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el_Mare

Lehren aus der (Corona) Krise

Empfohlene Beiträge

Joe32
vor 8 Stunden von Marklam:

Viel Erfolgt:)

Wie groß ist denn der Kredit im Vergleich zum Depot? Welcher Zinssatz und welche Laufzeit?

Ausführliche Details werden ich dann in den oben genannten Thread schreiben.

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Der Börsinator

Ich hab das in einem anderen Thread gerade gepostet, aber es passt auch gut hierher:

 

Wisst ihr, was gut wäre?

Wenn jeder für sich zwei Depots führen würde durch diese Krise hindurch. Das ist jetzt fast schon zu spät.

Das eine Depot ist das ganz normale, reale und das andere ein virtuelles, in welchem man einfach stur und ohne Nachdenken z.B. sein Buy&Hold durchgezogen hätte mit Sparplan/regelmäßigen Käufen/Rebalancen.

In ein paar Jahren müsste man dann vergleichen, ob sich ein großer Vorteil ergeben hätte bei einem der beiden. Falls nicht, wäre das für viele eine der größten Lehren aus diesem Crash.

 

Ich glaube nämlich, dass sehr viele von uns durch diesen Crash ihre ehemals festgelegte Strategie nicht felsenfest durchziehen und wieder in Verführung kommen, abzuschweifen und anderes zu versuchen. Mir ist es zwar nur einmal passiert bisher, aber das reicht, dass auch ich wieder erkenne, wie schwer es ist, sich an den Plan zu halten.

Kommt das noch jemanden bekannt vor?

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InvestNiffler
Am 9.4.2020 um 18:20 von Der Börsinator:

Ich bin wirklich saumäßig gespannt, ob dieser meiner Meinung nach viel zu krasse Auschwung zur Zeit wirklich nicht wie ein Kartenhaus zusammenklappt. Sollte das wirklich einigermaßen stabil halten, dann wäre das meine nächste Lehre hier, nämlich dass die Märkte nicht nur unvorhersehbar sind, sondern auch 200% unlogisch, gefaked und selbst in einer Krise nur noch Casino.

Ich glaube es aber erst, wenn das Thema durch ist und bleibe weiter dabei, dass das nicht gut geht, was die FED im Moment macht. Jedoch wie gesagt, man lernt nie aus.

Du projizierst dein "Marktverständnis" und die Zusammenhänge die du bilden kannst auf den "Markt" (was auch immer das sein mag). Wieso glaubst du wenn es nicht so eintrifft, wie DU es dir vorstellst, dass alles Fake usw. ist? Die Wahrscheinlichkeit ist viel höher, dass deine Schussfolgerungen und gebildeten Zusammenhänge nicht stimmen, sorry.

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McScrooge
Am 9.4.2020 um 18:20 von Der Börsinator:

nämlich dass die Märkte nicht nur unvorhersehbar sind, sondern auch 200% unlogisch, gefaked und selbst in einer Krise nur noch Casino

Ernsthaft: Die Idee kommt Dir jetzt erst..? Das Märkte nicht immer logisch agieren, das ist schon sehr lange der Fall.

Am 9.4.2020 um 09:05 von Der Heini:

Daraus ergibt sich auch eine aktuell völlig andere Herangehensweise, da die Zinsen für die klassische Aktienquote viel zu niedrig sind. Es werden da höhere Quoten verlangt (mind. 60%) damit es funktioniert. Sapine fährt ja auch hohe Quote und kommt damit gut zurecht.

Bin da Deiner Meinung, tendiere aber eher gen 70%, ich war bei über 75%.

Die Frage ist eben genau die, wie man selbst damit zurecht kommt.

Am 9.4.2020 um 18:15 von el_Mare:

Naja, da finde ich dann doch Tagesgeld am besten. Da muss man nichts verkaufen und hat auch keine Verluste. 

Doch, im Tagesgeld hast Du jedes Jahr einen enormen Verlust an Kaufkraft. 

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McScrooge
Am 9.4.2020 um 19:42 von UnDepot:

Kann immer noch ein fallendes Messer sein, dass nur mal kurz aufgeschlagen, hochgesprungen und demnächst vom Küchentisch auf den Fußboden fällt

Kann es, es stört mich aber nicht. Dann bin ich bei -35% zu stark eingestiegen und muss bei -50% dann noch einen Teil nachlegen. Fakt ist aber, dass das auf zehn Jahressich doch vollkommen egal ist. Die meisten finden nie den richtige. Einstieg und stehen am Rand und schauen zu. Das ist ein viel größeres Problem als das berühmte fallende Messer.

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Life_in_the_sun
vor 18 Minuten von McScrooge:

Ernsthaft: Die Idee kommt Dir jetzt erst..? Das Märkte nicht immer logisch agieren, das ist schon sehr lange der Fall.

Märkte sind grundsätzlich logisch. Allerdings muss die Logik des „Marktes“ nicht immer die gleiche Logik aller Marktteilnehmer sein.

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UnDepot
· bearbeitet von UnDepot
18 minutes ago, McScrooge said:

Kann es, es stört mich aber nicht. Dann bin ich bei -35% zu stark eingestiegen und muss bei -50% dann noch einen Teil nachlegen. Fakt ist aber, dass das auf zehn Jahressich doch vollkommen egal ist. Die meisten finden nie den richtige. Einstieg und stehen am Rand und schauen zu. Das ist ein viel größeres Problem als das berühmte fallende Messer.

 

Je nach dem wo der Kurs in 10 Jahren steht ist es nicht egal :-P . Aber ist ja immer dieselbe Diskussion mit demselben gleichen Gefasel in jedem anderen Thread. Im Grunde nur verrückte hier, die immer und immer wieder über denselben Mist reden.

 

Aber ernshaft wie du es machst, ist schon richtig so. Passt.

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McScrooge
· bearbeitet von McScrooge
vor 5 Minuten von UnDepot:

Je nach dem wo der Kurs in 10 Jahren steht ist es nicht egal :-P


Wer davon ausgeht, dass es in zehn Jahren noch schlimmer aussieht und wir keine Erholung erleben, der ist auch in einem Börsenforum falsch aufgehoben und sollte sich eher einer Weltuntergangssekte anschließen ;)

 

vor 5 Minuten von UnDepot:

Aber ist ja immer dieselbe Diskussion mit demselben gleichen Gefasel in jedem anderen Thread. Im Grunde nur verrückte hier, die immer und immer wieder über denselben Mist reden.


Sehr gut zusammengefasst :thumbsup:

Ich hatte es an anderer Stelle schon geschrieben, die Qualität dieses Forums hat schon bessere Zeiten erlebt...

 

vor 11 Minuten von Life_in_the_sun:

Allerdings muss die Logik des „Marktes“ nicht immer die gleiche Logik aller Marktteilnehmer sein.


Die Märkte ergeben sich aus dem nicht immer logischen Handeln der Teilnehmer ;)

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Life_in_the_sun
vor 2 Minuten von McScrooge:

Die Märkte ergeben sich aus dem nicht immer logischen Handeln der Teilnehmer ;)

So kann man es auch formulieren :thumbsup:

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Der Börsinator

Hat hier jemand (20+) Treas. Bonds VOR der Krise im Depot gehabt und hält sie immer noch?

 

Neben Gold scheint mir das die einzig vernünftige Asset-Klasse zu sein, die neben breit gestreuten Aktien Sinn macht und am wenigsten dazu neigt, häufig mit Aktien zu korrelieren.

(viel mehr als EM Bonds z.B. oder auch HY-Anleihen).

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McScrooge

Ich habe immer mal überlegt, mir Treasuries ins Depot zu legen, die Renditen sind mir jedoch zu gering, dafür dass ich noch das Währungsrisiko trage.

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Der Börsinator
vor 1 Stunde von McScrooge:

Renditen sind mir jedoch zu gering,

Es geht rein zur Absicherung des Depots.

Aufgrund des massiven Hebels sind die Extrem-Langläufer sehr verführerisch. 

Man muss nicht viel investieren.

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Der Börsinator
· bearbeitet von Der Börsinator

Heute mal ein etwas anderer Post zum Thema 'Lehren aus der Korona Krise'. Vielleicht hat ja der ein oder andere auch Lust, etwas in diese Richtung zu posten.

 

Meine Familie u. ich  haben die Zeit an Ostern genutzt, um viele Dinge, Erfahrungen und Gedanken, die uns die letzten Wochen durch den Kopf gegangen sind, auf Papier niederzuschreiben.

 

Es ist erstaunlich.

Heraus kam eine kleine Liste, die vielleicht noch größer wird, aber letztendlich Punkte beinhaltet, die unser Leben dann doch etwas ändern werden und das hoffentlich zum Positiven.

 

Auf der Liste befinden sich Dinge, die wir zum Einen als sicher beschlossen haben u. andere, die wir versuchen werden aufgrund 'neuer Erkenntnisse'.

Vielleicht geht es einigen hier ähnlich.

Im Freundeskreis bei uns haben wir auch ähnliche Reaktionen erhalten, die in diese Richtung gehen.

 

Die Lehre aus der Krise ist also für uns auch, noch mehr als vorher zu verstehen, was Sinn hat im Leben und was nicht. Was zählt wirklich? Was ist nur entstanden, weil andere/die Gesellschaft es so macht? Wie wertvoll ist Zeit? Wie wertvoll ist viel Geld?

 

Traurig ist, dass viele Fragen eigentlich selbstverständlich sein sollten für uns Menschen. Aber hr wisst es ja selbst. Es ist nicht so leicht wie man denkt und in so einer Zeit wie jetzt hat der eine oder andere vielleicht wirklich in gewissen Punkten eine Art Erleuchtung oder beschäftigt sich mal intensiv mit seinem Leben und worauf es wirklich ankommt.

 

Sicher ist bei uns, dass ich meine Arbeitszeit sobald es geht um 30% reduzieren werde. Die viele Zeit mit meinen Jungs die letzten Wochen hat mir noch mehr als zuvor die Augen geöffnet. Es ist nicht so, dass mein Job mir keinen Spaß macht, aber mehr als nötig muss nicht sein und wenn ich sehe, dass wir aktuell im Jahr zwischen 20 und 25.000 EUR sparen können, so ist mir klar, dass es das nicht sein muss, sondern die Hälfte davon vollends  reicht. Ich möchte das zumindest solange machen mit der Teilzeit, bis meine Kinder erwachsen sind und sich automatisch ergibt, dass ich weniger Zeit mit ihnen verbringe. Danach kann ich immer noch mehr arbeiten.

 

Im Fitnessstudio möchte ich mich auch abmelden, da ich nun das Joggen für mich entdeckt habe und allgemein merke, dass ich kein Fitnessstudio brauche, um mich fit zu halten. Das mag nur eine nebensächliche Sache sein aber es ist die Summe der kleinen Dinge die man ebenso gemerkt hat die letzten Wochen.

 

Wir werden zudem versuchen, unsere zwei Autos auf eines zu reduzieren.

Ob das so klappt, kann ich zwar noch nicht sicher sagen, aber ich würde mich sehr freuen, da auch dies ein Punkt ist, bei dem ich gemerkt habe dass es einfach nicht sein muss und ich genauso gut mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren kann.

 

Bewusst sind mir auch viele Dinge geworden, für die ich vielmehr dankbar bin als zuvor. Das mag banal klingen, aber dass wir einen Garten haben, in dem sich die Kinder austoben können, ist eine Sache, die ich noch nie als so wertvoll gesehen habe wie jetzt.

 

Ich könnte noch andere Dinge aufzählen, aber ich denke, ihr wisst, was ich meine.

 

Mich würde mal interessieren, ob ihr vielleicht auch ähnliche Gedanken habt?

Lehren müssen ja nicht nur in Bezug auf das Depot entstehen oder?:)

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McScrooge
vor 38 Minuten von Der Börsinator:

 

vor 41 Minuten von Der Börsinator:

Traurig ist, dass viele Fragen eigentlich selbstverständlich sein sollten für uns Menschen. Aber hr wisst es ja selbst. Es ist nicht so leicht wie man denkt und in so einer Zeit wie jetzt hat der eine oder andere vielleicht wirklich in gewissen Punkten eine Art Erleuchtung oder beschäftigt sich mal intensiv mit seinem Leben und worauf es wirklich ankommt.

Sicher ist bei uns, dass ich meine Arbeitszeit sobald es geht um 30% reduzieren werde. Die viele Zeit mit meinen Jungs die letzten Wochen hat mir noch mehr als zuvor die Augen geöffnet.

Den Gedanken finde ich sehr gut, und auch ich als Selbstständiger bin dabei etwas zu entwickeln, wie das für mich möglich ist. Will heißen, worin liegt der Sinn wenn einer 100% und der andere 50% arbeitet, sinnvoller wäre es doch, wenn beide 75% arbeiten, so entsteht nämlich freie Zeit, die alle gemeinsam nutzen können. Die Zeit hat man zum Nachdenken, da man momentan gezwungen ist weniger zu arbeiten und von daher diese Idee wirklich umsetzen sollte. Es gibt ein Leben ohne Arbeit, mit ein Grund warum ich ein Dividenden-Investor geworden bin :rolleyes:

 

Ich stelle fest, dass man auch mit dem Freundeskreis auf vielfältig andere Art kommunizieren kann, so macht das Online-Bier beim Video-Chat fast schon genauso viel Spaß wie das reale.

 

Auch die geplanten nun ausfallenden Urlaube für Mai schmerzen mich, lassen mich aber auch fragen... Muss das sein, soviel unterwegs zu sein?

 

Allerdings gehört auch dazu, dass eben vielen auch die Decke auf den Kopf fällt...

 

 

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Der Börsinator
vor 27 Minuten von McScrooge:

Auch die geplanten nun ausfallenden Urlaube für Mai schmerzen mich, lassen mich aber auch fragen... Muss das sein, soviel unterwegs zu sein?

Auch dem Punkt kann ich zustimmen.

Allgemein haben meine Familie und ich gemerkt, wie viele Dinge eigentlich nicht nötig sind. Einiges ist unnützer Krempel. Man wird durch diesen Krempel nicht glücklicher und oft ist es sogar mehr Stress. Interessant ist wirklich, dass man das erst jetzt in solchen Situationen merkt.

 

Noch was:

Erstaunlich war auch, wie flott Home Office dann doch sehr gut und ohne Einbußen umzusetzen war. Da gab es vor einigen Monaten vom Arbeitgeber noch viele Bedenken. Ich für mich kann sagen, dass ich effektiver arbeite, als jemals zuvor. Vielleicht liegt es daran, dass ich man immer zwar kürzer, aber dann mit viel mehr Energie am PC etc hängt.

 

Sicherlich hat nicht jeder exakt meinen Standpunkt. Ich finde aber, man kann die Zeit jetzt tatsächlich nutzen, um nachzudenken, Neues zu probieren, an Schrauben zu drehen, die vorher nie ein Thema waren. Wenn nicht jetzt was ändern, wann dann? Es mag vielleicht einige Glückspilze geben, bei denen vorher schon alles top war, aber wenn man mal wirklich ehrlich zu sich selbst ist, findet jeder Dinge, die man immer schon etwas hinterfragt hat.

Eine Balance zu finden insgesamt, die passt - das ist jetzt mein Ziel und ich hoffe, dass ich das schaffe.

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Der Heini
vor 3 Stunden von McScrooge:

Den Gedanken finde ich sehr gut, und auch ich als Selbstständiger bin dabei etwas zu entwickeln, wie das für mich möglich ist. Will heißen, worin liegt der Sinn wenn einer 100% und der andere 50% arbeitet, sinnvoller wäre es doch, wenn beide 75% arbeiten, so entsteht nämlich freie Zeit, die alle gemeinsam nutzen können. Die Zeit hat man zum Nachdenken, da man momentan gezwungen ist weniger zu arbeiten und von daher diese Idee wirklich umsetzen sollte. Es gibt ein Leben ohne Arbeit, mit ein Grund warum ich ein Dividenden-Investor geworden bin :rolleyes:

 

Ich stelle fest, dass man auch mit dem Freundeskreis auf vielfältig andere Art kommunizieren kann, so macht das Online-Bier beim Video-Chat fast schon genauso viel Spaß wie das reale.

 

Auch die geplanten nun ausfallenden Urlaube für Mai schmerzen mich, lassen mich aber auch fragen... Muss das sein, soviel unterwegs zu sein?

 

Allerdings gehört auch dazu, dass eben vielen auch die Decke auf den Kopf fällt...

:prost: Da bin ich schon länger als Selbstständiger dran. Schon interessant wie sehr sich dein Post mit meiner Situation deckt. Der ausgefallene Osterurlaub war sogar sehr gut, wir haben Ostern richtig konservativ begangen mit gemeinsamem Kochen, Sport usw.. Ich werde das weiter verfolgen und Urlaube demnächst weiter hinten anstellen. Das spart auch eine Menge Geld bei uns.

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Der Börsinator
· bearbeitet von Der Börsinator
vor 24 Minuten von Der Heini:

Das spart auch eine Menge Geld bei uns.

Diese Feststellung haben wir und auch viele aus dem Bekanntenkreis gemacht.

Manche haben ganz schön blöd geschaut, mit wie wenig Geld man auskommen kann und trotzdem kaum was vermisst.

Das muss nicht bei jedem so sein, aber die Kern-Komponente ist, dass wenn man weniger Möglichkeiten hat, sein Geld auszugeben, dann wirkt sich das natürlich aus.

 

Ich bin daher auch sehr gespannt, wie sich die Menschen nach der Krise verhalten werden diesbezüglich.

Ich halte es wie schonmal erwähnt für nicht ausgeschlossen, dass ein gewisser Teil effektiver konsumiert und nicht so hirnlos und im Überfluss, wie es vorher teils war (auch da muss ich mich selbst an die Nase packen). Die Krise hat so gesehen für einige Menschen sogar ihr Gutes und damit meine ich nicht nur diejenigen, die gut in den Markt gekommen sind bei 20 oder 30% Drawdown:D

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Infocollector
vor 30 Minuten von Der Börsinator:

Ich halte es wie schonmal erwähnt für nicht ausgeschlossen, dass ein gewisser Teil effektiver konsumiert und nicht so hirnlos und im Überfluss, wie es vorher teils war

Die Chancen stehen gar nicht so schlecht - und damit ist es dann Essig mit den vielbeschworenen Nachholeffekten. Vielleicht wird "der Westen" damit ja tatsächlich als Ganzes etwas nachhaltiger. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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Daitan12

Breitbandverbindung ist überlebenswichtig :)

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Bit
Am 14.4.2020 um 18:10 von Infocollector:

Die Chancen stehen gar nicht so schlecht - und damit ist es dann Essig mit den vielbeschworenen Nachholeffekten. Vielleicht wird "der Westen" damit ja tatsächlich als Ganzes etwas nachhaltiger. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

denke sogar das es nach geraumer zeit entgegengesetzt kommen wird da man sich "doch dann mal wieder was gönnt und man sieht wie schnell alles vorbei sein kann. dann lieber jetzt noch schön sich was gönnnen".

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Dr.Akula
Am 14.4.2020 um 13:06 von Der Börsinator:

Heute mal ein etwas anderer Post zum Thema 'Lehren aus der Korona Krise'. Vielleicht hat ja der ein oder andere auch Lust, etwas in diese Richtung zu posten.

 

Meine Familie u. ich  haben die Zeit an Ostern genutzt, um viele Dinge, Erfahrungen und Gedanken, die uns die letzten Wochen durch den Kopf gegangen sind, auf Papier niederzuschreiben.

 

Es ist erstaunlich.

Heraus kam eine kleine Liste, die vielleicht noch größer wird, aber letztendlich Punkte beinhaltet, die unser Leben dann doch etwas ändern werden und das hoffentlich zum Positiven.

 

Auf der Liste befinden sich Dinge, die wir zum Einen als sicher beschlossen haben u. andere, die wir versuchen werden aufgrund 'neuer Erkenntnisse'.

Vielleicht geht es einigen hier ähnlich.

Im Freundeskreis bei uns haben wir auch ähnliche Reaktionen erhalten, die in diese Richtung gehen.

 

Die Lehre aus der Krise ist also für uns auch, noch mehr als vorher zu verstehen, was Sinn hat im Leben und was nicht. Was zählt wirklich? Was ist nur entstanden, weil andere/die Gesellschaft es so macht? Wie wertvoll ist Zeit? Wie wertvoll ist viel Geld?

 

Traurig ist, dass viele Fragen eigentlich selbstverständlich sein sollten für uns Menschen. Aber hr wisst es ja selbst. Es ist nicht so leicht wie man denkt und in so einer Zeit wie jetzt hat der eine oder andere vielleicht wirklich in gewissen Punkten eine Art Erleuchtung oder beschäftigt sich mal intensiv mit seinem Leben und worauf es wirklich ankommt.

 

Sicher ist bei uns, dass ich meine Arbeitszeit sobald es geht um 30% reduzieren werde. Die viele Zeit mit meinen Jungs die letzten Wochen hat mir noch mehr als zuvor die Augen geöffnet. Es ist nicht so, dass mein Job mir keinen Spaß macht, aber mehr als nötig muss nicht sein und wenn ich sehe, dass wir aktuell im Jahr zwischen 20 und 25.000 EUR sparen können, so ist mir klar, dass es das nicht sein muss, sondern die Hälfte davon vollends  reicht. Ich möchte das zumindest solange machen mit der Teilzeit, bis meine Kinder erwachsen sind und sich automatisch ergibt, dass ich weniger Zeit mit ihnen verbringe. Danach kann ich immer noch mehr arbeiten.

 

Im Fitnessstudio möchte ich mich auch abmelden, da ich nun das Joggen für mich entdeckt habe und allgemein merke, dass ich kein Fitnessstudio brauche, um mich fit zu halten. Das mag nur eine nebensächliche Sache sein aber es ist die Summe der kleinen Dinge die man ebenso gemerkt hat die letzten Wochen.

 

Wir werden zudem versuchen, unsere zwei Autos auf eines zu reduzieren.

Ob das so klappt, kann ich zwar noch nicht sicher sagen, aber ich würde mich sehr freuen, da auch dies ein Punkt ist, bei dem ich gemerkt habe dass es einfach nicht sein muss und ich genauso gut mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren kann.

 

Bewusst sind mir auch viele Dinge geworden, für die ich vielmehr dankbar bin als zuvor. Das mag banal klingen, aber dass wir einen Garten haben, in dem sich die Kinder austoben können, ist eine Sache, die ich noch nie als so wertvoll gesehen habe wie jetzt.

 

Ich könnte noch andere Dinge aufzählen, aber ich denke, ihr wisst, was ich meine.

 

Mich würde mal interessieren, ob ihr vielleicht auch ähnliche Gedanken habt?

Lehren müssen ja nicht nur in Bezug auf das Depot entstehen oder?:)


bei mir genau andersrum:

- arbeiten geht vor. Die Familie ist eh an einen gebunden. 
- lieber jetzt viel geld verdienen und später gar nicht mehr auf festes einkommen angewiesen sein

- pumpen gehen ist wichtig. Vom joggen wächst der bizeps nicht

- ein auto teilen käme niemals in frage. Freiheitsverlust sein Vater. 
- garten ist viel zu viel arbeit. 

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ostlert
vor 10 Stunden von Dr.Akula:

bei mir genau andersrum:

- arbeiten geht vor. Die Familie ist eh an einen gebunden
- lieber jetzt viel geld verdienen und später gar nicht mehr auf festes einkommen angewiesen sein

- pumpen gehen ist wichtig. Vom joggen wächst der bizeps nicht

- ein auto teilen käme niemals in frage. Freiheitsverlust sein Vater. 
- garten ist viel zu viel arbeit. 

Das ist wohl ein Irrglaube, die Familie ist mit einem Garten zu vergleichen, du musst ihn/sie pflegen (arbeiten) und dann kann man auch Früchte ernten. Wem das zu viel Arbeit ist, sollte auf beides verzichten. Aus anfänglichen Unkraut werden schnell Dornenbüsche und der Bock wird zum Gärtner. 

 

Man(n) kann schnell viel Geld mit einer schlechten Beziehung verlieren.:-*

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Richie_Rich
· bearbeitet von Richie_Rich

Lektion Nr. 1

Auch im Alter die Aktienquote beim Maximum halten. Die Nationalbanken und Staaten lassen keine schweren Krisen mehr zu. Die Renten Aktien sind sicher. 

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Der Heini
vor 17 Stunden von Dr.Akula:


bei mir genau andersrum:

- arbeiten geht vor. Die Familie ist eh an einen gebunden. 
- lieber jetzt viel geld verdienen und später gar nicht mehr auf festes einkommen angewiesen sein

- pumpen gehen ist wichtig. Vom joggen wächst der bizeps nicht

- ein auto teilen käme niemals in frage. Freiheitsverlust sein Vater. 
- garten ist viel zu viel arbeit. 

Falsch, kenne genug Gegenbeispiele.

Vater macht Karriere, Kinder sind solche Looser geworden, das willst du nicht. Scheidung auch in 60-70% der Fällen.

Geld haben sie verdient, dann aber weiter gearbeitet, da keine Familie mehr da war um die Zeit vernünftig zu verbringen.

Pumpen und Joggen ist wichtig, sonst wirst nur fett. da hilft auch weiteres Pumpen nicht.

Autos haben wir beide, das ist Luxus, muß aber sein.

Garten ist wirklich viel zu viel Arbeit, da sind wir einer Meinung.

 

Für mich gilt: Viel in Familie investieren, das ist die beste Rendite bisher, das kann ich mit Aktien nie erreichen und mit noch soviel Arbeit auch nicht.

1. Familie

2. erstmal nix

3. Sport

4. Arbeiten

5. Scheiß Aktien, geht eh immer schief oder zumindest nicht optimal (ausser ich rechne mir das schön).

 

Das ist auch nicht nur so Gerede von mir, sondern ich lebe das seit 10 Jahren so. Könnte das aber noch viel besser machen, denke ich. Urlaub ist garnicht mehr so wichtig und steht ab jetzt weit hinten an.

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alex08
vor einer Stunde von Richie_Rich:

Lektion Nr. 1

Auch im Alter die Aktienquote beim Maximum halten. Die Nationalbanken und Staaten lassen keine schweren Krisen mehr zu. Die Renten Aktien sind sicher. 

Ganz so krass würde ich es nicht formulieren, aber da ist schon etwas dran und auch ich habe einen ähnlichen Eindruck. Das Verhalten von Regierungen und Notenbanken lässt sich gut damit nachvollziehen. Ich weiß nicht, ob es die Sorge um Stabilität in den wohlhabenden Ländern ist, die Renten-Lobby, eigene Interessen (Lobbyisten, Trump) oder wirklich die Überzeugung, dass diese Unterstützung wichtig und richtig ist.

Ich selbst bin immer noch sehr zufrieden, dass ich im Februar/März ordentlich zugekauft habe, aber das mulmige Gefühl ob des irren Kursanstiegs bleibt. Klar, das Argument des fast unendlichen Notenbankgeldes, mit dem mittlerweile sogar Corporate Debt in den USA gekauft wird, zieht zu einem gewissen Teil.

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