moonraker vor 3 Stunden · bearbeitet vor 3 Stunden von moonraker --- Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Andreas900 vor 2 Stunden vor 4 Minuten von Flapsch: Ist ja auch klar, wenn man den Prompt so erstellt, dass das gewünschte Ergebnis rauskommt. Wenn du denselben Steuersatz in der Anspar- und Entnahmephase annimmst, kann das AVD nicht schlechter sein, wenn die Rendite nach Kosten identisch ist, da du dir die Abgeltungssteuer sparst. Die Einkommensteuer verschiebt sich einfach von der Einzahlung (reguläres Depot) in die Auszahlung (AVD). Das ist dann erstmal ein Nullsummenspiel und so irrelevant wie die Zuschüsse, die bei der Günstigerprüfung verrechnet werden. Ein Rechenbeispiel: 100 Euro brutto (zvE) mit 30% Steuersatz in beiden Lebensphasen. Kannst auch andere Zahlen ansetzen. Es geht nur ums mathematische Prinzip der Steuerlogik. Regulär: aus 100 Euro werden 70 netto, die bei dir aufs Konto kommen. Diese werden investiert und verdoppeln sich in einem Zeitraum. Also hast 140 Euro und zahlst auf den Gewinn die Abgeltungssteuer plus Soli. AVD: die 100 Euro werden investiert. Da selbe Zeit und Rendite, werden sie zu 200 Euro. Davon gehen nun 30% (60 Euro) ab -> es bleiben auch 140 Euro, aber ohne KESt. Auch mit den ganzen Spielereien (Teilfreistellung, Sparerpauschbetrag) kann das reguläre Depot nicht besser ausfallen und solche Steuerbegünstungen kann es gar nicht beim AVD anfallen, wenn sie eine Steuer betreffen, die darin nicht existiert. Außer man macht nun Zukunftsszenarien, wo sich für eine Art von Depot signifikante Verschlechterungen ergeben und beim anderen nicht. Aber das ist dann meist auch nur die vorgefertigte Meinung. (Und wenn ich spekulieren darf: politische Begehrlichkeiten dürften bei regulären Depots mit größeren Volumen nicht geringer sein, wenn das Argument der privaten Altersvorsorge zukünftig mit "es gibt dafür doch nun das AVD, sogar mit Förderung" gekontert wird) Du hast recht: Wenn das normale Depot am Ende starr mit 30 % auf alles besteuert würde, wäre es ein exaktes Nullsummenspiel. Der Denkfehler liegt aber darin, wie das freie Depot in Deutschland tatsächlich besteuert wird: Keine Doppelbesteuerung der Substanz: Im freien Depot ist meine Einzahlung im Alter zu 100 % steuerfrei (da bereits versteuert). Im AVD wird im Alter alles – also auch mein mühsam eingezahltes Eigenkapital – noch einmal voll mit dem Einkommensteuersatz belegt. Teilfreistellung beim Gewinn: Auf die Gewinne zahle ich im freien Depot dank 30 % Teilfreistellung effektiv nur ~18,5 % Abgeltungssteuer (bzw. noch weniger bezogen auf das Gesamtkapital). Das AVD müsste meinen Steuersatz im Alter drastisch senken, damit es sich lohnt. Da ich als Beamter aber eine hohe Pension bekomme und mein Steuersatz im Alter hoch bleibt (ca. 30 %), frisst die Vollbesteuerung des gesamten AVD-Ausrufs den anfänglichen Zinseszins-Vorteil wieder auf. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r vor 2 Stunden vor 1 Minute von Andreas900: Der Denkfehler liegt aber darin, wie das freie Depot in Deutschland tatsächlich besteuert wird: Keine Doppelbesteuerung der Substanz: Im freien Depot ist meine Einzahlung im Alter zu 100 % steuerfrei (da bereits versteuert). Im AVD wird im Alter alles – also auch mein mühsam eingezahltes Eigenkapital – noch einmal voll mit dem Einkommensteuersatz belegt. Der Denkfehler von dir liegt darin, dass du das Prinzip der nachgelagerten Besteuerung absolut nicht verstanden hast ... ich weiß nicht, wo du sowas wie "Doppelbesteuerung der Substanz" hernimmst. Eine Doppelbesteuerung ist in Deutschland laut Verfassungsgericht verboten .... Hast du mal versucht das Rechenbeispiel von Flapsch durchzudenken? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 vor 2 Stunden vor 25 Minuten von Flapsch: Regulär: aus 100 Euro werden 70 netto, die bei dir aufs Konto kommen. Diese werden investiert und verdoppeln sich in einem Zeitraum. Also hast 140 Euro und zahlst auf den Gewinn die Abgeltungssteuer plus Soli. AVD: die 100 Euro werden investiert. Da selbe Zeit und Rendite, werden sie zu 200 Euro. Davon gehen nun 30% (60 Euro) ab -> es bleiben auch 140 Euro, aber ohne KESt. Da gebe ich dir recht - nur, warum kommt dann z.B. der schicke Rechner von Finanzfluß zum gegenteiligen Ergebnis? Siehe mein Beispiel in #1977. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein vor 2 Stunden Wir können nicht wissen, wie sich Steuern und Bedingungen in Zukunft ändern werden. Allerdings ist m. M. die Flexibilität zu reagieren (verkaufen, verschenken, umschichten, ins Ausland, ...) bei einem "freien Depot" größer als beim AVD. Und allein deshalb würde ich ins AVD 150 Euro pro Monat geben, um maximal Förderung zu bekommen, und den Rest frei anlegen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 2 Stunden vor 2 Stunden von whister: vor 6 Stunden von chirlu: Der Abschluss des neuen Vertrags bewirkt, dass die neue Fördersystematik gilt – für alle Verträge. Ist das so, selbst wenn ich beim neuen AVD keinen Zulagenantrag stelle? Wie wird eigentlich überwacht dass man max. 2 Verträge abschließen kann? Und wie läuft das wenn man bereits 2 Verträge hat und mit einem davon wechseln möchte? Dann hätte man ja für einen gewissen Zeitraum 3 Verträge. Bie Riester kann man auch drei und mehr Verträge haben. Die dürfen sich nur nicht gleichzeitig in der Förderung befinden. Eine Förderung kann man nur auf max. 2 Verträge aufteilen. Ein Bekannter hat das so gemacht und die Riester immer nur so weit bespart, dass er sie sich als Einmalzahlung im Rahmen der Kleinbetragsabfindung auszahlen lassen kann. Ich glaube er ist inzwischen bei 4 Verträgen angekommen. Ob das vor dem Hintergrund der Abschlussgebühren lohnend ist sei mal dahingestellt. Alle 4 Verträge erhalten die Mindestsparsumme und einer davon dann eine jährliche Sonderzahlung. Die Beiträge aller 4 Verträge kann er bei der Steuererklärung angeben und sie werden berücksichtigt. Habe gerade extra nochmal nachgefragt. Wenn dies analog im AVD fortgeführt wird, dann müsste es sogar möglich sein, die Festbetragsförderung bei Riester beizubehalten und das AVD ohne Förderbetrag zu führen und sich auf das Absetzen der Beiträge zu beschränken. Ggf. müsste man dann nochmal ühber die Höchstbeträge nachdenken. das dürften aber so detaillierte Fragen sein, dass sie erst im nächsten Jahr beantwortbar werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
whister vor 2 Stunden vor 18 Minuten von Ramstein: Wir können nicht wissen, wie sich Steuern und Bedingungen in Zukunft ändern werden. Allerdings ist m. M. die Flexibilität zu reagieren (verkaufen, verschenken, umschichten, ins Ausland, ...) bei einem "freien Depot" größer als beim AVD. Und allein deshalb würde ich ins AVD 150 Euro pro Monat geben, um maximal Förderung zu bekommen, und den Rest frei anlegen. Sehe ich auch so. In der Rechnung sind viele Annahmen enthalten, und niemand weiß, wie es tatsächlich zu Rentenbeginn sein wird. Auch ist unklar, ob die Beamtenpensionen später tatsächlich noch so hoch sind wie sie es jetzt sind. Es gibt jedoch eine gute Chance, dass das Altersvorsorgedepot besser ist als eine freie Anlage (zumindest, wenn die Förderung in der Ansparphase hoch genug ist). Daher macht es aus meiner Sicht Sinn, sofern man es sich leisten kann, das Altersvorsorgedepot bis zur Fördergrenze zu nutzen und den Rest in ein normales Depot zu legen - quasi als steuerliche Diversifikation. Auch besteht die Möglichkeit, das Altersvorsorgedepot vor Beginn der Auszahlungsphase förderschädlich zu kündigen – das kann in manchen Konstellationen besser sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Marklam vor 2 Stunden vor 28 Minuten von Ramstein: Wir können nicht wissen, wie sich Steuern und Bedingungen in Zukunft ändern werden. Allerdings ist m. M. die Flexibilität zu reagieren (verkaufen, verschenken, umschichten, ins Ausland, ...) bei einem "freien Depot" größer als beim AVD. Und allein deshalb würde ich ins AVD 150 Euro pro Monat geben, um maximal Förderung zu bekommen, und den Rest frei anlegen. Warum immer die 150€ grenze wegen der Förderung, wenn die Förderung eigentlich keine Rolle spielt. Zumindest wird das bei den meisten hier im Forum doch so sein. Oder hab ich da ein Denkfehler? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 2 Stunden · bearbeitet vor 2 Stunden von Bolanger Kann mal jemand über folgende Rechnung für Geringverdiener wie z.B. Azubis oder Studenten mit Nebenjob etwas sagen. Beiden unterstelle ich, dass sie genug Zeit zur Vorsorge haben und einen hohen Grenzsteuersatz in der Auszahlungsphase haben werden. In der Ansparphase ist das Gehalt unter allen Grenzen, also Null Prozent Steuer. Allerdings gibt es auf 1800 EUR eine Zulage von 540 EUR oben drauf. Den Betrag würde man mit 23% Steuersatz erreichen. AVD: 2340 EUR verdoppeln sich auf 4680 EUR, die später mit 42% besteuert werden. Es kommen netto 2714 EUR raus. freies Depot: 1800 EUR verdoppeln sich zu 3600 EUR, von denen man die Ertragshälfte mit 25% versteuert. Es fallen also 450 EUR Steuern an, netto bleiben also 3150 EUR Erst ab einem Steuersatz von unter 33% in der Auszahlungsphase läge das AVD vorn. Diesen Satz sollte eine Fachkraft hoffentlich erreichen als Grenzsteuersatz im Alter. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Flapsch vor 1 Stunde vor 54 Minuten von radler2: Da gebe ich dir recht - nur, warum kommt dann z.B. der schicke Rechner von Finanzfluß zum gegenteiligen Ergebnis? Siehe mein Beispiel in #1977. Das weiß ich nicht, aber ich weiß, dass sie den Rechner laut ihren Videos schon mehrmals geupdatet haben mit anderen Grundlagen -- und dass Thomas die Besteuerung lange selbst nicht verstand bis kürzlich Holger ihn im Marktgeflüster darüber aufgeklärt hat. Bei Saidi hat es noch nicht Klick gemacht. In einem Livestream vor wenigen Tagen hat er es auch mit allerlei Szenarien unnötig kompliziert gemacht und bspw. bei der Steuererstattung sinngemäß gesagt "die berücksichtigen wir nicht, weil wir davon ausgehen, dass die meisten es nicht diszipliniert vollständig reinvestieren, sondern verkonsumieren". Damit hat er bloß gezeigt, dass er einen Baustein nicht versteht und witzigerweise ist es zunächst egal, wofür man die Steuererstattung nutzt: ihre Existenz zeigt lediglich, dass die Einzahlung ins AVD steuerfrei geschieht und somit ganz am Anfang jede Rechnung scheitert, die dies mit einer versteuerten Einzahlung gleichsetzt. "Finanzen ganz einfach" war eigentlich mal ihr Motto, glaub ich, aber so verwirren sie ihre ganze Community. Aber das haben sie mit ihrer neuen IMI-Empfehlung ja auch schon und vielleicht versucht man mit seinen Ressourcen erstmal dort Ruhe reinzubringen, während das AVD ja noch etwas Zeit hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
whister vor 1 Stunde vor 25 Minuten von Bolanger: In der Ansparphase ist das Gehalt unter allen Grenzen, also Null Prozent Steuer. Allerdings gibt es auf 1800 EUR eine Zulage von 540 EUR oben drauf. Den Betrag würde man mit 23% Steuersatz erreichen. Solange der Grenzsteuersatz in der Ansparphase unter 30 % liegt, würde ich nur 360 Euro pro Jahr einzahlen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 1 Stunde · bearbeitet vor 1 Stunde von Bolanger vor 10 Minuten von whister: Solange der Grenzsteuersatz in der Ansparphase unter 30 % liegt, würde ich nur 360 Euro pro Jahr einzahlen. Ok: AVD: 540 EUR verdoppeln sich zu 1080, mit 42% Steuer bleiben 626 EUR Auszahlung frei: 360 EUR verdoppeln sich zu 720 EUR, Ertrag mit 25% versteuert bleiben 630 EUR Auszahlung oder andersrum und etwas verfeinert: frei: 360 verdoppeln zu 720, Ertrag ist 30% freigestellt, Rest mit 25% versteuert bleiben 657 EUR netto-Auszahlung AVD: Eine netto-Auszahlung von 657 EUR hätte man bei einem Steuersatz unter 39% in der Auszahlungsphase Das AVD steht und fällt also mit den Steuersätzen in Ein- und Auszahlungsphase, was uns allen bewusst ist. Interessant wird es aber, wenn man vom Wegfall der Abgeltungssteuer in den nächsten Jahrzehnten ausgeht. Dann wiederum lohnt es sich (glaube ich) immer Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
whister vor 1 Stunde vor 2 Minuten von Bolanger: Ok: AVD: 540 EUR verdoppeln sich zu 1080, mit 42% Steuer bleiben 626 EUR Auszahlung frei: 360 EUR verdoppeln sich zu 720 EUR, Ertrag mit 25% versteuert bleiben 630 EUR Auszahlung oder andersrum und etwas verfeinert: frei: 360 verdoppeln zu 720, Ertrag ist 30% freigestellt, Rest mit 25% versteuert bleiben 657 EUR netto-Auszahlung AVD: Eine netto-Auszahlung von 657 EUR hätte man bei einem Steuersatz unter 39% in der Auszahlungsphase Richtig – also im Worst Case mehr oder weniger ein Unentschieden. Ansonsten gilt: vor 49 Minuten von whister: In der Rechnung sind viele Annahmen enthalten, und niemand weiß, wie es tatsächlich zu Rentenbeginn sein wird. Auch ist unklar, ob die Beamtenpensionen später tatsächlich noch so hoch sind wie sie es jetzt sind. Es gibt jedoch eine gute Chance, dass das Altersvorsorgedepot besser ist als eine freie Anlage (zumindest, wenn die Förderung in der Ansparphase hoch genug ist). Daher macht es aus meiner Sicht Sinn, sofern man es sich leisten kann, das Altersvorsorgedepot bis zur Fördergrenze zu nutzen und den Rest in ein normales Depot zu legen - quasi als steuerliche Diversifikation. Auch besteht die Möglichkeit, das Altersvorsorgedepot vor Beginn der Auszahlungsphase förderschädlich zu kündigen – das kann in manchen Konstellationen besser sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 1 Stunde · bearbeitet vor 1 Stunde von Bolanger vor 6 Minuten von whister: Richtig – also im Worst Case mehr oder weniger ein Unentschieden. ... wenn man sich auf die 360 EUR beschränkt... ... mal langsam wie sieht die Rechnung denn aus, wenn man eine äußerst schlechte Wertentwicklung hätte? AVD: 540 EUR rein (mehr Förderung in der Ansparphase ginge auch prozentual nicht), kein Wertzuwachs, Auszahlung mit 42% versteuert macht Auszahlung von 313 EUR, also signifikant weniger als die 360 EUR netto, die man eingezahlt hat.... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Andreas900 vor 1 Stunde Ich versuche es mir nochmal leichter darzustellen - unterstellt 30% persönlicher Steuersatz während der Arbeits- und auch der Rentenphase - unterstellt das eingezahlte Kapital wird sich verdoppeln Wenn ich im AVD 100 € einzahle, werden daraus am Ende nach Abzug von 30% persönlicher Steuern 140 € Beim normalen Depot wäre die Einzahlung netto kleiner, weil ich vom versteuerten Brutto einzahle. Bei 30% Lohnsteuer würde ich als statt 100 € nur 70 einzahlen können. Aus diesen 70 würden dann nach Abzug von 25% Kapitalertragssteuer 123 € Wenn man die Teilfreistellung berücksichtigt könnte dies die Kapitalertragssteuer beim normalen Depot zwar verringern, aber das normale Depot würde selbst dann nicht das AVD schlagen wenn ich keiner Abgeltungssteuer zahlen müsste Ich weiß immer noch nicht ob ichs verstanden habe, aber das das spricht für das AVD, zumindest für alle Fälle in denen der persönliche Steuersatz im Alter nicht höher ist als zu Arbeitszeiten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
whister vor 57 Minuten vor 20 Minuten von Bolanger: AVD: 540 EUR rein (mehr Förderung in der Ansparphase ginge auch prozentual nicht) Doch - wenn man in der Ansparphase einen Grenzsteuersatz von 42% (oder sogar 45%) + Soli hat ist die Förderung höher. vor 21 Minuten von Bolanger: AVD: 540 EUR rein (mehr Förderung in der Ansparphase ginge auch prozentual nicht), kein Wertzuwachs, Auszahlung mit 42% versteuert macht Auszahlung von 313 EUR, also signifikant weniger als die 360 EUR netto, die man eingezahlt hat.... Es gibt schon Situationen, in denen das AVD schlechter ist – nur weißt du heute nicht, ob eine solche Situation eintritt. In dem konkreten Fall hast du vermutlich auch im freien Depot Steuern auf die Vorabpauschale gezahlt, die du nicht zurückbekommst, wenn du keinen weiteren Gewinn erzielst. Zudem ist das genau ein Fall, in dem sich die förderschädliche Kündigung von Beginn der Auszahlphase lohnt: In diesem Fall würdest du die 360 Euro (540 Euro abzgl. 180 Euro Förderung) steuerfrei zurückbekommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
whister vor 46 Minuten vor 26 Minuten von Andreas900: Ich versuche es mir nochmal leichter darzustellen - unterstellt 30% persönlicher Steuersatz während der Arbeits- und auch der Rentenphase - unterstellt das eingezahlte Kapital wird sich verdoppeln Wenn ich im AVD 100 € einzahle, werden daraus am Ende nach Abzug von 30% persönlicher Steuern 140 € Beim normalen Depot wäre die Einzahlung netto kleiner, weil ich vom versteuerten Brutto einzahle. Bei 30% Lohnsteuer würde ich als statt 100 € nur 70 einzahlen können. Aus diesen 70 würden dann nach Abzug von 25% Kapitalertragssteuer 123 € Wenn man die Teilfreistellung berücksichtigt könnte dies die Kapitalertragssteuer beim normalen Depot zwar verringern, aber das normale Depot würde selbst dann nicht das AVD schlagen wenn ich keiner Abgeltungssteuer zahlen müsste Ich weiß immer noch nicht ob ichs verstanden habe, aber das das spricht für das AVD, zumindest für alle Fälle in denen der persönliche Steuersatz im Alter nicht höher ist als zu Arbeitszeiten. Deine Rechnung sollte korrekt sein. Deine Tabelle zeigt auch ganz schön: Wenn die Förderung/Steuerersparnis in der Ansparphase identisch mit der Steuerbelastung in der Auszahlphase ist, dann hast du das gleiche Ergebnis wie bei "Normal" mit Steuersatz 0% – du hast also die Erträge steuerfrei vereinnahmt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Andreas900 vor 36 Minuten vor 1 Minute von whister: Deine Rechnung sollte korrekt sein. Deine Tabelle zeigt auch ganz schön: Wenn die Förderung/Steuerersparnis in der Ansparphase identisch mit der Steuerbelastung in der Auszahlphase ist, dann hast du das gleiche Ergebnis wie bei "Normal" mit Steuersatz 0% – du hast also die Erträge steuerfrei vereinnahmt. Ja, ich wollte es nicht so provokant schreiben aber das AVD ist sozusagen wie ein "Depot ohne Abgeltungssteuer". Tatsächlich ist meine Rechnung ja sogar noch konservativ und das AVD ist noch besser, da fast jeder im Alter geringere persönliche Steuersätze hat als zu Arbeitszeiten. (wie gesagt bis auf Ausnahmen wenn man im Alter höhere Steuern zahlt als zu Arbeitszeiten, oder man eben keinen Rente-Auszahlplan will etc.) Nach wie vor bin ich aber überrascht, dass die Online Rechner so mies sind. Bei JustETF steht da im Kleingedruckten "Für die Berechnung der Auszahlungsphase nehmen wir an, dass der Steuersatz im Ruhestand um 10 Prozentpunkte niedriger ist". Dabei müsste doch genau das einstellbar sein und darf nicht blind vorausgesetzt werden! Und bei FInanzfluss schlägt das normale Depot sogar das AVD Depot wenn man das gleiche Einkommen in Arbeits- und Rentenphase einstellt. Das kann mathematisch aber dann ja nicht stimmen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Flapsch vor 34 Minuten vor 35 Minuten von Andreas900: Ich weiß immer noch nicht ob ichs verstanden habe, aber das das spricht für das AVD, zumindest für alle Fälle in denen der persönliche Steuersatz im Alter nicht höher ist als zu Arbeitszeiten. Doch, ist so weit richtig. Individuell kann man nun lange diskutieren, dass ein Azubi oder Werkstudent wenig Steuern zahlt (dafür aber tatsächlich von Zuschüssen profitiert), ein Arbeitnehmer im Laufe seiner Karriere wahrscheinlich seinen höchsten Satz hat und die meisten im Rentenalter irgendwo in der Mitte liegen. Aber wenn das AVD dazu beiträgt, dass man seinen Lebensstandard halten kann und ein ähnliches Einkommen erzielt, dann kann man wirklich größere Sorgen haben. Ebenso ein junger Azubi, der bereits mit 18 investiert und davon später profitieren wird, während sich andere erst mit 58 Gedanken über den Ruhestand machen. Oder meinetwegen die Witwe, die kaum ins Rentensystem einzahlte und dann plötzlich eine hohes Erbe (zum Beispiel vermietete Immos) erhält, wodurch sie erstmals in den Spitzensteuersatz rutscht, während sie in ihren beruflichen Tätigkeiten wenig bis keine Steuern zahlte. Die hat dann auf ihre Art und Weise die Altersvorsorge gelöst. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 32 Minuten · bearbeitet vor 31 Minuten von satgar vor 5 Minuten von Andreas900: Nach wie vor bin ich aber überrascht, dass die Online Rechner so mies sind. Bei JustETF steht da im Kleingedruckten "Für die Berechnung der Auszahlungsphase nehmen wir an, dass der Steuersatz im Ruhestand um 10 Prozentpunkte niedriger ist". Finanztip nimmt bei seinem Rechner "minus 5% vom aktuellen Grenzsteuersatz" an. Mit einer einstellbaren Version habe ich es bisher noch nirgendwo gesehen, dass man testen könnte "jetzt 42% und später 42%" Alle nehmen auf irgendeine Art und Weise an, dass man im Erwerbsleben einen höheren Steuersatz haben wird als in der Rente. Und in den allermeisten Fällen deutscher Bürger, werden sie damit auch richtig liegen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Yamiko vor 27 Minuten Eine Frage in die Runde bezüglich Machbarkeit: Es besteht eine selbst genutzte Immobilie, welche über einen Volltilger ohne Sondertilgungsmöglichkeit abgetragen wird. Da die Laufzeit >10 Jahre beträgt, sollte eine Kündigung ein oder zwei Jahre vor Laufzeitende möglich sein. Die dann fällige Tilgung müßte man doch nutzen können, um via Wohn-Riester das AVD förderunschädlich leersaugen zu können? Die Versteuerung könnte dann mit 65 als Einmalbesteuerung erfolgen, wobei der Steuersatz bei einem erwarteten zvE von minus 12k (durch die PKV Beiträge) bei oder nahe 0 liegen sollte. Irgendwie klingt das für ein System wo der Staat die Finger im Spiel hat viel zu lukrativ. 44,31% Steuern sparen bei der Einzahlung, und steuerfreie Auszahlung. Wo ist mein Denkfehler? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich vor 27 Minuten vor 3 Minuten von satgar: Und in den allermeisten Fällen deutscher Bürger, werden sie damit auch richtig liegen. Wie hoch ist der Anteil der Menschen in Deutschland, die in der Mitte des Lebens (Einzahlungsphase) in Steuerklasse 3 sind, weil sie eine ganze Familie ernähren und dann im Ruhestand alleinstehend sind (Scheidung oder Tod des Partners) und damit in Steuerklasse 1 höhere Steuern zahlen müssen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 25 Minuten vor 1 Minute von Nachdenklich: Wie hoch ist der Anteil der Menschen in Deutschland, die in der Mitte des Lebens (Einzahlungsphase) in Steuerklasse 3 sind, weil sie eine ganze Familie ernähren und dann im Ruhestand alleinstehend sind (Scheidung oder Tod des Partners) und damit in Steuerklasse 1 höhere Steuern zahlen müssen? Tja, da stell doch idealerweise diese konkrete Frage irgendeiner KI. Das kann man nämlich exakt ohnehin nicht sagen. Worauf zielt also die Frage letztlich ab? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich vor 23 Minuten Gerade eben von satgar: Worauf zielt also die Frage letztlich ab? Daß sich Umstände im Leben ändern - was Rückwirkungen auf den Steuersatz hat. Plötzlich verwitwet zahlt man beispielsweise erheblich mehr Steuern als erwartet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 22 Minuten · bearbeitet vor 18 Minuten von satgar vor 4 Minuten von Nachdenklich: Daß sich Umstände im Leben ändern - was Rückwirkungen auf den Steuersatz hat. Plötzlich verwitwet zahlt man beispielsweise erheblich mehr Steuern als erwartet. Das wir schon festgestellt haben, dass sich Lebensumstände und Gegebenheiten ändern, ist so Das kann sich mal in die eine, mal in die andere Richtung auswirken. Was hilft mir das heute bei der Entscheidung für oder wider dem AV Depot? Meiner Meinung nach gar nichts. vor 8 Minuten von Nachdenklich: Wie hoch ist der Anteil der Menschen in Deutschland, die in der Mitte des Lebens (Einzahlungsphase) in Steuerklasse 3 sind, weil sie eine ganze Familie ernähren und dann im Ruhestand alleinstehend sind (Scheidung oder Tod des Partners) und damit in Steuerklasse 1 höhere Steuern zahlen müssen? Ich hab das übrigens mal genau so in Gemini gegeben und es ist der Meinung: "Zwar erfasst keine Statistik genau den Anteil derer, die alle drei Bedingungen nacheinander erfüllen, aber mathematisch lässt sich das Szenario eingrenzen: Wenn gut ein Viertel der Paare in der Erwerbsphase das Modell der Steuerklasse 3 nutzt und im späteren Alter wiederum rund 35 % bis 60 % aller älteren Menschen durch Tod oder Scheidung alleinstehend werden, betrifft dieses Phänomen der steuerlichen Mehrbelastung im Ruhestand schätzungsweise 8 % bis 12 % aller Personen, die einmal in einer klassischen Ehe-Ernährer-Konstellation gelebt haben." Dann könnte man sich darauf einigen, dass das wieder ein Randphänomen zu sein scheint. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag