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Randa-Michi

Strompreise: Wo geht die Reise hin? (cum Atomstrom)

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Anja Terchova
Posted
vor 6 Stunden von Cepha:

Der günstige Solarstrom hilft sogar sehr viel und das überall auf der Welt, selbst in der Wellblechhütte in Bangladesh.

Okay, dort hilft Photovoltaik wirklich. Weil dort ohnehin die Leute zu arm sind um sich Haushaltsgeräte wie z.B. Mikrowellenherd, Waffeleisen, Staubsauger, Waschmaschienen und Trockner leisten zu können.

Und für ein bisschen LED Beleuchtung um nicht im dunkeln zu sitzen, und Smartphones und Tablets zu laden, und vielleicht ein paar Kleingeräte wie Haartrimmer reichen ein paar Solarpanels und eine kleine 450-600 Wh Powerstation durchaus aus.

Und wenn jemand garkeinen Strom hatte, dann findet er es auch nicht schlimm wenn er z.B. in der Monsunzeit mal vier, fünf Stunden keinen Strom hat.

Genauso ist es auch mit der Elektromobiltiät. Wenn jemand bislang auf alte Fahrräder, Eselkarren und Mopedtaxis angewiesen war, dann ist für ihn auch ein Elektro-Kabinenroller der maximal 45 km/h fährt und so 40-70km Reichweite schafft ein grosser Fortschritt.

Aber Industrienationen und auch Schwellenländern hilft die Photovoltaik jetzt nicht viel, etwas Photovoltaik ist natürlich nie verkehrt, denn bis zu einem gewissen Grad kann die Industrie die Überschüsse in der Mittagszeit schon verwerten, und man kann dadurch etwas fossile Energieträger sparen.

Aber als Säule der Stromversorgung taugt Photovoltaik dort nicht, denn ab einem gewissen Ausbaulevel werden die Überschüsse zur Mittagszeit an Sommertagen so gross das man sie garnicht mehr sinnvoll verwerten könnte, während man Abends und im Winter trotzdem massiven Strommangel hätte.

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reko
Posted · Edited by reko
vor 12 Minuten von Anja Terchova:

Okay, dort hilft Photovoltaik wirklich. .. ein bisschen LED Beleuchtung um nicht im dunkeln zu sitzen

Da würde ich ein Fenster vorschlagen. Nachts hilft die PV nur in Verbindung mit Speicher, der ist teuer. Wir, als reiches Land, bringen es auf einige Sekunden Akkuspeicher und 30 .. 60 Minuten Pumpspeicher. Aber wir entsorgen in die Wellblechhütten auch unseren Akkuschrott, für die LEDs reicht es dann. Langfristig werden aber die Wellblechhüttenbewohner sich an unsere Konsumgewohnheiten anpassen - nicht umgekehrt.

 

In Kombination mit günstigeren und weniger Ressourcen verbrauchenden Speicher ist PV aber sehr sinnvoll.

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Anja Terchova
Posted
vor 2 Minuten von reko:

Da würde ich ein Fenster vorschlagen. Nachts hilft die PV nur in Verbindung mit Speicher, der ist teuer. Wir, als reiches Land, bringen es auf einige Sekunden Akkuspeicher und 30 .. 60 Minuten Pumpspeicher. Aber wir entsorgen in die Wellblechhütten auch unseren Akkuschrott, für die LEDs reicht es dann.

Natürlich hat man dort auch Fenter, aber eher kleine Fenster.

Mehr Fensterfläche würden würden ja nur am Tag die Hütten heller machen, aber nach der Dämmerung auch nichts mehr bringen. Und mehr Fensterfläche würde dort die Hütten nur noch heisser machen. Denn Klimatisierung kann man sich im Slum nicht leisten.

Aber in der Dimension 450-600 Wh sind Stromspeicher eben günstig, und gerade im Gleichstrommodus auch effizient. Und die Solarmodule sind auch viel billiger, denn die müssten da ja garkeine 360-410Wp bringen sondern da reichen "teildefekte" Module die vielleicht noch so 220-280Wp bringen völlig aus.

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Fondsanleger1966
Posted
Am 16.8.2022 um 18:57 von reko:

Da würde ich ein Fenster vorschlagen. Nachts hilft die PV nur in Verbindung mit Speicher, der ist teuer.

Die Versorgung mit Licht kann auch über Lampen mit eingebautem Akku laufen. Die Lampen spenden abends Licht, sparen dadurch Kerzen oder Petroleum ein (und lassen die Kinder besser lernen, weil das LED-Licht besser für die Augen ist) und werden tagsüber wieder an der Solarstation aufgeladen. Handyladen ist entweder direkt am Solar-Home-System möglich oder auch über den Akku der Lampen. Siehe z.B. https://www.bettervest.com/de/project/projektprofil/?projectId=b074a2ff-7658-4ea7-9a48-81d6c2ff6039 :

Zitat

Dank der solarbetriebenen Lampen können die Kunden von Bidhaa Sasa nun abends auf Petroleumlampen oder Kerzen verzichten, um Licht zu generieren. Außerdem lassen sich mit den Lampen und den SHS Handys aufladen, wodurch die Menschen weite Wege und zusätzliche Kosten vermeiden können.

Zitat

Die Solarlampen sowie die Solar-Home-Systeme werden von der Firma Greenlight Planet bezogen und sind durch Lighting Global, eine Initiative der Weltbankgruppe, geprüft und zertifiziert worden. Die multifunktionalen Solarlampen bieten neben reichlich Licht auch einen Anschluss um Handys über die Batterie aufzuladen und enthalten je nach Produkttyp ein eingebautes Radio sowie einen MP3-Player. Das Solar-Home-System ist mit tragbarem Radio, Anschlüssen zum Handy aufladen, 3 Lampen sowie einer tragbaren Leuchte ausgestattet, die auch als Tischlampe genutzt werden kann.

 

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reko
Posted · Edited by reko
vor 2 Stunden von Fondsanleger1966:

Die Versorgung mit Licht kann auch über Lampen mit eingebautem Akku laufen.

Auch Akkus sind teure Stromspeicher. Es wird nur billig, wenn man sehr wenig Strom verbraucht. Dann könnte man genauso gut mit einer Handkurbel Strom erzeugen. Wenn man mehr als nur schwache LED-Lampen betreiben will, dann sind eingebaute Akkus keine gute Lösung. Ein gemeinsamer oder mehrere vernetzte Speicher pro Haus oder pro Dorf ist eine bessere Lösung. Die Speicher und das Netz sind deutlich kostenaufwendiger als die Solarzellen. Noch billigere Solarzellen helfen wenig. Deshalb wird das Netzentgelt künftig bei uns wichtiger als die Stromerzeugungskosten.

Hat man das Pech etwas entfernter vom Äquator zu leben braucht man einen Speicher für den Winter und es wird richtig teuer. Als Solarzellenbetreiber sollte man sich Gedanken machen was es wirklich kostet seinen Strom ganzjährig autark zu erzeugen. Solarzellen und Akkus skalieren schlecht, der Aufwand wird für große Netzbetreiber nicht wesentlich billiger. Erzeugen viele im Sommer ihren Strom mit Solarzellen selbst und beziehen Netzstrom im Winter, dann muß der Netzstrom bzw das Netzentgelt sehr viel teurer werden. Falls man keine zeitabhängigen Stromtarife und/oder hohe Grundgebühren einführt, werden insbesondere Mieter in mehrgeschossigen städtischen Wohnungen Probleme bekommen. In den Städten haben viele nicht die nötige Fläche für Solarzellen. Manche können die notwendige Investition auch nicht finanzieren.

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Anja Terchova
Posted

Kommt drauf an was für dich sehr wenig Strom ist.

Ein III. Wahl Solarmodul in der 220-280 Wp Klasse und Powerstationen in der 450-600 Wh Klasse sind jetzt nicht so teuer, und damit kann man locker 800 Wh am Tag erzeugen. Zwar wird sicherlich nicht der ganze Strom genutzt werden können, weil wenn der Akku voll ist und nicht viele Verbraucher in Betrieb sind, wird der Strom eben nicht genutzt. Aber dafür hat man ein bisschen Reserve für die Monsunzeit.

Aber reden wir einfach mal von so 400 Wh Tagesverbrauch bzw. 150 KWh Jahresverbrauch. Für unsere europäischen Haushalte ist das natürlich echt wenig, aber auch dafür müsste man ganz schön lange kurbeln. Kurbeln kann man eigentlich komplett vergessen, dafür müsste man schon drei Stunden auf nem Ergotrainer radeln.

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BWL0815
Posted
2 hours ago, reko said:

Erzeugen viele im Sommer ihren Strom mit Solarzellen selbst und beziehen Netzstrom im Winter, dann muß der Netzstrom bzw das Netzentgelt sehr viel teurer werden.

 

Letztlich krankt die Energiewende doch daran, den Solarstrom im Sommer für den Winter zu speichern, das wird sich kaum mit Akkus bewerkstelligen lassen, sondern eher durch power2gas (den Nachtbedarf im Sommer sollte man mit einem Hausspeicher schätze ich abdecken können). Eine 100%ige Umstellung auf erneuerbare Energien erscheint mir am Ende nicht möglich. Wenigstens passen hoher PV Ertrag und für AKWs problematische Pegelstände gut zusammen, wenn man das ganze auf europäischer Ebene betrachtet.

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reko
Posted · Edited by reko
vor 1 Stunde von Anja Terchova:

Ein III. Wahl Solarmodul in der 220-280 Wp Klasse und Powerstationen in der 450-600 Wh Klasse sind jetzt nicht so teuer

Das Solarmodul bekommt man ab 100 €, die Powerstation kostet deutlich über 500€ und kann gerade mal den Strom von 2 Stunden Sonne speichern. Eigentlich würde dafür ein 100 Wp Panel auch reichen. Das Problem ist nicht das Solarmodul. Die Powerstation ist für einen Wellblechhüttenbewohner weit außerhalb der Reichweite. Maximal reicht es für einen gebrauchten Bleiakku aus einen Schrottauto ohne Laderegler und Wechselrichter - mit 12V / 50Ah sind das auch 600 Wh.

Die 600Wh Powerstation reicht auch wg der Stromspitzen noch nicht mal für einen Kühlschrank (importiertes Altgerät).

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Anja Terchova
Posted

Kommt auf die Region an, es gibt auch Regione mit Monsun, in diesen Tagen scheint dann nicht soviel Sonne, deshalb sollte das Solarmodul dann schon etwas Reserve haben. Das dann an sonnigen Tagen ein Teil des erzeugten Stroms ungenutzt verloren geht lässt sich nciht vermeiden, aber ist doch nicht so tragisch.

Für einen Kühlschrank reicht es natürlich nicht, aber das muss es ja auch garnicht.

Allein wenn man dadurch jeder Zeit Licht hat, jederzeit Smartphones und Tablets laden kann, und Kleingeräte wie Haartrimmer betreiben kann, ist schon viel gewonnen.

Ich weis ob in den Wellblechsiedlungen schnell verderbliche Lebensmittel eine so grosse Rolle spielen. Für den Rest tut es wahrscheinlich auch ein dunkles Erdloch. Ausserdem stehen die meisten Wellblechhütten ja in dicht besiedelten Gebieten, wo die nächsten Lebensmittelkioske nicht weit sind, so das da frisch einkaufen kann. Also reicht es wenn es dort Kühlschränke gibt. Und die brauchen auch nicht unbedingt Strom, sondern es gibt ja Kühlschränke die sich mit Gasflaschen betreiben lassen.
 

 

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reko
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vor 21 Minuten von Anja Terchova:

es gibt ja Kühlschränke die sich mit Gasflaschen betreiben lassen

Das zeigt, welchen Stellenwert Versorgungssicherheit hat und welche Energieformen dabei nützlicher sind.

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YingYang
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Preisexplosion am Energiemarkt: An der Strombörse wirkt "blanke Panik" - n-tv.de

 



Da kommen mehrere Krisen zusammen: In Frankreich sind mehr als die Hälfte der Atomkraftwerke derzeit nicht am Netz, hauptsächlich wegen Wartungsarbeiten und technischen Mängeln, aber auch wegen des niedrigen Wasserstands in den Flüssen, aus denen sie Kühlwasser entnehmen.

 



Offensichtlich ist, dass derzeit vor allem aus Frankreich heraus viel Strom vom europäischen Markt gekauft wird. Manche Versorger stehen unter extremem Druck. Den Franzosen fehlt der Strom aus ihren Kernkraftwerken. Um ihre Lieferverpflichtungen zu erfüllen, müssen sie sich eindecken - koste es was es wolle.

 

Mehr als die Hälfte der ach so zuverlässigen AKWs nicht am Netz.

Vielen Dank auch!

 

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YingYang
Posted · Edited by YingYang
vor 4 Minuten von Ramstein:

https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generation/17.08.2022/24.08.2022/today/

 

Extreme Schwankungen in der EE-Energieerzeugung.

Vielen Dank auch!

Die hatten wir letztes Jahr auch (und 2020 und 2019 und 2018)und trotzdem keine Preise von 700 EUR /MWh

 

Weil Schwankungen > Ausfall

 

Vielleicht hast du den Artikel nicht gelesen daher nochmal für dich:

Wir (mit unseren Schwankenden EE) müssen Strom nach Frankreich EXPORTIEREN damit DORT die Lichter nicht ausgehen.

Also WIR haben nicht das geringste Problem mit UNSERER Stromversorgung.

 

Frankreich ist das Problem. Die dortigen AKWs sind das Problem für ganz Europa. Nicht unsere Solar und Windenergie.

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Chris611
Posted

Nachdem hier sowieso schon vieles OT ist, möchte ich auch mal eine OT-Frage los werden. :rolleyes: Ich hoffe zumindest auf eine kurze Antwort.

 

Kann man bei dem angehängtem Modul (untere Tabelle das mittlere - 405 Watt) ungefähr sagen, wie viel Strom im Jahr im Durschnitt je Element produziert wird (Flachdach/Bayern)?

 

Mir sind die äußeren Faktoren bewusst, darum geht es hier um einen Anhaltspunkt. Gibt es hier Erfahrungswerte bzw. Tabellen von denen man zur Kalkulation ausgehen kann?
Irgendeinen Wert was die Erzeugung angeht müsste ich ja zu Grunde legen.


Es sollen 24 Module, also 9,72 kWh installiert werden mit einem Speicher von 9,6 kWh.

 

Ich möchte hier jetzt auch keine neue Diskussion lostreten. Wäre super wenn mir nur jemand hierauf antwortet, der auch eine Antwort hat. :D


Danke schön!

Bauer.pdf

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DancingWombat
Posted · Edited by DancingWombat
vor 16 Minuten von Chris611:

Nachdem hier sowieso schon vieles OT ist, möchte ich auch mal eine OT-Frage los werden. :rolleyes: Ich hoffe zumindest auf eine kurze Antwort.

 

Kann man bei dem angehängtem Modul (untere Tabelle das mittlere - 405 Watt) ungefähr sagen, wie viel Strom im Jahr im Durschnitt je Element produziert wird (Flachdach/Bayern)?

 

Mir sind die äußeren Faktoren bewusst, darum geht es hier um einen Anhaltspunkt. Gibt es hier Erfahrungswerte bzw. Tabellen von denen man zur Kalkulation ausgehen kann?
Irgendeinen Wert was die Erzeugung angeht müsste ich ja zu Grunde legen.


Es sollen 24 Module, also 9,72 kWh installiert werden mit einem Speicher von 9,6 kWh.

 

Ich möchte hier jetzt auch keine neue Diskussion lostreten. Wäre super wenn mir nur jemand hierauf antwortet, der auch eine Antwort hat. :D


Danke schön!

Bauer.pdf 1 MB · 3 Downloads

In guten Lagen (z.B. im Süden von DE) kannst du bei Südausrichtung und gutem Neigungswinkel ohne Verschattung von 1100 kWh pro kwp ausgehen. 

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Chris611
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@DancingWombat& @reko


Danke euch! Da hab ich in Nordbayern und mit Flachdach im Süden ja keine schlechte Grundvoraussetzungen.

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slowandsteady
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vor einer Stunde von Chris611:

wie viel Strom im Jahr im Durschnitt je Element produziert wird (Flachdach/Bayern)?

PVgis: https://re.jrc.ec.europa.eu/pvg_tools/en/

Wenn du es noch genauer inkl. Verschattungen durch Baeume oder Nachbarhaeuser simulieren willst, dann lade dir PV*SOL herunter, das ist der "Industriestandard" und man kann es 30 Tage kostenlos nutzen: https://valentin-software.com/downloads/

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paradox82
Posted · Edited by paradox82
vor 10 Stunden von YingYang:

Oha, ist jemand aufgewacht. Bei dem Preisniveau reden wir übrigens über 1,5€/kWh für Strom. Das ist die nächste Preisbombe.

 

Ob man da mit der Wärmepupe besser fährt als mit Gas?

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fintech
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vor 10 Stunden von YingYang:

Preisexplosion am Energiemarkt: An der Strombörse wirkt "blanke Panik" - n-tv.de

 

 

 

 

 

 

 

Mehr als die Hälfte der ach so zuverlässigen AKWs nicht am Netz.

Vielen Dank auch!

 

Die AKWs sind ultrazuverlässig wie man an der weltweiten AKW Historie sieht, die ein solches Desaster wie in Frankreich nicht kennt. Da laufen selbst die AKWs in der Ukraine zuverlässiger. Das Problem ist der Franzose, der die Technik nicht beherrscht.

Dennoch ist das allemal besser als bei uns, denn ich unterstelle dem Franzosen die Lernfähigkeit, die Technik zukünftig besser zu beherrschen  die AKWs in Zukunft besser zu warten und in Schuss zu halten. Dann ist das Problem gelöst, während bei uns der Strommangel durch verteuerbare Energien immer katastrophaler wird.

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Sapine
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Mein Beitrag zu den Strompreisen: Die Waschmaschine läuft ab sofort nur noch bei schönem Wetter um die Mittagszeit. Bei der Spülmaschine versuche ich das gleiche, aber da werde ich es nicht immer schaffen. Vielleicht sollte ich meinem Luftentfeuchter im Keller auch noch eine Zeitschaltuhr gönnen? Andere Ideen?

 

Hat das schon mal jemand ausgerechnet welchen Effekt das hat, wenn die Hälfte oder ein Drittel der Haushalte versucht den Verbrauch zu anzupassen?

 

EDIT: stromsparende Kühlgeräte und Eliminierung von Standby ist längst realisiert. 

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Ramstein
Posted · Edited by Ramstein

Info von einem Freund, der als Volkszähler unterwegs war:

In praktisch allen „Unterschichtshaushalten“ lief unabhängig von der Tageszeit ein großer Plasmafernseher, der auch während der Datenaufnahme nicht ausgeschaltet wurde. 
Stromkosten wohl völlig unbekannt.

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MCThomas0215
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vor 20 Minuten von fintech:

Die AKWs sind ultrazuverlässig wie man an der weltweiten AKW Historie sieht, die ein solches Desaster wie in Frankreich nicht kennt. Da laufen selbst die AKWs in der Ukraine zuverlässiger. Das Problem ist der Franzose, der die Technik nicht beherrscht.

Dennoch ist das allemal besser als bei uns, denn ich unterstelle dem Franzosen die Lernfähigkeit, die Technik zukünftig besser zu beherrschen  die AKWs in Zukunft besser zu warten und in Schuss zu halten. Dann ist das Problem gelöst, während bei uns der Strommangel durch verteuerbare Energien immer katastrophaler wird.

Um das mal zu untermauern, hier mal die Kraftwerksweltmeister.

Da kann man klar sehen, wie gut und zuverlässig die deutschen KKWs gearbeitet haben, da sie außer der Revision immer in Vollast gearbeitet haben.

Zum Beispiel das noch laufende Isar 2 hatte (2016) eine Zeitverfügbarkeit von 96%.

 

Und ein Problem in Frankreich ist halt, dass man sich die Kühltürme gespart hatte beim Bau und nur mit Flusswasser kühlt. Da ist es doch im Sommer klar dass es Probleme geben kann. Auch der Rost ist wohl ein Designproblem vom Hersteller und kein generelles Problem.

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YingYang
Posted
vor 2 Stunden von fintech:

Die AKWs sind ultrazuverlässig wie man an der weltweiten AKW Historie sieht, die ein solches Desaster wie in Frankreich nicht kennt. Da laufen selbst die AKWs in der Ukraine zuverlässiger. Das Problem ist der Franzose, der die Technik nicht beherrscht.

Dennoch ist das allemal besser als bei uns, denn ich unterstelle dem Franzosen die Lernfähigkeit, die Technik zukünftig besser zu beherrschen  die AKWs in Zukunft besser zu warten und in Schuss zu halten. Dann ist das Problem gelöst, während bei uns der Strommangel durch verteuerbare Energien immer katastrophaler wird.

Natürlich, DER Franzose ist nicht so schlau wie DER Deutsche.

Die AKWs werden in Zukunft jünger und nicht älter und gekühlt werden sie in naher Zukunft auch nicht mit dem verschwindenden Wasser aus den Flüssen, sondern mit heißer Luft. 

 

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hattifnatt
Posted
vor 2 Stunden von fintech:

Da laufen selbst die AKWs in der Ukraine zuverlässiger.

Und Tschernobyl war auch nicht in der Ukraine. :narr:

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