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krett
vor 1 Stunde von missionE:

Ein erhellender, neuer Vortrag vom allseits geschätzten Energieexperten Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn  zum aktuellen Stand der Energiewirtschaft & Wirtschaft allgemein. 

 

Du hast Vollhonk falsch geschrieben.

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missionE
vor 1 Stunde von Holgerli:

Da sprich bitte nur für Dich. "allseits" inkludiert mich DEFINITIV nicht. 

Für mich ein Experte des 20. Jahrhunderts, der die Entwicklungen des 21. Jahrhunderts nicht mehr versteht/nicht verstehen will.

Er gehört für mich zu der Riege der "alten, weissen Männer" der deutschen Wirtschaft, die mit einem "weiter so wie bisher" das Land komplett ins Abseits fahren.

Das sieht der Staat so und nicht ich persönlich. Deshalb hatte ich "allseits" geschrieben, weil der Staat als Gemeinschaft, der hier Lebenden, ihm Anerkennung und Respekt ausgesprochen haben. Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn ist Träger des Verdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland und Träger des Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und Träger des Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst (höchste Auszeichnung in diesem Bereich). Soweit der Staat für alle hier Lebenden steht, kann man wohl von "allseits" sprechen, auch wenn damit nicht exakt jeder einzelne gemeint ist. 

 

Er weist Fantasten nüchtern und sachlich darauf hin, dass Energieverteuerung und Verlagerung kein Beitrag zum Klimaschutz sind und bisher hatte er damit weitestgehend recht. Es sind nicht seine Zahlen, sondern es ist allgemein verfügbar, dass die Transformation eine enorme "Kraftanstrengung" vermutlich für nichts ist, wenn dadurch lediglich Produktion (sie steigt ja weiterhin weltweit) verlagert wird und der CO2 frei Bruttoenergieendverbrauch seit 2005 quasi stagniert.  Das heißt natürlich nicht, dass er überall richtig liegen muss.

vor 1 Stunde von krett:

Du hast Vollhonk falsch geschrieben.

Das ist eine Unbeherrschtheit und ein Niveau, dass keinem Foristen gut zu Gesicht steht. Evtl. magst Du das einfach löschen und Dich inhaltlich mit seinen wichtigen & bisher richtigen Thesen zur Energiewirtschaft auseinandersetzen.

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missionE
vor 1 Stunde von Tatsächlich:

Vor allem ist der Ökonom und kein Naturwissenschaftlicher oder aus dem technischen Bereich - gut reden kann er natürlich - von daher glauben dem natürlich die Menschen, die für gestern sind.

Das Problem ist: Es ist ein volkswirtschaftliches Problem und kein technisches. Technisch sind EE leicht lösbar durch Deindustrialisierung und unermesslichen Aufwand. Das Ganze allerdings wirtschaftlich und vor allem ökologisch. Es ist schädlich, wenn Produktion z.B. Chemie aus CO2 oder auch Autoproduktion aus Dtl. in andere Länder verlagert wird, weil zwar bei uns der CO2 Ausstoß sinkt, aber andernorts dafür stärker steigt, weil dort auch Energieträger billiger sind und damit weniger sorgsam umgegangen wird. Daher macht CO2 technisch wenig Sinn primär durch rückläufige Produktion zu decarbonisieren, wenn andernorts die Produkte CO2 intensiver hergestellt werden, weil insgesamt eben die Industrieproduktion weltweit steigt. Da weist er schon auf ein gravierendes Problem hin und empfiehlt mehr auf Klimaanpassungspolitik zu setzen, um die Folgen unserer Politik abzumildern. 

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krett
vor 16 Minuten von missionE:

Das ist eine Unbeherrschtheit und ein Niveau, dass keinem Foristen gut zu Gesicht steht. Evtl. magst Du das einfach löschen und Dich inhaltlich mit seinen wichtigen & bisher richtigen Thesen zur Energiewirtschaft auseinandersetzen.

Nein.

Paar Beispiele wie viel Müll der Typ von sich gibt. Er ist massiv ideologisch getrieben.

Zitat

Speicher-Rechnung („Energiewende ins Nichts”, 2013; Paper „Buffering Volatility”, 2017): Sinn rechnete vor, Deutschland bräuchte für einen hohen Wind-/Solaranteil tausende Pumpspeicherwerke vom Format Goldisthal – daher könne die Energiewende physikalisch nicht funktionieren. DIW-Forscher (Zerrahn/Schill/Kemfert, European Economic Review 2018) zeigten, dass seine impliziten Annahmen unhaltbar sind und der Speicherbedarf bis zu zwei Größenordnungen niedriger liegt, sobald man Speicher mit Abregelung kombiniert; Speicher sind demnach kein Hindernis für den Umbau. Sinns Ergebnisse sind Ausreißer gegenüber der etablierten Literatur, getrieben davon, dass er ökonomische Abwägungen – vor allem mögliche Abregelung – ignorierte. Realität: 2025 lieferten Erneuerbare 57,9 % der Bruttostromerzeugung, Wind an Land/auf See und PV zusammen rund 45 % – ohne tausende Pumpspeicher.

 

Zitat

E-Auto-Studie (Buchal/Karl/Sinn, 2019): Behauptung: Ein Tesla Model 3 emittiere 11–28 % mehr CO₂ als ein Mercedes C220d. Zerlegt von Fraunhofer, ICCT, PSI, Agora, UBA und Auke Hoekstra: Die Studie unterstellte eine Batterielebensdauer von nur 150.000 km, rechnete den Fahrstrom mit 16 % höheren CO₂-Werten als das Umweltbundesamt, nutzte NEFZ-Werte für den Diesel und ließ dessen Vorkette weg. Mit realistischen Verbräuchen steigt der Diesel von 141 auf 221 g/km, der Tesla sinkt auf ~130 g; die Batteriefertigung verursacht rund 65 statt 170 kg CO₂/kWh. Sinn blieb dabei – die Zahlen nicht. Electric vehicles emit more CO2 than diesel ones, German study says +2

 

„Methan-Ottomotoren statt E-Autos”: In derselben Studie: Erdgasautos seien fürs Klima besser, ein Drittel weniger CO₂ als Diesel. Ignorierte Methanschlupf; CNG-Pkw sind heute vom Markt praktisch verschwunden.

 

Zitat

Blackout-Prophezeiungen („Mit Wind und Sonne in den Blackout”): Einen Blackout hat es im Nachkriegsdeutschland bisher nicht gegeben; die Energiewende hat die Versorgungsqualität bislang nicht verschlechtert. Im Schnitt der letzten drei Jahre fielen nur an 4 % der Tage ungünstige Bedingungen für Wind und Sonne zusammen.

 

Zitat

„Zappelstrom ist ziemlich wertlos”: Grünstrom sei fürs Netz wie ein Candlelight-Dinner zum Frühstück – ziemlich wertlos. 2022: Wind- und Solarstrom sei „ziemlich nutzlos”, die Windrad-Fundamente würden als Ruinen stehen bleiben. Bei knapp 45 % Erzeugungsanteil eine rhetorische, keine analytische Aussage

 

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Holgerli
vor 2 Minuten von krett:

Paar Beispiele wie viel Müll der Typ von sich gibt. Er ist massiv ideologisch getrieben.

Das Problem ist halt: Der Mann geht mit großen Schritten auf die 80 zu. Alles was der in den 80ern und 90ern des 20. Jahrhunderts erzählt hat, verliert immer mehr an Wert bzw. stimmt heute garnicht mehr. 

Als er vor 10 Jahren in den Ruhestand geschickt wurde, hatte er sich schon den Beinamen "UnSinn" erworben, weil den Menschen, die in den Themen drin waren schon damals wussten, wie massiv die weltweiten technologischen Umwälzungen sein werden. 

Heute schwadroniert er halt immer noch von den längst vergangenen Zeiten und die Leute die mit dem schnellen Wechseltempo nicht zurecht kommen, hängen ihm halt an den Lippen. 

In öffentlich-rechtlichen Talkshows siehst Du ihn  halt nicht mehr, weil er da Paroli bekommen würde. Monologe vor einem, ihm gut gestimmten Publikum, das kann er noch. 

In zwei, drei Jahren, hört aber auch da niemand mehr auf das Geschwätz.

 

Schade ist, dass solche Menschen die Zukunft dieses Landes halt massiv gefährden. Da braucht man sich halt nicht zu wundern warum Schlüsseltechnlogien wie die Automobilindustrie mit Volldampf aber auch aufkommende Zukunftstechnlogien wie die PV-Industrie mit Rekordtempo gegen die Wand fahren und fuhren. 

 

Ich kann für mich sagen, dass ich genug gespart habe um in einen wirtschaftlich absteigenden Land die Zeit bis zur Rente einfach(er) überbrücken zu können. Richtig leid tut es mir um die 20-/30-jährigen und jüngeren Leute: "No Future" wird gerade in diesem Land zementiert und die müssen diese Politik ausbaden oder abhauen.

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magicw
vor 1 Stunde von krett:

Zerlegt von Fraunhofer, ICCT, PSI, Agora, UBA und Auke Hoekstra:

na da war aber eine Phalanx notwendig um so ein Paper zu "zerlegen" 

 

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missionE
· bearbeitet von missionE
vor 1 Stunde von krett:

Die Studie unterstellte eine Batterielebensdauer von nur 150.000 km, rechnete den Fahrstrom mit 16 % höheren CO₂-Werten als das Umweltbundesamt, nutzte NEFZ-Werte für den Diesel und ließ dessen Vorkette weg. Mit realistischen Verbräuchen steigt der Diesel von 141 auf 221 g/km, der Tesla sinkt auf ~130 g; die Batteriefertigung verursacht rund 65 statt 170 kg CO₂/kWh. Sinn blieb dabei – die Zahlen nicht. Electric vehicles emit more CO2 than diesel ones, German study says +2

Grundsätzlich ist es richtig, NEFZ oder WLTP Werte zu nehmen, wenn man einen Vergleich anstellt, da dann die Bedingungen logischerweise gleich / ähnlich sein sollten. Das erfordert das saubere wissenschaftliche Arbeiten.  "Realistische Verbrauchswerte" (Was soll das sein? Auke Hoekstra, wenn er seinen 220d über die deutsche AB jagt? ) sind sicherlich nicht seriös, weil sich die jeder selbst ausdenken kann. Der NEFZ ist zudem relativ langsam und damit eher günstig für ein E-Auto aus eigener Erfahrung. 

Die Behauptung, dass die Vorkette weggelassen wurde, ist eine glatte Falschbehauptung. 

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https://www.ifo.de/DocDL/sd-2019-08-sinn-karl-buchal-motoren-2019-04-25.pdf

Aber wer auf realistische Werte gehen will, der kann z.B. Spritmonitor bemühen und da kommt das Model 3 von 2019 auf rund 20 kWH Verbrauch und der 220d (T-Modelle inkludiert) liegt bei rund 6 Litern.

https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/28-Mercedes-Benz/270-C-Klasse.html?fueltype=1&constyear_s=2019&constyear_e=2019&power_s=143&power_e=143

https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/28-Mercedes-Benz/270-C-Klasse.html?fueltype=1&constyear_s=2019&constyear_e=2019&power_s=143&power_e=143

 

Dabei würde ich doch aus eigener Erfahrung davon ausgehen, dass die Werte beim Model 3 eher zu niedrig sind, da Ladevorgänge einfach so häufig auch zwischendurch vorkommen, dass man sie nicht alle erfassen kann und es öfters auch keine Angaben zum Strombezug gibt (bei meinem Schwager an der Steckdose, im Restaurant (kostenloses Destination-Charging usw.), bei Freunden usw. während das bei meinen früheren Dieseln an der Tanke einfacher war.

 

Die 20 kWh passen allerdings auch bei mir ganz gut. Ich habe ca. 16 kWh Fahrverbrauch und rund 19,4 kWh an der Ladesäule bei rund 12.000 Kilometer im Jahr. Das liegt an den stand-by Verlusten (bei mir ca. 7% oder ca. 0,0045 pro Tag) und den restlichen Ladeverlusten. 

Der Mercedes käme mit den Studiendaten und 6 Litern auf rund 188 Gramm CO2 pro Kilometer und der Tesla mit Steinkohlestrom auf 210 g/ CO2 pro Kilometer oder 110 g/CO2 pro Kilometer (mit Strom-mix aus der Studie) + CO2 Rucksack aus der Batterieherstellung. 10 Jahre und 150.000 Kilometer sind sicherlich sehr kurz, aber wenn man das verdoppelt auf 20 Jahre und 300.000 KM Kilometer läge man eher unvorsichtig und man wäre mit den Daten aus der Studie dann immer noch bei  30-45 g CO2 pro Kilometer. Die Daten der Kritiker sind andere und die Werte wären niedriger, aber deren Richtigkeit können wir nicht überprüfen. Prof. Sinn hat für seine Daten die Quellen angegeben. Jedenfalls ist die Degradation nach 7 Jahren und 120.000 Kilometer doch auch schon recht deutlich fortgeschritten wie dieses Beispiel zeigt:

https://www.youtube.com/watch?v=6hFBE6VzFeI

Im Ergebnis bleibt die ökonomisch Erkenntnis, dass E-Autos kurzfristig den CO2 Ausstoß erhöhen und langfristig über die Nutzung CO2 einsparen, wenn Strom CO2 frei produziert wird. 

 

vor 1 Stunde von krett:

Er ist massiv ideologisch getrieben.

Das wird Wissenschaftsaktivisten wie Frau Kemfert oder Herrn Hoekstra auch unterstellt.

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Hotzenplotz2

Linus Pauling, neben Marie Curie der einzige Mensch mit 2 Nobelpreisen in unterschiedlichen Kategorien.
Meinte als Chemie-Nobelpreisträger, dass Vitamin C gegen alle Krankheiten inkl. Krebs einzusetzen ist und hat eine ganze Esoterikrichtung (Orthomolekulare Medizin) gegründet.

Luc Montagnier, Entdecker des HI Virus, Nobelpreisträger der Medizin.
Behauptete Wasser hat ein Gedächnis, Homöopathiebefürworter und Impfgegner. Behauptet eine gesunde Ernährung sei besser gegen HIV als die bekannten Medikamente.

Kary Mullis, Entdecker der Polymerase Kettenreaktion (besser bekannt seit Corona als PCR), Chemienobelpreisträger. 
Leugnete den Zusammenhang zwischen HIV und AIDS, den Klimawandel und das Ozonloch. Stattdessen glaubet er an Astrologie und berichtet von Begegnungen mit UFOs.

Prof. Dr. Dr. Didier Raoult (bzw. den französischen Äquivalenten von Prof. und Dr.) 
Leiter der Universität Aix-Marseille II, Leiter der Universitätsklinikums, ausgezeichnet mit dem großen Preis des INSERM (höchste französische Auszeichnung im Bereich der Medizin)
Vertritt die Ansicht, Corona könnte mit Hydrochloroquin geheilt werden, während die Studienlage zeit, dass die Behandlung in einigen Ländern mit diesem Arzneimittel zur Übersterblichkeit beigetragen hat. In einem von ihm veröffentlichen Paper was die Wirkung zeigen soll wurden manipulierte Daten nachgewiesen. Nach Überprüfungen seiner Studien wurden von 2700 über 800 als ethisch oder legal bedenklich eingestuft, nur zu 68 davon hatte er eine Genehmigung der Ethikkommission. Er ist heute einer drei Forscher von denen die meisten Studien zurückgezogen wurden. 

Dr. hc. Dr.hc. Dr.hc (keine Ahnung wie viele der hat) Gerhard Schröder..... nun ich denke es reicht langsam.....

Titel sagen wenig über einen Menschen aus aber viel mehr über den, der meint durch die Aufzählung aller Titel und Auszeichnungen den Worten der Person mehr Gewicht verleihen zu wollen. Herr Unsinn ist ideologisch in einem anderen Jahrtausend gefangen und versucht die Fragen der heutigen Zeit mit den Antworten von damals zu beantworten. Ebenso wie ein Kanzler und einige große Diktatoren in der Welt. 

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missionE
· bearbeitet von missionE

Man hätte übrigens auch einen Polstar und einen BMW 3er vergleichen können:

https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/6-BMW/37-3er.html?fueltype=1&constyear_s=2018&constyear_e=2019&power_s=140&power_e=165&powerunit=2

https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/287-Polestar/0-Alle_Modelle.html?constyear_s=2018&constyear_e=2020

 

Der Polestar braucht 25,42 kWh und der BMW 3er 5,8 Liter....da sähe der Vergleich schon wieder ganz anders aus. Es eben eine Beispielrechnung, die exemplarisch die Herausforderungen der Decarbonisierung aufzeigen soll.

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missionE

@Hotzenplotz2: Eine schöne Aufzählung an Skurrilität, aber nichts dergleichen ist von Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn bekannt. Er ist Ökonom wie Claudia Kemfert und äußert sich seit Jahren zu ökonomischen Fragen der Energiewirtschaft.

 

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krett
· bearbeitet von krett

Mag sein das Frau Kemfert auch für Ihre Sache brennt, aber mein Eindruck ist dabei ganz eindeutig: Herr Sinn denkt vom Ende her, die Argumente werden danach zurecht gelegt, während Frau Kemfert sich streng an wissenschaftliche standards hält. Energiewende war auch nie das Kerngebiet seiner Berufstätigkeit, anders als von Frau Kemfert.

 

Herr Sinn hat ja auch dem Kampfbegriff Flatterstrom mitgeprägt, noch offensichtlicher ideologisch kann man gar nicht sein, wenn man seinen selbst ernannten "Gegner" (erneuerbare Energien) verunglimpft.

 

vor 2 Stunden von Holgerli:

In öffentlich-rechtlichen Talkshows siehst Du ihn  halt nicht mehr, weil er da Paroli bekommen würde. Monologe vor einem, ihm gut gestimmten Publikum, das kann er noch. 

Er wird ja auch gezielt von Leuten engagiert, damit er genau solche einseitigen Vorträge hält. Dafür bekommt er dann vermutlich 10.000€ Gage. Würde er etwas anderes erzählen, würde ihn niemand mehr buchen.

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reko
vor 2 Stunden von Holgerli:

Ich kann für mich sagen, dass ich genug gespart habe um in einen wirtschaftlich absteigenden Land die Zeit bis zur Rente einfach(er) überbrücken zu können. Richtig leid tut es mir um die 20-/30-jährigen und jüngeren Leute: "No Future" wird gerade in diesem Land zementiert und die müssen diese Politik ausbaden oder abhauen.

Sehe ich auch so, aber nicht wegen H. W. Sinn, sondern wegen Ideologen, die weder Physik noch Wirtschaft verstehen.

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Holgerli
vor 1 Stunde von reko:

Sehe ich auch so, aber nicht wegen H. W. Sinn, sondern wegen Ideologen, die weder Physik noch Wirtschaft verstehen.

H.W. Sinn ist Ideologe. Und er mag was von Wirtschaft und Physik verstehen aber von de Wirtschaft und der Physik des 20. Jahrhunderts. Aber er verleugnet die Physik/Technik und Wirtschaft des 21. Jahrhunderts.

Und die 10-jährigen Entwicklungszyklen der Wirtschaft des 20. Jahrhunderts funktionieren in einer Welt mit KI und hoch-kompetitiven Ländern wie China nicht mehr. 

Und die Physik des 20. Jahrhunderts ist zwar im 21. Jahrhundert noch gültig aber ergänzt um neue Technologien wie PV, Wind, Speicher. Und da komm die fossil-atomare Technik des 20. Jahrhunderts halt nicht mehr mit.

 

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 4 Stunden von krett:

Mag sein das Frau Kemfert auch für Ihre Sache brennt, aber mein Eindruck ist dabei ganz eindeutig: Herr Sinn denkt vom Ende her, die Argumente werden danach zurecht gelegt, während Frau Kemfert sich streng an wissenschaftliche standards hält. Energiewende war auch nie das Kerngebiet seiner Berufstätigkeit, anders als von Frau Kemfert.

Der Unterschied zwischen Claudia Kemfert und Herrn Sinn sind 31 Jahre. Frau Kemfert ist 57 Jahre, Herr Sinn 78 Jahre. Die ist halt vorwärts gewandt. Der Sinn zieht seine Agenta seit 50 Jahren stumpf durch und versteht die neue Welt nicht mehr, und sieht vielleicht in Menschen wie Frau Kemfert auch Zerstörer "seines Lebenswerks".

 

vor 4 Stunden von krett:

Würde er etwas anderes erzählen, würde ihn niemand mehr buchen.

Er wird aber nichts anderes erzählen, weil er fest in seiner Ideologie-Welt des 20. Jahrhunderts gefangen ist. Das ist ja die Win-Win-Situation: Die Leute die ihn buchen bekommen das erzählt was sie hören wollen und er darf das erzählen, was erzählen will. Er und seine Zuhörer sitzen - neu-deutsch - in ihrer Bubble und fühlen sich pudelwohl dabei.

Aber was nie passieren würde ist das diese Bubble auch Claudia Kempfert einlädt um mit Herrn Sinn über den Unsinn zu reden, den er verzapft. Dass sie den Unsinn von ihm schon seit über 12 Jahren immer wieder fachlich korrekt zerlegt kann jeder im Internet nachlesen. Aber das würde in der Bubble nur stören. 

 

@reko Was mich interessieren würde: Frau Prof. Kemfert, die Wirtschaftswissenschaftlerin und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ist eine dieser Ideologen, die weder Physik noch Wirtschaft verstehen?

 

 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 1 Stunde von Holgerli:

Und er mag was von Wirtschaft und Physik verstehen aber von de Wirtschaft und der Physik des 20. Jahrhunderts. Aber er verleugnet die Physik/Technik und Wirtschaft des 21. Jahrhunderts.

Es ist ein Missverständniss, dass sich die Wissenschaft der Energiewirtschaft geändert hätte, es gelten immer noch die gleichen Naturgesetze. 

 

vor einer Stunde von Holgerli:

Unterschied zwischen Claudia Kemfert und Herrn Sinn sind 31 Jahre. Frau Kemfert ist 57 Jahre, Herrn 78 Jahre.

Der Unterschied ist, wo man die Systemgrenze legt. Wenn man Strom per Definition mit null Emissionen bewertet, die Stromleitung als Kupferplatte ansieht und nur Mittelwerte statt Momentanwerte betrachtet, dann erhält man andere Ergebnisse.

Auch Frau Prof. Kemfert hat keinen naturwissenschaftlichen Hintergrund. Ihre Fokussierung auf die Stromherstellungskosten (Levelized Cost of Energy) statt der Stromsystemkosten (Levelized Cost of Load Coverage) führt zu verzerrten Schlussfolgerungen. Das hat Frau Prof. Grimm nachgewiesen.

Das ist eben nicht die ganze Rechnung. Es gibt weitere Kosten, nicht nur die Sonne schickt keine Rechnung der Frau Prof. Kempfert.

utn.de/files/2024/04/Grimm-Policy-Brief-CD-FINAL.pdf

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Holgerli
vor 3 Minuten von reko:

Der Unterschied ist, wo man die Systemgrenze legt. Wenn man Strom per Definition mit null Emissionen bewertet,

(...)

Das ist eben nicht die ganze Rechnung. Es gibt weitere Kosten, nicht nur die Sonne schickt keine Rechnung der Frau Prof. Kempfert.

Du wirfst also Frau Kemfert genau das vor, was Du hier im Forum in anderen Threads versuchst bei Atomkraft und Wasserstoff zu unterstellen. 

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reko
· bearbeitet von reko

Ich habe hier weder die LCOE noch die LCOLC einer Stromerzeugungsart hergeleitet. Ich habe hier maximal Literaturwerte zitiert. Diese Werte liegen für Kernkraft und Wasserstoffbackup sehr viel näher zusammen als für Solar- und Windstrom. Der Grund liegt in der Transportierbarkeit und Speicherbarkeit von Brennstoffen.

Selbstverständlich muss und darf Backupstrom (Strom, wenn man ihn braucht) teurer sein als Strom, wenn er gerade verfügbar ist.

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Nachdenklich
vor 1 Stunde von Holgerli:

Er wird aber nichts anderes erzählen, weil er fest in seiner Ideologie-Welt des 20. Jahrhunderts gefangen ist.

Wenn jemand Aussagen macht, die man selber für falsch hält, dann ist das ein Ideologe? 

Und wenn jemand Meinungen vertritt, die man teilt, dann ist das ein Wissenschaftler?

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Holgerli
vor 13 Minuten von reko:

Auch Frau Prof. Kemfert hat keinen naturwissenschaftlichen Hintergrund. Ihre Fokussierung auf die Stromherstellungskosten (Levelized Cost of Energy) statt der Stromsystemkosten (Levelized Cost of Load Coverage) führt zu verzerrten Schlussfolgerungen. Das hat Frau Prof. Grimm nachgewiesen.

Dumm nur: Prof. Grimm ist selber auch "nur" Volkswirtschaftlerin und Soziologin. Naturwissenschaftlichen Hintergrund sehe ich da auch nicht wirklich. 

Du nimmst eine Volkswirtin ohne naturwissenschaftlichen Hintergrund um zu versuchen zu beweisen beweisen, dass eine Wirtschaftswissenschaftlerin, die noch dazu Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ist, keine Ahnung von Wirtschaft hat. Naja, vielleicht hat das DIW (wo das W für Wirtschaft steht) ja auch keine Ahnung von Wirtschaft. ;) 

 

vor 7 Minuten von reko:

Diese Werte liegen für Kernkraft und Wasserstoffbackup sehr viel näher zusammen als für Solar- und Windstrom.

Zeig mal wo Prof. Grimm das geschrieben hat. Wird nicht klappen. ;) 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 12 Minuten von Holgerli:

Du nimmst eine Volkswirtin ohne naturwissenschaftlichen Hintergrund

Es ist auch keine naturwissenschaftliche, sondern eine ökonomische Fragestellung

vor 12 Minuten von Holgerli:

Zeig mal wo Prof. Grimm das geschrieben hat. Wird nicht klappen.

Das ist offensichtlich und sehr wohl von Frau Grimm berechnet.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 5 Minuten von reko:

Es ist auch keine naturwissenschaftliche, sondern eine ökonomische Fragestellung

Aha. Im selben Post hast Du noch in eine ganz andere Richtung versucht zu argumentieren:

vor 32 Minuten von reko:

Auch Frau Prof. Kemfert hat keinen naturwissenschaftlichen Hintergrund.

Nochmal Prof. Kemfert ist Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ist. Naja, vielleicht hat das DIW (wo das W für Wirtschaft steht) ja auch keine Ahnung von Wirtschaft. 

Du hängst in Deiner Bubble fest und versuchst deswegen einer sehr renommierten Wissenschaftlerin Kompetenz abzusprechen. 

Was ist denn Dein naturwissenschaftlicher und wirtschaftswissenschaftlicher Hintergrund?

 

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reko
· bearbeitet von reko

Die Forderung eines naturwissenschaftlichen Hintergrunds wurde nicht von mir bei Prof Sinn gestellt. Ich demonstriere nur, dass wirtschaftliche Fragen von den Wirtschaftswissenschaften untersucht werden. Man braucht auch keinen Chemiker, um eine Glühbirne einzuschrauben. Als Wirtschaftswissenschaftler sollte man aber keine Kosten vergessen.

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Holgerli

In den USA ist es möglich bis 2030 fast 600 GW an PV und Wind zuzubauen, ohne neue Netzanschlüsse, Leitungen oder Umspannwerke zu bauen. Dazu baut man Pv und Wind, wo möglich, in die Nähe von fossilen Kraftwerken. Gas-Peaker sind dafür besonders geeignet, weil die nur zeitweise und zu Zeiten hoher Strompreise laufen. Also eben oftmals solchen Zeiten wo die EEs kaum liefern.

Die Analyse ergab, dass an 90% der Flächen 5x soviele EEs gebaut werden könnten wie es Netzanschlüsse gab. Von der Wirtschaftlichkeit her wäre es so, dass in 60% der Fälle PV und in 53% der Fälle Wind günstiger wäre als die fossilen Kraftwerke.

Kombiniert man das Ganze mit Akku-Speicher wird das wirklich interessant: 324 GW Pv und 128 GW Wind werden zu 260 GW gesicherter Leistung. Benötigt werden dazu 1.500GW an Akkus.

Da man schon heute damit 50 bis 60% der fossilen Kraftwerksstandorte schlagen kann ist klar wohin die Reise geht: Mehr Akkus. Also wer in die Energietransformation investieren will, der sollte in Großsspeicher-Anbieter investieren. Der Ausbau sowohl der Akku-Produktion als auch der Akku-Standorte selber wird gigantisch werden.

 

Und was für die USA gilt, gilt ähnlich auch für Europa und ganz sicher auch für China. "Drill baby, drill!" und "Nuke, baby, nuke!" sind am Ende, egal was die "alten weissen Männer" sagen. 

 

Quelle:  https://www.scinexx.de/news/energie/bestehende-kraftwerke-koennen-einen-oekostrom-boom-ausloesen/

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reko
· bearbeitet von reko
vor 55 Minuten von Holgerli:

In den USA ist es möglich bis 2030 fast 600 GW an PV und Wind zuzubauen, ohne neue Netzanschlüsse. Dazu baut man Pv und Wind, wo möglich, in die Nähe von fossilen Kraftwerken.

Es ist optimal, wenn kleine Versorgungseinheiten lokal für ihr eigenes Backup sorgen und dann auch noch bereits vorhandene Netzanschlüsse nutzen können. Das erfordert nicht mehr Infrastruktur als früher mit Kohlekraftwerken. Aber will man Solar- und Windkraftwerke dazu drängen, in ihr eigenes Backup zu investieren?

Ich bin dafür. Von einem Backup erwarte ich, dass es – wie die Gaspeaker in den USA – die Stromversorgung nicht nur wenige Stunden, sondern über Tage und Wochen auf Nennleistung aufrechterhält. Andernfalls wäre ein zusätzliches zentrales Backup und wieder eine aufwendige Netzinfrastruktur notwendig. Man hätte nichts gewonnen.

Für reine Solaranlagen würde ich auf das mehrmonatige Winterbackup vorerst verzichten. Da muss man sich noch etwas einfallen lassen.

Ein interessantes Konzept, das den bisherigen deutschen Solar- und Windausbau umkrempeln würde.

 

 

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Holgerli
vor einer Stunde von reko:

Von einem Backup erwarte ich, dass es – wie die Gaspeaker in den USA – die Stromversorgung nicht nur wenige Stunden, sondern über Tage und Wochen auf Nennleistung aufrechterhält.

Google mal, was ein "Gaspeaker" ist.

Es werden jetzt Erwartungen in die fossilen Backup-Kraftwerke, egal ob in den USA oder Deutschland reininterpretiert, die diese garnicht leisten sollen. 

Genauso gut könnte ich sagen: Und ich erwarte von deutschen AKWs, dass das Uran für die AKWs aus Deutschland kommt.

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