sedativ Sonntag um 14:27 vor 31 Minuten von PEOPLES: Nur die 50€ zweimal im Jahr sind nicht mehr der fette Hebel, der dein Portfolio anschiebt. Sicher. Aber es geht da vielleicht auch ums Prinzip und ein allgemeines Mindset: Hier ist es der Flug, nachher das etwas teurere Restaurant, dann das bessere Hotel oder das größere Auto. Mit der Zeit läppern sich dann die ständigen Upgrades zu einer stattlichen Summe. Und der Hebel wirkt dabei in zwei Richtungen: Einmal gewöhnt man sich schleichend an höhere, irgendwann durch die Kapitalerträge zu deckenden Lebenshaltungskosten, zum anderen wächst das Vermögen durch die geringere Sparquote langsamer. Und beides führt letztlich dazu, dass man sich weiter von der Finanziellen Freiheit entfernt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
edan Sonntag um 14:28 Ich habe das Ziel noch nicht ganz erreicht, bin jetzt aber an einem Punkt, an dem ich das Ziel sowieso erreiche. Wahrscheinlich würde ich im Notfall schon mit dem Vermögen auskommen. Dadurch setzt bereits jetzt ein sehr beruhigendes Gefühl ein. Habe mir alles selbst erarbeitet und hatte mit weltweit gestreuten ETFs an der Börse nicht den einen Glückstreffer. Dennoch war ich auf diese Lawine nicht vorbereitet und habe erstmal ungläubig auf das Depot geschaut. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini Sonntag um 14:52 vor 18 Minuten von edan: Ich habe das Ziel noch nicht ganz erreicht, bin jetzt aber an einem Punkt, an dem ich das Ziel sowieso erreiche. Wahrscheinlich würde ich im Notfall schon mit dem Vermögen auskommen. Dadurch setzt bereits jetzt ein sehr beruhigendes Gefühl ein. Habe mir alles selbst erarbeitet und hatte mit weltweit gestreuten ETFs an der Börse nicht den einen Glückstreffer. Dennoch war ich auf diese Lawine nicht vorbereitet und habe erstmal ungläubig auf das Depot geschaut. Warte mal ab, wenn es 2008 wird. Dann erinnerst du dich an die ganzen Crash-Propheten (hab ich ja hundertmal gesagt und jetzt recht). Anschließend hast du ein Problem mit: vor 20 Minuten von edan: Wahrscheinlich würde ich im Notfall schon mit dem Vermögen auskommen. Dann kann dein Vermögen noch so hoch sein, aber kommst du dann auch gut mit der Hälfte des Vermögens gut klar? Ich sehe da das psychologisch größte Problem. Einige werden daher nie eine hohe Aktienquote besitzen und lieber die Opportunitätskosten ignorieren und dafür wenig Drawdowns sehen. Habe auch einige Zeit benötigt, um mehr Risiko zu gehen. Hat sich natürlich die letzten Jahre gelohnt, aber Zukunft kennt keiner. -> Psychologie des Anlegers. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli Sonntag um 15:22 vor 1 Stunde von PEOPLES: "Gestern" war Freitag, oder? Bei mir ist da nur rot, irgendwas mache ich falsch Ehrlich gesagt kann ich solche Aussagen aktuell nicht nachvollziehen. Und ich beziehe mich hier ausdrücklich nicht (nur) auf Dich. Ich habe jetzt schon mehrfach "in den Medien" gelesen, dass das bisherige Jahr 2026 nicht schön und der September 2026 geradezu katastrophal sei. Ich kann das absolut nicht nachvollziehen. Sowohl der annualisierte TTWRoR als auch IZF stehen bei mir für YTD 2026 bei über 13% und der September war auch noch positiv. Und ich mache nicht viel außer jeden Monat stumpf ETFs nachzukaufen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
edan Sonntag um 16:07 @Heini Ich bin eine zeitlang 100% Aktien ETFs gefahren, momentan gönne ich mir 3 Jahresausgaben außerhalb des Aktienmarkts, die Aktienquote liegt dabei immer noch bei, >90%. Vor dem Ausstieg würde ich auf 5 Jahre Cash gehen. Klar kann jederzeit ein Crash kommen und an den Nerven zehren. Ich bin unter 50 Jahre und mein Job ist relativ sicher für die nächsten 5 Jahre. Jedes weitere Jahr in Arbeit wirkt mehrfach, vereinfacht dargestellt: 1x Jahresausgabe decke ich 1x Jahresausgabe durchschnittlicher Zugewinn Depot 1x Jahresausgabe investiere ich Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker gestern um 07:44 Uhr vor 16 Stunden von Holgerli: ... Ich habe jetzt schon mehrfach "in den Medien" gelesen, dass das bisherige Jahr 2026 nicht schön und der September 2026 geradezu katastrophal sei. Ich kann das absolut nicht nachvollziehen.... War vielleicht das Klima gemeint? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leviathan73 gestern um 09:44 Uhr vor 1 Stunde von Schwachzocker: War vielleicht das Klima gemeint? Ja, das Börsenklima ;-) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r gestern um 11:58 Uhr · bearbeitet gestern um 12:00 Uhr von s1lv3r Am 11.10.2026 um 11:01 von Der Heini: Die Auftragslage wird schwieriger, aber ich mache weiter so lange ich noch gutes Einkommen habe. Das Gefühl haben ja irgendwie viele in letzter Zeit ... das können denke ich gleich mehrere Faktoren sein: negative gesamtwirtschaftliche Entwicklungen kommen bei den Selbstständigen eben oft als erstes an, im WPF werden ja auch überdurchschnittlich viele White-Collar-Jobs haben, die im Moment eben auf Grund von KI etc. stark von Umbrüchen betroffen sind. Wenn das Gefühl stimmt und sich die Wirtschaftslage wirklich nachhaltig eintrüben sollte, hat man natürlich wahrscheinlich viel richtig gemacht, wenn man in den vergangenen fetten Jahren eine hohe Sparquote hingelegt hat. (Die manch anderer vielleicht in der Vergangenheit als unvernünftig/zwanghaft belächelt hat ...) Auch wenn man noch nicht völlig finanziell frei ist, ist ja allein der Zwischenschritt von "Wenn ich irgendwie mit irgendwas noch 500 oder 1000€ im Monat verdiene werde ich schon hinkommen ..." dann schon eine echte mentale Entlastung, sobald die Zeiten härter werden. Es bleibt auf jeden Fall spannend, was die Zukunft bringen wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
wertomat gestern um 15:27 Uhr · bearbeitet gestern um 15:34 Uhr von wertomat vor 3 Stunden von s1lv3r: Das Gefühl haben ja irgendwie viele in letzter Zeit ... das können denke ich gleich mehrere Faktoren sein: negative gesamtwirtschaftliche Entwicklungen kommen bei den Selbstständigen eben oft als erstes an, im WPF werden ja auch überdurchschnittlich viele White-Collar-Jobs haben, die im Moment eben auf Grund von KI etc. stark von Umbrüchen betroffen sind. Wenn das Gefühl stimmt und sich die Wirtschaftslage wirklich nachhaltig eintrüben sollte, hat man natürlich wahrscheinlich viel richtig gemacht, wenn man in den vergangenen fetten Jahren eine hohe Sparquote hingelegt hat. (Die manch anderer vielleicht in der Vergangenheit als unvernünftig/zwanghaft belächelt hat ...) Auch wenn man noch nicht völlig finanziell frei ist, ist ja allein der Zwischenschritt von "Wenn ich irgendwie mit irgendwas noch 500 oder 1000€ im Monat verdiene werde ich schon hinkommen ..." dann schon eine echte mentale Entlastung, sobald die Zeiten härter werden. Es bleibt auf jeden Fall spannend, was die Zukunft bringen wird. Neben dem Gesamtwirtschaftlichen Faktoren sehe ich noch einen weiteren: Wer mit Anfang 30 Vollgas gibt mit dem Ziel der finanziellen Unabhängigkeit, brennt für die Sache, weiss wofür er arbeitet, und gibt alles, weil es ein recht klares Ziel vor Augen gibt. Wer 20 Jahre später die finanzielle Unabhängigkeit fast oder ganz ereicht hat, arbeitet vielleicht weiter weil es Spaß macht - aber auch im Bewusstsein, aufhören zu können, wenn es keinen Spaß mehr macht. Da fällt es dann manchmal schwieriger, die Extrameile zu gehen für Arbeit. Eine für sich selbst optmale work-life-Balance wird wichtiger. Und klar, wir haben viel Erfahrung im Job und vieles geht damit einfacher: aber manchmal wird es vielleicht auch schon dann schwierig, wenn man unbewusst ausstraht. das man nicht mehr bereit ist, die Extrameile zu gehen. Weil (bei Selbständiigen) Kunden das merken, wenn man nicht mehr so viel mitreissenden Enthusiasmus ausstrahlt etc. Das kann gerade bei denen, die schon recht weit sind, noch oben drauf kommen. Heute ist bei mir genau so ein Tag gewesen. Bin gerade mit der Arbeit fertig, und hatte den ganzen Tag den Eindruck, es ist mir alles ein bischen egaler. Ich selbst würde vermutlich merken, dass ich an der einen oder anderen Stelle exakter hätte arbeiten können, zum Glück haben meine Kunden nicht die hohen Ansprüche an meine Arbeit die ich selbst habe. Ähnliche Wirkung hat, dass ich von anderen Leuten höre, dass Sie mit ü50 einfach nicht mehr die Motivation haben, sich auf neue Technologien einzulassen und voll einzuarbeiten - das hat gar noch gar nichts mit den Technologien an sich zu tun, sondern mindestens genauso viel mit der eigenen Lebensphase Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller gestern um 16:14 Uhr vor 41 Minuten von wertomat: Neben dem Gesamtwirtschaftlichen Faktoren sehe ich noch einen weiteren: Wer mit Anfang 30 Vollgas gibt mit dem Ziel der finanziellen Unabhängigkeit, brennt für die Sache, weiss wofür er arbeitet, und gibt alles, weil es ein recht klares Ziel vor Augen gibt. Vermag ich mir ja nur sehr schwer vorzustellen, dass finanzielle Unabhängigkeit dann das Ziel ist, weswegen (oder wofür) man im Job dann "brennt".... und ob das dem Job selber dann zuträglich ist..... Aber wer weiß, jeder Jeck ist anders, oder wie sagt man so schön..... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nostradamus gestern um 16:15 Uhr · bearbeitet gestern um 16:15 Uhr von Nostradamus vor 47 Minuten von wertomat: Heute ist bei mir genau so ein Tag gewesen. Bin gerade mit der Arbeit fertig, und hatte den ganzen Tag den Eindruck, es ist mir alles ein bischen egaler. Ich selbst würde vermutlich merken, dass ich an der einen oder anderen Stelle exakter hätte arbeiten können, zum Glück haben meine Kunden nicht die hohen Ansprüche an meine Arbeit die ich selbst habe. Ähnliche Wirkung hat, dass ich von anderen Leuten höre, dass Sie mit ü50 einfach nicht mehr die Motivation haben, sich auf neue Technologien einzulassen und voll einzuarbeiten - das hat gar noch gar nichts mit den Technologien an sich zu tun, sondern mindestens genauso viel mit der eigenen Lebensphase Ich denke auch, dass es primär an der Lebensphase liegt, da ich meine, ähnliches Verhalten der Leute unabhängig von deren Kontostand zu bemerken. ;-) (soweit ich es beurteilen kann) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hattifnatt gestern um 17:20 Uhr vor 1 Stunde von wertomat: dass Sie mit ü50 einfach nicht mehr die Motivation haben, sich auf neue Technologien einzulassen und voll einzuarbeiten - das hat gar noch gar nichts mit den Technologien an sich zu tun, sondern mindestens genauso viel mit der eigenen Lebensphase Ja, wenn man schon Dutzende von Technologie- und fast ebensoviele Projektmanagementmethoden-Wechsel erlebt hat, findet man den neuesten "heißen ScheiXXX" schon nicht mehr so wahnsinnig cool wie die jüngeren Kollegen vor 59 Minuten von Nostradamus: Ich denke auch, dass es primär an der Lebensphase liegt, da ich meine, ähnliches Verhalten der Leute unabhängig von deren Kontostand zu bemerken. ;-) (soweit ich es beurteilen kann) Das ist schon auch ein Faktor - aber wenn man genügend "Fuck-You-Money" hat, wird es wohl schon noch verstärkt Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini vor 17 Stunden · bearbeitet vor 16 Stunden von Der Heini vor 14 Stunden von Wishmueller: Vermag ich mir ja nur sehr schwer vorzustellen, dass finanzielle Unabhängigkeit dann das Ziel ist, weswegen (oder wofür) man im Job dann "brennt".... und ob das dem Job selber dann zuträglich ist..... Doch als Selbstständiger ist das eines der zentralen Ziele. Wer das nicht von Anfang an auf der Liste hatte, hat eben später Probleme. Warum gibt es so viele Selbstständige, die mit 50 merken, Scheiße, bis zur "Rente" wird es eng und dann im Alter richtige Probleme bekommen. Da wird eben nicht die GRV zwangsweise von klein an aufgebaut. Bestenfalls sind noch Rentenversicherungen eingezahlt worden, die aber dann inflationsbereinigt gar nicht mehr so gut aussehen. Versicherungen sind für das Alterskapital eben suboptimal. vor 18 Stunden von s1lv3r: negative gesamtwirtschaftliche Entwicklungen kommen bei den Selbstständigen eben oft als erstes an, Sehe ich momentan auch bei unseren Lieferanten, da wird extrem viel abgebaut. Eine Großzahl an Produkten wird einfach nicht mehr hergestellt und geliefert. Da müssen wir uns neue Zulieferer suchen. Das steht nicht in der Presse, aber es werden dann auch einfach keine neuen Mitarbeiter eingestellt und so die Firmen geschrumpft über Jahre. Alles außerhalb KI und was damit zu tun hat, geht bergab. Da helfen auf lange Sicht auch nicht die kurzfristigen hohen Investitionen des Staates (Rüstung und Infrastruktur usw.). Die Welt verändert sich stark momentan. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller vor 15 Stunden Also ich würde - erst Recht in jüngeren Jahren - "finanzielle Unabhängigkeit" ja bestenfalls als Sekundärziel betrachten, zum einen, weil es eben noch weit weg liegt, zum anderen, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass man mit dem Gedanken als Primärziel wirklich einen guten Job machen kann, egal ob abhängig beschäftigt oder selbstständig. Dass letztere sich noch mehr Gedanken um ihre Altersabsicherung machen (sollten), ist davon natürlich unbenommen. Altersabsicherung würde ich aber nicht mit FU im Sinne des Threads gleichsetzen. Aber vielleicht irre ich mich da ja auch, subjektive Wahrnehmung und so...... Ich habe mich mit dem Thema und Gedanken daran jedenfalls sehr lange Zeit nicht beschäftigt, die Option hat sich für mich dann erst später "ergeben", nachdem andere "typischere" Lebensverläufe (Eigentum, ggfls. Family) eben nicht zustande gekommen sind. .... ich war aber auch über viele Jahre nicht mehr hier im Forum unterwegs, vielleicht hätte ich Ideen zur FU dann vielleicht auch viel früher entwickelt..... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leviathan73 vor 14 Stunden vor 18 Minuten von Wishmueller: Also ich würde - erst Recht in jüngeren Jahren - "finanzielle Unabhängigkeit" ja bestenfalls als Sekundärziel betrachten, zum einen, weil es eben noch weit weg liegt, zum anderen, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass man mit dem Gedanken als Primärziel wirklich einen guten Job machen kann, egal ob abhängig beschäftigt oder selbstständig. Dass letztere sich noch mehr Gedanken um ihre Altersabsicherung machen (sollten), ist davon natürlich unbenommen. Altersabsicherung würde ich aber nicht mit FU im Sinne des Threads gleichsetzen. Ich hätte es in jüngeren Jahren gar nicht als Ziel angesehen. ich hätte mir auch nicht vorstellen können und wollen, mal nicht mehr zu arbeiten. Da war 100% Fokus darauf, dass Business gut zu machen. Die Kohle war letztendlich nur der Gradmesser dafür, wie gut man war. Heute bin ich viel zu bequem geworden und hätte gar nicht mehr den Antrieb und die Aggressivität wirklich etwas aufzubauen. Vielleicht liegt es auch ein wenig daran, dass es nicht mehr nötig ist. Ich habe früher das "work-life-balance" Konzept für völligen Schwachsinn gehalten. Heute finde ich es geil, aber eben nur auf der Makroebene. In der ersten Lebenshälfte gibst Du Gas und in der zweiten lässt Du es austrudeln. Mit einem normale Job, wo die Upside limitiert ist, würde das sicher anders aussehen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine vor 14 Stunden · bearbeitet vor 14 Stunden von Sapine vor 28 Minuten von Wishmueller: Also ich würde - erst Recht in jüngeren Jahren - "finanzielle Unabhängigkeit" ja bestenfalls als Sekundärziel betrachten, zum einen, weil es eben noch weit weg liegt, zum anderen, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass man mit dem Gedanken als Primärziel wirklich einen guten Job machen kann, egal ob abhängig beschäftigt oder selbstständig. Der Übergang zwischen Altersvorsorge und FU ist meiner Meinung nach fließend. Der Vermögensaufbau begann bei uns mit einer Immobilie und nachdem die flott getilgt wurde, ging es nahtlos in den Vermögensaufbau über. Dabei war mir immer sehr bewusst, dass die Zahl der "produktiven" Jahre im Berufsleben nicht nur von einem selbst abhängen und der eigenen Motivation. Vermögensaufbau und hohe berufliche Motivation habe ich für mich nicht als Gegensatz erlebt, eher im Gegenteil. Ich habe daher auch in dieser Zeit den Vermögensaufbau bereits als Versicherung für ein später sorgenfreies Leben gesehen. Nicht als Hauptziel sondern mehr als eine Art von Versicherung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller vor 14 Stunden vor 6 Minuten von Sapine: Ich habe daher auch in dieser Zeit den Vermögensaufbau bereits als Versicherung für ein später sorgenfreies Leben gesehen. Nicht als Hauptziel sondern mehr als eine Art von Versicherung. Ja, so würde ich das dann auch eher sehen, so macht das ja auch Sinn..... Die Ursprungs-These war ja aber "ich gebe ab 30 beruflich Gas, um dann möglichst früh FU zu sein" Den Ansatz halte ich bestenfalls für fraglich und schlechtestenfalls sogar für bedenklich..... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini vor 14 Stunden vor 35 Minuten von Wishmueller: Also ich würde - erst Recht in jüngeren Jahren - "finanzielle Unabhängigkeit" ja bestenfalls als Sekundärziel betrachten, Warst auch nicht selbstständig, oder? Wobei für mich FU gleich Alterssicherung war. Man kann so schnell in die Insolvenz, auch unverschuldet, abgleiten, da wollte ich früh halbwegs abgesichert sein. Dank gut gelaufener Firma und Börse die letzten Jahre hat das bei mir einige Jahre früher geklappt als berechnet. Jetzt muss ich nur noch die deutsche Psychologie ablegen, daß alles was schiefgehen kann auch bei einem selbst passiert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leviathan73 vor 14 Stunden vor 2 Minuten von Wishmueller: Die Ursprungs-These war ja aber "ich gebe ab 30 beruflich Gas, um dann möglichst früh FU zu sein" Den Ansatz halte ich bestenfalls für fraglich und schlechtestenfalls sogar für bedenklich..... Ich bezweifle, dass das überhaupt funktioniert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leviathan73 vor 13 Stunden vor 41 Minuten von Der Heini: Warst auch nicht selbstständig, oder? Wobei für mich FU gleich Alterssicherung war. Man kann so schnell in die Insolvenz, auch unverschuldet, abgleiten, da wollte ich früh halbwegs abgesichert sein. Dank gut gelaufener Firma und Börse die letzten Jahre hat das bei mir einige Jahre früher geklappt als berechnet. Jetzt muss ich nur noch die deutsche Psychologie ablegen, daß alles was schiefgehen kann auch bei einem selbst passiert. Das ist doch aber ein Nebeneffekt. Der Fokus lag klar auf dem Unternehmen. Als Abfallprodukt ist die FU entstanden. Klar, dafür musstest Du etwas tun. Aber es war nicht das Ziel als solches. Oder? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini vor 13 Stunden vor 41 Minuten von leviathan73: Das ist doch aber ein Nebeneffekt. Der Fokus lag klar auf dem Unternehmen. Als Abfallprodukt ist die FU entstanden. Klar, dafür musstest Du etwas tun. Aber es war nicht das Ziel als solches. Oder? Beides, FU bzw. Altersabsicherung war bei mir von Anfang an mit ein Bereich des Unternehmens, aber nicht der erste Focus. Aber wer als Selbstständiger keinen Plan für das Alter hat und früh dieses mit beachtet, wird viel zu spät anfangen vorzusorgen. Als Angestellter wird man ja quasi automatisch dazu gezwungen durch die GRV. Natürlich ist das Unternehmen der Focus, wenn das nicht ins Laufen kommt, kann man alles andere vergessen. Aber wenn dann größere Gewinne entstehen war nicht das große Auto, die riesige Halle, das große Büro usw. die Hauptintention, sondern eben die Altersvorsorge. Aber als Nebeneffekt, der sich quasi ergibt, ist zu kurz gedacht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leviathan73 vor 12 Stunden vor 13 Minuten von Der Heini: Aber wenn dann größere Gewinne entstehen war nicht das große Auto, die riesige Halle, das große Büro usw. die Hauptintention, sondern eben die Altersvorsorge. Aber als Nebeneffekt, der sich quasi ergibt, ist zu kurz gedacht. Danke für die Erklärung. Wir meinen das gleiche. Ich hatte das wohl zu unklar formuliert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 12 Stunden vor 4 Stunden von Der Heini: Warum gibt es so viele Selbstständige, die mit 50 merken, Scheiße, bis zur "Rente" wird es eng und dann im Alter richtige Probleme bekommen. Da wird eben nicht die GRV zwangsweise von klein an aufgebaut. Genau, so etwas in der Art hatte mir vor einiger Zeit mal mein (selbständiger) Friseur erzählt: Natürlich hat er sich in jungen Jahren auch um die Altersvorsorge gekümmert. So hat ihm z.B. ein Verkäufer eine Lebensversicherung über 50.000DM verkauft. War damals, Anfang/Mitte der 90er eine Menge Geld. Anfang 2002 waren es dann aber "nur noch" 25.000 Euro. Und was heute diese 25.000 Euro wert sind wissen wir alle. Im Prinzip hätte er seitdem jedes Jahr eine LV abschließen müssen. Ich glaube, man sollte hier auch nicht vergessen, welche Möglichkeiten des Lernen und Austauschens das Internet in Bezug auf FU und Altersabsicherung heute bietet, die man von bis vor 15, 20 Jahren gar nicht hatte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES vor 11 Stunden Am 11.10.2026 um 12:22 von Holgerli: Ich kann das absolut nicht nachvollziehen. Sowohl der annualisierte TTWRoR als auch IZF stehen bei mir für YTD 2026 bei über 13% und der September war auch noch positiv. ? Ich hatte mich genau auf EINEN Tag bezogen und das mit einem Smiley garniert. Die Referenz auf ganze Monate oder Jahre kommt von dir. Ich kann das auch nicht nachvollziehen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 10 Stunden Dann hatte ich Dich nicht richtig verstanden und es freut mich, dass es wohl auch bei Dir auf Jahressicht deutlich besser läuft! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag