berliner September 29, 2008 Die Abstimmung hat man noch nicht für beendet erklärt, nun wird verhandelt und verhandelt und dann kann es eine weitere Abstimmung geben. (Ich hoffe, ich habe das auf CNN richtig mitbekommen) Umso größer ist die Freude, wenn's dann irgendwann durchkommt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Chris89 September 29, 2008 Ich finds gut das die ganzen Geldgeier mal eins auf die "Fresse" bekommen. Die "Geldgeier" haben ihr geld schon gemacht. Da brauchst du keine Sorgen haben. Die einzigen angearschten sind wenn schon die Normalbürger, welche unter Inflation leiden werden oder ihren Job verlieren. Egal, wie es jetzt weitergeht und ob der Dax nochmal 500-800pkt verliert. Langfristig sind das gute Einstiefskurse. Viele Dax Unternehmen sind derzeit unterbewertet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Edgar September 29, 2008 Die "Geldgeier" haben ihr geld schon gemacht. Da brauchst du keine Sorgen haben. Die einzigen angearschten sind wenn schon die Normalbürger, welche unter Inflation leiden werden oder ihren Job verlieren. Egal, wie es jetzt weitergeht und ob der Dax nochmal 500-800pkt verliert. Langfristig sind das gute Einstiefskurse. Viele Dax Unternehmen sind derzeit unterbewertet. Du wirst sehen das die Regierung den Markt am Ende doch rettet. Und das bestimmt nicht um dem kleinen Mann zu helfen.Der ist so oder so der "Ar****". Die Politiker werden zustimmen müssen auch wenn es zäh wird,allein schon um ihre Geldgeber zu denen auch Banken gehören zufrieden zu stellen. Mit den Einstiegskursen gebe ich Dir recht auch wenn es zuerst noch ein bisschen bergab gehen kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
AzadKing September 29, 2008 Hmm XDAX auf 8,1%.... wird ja immer verrückter... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schuhmacher September 30, 2008 Das Problem sind nicht die "großen Geier" - die allgemeine Panik verursacht jetzt, dass die Normalbürger eventuell das Nervenflattern bekommen und ihre Aktien mit z.T Riesenverlusten verkaufen...und dann (ähnlich wie nach der dotcom-Blase) immer weniger Bürger Aktien zur Altersvorsorge halten - und dabei haben wir in Deutschland sowieso keine großartige Aktienkultur - im Vergleich mit anderen Ländern mit anderen Ländern liegt Deutschland bei einer Aktionärsquote von vielleicht 7-8% während die USA mit über 20 % daherkommt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Faceman September 30, 2008 So, um das bullische Bild zu zerstören mal eine Negativbotschaft von mir: Ich bin der Meinung, dass die Bürgschaft, welche der Bund für HRE gegeben hat, unwirksam ist, da sie gegen EG Vertragsrecht verstösst. Diese Meinung wird von Anderen mit denen ich mich gerade unterhalten habe geteilt. Ich kann das auch mit Normen unterfüttern, wenn Bedarf besteht, aber das is eigentlich ein glasklarer Fall. Die Frage ist jedoch a) ob das jemanden juckt und B) was die Rechtsfolge einer Bürgschaftserklärung seitens der öffentlichen Hand, welche diese nicht geben durfte, ist. Denn üblicherweise ist die Rechtsfolge im öffentlichen Recht nicht, dass die Erklärung der öffentlichen Hand von vornherein nichtig ist. Eher im Gegenteil. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mitch September 30, 2008 laut Quelle ist der Rettungsplan im Abgeordnetenhaus gescheitert - na dann machen wir uns morgen mal auf, um neue Tiefststände zu testen?! Jetzt nachdem bereits viele bedrohte Banken übernommen bzw. verstaatlicht wurden scheitert der Rettungsplan - kaum vorstellbar. Neue Chance am Donnerstag. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Onkel_Dagobert September 30, 2008 Zwei Fragen: a ) Soweit ich das verstanden habe, ist das potentielle (oder vielleicht schon existierende) Problem ein Übergriff der Krise auf die "Realwirtschaft", d.h. diejenigen, die etwas produzieren und Werte schaffen. Diese Firmen/Leute/Marktteilnehmer/etc. können z.Z. keine Kredite aufnehmen und das könnte sich auf die Konjunktur auswirken. Deswegen frage ich mich, warum sich niemand direkt um dieses Problem kümmert. Der Staat, oder ganz konkret die amerikanische Notenbank, könnte - anstatt Geld in das kaputte Bankensystem zu pumpen - direkt als Kreditgeber auftreten und damit die Wirtschaft vor schlimmeren Folgen schützen. Das scheint mir zumindest eine bessere Idee zu sein als dem gescheiterten Bankenmüll wieder auf die Beine zu helfen. Spricht etwas dagegen, das so zu machen? Alternativ frage ich mich, warum es keine kleineren, "normalen" Banken gibt, die in die Lücken springen, die die grossen Investmentbanken aufgerissen haben. Wenn der Markt funktioniert - zugegebenermassen ein grosses "wenn" - dann gehen die Spekulanten eben unter. Und diejenigen, die schlau genug waren, sich nicht zu verzocken, übernehmen deren Markt. b ) In einem anderen Thread haben wir diskutiert, ob am Markt Kapital wirklich "vernichtet" wird. Und die Antwort, die ich bekommen habe, war sehr interessant, aber auch etwas komplex. Nun stelle ich mir diese Frage erneut. Das Geld, was in der Kreditkrise "vernichtet" wurde - wo ist das hin? Eine Spekulationsblase des Immobilienmarktes, die geplatzt ist? Oder gibt es noch andere "schwarze Löcher"? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Emilian September 30, 2008 · bearbeitet September 30, 2008 von Emilian ...Staat,...direkt als Kreditgeber auftreten und damit die Wirtschaft vor schlimmeren Folgen schützen...Spricht etwas dagegen, das so zu machen? Ja, die Geschichte der DDR-Wirtschaft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hurus September 30, 2008 In USA sind bald Wahlen. Die Republikaner müssen Ihr Abstimmungsverhalten im Kongress auch den Wählern in Montana und Co erklären. Dort is es nicht gerade opportun die feinen Herren von der Wallstreet retten. Es ging zunächst mal darum zu zeigen, dass man sich die Entscheidung nicht leicht macht und es eigentlich nicht "will". Wenn die Posten in Washington bereits vergeben wären und die Wahl vorbei, dann wäre der BailOut schon durch. Denn in der öffentlichen Meinung ist er in drei Monaten vergessen. Dumm gelaufen, dass es genau vor der Wahl ist. Aber er wird kommen, da es keine ernsthaften Alternativen gibt. Gruss H Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Orwell September 30, 2008 In USA sind bald Wahlen. Die Republikaner müssen Ihr Abstimmungsverhalten imKongress auch den Wählern in Montana und Co erklären. Dort is es nicht gerade opportun die feinen Herren von der Wallstreet retten. Es ging zunächst mal darum zu zeigen, dass man sich die Entscheidung nicht leicht macht und es eigentlich nicht "will". Wenn die Posten in Washington bereits vergeben wären und die Wahl vorbei, dann wäre der BailOut schon durch. Denn in der öffentlichen Meinung ist er in drei Monaten vergessen. Dumm gelaufen, dass es genau vor der Wahl ist. Aber er wird kommen, da es keine ernsthaften Alternativen gibt. Gruss H Die Wahlen sind aber erst am 4. November. Das sind noch quälende 5 Wochen. 5 Wochen!!!! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hurus September 30, 2008 Die Wahlen sind aber erst am 4. November. Das sind noch quälende 5 Wochen. 5 Wochen!!!! Solang wird es nich dauern. Man musste nur einfach deutlich machen, dass man sich die Entscheidung nicht leicht macht. Donnerstag hocken die Herren ja schon wieder beisammen. Dann klappt es, hoffe ich. Ansonsten darf man sich eben auf weitere Hängepartie einrichten mit gelegentlichen Notrettungen... Aber dazu kommt es nicht, hoffe ich. Gruss Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Onkel_Dagobert September 30, 2008 Ja, die Geschichte der DDR-Wirtschaft. Ich scheine echt eine grosse Bildungslücke zu haben, was Geschichte angeht. Es ging um die Frage, ob es nicht besser ist, die Privatwirtschaft mit Krediten direkt unterstützt anstatt die Banken zu verstaatlichen. Wann genau hat die DDR in Folge einer Wirtschaftskrise von einer Verstaatlichung des Finanzwesens abgesehen und die Privatwirtschaft gefördert? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
dynamind September 30, 2008 · bearbeitet September 30, 2008 von dynamind Ich finds gut das die ganzen Geldgeier mal eins auf die "Fresse" bekommen. Ist ja z.B. auffällig, dass sie in der Wallstreet bei Krisen nicht mehr aus dem Fenster hüpfen. Das liegt einerseits natürlich an den vollklimatisierten Bürogebäuden, bei denen man die Fenster nicht öffnen kann, aber auch daran, dass die "Geldgeier" nicht mit eigenem Geld arbeiten und sich die goldene Nase über Boni verdienten, die sie natürlich immer noch haben (wahrscheinlich sogar in härterer Währung als Dollar) :- Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DON September 30, 2008 Ist ja z.B. auffällig, dass sie in der Wallstreet bei Krisen nicht mehr aus dem Fenster hüpfen. Das liegt einerseits natürlich an den vollklimatisierten Bürogebäuden, bei denen man die Fenster nicht öffnen kann, aber auch daran, dass die "Geldgeier" nicht mit eigenem Geld arbeiten und sich die goldene Nase über Boni verdienten, die sie natürlich immer noch haben (wahrscheinlich sogar in härterer Währung als Dollar) :- Herrlich, gehört definitiv zu den Forumsgeboten!! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Carlos September 30, 2008 In USA sind bald Wahlen. Die Republikaner müssen Ihr Abstimmungsverhalten imKongress auch den Wählern in Montana und Co erklären. Dort is es nicht gerade opportun die feinen Herren von der Wallstreet retten. (...) Aber er wird kommen, da es keine ernsthaften Alternativen gibt. Gruss H Aber der durchschnittliche amerikanische Bürger ist ja genauso vom Wertverfall seiner Aktien betroffen wie der Rest der Anleger, und wird von einer umgreifenden Wirtschaftskrise genauso betroffen (oder noch schlimmer) wie die ganzen "feinen Herren der Wallstreet". Frage ist ob der amerikanische Bürger das schon realisiert hat, was ein "globaler Meltdown" (O-Ton W. Buffett) für ihn bedeutet. Ihm das zu erklären, ist die Aufgabe der Abgeordneten im Kongress. Ist ja z.B. auffällig, dass sie in der Wallstreet bei Krisen nicht mehr aus dem Fenster hüpfen. "... nicht mehr aus dem Fenster hüpfen." Was konkret ist hiermit gemeint??? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DrFaustus September 30, 2008 · bearbeitet September 30, 2008 von DrFaustus Deswegen frage ich mich, warum sich niemand direkt um dieses Problem kümmert. Der Staat, oder ganz konkret die amerikanische Notenbank, könnte - anstatt Geld in das kaputte Bankensystem zu pumpen - direkt als Kreditgeber auftreten und damit die Wirtschaft vor schlimmeren Folgen schützen. Das scheint mir zumindest eine bessere Idee zu sein als dem gescheiterten Bankenmüll wieder auf die Beine zu helfen. Spricht etwas dagegen, das so zu machen? Das ist nicht dein Ernst oder? Die Zentralbank gründet mal eben 50.000 Filialen, stellt 300.000 Mitarbeiter ein incl den notwendigen Systemen etc. um den übriggebliebenen Banken endgültig den Todesstoß zu geben und ihnen die Kunden wegzunehmen... Lustiger Gedanke... Mal abgesehen davon, dass die Republikaner sich schon nicht durchringen können 700 Mrd in Banken zu investieren. Und dann willst du verlangen, dass es nur noch eine einzige Staatsbank gibt? Wo bleibt da der Kapitalismus und die Freiheit und die Marktwirtschaft und überhaupt...dann wäre Amerika tod. Alternativ frage ich mich, warum es keine kleineren, "normalen" Banken gibt, die in die Lücken springen, die die grossen Investmentbanken aufgerissen haben. Wenn der Markt funktioniert - zugegebenermassen ein grosses "wenn" - dann gehen die Spekulanten eben unter. Und diejenigen, die schlau genug waren, sich nicht zu verzocken, übernehmen deren Markt. b ) In einem anderen Thread haben wir diskutiert, ob am Markt Kapital wirklich "vernichtet" wird. Und die Antwort, die ich bekommen habe, war sehr interessant, aber auch etwas komplex. Nun stelle ich mir diese Frage erneut. Das Geld, was in der Kreditkrise "vernichtet" wurde - wo ist das hin? Eine Spekulationsblase des Immobilienmarktes, die geplatzt ist? Oder gibt es noch andere "schwarze Löcher"? Wer ist so dumm und steigt in einen ausgetrockneten Markt ein wo er nicht weiß ob und wann er sein angelegtes wieder zurück bekommt. Das Chance/Risiko Verhältnis ist so gestört zur Zeit, dass jeder vernüftig denkende Anleger den Teufel tun würde und irgendeiner Bank Liquidität zur Verfügung zu stellen. Alle Liquidität die im Markt ist fließt zur Zentralbank. Beim CERN wollen sie doch ein schwarzes Loch erschaffen, da sollen dann die ganzen faulen Kredite samt überbezahlter Manager entsorgt werden...........hab ich gehört Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hurus September 30, 2008 Die anvisierten 700 Mrd direkt an die Häuslebauer zu geben ist ein Gedankenspiel gewesen, das Prof Gerke gestern in der ARD Sendung angedacht hatte. Völlig unkonventionell, aber vielleicht gar nicht so dumm... :- Wird natürlich nie passieren... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DAX43 September 30, 2008 "... nicht mehr aus dem Fenster hüpfen." Was konkret ist hiermit gemeint??? der Börsencrash von 1929 ist damit gemeint. Zitat : Einige Anleger nahmen sich das Leben; das Bild des Managers, der sich aus dem Bürofenster stürzt, ist bis heute bekannt. Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Donnerstag DAX43 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Carlos September 30, 2008 @ DAX43: Danke für die Erklärung, was anderes war mir nämlich in den Sinn gekommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Carlos September 30, 2008 U.S. Heading for Deeper Economic Slump, With or Without Bailout Sept. 30 (Bloomberg) -- The U.S. may face its longest recession in a quarter century no matter what action Congress takes on Treasury Secretary Henry Paulson's $700 billion plan to rescue the battered banking industry. Economists including Joseph Lavorgna of Deutsche Bank Securities and David Greenlaw of Morgan Stanley said it now appears the economy shrank in the third quarter as credit- crimped consumers cut spending for the first time since 1991. A further contraction is likely in the next two quarters, some economists predicted, which would make the recession the longest since 1981-82. ``This has been a body blow to consumer and business confidence,'' said Mark Zandi, chief economist at Moody's Economy.com in West Chester, Pennsylvania. ``The next six months are going to be very difficult.'' How bad it gets depends on whether Congress passes some form of assistance for the banks. (...) If Congress ultimately fails to approve a bailout, what is shaping up to be a long and moderate recession might turn into a long and steep decline as credit freezes up and stock prices continue to nosedive, said Allen Sinai, chief economist at Decision Economics in New York. ``We're going through a period of holy terror,'' he said. http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=206...&refer=home Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
H.B. September 30, 2008 Hi, ist es nicht offensichtlich, dass gestern in den USA einige Republikaner mittels einer gezinkten Short-Spekulation ihre Wahlkampfkasse aufgebessert haben? Auf CNBC wurde mehrfach wiederholt, dass sich die abtrünnigen Republikaner jetzt erst einmal die Marktreaktionen anschauen um dann ihre Stimmentscheidung möglicherweise zu überdenken. Also, ich denke, es lief so: Senator XYZ hat ein Loch von 100 Mio USD in seiner Wahlkampfkasse. Zusammen mit seinen ebenfalls klammen Kollegen verabredet er die Strategie, am Sonntag zum Schein für den Plan zu stimmen, am Montag eine entsprechende Short-Position einzugehen und dann die Abstimmung platzen zu lassen. Das Ergebnis ist ein zinsloses und nicht zurückzahlbares Darlehen von der WallStreet. Schade nur, dass die Kurse bereits am heutigen Dienstag wieder zulegen. Hoffen wir, dass die Gewinne realisiert wurden und die Abgeordneten nicht nochmals in die Trickkiste greifen müssen... Soweit mein Beitrag zum Thema "Verschwörungstheorie" mit vielleicht wahrem Kern. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Delphin September 30, 2008 Lustige Idee. Im Moment wäre quasi jeder im Congress "Insider", ob das die SEC auch so sieht? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Onkel_Dagobert September 30, 2008 Die Zentralbank gründet mal eben 50.000 Filialen, stellt 300.000 Mitarbeiter ein incl den notwendigen Systemen etc. um den übriggebliebenen Banken endgültig den Todesstoß zu geben und ihnen die Kunden wegzunehmen...Lustiger Gedanke... Ist es besser, die übrig gebliebenen Banken künstlich zu unterstützen, anstatt sie ihrem selbst gemachten Schicksal zu überlassen? Mal abgesehen davon, dass die Republikaner sich schon nicht durchringen können 700 Mrd in Banken zu investieren. Und dann willst du verlangen, dass es nur noch eine einzige Staatsbank gibt? Wo bleibt da der Kapitalismus und die Freiheit und die Marktwirtschaft und überhaupt...dann wäre Amerika tod. Das habe ich nicht geschrieben. Ich habe lediglich eine marktwirtschaftliche Alternative gesucht. Wenn Bank X aufgrund ihrer Investitionspolitik keine Kredite mehr vergeben kann oder will, warum sollten die USA dann Bank X für ihre verfehlte Politik in Schutz nehmen? Anstatt das Geld Bank X zu schenken, könnten sie es auch direkt einem Kreditnehmer leihen. Oder zumindest einer anderen Bank leihen, die sich nicht so dumm angestellt hat wie Bank X. In dem Fall bleibt zumindest die Realwirtschaft ungeschoren. Wer ist so dumm und steigt in einen ausgetrockneten Markt ein wo er nicht weiß ob und wann er sein angelegtes wieder zurück bekommt.Das Chance/Risiko Verhältnis ist so gestört zur Zeit, dass jeder vernüftig denkende Anleger den Teufel tun würde und irgendeiner Bank Liquidität zur Verfügung zu stellen. Alle Liquidität die im Markt ist fließt zur Zentralbank. Dann wüsste ich aber, wer geeignet ist, einem Kreditnehmer Geld zur Verfügung zu stellen. Wenn die Zentralbank anfängt, Privatkredite zu vergeben, bleibt es dem Markt überlassen ihn zu nehmen oder es zu lassen. Ob jemand wartet, Geld von der Bank X zu bekommen oder ob er woanders hingeht, ist deren Sache. Das Problem ist ganz einfach, dass die Wahl darin besteht, das Geld entweder Bank X zu schenken. Oder jemand anderem zu leihen, der die Wirtschaft wieder in Schwung bringt. Beide Alternativen sind unangenehm. Die von Dir favorisierte Alternative klingt für mich schlimmer als der Vorschlag von mir. Vielleicht habe ich auch etwas übersehen, aber das hast Du bisher noch nicht genannt. Beim CERN wollen sie doch ein schwarzes Loch erschaffen, da sollen dann die ganzen faulen Kredite samt überbezahlter Manager entsorgt werden...........hab ich gehört Leider ist das Kühlsystem defekt. Bis das Ding wieder funktioniert werden wohl noch einige Monate ins Land ziehen ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Carlos September 30, 2008 · bearbeitet September 30, 2008 von Carlos Money-Market Rates Climb After U.S. Congress Rejects Bailout Sept. 30 (Bloomberg) -- Money-market rates in Europe jumped to records after the U.S. Congress rejected a $700 billion rescue plan for financial companies, heightening concern more banks will fail, and as lenders hoarded cash as the third quarter ends. (...) ``The money markets have completely broken down, with no trading taking place at all,'' said Christoph Rieger, a fixed- income strategist at Dresdner Kleinwort in Frankfurt. ``There is no market any more. Central banks are the only providers of cash to the market, no-one else is lending.'' http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=206...&refer=home Hier müssen - wie im Artikel erwähnt - die Zentralbanken eben einspringen, damit die Liquidität nicht versiegt (mit all den Konsequenzen die hier schon zig-Mal erwähnt wurden). Edit: Ironisch... das mit dem "fixed-income strategist"... gibt ihm das mehr Glaubwürdigkeit als wenn er auf Erfolgsbasis arbeiten würde? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag