Jump to content
Chris075

Multi Asset Allokation - Welcher Ansatz sinnvoll?

Recommended Posts

troi65
Posted · Edited by troi65
vor 13 Stunden von Steve777:

Was denkt ihr so?

Setzt ihr gar nicht, etwas oder sehr auf Multi-Asset-Allocation und das vielleicht sogar extrem aufwendig, ähnlich wie Chris?

Nur im "Spieldepot" ist bei mir ( außer Zockersachen ) alles erlaubt.

Das geht von Gold-ETC über  Einzelaktien ( wie z.B. Microsoft ) , Branchenwetten ( Gesundheitsbranche ) , Mischfonds wie  Siemens Balanced  , Faktoren ( Wold Quality Factor ETF  von iShares ) sowie
denselben ( ! ) Pfandbrief -Fonds des TO .

Ob das Multi-Asset ist  oder -  neben dem Langweiler-ETF-Depot -  ein Krämerladen  ?

Mir egal, solange ich damit gut leben kann.

Share this post


Link to post
Der Heini
Posted
vor 13 Stunden von Steve777:

Vielleicht bringen sie gar nichts bis kaum etwas im Vergleich zur simplen "Vanguard All World + Cash"-Variante. Auf der anderen Seiten schließe ich persönlich ein Szenario auch nicht gänzlich aus, in denen Aktien allgemein sehr lange brauchen, bis sie sich wieder erholen und entsprechend mehr Ertrag abliefern als alle anderen Assets.

Tja, das ist dir große Frage- hinterher wissen wirs alle. Aber meine Meinung ist, daß gerade die oben zitierten Consumer Staple und Minimum Volatility Indices im nächsten Crash den Drawdown reduzieren können, ob  und wiehoch kommt auf den Crashgrund an.

vor 13 Stunden von Steve777:

Ich bin gespannt, ob die so oft zitierten Studien von M. Faber, Prof. Weber, Ray Dalio usw. nach der nächsten Krise eher nochmal bestätigt werden oder vielleicht wirklich als "purer Zufall" (weil es damals eben andere Zeiten/Gegebenheiten waren) entlarvt werden. 

Da Zweifel ich dran, da die Konstellation negativer Zinsen und Anleihenblase neben hohem Aktien-Cape so meines Wissen noch nicht da war. Auch Gold ist schon hoch im Kurs, wo sollen die Gelder hin, wenn die Aktien Crashen? Was wenn die Anleihen da  so aufgepumpt werden, daß diese ebenfalls kurzdrauf crashen? Alle in Gold? Dafür ist der Markt vielleicht etwas klein, der Aktien- und Anleihenmarkt ist viel größer. Gold ist nur oft eine Beimischung, nicht das Hauptinvest der Großanleger. Alle in Devisen? Kann ich mir nicht vorstellen, wir sprechen über Milliardensummen.

ICH! denke, beim nächsten Crash gehts heftig runter und dann ganz schnell innerhalb 2 Jahren wieder rauf, da mehr als 2 Jahre die Cashkonten/Anleihekonten nicht gefüllt werden können und die meisten die niedrigen Aktien-Eintiegskurse dann nutzen werden.

 

So ein Gedanke: Vielleicht sind die Aktienkurse (Cape) aber auch garnicht hoch bewertet, da sich das Cape als Kurs zu Gewinn Verhätlnis darstellt und der Kurs aufgrund der Geldmenge heute einfach höher ist, die Gewinne aber nicht so steigen können. Im Verhältnis zum Aktienkurs ist das Geld vielleicht schon weniger wert, quasi eine Inflation in Form der Aktienkurse, auch wenn die normale statistische Inflation momentan niedriger ist, das Geld geht ja nicht in die Marktwirtschaft sondern in die Börsenwirtschaft.

Vielleicht ist die Regression zur Mitte durch die Notenbanken verschoben worden und ein Cape von 26 normal statt dem mittleren Cape von 16.

Share this post


Link to post
Chris075
Posted
vor 49 Minuten von troi65:

Nur im "Spieldepot" ist bei mir ( außer Zockersachen ) alles erlaubt.

 

Guten Morgen,

wie bist Du denn in deinem Anlagedepot aufgestellt?

Findest Du meine Aufteilung schon zu viel des Guten? 

Share this post


Link to post
Steve777
Posted
vor 2 Minuten von Der Heini:

wo sollen die Gelder hin, wenn die Aktien Crashen? Was wenn die Anleihen da  so aufgepumpt werden, daß diese ebenfalls kurzdrauf crashen? Alle in Gold? Dafür ist der Markt vielleicht etwas klein, der Aktien- und Anleihenmarkt ist viel größer. Gold ist nur oft eine Beimischung, nicht das Hauptinvest der Großanleger. Alle in Devisen?

Vielleicht in Rohstoffe? :w00t:

Zumindest ist das aktuell die Assetklasse, die am meisten verpönt ist u. eine sehr lange Durststrecke hinter sich hat.

Share this post


Link to post
Chris075
Posted
vor 5 Minuten von Der Heini:

So ein Gedanke: Vielleicht sind die Aktienkurse (Cape) aber auch garnicht hoch bewertet, da sich das Cape als Kurs zu Gewinn Verhätlnis darstellt und der Kurs aufgrund der Geldmenge heute einfach höher ist, die Gewinne aber nicht so steigen können. Im Verhältnis zum Aktienkurs ist das Geld vielleicht schon weniger wert, quasi eine Inflation in Form der Aktienkurse, auch wenn die normale statistische Inflation momentan niedriger ist, das Geld geht ja nicht in die Marktwirtschaft sondern in die Börsenwirtschaft.

Vielleicht ist die Regression zur Mitte durch die Notenbanken verschoben worden und ein Cape von 26 normal statt dem mittleren Cape von 16.

Ich für meinen Teil bin dieser Meinung. Das Geld muss mittelfristig irgendwo hin. Daher auch der Versuch mit verschiedenen Asset-Klassen einen Ausgleich hinzubekommen.

 

Share this post


Link to post
troi65
Posted · Edited by troi65
vor 25 Minuten von Chris075:

Guten Morgen,

wie bist Du denn in deinem Anlagedepot aufgestellt?

Findest Du meine Aufteilung schon zu viel des Guten? 

Ich glaube kaum , dass es  etwas nützt , wenn ich meine ganzen Aktien , Fonds, etc. Dir an den Kopf schmeiße.

Grs. finde ich - im Gegensatz zu anderen - Deinen Plan in den Postings #28 u. 34 bei der Anlagesumme so schlecht nicht.

Da ist man im Forum weit schlechteres gewöhnt.

Allerdings würde ich um "Consumer Staples " und REITs einen Bogen machen.

Da könnte man anfangen, im Hinblick auf den Einwurf in #37 zu verschlanken.

Über die Sinnhaftigkeit von REITS gibt es hier bereits genügend Diskussionen.

Mich überzeugen sie - wie offene Immo-Fonds - jedenfalls nicht.

 

Share this post


Link to post
Steve777
Posted
Am 21.2.2020 um 16:06 von Chris075:

Dabei werden jeweils zu gleichen Teilen gewichtet:

-          Industrieländeraktien

-          Schwellenländeraktien

-          Schwellenländeranleihen

-          Gold

-          Nahrungsmittelaktien

-          High-Yield-Bonds

-          Immobilienaktien

Vielleicht für den ein oder anderen interessant:

Das "7er Depot" vom FairValue-Magazin hat sich im aktuellen Crash bisher wie folgt geschlagen:

 

21384796_Anmerkung2020-03-21110951.thumb.png.a20778e1a6043f2bc716487f4e25be6c.png

 

Share this post


Link to post
DST
Posted · Edited by DST

Der erhoffte Effekt der EMU-Immobilienaktien geht bisher zwar ins Leere, aber man muss fairerweise dazu sagen, dass der euopäische und weltweite Immobilienmarkt nicht weniger stark abgestürzt sind. Das zeigt meines Erachtens ganz gut das Problem solcher Ansätze, die versuchen von der kürzeren Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen. Nur weil EMU-Immobilienaktien im Dot-Com-Crash gut abgeschnitten heißt das noch lange nicht, dass sie generell crashresistenter als andere Assets sind.

 

Ich halte es für suboptimal, dass dieses Portfolio eigentlich nur auf den letzten 20 Jahren basiert. Ich finde, wenn man schon versucht aus der Vergangenheit zu lernen, dann sollte man auch die längere Historie der Assets berücksichtigen. Macht man das z.B. bei Gold, dann muss man fast zwangsläufig den Sinn dieser Anlage in Frage stellen.

 

Nur mal so als Vergleich: Mein Portfolio (bestehend aus 12 ETFs aktuell) ist deutlich "riskanter" aufgestellt (auf die einzelnen Assets bezogen) als das von FairValue, und hat dennoch aktuell nur einen minimal höheren Drawdown.

 

Auf der anderen Seite sieht man aber auch gut, dass sich manche Phänomene aus den letzten 2 Jahrzehnten tatsächlich wiederholen: EM-Staatsanleihen und Basiskonsumgüter verringern den Drawdown deutlich, was in meinen Augen aber auch unabhängig von der Historie Sinn macht, vor allem wenn man bedenkt, dass die Corona-Krise Nicht-Basiskonsumgüter relativ stark trifft.

Share this post


Link to post

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now

×
×
  • Create New...