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Finanzielle Unabhängigkeit

Empfohlene Beiträge

Cepha
· bearbeitet von Cepha
vor 21 Stunden von Barqu:

Das erscheint sehr wenig, insbes. falls Single. Wie ist der Breakdown?


Ich hab zwar eine Partnerin, habe aber überwiegend die Ausgaben wie ein Single, da getrennte Wohnungen. (Bei Urlaub, Auto und Garten gibt es Synergien). Zusammenziehen wäre natürlich auch eine Option, aber halt auch keine finanzielle Unabhängigkeit, von daher betrachte ich dieses Szenario nicht. ;-)

Hausgeld 330€/Monat 
Rundfunkgebühren, Strom, Internet/Handyvertrag, Privathaftpflicht, Auslands-KV, Kleingarten ca. 90€/Monat
KV+PV, freiwillig gesetzlich versichert zum Mindestbetrag: ca. 230€/Monat
Mobilität: ca. 50€/Monat 
Lebensmittel + Hygiene und sonstige Verbrauchsmaterialien: ca. 400€/Monat

Sicherheitszuschlag: 100€/Monat
---
Summe: 1200€/Monat

Mobilität ist evtl. zu schön gerechnet, ich bin 1/3 Besitzer eines PKW, beteilige mich aber nur bei größeren Reparaturen zu diesem Anteil und natürlich an den Treibstoffkosten (ultra billig, weil CNG), den Rest erkaufe ich mir dafür, dass ich mich um die Fahrräder kümmere. Aber irgendwann wäre ein Neukauf fällig oder halt teilAuto. Die Frage ist halt, ob ein Auto in meinem Fall zur Basisabsicherung nötig ist.

Lebensmittel setze ich evtl. höher an als andere, aber für unter 10€/Tag essen wäre mir eine härtere Einschränkung als aufs Auto zu verzichten. 

Meine Alltagsmobilität erfolgt mit Fahrrädern / ebikes. Davon hab ich soviele und dazu soviele Ersatzteile auf Lager, dass das für 10-20 Jahre ohne größere Neukäufe reichen müsste.

Ich geb heute relativ viel Geld für Konsum und Luxus aus und das ist auch okay so, ich muss kein Frugalist sein.

Aber ich halte meine "notwendigen Kosten" so gering wie mir sinnvoll möglich.
 

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Sapine

Falls Du mietfrei wohnst, fehlt noch die Grundsteuer. Sonst die Miete

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wpapifo
vor 12 Stunden von Cepha:

KV+PV, freiwillig gesetzlich versichert zum Mindestbetrag: ca. 230€/Monat

Das scheint mir etwas zu niedrig zu sein. Bei der BKK firmus als eine der günstigsten Kassen sind es ca. 260€/Monat (PV mit 2 Kindern).

 

vor 12 Stunden von Sapine:

Falls Du mietfrei wohnst, fehlt noch die Grundsteuer. Sonst die Miete

Bei Zahlung von Hausgeld dürfte es auf das Fehlen der Grundsteuer hinauslaufen.

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Wishmueller

FGKV kostet mich aktuell 274 Euro bei der HKK (auch noch eine der günstigeren), nächstes Jahr dann mindestens 290 Euro (inkl. Anstieg Mindestbemessunggrenze und Kinderlosenzuschlag Pflege +0,3%). Dabei noch nicht berücksichtigt ist eine mögliche Anhebung ( oder Senkung :lol:) des Zusatzbeitrages.

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OttoKleinanleger
· bearbeitet von OttoKleinanleger
vor 14 Stunden von Cepha:


Ich hab zwar eine Partnerin, habe aber überwiegend die Ausgaben wie ein Single, da getrennte Wohnungen. (Bei Urlaub, Auto und Garten gibt es Synergien). Zusammenziehen wäre natürlich auch eine Option, aber halt auch keine finanzielle Unabhängigkeit, von daher betrachte ich dieses Szenario nicht. ;-)

Hausgeld 330€/Monat 
Rundfunkgebühren, Strom, Internet/Handyvertrag, Privathaftpflicht, Auslands-KV, Kleingarten ca. 90€/Monat
KV+PV, freiwillig gesetzlich versichert zum Mindestbetrag: ca. 230€/Monat
Mobilität: ca. 50€/Monat 
Lebensmittel + Hygiene und sonstige Verbrauchsmaterialien: ca. 400€/Monat

Sicherheitszuschlag: 100€/Monat
---
Summe: 1200€/Monat

Mobilität ist evtl. zu schön gerechnet, ich bin 1/3 Besitzer eines PKW, beteilige mich aber nur bei größeren Reparaturen zu diesem Anteil und natürlich an den Treibstoffkosten (ultra billig, weil CNG), den Rest erkaufe ich mir dafür, dass ich mich um die Fahrräder kümmere. Aber irgendwann wäre ein Neukauf fällig oder halt teilAuto. Die Frage ist halt, ob ein Auto in meinem Fall zur Basisabsicherung nötig ist.

Lebensmittel setze ich evtl. höher an als andere, aber für unter 10€/Tag essen wäre mir eine härtere Einschränkung als aufs Auto zu verzichten. 

Meine Alltagsmobilität erfolgt mit Fahrrädern / ebikes. Davon hab ich soviele und dazu soviele Ersatzteile auf Lager, dass das für 10-20 Jahre ohne größere Neukäufe reichen müsste.

Ich geb heute relativ viel Geld für Konsum und Luxus aus und das ist auch okay so, ich muss kein Frugalist sein.

Aber ich halte meine "notwendigen Kosten" so gering wie mir sinnvoll möglich.
 


Kaum gibt man seine eigenen Zahlen Preis, schon kommt wieder wer daher und nöld rum. Sorry vorab! :)

Gibt deine Eigentumswohnung denn das Zusammenziehen her? Ich könnte mir vorstellen, dass ein eventueller Verkauf, auch nach der recht kurzen Zeit, im aktuellen Zinsumfeld zu Verlusten führt, von den Kaufnebenkosten mal ganz abgesehen.
Sapine hat ja schon angemerkt, dass die Grundsteuer fehlt. Wie schaut es mit Rücklagen für die Wohnung aus? Hausgeld ist ja nur für das Gemeinschaftseigentum und manchmal zu gering bemessen? Ich würde da schon je nach Substanz zwischen 0,50€ und 1,50€ pro m2 rechnen.

Hausgeld scheint inkl. Heizung zu sein, wenn Strom, Internet und Versicherungen mit sehr, sehr günstigen 90€ zu Buche schlage, oder? Wie schaut das aus, wenn du den ganzen Tag daheim bist? Kommt das dann vom Strom her noch hin?

KV+PV ist schon lange nicht mehr bei 230€. Die Mindestbemessungsgrundlage ist bei 1318,33€. Ich unterstelle jetzt einfach mal Single, keine Kinder. Dann sind es 14% ermäßt KK, 3% Zusatz-Durchschnitt und 4,2% PV. Da bist dann bei ca. 280€.

Die Mobilität mit eigenem Auto halte ich für zu niedrig angesetzt, du hast ja selbst kleinere Zweifel. Auch hier musst du die Ersatzbeschaffung mit einbeziehen. Bezüglich Fahrräder kann ich schlecht abschätzen, was für Kosten e-Bikes verursachen. Es kommt auch darauf an, ob die nur für die Alltagsmobilität da sind oder auch fürs Hobby. Bei letzterem sind Klamotten und Verschleiß schon ein Kostenthema, wobei du ja vorgesort hast und lange von der Ersatzteil-Dividende zehren kannst. ;)

Dinge des Täglichen Bedarfs kommt so grob hin, wobei wenn du von 10€/Tag für Lebensmittel ausgehst, finde ich 100€ für andere Dinge etwas knapp.

Was mit noch fehlt, sind allgemeine Ersatzbeschaffungen (z.Bsp. elektronische Geräte, Hausrat usw...), Gesundheitskosten (Zähne, Augen, Zipperlein und Schlangenöl) und ganz wichtig, ein Budget für "Soziales", sprich Freizeitaktivitäten jenseits des Partners. Ich glaube nicht, dass das durch den Sicherheitszuschlag alles abgedeckt ist.

Allgemein ertappe ich mich selbst, dass ich Substanz als selbstverständlich ansehe und da einen Black-Spot habe, was Ersatzkosten angeht. Man plant ja auf Jahrzehnte, da sind auch vorab getätigte, kostensenkende Maßnahmen irgend wann mal aufgebraucht.

Aber gut, dass man sich mit seinen eigenen Basis-Kosten beschäftigt und diese nicht nur erfühlt.

 

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Belgien
vor 13 Stunden von Cepha:


Ich muss kein Frugalist sein.

 

In die Richtung Frugalismus geht die Finanzplanung allerdings schon. 1200€ "vershoppt" allein meine +1 alle zwei Wochen für Schuhe/Kleidung/Accessoires und empfindet sich dabei als höchst sparsam ;)

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s1lv3r
vor 12 Minuten von Belgien:

In die Richtung Frugalismus geht die Finanzplanung allerdings schon. [...]

 

Naja, er sagt ja nicht, dass er nicht 1200€ im Monat in Schuhe "vershoppt". Die Aussage ist nur, dass das Fixum für die lebensnotwendigen Kosten bewusst niedrig gehalten wird. Das ist so gesehen natürlich ziemlich schlau, da er mit einem großen Anteil an variablen Kosten dann viel Puffer/Flexibilität in den Ausgaben hat und eine ziemlich hohe Erfolgswahrscheinlichkeit bei seiner Entnahme erreichen kann.

 

Andererseits ist diese Vorgehensweise natürlich nicht für jederman etwas. Und das so niedrig aussehende Budget funktioniert auch nur, weil er einen Teil seines Vermögens in eine Eigentumswohnung umgewandelt hat, die in der Betrachtung dann aber nicht eingeschlossen ist. So gesehen könnte man natürlich sagen es ist eine Milchmädchenrechnung ...

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The Statistician
Am 17.10.2026 um 20:50 von Beginner81:

Klar wird es die nächste Zeit "schwierig", aber wenn die "Zwiebel" der Bevölkerungspyramide mal nach oben weggewandert ist - ergo die Babyboomer weggestorben - wird es wahrscheinlich wieder besser.

Das ist ein Trugschluss. Die Verrentung der Boomer sorgt lediglich für einen spürbaren Anstieg der Kosten für das System (sofern man nichts merklich anpasst), da sich hierdurch der Anteil der Rentner spürbar erhöht. Wenn die Boomer dann mal ableben, wird der Anteil der Rentner bzw. der Ü67 Gruppe nicht sinken, tendenziell eher weiter leicht zunehmen. Die höheren Kosten bleiben anschließend weiterhin bestehen.

 

Einen Ausfall sollte man nicht annehmen, das macht für mich grundlegend keinen Sinn. Ist eher eine Frage der Lastenverteilung der ansteigenden Kosten im Zuge einer älteren Demographie. Es ist aus meiner Sicht aber sinnvoll bei der Rente von einem geringeren Rentenniveau auszugehen und nicht vom Status Quo mit 48%. Persönlich nehme ich +/- 40% an.

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Cepha
· bearbeitet von Cepha
vor 2 Stunden von wpapifo:

Das scheint mir etwas zu niedrig zu sein. Bei der BKK firmus als eine der günstigsten Kassen sind es ca. 260€/Monat (PV mit 2 Kindern).

 

Bei Zahlung von Hausgeld dürfte es auf das Fehlen der Grundsteuer hinauslaufen.

 

Okay, war quick&dirty Suche bei KV/PV, zahl ich ja aktuell anders.

Grundsteuer hab ich in der Tat vergessen, weil bisher noch nie bezahlt. Hatte das mal abgeschätzt und fand es hier bei meiner Wohnung in DD nicht sonderlich tragisch, hab die Zahl aber wieder vergessen.

Naja, definitiv Ausgaben, die da sind und die Summer erhöhen werden. Hatte ja auch 100€ Reserve einkalkuliert.

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Cepha
vor einer Stunde von s1lv3r:

 

Naja, er sagt ja nicht, dass er nicht 1200€ im Monat in Schuhe "vershoppt". Die Aussage ist nur, dass das Fixum für die lebensnotwendigen Kosten bewusst niedrig gehalten wird. Das ist so gesehen natürlich ziemlich schlau, da er mit einem großen Anteil an variablen Kosten dann viel Puffer/Flexibilität in den Ausgaben hat und eine ziemlich hohe Erfolgswahrscheinlichkeit bei seiner Entnahme erreichen kann.

 

Vor allem ermöglicht es mir das, die Basiskosten bis zur Rente mit einer überschaubaren Summe risikoarm anzulegen. 
Wenn man dann davon ausgeht, dass meine Rente diese Fixkosten auch im Alter decken wird kann man die Volatilität im Depot eben entsapnnter in Kauf nehmen, Was soll da noch groß passieren, außer das der Lebensstadard eben temporär mal geringer als gewohnt ist. Pleite gehen ist zumindest mathematisch nicht möglich und ob ich 3% oder 4% vom aktuellen(!) Depotwert entnehme ist für die Überlebenswahrscheinlichkeit des Depots egal (nicht für die künftige Entwicklung natürlich)
 

 

vor einer Stunde von s1lv3r:

 

Andererseits ist diese Vorgehensweise natürlich nicht für jederman etwas. Und das so niedrig aussehende Budget funktioniert auch nur, weil er einen Teil seines Vermögens in eine Eigentumswohnung umgewandelt hat, die in der Betrachtung dann aber nicht eingeschlossen ist. So gesehen könnte man natürlich sagen es ist eine Milchmädchenrechnung ...

Der Kauf der ETW hat mich tatsächlich erstmal die finanzielle Freiheit gekostet, Mathematisch war ich mit meinem Modell aus sicher angelegten Fixkosten/Rente und ewiges Depot vor einem Jahr fürs den flexiblen Konsum schon etwas besser dran als ein Bürgergeldempfänger und das auf ewig. Selbst der Verkauf jetzt würde grob geschätzt 50.000€ verlorene Kosten bedeuten. In Bezug auf FI war es eine dumme Entscheidung, ich hatte trotzdem Lust darauf und bereue es auch nicht.

Die Rechnungen und Überlegungen vieler Leute passen für mich überhaupt nicht. Mit 1 Million Euro Gesamtvermögen wäre ich z.B. sofort finanziell frei und das sogar auf aktuellen Konsumniveau, das überdurchschnittlich sein dürfte. 250.000 RK1 für meine Basisausgaben bis zur Rente, 250k in der Immobilie, 500k im Depot zur flexiblen Entnahme mit 4% (vom Depotwert) pro Jahr. Fertig. Ne (schlechte) bAV hab ich auch noch, die seh ich als reinen Risikopuffer. da braucht es auch keinen hoch komplizierten Rechner.

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Der Heini
vor 9 Minuten von Cepha:

ob ich 3% oder 4% vom aktuellen(!) Depotwert entnehme ist für die Überlebenswahrscheinlichkeit des Depots egal

Versteh ich nicht. Das ist doch ein gewaltiger Unterschied.

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Cepha
· bearbeitet von Cepha
vor 2 Stunden von OttoKleinanleger:



Gibt deine Eigentumswohnung denn das Zusammenziehen her?

Ja. Ihre auch. Wir haben beide 3 Zi wohnungen.

Zitat

 

Ich könnte mir vorstellen, dass ein eventueller Verkauf, auch nach der recht kurzen Zeit, im aktuellen Zinsumfeld zu Verlusten führt, von den Kaufnebenkosten mal ganz abgesehen.

Die Bude ist geschätzt 230k wert.

Meine Kosten sind ca. 290k gewesen, 10k davon schreibe ich mir mal gut für Ausgaben, die in der Mietwohnung ggf. auch erforderlich gewesen wären.
 

 

 

Zitat

 

Sapine hat ja schon angemerkt, dass die Grundsteuer fehlt.

Ja

Zitat

 

Wie schaut es mit Rücklagen für die Wohnung aus? Hausgeld ist ja nur für das Gemeinschaftseigentum und manchmal zu gering bemessen? Ich würde da schon je nach Substanz zwischen 0,50€ und 1,50€ pro m2 rechnen.

 

 

Sind 1,20€/m² als monatliche Kosten und vorhanden als Rücklage sind ca. 100€/m², die Heizung war gerade neu und ist schon abgezogen. Denkmalgeschützter Altbau Baujahr 1900, da ist das alles etwas teurer.

 

 

Zitat

 


Hausgeld scheint inkl. Heizung zu sein, wenn Strom, Internet und Versicherungen mit sehr, sehr günstigen 90€ zu Buche schlage, oder? Wie schaut das aus, wenn du den ganzen Tag daheim bist? Kommt das dann vom Strom her noch hin?

So viel dürfte das nicht ausmachen. Plane noch Steckersolar, auch das senkt die Fixkosten :-)

 

 

Zitat

 


KV+PV ist schon lange nicht mehr bei 230€. Die Mindestbemessungsgrundlage ist bei 1318,33€. Ich unterstelle jetzt einfach mal Single, keine Kinder. Dann sind es 14% ermäßt KK, 3% Zusatz-Durchschnitt und 4,2% PV. Da bist dann bei ca. 280€.

da war meine Recherche offenbar fehlerhaft. Hatte mich schon gewundert.

 

 

Zitat

 


Die Mobilität mit eigenem Auto halte ich für zu niedrig angesetzt, du hast ja selbst kleinere Zweifel. Auch hier musst du die Ersatzbeschaffung mit einbeziehen. Bezüglich Fahrräder kann ich schlecht abschätzen, was für Kosten e-Bikes verursachen. Es kommt auch darauf an, ob die nur für die Alltagsmobilität da sind oder auch fürs Hobby. Bei letzterem sind Klamotten und Verschleiß schon ein Kostenthema, wobei du ja vorgesort hast und lange von der Ersatzteil-Dividende zehren kannst. ;)

 

Ich mach fast alles mit fahrrädern und hab soviele davon, dass das auf ewig reicht, Reifen, Schläuche,, alter natürlich... Aber radfahren und auch meine Speed-Pedelec sind super billig, weil ich alles da dran selber mache inkl das Akku löten. Ist ein Spezialfall.
Auto ist aktuell für mich krass billig (ohne Abschreibung), Neubeschaffung müsste dann aus dem Konsumbudget erfolgen. ich brauche es nicht zwingend, hab auch noch nie ein eigenes Auto besessen.

ich beteilige mich, weil es aktuell bequemer ist als teilAuto (und tatsächlich billiger für die Urlaubsfahrten)

 

 

Zitat

 

Dinge des Täglichen Bedarfs kommt so grob hin, wobei wenn du von 10€/Tag für Lebensmittel ausgehst, finde ich 100€ für andere Dinge etwas knapp.

Ich esse gerne hochwertig. Würde ich ungern aufgeben, wenn ich nicht muss. (ich muss auch nicht alleine in einer 3 Zi Wohnung wohnen)

 

 

Zitat

 

Was mit noch fehlt, sind allgemeine Ersatzbeschaffungen (z.Bsp. elektronische Geräte, Hausrat usw...), Gesundheitskosten (Zähne, Augen, Zipperlein und Schlangenöl) und ganz wichtig, ein Budget für "Soziales", sprich Freizeitaktivitäten jenseits des Partners. Ich glaube nicht, dass das durch den Sicherheitszuschlag alles abgedeckt ist.

Das ist Konsum. Natürlich ist das auch wichtig

 

 

Zitat

 

Allgemein ertappe ich mich selbst, dass ich Substanz als selbstverständlich ansehe und da einen Black-Spot habe, was Ersatzkosten angeht. Man plant ja auf Jahrzehnte, da sind auch vorab getätigte, kostensenkende Maßnahmen irgend wann mal aufgebraucht.

Aber gut, dass man sich mit seinen eigenen Basis-Kosten beschäftigt und diese nicht nur erfühlt.
 

Ich hab noch einen "Notgroschen" von 30.000€, was für manche  hier sicherlich irrational viel ist.

Solche nicht planbaren Ausgaben wären daraus zu entnehmen und in guten Jahren dann aus Depoterträgen wieder zu befüllen.

den Notgroschen zähle ich nicht zu meiner Geldanlage und er liegt auch nur als eigener Geldmarktfonds "dumm herum".

MfG

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leviathan73
vor 25 Minuten von Cepha:

Ich hab noch einen "Notgroschen" von 30.000€, was für manche  hier sicherlich irrational viel ist.

Solche nicht planbaren Ausgaben wären daraus zu entnehmen und in guten Jahren dann aus Depoterträgen wieder zu befüllen.

den Notgroschen zähle ich nicht zu meiner Geldanlage und er liegt auch nur als eigener Geldmarktfonds "dumm herum".

MfG

Finde ich überhaupt nicht irrational. Es ist gut für die Nerven damit eine der besten Investitionen überhaupt ohne den Anspruch zu erheben, ein Investition zu sein. List sich alles durchdacht.

Am 16.10.2026 um 17:01 von Der Heini:

Ich denke,das kommt austomatisch, mit Berufseinstig wollte ich einfach viel verdienen, zumindest in naher Zukunft. Irgendwann spart man dann fürs Alter, an FU (also frühen Ausstieg) hab ich nie gedacht, 60 war immer das früheste gedachte Alter.

Aber FU war für mich auch eher fu** you, ich muss nicht mehr jeden Kunden annehmen.

ich sehe das als ehemaliger Angesteller sehr ähnlich. Erstens war das Ziel zu Beginn einfach richtig viel Asche zu machen. An Altersvorsorge hatte ich keine Überlegung "verschwendet". Glücklicherweise konnte ich nicht so schnell meine Ausgabe steigern, dass sie den Einkommenszuwächsen Schritt halten konnte. Also kam das Sparen von allein. Das fu** you money ist für einen Angestellten ebenso wichtig. Da geht es nicht mehr darum, sich die Kunden aussuchen zu können, sondern um die Möglichkeit sich nicht für jeden Arbeitgeber prostituieren zu müssen. Und letztendlich ist genau das FU, zumindest für mich. Nur leider kam die Erkenntnis viel später. Das war bei mit auch nicht geplant ;-)

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor einer Stunde von Cepha:

....

 

 

Ich hab noch einen "Notgroschen" von 30.000€, was für manche  hier sicherlich irrational viel ist.

Solche nicht planbaren Ausgaben wären daraus zu entnehmen und in guten Jahren dann aus Depoterträgen wieder zu befüllen.

den Notgroschen zähle ich nicht zu meiner Geldanlage und er liegt auch nur als eigener Geldmarktfonds "dumm herum".

MfG

Nicht die Höhe des Notgroschens ist irrational, sondern der Umstand, dass dieser nicht zur Geldanlage zählt. Das ist natürlich auch wieder eine schöne Möglichkeit, sich selbst zu belügen.

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Beginner81
vor 1 Stunde von The Statistician:
Am 17.10.2026 um 20:50 von Beginner81:

Klar wird es die nächste Zeit "schwierig", aber wenn die "Zwiebel" der Bevölkerungspyramide mal nach oben weggewandert ist - ergo die Babyboomer weggestorben - wird es wahrscheinlich wieder besser.

Das ist ein Trugschluss. Die Verrentung der Boomer sorgt lediglich für einen spürbaren Anstieg der Kosten für das System (sofern man nichts merklich anpasst), da sich hierdurch der Anteil der Rentner spürbar erhöht. Wenn die Boomer dann mal ableben, wird der Anteil der Rentner bzw. der Ü67 Gruppe nicht sinken, tendenziell eher weiter leicht zunehmen. Die höheren Kosten bleiben anschließend weiterhin bestehen.

 

Einen Ausfall sollte man nicht annehmen, das macht für mich grundlegend keinen Sinn. Ist eher eine Frage der Lastenverteilung der ansteigenden Kosten im Zuge einer älteren Demographie. Es ist aus meiner Sicht aber sinnvoll bei der Rente von einem geringeren Rentenniveau auszugehen und nicht vom Status Quo mit 48%. Persönlich nehme ich +/- 40% an.


Hab mal KIs "mitdiskutieren" lassen. B-)

ChatGPT:
"Der erste Beitrag enthält einen berechtigten Gedanken: Wenn die Babyboomer sterben, sinkt die Zahl der Rentner zunächst wieder. Dadurch könnte sich die demografische Belastung der Rentenversicherung teilweise entspannen.

Allerdings sind die nachfolgenden Generationen deutlich kleiner. Deshalb ist nicht zu erwarten, dass sich das Verhältnis zwischen Rentnern und Beitragszahlern automatisch wieder auf das frühere Niveau verbessert. Die Alterung der Bevölkerung ist ein strukturelles Problem, das über den Babyboomer-Effekt hinausgeht.

Der zweite Beitrag erkennt das richtig, formuliert aber zu kategorisch, dass der Anteil der Rentner nicht sinken werde und die höheren Kosten dauerhaft bestehen blieben. Tatsächlich kann sich die demografische Situation nach dem Höhepunkt der Babyboomer-Welle durchaus vorübergehend verbessern. Wie stark, hängt unter anderem von Geburten, Zuwanderung und Lebenserwartung ab.

Auch ein langfristiges Rentenniveau von 40 Prozent ist eine vorsichtige persönliche Planungsannahme, aber keine gesicherte Prognose. Die tatsächliche Entwicklung hängt wesentlich davon ab, wie die Politik auf die steigenden Kosten reagiert.

Fazit: Der erste Beitrag unterschätzt das langfristige Problem, der zweite den möglichen demografischen Entlastungseffekt. Eine teilweise Verbesserung nach dem Ausscheiden der Babyboomer ist denkbar. Eine Rückkehr zu den günstigen Verhältnissen früherer Jahrzehnte ist damit jedoch keineswegs garantiert. Ein Kollaps der gesetzlichen Rente folgt daraus ebenfalls nicht zwangsläufig."

Gemini:
"Beitrag 1 beschreibt zutreffend das Ende der akuten Krisenphase. Zwischen 2030 und 2045 erlebt das Rentensystem seinen historischen Stresstest, wenn die geburtenstarken Boomer schlagartig von Einzahlern zu Beziehern werden. Ist dieser demografische "Bauch" weggestorben, stoppt die rasante Talfahrt. Das System wird tatsächlich wieder besser im Sinne von weniger turbulent, da die nachfolgenden Generationen konstantere Geburtenraten aufweisen. Das Rentensystem findet wieder in ruhigeres Fahrwasser.

Beitrag 2 ergänzt dies um die entscheidende langfristige Realität: Nach der Boomer-Krise kehren wir nicht zum alten Status quo zurück. Das Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentnern stabilisiert sich lediglich auf einem dauerhaft angespannteren Niveau. Die strukturellen Kosten bleiben hoch. Ein Systemausfall ist zwar ausgeschlossen, da das Umlageverfahren durch Beiträge und Steuerzuschüsse stets ausgeglichen wird, jedoch sinkt unweigerlich die Auszahlungsquote, um die Belastung der jüngeren Generationen tragbar zu halten.

Die pragmatische Schlussfolgerung aus Beitrag 2 bleibt somit der Goldstandard für die private Finanzplanung. Das System übersteht den Boomer-Schock und stabilisiert sich danach, jedoch auf einem niedrigeren Versorgungslevel. Wer für die eigene Altersvorsorge konservativ mit einem reduzierten Rentenniveau von etwa 40 Prozent plant, zieht aus der kombinierten Betrachtung beider Beiträge die genau richtige Konsequenz."

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leviathan73
vor einer Stunde von Schwachzocker:

Nicht die Höhe des Notgroschens ist irrational, sondern der Umstand, dass dieser nicht zur Geldanlage zählt. Das ist natürlich auch wieder eine schöne Möglichkeit, sich selbst zu belügen.

Das ist natürlich richtig. Allerdings finde ich das hier nicht so negativ, weil er so das Risiko verringert. Natürlich nur das Risiko, dass ihm das Geld ausgeht. Das Risiko den Konsum künstlich zu begrenzen, erhöht er natürlich. 

 

An der Stelle wird dann doch die Höhe des Notgroschens relevant. Wenn Du ihn in Bezug auf das Gesamtvermögen in den Skat drücken kannst, ist es kein Thema. Aber eben nur dann.

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chirlu
vor 2 Stunden von Der Heini:
vor 2 Stunden von Cepha:

ob ich 3% oder 4% vom aktuellen(!) Depotwert entnehme ist für die Überlebenswahrscheinlichkeit des Depots egal

Versteh ich nicht. Das ist doch ein gewaltiger Unterschied.

 

Du kannst auch 10% jedes Jahr entnehmen oder 90%. Es bleibt immer etwas übrig.

 

Natürlich fällt dann der Entnahmebetrag fast jedes Jahr ab. Aber das war ja nicht das Thema.

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s1lv3r
· bearbeitet von s1lv3r
vor 3 Stunden von Cepha:

Die Rechnungen und Überlegungen vieler Leute passen für mich überhaupt nicht. Mit 1 Million Euro Gesamtvermögen wäre ich z.B. sofort finanziell frei und das sogar auf aktuellen Konsumniveau, das überdurchschnittlich sein dürfte.

Das hängt wohl ganz eindeutig an einer nicht vorhandenen gemeinsamen Definition von "Gesamtvermögen". Für mich rechne ich Gesamtvermögen mit ggf. vorhandenen Immobilien und den Barwerten von etwaigen bereits erworbenen Rentenansprüchen. Dann ist 1 Million Gesamtvermögen - je nach Alter, Lebensstil und Sicherheitsbedürfnis - gerade mal ausreichend. Ein Frugalist mit mittlerer Risikobereitschaft dürfte damit hinkommen. ;)

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t.klebi
vor 14 Minuten von s1lv3r:

Dann ist 1 Million Gesamtvermögen - je nach Alter, Lebensstil und Sicherheitsbedürfnis - gerade mal ausreichend. Ein Frugalist mit mittlerer Risikobereitschaft dürfte damit hinkommen. ;)

3-4% realer Nachsteuerrendite sind für viele Menschen locker ausreichend, um ihren Lebensstandard zu halten. Da muss man gewiss kein Frugalist sein. 
Wenn man dann noch mit Kapitalverzehr rechnet, wird es selbst mit gehobeneren Ansprüchen unproblematisch. 

Die Barwerte von Rentenansprüchen einzubeziehen, verkompliziert die Betrachtung aber unnötig. 

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s1lv3r
vor 2 Minuten von t.klebi:

Die Barwerte von Rentenansprüchen einzubeziehen, verkompliziert die Betrachtung aber unnötig. 

Wenn man das in gar keiner Form berücksichtigt, ist halt die Gefahr relativ hoch, dass zwei User (z.B. ein Cepha und ein Der Heini) komplett aneinander vorbei reden. :lol:

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leviathan73
vor 2 Minuten von s1lv3r:

Wenn man das in gar keiner Form berücksichtigt, ist halt die Gefahr relativ hoch, dass zwei User (z.B. ein Cepha und ein Der Heini) komplett aneinander vorbei reden. :lol:

Hier müsste man allerdings unterscheiden, ob man "normal" in Rente geht oder frühzeitig. Ein Barwert, der erst in 15 oder 20 Jahren real zur Verfügung steht, unterscheidet sich von direkt verfügbaren Cashflows.

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Der Heini
vor einer Stunde von chirlu:

Du kannst auch 10% jedes Jahr entnehmen oder 90%. Es bleibt immer etwas übrig.

Natürlich fällt dann der Entnahmebetrag fast jedes Jahr ab. Aber das war ja nicht das Thema.

Ja natürlich, vom aktuellen Depotwert, da hatte ich das anders interpretiert, mein Fehler. Schwankungen sind ihm dann ja egal.

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