Puppi 21. Juli · bearbeitet 21. Juli von Puppi vor 50 Minuten von Sapine: Die Berechnung seines Max-DD ist Müll. Das sind stark geglättete Werte! Vielleicht solltest du den entsprechenden Part nochmal genau anhören. Das ist nicht "geglättet". Es ist der sinnvolle Mittelwert aller Maximum Drawdowns der Sparplan-Depots aller 30-Jahreszeitraum-Varianten der letzten 55 Jahre. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 21. Juli Das habe ich wohl gehört und verstanden. Nur hat dieser Mittelwert (=Glättung) wenig mit dem tatsächlichen Verlustrisiko zu tun. Diesen Wert als Max-DD zu bezeichnen ist irreführend und kann zu falschen Depotzusammensetzungen führen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
geeman 22. Juli @Sapine Warum sollte man nicht mit Ziel-Max-DD simulieren können? Nichts anderes macht Notgroschen doch. Er ermittelt die "beste" Asset-Allocation für verschiedene Drawdown-Höhen (oder -Tiefen). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 22. Juli · bearbeitet 22. Juli von Sapine Genau das legt das Video den meisten Betrachtern nahe, tatsächlich rechnet er aber mit "dem Mittelwert aller Maximum Drawdowns der Sparplan-Depots aller 30-Jahreszeitraum-Varianten der letzten 55 Jahre". Das ist nicht das gleiche! Nimm an, es gibt ein Jahr in dem der Max-Drawdown bei 99 % liegt, während in allen übrigen der Kursverlust nicht nennenswert ist. Je nachdem wann dieses Jahr liegt, hat es auf den Mittelwert einen größeren oder kleineren Einfluss (ist in mehr oder weniger vielen der 3-Jahresspannen enthalten). Der Mittelwert könnte gut bei 10 % liegen, was einen in vermeintlicher Sicherheit wiegt, denn von einem Drawdown von 99 % erholt man sich vermutlich nicht mehr. Was das persönliche Risiko eines Anlegers angeht, ist das Max-DD gerade in oder kurz vor der Entnahmephase ein ganz wesentlicher Faktor. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich 22. Juli vor 9 Minuten von Sapine: Genau das legt das Video den meisten Betrachtern nahe, tatsächlich rechnet er aber mit "dem Mittelwert aller Maximum Drawdowns der Sparplan-Depots aller 30-Jahreszeitraum-Varianten der letzten 55 Jahre". Das ist nicht das gleiche! Ich habe auch mal ins Video reingeschaut. Für mich war das eher Hokuspokus... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi 22. Juli · bearbeitet 22. Juli von Puppi Sinn des Videos ist die Kernerkenntnis, dass zukünftige MaxDDs (die eben nicht vorhersehbar sind an Tiefe/in Prozentzahlen) durch entsprechende Diversifikation deutlich und mit hoher Wahrscheinlichkeit reduziert werden können. Gerade deshalb ist der Mittelwert ideal, weil er viele Szenarien und Zeiträume berücksichtigt. Dies verbessert die (Un)zuverlässigkeit des Eintrittserfolgs der Diversifikations-Varianten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 22. Juli vor 3 Minuten von Schlumich: Ich habe auch mal ins Video reingeschaut. Für mich war das eher Hokuspokus... Da ist viel Rauch und Tralala dabei - war mein Eindruck auch. Sorry @Puppi! Ich will gewiss keinen Streit mit Dir aber da sind handwerkliche Fehler drin. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi 22. Juli · bearbeitet 22. Juli von Puppi vor 5 Minuten von Sapine: Sorry @Puppi! Ich will gewiss keinen Streit mit Dir aber da sind handwerkliche Fehler drin. Kein Problem. Ist deine Meinung. Ich sehe es anders. Es ist immer leichter, andere Werke zu kritisieren oder als fehlerhaft zu bewerten, anstatt selbst "idealere" Lösungen/Werke anzubieten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi Samstag um 13:33 · bearbeitet Samstag um 13:38 von Puppi Der Artikel passt recht gut hier rein. Es geht um "Line-Item Risk/Bias" (ein Thema aus Behavioral Finance). https://behaviouralinvestment.com/2025/02/11/the-perils-of-line-item-thinking/ Mischfonds (1-Zeilen-Multi-Asset-Produkte) können daher für einige Anleger eine gute Sache sein, da die Entwicklungen der einzelnen Assets im Vergleich zum Eigenbau nicht sichtbar sind, was wiederum zu weniger Verhaltensfehler beim Anleger führt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine Samstag um 13:46 Wer's braucht, muss es wohl so machen! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros Samstag um 18:04 · bearbeitet Samstag um 18:09 von Lazaros vor 4 Stunden von Puppi: Der Artikel passt recht gut hier rein. Es geht um "Line-Item Risk/Bias" (ein Thema aus Behavioral Finance). https://behaviouralinvestment.com/2025/02/11/the-perils-of-line-item-thinking/ Danke Dir. vor 4 Stunden von Sapine: Wer's braucht, muss es wohl so machen! Meiner Meinung nach braucht's jeder - auch wenn er es noch nicht kapiert hat. Zusatz: Da mir der Autor Joe Wiggins gefällt, habe ich mir folgendes Buch als Urlaubslektüre bestellt: https://www.amazon.de/Intelligent-Fund-Investor-Practical-results-ebook/dp/B0B521157G?ref_=ast_author_mpb (Ob ich es tatsächlich lesen werde, entscheide ich spontan.) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian Sonntag um 05:40 Am 27.4.2026 um 20:47 von stagflation: Lege zuerst das Risiko fest, mit dem Du anlegen willst. Das ist der wichtigste Parameter. Innerhalb des risikoreich:risikoarm Modells ist es sogar der einzige Parameter. Alles andere ergibt sich von selbst. Also: wenn ein solides Tagesgeld-Konto 0% Risiko habe und ein World- oder All-World ETF 100% Risiko habe: mit wie viel Risiko willst Du anlegen? Ich würde auch den Zeitraum und Inflation/Deflation berücksichtigen. Man sieht dass TG nicht risikolos ist, wenn du damit z.B. deine Gesundheitskosten finanzieren willst. Du hast das Risiko von Inflation. Generell ist Inflation schlecht, weil du mehr Steuern zahlst. Auf sehr lange Sicht hast du mit 100% Aktien mitunter eine höhere Erfolgswahrscheinlichkeit als mit Beimischung von TG. Wenn man eh zuviel Geld hat und seine Ziele sicher erreicht, kann man ruhig TG beimischen. Oder wenn man das Geld evtl früher braucht. Auch bedenken: TG hat Duration von Null und ist damit kein Deflationshedge, was auch ein Risiko ist. Wenn eigene, subjektive Risikoaffinität der einzige Parameter sei, ist das Modell fehlerbehaftet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag