktie dürfte aber nur den Nutz- und Baufahrzeugsektor sowie Motorenbau enthalten. Die Pkw-Sparte ist ja in der Hand von Geely.

 

-Amplifon S.p.A.

WKN A0JMJX (ITA/EU)

Bezeichnet sich selbst als Weltmarktfüher in der Hörgeräteakkustik. Aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung in Europa, ein Investment für die Zukunft!

 

-Nestlé S.A.

WKN A0Q4DC (CH)

Dazu brauche ich wohl wirklich nichts mehr zu schreiben. Kennt jeder, isst jeder, hat jeder schon mal in der Hand gehabt.

 

-Husqvarna AB

WKN A0J2R3 (SWE/Skandinavien)

Sollte auch kein Unbekannter mehr sein. Produktpalette von Gartengeräten über Nähmaschinen bis hin zu Motorrädern.

 

Deere & Co

 

WKN 850866 (USA) Kennt man auch unter John Deere, Land- und Baumaschinen

 

 

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

 

Folgende Werte befinden sich auf der Beobachtungsliste:

 

ABB LTD (CH) Elektrotechnikkonzern, Produkte: Elektromaschinenbau, Automatisierungstechnik

Rosenbauer (AUT/EU) Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen und Feuerwehr-Ausrüstungsgegenständen

Assa Abloy AB (SWE/Skandinavien) Sicherheitstechnik, Unter dem Dach der Assa Abloy verbergen sich Marken wie IKON (ehemals Zeiss IKON), effeff, YALE

Anheuser Busch InBev (BE/EU) Hier finden sich folgende Marken wieder: Becks, Hasseröder, Franziskaner usw.

Novo Nordisk A-S (DK/Skandinavien) Diverse medizinische Präparate

Procter & Gamble (USA) Konsumgüterhersteller, Folgende Marken werden hier vertrieben: Ariel, Pampers, Dash, Bounty usw.

Wincor Nixdorf (D) Produktportfolio umfasst Kassensysteme, Bankautomaten usw.

Siemens AG (D) Kennet wahrscheinlich jeder

Novartis (CH) Pharmaunternehmen mit folgenden, bekannten Produkten, Fenistil, Voltaren, Lamisil usw.

Canon Inc. (J/ASIEN) kennt wohl auch jeder...

Reckitt Benckiser Group (GB) Konsumgüterhersteller mit folgenden Marken: Durex, Sagrotan Vanish, Finish Nurofen usw.

Caterpillar (USA) Baumaschinenhersteller

ProSiebenSAT1 (D) Kennt wohl jeder....

Tomra Systems ASA (NOR/Skandinavien) Wer bei Lidl, Penny & Co seine Einwegflaschen in den Leergutautomaten schiebt, sollte mal auf den Hersteller der Automaten achten

Kuehne & Nagel (CH) Großes Speditionsunternehmen, gegründet in Bremen, Hauptsitz jetzt in der Schweiz

Henkel KGaA (D) Konsumgüterhersteller mit folgenden Marken: Persil, Pattex, Pril, Schwarzkopf usw.

Philips Electronics (NL/EU) Kennt man, Elektrogeräte...

 

So, kann man sich gerne auslassen über Sinn oder Unsinn dieser Geschicht. Ist das völliger Blödsinn, wie da rangehe bzw. umsetze? Sind Werte auf den Listen wo andere die Hände über den Kopf zusammschlagen? Meinungen sind gerne erwünscht!

 

 

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-Das Unternehmen muß eine Dividende zahlen, auch in den Krisenjahren um 2008 und 2011

 

-Um die Recherche nicht ins Uferlose zu betreiben, Kurs der untersuchten Aktie max 100,-€ (klingt verrückt, macht die Sache am Anfang aber schon einmal wesentlich übersichtlicher)

 

Willkommen an Bord :thumbsup:

 

Zwei Anmerkungen:

Dividende ist kein besonders aussagekräftiges Kriterium, aus der Substanz ausgeschüttet ist für niemanden ein Gewinn.

 

Kurs max. 100€ verstehe ich nicht. Ob ich nun 3x50€/Stück kaufe oder 1x 150€ ist doch egal und mit der Regel kegelst du einfach nur willkürlich viele interessante Kandidaten raus.

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Posted · Edited by Schildkröte

Danke für die Depotvorstellung! :thumbsup: Langfristiges Buy&Hold ist überhaupt nicht out. Was mir gefällt ist, dass Du einige Unternehmen auf dem Radar hast, welche nicht zu den "üblichen Verdächtigen" gehören (Amplifon beispielsweise - dieser italienische Hörgeräte-Verkäufer hat ja Schnittmengen mit meiner Fielmann, welche neben Brillen eben auch Hörgeräte verkauft). Es wäre schön, wenn Du solche weniger bekannten Unternehmen nach und nach etwas näher vorstellen würdest. Ob Du nun solche Unternehmen wie GSK "mit durchschleppen" musst, ist eine andere Fragestellung. Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann: Warum soll ein Aktienkurs auf gar keinen Fall über 100€ liegen? Schweizerische Aktien etwa notieren ja oft im dreistelligen Bereich. Wo ist das Problem dabei? Nehmen wie mal an, Du willst 2.000€ in eine Aktie investieren. Aktie A kostet 50€ das Stück, Aktie B 250€ das Stück. Dann kaufst Du Dir halt von Aktie A 40 Stück und von Aktie B 8 Stück.

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Posted · Edited by Porttrader

Danke für die Depotvorstellung! :thumbsup: Langfristiges Buy&Hold ist überhaupt nicht out. Was mir gefällt ist, dass Du einige Unternehmen auf dem Radar hast, welche nicht zu den "üblichen Verdächtigen" gehören (Amplifon etwa - dieser italienische Hörgeräte-Verkäufer hat ja Schnittmengen mit meiner Fielmann, welche neben Brillen eben auch Hörgeräte verkauft). Es wäre schön, wenn Du solche weniger bekannten Unternehmen nach und nach etwas näher vorstellen würdest.

 

Auch das kann ich gerne versuchen, aber bitte keine ausgeklügelte Fundamentalanalyse erwarten!

 

 

Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann: Warum soll ein Aktienkurs auf gar keinen Fall über 100€ liegen? Schweizerische Aktien etwa notieren ja oft im dreistelligen Bereich. Wo ist das Problem dabei? Nehmen wie mal an, Du willst 2.000€ in eine Aktie investieren. Aktie A kostet 50€ das Stück, Aktie B 250€ das Stück. Dann kaufst Du Dir halt von Aktie A 40 Stück und von Aktie B 8 Stück.

Hier auch noch mal kurz dazu, was Du geschrieben hast, steht natürlich außer Frage. Aber zum Heraussuchen und aussortieren von Kandidaten, war das eine erste Auslese, wobei ich mit K+N ja schon wieder davon abgewichen bin :rolleyes:

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Herzlich wilkommen! Einzelaktien-Kollegen hat es ja leider nicht allzu viele hier...

 

Danke für die Depotvorstellung! :thumbsup: Langfristiges Buy&Hold ist überhaupt nicht out. Was mir gefällt ist, dass Du einige Unternehmen auf dem Radar hast, welche nicht zu den "üblichen Verdächtigen" gehören (Amplifon beispielsweise - dieser italienische Hörgeräte-Verkäufer hat ja Schnittmengen mit meiner Fielmann, welche neben Brillen eben auch Hörgeräte verkauft). Es wäre schön, wenn Du solche weniger bekannten Unternehmen nach und nach etwas näher vorstellen würdest.

Ja, nett mal von anderen Aktien zu hören. Amplifon wäre aber nicht meine Wahl gewesen: eine Netto Marge von 4% und eine EK-Rendite von 9% ist nicht so berauschend. Der Umsatz stagniert auch eher. Quelle: ft.com

 

Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann: Warum soll ein Aktienkurs auf gar keinen Fall über 100€ liegen? Schweizerische Aktien etwa notieren ja oft im dreistelligen Bereich. Wo ist das Problem dabei? Nehmen wie mal an, Du willst 2.000€ in eine Aktie investieren. Aktie A kostet 50€ das Stück, Aktie B 250€ das Stück. Dann kaufst Du Dir halt von Aktie A 40 Stück und von Aktie B 8 Stück.

Verstehe ich auch nicht.

 

Was mich auch wundert: warum gewichtest Du nach Ländern und vor allem so starr? Die Depots die ich kenne gewichten zunächst nach Branche und dann nach Land. Auch besteht die Gefahr das Du eine mittelmäßige Firma selektierst statt einer guten, nur weil Du die Ländervorgabe hast.

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Posted · Edited by Porttrader

Herzlich wilkommen! Einzelaktien-Kollegen hat es ja leider nicht allzu viele hier...

 

Danke für die Depotvorstellung! :thumbsup: Langfristiges Buy&Hold ist überhaupt nicht out. Was mir gefällt ist, dass Du einige Unternehmen auf dem Radar hast, welche nicht zu den "üblichen Verdächtigen" gehören (Amplifon beispielsweise - dieser italienische Hörgeräte-Verkäufer hat ja Schnittmengen mit meiner Fielmann, welche neben Brillen eben auch Hörgeräte verkauft). Es wäre schön, wenn Du solche weniger bekannten Unternehmen nach und nach etwas näher vorstellen würdest.

Ja, nett mal von anderen Aktien zu hören. Amplifon wäre aber nicht meine Wahl gewesen: eine Netto Marge von 4% und eine EK-Rendite von 9% ist nicht so berauschend. Der Umsatz stagniert auch eher. Quelle: ft.com

 

 

Bei Amplifon hat, wie eigentlich auch bei meinen anderen Positionen, das Bauchgefühl eine nicht unerhebliche Rolle gespielt. Da die Alterspyramide zeigt, dass Europa immer älter wird, halte ich Amplifon für ein Invest, welches auch in der Zukunft Bestand haben wird. Gibt also keine rationellen Gründe, Kennziffern oder sonstiges, die diese Position im Depot rechtfertigen. Ich kann aber zurzeit sehr gut damit leben, diese Position im Depot zu sehen :) Das heisst, es gibt meinerseits kein infragestellen bei Absackern der Aktie.

 

 

Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann: Warum soll ein Aktienkurs auf gar keinen Fall über 100€ liegen? Schweizerische Aktien etwa notieren ja oft im dreistelligen Bereich. Wo ist das Problem dabei? Nehmen wie mal an, Du willst 2.000€ in eine Aktie investieren. Aktie A kostet 50€ das Stück, Aktie B 250€ das Stück. Dann kaufst Du Dir halt von Aktie A 40 Stück und von Aktie B 8 Stück.

Verstehe ich auch nicht.

 

Was mich auch wundert: warum gewichtest Du nach Ländern und vor allem so starr? Die Depots die ich kenne gewichten zunächst nach Branche und dann nach Land. Auch besteht die Gefahr das Du eine mittelmäßige Firma selektierst statt einer guten, nur weil Du die Ländervorgabe hast.

 

 

Hm, darauf könnte ich Dir jetzt keine plausible Antwort geben. Ich wollte versuche pro aufgezählter Region/Land nur zwei Werte ins Depot aufnehmen, und Branchentechnisch keine Überschneidungen produzieren (Ist mir bei Unilever und Nestlé allerdings schon einmal nicht gelungen)

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Posted · Edited by Schildkröte

Der Landessitz eines Unternehmens spielt eher eine untergeordnete Rolle. Diesbezüglich sind quellensteuertechnische und ggf. rechtliche Aspekte zu beachten (wie investestionssicher ist ein Land?). Wichtiger ist, in welchen Ländern bzw. Währungsräumen ein Unternehmen seine Ergebnisse erzielt und wie es Fremdwährungsrisiken ggf. absichert.

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Schöner Ansatz, der sicherlich an der ein oder anderen Stelle noch etwas geschärft werden kann ^_^.

Bezüglich der Länder und der 100 € Grenze will ich in die selbe Kerbe schlagen. Das mit den Ländern ist heute sowieso schwierig, weil die Wirtschaft global vernetzt ist.

Wieso hast du Vodafone gewählt und z.B. nicht Telefonica?

 

Die Haltung, dass das Geld abgeschrieben ist, finde ich etwas fatalistisch. Ist es nicht dein Antrieb Geld verdienen zu wollen?

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... Für mein Depot habe ich mir eine einfache, blauäugige Strategie ohne jegliche Beachtung von Kennzahlen usw. zurechtgelegt.

 

Das merkt man. Da solltest Du noch dran arbeiten. Sonst wird das nichts. Bekannte Namen alleine nutzen nichts.

 

Desweiteren solltest Du Dich mit der Quellensteuerproblematik auseinandersetzen. Vor allem, weil Du ja auf Dividende wert legst.

 

Mit schweizer, schwedischen und italienischen Aktien hast Du Dir eine gewisse Problematik eingehandelt. Vielleicht auch mit einigen anderen ausländischen Aktien (außer GB), wenn Du Deinen Freistellungsauftrag noch nicht ausschöpfst.

Das wirst Du bei Deiner nächsten Dividendenabrechnung aber selbst feststellen.

 

Mein Tipp: Mach 'nen Stop. Lies Dich mehr in die Thematik ein als jetzt weiter drauf los zu kaufen.

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Schöner Ansatz, der sicherlich an der ein oder anderen Stelle noch etwas geschärft werden kann ^_^.

Bezüglich der Länder und der 100 € Grenze will ich in die selbe Kerbe schlagen. Das mit den Ländern ist heute sowieso schwierig, weil die Wirtschaft global vernetzt ist.

Wieso hast du Vodafone gewählt und z.B. nicht Telefonica?

 

Die Haltung, dass das Geld abgeschrieben ist, finde ich etwas fatalistisch. Ist es nicht dein Antrieb Geld verdienen zu wollen?

 

 

Moin, und danke für Deinen Beitrag! Bezüglich Länder und 100€ Grenze mag das eventuell als Splien von mir gelten, oder auch auf meine Unerfahrenheit/Blauäugigkeit an der Börse zurückzuführen sein. Würde ich aber jetzt auch nicht mehr ändern wollen (egal wie unsinnig das für andere erscheinen mag), da ich eigentlich in der Vergangenheit diverse Strategie- bzw. Ansatzwechsel vorgenommen hatte, welche irgendwie immer Geld gekostet haben.

 

Bei der Entscheidung für Vodafone und gegen Telefonica haben wohl positive und negative Erfahrungen im Leben abseits der Börse einen nicht ganz unerheblichen Anteil. Wie geschrieben, handel ich oft nach Bauchgefühl.

 

Das abgeschriebene Geld bitte nicht missverstehen. Das habe ich eventuell etwas missverständlich ausgedrückt, natürlich möchte ich Geld verdienen. Was ich damit sagen wollte, auch wenn das Depot in schwierigen Zeiten mal um 50, oder 80 Prozent abrauschen sollte, wird es keine panischen Verkäufe geben. Wie am Anfang geschrieben, sehe ich das Ganze als Investition auf Lebenszeit, und auch darüber hinaus an. Ganz blöd ausgedrückt, anstatt mir für das Geld eine Tafel Schokolade zu kaufen, kaufe ich mir einen kleinen Anteil an einem Unternehmen, bin stolz drauf, an dem Unternehmen und seiner hoffentlich positiven Entwicklung beteiligt zu sein, z.B. in Form von Dividenden, und lehne mich entspannt zurück!

 

Wie schon geschrieben, gehe ich nicht mit dem Ansatz daran, die Positionen in absehbarer Zeit wieder zu verkaufen, es sei denn es gibt dafür triftige Gründe.

 

 

 

 

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Ein Neuzugang im Depot:

 

Deere & Co (John Deere) WKN 850866 belegt den letzten freien Platz der US-Aktien.

 

Praktischerweise ist damit auch eine durchgehende Dividendenzahlung im jeden Monat des Jahres gewährleistet.

 

 

 

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Hallo Porttrader,

 

ich finde vieles was du schreibst gut und als Ansatz interessant, bei einigen Punkten würde ich dir doch zum Umdenken raten. Strategiewechsel kann man durchaus machen und was dir hier geraten wird, bringt dir langfristig mehr Geld als es kostet. Ich kann dir den Tipp geben etwas Geld in dieses Buch von Guy Spier zu investieren. Er zeigt dort relativ offen welche Fehler er als Investor gemacht und wie er sich fast schon von Minute zu Minute weiterentwickelt hat. Ich denke, dass du aus dem Valuebereich noch einiges ziehen kannst für deinen Ansatz.

 

Aussitzen meiner Börsenturbulenzen macht Sinn, aber nur wenn du vom Unternehmen und Geschäftsmodell überzeugt bist. Hier weiß ich nicht, ob du das bei deinem Depot sein kannst. Fundamental muss es auch stimmen - neben dem qualitativen Daten.

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Hallo Porttrader,

 

ich finde vieles was du schreibst gut und als Ansatz interessant, bei einigen Punkten würde ich dir doch zum Umdenken raten. Strategiewechsel kann man durchaus machen und was dir hier geraten wird, bringt dir langfristig mehr Geld als es kostet. Ich kann dir den Tipp geben etwas Geld in dieses Buch von Guy Spier zu investieren. Er zeigt dort relativ offen welche Fehler er als Investor gemacht und wie er sich fast schon von Minute zu Minute weiterentwickelt hat. Ich denke, dass du aus dem Valuebereich noch einiges ziehen kannst für deinen Ansatz.

 

Aussitzen meiner Börsenturbulenzen macht Sinn, aber nur wenn du vom Unternehmen und Geschäftsmodell überzeugt bist. Hier weiß ich nicht, ob du das bei deinem Depot sein kannst. Fundamental muss es auch stimmen - neben dem qualitativen Daten.

 

 

 

 

Vielen Dank noch einmal für die teils schmeichelnden aber auch die zum Nachdenken anregenden Worte. Den Buchtipp werde ich mal beherzigen, und mir zu Gemüte führen.

 

Mich würde aber mal interessieren bei welchen Werten in meinem Depot Du Bedenken hast? Für mich sind die Unternehmen welche, die ich kenne, und deren Geschäftsmodelle ich verstehe (bis auf die beiden angeführten Streichkandidaten), und deshalb auch halten wollen würde.

 

 

 

 

 

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Ich bin die Liste Deiner Werte gerade nochmal durchgegangen. Zu vielen dieser Unternehmen könnte ich Dir konstruktive Kritikpunkte nennen. Doch zum einen habe ich die Zeit dafür im Moment nicht. Und zum anderen wüsste ich nicht, ob Du die Kritik überhaupt verstehen würdest, wenn Dir noch viele Grundlagen fehlen. Gewisse Kennzahlen solltest Du interpretieren können. Des Weiteren sollte eine Unternehmensanalyse immer mit dem Geschäftsmodell beginnen. Rosenbauer finde ich interessant. Bei Canon fange ich an zu grübeln. Bitte erläutere uns doch, warum Du langfristig von diesen Unternehmen überzeugt bist. Als nächstes ist zu klären, ob und wie profitabel die Unternehmen sind.

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Posted · Edited by Porttrader

Ich bin die Liste Deiner Werte gerade nochmal durchgegangen. Zu vielen dieser Unternehmen könnte ich Dir konstruktive Kritikpunkte nennen. Doch zum einen habe ich die Zeit dafür im Moment nicht. Und zum anderen wüsste ich nicht, ob Du die Kritik überhaupt verstehen würdest, wenn Dir noch viele Grundlagen fehlen. Gewisse Kennzahlen solltest Du interpretieren können. Des Weiteren sollte eine Unternehmensanalyse immer mit dem Geschäftsmodell beginnen. Rosenbauer finde ich interessant. Bei Canon fange ich an zu grübeln. Bitte erläutere uns doch, warum Du langfristig von diesen Unternehmen überzeugt bist. Als nächstes ist zu klären, ob und wie profitabel die Unternehmen sind.

 

 

 

 

Für Kritik jedweder Art bin ich vollkommen offen. Was Deine Grübelei bei Canon angeht kann ich das absolut nachvollziehen. Der Wert ist auch nur aus dem Grund auf der Beobachtungsliste gelandet, weil er 1. eine für japanische Verhältnisse üppige Dividende bezahlt 2. Ich das Unternehmen kenne 3. Ich einen japanischen Kandidaten gesucht hatte.

 

Die Zahlen der letzten Jahre sind allerdings wenig vertrauenserweckend. Da kann man schon von Stagnation, oder besser schon von Rückgang sprechen. Die Erfahrung, dass Digitalkameras im Smartphone-Zeitalter so langsam aussterben werden, habe ich schließlich selbst im letzten Urlaub machen dürfen... Der Wert wird seinen Weg wohl nicht in mein Depot finden, aber er bleibt auf der Beobachtungsliste!

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Was heißt denn für dich "kennen"? Du kennst die Bilanzen? Du kennst jemand, der dort arbeitet?

 

Bedenken hätte ich bei:

  • Volvo AB - wie zukunftssicher sind die? SInd die anderen Werte im Depot nicht besser im Maschinenbau?
  • Husqvarna- ist das Geschäftsmodell wirklich so interessant und stabil?
  • RTL - hat Fernsehen wirklich so viel Zukunft? Wie sind sie im Netz aufgestellt?

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Nachfolgend mal einige kritische Anmerkungen von mir zu ein paar der im Eröffnungsbeitrag genannten Unternehmen:

 

GSK:

Die Ergebnisse stagnieren seit Jahren. Es wurde zuletzt mehr Dividende ausgeschüttet, als es der Jahresgewinn eigentlich zugelassen hätte. Was willst Du damit?

 

RTL:

Die Medienbranche befindet sich im Umbruch. Wo siehst Du RTL in fünf bis zehn Jahren? Warum nicht einen Wettbewerber?

 

Rosenbauer:

Warum mündet das Umsatzwachstum nicht in entspr. Gewinnwachstum? Die Anzahl der Aktien ist konstant, es liegt also keine EPS-Verwässerung vor.

 

Wincor Nixdorf:

Wo liegt Deine Phantasie bei dem Unternehmen, wenn der Trend zunehmend weg vom analogen Bezahlen hin zum digitalen Bezahlen geht?

 

Canon:

Die Antwort hast Du Dir weiter oben wohl bereits selbst gegeben.

 

ProSiebenSat1:

Siehe RTL.

 

Philips:

Die Zahlen des niederländischen Elektromischkonzernes sind -diplomatisch ausgedrückt- durchwachsen und es gibt so viele deutlich bessere Wettbewerber.

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So, damit nicht der Eindruck entsteht, ich würde mich aufgrund genannter Kritik aus der Affäre ziehen, geht es hier noch einmal weiter. Ich habe den Kopf weiter rauchen lassen, Eure Anmerkungen mit einfließen lassen, den Bauch befragt und dabei einige Anpassungen im Depot und auf der Beobachtungsliste gemacht.

 

Von daher würde ich hier noch einmal den jetzigen Depotstand zum Besten geben (auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt Haue und böse Kommentare bekomme):

 

- Unilever

 

- Johnson & Johnson

 

- Vodafone

 

- GlaxoSmithKline

 

- Siemens AG

 

- Philips Electronic

 

- Volvo

 

- Statoil

 

- DOW Chemical

 

- Husqvarna

 

- John Deere

 

- BAE Systems

 

- United Parcel Service

 

Die Änderungen sind sicherlich erkennbar, Gründe für die Kandidaten im Depot sind für viele sicherlich nicht nachvollziehbar, ich muss allerdings sagen dass ich mit der Auswahl doch recht zufrieden bin. Änderungswünsche meinerseits sehe ich da zurzeit nicht.

 

Und wenn ich dann noch rausfinde wie ich meine Excel-Tabellen hier als Bild einpflegen kann, würde das Ganze auch etwas professioneller aussehen, inklusiver relevanter und interessanter Daten.

 

 

 

 

 

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Und wenn ich dann noch rausfinde wie ich meine Excel-Tabellen hier als Bild einpflegen kann, würde das Ganze auch etwas professioneller aussehen, inklusiver relevanter und interessanter Daten.

 

Im Beitrageditor uner Anhänge -> Durchsuchen -> Hochladen.

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Vielen Dank für die kurze Anleitung, da werde ich mich später mal dran versuchen. Ich wollte hier noch einmal meine Beweggründe für den Kauf der einzelnen Positionen darstellen, vllt interessiert es ja jemanden.

 

Unilever:

 

Ein Konsumgüter- Nahrungsmittelkonzern mit stabiler Dividende. Die Produkte werden eigentlich immer benötigt bzw. konsumiert. Langfristig zwar kein Riesenwachstum zu erwarten, aber steter Tropfen höhlt den Stein, oder wie heißt es?

 

Johnson & Johnson:

 

Hier kann man eigentlich die gleichen Überlegungen wie bei Unilever zu Grunde legen. Das Geschäft ist stabil und sollte auch für die Zukunft gewappnet sein. Die anstehenden Umbaumaßnahmen im Konzern führen sicherlich nicht zu einer Verschlechterung der Lage.

 

Vodafone:

 

Großer Telekommunikationsanbieter mit attraktiver quellensteuerfreier Dividende. Wenn man selber dann noch zufriedener Kunde ist, kommt eigentlich eins zum anderen...

 

GlaxoSmithKline:

 

Ganz klar die großzügige Dividende, welche erst einmal bis 2017 garantiert ist. Dazu noch die Extradividende im letzten Quartal diesen Jahres, und das Alles auch noch Quellensteuerfrei. Das Produktportfolio, welches sich irgendwie als Mischung aus Pharmahandel und Konsumgütern darstellt sollte auch in der Zukunft funktionieren. Ich sehe das nach wie vor als Langzeitinvestment geeignet, auch wenn die Dividende irgendwann der geringen Umsatzsteigerung angepasst werden müssen.

 

Siemens AG

 

Eine, in meinen Augen, relativ sichere Bank aus dem DAX mit einer (für DAX Konzerne) attraktiven Dividendenrendite. Das das Unternehmen durch globale Krisen wahrscheinlich aufgrund der starken Abhängigkeit von anderen Konzernen noch etwas mehr leiden würde als oben genannte Konsumgüterkonzerne, würde ich als Risiko mit einkalkulieren. Trotzdem nach Meinung ein Wert für ein Langfristinvestment.

 

Philips Electronic

 

Ich weiß, das ist ein Wert der hier nicht so groß punkten kann. Die Dividende ist trotzdem recht attraktiv, die Zukunft spannend. Die Umbauten im Konzern, z.B. der Verkauf/Abspaltung des Leuchtengeschäfts leisten Ihren Beitrag für eine (hoffentlich) erfolgreiche Zukunft.

 

Volvo

 

Die Aktie ist hier eigentlich nicht von Belang, da ich davon exakt ein Stück besitze. Die restlichen Aktien hatte ich beim letzten Hoch unter die Leute gebracht. Wenn ich jetzt noch erwähne, dass bei uns drei Volvos auf dem Hof stehen, kann man sich denken warum diese eine Aktie im Depot schlummert :)

 

Statoil

 

Dieser Wert findet sich erst seit kurzem im Depot wieder. Erstaunlicherweise habe ich beim Kauf scheinbar tatsächlich mal exakt einen Tiefpunkt getroffen. Ins Depot ist dieser Wert gekommen, da ich Statoil durch die große Beteiligung des norwegischen Staates und der Aufstellung für einen grundsoliden Wert halte. Die Dividende ist nicht zu verachten, und das Quellensteuerproplem scheint sich durch die einfache Rückforderung wieder aufzuheben.

 

DOW Chemical

 

Großer Chemiekonzern mit einem großen Produktsortiment welcher auf fast der ganzen Welt tätig ist. Dazu eine beständige Dividendenpolitik, was will man mehr?

 

Husqvarna

 

Da kommt wieder meine tiefe Verbundenheit zur skandinavischen Welt zum Ausdruck. Da ich, im Gegensatz zu wahrscheinlich den meisten hier, eine handwerkliche Ausbildung und auch früheren handwerklichen Werdegang (10 Jahre) mein Eigen nennen kann, weiß ich was Qualität bei Werkzeugen und Maschinen bedeutet. Und Husqvarna baut Qualität! Das zur Marke Husqvarna z.B. auch Gardena oder McGulloch gehören, dazu die kleine Dividende macht Husqvarna für mich zu einem lohnenden Investment. Wenn man mit Husqvarna-Augen durch Schweden fährt, sieht man dass da ein sicheres Geschäft läuft.

 

John Deere

 

Der größte Landmaschinenhersteller der Welt, solide Dividendenpolitik, mehr brauche ich dazu wohl nicht sagen.

 

BAE Systems

 

Europas größter Rüstungskonzern. Ist wahrscheinlich ein ethisch fragwürdiges Invest, aber warum nicht. Das Geschäftsmodell ist leider zukunftssicher, die Dividende attraktiv und Quellensteuerfrei. Das waren die Gründe für einen Kauf. Auch wenn die Zahlen zwischenzeitlich nicht ganz so gut aussehen, meine ich, dass man hier auf die Zukunft gesehen nicht ganz viel falsch machen kann.

 

UPS

 

Tja, warum hab mir UPS ins Depot gelegt? Führender Paketdienstleister, solider Dividendenzahler (noch dazu quartalsweise). Käufe verlagern sich immer weiter ins WWW, wovon die Paketdienstleister wie UPS, Deutsche Post usw profitieren werden.

 

 

 

 

So, das war mal ein bisschen geschriebenes von mir. Wer ein Statement dazu abgeben möchte, ist herzlich eingeladen.

 

 

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Johnson & Johnson:

 

Hier kann man eigentlich die gleichen Überlegungen wie bei Unilever zu Grunde legen. Das Geschäft ist stabil und sollte auch für die Zukunft gewappnet sein. Die anstehenden Umbaumaßnahmen im Konzern führen sicherlich nicht zu einer Verschlechterung der Lage.

Verwechselst du die mit Procter & Gamble oder habe ich irgendwelche größeren Umbaumaßnahmen verpasst, die J&J angekündigt hat?

 

Großer Telekommunikationsanbieter mit attraktiver quellensteuerfreier Dividende. Wenn man selber dann noch zufriedener Kunde ist, kommt eigentlich eins zum anderen...

Nicht speziell auf Vodafone bezogen: warum ist dir die quellensteuerfreie Dividende so wichtig? Für Anleger ist Deutschland ist diese kein Nachteil, wenn sie bei (max.) 15% liegt und in dieser Höhe auf die Kapitalertragssteuer angerechnet werden kann. Sie ist dann sogar ein kleiner Vorteil, weil die deutsche Steuer dann niedriger ist und der Solidaritätszuschlag nur auf diese Steuer erhoben wird. Das gilt z.B. für die Niederlande (z.B. Unilever) und auch für die USA wenn du dort nicht steuerpflichtig bist.

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Nicht speziell auf Vodafone bezogen: warum ist dir die quellensteuerfreie Dividende so wichtig? Für Anleger ist Deutschland ist diese kein Nachteil, wenn sie bei (max.) 15% liegt und in dieser Höhe auf die Kapitalertragssteuer angerechnet werden kann. Sie ist dann sogar ein kleiner Vorteil, weil die deutsche Steuer dann niedriger ist und der Solidaritätszuschlag nur auf diese Steuer erhoben wird. Das gilt z.B. für die Niederlande (z.B. Unilever) und auch für die USA wenn du dort nicht steuerpflichtig bist.

Die quellensteuerfreie Dividende ist dann gut, wenn Du noch unterhalb des Freibetrags liegst. Dann ist die Dividende komplett steuerfrei - in den USA hättest Du 15% bezahlt.

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Die quellensteuerfreie Dividende ist dann gut, wenn Du noch unterhalb des Freibetrags liegst. Dann ist die Dividende komplett steuerfrei - in den USA hättest Du 15% bezahlt.

Stimmt, das hatte ich nicht bedacht.

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DOW Chemical

 

Großer Chemiekonzern mit einem großen Produktsortiment welcher auf fast der ganzen Welt tätig ist. Dazu eine beständige Dividendenpolitik, was will man mehr?

 

BASF :)

 

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Sonst aber alles ganz passable Werte auf den ersten Blick...

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Johnson & Johnson:

 

Hier kann man eigentlich die gleichen Überlegungen wie bei Unilever zu Grunde legen. Das Geschäft ist stabil und sollte auch für die Zukunft gewappnet sein. Die anstehenden Umbaumaßnahmen im Konzern führen sicherlich nicht zu einer Verschlechterung der Lage.

Verwechselst du die mit Procter & Gamble oder habe ich irgendwelche größeren Umbaumaßnahmen verpasst, die J&J angekündigt hat?

 

Großer Telekommunikationsanbieter mit attraktiver quellensteuerfreier Dividende. Wenn man selber dann noch zufriedener Kunde ist, kommt eigentlich eins zum anderen...

Nicht speziell auf Vodafone bezogen: warum ist dir die quellensteuerfreie Dividende so wichtig? Für Anleger ist Deutschland ist diese kein Nachteil, wenn sie bei (max.) 15% liegt und in dieser Höhe auf die Kapitalertragssteuer angerechnet werden kann. Sie ist dann sogar ein kleiner Vorteil, weil die deutsche Steuer dann niedriger ist und der Solidaritätszuschlag nur auf diese Steuer erhoben wird. Das gilt z.B. für die Niederlande (z.B. Unilever) und auch für die USA wenn du dort nicht steuerpflichtig bist.

 

Hm, ich war der Meinung über J+J einen entsprechenden Bericht gelesen zu haben, kann aber tatsächlich auch eine Verwechslung gewesen sein. Sollte ich den, oder einen entsprechenden Artikel noch einmal wieder vor die Augen bekommen, würde ich mich noch einmal melden.

 

Was die Quellensteuer angeht, das haben meine Vorschreiber wohl ausreichend erläutert.

 

 

 

 

 

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