Private oder Gesetzliche Krankenversicherung

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132 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Seit gestern liegen nun die Ergebnisse der Sondierungsgesprache zwischen Union und SPD zur Bildung einer neuen großen Koalition vor. An anderer Stelle im Forum wird ja darüber geschnackt, dass demnach die Abgeltungssteuer auf Zinserträge abgeschafft werden soll (für Dividenden nicht?). Im Wahlkampf spielte das alte Thema Bürgerversicherung eigentlich keine Rolle, wurde zuletzt jedoch von der SPD wieder aus der Mottenkiste geholt. Möglicherweise als Druckmittel gegen die Union, damit diese der SPD anderweitig entgegenkommt? Jedenfalls steht zum Thema Bürgerversicherung nichts mehr im gemeinsamen Abschlusspapier von Union und SPD. Stattdessen steht zum Thema Krankenversicherung darin folgendes:

 

Zitat

Wir wollen die schrittweise Einführung von kostendeckenden Beiträgen zur Gesetzlichen Krankenversicherung aus Steuermitteln für die Bezieher von ALG II. 

 

Wir werden die Parität bei den Beiträgen zur Gesetzlichen Krankenversicherung wiederherstellen. Die Beiträge zur Krankenversicherung sollen künftig wieder in gleichem Maße von Arbeitgebern und Beschäftigten geleistet werden.

 

Das erste dürfte wohl recht wenige WPFler betreffen, das zweite dafür umso mehr. Im Sinne von Maddin Schulz ist das "gerecht" (die Gänsefüßchen kann ich an sich weglassen) und für den Versicherten bedeutet das unter dem Strich mehr netto vom brutto. 

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vor 1 Stunde schrieb Schildkröte:

Das erste dürfte wohl recht wenige WPFler betreffen, das zweite dafür umso mehr. Im Sinne von Maddin Schulz ist das "gerecht" (die Gänsefüßchen kann ich an sich weglassen) und für den Versicherten bedeutet das unter dem Strich mehr netto vom brutto. 

 

Das erste betrifft selbstverständlich viele WpFler, nämlich alle, die gesetzlich versichert sind und momentan für die HartzIVler (und Zugewanderten) die nicht gedeckten Kosten tragen. Die Beiträge sollten also sinken. 

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vor 2 Stunden schrieb Schildkröte:

 

 

Das erste dürfte wohl recht wenige WPFler betreffen, das zweite dafür umso mehr. Im Sinne von Maddin Schulz ist das "gerecht" (die Gänsefüßchen kann ich an sich weglassen) und für den Versicherten bedeutet das unter dem Strich mehr netto vom brutto. 

Kommt drauf an...

Wenn man den AN-Beitrag senkt hast du recht. Parität könnte man aber auch durch eine Anhebung des AG-Beitrags erreichen.:P

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Am 13.1.2018 um 09:17 schrieb Ramstein:

 

Das erste betrifft selbstverständlich viele WpFler, nämlich alle, die gesetzlich versichert sind und momentan für die HartzIVler (und Zugewanderten) die nicht gedeckten Kosten tragen. Die Beiträge sollten also sinken. 

Zusätzlich betrifft es indirekt auch alle Privatversicherten - die dürfen das natürlich ebenfalls über höhere Steuern mittragen - oder alternativ über sonstige sinkenden staatliche Leistungen, denn irgendwo muss das Geld ja herkommen oder aber eingespart werden.

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Geschrieben · bearbeitet von DrFaustus

https://www.n-tv.de/politik/SPD-Idee-ist-teuer-fuer-Kassenpatienten-article20249299.html

 

Spannende Idee. Nur wird das, egal wie man es dreht und wendet, dazu führen, dass die Gesetzlichen teuerer werden und die Privaten günstiger. Das wiederum führt zu einer größeren Abwanderung in die Private. Ob das im Sinne des Erfinders ist?

Außerdem bezweifle ich, dass sich da irgendetwas an den Wartezeiten ändern wird. Gibt ja dann immernoch viele Leistungen, die von der gesetzlichen gar nicht getragen werden, von den privaten aber schon. Privatpatienten werden also auch weiterhin bevorzugt werden.

Ob der Vorteil für den Arzt 50% mehr Honorar oder 10% ist, spielt keine Rolle.

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Am 29.11.2017 um 12:43 schrieb Allesverwerter:

So, die Beitragsteigerung für 2018 ist bekannt:

 

wieder viel, +11,1%

 

Seit 2002 im Schnitt ca. (!) 7,8 %

 

Post von der Allianz: Für 2019 sind es 2,3% mehr. 

 

 

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Central Tarif CV3H500 & PVN 2019 Anstieg um 2.54 %

 

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