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Aktiencrash

SIXT AG INHABER-AKTIEN O.N.

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Sapine

Bist Du oder sonst schon jemand mit My Driver gefahren? Erfahrungsberichte hierzu über den Zustand der Autos und die Kompetenz der Fahrer wären vielleicht mal ganz interessant.

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ImperatoM

Bin ich noch nicht^^

 

Hier sehe ich zum ersten mal eine Analystenschätzung für DriveNow, ganz interessant:

http://www.aktiencheck.de/exklusiv/Artikel-Sixt_Aktie_DriveNow_koennte_sehr_profitabel_werden_Warburg_Research_raet_zum_Kauf_und_erhoeht_Kursziel_Aktienanalyse-6172877

 

Für sich genommen sei es 3,10 pro Aktie wert, daher sei Sixt mit 37 Euro zu bewerten. Letzteres erscheint mir nachvollziehbar. Ob es überhaupt sinnvoll ist, DriveNow separat zu bewerten, weiß ich nicht - schließlich profitiert man sehr stark von der Marktmacht Sixts und der Kooperation mit BMW, die für ein separates DriveNow wohl kaum zu erhalten wäre. Andererseits wäre langfristig, wenn DriveNow mal deutlich ggrößer werden sollte, ein Börsengang ein spannendes Thema. Wir haben hier ein echtes Startup im Unternehmen.

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ImperatoM

Mal wieder lustige Neuigkeiten von Sixt:

 

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ImperatoM
· bearbeitet von ImperatoM

Ad-hoc:

 

Pullach, 2. Februar 2015 - Der Aufsichtsrat des Mobilitätsdienstleisters Sixt SE hat die Erweiterung des Vorstands von drei auf fünf Personen beschlossen. Mit Wirkung zum 2. Februar 2015 wurden Alexander Sixt (35) und Konstantin Sixt (32) zu neuen Mitgliedern bestellt. Beide sind bereits in leitenden Positionen tätig. Zugleich hat der Aufsichtsrat den Vorstandsvertrag des Vorstandsvorsitzenden Erich Sixt (70), der das Unternehmen seit 1969 in dritter Generation führt, vorzeitig bis zum Jahr 2020 verlängert. Ebenfalls verlängert wurden die Verträge der Vorstandsmitglieder Detlev Pätsch (Operations) und Dr. Julian zu Putlitz (Finanzen), so dass ein hohes Maß an Führungskontinuität sichergestellt ist.

 

Alexander Sixt wird als Vorstand Organisation und Strategie für die Bereiche Konzernstrategie, M&A, zentraler Einkauf, Prozessmanagement sowie die neuen Mobilitätsangebote wie beispielsweise DriveNow (Premium Carsharing) zuständig sein. Zudem verantwortet er das globale operative Personalwesen sowie die Leitung aller Shared Services- und Verwaltungsfunktionen.

 

Konstantin Sixt verantwortet als Vorstand Vertrieb den nationalen und internationalen Vertrieb der Sixt Autovermietung sowie das globale E-Commerce-Geschäft des Konzerns.

 

Erich hat nochmal verlängert, zwei Söhne werden im Vorstand positioniert. Die Nachfolge scheint geregelt zu sein.

 

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ImperatoM
· bearbeitet von ImperatoM

Neue Flughafenstreiks und ein neues Xetra-ATH für die Vorzüge:

http://www.finanzen.net/chart/Sixt_vz

 

In Frankfurt gabs zu Neuer-Markt-Zeiten aber schonmal höhere Kurse. Egal, für mich sinds jetzt schon +77% - und die nächsten Zahlen könnten nach all den Streiks und der starken Expansion ziemlich gut ausfallen...

 

Am 17.3. ist Bilanzpressekonferenz!

 

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ImperatoM

Sixt präsentiert seine Jahreszahlen und übertrifft die eigene Prognose:

http://ir.sixt.de/websites/sixt/German/6999/meldungen.html?newsID=1459613

 

Die Dividende wird um 20% erhöht, was eine satte Rendite von 3,8 % ergibt. Sowohl die Anzahl der DriveNow-Kunden als auch die Vermietungsstationen in den USA (9 der 24 neuen in Q4) wurden 2014 verdoppelt.

 

Trotz angekündigter Kosteneinsparungen und erwarteter Umsatzzunahmen in 2015 ist der Ausblick aber ein gleichblebendes oder nur leicht steigendes EBT. Vermutete Ursache meinerseits: erstens defensive Kalkulation und zweitens der starke USD. Denn weil die Investitionen in den USA weiterlaufen sollen, werden diese nun in Euro relativ teuer. Naja, dafür werden auch die späteren Gewinne in Euro relativ stark sprudeln :thumbsup:

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FranzFerdinand

Sixt baut konsequent eine internationale Präsenz auf, gerade in den USA besteht aber noch erheblicher Nachholbedarf. Bin gespannt, wie "teuer" das wird, oder ob die Landesgesellschaft das selber tragen kann.

 

Ungewöhnlich finde ich das System mit dem "Bonus". Warum nicht einfach nur eine Dividende?

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WOVA1

Ungewöhnlich finde ich das System mit dem "Bonus". Warum nicht einfach nur eine Dividende?

 

Haben die eigentlich immer schon so gemacht.

 

Den Bonus gibt es nur, wenn die Dinge richtig gut laufen -

so bleibt Platz, die eigentliche Dividende nicht senken zu müssen.

 

Gezahlt wird es sowieso zusammen.

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ImperatoM

Die guten Nachrichten reißen nicht ab:

 

9. April 2015 - Die Sixt Mobility Consulting GmbH, eine

100-%-Tochtergesellschaft der Sixt Leasing AG, hat das bislang umfangreichste Mandat in ihrer Geschichte erhalten: Der Spezialist für Fuhrparkmanagement und Mobilitätsberatung übernimmt für den größten europäischen Software-Hersteller SAP die Steuerung der deutschen Flotte mit rund 14.000 Pkw im Kauffuhrpark. Die Sixt Mobility Consulting realisiert für das Unternehmen deutliche Vorteile in Form erhöhter Services für die Fahrer und verbesserter Konditionen. Zudem baut der Fuhrparkmanager derzeit ein Global-Reporting-System auf, über das künftig alle Daten zur Steuerung der SAP-Fahrzeuge weltweit konsolidiert werden.

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ImperatoM

Der Börsengang der Leasing-Tochter wird konkreter:

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-04/33388697-ipo-roundup-autovermieter-sixt-will-leasingtochter-an-die-boerse-bringen-016.htm

 

Sixt möchte zwischen 40 und 50 % der Tochter behalten.

 

Es stellt sich erstens die Frage, WER die Leasing-Aktien zuerst kaufen darf: Jeder auf dem Markt, die eigenen Aktionäre (ggf. nur Stammaktien?), andere Gruppen? Zweitens stellt sich die Frage, was Sixt mit dem Teil der Einnahmen machen möchte, der nicht in die Leasing AG fließt -> Sonderausschüttung?

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Schildkröte
· bearbeitet von Schildkröte

Welchen Sinn würde eine Sonderausschüttung ergeben? Verkaufen kann man nur einmal. Ich würde es konsequenter finden, dass Geld zum weiteren Ausbau des Wachstums einzusetzen oder zumindest eigene Aktien zurückzukaufen. Die Anzahl der ausstehenden Aktien hat sich von 2010 zu 2011 ja von 25,20 Mio. auf 50,50 Mio. verdoppelt. Von 2011 zu 2011 ist die Anzahl dann auf 48,06 Mio. zurückgegangen und seitdem unverändert geblieben. Wobei Aktienrueckkaeufe auf dem aktuell sehr hohem Kursniveau nicht unbedingt empfehlenswert sind. Eine Stärkung des Eigenkapitalpuffers wäre für einen Zykliker wie Sixt ebenfalls eine Möglichkeit, schließlich gab es 2009 im Zuge der Krise einen massiven Gewinneinbruch. Bei Unternehmen wie Fielmann (74,34%) und Fuchs (71,20%) ist mir die extrem hohe Eigenkapitalquote ein Dorn im Auge. Bei Sixt ist die Eigenkapitalquote von 19,96% in 2008 auf 28,45% in 2013 gestiegen. Welche Eigenkapitalquote wäre für Sixt angemessen?

 

EDIT:

Ich wurde darauf hingewiesen, dass Sixt vor einiger Zeit einen Aktiensplit durchgeführt hat. Die Angaben zu den ausstehenden Aktien habe ich Ariva.de entnommen, wo explizit splitbereinigt steht. Ggf. bitte auf weitere Quellen zurückgreifen.

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ImperatoM

Die EKQ ist mir ja nicht so wichtig, wie Du weißt ;)

Sie kann sich aber durch den Börsengang ziemlich verändern. Nicht nur, weil Einnahmen entstehen, sondern vor allem weil die Bilanzsumme des verbleibenden Unternehmensteils deutlich schrumpft. Ohne es durchgerechnet zu haben, dürfte die EKQ dadurch massiv steigen, nehme ich an. Vielleicht rechnet ja mal jemand...

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ImperatoM
· bearbeitet von ImperatoM

Ohne es durchgerechnet zu haben, dürfte die EKQ dadurch massiv steigen, nehme ich an.

 

Hier ein Interview zum Börsengang. Die EKQ der Sixt Leasing AG wird sich schonmal deutlich erhöhen:

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Nachgehakt-bei-Sixt-Leasing-Chef-34-Wir-erschliessen-einen-Riesenmarkt-34-4293865

 

Zum Sixt-Restkonzern wird dort noch nichts gesagt.

 

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klein Gordon

So, ich habe jetzt auch Sixt-Vorzüge in meinem Depot. Die Gründe waren:

- Car-Sharing (und alle Variationen davon, d.h. auch Leihautos) verbreitet sich als Lebensphilosophie

 

- Vz sind in "keinem" Index gelistet,

 

 

 

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captainfuture

So, ich habe jetzt auch Sixt-Vorzüge in meinem Depot. Die Gründe waren:

- Car-Sharing (und alle Variationen davon, d.h. auch Leihautos) verbreitet sich als Lebensphilosophie

 

- Vz sind in "keinem" Index gelistet,

 

 

 

 

ich hab mir freitag abends auch welche gegönnt laugh.gif

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Schildkröte
Der Börsengang der Leasing-Tochter wird konkreter:

http://www.finanznac...bringen-016.htm

 

Sixt möchte zwischen 40 und 50 % der Tochter behalten.

 

Es stellt sich erstens die Frage, WER die Leasing-Aktien zuerst kaufen darf: Jeder auf dem Markt, die eigenen Aktionäre (ggf. nur Stammaktien?), andere Gruppen? Zweitens stellt sich die Frage, was Sixt mit dem Teil der Einnahmen machen möchte, der nicht in die Leasing AG fließt -> Sonderausschüttung?

Welchen Sinn würde eine Sonderausschüttung ergeben? Verkaufen kann man nur einmal. Ich würde es konsequenter finden, dass Geld zum weiteren Ausbau des Wachstums einzusetzen oder zumindest eigene Aktien zurückzukaufen. Die Anzahl der ausstehenden Aktien hat sich von 2010 zu 2011 ja von 25,20 Mio. auf 50,50 Mio. verdoppelt. Von 2011 zu 2011 ist die Anzahl dann auf 48,06 Mio. zurückgegangen und seitdem unverändert geblieben. Wobei Aktienrueckkaeufe auf dem aktuell sehr hohem Kursniveau nicht unbedingt empfehlenswert sind. Eine Stärkung des Eigenkapitalpuffers wäre für einen Zykliker wie Sixt ebenfalls eine Möglichkeit, schließlich gab es 2009 im Zuge der Krise einen massiven Gewinneinbruch. Bei Unternehmen wie Fielmann (74,34%) und Fuchs (71,20%) ist mir die extrem hohe Eigenkapitalquote ein Dorn im Auge. Bei Sixt ist die Eigenkapitalquote von 19,96% in 2008 auf 28,45% in 2013 gestiegen. Welche Eigenkapitalquote wäre für Sixt angemessen?

Das Kursniveau ist das entscheidende Kriterium, wann eine Sonderdividende sinnvoller ist als ein Aktienrückkauf.

 

Momentan ist das KGV von Sixt fast doppelt so hoch wie üblich (Stämme: 18 gegenüber 9, Vorzüge: 14 gegenüber knapp 8). Hertz und Avis haben praktisch kein Eigenkapital. So tief wird Sixt bestimmt nicht gehen (weil dies u. a. Auswirkungen auf das Kreditrating hätte), aber irgendwas um die 30% sollte grundsätzlich funktionieren. Mehr Eigenkapital hat Sixt derzeit aber gar nicht - ich sehe deshalb nicht, was es da überhaupt auszuschütten gäbe. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich auf etwa 700 Mio. €, der Börsenwert liegt bei 2000 Mio. €. Sollte Sixt sein Eigenkapital komplett ausschütten wollen, dann würde dies einer Sonderdividende von bis zu 35% entsprechen. Rechnet man dieses Eigenkapital mal versuchsweise aus dem Börsenwert heraus (weil es ggf. unproduktiv herumliegt), dann würde Sixt mit 1300 Mio. € Börsenwert und 110 Mio. € ein bereinigtes KGV2014 von knapp 12 aufweisen - was ich für einen so starken Zykliker (2009 nur schwarze Null beim Gewinn) immer noch für teuer halte. Es wäre auch ein schlechter Zeitpunkt, nachdem die Aktie seit Anfang 2013 um +155% gestiegen ist.

 

So gesehen ist eine Sonderdividende eventuell sinnvoller. Wobei sich die Frage stellt, was die Familie Sixt als Großaktionär mit dem Geld will - bei einem Aktienrückkäuf (der quasi eine Sonderdividende mit automatischer Reinvestition durch die verbleibenden Aktionäre ist) würde sein Anteil am Unternehmen steigen. Zu beachten ist auch, dass bei nur 40% Freefloat ein umfangreicher Rückkauf von Aktien zu einem Ausscheiden aus dem MDAX führen könnte. Für den Ausbau des Wachstums würde Sixt eher Kredite einsetzen als Gewinne, denn falls dadurch mehr Cashflow erzielt werden kann, könnten ja auch höhere Zinsen bedient werden (und Fremdkapital ist derzeit so billig wie nie zuvor).

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ImperatoM

So gesehen ist eine Sonderdividende eventuell sinnvoller. Wobei sich die Frage stellt, was die Familie Sixt als Großaktionär mit dem Geld will

 

Ich würde da einen Zusammenhang mit der irgendwann anstehenden Erbschaftssteuer (die jetzt zudem reformiert werden muss) in den Raum werfen. Mit Bargeld könnten die Söhne im Fall der Fälle leicht die Steuern bezahlen, ohne massiv Aktien verkaufen zu müssen. Zwar sehe ich den Tod Erich Sixts nicht vor der Tür stehend, aber in dem Alter fängt man an, sich auf alle Eventualitäten vorzubereiten, um im Notfall keinen Scherbenhaufen zu hinterlassen.

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Fleisch

Noch ein Bericht mit minimalem Datenmaterial

 

http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/aktien/sixt-leasingtochter-bereits-dritter-boersengang-seit-ostern/11687596-2.html

 

Ich habe um ehrlich zu sein Schwierigkeiten einzuordnen wie werthaltig und stabil das Modell der neuen Sixt Leasing AG sein wird. Ihr habt euch damit schon etwas ausführlicher beschäftigt, insofern wäre das toll, wenn ihr mir einen kurzen Abriss und eurer Einschätzung geben könntet.

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ImperatoM

Ich habe um ehrlich zu sein Schwierigkeiten einzuordnen wie werthaltig und stabil das Modell der neuen Sixt Leasing AG sein wird. Ihr habt euch damit schon etwas ausführlicher beschäftigt, insofern wäre das toll, wenn ihr mir einen kurzen Abriss und eurer Einschätzung geben könntet.

 

Beim Blick in die Bilanzen fällt auf, dass die Sixt Leasing viel höhere Gewinne machen könnte, wenn die Kreditkosten gesenkt werden könnten. Daher erscheint mir die Überlegung grundsätzlich erstmal sinnvoll, Fremdkapital durch Eigenkapital abzulösen. Wie stark sich das dann in der Praxis bezahlt macht, kann man von außen betrachtet wohl nicht sagen, schließlich kennen wir die Ausgestaltung der Kreditverträge nicht.

 

Grundsätzlich würde ich davon ausgehen, dass sich der Börsengang für die Sixt AG auf jeden Fall lohnt - sonst würde man es schließlich auch lassen können. Bei "normalen" Börsengängen vermuten wir ja auch häufig, dass er sich vor allem für die bisherigen Eigner lohnen könnte ;)

Ob es sich auch für die neuen Aktionäre der Sixt Leasing AG lohnt, bleibt für mich abzuwarten. Vorstellen könnte ich es mir aber durchaus - nicht zuletzt, weil die Sixt AG ja auch 40-50 Prozent behalten möchte.

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reckoner

Hallo,

 

... wenn die Kreditkosten gesenkt werden könnten. Daher erscheint mir die Überlegung grundsätzlich erstmal sinnvoll, Fremdkapital durch Eigenkapital abzulösen.
Die Logik kann ich nicht ganz nachvollziehen. Denn erstens sollte FK eigentlich immer billiger als EK sein. Und zweitens bekommt man doch gerade aktuell FK zu historisch günstigen Konditionen, die KGVs - das sind doch letztendlich die EK-Kosten - stehen hingegen immer noch eher im normalen Bereich (zugegeben, vielleicht leicht erhöht, aber lange nicht so extrem wie die FK-Zinsen).

 

Kannst du mir das mal erklären?

 

Jedenfalls, wenn ich die Wahl hätte, EK zu 5% (KGV 20) oder FK zu 0,x% aufzunehmen, ich glaube ich würde letzteres nehmen. Sprich: Aktuell keine Kapitalerhöhung, sondern beispielsweise Anleihen.

 

Stefan

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TobiB

Hallo,

 

... wenn die Kreditkosten gesenkt werden könnten. Daher erscheint mir die Überlegung grundsätzlich erstmal sinnvoll, Fremdkapital durch Eigenkapital abzulösen.
Die Logik kann ich nicht ganz nachvollziehen. Denn erstens sollte FK eigentlich immer billiger als EK sein. Und zweitens bekommt man doch gerade aktuell FK zu historisch günstigen Konditionen, die KGVs - das sind doch letztendlich die EK-Kosten - stehen hingegen immer noch eher im normalen Bereich (zugegeben, vielleicht leicht erhöht, aber lange nicht so extrem wie die FK-Zinsen).

 

Kannst du mir das mal erklären?

 

Jedenfalls, wenn ich die Wahl hätte, EK zu 5% (KGV 20) oder FK zu 0,x% aufzunehmen, ich glaube ich würde letzteres nehmen. Sprich: Aktuell keine Kapitalerhöhung, sondern beispielsweise Anleihen.

 

Stefan

 

Die Banken bemessen den Preis für das Fremdkapital ja auch aus dem ihnen entstehenden Risiko - und je mehr Eigenkapital Sixt hat, desto geringeres Risiko. Um also entsprechend günstige Kredite zu bekommen ist eine Eigenkapitalquote von unter 20% nicht optimal. Durch die starke Expansion bei Sixt in den Auslandsmärkten (z.B. USA) und folglich stark steigende Bilanzsumme ist die aber schon stark gefallen. Ich gehe am ehesten davon aus, dass Sixt Wert auf eine langfristig (Zinsen steigen bestimmt irgendwann wieder) gute Kapitalausstattung legt und deshalb die gute Wachstumsdynamik und hohen Aktienbewertungen nutzen will.

 

Nach meiner Rechnung dürfte Sixt insgesamt etwas über 150 Mio € oder 3 € pro Aktie "verdienen". Wenn man das zur Expansion und langfristigem Wachstum nutzen kann soll es von mir aus ruhig in der Firma bleiben...

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ImperatoM
· bearbeitet von ImperatoM

Wie TobiB (willkommen im WPF - erster Beitrag!) schon andeutet: wenn Du über das zusätzliche EK auch für niedrigere Zinsen beim restlichen FK sorgen kannst, da Deine Kreditwürdigkeit steigt, kann es sich durchaus lohnen, EK statt FK aufzunehmen, auch wenn es teurer ist. FK zu unter 1 Prozent Zinsen würde die Sixt Leasing sicherlich nicht bekommen. Schon für den Gesamtkonzern Sixt liegen die Zinsen für 3-jährige Anleihen bei über 3 (Korrektur: 1) Prozent, siehe: http://www.finanzen.net/anleihen/A1PGPF-Sixt-Anleihe

 

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