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Bärenbulle

Ruhe in Frieden - Die Covid-Opfer unter den Unternehmen

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stagflation
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Aus dem Beschluss der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 19. Januar 2021:

Zitat

Die Insolvenzantragspflicht für Geschäftsleiter von Unternehmen, die einen Anspruch auf die Gewährung finanzieller Hilfeleistungen im Rahmen staatlicher Hilfsprogramme zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie haben und rechtzeitig einen entsprechenden, aussichtsreichen Antrag gestellt haben, wird bis Ende April ausgesetzt.

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Baddschkappelui
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Am 18.1.2021 um 14:42 von Holgerli:

Bei Maredo geht so langsam das Licht aus: Nachdem man im Frühjahr schon viele Mitarbeiter gekündigt hat, hat man nun auch den Rest entlassen und es macht erstmal nur noch eine Rumpfmanschaft in der Verwaltung weiter.

Grund: starke LIquiditätsprobleme, weil der Staat wohl keine Hilfen zahle.

Nunja, die Maredo-Pleite hat aber wenig mit Covid19 zu tun. Ist für mich nachvollziehbar, dass der Staat in diesem Fall keinen Cent in ein Konstrukt bezahlt, dass schon vor Covid gescheitert war.

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Schildkröte
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Zur Abwechslung erwischt es mal keine Klitsche oder Dinosaurier, sondern einen (selbsternannten) Global Player:

Zitat

Seit mehreren Jahren steckt das chinesische Konglomerat HNA Group nach einer weltweiten Expansion in einer prekären Schieflage. Die Corona-Krise und die Reiseflaute haben ihm den Rest gegeben. Jetzt zieht der Staat den Stecker.

Quelle: NZZ

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OceanCloud
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HNA ist auch Mehrheitseigentümer des Flughafens Frankfurt Hahn

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Schildkröte
Posted · Edited by Schildkröte

Ist zwar keine Pleitemeldung. Allerdings habe ich keinen passenderen Thread gefunden und für viele Pleitekandidaten dürfte das sicher relevant sein:

Zitat

Wegen der coronabedingten Schließungen hatte C&A im April seine Miete einbehalten. Das war nicht rechtens, hat nun das Landgericht München entschieden.

Hier der vollständige FAZ-Artikel.

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Kezboard
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Auch von SPON: Wie Corona Existenzen vernichtet - Laden zu, Haus und Altersvorsorge weg

 

Was ich so die letzten Tage in diversen Meldungen mitbekommen habe: die von der Bundesregierung zugesagten Hilfszahlungen werden wohl sehr schleppend ausgezahlt, vor allem an kleine Mittelständler, während über Großkonzerne das Füllhorn ausgeschüttet wird. D.h. viele sind mit ihrem Privatvermögen in Vorleistung getreten, um ihre Angestellten und/oder laufende Kosten zu bezahlen. Je länger der Lockdown dauert, desto eher sind hier die Reserven erschöpft. Was am Ende bleibt, sind dann vermutlich leere Ladenlokale in den Innenstädten, während die potenzielle Kundschaft bequem von zu Hause bei Amazon bestellt.

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PapaPecunia
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Der Leerstand wird mittlerweile zunehmend optisch sichtbar. Allerdings irritiert mich eher, wie relativ (!) wenig bisher passiert ist.

Überlegt mal, wenn uns vor einem Jahr jemand gesagt hätte, dass bestimmte Branchen komplett ein Jahr ausfallen (Discos, Events) und viele andere über Monate - welche Insolvenzzahlen hätten wir angenommen? Ich möchte nicht zu zynisch klingen, aber angesichts dessen ist in den Bereichen Event, Tourismus und Gastro bisher extrem wenig los gewesen.

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Wegerich
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Viele kleine Firmen/Gaststätten wird man erst bemerken, wenn sie nicht mehr öffnen. Über die wird nicht berichtet, die haben keine Lobby.

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Holgerli
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vor 39 Minuten von PapaPecunia:

Ich möchte nicht zu zynisch klingen, aber angesichts dessen ist in den Bereichen Event, Tourismus und Gastro bisher extrem wenig los gewesen.

Ja, weil die Aussetzung der Pflicht einen Insolvenzantrag zu stellen bis EndeApril zum x-ten Mal verlängert wurde.

Was mich eher wundert ist, dass die vielen kleinen Ladenbesitzer und Gewerbetreibenden so ruhig bleiben.

 

vor 30 Minuten von Wegerich:

Viele kleine Firmen/Gaststätten wird man erst bemerken, wenn sie nicht mehr öffnen.

Wobei ich bei den Gaststätten nicht wirklich glaube, dass die dauerhaft zu bleiben.

Ja, die Betreiber die schließen mussten stehen vor den Ruinen ihrer Existenz. Ich vermute aber, dassganz schnell wieder neue Gaststätten offen machen werden .

Vermissen wird man nur seine Lieblings-Kneipe oder sein Liebnigs-Restaurant, wenn da ein anderer, weniger guter Laden drin ist.

Bei kleinen Geschäften mit höheren Anlaufkosten wird das m.M.n ganz anders sein.

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Puschel
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vor 5 Stunden von Wegerich:

Viele kleine Firmen/Gaststätten wird man erst bemerken, wenn sie nicht mehr öffnen. Über die wird nicht berichtet, die haben keine Lobby.

 

In der Tat und dazu kommt das kleine,Inhabergeführte Geschäfte in keiner Statistik auftauchen, diese verschwinden leise und lautlos. Ich glaube auch nicht das dafür schnell neue Geschäfte entstehen werden. Ein Jahr Stillstand hat bei vielen die Finanzdecke so stark beansprucht da wird es schwer mit der Anschubfinanzierung und das Banken nach Corona das Geld mit dem Gieskannenprinzip verleihen ? Wohl eher nicht.
 

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stagflation
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Fry's Electronics stellt den Geschäftsbetrieb ein: http://frys.com/

Zitat

After nearly 36 years in business as the one-stop-shop and online resource for high-tech professionals across nine states and 31 stores, Fry’s Electronics, Inc. (“Fry’s” or “Company”), has made the difficult decision to shut down its operations and close its business permanently as a result of changes in the retail industry and the challenges posed by the Covid-19 pandemic.

 

Fry's betreibt in den USA IKEA-große Kaufhäuser für Elektronik, Computer und alles was dazu gehört. Siehe auch: https://en.wikipedia.org/wiki/Fry's_Electronics

 

Quelle: https://blog.fefe.de/?ts=9ec88393

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Holgerli
Posted · Edited by Holgerli

Wobei ja zumindest der Wikipedia-Artikel von 2019 spricht, wenn es um erste Schließungsgerüchte aufgrund lange leerer Regale geht.

 

Hier ein weiteres Opfer:

430 Arbeitsplätze: Czech Airlines vor Entlassung aller Angestellten

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