Zum Inhalt springen
QuickyEX

Apple Inc. (AAPL)

Empfohlene Beiträge

Toni
· bearbeitet von Toni

Wie groß war denn die "growth rate" in den vergangenen 10 Jahren im Durchschnitt?

Das EPS-Wachstum lag in den letzten 10 Jahren bei durchschnittlich 44% !!!

post-834-0-83207600-1441888857_thumb.jpg

 

Morningstar

 

Insofern wäre ein angenommenes Wachstum von "nur" 20% für die nächsten 10 Jahre eher konservativ....

vorausgesetzt, Apple behält die Marktstellung, Innovationskraft etc., was ja bei Technik-Unternehmen generell

nicht so einfach zu prognostizieren ist (Deswegen meidet Buffett ja auch solche Firmen).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Der Pate

Die Wachstumsrate die nächsten Jahre zu sehen, ist für mich schwer vorstellbar. Sicher kann Apple weiterhin Preise erhöhen und sie sind auch in einer sehr guten Situation, weiterhin Marktanteile zu gewinnen.

Mit einem Aktienrückkauf von 5% jährlich würde ich aber eher zwischen 10 und 20% EPS-Wachstum ausgehen, was die Aktie allerdings trotzdem sehr günstig macht.

 

Übrigens liegt der Gewinn/Aktie wahrscheinlich dieses Jahr bei über 9$. Mit 8,65$ unterstellst du 0% Wachstum für das letzte Quartal.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
captainfuture

 

interessanter link und überschrift, allerdings steht nirgends wie es sich nun anfühlt laugh.gif

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Seraphi

Finde den 10 Jahres EPS vergleich hier für die Zukunft unangebracht!

 

von 05 - ´11 hatten wir sogar 62,6% Steigerung (geringste Wachstum p.a war 37,5% ... max war 82,9%)

 

von ´12 - TTM (´15 mit 9,11$) waren es "nur" noch 26,4% Steigerung (geringste Wachstum p.a war - 13,6% ... max war 59,8%)

 

daher hallte ich für die nächsten Jahre eher ~ 20% Wachstum für warscheinlicher

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
harry1337
· bearbeitet von harry1337

Absolut richtig! Das EPS-Wachstum von 2006-2015 betrug fast 45% p.a., während es von 2011-2015 auf 23% p.a. abgeflacht ist. Ich würde eher konservativ mit 15-18% p.a. für die nächsten Jahre rechnen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Value Student

Die neuen Produkte sind unspektakulär, meiner Meinung nach müssen sie mehr aber auch nicht sein. Die Technik ist nun mal relativ ausgereift. Beim iPhone vermisse ich persönlich seit dem 4er nicht viel (außer einen stärkeren Akku). Die schrittweisen Verbesserungen halten Apple auf einem Hardware Level mit der Konkurrenz und erlauben dem Unternehmen seine Markenstärke auszuspielen. Hinsichtlich der Software ist Apple die klare #1 für den Massenmarkt (meine Meinung). Die Variantenvielfalt wird sehr kontrolliert ausgebaut. Das Management geht mit der aktuellen Produktpalette kaum Risiken ein.

 

Insgesamt ist Apple mMn ein sehr nüchtern geführtes Unternehmen - der Laden ist eben erwachsen geworden. Jetzt muss nur noch die Shareholder Politik dazu passen. Denn der Free Cash Flow kann noch so hoch sein - wenn er bei Apple auf dem Konto liegt, machen alle DCF Modelle letztendlich wenig Sinn. Solange das Management an der aktuellen sehr vorsichtigen Ausschüttungspolitik (Buybacks oder Dividenden) festhält, wird sich die Aktie wahrscheinlich nicht den Werten nähern, die klassische Modelle als Bewertung vorschlagen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
SteveP-84

Ich kann nur von meinen Bekannten berichten was ich so beobachtet habe:

- Es gibt Apple Boykottierer

- Es gibt Standardnutzer die haben ein IPhone weil es eigentlich nicht teurer ist als ein vergleichbares Samsung Galaxy

- Es gibt welche die schwören auf Apple - haben ein IPad und ein IPhone - zumeist auch noch ein Macbook, eine Watch und Apple TV und ein paar haben sogar diese sündteure Workstation.

 

Die Apple Boykottierer sind nur eine kleine Gruppe - ein Teil ist halt Fanboy von Androiden oder Windows - der andere Teil will kein bzw. so wenig Geld wie möglich für ein Handy ausgeben (ist ja auch nicht die Zielgruppe von Apple)

 

Die Standardnutzer (ich zähle mich dazu - hab aber noch immer ein Iphone 4s) werden nach und nach in die Apple Produktschiene "gelockt" - na wenn ich schon ein IPhone hab dann kann ich mir auch das IPad holen dann klappt das mit der Cloud ohne Probs (ist bei Windows eher mühsam) die Apps sind überall freigeschalten etc.. - ehe man sich versieht ist man bei der 3. Gruppe dabei! Ich hab mir vor einigen Jahren ein Android Tab gekauft, im nachhinein ärgere ich mich dass ich mir kein IPad geholt habe - ist jedesmal sehr mühsam - android hier, ios da, am PC hat man wieder Windows und für alles gibts ne eigene Software..

Mac wirds bei mir zwar nicht werden (ist mir zu teuer) aber wenn ein neues Tab ansteht dann wirds ein IPad werden!

 

Tja - die letzte Gruppe kommt dann sowieso nicht mehr weg von Apple, alles ist auf der Cloud, man kennt die Apps, die Programme und im Gegensatz zu Windows funktioniert bei den PCs alles auf anhieb - vor allem wenn man noch dazu ein IPhone und ein IPad hat.

 

Kurzum:

Gruppe 1 mag Apple nicht (ist halt so - wie manche niemals einen BMW, Opel, VW oder Mercedes fahren würden..)

Gruppe 2 entwickelt sich zunehmend in Richtung Gruppe 3

Gruppe 3 ist quasi "Apple-abhängig"

 

Nun kommt noch das große Ipad - perfekt um die Nische zum kleinen Mac zu schließen - zB für Designer, Werbeagenturen, Fotografen etc..

 

also ich bin bei Apple mit ein paar Aktien mit am Dampfer und denke dass es durchaus weitergehen wird mit der "Erfolgsstory".

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Dandy

Insgesamt ist Apple mMn ein sehr nüchtern geführtes Unternehmen - der Laden ist eben erwachsen geworden. Jetzt muss nur noch die Shareholder Politik dazu passen. Denn der Free Cash Flow kann noch so hoch sein - wenn er bei Apple auf dem Konto liegt, machen alle DCF Modelle letztendlich wenig Sinn. Solange das Management an der aktuellen sehr vorsichtigen Ausschüttungspolitik (Buybacks oder Dividenden) festhält, wird sich die Aktie wahrscheinlich nicht den Werten nähern, die klassische Modelle als Bewertung vorschlagen.

Sehe ich nicht so. Eine DCF berücksichtigt eben gerade nicht die Frage, ob ein Unternehmen das Geld für Ausschüttungen aufwendet, für Wachstumsinvestitionen oder eben für Barreserven, wie im Fall von Apple. Natürlich muss die Prognose der Cashflows von einem realistischen Wachstum ausgehen in Anbetracht dieser nicht getätigten Investitionen.

 

Beim KGV sieht es anders aus. Das wird durch solche hohen Barreserven nach unten verzerrt. Das spricht aber eher für als gegen Apple. Ob man dieses Unternehmen darüber bewerten sollte ist eine andere Frage.

 

 

Anders gesagt: Die hohen Barreserven von Apple reduzieren in gewissem Maße das Risiko, denn das Unternehmen hat einen langen Atem um "zurückzuschlagen" falls nötig. Auf der anderen Seite ist das Risiko aufgrund der enormen Abhängigkeit von nur einem einzigen Produkt hoch. Solche Faktoren muss man eben in die Ermittlung des Diskontierungsfaktors einfließen lassen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Sthenelos

über die Innovation

 

verzeiht mir, dass ich Offtopic im Applethread ausholen muss, dazu noch mit Samsung Produkten.

 

Aufgrund einer ständigen Verkettung von unglücklichen Umständen beträgt die Lebenszeit eines Smartphones

in meinem Besitz im Regelfall ca. 1 Jahr. Nachdem mein aktuelles Samsung Galaxy Mini, Baureihe unwichtig, mir

vierhundertdreiundsechszig Mal bereits runtergefallen ist - bestaunt von vielen, weil man die Platine durchgesehen hat, Plastik

und Glas herausgebrochen war und es trotzdem noch funktionier hat - war nun gestern Abend zapfenstreich, als ich die Flugeigenschaft

des Geräts erprobt hatte. Auslöser hierfür war ein Zornausbruch, der wiederrum durch Nikotinentzug verursacht worden ist.

Die Vorgänger endeten ebenso spektakulär, eines im Regenfass, als es beim Blumengießen aus der Hemdtasche gefallen ist, ein anderes

wurde bei der Gartenarbeit vergessen, leider hatte es in der Nacht dann geregnet. Wohlwissend, dass mir ständig Malheure mit

Handys passieren, hatte ich rechzeitig vorgesorgt und vor Monaten ein Samsung Outdoorhandy bestellt, dieses wurde beworben

mit Bruchsicherheit und Wasserfestigkeit, was ich an dem Gerät aufgrund der Vorgeschichte vermutlich erproben werden muss.

 

Jedenfalls musste das Gerät gestern Abend schnellstmöglich gewechselt werden, Geschäftspartner und andere Nervensägen

erfordern permanente Betreuung - und die Ungeduld anderer wächst, wenn man in Skype und Wattsapp plötzlich offline ist,

schnell wird man zum Fahnenflüchtling deklariert!

 

Ein Wechsel der Simkarte sollte ausreichend sein um ein paar Minuten später wieder erreichbar zu sein.

Die alte Sim Karte passte nicht, sie ist zu groß.

Erinnerung: es gab noch eine kleinere Simkarte.

Die neue Simkarte, eine Microsimkarte, musste umständlich aus einer Plastikumrandung herausgebrochen werden.

Die Sollbruchstellen waren so schlecht, dass es mir vorkam wie ein zu frisches Ei (aus der Bodenhaltung) zu pellen,

wo man jeden Milimeter der Schale einzeln abbrechen muss um dann ein völlig entstelltes Ei zu essen. Irgendwann war es vollendet, nicht schön aber die Karte war eingepflanzt,

ich war bereits etwas aufgebracht über diese Vorfall.

Natürlich war das neue Handy leer, obwohl ich es erst vor einer Woche geladen hatte. Samsung hat das Ladekabel

auf 20cm verkürzt. Das Ladekabel des Vorgängermodels umfasst noch schätzungsweise 70cm.

Wahl: Verlängerungskabel oder auf den kalte Fußboden hocken, in nächster Nähe zur Steckdose

 

Handy gestartet, neue Pin eingetippt. Im Menü 20-30 vorinstallierte Apps und Programme vorgefunden, die "Einstellungen"

sind aber fast unauffindbar in dem ganzen Itemsalat von Zalando, Amazon, Pizza.de, HRS, seltsame Videospiele usf.

 

Frage gestellt: wenn ich mir beim Herrenausstatter ein Hemd kaufe, oder ein neues Fahrzeug beim Händler bestelle, dann sind weder bei dem Hemd,

noch beim Fahrzeug Sticker o.ä. von Pizza.de oder Zalando die man erst umständlich abpopeln muss.

 

Warum installiert jemand ungefragt auf mein Eigentum Dinge, die ich nicht möchte und nicht bestellt habe?

Konsequenz: im Anwedungsmanager alles deinstalliert

Die Übertragung von Kontakten via Bluetot hat funktioniert, ich war sehr erleichert und sogar etwas stolz!

 

Die Installation der verhassten Programme, die mich regelmäßig am Wochenende und abends piesacken

(Wattsapp und Skype) erfolgte nach größerem Zeitaufwand und nach zigmaliger Einverständniserklärung,

mein gesamtes Leben diesen Programme zugänglich machen zu müssen.

 

Ich will doch einfach nur ein Handy.

und ein Ladekabel mit angemesseren Länge.

und dann will ich meine Ruh!

 

Einzig die Taschenlampe die per Knopfdruck aktiviert wird, ist innovativ. Zwar nicht neu, aber wirklich praktisch.

Ein eingebauter Büchsenöffner oder Schraubenzieher würde ich der Werbung von Pizza.de auch vorziehen...

 

Innovation ist auch Qualität und Wertigkeit. Innovation ist, dem Kunden keine Zeit zu stehlen, ihn nicht zu plagen

mit Überfluss den keiner braucht, der aber Zeit- oder Betreungsaufwand erfordert.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
LagarMat
· bearbeitet von LagarMat

...

Danke für diesen unterhaltsamen Post.

 

Ich sehe einen einzigen Unterschied zu Apple und dem iPhone:

Du kannst die Sachen, die vorher drauf sind und nicht haben willst, beim iPhone nicht deinstallieren. ;)

 

Diese ganze Adware findet man meines Wissens nach auch bei Laptops noch und nöcher.

Ein Punkt womit die niedrigen Preise möglich werden.

Bei Apple bezieht sich das auf Nutzlosprogramme, bei denen Apple entschieden hat, dass sie nicht gelöscht werden dürfen.

 

Ansonsten die Frage an Dich: Inwiefern ist Apple bezüglich Deiner spezifischen aufgezählten Dinge innovativer?

Die iTunes-Synchro funktioniert nur, wenn Du Deine Daten regelmäßig auf den Rechner spielst, was nach meiner Erfahrung immer genau dann ein paar Monate nicht gemacht wurde, wenn das Teil kaputt geht.

Und mit Samsunggeräten geht sowas doch auch.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Value Student
· bearbeitet von Value Student

Sehe ich nicht so. Eine DCF berücksichtigt eben gerade nicht die Frage, ob ein Unternehmen das Geld für Ausschüttungen aufwendet, für Wachstumsinvestitionen oder eben für Barreserven, wie im Fall von Apple. Natürlich muss die Prognose der Cashflows von einem realistischen Wachstum ausgehen in Anbetracht dieser nicht getätigten Investitionen.

Da liegst du falsch. Welchen Wert hat denn ein Asset, das keine Zahlungsströme für den Investoren generiert? Null. Mit einer DCF Bewertung triffst du die implizite Annahme, dass alle FCFE über die Zeit ausgeschüttet werden (Buybacks + Dividenden). Wenn davon ausgegangen wird, dass Apple eine permanent niedrige Payout Ratio (nicht zu Earnings, sondern zu FCFE) hat, muss das Eigenkapital auch niedriger bewertet werden. MMn sieht man diesen Effekt bei der Apple Aktie.

 

Ausnahme sind Übernahmekandidaten, die du vielleicht nicht aus deiner Perspektive, sonder aus der Perspektive eines anderen bewerten möchtest.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Dandy

Mit einer DCF Bewertung triffst du die implizite Annahme, dass alle FCFE über die Zeit ausgeschüttet werden (Buybacks + Dividenden).

Belege diese Aussage bitte. Die DCF trifft eben genau keine Aussage darüber, ob die Cashflows tatsächlich ausgeschüttet oder investiert werden. Was Du meinst ist das Gordon-Growth Modell, das etwas ähnliches anhand der Dividenden macht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Value Student
· bearbeitet von Value Student

Belege diese Aussage bitte. Die DCF trifft eben genau keine Aussage darüber, ob die Cashflows tatsächlich ausgeschüttet oder investiert werden. Was Du meinst ist das Gordon-Growth Modell, das etwas ähnliches anhand der Dividenden macht.

 

Belege deine Aussage bitte ;)

 

DCF Verfahren sind eng mit dem Gordon Growth Dividend Discount Model verwandt.

 

 

Wenn man Zahlungsströme diskontiert, geht das nicht ohne die Annahme, dass diese Zahlungsströme existieren. Es ist egal ob du Dividenden oder den FCF deines Limo Standes diskontierst ... Alles basiert auf Zahlungsströmen.

 

Nun gut, ich belege das auch gern :

 

When we replace the dividends with FCFE to value equity, we are doing more

than substituting one cash flow for another. We are implicitly assuming that the FCFE

will be paid out to stockholders.

[...]

How does discounting free cashflows to equity compare with the modified dividend

discount model, where stock buybacks are added back to dividends and discounted? You

can consider stock buybacks to be the return of excess cash accumulated largely as a

consequence of not paying out their FCFE as dividends. Thus, FCFE represent a

smoothed out measure of what companies can return to their stockholders over time in

the form of dividends and stock buybacks.

 

http://pages.stern.n...aln2ed/ch14.pdf , S. 10f.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Dandy

Genau das belegt doch meine Aussage. Das Modell tut so, dass Ausschüttungen erfolgen um auf einen Wert zu kommen. Ob diese aber dafür auch tatsächlich verwendet werden oder eben im Unternehmen verbleiben wird dabei (bewusst) ignoriert.

 

Wenn Du dich damit genauer beschäftigen willst: Bei der DCF wird zwischen Erhaltungsinvestitionen und Wachstumsinvestitionen unterschieden. Bei der Berechnung des FCFE oder FCFF dürfen nach strenger Lehrmeinung nur die Erhaltungsinvestitionen abgezogen werden. Genau das ist aber ein großes Problem bei diesem Modell, denn diese sind in den seltensten Fällen im Geschäftsbericht ausgewiesen und damit deren Ermittlung schwierig.

 

Zum Beispiel hier findest Du weitere Informationen dazu.

 

 

The answer is simple; in most cases growth capex is an investment, while maintenance capex is a cost.

...

It is impossible to estimate the intrinsic value of a business in terms of free cash flow if one does not separate growth vs maintenance capital expenditures.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Value Student
· bearbeitet von Value Student

Nein.

 

Mit einer DCF Bewertung triffst du die implizite Annahme, dass alle FCFE über die Zeit ausgeschüttet werden (Buybacks + Dividenden)

 

Das war meine Aussage und fast genau die selbe Aussage steht in der Quelle. Also wird meine Aussage belegt, nicht deine.

 

Asset Pricing kannst du sehr einfach auf den Punkt bringen: p=E(m*c), wobei p der Preis, m der Diskontfaktor und c der Zahlungsstrom ist. (Quelle: z.B. Cochrane - Asset Pricing) Wenn du keinen Zahlungsstrom hast, hat das Asset einen Wert von Null, denn eine Multiplikation mit Null ergibt Null.

 

Mit eine DCF Bewertung bewertest du das gesamte Eigenkapital. Du nimmst die Perspektive eines Käufers ein, der das Gesamtunternehmen kaufen kann/möchte. Dieser Käufer interessiert sich natürlich nicht dafür, wohin das Geld geht, da er nach Kauf die Payout Ratio selber bestimmen kann. Als einzelner Investor kannst du das aber nicht und angesichts Apples Marktkapitalisierung wird ein anderer Investor das wohl auch nicht können. Wenn die Realität also stark von der impliziten Annahme des Modells abweicht, bekommst du bei der DCF Bewertung im Fall von Apple (edit bei kleineren Unternehmen sieht das anders aus, da dort der Preis an der Börse ungefähr dem DCF Wert entsprechen sollte, weil Großinvestoren sonst reihenweise quasi Arbitrage Möglichkeiten hätten) einen viel zu hohen Preis heraus. Diesen Preis wird dir niemand zahlen, solange niemand einen controlling stake übernehmen kann. Denn so viel ist Apple nur Wert, wenn man den gesamten FCFE vereinnahmen kann.

 

Wenn du dich damit genauer beschäftigen willst, empfehle ich dir bspw. Little Book of Valuation.. Es gibt bessere Quellen als gurufocus.

 

edit: noch mal ganz einfach: Wenn ich eine Firma habe, die jährlich 100 umsetzt und einen FCFE von 10 erwirtschaftet, Was bezahlst du mir für einen Anteil von 1%, wenn ich dir nichts vom FCF abgebe? ..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
FranzFerdinand

...

Danke für diesen unterhaltsamen Post.

 

Ich sehe einen einzigen Unterschied zu Apple und dem iPhone:

Du kannst die Sachen, die vorher drauf sind und nicht haben willst, beim iPhone nicht deinstallieren. ;)

 

Diese ganze Adware findet man meines Wissens nach auch bei Laptops noch und nöcher.

Ein Punkt womit die niedrigen Preise möglich werden.

Bei Apple bezieht sich das auf Nutzlosprogramme, bei denen Apple entschieden hat, dass sie nicht gelöscht werden dürfen.

 

Ansonsten die Frage an Dich: Inwiefern ist Apple bezüglich Deiner spezifischen aufgezählten Dinge innovativer?

Die iTunes-Synchro funktioniert nur, wenn Du Deine Daten regelmäßig auf den Rechner spielst, was nach meiner Erfahrung immer genau dann ein paar Monate nicht gemacht wurde, wenn das Teil kaputt geht.

Und mit Samsunggeräten geht sowas doch auch.

 

Ich finde es ein schönes Beispiel, warum Apple erfolgreich ist. Wenn man mal erlebt hat, wie leicht es sein kann, ein Gerät zu ersetzen, will man nicht mehr zurück. Gerät getauscht (Hardwaredefekt, gibts auch bei Apple), Vorabtausch, also erst ein Neugerät erhalten und dann 10 Tage Zeit, das alte zu tauschen. Dank Cloud-Backup (anders als Lagarmat darstellt: Das erfolgt bei jedem Anschliessen an Strom+WLAN vorhanden, also zB sogar im Urlab) dauert es ca. 30 Min und man hat wieder exakt den Stand von zuvor. Kontakte, Fotos, sogar Einstellungen in den Apps, alle Chats. Funktioniert bei Apple sogar beim Generationswechsel. Und es gibt zwar vorinstallierte Software, aber nur hauseigene, keine Spy- oder Adware.

 

Ist sicher nicht alles perfekt bei Apple, aber das: Ich will einfach nur ein Handy, das seine Arbeit macht, und sich einfach wiederherstellen lässt-Gefühl, das haben sie drauf.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Toomi

Finde es interessant, über was alles diskutiert wird, aber beim in meinen Augen wichtigsten Tag im Jahr herrscht hier Flaute.

 

Das I Phone wird erneut einen Rekord bzgl. des Absatzes aufstellen.

Mit dieser Nachricht werden wir mit Sicherheit sehr überzeugende Zahlen sehen. thumbsup.gif

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Seraphi

Das I Phone wird erneut einen Rekord bzgl. des Absatzes aufstellen. 

 

Bist du dir dabei sicher?

 

Auf SA war letzte Jahr vor der IP 6 und IP 6 Plus release ein interessanter Artikel, wieviele IP S4 und IP 5 "abgelöst" werden, aufgrund des größeren Displays.

 

Wer tauscht den aktuell bitte sein IP 6 Plus gegen ein IP 6S Plus um, wenn sein vertrag noch nicht ausläuft?

 

Meinst du wieso hier Apple mit seiner "1 Jahres Flatrate" gegensteuert? Eigentlich brillant, aber auch keine Neuerung, Nur ein weiter guter Marketing-Einfall ... aber irgendwann ist die Möglichkeit hier bei Apple auch eingeschränkt.

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
captainfuture

Das I Phone wird erneut einen Rekord bzgl. des Absatzes aufstellen. 

 

 

Wer tauscht den aktuell bitte sein IP 6 Plus gegen ein IP 6S Plus um, wenn sein vertrag noch nicht ausläuft?

 

 

 

Es gibt angeblich noch Leute, die die 4er oder 5er generation haben und die umsteigen möchten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Toomi

Das I Phone wird erneut einen Rekord bzgl. des Absatzes aufstellen. 

 

Bist du dir dabei sicher?

 

Auf SA war letzte Jahr vor der IP 6 und IP 6 Plus release ein interessanter Artikel, wieviele IP S4 und IP 5 "abgelöst" werden, aufgrund des größeren Displays.

 

Wer tauscht den aktuell bitte sein IP 6 Plus gegen ein IP 6S Plus um, wenn sein vertrag noch nicht ausläuft?

 

Meinst du wieso hier Apple mit seiner "1 Jahres Flatrate" gegensteuert? Eigentlich brillant, aber auch keine Neuerung, Nur ein weiter guter Marketing-Einfall ... aber irgendwann ist die Möglichkeit hier bei Apple auch eingeschränkt.

 

 

 

 

 

 

 

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Ueber-zehn-Millionen-Geraete-Apples-neues-iPhone-bricht-Verkaufsrekord-Aktie-steigt-4515601

 

Lt. Apple ist es so.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Dandy

Hier drohen echte Schmerzen für Apple. Die Besteuerungsbemühungen innerhalb der EU und den USA liegen schon einige Zeit auf manchen globalen Unternehmen wie ein Damoklesschwert, nicht nur bei Apple. Aber Apples Steuernachzahlung könnte sehr große Dimensionen annehmen, nimmt man mal den Anteil des europäischen Marktes. Wenn das dann auch noch Rückzahlungen für mehrere Jahre werden, dann Autsch.

 

Eigentlich sollte man zur Zeit Unternehmen mit zu niedriger Steuerquote meiden, denn da dürfte die Chance des Erwischens entsprechend hoch sein. Ich glaube da wird es auch jenseits von Apple noch einige Überraschungen geben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
bananabread

Hier drohen echte Schmerzen für Apple. Die Besteuerungsbemühungen innerhalb der EU und den USA liegen schon einige Zeit auf manchen globalen Unternehmen wie ein Damoklesschwert, nicht nur bei Apple. Aber Apples Steuernachzahlung könnte sehr große Dimensionen annehmen, nimmt man mal den Anteil des europäischen Marktes. Wenn das dann auch noch Rückzahlungen für mehrere Jahre werden, dann Autsch.

 

Eigentlich sollte man zur Zeit Unternehmen mit zu niedriger Steuerquote meiden, denn da dürfte die Chance des Erwischens entsprechend hoch sein. Ich glaube da wird es auch jenseits von Apple noch einige Überraschungen geben.

 

Bezweifle das es schmerzhaft wird. Irgendwelche Juristen hatten sich auch schonmal zu Apple geäußert und das waren Peanutes in Relation zum Cash von Apple.

 

Mich interessieren die "EInmaligen Zahlungen" wenig...viel mehr interessiert mich, wie sich auf die zukünftigen Geschäfte auswirkt? Von welcher Steuererhöhung reden wir hier? Wie wird das den Gewinn drücken?

 

Grüße

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Chartwaves
· bearbeitet von Chartwaves

Mich interessieren die "EInmaligen Zahlungen" wenig...viel mehr interessiert mich, wie sich auf die zukünftigen Geschäfte auswirkt? Von welcher Steuererhöhung reden wir hier? Wie wird das den Gewinn drücken?

 

Man hat hier Steuervermeidung betrieben, à la Double Irish with a Dutch Sandwich. Welche Größenordnung das bei Apple jetzt genau ausmacht kann ich nicht beziffern. Ob man aber zirka 30 bis 40 Prozent Steuern zahlt oder aber unter 12,5 Prozent dürfte schon einen Unterschied machen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×
×
  • Neu erstellen...