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Der große Coronavirus-Thread!

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Johny1992
· bearbeitet von Johny1992
vor 6 Stunden von Bast:

Das heisst, wenn jemand an Hepatitis C erkrankt und an Leberversagen verstirbt, ist die Todesursache nur durch eine Obduktion nachweisbar?

Ja, wenn man es genau wissen will.

Normalerweise wird in Deutschland keine Obduktion durchgeführt,  es sei denn man will es genau wissen.  Wenn die Ärzte darauf bestehen sollten, dass es nicht notwendig ist, dann muss man gerichtlich dagegen vorgehen.  Oder privat zahlen 700-2000€. Diese Informationen habe ich von einer Bekannten, die hat Medizinische Sektions- und Präparationsassistentin gelernt und ist mit einem Gerichtsmediziner Verheiratet. 

 

PS: Sonderfälle ausgenommen.

 

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Baddschkappelui
vor 37 Minuten von Johny1992:

Ja, wenn man es genau wissen will.

Normalerweise wird in Deutschland keine Obduktion durchgeführt,  es sei denn man will es genau wissen.  Wenn die Ärzte darauf bestehen sollten, dass es nicht notwendig ist, dann muss man gerichtlich dagegen vorgehen.  Oder privat zahlen 700-2000€. Diese Informationen habe ich von einer Bekannten, die hat Medizinische Sektions- und Präparationsassistentin gelernt und ist mit einem Gerichtsmediziner Verheiratet. 

 

PS: Sonderfälle ausgenommen.

 

Und um ggf. 15% rauszufiltern, die dann nicht an Corona, sondern "mit" Corona gestorben sind, sollten wir also alle Leichname aufschnibbeln. Sorry, für diese Einstellung habe ich aus ethischen Gründen und aus Gründen der Pietät absolut kein Verständnis.

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Madame_Q
vor 31 Minuten von Baddschkappelui:

Und um ggf. 15% rauszufiltern, die dann nicht an Corona, sondern "mit" Corona gestorben sind, sollten wir also alle Leichname aufschnibbeln. Sorry, für diese Einstellung habe ich aus ethischen Gründen und aus Gründen der Pietät absolut kein Verständnis.

Sehe ich genauso.

 

IMHO ist es nur entscheidend, ob Corona ausreicht, damit jemand in Lebensgefahr kommt, völlig egal, ob es "der letzte Tropfen auf den heißen Stein ist".

Aussagen wie "Diese Gruppe Leute wären eh sehr wahrscheinlich dieses oder nächstes Jahr gestorben." finde ich z.B. absolut respektlos gegenüber allen chronisch Kranken. 

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Johny1992
vor 32 Minuten von Madame_Q:

IMHO ist es nur entscheidend, ob Corona ausreicht, damit jemand in Lebensgefahr kommt, völlig egal, ob es "der letzte Tropfen auf den heißen Stein ist".

Aussagen wie "Diese Gruppe Leute wären eh sehr wahrscheinlich dieses oder nächstes Jahr gestorben." finde ich z.B. absolut respektlos gegenüber allen chronisch Kranken. 

Ich bin mir sicher das Corona auch für gesunde Menschen gefährlich werden kann. Und bestimmte Maßnahmen sind auch notwendig und wirksam.  Die Japaner tragen jede Grippesaison Mundschutz.

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odensee
· bearbeitet von odensee
vor 11 Minuten von Johny1992:

Ich bin mir sicher das Corona auch für gesunde Menschen gefährlich werden kann.

Ja. Dann kann diese Teildiskussion ja beendet werden. Danke!

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Merol Rolod
Am 11.11.2020 um 12:26 von Cef:

Ansonsten kann ich allen nur raten:

In Ruhe lesen.

Ich danke ebenfalls für den lesenswerten Link. :thumbsup:

Dank Rolf Dobelli praktiziere ich seit Anfang des Jahres auch erfolgreich die von ihm propagierte News-Diät. Hat mir gerade in diesem Jahr viel Entspannung und freie Zeit eingebracht.

Leider habe ich zu viel der gewonnenen Zeit hier im WPF verbracht. :dumb:

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ImperatoM

Europa hängt bereits in mehr oder weniger starken Shutdowns, auch wenn Deutschland noch halbwegs verschont bleibt. Bleibt das so oder ist es eher die Ruhe vor dem Sturm?

 

Mittelfristig wird uns der Impfstoff wohl die Kohlen aus dem Feuer holen, in der Zwischenzeit können die neuen Schnelltests (-> z.B. NanoRepro AG) ein bisschen das Leben erleichtern. Für ein kurzfristig pessimistisches Szenario spricht aber auch einiges. Klar scheint, dass Weihnachten in den Familien nicht ausfallen wird - da könnten Politiker wohl beschließen, was sie wollten. Wenn Weihnachten als Intergenerationenfest also keine katastrophalen Auswirkungen auf die Intensivstationen haben soll, müssen die Infektionszahlen vorher sinken. Durch den aktuellen Shutdown Light haben wir die wöchentliche Infektionswachstumsrate in Dtl. von rund 50% auf 10% gedrückt. Das ist ein Erfolg, aber deutlich nicht ausreichend, und das weiß auch die Politik.

 

Wenig bekannt ist bisher, dass der Bundestag aktuell über eine wichtige Reform des Infektionsschutzgesetzes berät. Hiermit könnte die Bundesregierung ermächtigt werden, die Pandemiebekämpfung zentral und mit Hilfe von Verordnungen zu steuern. Dies dient meines Erachtens der Vorbereitung eines rechtssichereren (Erfolg unter Verfassungsjuristen umstritten) Shutdowns, der angesichts der Infektionsentwicklung so oder so unvermeidbar erscheint.

 

Dramatisch ist auch die Infektionsentwicklung in den USA. Habt Ihr noch begründete Hoffnung, dass ein größerer Shutdown in Deutschland und den USA nicht notwendig wird?

 

Es wäre wünschenswert, dass dieser Thread frei von politischen Meinungen bliebe und sich auf die Analyse der Wahrscheinlichkeit eines Shutdowns beschränkt.

 

 

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odensee
vor 4 Minuten von ImperatoM:

Europa hängt bereits in mehr oder weniger starken Shutdowns, auch wenn Deutschland noch halbwegs verschont bleibt. Bleibt das so oder ist es eher die Ruhe vor dem Sturm?

Ich weiß nicht, welche Maßnahmen z.B. die Niederlande oder Belgien getroffen haben (ja, kann man googlen). Aber dort scheinen die vor einigen Wochen getroffenen Maßnahmen geholfen zu haben. Bei uns muss man, da die aktuellen Maßnahmen erst knapp zwei Wochen wirken, wohl noch mal abwarten, bevor eine Aussage über die Wirksamkeit getroffen werden kann.

vor 1 Minute von chirlu:

Oh, ein weiterer Corona-Thread!

Tja, die sind halt sehr kontagiös.:rolleyes:

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Bast
vor 34 Minuten von odensee:
vor 35 Minuten von chirlu:

Oh, ein weiterer Corona-Thread!

Tja, die sind halt sehr kontagiös.:rolleyes:

Definitiv exponentielles Wachstum. Ob wohl mittels Notverordnung durch Moderatoren eingegriffen wird?

 

vor 36 Minuten von odensee:

Ich weiß nicht, welche Maßnahmen z.B. die Niederlande oder Belgien getroffen haben (ja, kann man googlen). Aber dort scheinen die vor einigen Wochen getroffenen Maßnahmen geholfen zu haben.

 In Israel ebenso. Tschechien wird man in Kürze sehen. 

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vanity

[mod]

Wer den nächsten Corona-Thread eröffnet, kommt wenigstens für 14 Tage in Quarantäne. Und da wir uns hier im rechtsfreien Raum bewegen, hilft dagegen auch kein Eilantrag beim BVG.

 

Letzte 5 Beiträge in den großen Corona-Thread integriert! 

[/mod]

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ImperatoM
· bearbeitet von ImperatoM
vor einer Stunde von odensee:

 Bei uns muss man, da die aktuellen Maßnahmen erst knapp zwei Wochen wirken, wohl noch mal abwarten, bevor eine Aussage über die Wirksamkeit getroffen werden kann.

Es sind 16 Tage seit der Verkündung vergangen, 11 seit dem offiziellen Inkrafttreten, das dürfte reichen. Die Wochenvervielfachungsrate von aktuell rund 10% wird sich aufgrund der damaligen Maßnahmen jetzt nicht mehr groß ändern. Der Eindruck der Zahlen verstärkt sich beim Blick aus dem Fenster: Shutdown sieht anders aus.

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chirlu

Der Anstieg ist gebremst, im Moment ist Deutschland bei (Pi mal Daumen) konstanten Fallzahlen. Sinken allerdings tun sie nicht.

 

Die Frage ist also: Sind um die 100000 Fälle pro Woche für die nächsten Monate noch „wenig genug“? Oder wollen wir die Zahlen drücken? In dem Fall bräuchten wir schärfere Maßnahmen.

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odensee
vor 16 Minuten von ImperatoM:

Es sind 16 Tage seit der Verkündung vergangen, 11 seit dem offiziellen Inkrafttreten,

Die Differenz von 5 Tagen wurde von einigen nochmal gründlich zum "Party machen" und "Essen gehen" genutzt.

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Joe32

Am MO treffen sich wieder die Bundeskanzlerin und Ihre Minister. Dann wird wieder etwas beschlossen, wer dagegen klagt, könnte vor Gericht Recht bekommen, die kippen das beschlossene Gesetz und und und :rolleyes:

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ImperatoM
· bearbeitet von ImperatoM
vor 5 Minuten von odensee:

Die Differenz von 5 Tagen wurde von einigen nochmal gründlich zum "Party machen" und "Essen gehen" genutzt.

Das wurde gelegentlich behauptet und fand in Einzelfällen sicher auch statt, meiner Beobachtung nach aber eher in Einzelfällen. Wie auch immer: Die 11 Tage seit Inkrafttreten sind für sich genommen nach gängiger Rechnung aber schon lang genug für eine Beurteilung: 4 Tage Inkubationszeit, 2 für den Gang zum Test, 3 für die Testauswertung, 2 für die Ergebnisrückmeldung. Da wird nicht mehr viel neues kommen ohne neue Maßnahmen.

vor 15 Minuten von chirlu:

Der Anstieg ist gebremst, im Moment ist Deutschland bei (Pi mal Daumen) konstanten Fallzahlen. Sinken allerdings tun sie nicht.

Die Frage ist also: Sind um die 100000 Fälle pro Woche für die nächsten Monate noch „wenig genug“? Oder wollen wir die Zahlen drücken?

Leider eher +5 bis +10 Prozent im täglichen Vorwochenvergleich.

Bis Weihnachten müssen die Zahlen runter. Denn dann gibts Kontakte, Kontakte, Kontakte, egal was die Politik beschließt.

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Kezboard

Lt. der letzten Pressekonferenz des RKI sind die Labore am Limit, was die Auswertung der Tests angeht. Vermute daher eine viel größere Dunkelziffer bei den Neuinfektionen - abgesehen von den Fällen, die eh unentdeckt bleiben.

Erste Krankenhäuser melden bereits fehlende Intensivbetten und - was ich viel kritischer finde - fehlendes (weil infiziertes) Personal. Deswegen auch die Meldung vom Gesundheitsminister, im Notfall infiziertes Personal arbeiten zu lassen.

Bin gespannt, wann Europa die Kurve kriegt. An die USA möchte ich gar nicht denken ... :rolleyes:

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alsuna
vor 1 Stunde von ImperatoM:

Das wurde gelegentlich behauptet und fand in Einzelfällen sicher auch statt, meiner Beobachtung nach aber eher in Einzelfällen.

Natürlich rein anekdotisch: Am Mittwochabend kam die Meldung über die Beschlüsse ab Montag. Innerhalb von Stunden waren alle Sport-Slots bis einschließlich Sonntag ausgebucht. "Ausgebucht" hatte es seit Einführung der Slot-Buchungen im Mai noch nicht gegeben. Ich habe in Social Media auch ein paar Mal den Ausdruck "letztes Wochenende in Freiheit" gelesen.

 

vor 1 Stunde von ImperatoM:

Bis Weihnachten müssen die Zahlen runter. Denn dann gibts Kontakte, Kontakte, Kontakte, egal was die Politik beschließt.

Das befürchte ich auch. Das dürfen wir dann alle gemeinsam im Januar und Februar ausbaden. Mit etwas "Glück" gibt's dann einen Lockdown, der diese Bezeichnung auch wirklich verdient.

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Bast
vor 16 Minuten von Kezboard:

Lt. der letzten Pressekonferenz des RKI sind die Labore am Limit, was die Auswertung der Tests angeht. Vermute daher eine viel größere Dunkelziffer bei den Neuinfektionen - abgesehen von den Fällen, die eh unentdeckt bleiben.

Dazu passt die steigende Positivrate der Tests:

image.thumb.png.9aca0fa77180102cf66c87d881b86558.png

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Madame_Q
· bearbeitet von Madame_Q

Durch den Stau in den Labors könnten die Infektionen pro Tag tatsächlich eher Richtung 30000 liegen. 

Auch wenn elf Tage vorbei sind seit dem Lockdown. Erst die nächste Woche wird relativ deutlich zeigen, wo die Reise hin geht. 

Das Vollaufen der Krankenhäuser ist aber jetzt schon nicht mehr zu verhindern. Bevor einer wieder fragt: Ja, etwas Angst habe ich mittlerweile und zwar nicht Angst vor Corona selbst, sondern davor, dass falls nötig die Versorgung in näheren Krankenhäusern nicht mehr möglich ist die nächsten Monate.

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ImperatoM
· bearbeitet von ImperatoM
vor 34 Minuten von Madame_Q:

Durch den Stau in den Labors könnten die Infektionen pro Tag tatsächlich eher Richtung 30000 liegen.

 

Das ist leider auch so ein Mythos, an der realistisch gesehen nicht viel dran ist. Der Probenrückstau wurde zuletzt schon wieder abgebaut. Er betrug in KW 44 gerade einmal 60.000 Tests. Bei acht Prozent Positivquote und verteilt auf 7 Wochentage sind das gerade mal 700 Positive pro Tag, das ist statistisch kaum relevant.

 

Auch eine Verzögerung von Testergebnisse findet durch den Reststau statistisch relevant quasi nicht statt, da die 60T verzögerten Proben gegenüber 1.500T Proben pro Woche gerade einmal 4% ausmachen.

 

Quellen: rki.de

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Madame_Q
vor 23 Minuten von ImperatoM:

 

Das ist leider auch so ein Mythos, an der realistisch gesehen nicht viel dran ist. Der Probenrückstau wurde zuletzt schon wieder abgebaut. Er betrug in KW 44 gerade einmal 60.000 Tests. Bei acht Prozent Positivquote und verteilt auf 7 Wochentage sind das gerade mal 700 Positive pro Tag, das ist statistisch kaum relevant.

 

Auch eine Verzögerung von Testergebnisse findet durch den Reststau statistisch relevant quasi nicht statt, da die 60T verzögerten Proben gegenüber 1.500T Proben pro Woche gerade einmal 4% ausmachen.

 

Quellen: rki.de

Ok.

Danke für die Infos.

Das wüsste ich nicht.

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Bast
· bearbeitet von Bast

In diesem offenen Brief von 60 Schweizer Ökonomen wird ein Lockdown für die Schweiz gefordert und aufgezeigt, warum gesundheitliche Interessen und Ökonomie nicht im Widerspruch stehen:

Zitat

Selbst wenn man einen engen ökonomischen Maßstab anlegt, sind die Gesamtkosten eines gut organisierten Lockdowns kleiner als die der derzeitig geltenden weniger einschränkenden Maßnahmen, insbesondere wenn sich das Virusrasch verbreitet. Diese sind nicht nur ökonomisch desaströs, sondern führen auch zu einer höheren Todesrate.

Zitat

Es scheint ein weitverbreitetes und tiefgreifendes Missverständnis hinsichtlich der ökonomischen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu geben. Oftmals werden Kosten eines Lockdowns in die Argumentation eingebracht, die einen Zielkonflikt zwischen Wirtschaft und Gesundheit voraussetzen. Unserer Meinung nach, und insbesondere für die derzeitige epidemiologische Lage, in der sich die Schweiz aktuell befindet, ist diese Dichotomie falsch: Es gibt keinen Zielkonflikt.

Zitat

Der oftmals übersehene Aspekt dabei ist, dass in einer Situation mit starker Ausbreitung des Virus (wie in der Schweiz heute mit den relativ milden Maßnahmen) die Gesundheitsrisiken zu Vorsorge- bis hin zu Panikreaktionen führen, die ein geregeltes Wirtschaftsleben ebenfalls unmöglich machen. Lieferketten werden ebenfalls durchbrochen, damit wird der Fortbestand von Unternehmen gefährdet, und Arbeitsplätze drohen verlorenzugehen.

Zitat

Daher sprechen wir uns für einen raschen zweiten Lockdown aus (über dessen Struktur, Ausmaß und Dauer Gesundheitsexperten entscheiden sollten), der von starken fiskalischen Maßnahmen flankiert wird: zum Schutz kleiner und mittlerer Unternehmen, zum Schutz gefährdeter Arbeitsplätze und besonders gefährdeter Personen in den am meisten beeinträchtigen Sektoren der Wirtschaft.

https://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/warum-oekonomen-einen-corona-lockdown-in-der-schweiz-wollen-17040194.html

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Gast231208
· bearbeitet von pillendreher

Bayerns Arztpraxen haben seit letzter Woche wieder Grippeimpfstoff:

Keine Impfstoff gegen Corona, aber Bayern hat 550.000 Grippe-Impfdosen in Reserve  https://www.kvb.de/praxis/qualitaet/hygiene-und-infektionspraevention/infektionsschutz/saisonale-influenza/   

Zitat

Grippeimpfstoffe aus der „Bayern-Reserve“ - Bedarfsmeldung  
Sehr geehrte Damen und Herren, 
der Aufruf in den Medien, sich gegen die saisonale Virusgrippe impfen zu lassen, hat in dieser Saison zu einer deutlich gesteigerten Nachfrage nach der Grippeimpfung geführt, die in diesem Maße von keiner Seite her zu erwarten war. Trotz deutlich erhöhter Impfstoffkapazität kommt es vielfach zu einem Versorgungsmangel an Grippeimpfstoffen. Das bayerische Staatsministerium hat im Frühjahr eine Reserve von ca. 550.000 Dosen Grippeimpfstoffe gekauft. Auf unsere Bemühungen im Oktober hin sind nun das Ministerium und der ÖGD an uns herangetreten und stellen diese bayerische Reserve an Grippeimpfstoffen den bayerischen Vertragsärzten doch zur Verfügung.  
Für die Abschätzung des Gesamtbedarfs und um eine gerechte und zeitnahe Verteilung  zu ermöglichen, bitten wir Sie dringend um Ihre baldige Rückmeldung, wie viele Grippeimpfstoff-Dosen Sie noch für Ihre Patienten benötigen. 
Wir bitten Sie hierbei zunächst zu unterscheiden zwischen Patienten der Risikogruppe (Kategorie 1) und den impfwilligen Patienten, die nicht dieser Risikogruppe angehören (Satzungsleistung) (Kategorie 2). 
Kategorie 1: Nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts und des Bundesministeriums für Gesundheit sollen zunächst die Patienten mit gesundheitlichen Risiken geimpft werden. Dazu gehören Seniorinnen und Senioren ab einem Alter von 60 Jahren, Menschen mit chronischen Grunderkrankungen, Schwangere (ab demzweiten Schwangerschaftsdrittel), Bewohner in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie medizinisches Personal und beruflich besonders Gefährdete. 
Kategorie 2: alle übrigen Patienten, welche den Aufforderungen nachkommen und sich impfen lassen möchten, aber nicht unter die genannten Gruppen der Kategorie 1 fallen. 
Bitte kalkulieren Sie in diese Menge auch die Impfstoffdosen für privatversicherte Patienten ein. Darüber hinaus berücksichtigen Sie bitte noch ausstehende Lieferungen der vorbestellten Dosen aus der Bundesreserve. 
Sie haben die Möglichkeit Ihren Bedarf online unter „Meine KVB“ zu erfassen.  
Mit der Erfassung stimmen Sie der ggf. notwendigen Weitergabe Ihrer Daten für die Belieferung an Dritte zu. Um die Versorgung möglichst schnell abwickeln zu können, müssen Sie Ihre Daten in unserer Abfrage online vollständig eintragen. - Bitte achten Sie darauf, dass je Betriebsstättennummer (BSNR; incl. aller Neben-BSNRs) nur eine Bestellung möglich ist. 
Bitte beachten Sie, dass Ihre Praxis bei der Verteilung grundsätzlich nicht berücksichtigt werden kann, sollte die Erfassung Ihrer Angaben unvollständig sein! 
Über das weitere Vorgehen und die Modalitäten der Belieferung mit den Grippeimpfstoffdosen an Ihre Praxis werden wir Sie zeitnah informieren. 
Zudem möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir demnächst mit einer Stichprobenabfrage der geplanten Impfstoffbestellung für die Saison 2021/2022 auf Sie zukommen werden. 

Da die ich nicht zur Patienten-Kategorie 1 gehöre (eigentlich ja doch:  "... sowie medizinisches Personal und beruflich besonders Gefährdete"), werde ich brav warten. ;)

(Und wahrscheinlich die Grippe-Impfung vergessen, wie die letzten Jahre auch (Achtung: keine Empfehlung)).

 

Und noch was von unserem Nachbarland mit ambivalenten Handlungsanweisungen seitens seiner Regierung, was wohl die nächsten Tage in ähnlicher Form auch in Deutschland so umgesetzt werden wird:

Zitat

 

https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Aktuelle-Maßnahmen.html

14. November 2020 Coronavirus - Aktuelle Maßnahmen

COVID-19-Notmaßnahmenverordnung im Detail, die mit 17. November 2020 in Kraft tritt und bis inklusive 6. Dezember 2020 gültig ist.

 

 

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jogo08
vor 38 Minuten von pillendreher:

..., was wohl die nächsten Tage in ähnlicher Form auch in Deutschland so umgesetzt werden wird:

Glaubst du wirklich an Ausgangsbeschränkungen in Deutschland?

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Gast231208
· bearbeitet von pillendreher
vor 9 Minuten von jogo08:

Glaubst du wirklich an Ausgangsbeschränkungen in Deutschland?

Kein Witz- zumindest für Bayern https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/index.htm#landkreise bin ich mir fast sicher (inkl. Schul-Teil-Schließungen), weil die Krankenhäuser in ca. 2 Wochen an ihre Kapazitätsgrenzen kommen werden und die jetzigen Maßnahmen nichts bringen und vielen Mitmenschen (unabhängig von sozialer Schicht, Vermögen und Bildungsgrad) eh alles wurscht ist.

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Gast
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