chirlu Dienstag um 22:02 vor 3 Stunden von Bolanger: Da würde mich ein anschauliches Beispiel interessieren, wie ein Durchschnittssteuersatz über dem Grenzsteuersatz liegen kann. Ich bin gespannt.... Das geht auf jeden Fall, wenn der Steuersatz bei steigendem Einkommen erst höher liegt, dann wieder niedriger. So ist es durch den Solidaritätszuschlag mit seiner Freigrenze und dem zugehörigen Übergangsbereich, wie von @Pfennigfuchser bereits erwähnt. vor 6 Stunden von t.klebi: Was machst du beruflich, dass du den mathematischen Hintergrund so gut beleuchten kannst? Nichts mit Finanzen, Steuern oder Mathematik. Ich habe mal Informatik studiert mit einem entsprechenden Mathematikanteil; wobei aber Integralrechnung auch schon Schulstoff war, jedenfalls in meinem Mathematik-Leistungskurs. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger gestern um 04:49 Uhr Nun hat mir immernoch keiner das reale Beispiel vorgerechnet, dass zum höheren Durchschnittssteuersatz als Grenzsteuersatz führt. Und um zum Ausgang der Korinthen zurück zu kommen, also hier im Thread und nicht anderswo. Gibt es nun einen Steuersatz von 50% oder nicht? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi gestern um 06:46 Uhr · bearbeitet gestern um 06:55 Uhr von t.klebi vor 2 Stunden von Bolanger: Nun hat mir immernoch keiner das reale Beispiel vorgerechnet, dass zum höheren Durchschnittssteuersatz als Grenzsteuersatz führt. Ich schrieb von "durchschnittlicher Belastung durch festzusetzende Einkommensteuer zzgl. Zuschlagsteuern", also dem prozentualen Verhältnis von zvE zur Einkommensteuer zzgl. Zuschlagsteuern. Und die kann extrem hohe Wert weit jenseits des Grenzsteuersatzes annehmen. Du brauchst nur niedrige steuerpflichtigen inländischen Einkünfte die durch Abzugs- und Freibeträge in die Nähe eines zvE von Null reduziert werden, mit hohen Progressionseinkünften (z.B. steuerfreien DBA-Einkünften) zu kombinieren. Dann explodiert die durchschnittliche Steuerbelastung weit über den Grenzsteuersatz. Verifizieren kannst du das mit einem beliebigen Steuerprogramm deiner Wahl bitteschön selbst. Bei inländischen Einkünften von 21.000, zvE 500 und steuerfreien ausländischen Einkünften von 9,2 Mio kommen z.B. folgende Werte raus. vor 8 Stunden von chirlu: wobei aber Integralrechnung auch schon Schulstoff war, jedenfalls in meinem Mathematik-Leistungskurs. Integralrechnung war bei uns fester Bestandteil des Mathematikstoffes der 11. und 12. Klasse. Irgendwelche Leistungskurse oder gar Abwählen von Fächern gab es zu meiner Zeit nicht. Trotzdem tue ich mich schwer damit, fast 30 Jahre nicht mehr angewendeten Lehrstoff abzurufen. Deshalb meine Frage. Wobei Grenzkosten ja eher eine Anwendung der Differentialrechnung, also der Ableitung und nicht der Aufleitung wären. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian gestern um 11:29 Uhr https://www.focus.de/finanzen/reformen/beim-altersvorsorgedepot-droht-sparern-die-konditionen-falle_7a2598d6-0843-4a48-94df-6c7a05808299.html Focus hat einen neuen click-bait Artikel. Es wird kritisiert, dass sich theoretisch die Kosten verschlechtern könnten über die Laufzeit. Die Falle sehe ich allerdings nicht, da man wechseln oder kündigen kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger gestern um 11:59 Uhr vor 27 Minuten von oktavian: Die Falle sehe ich allerdings nicht, da man wechseln oder kündigen kann. Nun, man wird sehen müssen, wie sich das entwickelt. Wenn sich die Finanzindustrie (auch ohne explizite Absprachen dazu) einig wird, wie viel Geld ein Kunde einbringen muss, damit sich das ganze lohnt, dann können die Kosten auch schneller steigen als wir uns wünschen. Derzeit stochern alle im Nebel. Ich halte signifikante Preisanpassungen daher für eher wahrscheinlich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian gestern um 13:26 Uhr vor einer Stunde von Bolanger: Ich halte signifikante Preisanpassungen daher für eher wahrscheinlich. Ich fürchte dann bleibt der normale ETF Sparplan auch nicht sicher kostenlos. Am Ende kommt es aufs Delta drauf an. Wenn du jetzt bei Spaßkasse mit kostenpflichtigem Depot bist, kann das AVD sogar zu Beginn billiger sein... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 7 Stunden Ein interessanter "Partner-Blog"-Beitrag bei Finanz-Szene (zumindest bei mir nicht hinter einer Paywall): Partner-Blog - Der Erfolg beim Altersvorsorge-Depot entscheidet sich nicht am Preisschild In Kurz: Der Preis ist nicht alles. Genos/SpaKas/Fillial-Banken haben technische und Beratung-Erfahrung und können da punkten. Wer am 01.01. Gewehr bei Fuss steht verliert. Und das könnten die Neos sein. Auch: Wenn man es als Bank schafft ein "Frühstart"-Depot für Kinder zu sich zu holen, kann man das als Anker für alle weiteren finanziellen Produkte nutzen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian vor 6 Stunden vor 4 Minuten von Holgerli: Wenn man es als Bank schafft ein "Frühstart"-Depot für Kinder zu sich zu holen, kann man das als Anker für alle weiteren finanziellen Produkte nutzen. gibt auch schon Juniordepots, aber das ist die Idee. Zitat Altersvorsorge ist kein einfaches Consumer-Produkt. Es ist ein Produkt, das über vierzig Jahre läuft, das die meisten Menschen in diesem Land bis heute nicht ohne ein Gespräch abschließen, und bei dem Vertrauen mehr zählt als der Preis auf dem Aufkleber. Das sehe ich schon anders als absolute Aussage. trustless ist besser. Wir sind nicht mehr im Mittelalter. Beim AVD hast du die ETFs als Sondervermögen. Depotüberträge sind möglich. Da vertraue ich eher drauf als das Gelaber vom Vertrieb. Wenn man keine Ahnung hat und/oder nicht lesen/schreiben/rechnen kann oder so, kommt es natürlich mehr aufs Vertrauen an. vor 11 Minuten von Holgerli: Genos/SpaKas/Fillial-Banken haben technische und Beratung-Erfahrung Technik war konstant schlechter als z.B. IBKR oder z.B. comdirect in den 90er. Wertpapier-Beratung gibt es meist gar nicht mehr. Ist eher Bedienungsanleitung vorlesen Niveau, aber das ist nur meine Erfahrung. Evtl ist es hier keine Top-Sparkasse/Geno. Lokale, kleine Banken technisch besser als die Neobanken? Glaube ich nicht dran. Auf jeden Fall gibt es mehr Personal pro Kunde. Technisch haben die Filialbanken meines Wissens gar nicht das Fachpersonal, sondern werden das AVD als whitelabel beziehen. Im Gegensatz zum Artikel sehe ich zusätzlich zu den reinen, wahren Selbstentscheidern bei den Neos noch Entscheider, die einfach der Empfehlung von Jemandem z.B. Finanztest folgen werden. Preisbewusstsein ist normalerweise auch mit Qualität verknüpft, aber bei Finanzprodukten hat jeder Euro die gleiche Qualität. Ich habe nicht mehr in der Rente, wenn ich den Euro von Sparkasse statt Neobroker ausgezahlt bekomme. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Richie_Rich vor 2 Stunden Ich hoffe, euch ist klar, dass solche "Artikel" oder "Interviews" vor allem eines sind: Werbefläche für den Gast. Nur dass hier nicht Endkunden, sondern Anbieter umworben werden. "Das bedeutet, dass die Institute, um ihre Chance zu nutzen, einen Partner wie die msg brauchen, der sie vom Start weg, über alle Prozessstufen berät und die Themen mit ihnen gemeinsam umsetzt. Von der Produktausgestaltung, über die Customer Journey, Vertriebs- und Serviceschulungen hin zur Zertifizierung bis zum laufenden Betrieb umfassend unterstützt." Experte Torsten Kusmanow Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 2 Stunden vor 4 Minuten von Richie_Rich: Ich hoffe, euch ist klar, dass solche "Artikel" oder "Interviews" vor allem eines sind: Werbefläche für den Gast. Nur dass hier nicht Endkunden, sondern Anbieter umworben werden. Da Du mit "euch" wohl auch bzw. besonders mich meinst: Ich erwarte schon, dass ich vom typischen WPF-Leser schon, dass er schon selber einordnen kann was er liest. Zumal Finanz-Szene ja auch recht transparent ist um was es hier geht: Zitat *Torsten Kusmanow ist Bereichsleiter Retail Banking bei msg for banking, dem unter anderem auf Banksteuerung und Meldewesen spezialisierten Consulting-Haus. Mehr zu unserem Content-Partner-Modell erfahren Sie & Zitat Als maßgebliche Werbekunden leisten diese Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum weiteren Aufbau unserer journalistischen Plattform. Darüber hinaus schaffen wir als neues Format den sogenannten „Partner Content“. Dabei handelt es sich um Expertenbeiträge, die eine spannende Ergänzung zu unseren journalistisch-redaktionellen Inhalten darstellen sollen. Der „Partner Content“ ist als solcher gekennzeichnet. Ich (ver)traue Finanz-Szene als Redaktion schon, dass die darauf achten, dass bei solchen Beiträgen nicht kompletter Werbe-BS gedruckt wird. Aber ja: Ist (auch) Werbung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 vor 1 Stunde vor 4 Stunden von oktavian: Ich habe nicht mehr in der Rente, wenn ich den Euro von Sparkasse statt Neobroker ausgezahlt bekomme. Eines sollte man nicht übersehen: schön wäre es, einen Anbieter zu haben, der über die gesamte Laufzeit seinen Geschäftsbetrieb aufrecht erhält - und das können Jahrzehnte sein. Die Frage ist, ob man davon bei Neobroken, die erst seit einigen Jahren auf dem Markt sind, ausgehen kann. Daher hoffe ich zumindest auf ein gutes Angebot bei den Direktbanken wie der ING. Vielleicht sollte man das letzte Promille bei den Kosten nicht zum obersten Entscheidungskriterium machen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag