Cepha vor 14 Stunden · bearbeitet vor 13 Stunden von Cepha vor 21 Stunden von Barqu: Das erscheint sehr wenig, insbes. falls Single. Wie ist der Breakdown? Ich hab zwar eine Partnerin, habe aber überwiegend die Ausgaben wie ein Single, da getrennte Wohnungen. (Bei Urlaub, Auto und Garten gibt es Synergien). Zusammenziehen wäre natürlich auch eine Option, aber halt auch keine finanzielle Unabhängigkeit, von daher betrachte ich dieses Szenario nicht. ;-) Hausgeld 330€/Monat Rundfunkgebühren, Strom, Internet/Handyvertrag, Privathaftpflicht, Auslands-KV, Kleingarten ca. 90€/Monat KV+PV, freiwillig gesetzlich versichert zum Mindestbetrag: ca. 230€/Monat Mobilität: ca. 50€/Monat Lebensmittel + Hygiene und sonstige Verbrauchsmaterialien: ca. 400€/Monat Sicherheitszuschlag: 100€/Monat --- Summe: 1200€/Monat Mobilität ist evtl. zu schön gerechnet, ich bin 1/3 Besitzer eines PKW, beteilige mich aber nur bei größeren Reparaturen zu diesem Anteil und natürlich an den Treibstoffkosten (ultra billig, weil CNG), den Rest erkaufe ich mir dafür, dass ich mich um die Fahrräder kümmere. Aber irgendwann wäre ein Neukauf fällig oder halt teilAuto. Die Frage ist halt, ob ein Auto in meinem Fall zur Basisabsicherung nötig ist. Lebensmittel setze ich evtl. höher an als andere, aber für unter 10€/Tag essen wäre mir eine härtere Einschränkung als aufs Auto zu verzichten. Meine Alltagsmobilität erfolgt mit Fahrrädern / ebikes. Davon hab ich soviele und dazu soviele Ersatzteile auf Lager, dass das für 10-20 Jahre ohne größere Neukäufe reichen müsste. Ich geb heute relativ viel Geld für Konsum und Luxus aus und das ist auch okay so, ich muss kein Frugalist sein. Aber ich halte meine "notwendigen Kosten" so gering wie mir sinnvoll möglich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine vor 13 Stunden Falls Du mietfrei wohnst, fehlt noch die Grundsteuer. Sonst die Miete Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
wpapifo vor 1 Stunde vor 12 Stunden von Cepha: KV+PV, freiwillig gesetzlich versichert zum Mindestbetrag: ca. 230€/Monat Das scheint mir etwas zu niedrig zu sein. Bei der BKK firmus als eine der günstigsten Kassen sind es ca. 260€/Monat (PV mit 2 Kindern). vor 12 Stunden von Sapine: Falls Du mietfrei wohnst, fehlt noch die Grundsteuer. Sonst die Miete Bei Zahlung von Hausgeld dürfte es auf das Fehlen der Grundsteuer hinauslaufen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller vor 1 Stunde FGKV kostet mich aktuell 274 Euro bei der HKK (auch noch eine der günstigeren), nächstes Jahr dann mindestens 290 Euro (inkl. Anstieg Mindestbemessunggrenze und Kinderlosenzuschlag Pflege +0,3%). Dabei noch nicht berücksichtigt ist eine mögliche Anhebung ( oder Senkung ) des Zusatzbeitrages. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OttoKleinanleger vor 59 Minuten · bearbeitet vor 58 Minuten von OttoKleinanleger vor 13 Stunden von Cepha: Ich hab zwar eine Partnerin, habe aber überwiegend die Ausgaben wie ein Single, da getrennte Wohnungen. (Bei Urlaub, Auto und Garten gibt es Synergien). Zusammenziehen wäre natürlich auch eine Option, aber halt auch keine finanzielle Unabhängigkeit, von daher betrachte ich dieses Szenario nicht. ;-) Hausgeld 330€/Monat Rundfunkgebühren, Strom, Internet/Handyvertrag, Privathaftpflicht, Auslands-KV, Kleingarten ca. 90€/Monat KV+PV, freiwillig gesetzlich versichert zum Mindestbetrag: ca. 230€/Monat Mobilität: ca. 50€/Monat Lebensmittel + Hygiene und sonstige Verbrauchsmaterialien: ca. 400€/Monat Sicherheitszuschlag: 100€/Monat --- Summe: 1200€/Monat Mobilität ist evtl. zu schön gerechnet, ich bin 1/3 Besitzer eines PKW, beteilige mich aber nur bei größeren Reparaturen zu diesem Anteil und natürlich an den Treibstoffkosten (ultra billig, weil CNG), den Rest erkaufe ich mir dafür, dass ich mich um die Fahrräder kümmere. Aber irgendwann wäre ein Neukauf fällig oder halt teilAuto. Die Frage ist halt, ob ein Auto in meinem Fall zur Basisabsicherung nötig ist. Lebensmittel setze ich evtl. höher an als andere, aber für unter 10€/Tag essen wäre mir eine härtere Einschränkung als aufs Auto zu verzichten. Meine Alltagsmobilität erfolgt mit Fahrrädern / ebikes. Davon hab ich soviele und dazu soviele Ersatzteile auf Lager, dass das für 10-20 Jahre ohne größere Neukäufe reichen müsste. Ich geb heute relativ viel Geld für Konsum und Luxus aus und das ist auch okay so, ich muss kein Frugalist sein. Aber ich halte meine "notwendigen Kosten" so gering wie mir sinnvoll möglich. Kaum gibt man seine eigenen Zahlen Preis, schon kommt wieder wer daher und nöld rum. Sorry vorab! Gibt deine Eigentumswohnung denn das Zusammenziehen her? Ich könnte mir vorstellen, dass ein eventueller Verkauf, auch nach der recht kurzen Zeit, im aktuellen Zinsumfeld zu Verlusten führt, von den Kaufnebenkosten mal ganz abgesehen. Sapine hat ja schon angemerkt, dass die Grundsteuer fehlt. Wie schaut es mit Rücklagen für die Wohnung aus? Hausgeld ist ja nur für das Gemeinschaftseigentum und manchmal zu gering bemessen? Ich würde da schon je nach Substanz zwischen 0,50€ und 1,50€ pro m2 rechnen. Hausgeld scheint inkl. Heizung zu sein, wenn Strom, Internet und Versicherungen mit sehr, sehr günstigen 90€ zu Buche schlage, oder? Wie schaut das aus, wenn du den ganzen Tag daheim bist? Kommt das dann vom Strom her noch hin? KV+PV ist schon lange nicht mehr bei 230€. Die Mindestbemessungsgrundlage ist bei 1318,33€. Ich unterstelle jetzt einfach mal Single, keine Kinder. Dann sind es 14% ermäßt KK, 3% Zusatz-Durchschnitt und 4,2% PV. Da bist dann bei ca. 280€. Die Mobilität mit eigenem Auto halte ich für zu niedrig angesetzt, du hast ja selbst kleinere Zweifel. Auch hier musst du die Ersatzbeschaffung mit einbeziehen. Bezüglich Fahrräder kann ich schlecht abschätzen, was für Kosten e-Bikes verursachen. Es kommt auch darauf an, ob die nur für die Alltagsmobilität da sind oder auch fürs Hobby. Bei letzterem sind Klamotten und Verschleiß schon ein Kostenthema, wobei du ja vorgesort hast und lange von der Ersatzteil-Dividende zehren kannst. Dinge des Täglichen Bedarfs kommt so grob hin, wobei wenn du von 10€/Tag für Lebensmittel ausgehst, finde ich 70€ für andere Dinge etwas knapp. Was mit noch fehlt, sind allgemeine Ersatzbeschaffungen (z.Bsp. elektronische Geräte, Hausrat usw...), Gesundheitskosten (Zähne, Augen, Zipperlein und Schlangenöl) und ganz wichtig, ein Budget für "Soziales", sprich Freizeitaktivitäten jenseits des Partners. Ich glaube nicht, dass das durch den Sicherheitszuschlag alles abgedeckt ist. Allgemein etrappe ich mich selbst, dass ich Substanz als selbstverständlich ansehe und da einen Black-Spot habe, was Ersatzkosten angeht. Man plant ja auf Jahrzehnte, da sind auch vorab getätigte, kostensenkende Maßnahmen irgend wann mal aufgebraucht. Aber gut, dass man sich mit seinen eigenen Basis-Kosten beschäftigt und diese nicht nur erfühlt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Belgien vor 49 Minuten vor 13 Stunden von Cepha: Ich muss kein Frugalist sein. In die Richtung Frugalismus geht die Finanzplanung allerdings schon. 1200€ "vershoppt" allein meine +1 alle zwei Wochen für Schuhe/Kleidung/Accessoires und empfindet sich dabei als höchst sparsam Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r vor 29 Minuten vor 12 Minuten von Belgien: In die Richtung Frugalismus geht die Finanzplanung allerdings schon. [...] Naja, er sagt ja nicht, dass er nicht 1200€ im Monat in Schuhe "vershoppt". Die Aussage ist nur, dass das Fixum für die lebensnotwendigen Kosten bewusst niedrig gehalten wird. Das ist so gesehen natürlich ziemlich schlau, da er mit einem großen Anteil an variablen Kosten dann viel Puffer/Flexibilität in den Ausgaben hat und eine ziemlich hohe Erfolgswahrscheinlichkeit bei seiner Entnahme erreichen kann. Andererseits ist diese Vorgehensweise natürlich nicht für jederman etwas. Und das so niedrig aussehende Budget funktioniert auch nur, weil er einen Teil seines Vermögens in eine Eigentumswohnung umgewandelt hat, die in der Betrachtung dann aber nicht eingeschlossen ist. So gesehen könnte man natürlich sagen es ist eine Milchmädchenrechnung ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag