Investbush 15. Oktober vor 2 Stunden von radler2: Bei der Stilllegung meines Riestervertrages hat mir der Berater am Telefon gesagt, daß ab 1.1.27 für Riesterverträge keine Verrentungspflicht mehr besteht, sondern auch Auszahlungspläne möglich sind. Inzwischen habe ich diese Aussage in einem Presseartikel der Berliner Zeitung gefunden. Vielleicht ist das in deinem Fall interessant. Ich will ja den Riester keinesfalls behalten. Das ist eine "Normale" Regel der neuen Reform. Du kannst bei jeder Riester in die "Regelung" des AVD wechseln... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich 16. Oktober vor 5 Stunden von radler2: Die Branche jault vor Schmerz wegen der Null-Gebühren-Angebote: https://share.google/Rhwi3JEQLeZ5akPR4 Zitat aus dem verlinkten Artikel: „Wenn wir Produkte mit null Prozent Gebühren haben, dann weiß ich nicht, wer außer karitativen Einrichtungen da noch beraten soll“ Beratung, wenn überhaupt, eben bitte nicht durch den Anbieter, dessen Beratung ja eben nicht dem Kunden dient. Vielleicht betrachtet man Finanztip ja als karitative Einrichtung? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
whister 16. Oktober Am 15.10.2026 um 09:29 von radler2: Ich habe soeben meinen Riester an 1.1.27 stillgelegt. Der Berater von Union Investment meinte, daß jetzt auch für Riesterverträge keine Verrentungspflicht mehr besteht, sondern ein Auszahlungsplan bis 85 möglich sei. Stimmt das? Ja, wenn der Vertrag auf einen neuen gewechselt wird. Es nennt sich "umdecken" und der Berater möchte das liebend gerne machen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 16. Oktober Ich hab dem Berater freiweg gesagt, daß Union Invest aufgrund der hohen Gebühren nicht mehr für mich in Frage kommt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Gabriele 16. Oktober Reform der Riester-Rente: Kommt das staatliche Altersvorsorgedepot doch nicht? https://www.ihre-vorsorge.de/altersvorsorge/nachrichten/reform-der-riester-rente-kommt-das-staatliche-altersvorsorgedepot-doch-nicht Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Richie_Rich 16. Oktober Leider weiß ich nicht, was im Backend für die neuen Depotformen digitalisierbar und automatisierbar ist und was an Arbeitsaufwand, Infrarstruktur und Kosten wirklich dran hängt. Ich find es auch gut, wie sich die Anbieter gleichwohl gerade auf dem Papier mit Angeboten unterbieten. Aber die Story der Quersubventionierung durch Cross-Selling kauf ich ihnen nicht ab. Zumal gerade die Neos eh schon geringe bis keine Kosten beim Traden oder Sparplänen anbieten. Also sind die Kosten für die Verwaltung vielleicht geringer als ich annehme. Oder die Early-Bird-Angebote sind vielleicht doch Lockvogelangebote und nach zwei Jahren rudern die Anbieter einer nach dem anderen zurück und es kommen auf irgendeine Weise doch Gebühren ins Spiel. AVD-Hopping klingt vielleicht wie eine Lösung, aber will man das von TradeRepublic, Scalable oder der Baader Bank? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger 16. Oktober vor 27 Minuten von Richie_Rich: AVD-Hopping klingt vielleicht wie eine Lösung, aber will man das von TradeRepublic, Scalable oder der Baader Bank? Naja, AVD-Hopping dürfte weniger anfällig sein für fehler als ein Depotübertrag. Die Positionen werden ja verkauft. Eigentlich reichen beim Übertrag wenige Zahlen aus: Wert des Übertrages und darin enthaltene Förderung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r 16. Oktober vor 44 Minuten von Richie_Rich: Aber die Story der Quersubventionierung durch Cross-Selling kauf ich ihnen nicht ab. Warum? Die Höchstsummen sind doch sehr begrenzt. Ein Großteil der Leute wird wahrscheinlich nur die 360€ p.a. einzahlen. Ein paar Bessergestellte vielleicht die 1.800€ p.a. voll machen, aber insgesamt ist das für die Anbieter doch total überschaubar ... Die fünf Super-User aus dem WPF, die dann einen 100k€ Riester übertragen oder jährlich das komplette Maximum an ungeförderten Zuzahlungen leisten, freut es natürlich, aber die sind doch so in der Minderheit, dass das die Anbieter nicht interessiert ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 16. Oktober https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/versicherer/versicherung-sind-die-lebensversicherer-die-verlierer-der-riester-reform/100262631.html Ich denke schon, dass die Versicherer massiv zu knabbern haben werden. Wie sich das insbesondere mit deren Bestand entwickeln wird, wird spannend. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 16. Oktober · bearbeitet 16. Oktober von radler2 vor 3 Stunden von Richie_Rich: Also sind die Kosten für die Verwaltung vielleicht geringer als ich annehme. Ich denke, daß da dank KI und standardisierter Prozesse einiges möglich ist. Eine etablierte Versicherung schleppt dagegen einen riesigen Personalapparat und Glaspaläste mit sich rum, die man nicht einfach los wird und das will finanziert sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hattifnatt 16. Oktober · bearbeitet 16. Oktober von hattifnatt vor 7 Stunden von Gabriele: Reform der Riester-Rente: Kommt das staatliche Altersvorsorgedepot doch nicht? https://www.ihre-vorsorge.de/altersvorsorge/nachrichten/reform-der-riester-rente-kommt-das-staatliche-altersvorsorgedepot-doch-nicht Ach, wer hätte das gedacht? https://www.sueddeutsche.de/politik/altersvorsorge-depot-standarddepot-verzoegerung-kritik-gruene-li.3560926 Zitat Demnach prüft das Haus von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) immer noch, wie die Aufgabe umgesetzt werden kann. „Es gibt bisher keine Behörde, die über die notwendigen Verwaltungsstrukturen verfügt; zudem gibt es hohe europarechtliche Hürden“, heißt es in einer Antwort auf die mündliche Frage des Grünen-Finanzexperten Stefan Schmidt, die der Süddeutschen Zeitung vorab vorliegt. Das Finanzministerium sieht offenbar keine Dringlichkeit Den staatlichen Akteuren fehlen die Möglichkeiten, um ein Massengeschäft mit Millionen Privatkunden wie beim Altersvorsorgedepot zu stemmen. Deshalb bietet sich eine Kooperation mit Finanzdienstleistern oder Banken an. Dafür aber wäre eine europarechtliche Ausschreibung nötig, die monatelang dauern würde. Das war allerdings schon bei Verabschiedung des AVD-Gesetzes bekannt, Finanzminister Klingbeil stellte dennoch einen Start Anfang 2027 in Aussicht. Man kann sich aber nur über diese Inkompetenz freuen - sonst wäre dieses AVD wahrscheinlich erst in 10 Jahren gekommen. vor 54 Minuten von satgar: Ich denke schon, dass die Versicherer massiv zu knabbern haben werden. "Und das ist auch gut so". Aus Nikolaus Braun, "Endlich gut mit Geld": Zitat Eine Versicherung ist zu 99 Prozent kein geeignetes Spar- oder Anlageprodukt. Ihre Versicherung ist nicht die 1-Prozent-Ausnahme. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein 16. Oktober Aber die Frühstartrente für Kinder soll kommen, von der Bundesbank verwaltet!? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine Samstag um 00:09 Vielleicht träumt der Finanzminister davon, dass alle Eltern, ein Depot für ihre Kleinen einrichten. Es bleibt spannend. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
B3n Samstag um 07:57 vor 16 Stunden von Bolanger: Naja, AVD-Hopping dürfte weniger anfällig sein für fehler als ein Depotübertrag. Die Positionen werden ja verkauft. Eigentlich reichen beim Übertrag wenige Zahlen aus: Wert des Übertrages und darin enthaltene Förderung. Nein absolut nicht. Ein Anbieterwechsel erfordert allein 4-5 Meldungen über die Zulagenstelle zwischen den Anbietern , jede mit vorgeschriebenen Fristen für die Rückmeldung sonst erfolgt eine Abweisung durch die ZFA. Die Meldung der Fördertöpfe umfasst nicht nur Beiträge und Erträge unterteilt nach gefördert und ungefördert auf Jahresbasis, sondern diverse mögliche Zusatzdaten wie Eigenheimzulagen und andere Besonderheiten aufgrund der steuerlichen Behandlung des Übertragungswertes. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
M_M_M Samstag um 08:06 vor 7 Stunden von Sapine: Vielleicht träumt der Finanzminister davon, dass alle Eltern, ein Depot für ihre Kleinen einrichten. Es bleibt spannend. Vor allem, dass die Eltern dann ordentlich mit zuzahlen... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine Samstag um 10:29 Eigentlich sollte man in dem Alter vor allem in die Entwicklung der Kinder investieren. Den einzigen echten Vorteil den ich sehe ist, dass Eltern an Aktien herangeführt werden, die sich sonst freiwillig nicht mit dem Thema beschäftigen würden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
whister Samstag um 11:32 vor 3 Stunden von M_M_M: Vor allem, dass die Eltern dann ordentlich mit zuzahlen... Sie müssen doch nichts zuzahlen und können auch nur de 10 Euro/Monat nehmen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Krause76 Samstag um 14:04 6 hours ago, B3n said: Nein absolut nicht. Ein Anbieterwechsel erfordert allein 4-5 Meldungen über die Zulagenstelle zwischen den Anbietern , jede mit vorgeschriebenen Fristen für die Rückmeldung sonst erfolgt eine Abweisung durch die ZFA. Die Meldung der Fördertöpfe umfasst nicht nur Beiträge und Erträge unterteilt nach gefördert und ungefördert auf Jahresbasis, sondern diverse mögliche Zusatzdaten wie Eigenheimzulagen und andere Besonderheiten aufgrund der steuerlichen Behandlung des Übertragungswertes. Nur so nebenbei: In Australien kann man jederzeit mit einem kleinen Antrag sein Super (so heisst das AVD dort) von Anbieter A nach B übertragen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 Samstag um 18:33 Am 16.10.2026 um 13:04 von Gabriele: Reform der Riester-Rente: Kommt das staatliche Altersvorsorgedepot doch nicht? https://www.ihre-vorsorge.de/altersvorsorge/nachrichten/reform-der-riester-rente-kommt-das-staatliche-altersvorsorgedepot-doch-nicht Ich glaube nicht, daß das "drohende" kostengünstige Staatsdepot der Grund für die Keine-Gebühren-Angebote ist. Der Wettbewerb funktioniert offensichtlich auch so. Ich bin mir sicher, daß die Branche schon damit gerechnet hat, daß die Klingbeil-Dilettantentruppe das nicht gebacken bekommt. Der Problem ist m.E. ein anderes: ein staatliches Angebot würden wahrscheinlich etliche, im Kapitalmarkt unerfahrene Menschen wahrnehmen, weil es ihnen ein gewisses Sicherheitsgefühl gibt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Investbush Samstag um 19:12 Naja, beim Staatsdepot war schon die 0,2% im Umlauf. Denke schon, dass das eine Rolle gespielt hat. Was wäre daran ein Problem? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r Dienstag um 15:57 · bearbeitet Dienstag um 15:58 von s1lv3r Heute per Email Newsletter von Finanztip: Zitat Meine Rechnung war bisher: Das Altersvorsorgedepot ist vor allem wirklich gut für Eltern und Menschen mit eher unterdurchschnittlichem Einkommen. Für mich mit meinem Gehalt eines Chefredakteurs ist der Vorteil gegenüber meinem normalen Depot eher überschaubar. Aber siehe da, auch Saidi von Finanztip unterschätzt mal die Macht des Zinseszinseffekts: Wir haben unseren Rechner zum Altersvorsorgedepot überarbeitet. Wie überarbeitet? Es ist ja nicht so, als hätte sich was an der Gesetzgebung irgendwas verändert. Hat man denn vorher falsch gerechnet? Ich finde den neuen Rechner unter https://www.finanztip.de/altersvorsorge/altersvorsorgedepot-rechner/ mangels einstellbarer Parameter immer noch ziemlich unbrauchbar, aber irgendwie ergibt sich mir zusätzlich nicht, was sich verändert haben soll ... Irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass der Rechner vollkommen falsch rechnet. Selbst bei irrsinnigen Eingaben wie Effektivkosten von 1,5% p.a. kombiniert mit Spitzensteuersatz rein / Spitzensteuersatz raus, kommt der Rechner jetzt noch auf einen Vorteil für das AVD gegenüber dem reinen ETF-Depot ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Grubner gestern um 08:16 Uhr vor 16 Stunden von s1lv3r: Heute per Email Newsletter von Finanztip: Wie überarbeitet? Es ist ja nicht so, als hätte sich was an der Gesetzgebung irgendwas verändert. Hat man denn vorher falsch gerechnet? Ich finde den neuen Rechner unter https://www.finanztip.de/altersvorsorge/altersvorsorgedepot-rechner/ mangels einstellbarer Parameter immer noch ziemlich unbrauchbar, aber irgendwie ergibt sich mir zusätzlich nicht, was sich verändert haben soll ... Irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass der Rechner vollkommen falsch rechnet. Selbst bei irrsinnigen Eingaben wie Effektivkosten von 1,5% p.a. kombiniert mit Spitzensteuersatz rein / Spitzensteuersatz raus, kommt der Rechner jetzt noch auf einen Vorteil für das AVD gegenüber dem reinen ETF-Depot ... In der Email ist doch ein Artikel anbei, welcher die neue Rechnung erklärt. Es wird jetzt nicht nur bis Anspar-Ende (67 Jahre) gerechnet und alles verkauft und mit dem normalen ETF-Depot verglichen, sondern die Auszahlphase bis 85 Jahre berücksichtigt. Von 67 bis 85 Jahre läuft das AV-Depot mit 3,2 % Rendite weiter. Dann wird die Summe der Auszahlungen verglichen bzw. das durchschnittliche Monatsrenten-Netto. Unter dem Diagramm steht "So haben wir gerechnet". Ans Ende scrollen und man erhält eine gute Übersicht mit vorangegangener Herleitung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r gestern um 09:16 Uhr · bearbeitet gestern um 09:16 Uhr von s1lv3r vor einer Stunde von Grubner: Ans Ende scrollen und man erhält eine gute Übersicht mit vorangegangener Herleitung. Ja, das habe ich natürlich auch gesehen. Finde ich aber ziemlich verwirrend ... vor allem mit der ganzen komischen Vermischung der Inflation/Kaufkraft. Ich verstehe halt nicht, warum der Rechner selbst in extrem negativen Szenarien immer auf ein positives Ergebnis kommt - z.B. 1,5% p.a. Effektivkosten mit 0% Rendite (d.h. die komplette Ansparphase -1,5% Rendite jedes Jahr für das AVD). Der Rechner passt halt überhaupt nicht mehr mit dem zusammen, was die anderen Rechner im Internet so liefern ... (der von Finanzfluss berücksichtigt ja z.B. auch schon immer die Auszahlphase). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 gestern um 10:07 Uhr Bei Finanztip gibt es jetzt eine Tabelle mit den aktuellen Angeboten zum AVD. Peinlich ist insbesondere, daß gerade die Etablierten der Finanzbranche, z.B. ING und comdirect nur potemkinsche Dörfer aufgestellt haben und nicht in die Gänge kommen. Vermutlich sind die in einer Schockstarre angesichts der Null-Gebühren-Offensive von Scalable & Co. Finanztip AVD Vergleich Schwer vorstellbar, daß von deren Seite was noch Attraktiveres kommt. Die werden wohl versuchen ihre Bestandskunden einen bequemen Weg zur Eröffnung der AVDs anzubieten und damit ihr Geschäft zu machen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Grubner gestern um 10:16 Uhr vor 55 Minuten von s1lv3r: Ich verstehe halt nicht, warum der Rechner selbst in extrem negativen Szenarien immer auf ein positives Ergebnis kommt - z.B. 1,5% p.a. Effektivkosten mit 0% Rendite (d.h. die komplette Ansparphase -1,5% Rendite jedes Jahr für das AVD). Also ich bin kein Aktuar aber: Weil im AV-Depot zum großen Teil die negative Rendite durch die Förderung und reinvestierte Steuererstattung ausgeglichen wird? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag