oktavian 18. September vor 24 Minuten von satgar: vor einer Stunde von oktavian: Ich habe mit förderschädlicher Kündigung gerechnet Hier liegst du leider schon komplett daneben, wie franko schon durchblicken ließ. Bei Riester oder AVD gibt es weder bei regulärer Auszahlung, noch förderschädlicher Kündigung eine Besteuerung mit der Abgeltungssteuer. wenn es so ist, habe ich korrekt gerechnet? Ich habe bei Kündigung gerechnet. [AVD-Depotwert] minus [Zulagen/Steuervorteil] minus [Ertragsanteil*Grenzsteuer] plus [ETF Depot mit Einzahlung des Deltas zum reinen ETF Depot] und bei der 12/62 Regelung minus [Ertragsanteil*Grenzsteuer*0,5] Die Sparrate war gleich: ETF-Depot vs AVD Depot+ETF Depot. Man muss ins AVD wegen Zulagen/Steurvorteil weniger aufwenden, was direkt in ein weiteres ETF Depot ging. Am Ende habe ich die Summen verglichen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
supertobs 18. September · bearbeitet 18. September von supertobs Bei der ING wird das AVD etwas konkreter, leider noch ohne Gebührenangaben: https://www.ing.de/sparen-anlegen/altersvorsorge-depot/ „Relax“ und „Aktiv“ heißen die Varianten nun. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 18. September Hey, da bekommt man 540 Euro an Zulagen. Das ist geschenktes Geld! Das muss man doch sofort machen, oder? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wuppi 18. September vor 1 Stunde von supertobs: Bei der ING wird das AVD etwas konkreter, leider noch ohne Gebührenangaben: https://www.ing.de/sparen-anlegen/altersvorsorge-depot/ „Relax“ und „Aktiv“ heißen die Varianten nun. Hier noch der direkte Vergleich dazu. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 19. September vor 15 Stunden von Schwachzocker: Hey, da bekommt man 540 Euro an Zulagen. Das ist geschenktes Geld! Das muss man doch sofort machen, oder? Ich kam zum Schluss bei Kündigung nach z.B. 23 Jahren ist AVD besser als ETF direkt. Nachteil könnte die Liquidität sein, weil es sicherlich dauert bis Auszahlung bei Kündigung des AVD. Kannst du einen Fehler finden? Ich hatte allerdings mit 42% Steuersatz gerechnet, so dass Zulagen nur vom Timing der Zahlungsströme relevant wären, aber die Höhe niedriger als die theoretische Steuererstattung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 20. September · bearbeitet 20. September von satgar Von Reddit zu einem Artikel aus der FAZ… (Paywall) https://www.faz.net/aktuell/finanzen/altersvorsorgedepot-was-dws-deka-und-union-investment-planen-accg-201238153.html „Kurzzusammenfassung: Standarddepot Deka 0,1 % mit ETFs DWS ab 0,44 % kann aber auch 0,7 % kosten Union Investment 0,55 % Nichtstandarddepot Deka bis zu 1,5 % DWS 0,83-1,54 % Union Investment etwa 1 % Fazit: Bis auf das ETF Standarddepot bei Deka kann es also richtig teuer werden und dann sämtliche Vorteile des AVD durch die höheren Kosten auffressen.“ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 20. September vor 1 Stunde von satgar: Fazit: Bis auf das ETF Standarddepot bei Deka kann es also richtig teuer werden und dann sämtliche Vorteile des AVD durch die höheren Kosten auffressen.“ Scalabe, ING, Comdirect, Trade republic usw. werden auch Produkte raus bringen. Wen interessieren, denn die schlechten Produkte am Markt? Deka = Sparkasse = teuer DWS als Fondsgesellschaft will auch eher ihrew aktiven Fonds pushen. Sehe die nicht als top Benchmark to beat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger 20. September Man wird wohl schauen müssen, worin das Standarddepot investiert. Wir haben wir oft von kostenlosen depots geschrieben und gleichzeitig von kostenlosen Umschichtungen. Ich ahne, dass man beim Standard-Depot lediglich die Wahl hat zwischen Aktien und Anleihen, aber keinen Einfluss auf die eigentliche Fondswahl. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein 20. September · bearbeitet 20. September von Ramstein FAZ: Das planen DWS, Deka und Union Investment für den Riester-Nachfolger Gutes kauft man nie zu teuer ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
rotten.demin 20. September · bearbeitet 20. September von rotten.demin vor einer Stunde von Bolanger: Man wird wohl schauen müssen, worin das Standarddepot investiert. Wir haben wir oft von kostenlosen depots geschrieben und gleichzeitig von kostenlosen Umschichtungen. Ich ahne, dass man beim Standard-Depot lediglich die Wahl hat zwischen Aktien und Anleihen, aber keinen Einfluss auf die eigentliche Fondswahl. Das wird so sein, weshalb man sich besser auch für das selbstverwaltete Depot entscheiden sollte. Ich denke nicht, dass das Standarddepot hier für viele interessant ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 20. September vor 2 Stunden von Ramstein: Gutes kauft man nie zu teuer Ein Euro ist ein Euro. Was soll der gute Euro sein, den man am Ende bekommt? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
krett 20. September vor 5 Stunden von oktavian: Scalabe, ING, Comdirect, Trade republic usw. werden auch Produkte raus bringen. Wen interessieren, denn die schlechten Produkte am Markt?. So ist es. Wobei noch nicht klar ist wie groß die Produktauswahl sein wird bei den jeweiligen Depotanbietern beim nicht-standard-AVD. Neben regulatorischen Vorgaben wie Risikoklasse, wird es wohl die Regel sein das man immer nur bestimmte Produkte kaufen kann. Zum Beispiel nur ishares ETF bei trade republic, nur vanguard bei comdirect oder so (Beispiele sind ausgedacht). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 21. September vor 11 Stunden von krett: So ist es. Wobei noch nicht klar ist wie groß die Produktauswahl sein wird bei den jeweiligen Depotanbietern beim nicht-standard-AVD. Neben regulatorischen Vorgaben wie Risikoklasse, wird es wohl die Regel sein das man immer nur bestimmte Produkte kaufen kann. Zum Beispiel nur ishares ETF bei trade republic, nur vanguard bei comdirect oder so (Beispiele sind ausgedacht). Interessant wird auch sein: - darf man wirklich „jeden Fonds“ in sri 1-5 nehmen, oder gibt es ein Fondsuniversum zur Wahl wie bei Lebensversicherern (du beschreibst das quasi schon so) - wie sieht die Auszahlungsphase aus? Was kostet die? Wie oft wird die Rente nachjustiert? Alle 3 Jahre, wie es der Gesetzgeber mindestens verlangt? Oder habe ich als Anleger sogar Einfluss darauf, kann es auch jährlich wählen? Oder sogar mal anpassen während der Laufzeit? - kann ich in der Auszahlungsphase genau die gleichen Fonds nutzen wie In der Sparphase? Habe ich die gleichen Möglichkeiten zum Fondstausch in der Auszahlungsphase wie in der Sparphase? Wie setzen die Anbieter das in ihren Produkten so alles um? Wie viel Freiheit lassen sie? Wie viel Flexibilität? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 21. September Interessante finde ich auch die Frage, ob ETFs aus dem Angebot gestrichen werden können. Nur für neue Einzahlungen oder ob auch zwangsweise Liquidation möglich wäre und das nur wenn der ETF eingestellt wird oder auch wenn die Provision nicht mehr passt für den Anbieter des AVDs? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
krett 21. September vor 2 Stunden von oktavian: Interessante finde ich auch die Frage, ob ETFs aus dem Angebot gestrichen werden können. Nur für neue Einzahlungen oder ob auch zwangsweise Liquidation möglich wäre und das nur wenn der ETF eingestellt wird oder auch wenn die Provision nicht mehr passt für den Anbieter des AVDs? Ich vermute das darf der AVD Anbieter in seinen AGB entscheiden. Aber ist auch ein Randthema. Weil Umschichten ist ja eh steuerfrei und öfter als 1x in 10 Jahren wird kein AVD Anbieter seinen ETF Partner wechseln, wenn überhaupt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 21. September vor 9 Minuten von krett: Weil Umschichten ist ja eh steuerfrei Spreads gäbe es zumindest und evtl weitere Kosten. Ja, Mal sehen wie die genauen Konditionen aussehen werden. Wenn AVD auf Autopilot läuft wäre auch die Frage ob der Anbieter automatisch neu anlegt z.B. bei Auflösung von einem ETF. Meistens waren es bei mir nur Verschmelzungen von ETFs, so dass das Geld drin blieb. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 21. September Flossbach hat sich mal etwas zum AVD angeschaut https://www.pfefferminzia.de/branche/altersvorsorgedepot-musterfall-menschen-mit-40-jahren/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
B3n 21. September vor 11 Stunden von satgar: Interessant wird auch sein: - darf man wirklich „jeden Fonds“ in sri 1-5 nehmen, oder gibt es ein Fondsuniversum zur Wahl wie bei Lebensversicherern (du beschreibst das quasi schon so) - wie sieht die Auszahlungsphase aus? Was kostet die? Wie oft wird die Rente nachjustiert? Alle 3 Jahre, wie es der Gesetzgeber mindestens verlangt? Oder habe ich als Anleger sogar Einfluss darauf, kann es auch jährlich wählen? Oder sogar mal anpassen während der Laufzeit? - kann ich in der Auszahlungsphase genau die gleichen Fonds nutzen wie In der Sparphase? Habe ich die gleichen Möglichkeiten zum Fondstausch in der Auszahlungsphase wie in der Sparphase? Wie setzen die Anbieter das in ihren Produkten so alles um? Wie viel Freiheit lassen sie? Wie viel Flexibilität? Du wirst Flexibilität haben bei nicht unbedingt bei den Günstigsten unter den Anbietern. Es wird Umschichtungen und auch 80-100% inklusive Sonderoptionen für die Auszahlungsphase geben. Vieles weiteres wird sich aber auch im Laufe der Zeit entwickeln müssen, erstmal wollen die Anbieter Produkte rausbringende die sicher zertifiziert werden. Das BMF wird wohl nicht vor Jahresende ein Anwendungsschreiben veröffentlichen daher werden einige Anbieter lieber auf Sicherheit fahren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 21. September Quirion wird mit Vanguard zusammen arbeiten. Zumindest das Standarddepot soll kostenlos sein. Dort sind die ETFs Vanguard FTSE Global All-Cap + Vanguard Global Aggregate Bond EUR Hedged . https://www.quirion.de/post/unser-neuer-standard-fuer-die-altersvorsorge Ich bin gespannt, was das nicht Standarddepot kosten wird. Solange ich die Gewichte selbst bestimmen kann, könnte ich mit den beiden ETFs schon zurecht kommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Matunus 21. September vor einer Stunde von oktavian: Quirion wird mit Vanguard zusammen arbeiten. Zumindest das Standarddepot soll kostenlos sein. Allerdings auch nur »zum Start«. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 22. September Die Deutschen sind unbelehrbar: Altersvorsorge ab 2027: Droht ein Rückfall in alte Riester-Muster? Am 20.9.2026 um 16:33 von oktavian: Scalabe, ING, Comdirect, Trade republic usw. werden auch Produkte raus bringen. Wen interessieren, denn die schlechten Produkte am Markt? Na, etliche die Riester-Bestandskunden wird man schon gewinnen können. Union Invest hat mir schon einen Werbebrief geschickt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 22. September · bearbeitet 22. September von satgar vor 9 Stunden von oktavian: Solange ich die Gewichte selbst bestimmen kann, könnte ich mit den beiden ETFs schon zurecht kommen Dem ist im Standard Depot ja eben gerade NICHT so. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 22. September vor 15 Minuten von satgar: vor 9 Stunden von oktavian: Solange ich die Gewichte selbst bestimmen kann, könnte ich mit den beiden ETFs schon zurecht kommen Dem ist im Standard Depot ja eben gerade NICHT so. das stimmt. Aber: wenn man die Regeln kennt, ist die Gewichtung vorhersehbar - im Gegensatz zum Riester. Daher kann man entsprechend Anbieter ex-ante auswählen. Wechsel wäre auch möglich für 150€ oder nach 5 Jahren kostenlos. Daher kann ich mir vorstellen mit Standard zu starten, wenn die nicht-Standard Depots nicht auch kostenlos sind. Gewichtung würde ich also über Anbieterauswahl machen. Ich warte aber erstmal die Konditionen der Nicht-Standard-Depots ab. Ich meinte nur es sieht schon vielversprechend aus, was die Anbieter bisher sagen: 2 billige ETFs + keine Kosten. Besser geht es natürlich immer noch theoretisch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster 22. September vor 13 Minuten von oktavian: Aber: wenn man die Regeln kennt, ist die Gewichtung vorhersehbar - im Gegensatz zum Riester. Daher kann man entsprechend Anbieter ex-ante auswählen. Mir ist bewusst, dass dies ein unwahrscheinliches/pessimistisches Szenario ist, aber die Regeln zur Aufteilung zwischen Aktien und Anleihen im Standarddepot sind teilweise politisch festgelegt. Das bedeutet für mich: Bei einem massiven Börsencrash wird es Panik geben und Kritiker werden der Regierung „Zocken an der Börse“ vorwerfen. Daher sehe ich in solchen Ausnahmephasen das politische Risiko, dass die Verantwortlichen unter medialem Handlungsdruck einknicken und die Vorgaben nachträglich zugunsten einer höheren Anleihenquote ändern. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag