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Aktiencrash

Mercedes-Benz Group AG (ehemals Daimler)

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Feldmann
Posted · Edited by Feldmann

Hallo,

 

komsiche Sache finde ich, hätte eher mit einem stakren Einbruch gerechnet!

Die Meldungen in letzter Zeit waren ja nicht gerade die rosigsten, Smart läuft mies, das Sindelfinger Werk ist nicht ausgelasten. Die neuen Modelle ziehen auch nicht wie erwartet.

 

Ich bin mal gespannt wie sich das in den nächsten Tagen verhält.

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MaXiMiLiAn6969
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Hallo,

 

komsiche Sache finde ich, hätte eher mit einem stakren Einbruch gerechnet!

Die Meldungen in letzter Zeit waren ja nicht gerade die rosigsten, Smart läuft mies, das Sindelfinger Werk ist nicht ausgelasten, LKW-CKD läuft schlecht da Iran mit 60.000.000€ im Rückstand ist. Die neuen Modelle ziehen auch nicht wie erwartet.

 

Ich bin mal gespannt wie sich das in den nächsten Tagen verhält.

Ich komme aus der Autobranche und kann Dir nur recht geben. Auch ich bin sehr erstaunt, denn ich habe das Gefühl, bei DC "hängt" es überall. Die Produktion des Roadster soll eigestellt werden, zudem läuft eine Rückrufaktion nach der anderen bei dem Roadster, die Produktion des Vaneo wurde auch eingestellt, die Leasing und Vermietrückläufer, welche durch DC zurück genommen werden müssen, verkaufen sich nicht und und und ... Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt.

 

Gruß, MaXe

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Scuolfan
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Mhh...Spekulative Anleger greifen zu Put OS oder Short Knock Outs.

Das ganze ist logisch unlogisch oder rational irrational.

Anleger sind wie Lemminge, wie man sehen kann.

Natrülcih eine gute Nachricht, Schrempps´ Ruf zuletzt war nicht berauschend.

Aber die Reaktionen sind der Marktlage entsprechend völlig unengebracht und überzogen.

DC hätte in meinen Augen weiter gedümpelt bei +-35 , eher mit Tendenz nach unten.

Der KOnzern hat Probleme, und bis die gelöst sind ( das wird passieren, davon bin ich überzeugt) , dauert es noch eine Weile so dass evtl. erst 2007 der Konzern wieder besser aufgestellt sein wird.

Man merkt schon jetzt, dass der Hype langsam abflacht. Eben noch über 10%, sind es jetzt "nur" noch starke 9,6% .

Bis heute Abend wäre ein PLus von 7-8% realistisch, ob die 9% halten wage ich zu bezweifeln.

Und vor allem denke ich, dass viele realisieren dass das ganze eine Art Blase ist und morgen, wie momentan usus zu sein scheint, starke Gewinnmitnahmen einsetzen werden. Das kann man tählich wechseldn beobachten z.zt.

Paradebeispiele MAN, Schering oder Siemens. Telekom wird auch wieder fallen.

Das ganze findet aber noch in einem postitiven Trendkanal statt, daher Zuwächse beim Dax. Allerdings wird er vermute ich bei spätestens 4900 Punkten heiss laufen, auch wenn viele Privatanleger immer noch nicht investiert sind.

Mal sehen...

Wie gesagt, Risikofreudige kaufen Short-Positions.

Gruss

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andy
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Hehe, gut das ich einen DaimlerChrysler Call im Musterdepot habe... :D

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Scuolfan
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Tja..schade, dass ernur im Musterdepot ist, nicht wahr?

Ein Rolling Turbo hat heute einen Wertzuwachs von über 21 Punkten!!!!

Er lag bei 6.xx und steht jetzt mit 630%!!!!!! im Plus.

Wenn man davon 1000 Stück im Depot gehabt hätte...

Aber es sollte sich keiner Ärgern.

Damit war in keinem Falle zu rechnen.

Gruss

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Lu99
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Hallo,

 

zu den Meinungen von Feldmann und MaXiMiLiAn6969:

 

Die Reaktion der Börse hat wenig mit dem Zustand des Konzerns zu tun, oder nur indirekt, denke ich. Denn Fonds-Manager und dergleichen schieben unteranderem der aktuellen Geschäftsleitung die Schuld für den desolaten Zustand des Konzerns in die Schuhe. Einen solchen Rücktritt schürt irgend wo Hoffnung nach besseren Zeiten und der Anleger ob institutionell oder privat will ja vorbereitet sein auf "gute Zeiten" bei DC.

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Scuolfan
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Ich sollte Hellseher werden.

Schlusskurs DaimlerChrysler bei 39,33 und damit 8,3 % im Plus, XETRA 39,49 damit 8,7% Plus.

Noch unter die 9% gefallen...

Wenn Kontron jetzt morgen um 4-5% zulegt und DC 5% verliert werde ich Wahrsager :rolleyes:;)

 

A pro pos: Gute Einstiegszeitpunkt bei Kontron? Oder eher weiterer Absturz bis unter 6 ?

 

greetz

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rolasys
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Man sollte ja auch mal bedenken, wo DC herkommt, das waren mal 90,-. Die ganze Missere von DC wird nun mal an Herrn Schrempp festgemacht. Schließlich war er "Mr. Daimler Crysler" und keine anderer Vorstandschef hatte zusammen mit seinen Freund Herrn Kopper so viel Macht (bzw. konnte sich so viel erlauben).

 

Wie dem auch sei, an der Börse wird die Zukunft gehandelt und da sieht es für DC ohne Schrempp doch wesentlich besser aus, zumindest hat man die Hoffnung dass sich an der Strategie der "Welt AG" etwas ändert. Als jahrelannger DC-Aktionär kann ich mich natürlich an den Kurssprung erfreuen, mal sehen, ob es von Dauer ist.

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$unny
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Hi,

 

wie seht ihr den Trend von DaimlerChrysler (WKN 710000)?

Also ich habe im Mai mal ein paar gekauft, weil ich die Aktie damals unterbewertet fand (Einstiegskurs ca. 30,50 EUR).

Die Frage ist nun, wie entwickelt sich die Aktie weiter?

Heute ging es ja noch mal nach oben, aber irgendwann ist sicher auch mal Schluss...

Denn dieses dicke Plus kam ja alleine durch den Abgang von Schremp, an den Zahlen ändert es ja erst mal nix.

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Savini
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Persönlich würde ich von Automobilaktien die Finger lassen. Ford, GM, Daimler - alle haben massive Probleme. Mit ist im März das Herz in die Hose gerutscht als nach der Gewinnwarnung von GM die Kurse meiner GM Anleihen bis auf 75% fielen...

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Toni
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Ein Automobilwerk wirft keine guten regelmässigen Gewinne ab.

 

Finger weg, Punkt.

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olli911
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Hallo,

 

stimmt es eigentlich das die Porsche-Aktie Mitte 2000 bei über 4.000 war??? Ich habe da einen Kurs aus dem Porsche-Magazin "Christophorus" gesehen und kann / will es nicht glauben :(

 

Meinten die die Stammaktive oder Vorzugsaktie?? Habe leider keine Informationen gefunden. Warum ist der Kurs dann so sehr gefallen? (aktuell 646 Euro)

 

Grüße

Olli

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et3rn1ty
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Also dem Chart bei Onvista nach zu urteilen ist Porsche derzeit auf dem Allzeithoch. Von 4000 ist da nix zu sehen.

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sander
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Analyse:

 

Aktie:

 

DAIMLERCHRYSLER

WKN: 710000 ISIN: DE0007100000

Kurs: 41,46 (09.08.2005, 17:21:17) Xetra

 

Profil:

Der deutsch-amerikanische Automobilkonzern DaimlerChrysler AG ist nicht nur einer der größten Automobilhersteller weltweit, sondern nimmt auch in anderen Sparten führende Positionen auf dem Weltmarkt ein. Die Produktpalette umfasst neben den Kraftfahrzeugen der Marke Mercedes auch die Marken Chrysler, Jeep, Dodge, Plymoth und smart. Des Weiteren produziert das Unternehmen Nutzfahrzeuge der Marken Mercedes-Benz, Freightliner, Sterling, Setra und Thomas Built Buses. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Finanzdienstleistungen und ist in der Entwicklung von Triebwerken für die Luftfahrt aktiv.

Quelle : boerse.ard.de

 

Zahlen:

Marktkap.:                40.573,74 Mio EUR

Streubesitz:                83,70% 

Geschäftsjahresende:    31.12. 

HV-Termin:              12.04.2006

Nächster Termin:            26.10.2005  Konzern-Zwischenbericht 3. Quartal

 

                                        2006    2005  2004    2003    2002

Gewinn pro Aktie in EUR  3,34    2,31  2,43  0,85    3,30

KGV                              11,99  17,34 14,53  43,53    8,89

Quelle: OnVista

 

 

Nachrichten:

Kreise: VW-Manager Bernhard kehrt nicht zu DaimlerChrysler zurück

 

09.08.2005

 

Wolfsburg/Stuttgart (ddp). Der Ex-DaimlerChrysler-Vorstand und jetzige VW-Markenchef Wolfgang Bernhard wird entgegen anderslautenden Medienberichten nicht zum Stuttgarter Konzern zurückkehren. "Da ist nichts dran", hieß es am Dientag in gut informierten Branchenkreisen. Das Hamburger Magazin "Stern" hatte zuvor berichtet, der designierte DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche habe den Wechsel vor Vertrauten bestätigt. Ein DaimlerChrysler-Sprecher wollte den Bericht ebenso wenig kommentieren wie ein VW-Specher.

 

Zetsche soll nach "Stern"-Informationen intern angekündigt haben, Bernhard komme im Sommer 2006 zurück nach Stuttgart und werde dann die Führung der Marke Mercedes übernehmen. Er hatte zusammen mit Bernhard rund vier Jahre die Sanierung der amerikanischen Konzerntochter Chrysler vorangetrieben. Bernhard war nach einem Konflikt mit dem scheidenden Konzernchef Jürgen Schrempp kurz vor seinem Amtsantritt als Verantwortlicher für die Mercedes-Gruppe b

Quelle : business-wissen.de

 

SEC ermittelt gegen Daimler wegen Irak-Lieferungen

 

Die US-Börsenaufsicht SEC ermittelt gegen den Autokonzern DaimlerChrysler wegen Geschäften im Rahmen des Uno-Hilfsprogramms für den Irak. Im Zusammenhang mit diesem Programm gestand ein langjähriger ranghoher Uno-Mitarbeiter die Annahme von Schmiergeld.

 

Eine Mercedes-Benz Limousine fährt aus dem Haupttor der DaimlerChrysler Zentrale in Stuttgart Eine Mercedes-Benz Limousine fährt aus dem Haupttor der DaimlerChrysler Zentrale in Stuttgart

 

Nach einem Bericht des Magazins "Stern" geht es bei den Ermittlungen der SEC gegen DaimlerChrysler um die Frage, ob bei Lieferungen des Autokonzerns an das Regime von Dikator Saddam Hussein im Rahmen des Programms "Öl für Lebensmittel" Schmiergelder bezahlt worden sind. Ein entsprechendes Schreiben der SEC sei in der Stuttgarter Konzernzentrale eingegangen. Die SEC interessiere sich auch für Geschäfte von DaimlerChrysler mit Ghana und Iran.

 

Wie der "Stern" berichtet, bestellte der Irak bei DaimlerChrysler 150 Zugmaschinen vom Typ Actros, von denen letztlich 50 Fahrzeuge im Jahr 2002 über Moskau geliefert wurden. Die dortige Daimler-Niederlassung habe die Zugmaschinen an die private russische Firma "Russian Engeneering" verkauft, die sie wiederum an die staatliche "General Automobile & Machinery Company" (GAMCO) im Irak weiterverkauft habe.

Quelle: Financial Times

 

Technischeanalyse:

 

Meiner Meinung nach, ist das Volumen zurzeit sehr hoch und ich würde mit einem Einstieg warten, obwohl es sein kann das Daimler mithilfe des Dax die 46 noch sieht und dann erst konsolidiert.Ich seh eine kare bildung eines Aufwärtstrendkanals.

Wenn erst ma alle ausländischen Privatinvestoren auf den Dax aufmerksam werden und die 5000 geknackt wird, gehört Daimler als BigPlayer mit sicherheit zu den Gewinnern. Siehe Chart unten.

daimler.jpg

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Savini
Posted · Edited by Savini

Kurse kannst Du prima bei www.onvista.de checken. Dort hab ich mal nachgesehen und Mitte 2000 lag der Kurs etwa bei der Hälfte des heutigen Kurses.

 

 

Ups. da war ein anderer schneller...

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JohnnyNash
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Am 23.03.2001 hats bei den Porsche VZ-Aktien einen 1:10-Split gegeben.

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olli911
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@S-k-o-r-p-i-o-n

 

D.h. ein Aktionär bekommt für seine 1 Vorzugsaktie dann 10 Stück von den neuen? Oder erleidet man dadurch irgendeinen Verlust als Aktionär (Gebühren?)

 

Grüße

Olli

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JohnnyNash
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Statt einer Aktie hast du dann zehn von denen im Depot liegen, der Wert bleibt aber gleich.

Verluste entstehen dem Aktionär dadurch nicht.

 

So ein Split ist nur dazu gedacht, die Aktie optisch "billiger" zu machen.

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Savini
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Wo findet man denn im Nachhinein Infos zu Aktiensplits? Wenn ich die Charts bei Onvista ansehe, so sind die ja nach dem Split auch für die Zeit davor umgerechnet, zeigen also 1/10 des damaligen realen Kurses an.

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$unny
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So...

Habe sie heute verkauft. Ich glaube zwar, dass sie eventuell noch kurzfristig etwas Potential haben, aber sicher ist sicher...

Man muss es ja nicht übertreiben, etwas über 11 EUR Gewinn pro Aktie reichen ja auch ;)

Hatte damals auch nur drauf spekuliert, dass sie bis ca. 35 EUR gehen und wollte dann verkaufen, aber Herr Schremp hat den Kurs ja noch mal beflügelt.

Werde mich dann mal wieder umsehen wo man als nächstes gut investieren könnte :)

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sander
Posted · Edited by sander

sieht gut aus für Benz... es scheint als würde die Aktie es schaffen bis zu 46 .. s. Chartbild oben...spätestens dann wird sie konsolidieren...

 

edit: wie zusehn ist die Unterstützungslinie bei ca 40 stabil ;).. und ich woll bei 40 rein..mist

@ $unny ich hätt sie behalten.

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Aktiencrash
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DaimlerChrysler: die Hedge-Fonds werden ungeduldig

 

Mit 7,2 Prozent ist der größte Aktionär bei DaimlerChrysler derzeit das Emirat Kuwait. Seit 1974 hält der Golfstaat die Aktien die ihm der Industrielle Herbert Quandt für eine Milliarde Mark verkauft hat. Eine lohnendes Geschäft. Wie lange die Kuwaitis ihren DaimlerChrysler-Anteil noch behalten wollen, ist ungewiss. In Bankenkreisen wird gemunkelt, dass sie jederzeit zu einem Verkauf bereit seien - wenn der Preis stimmt. Zweitgrößter Aktionär ist die Deutsche Bank. Sie galt lange als Fels in Brandung. Doch der Ruf ist seit Ende Juli dahin. Die Bank nutzte das durch den Abgang von Jürgen Schrempp ausgelöste Kursfeuerwerk um ihren Anteil von 10,4 auf 6,9 Prozent zu verringern. Ein Grossteil der dabei verkauften Aktien soll jetzt in den Händen von Hedge-Fonds liegen. Laut Informationen der F.A.Z. halten Finanzinvestoren bereits rund 20 Prozent der DaimlerChrysler-Aktien - bisher schätze man deren Anteil nur auf 10 bis 15 Prozent. Obwohl nach der Fusion die in den USA vorgeschriebenen Namensaktien ausgegeben wurden, weiß selbst DaimlerChrysler nicht genau, wer genau an dem Unternehmen beteiligt ist. Anleger die weniger als fünf Prozent halten und anonym bleiben wollen, können nämlich statt ihres eigenen Namens den der Bank registrieren lassen, bei der die Aktie deponiert wurde. Spätestens bei der nächsten Hauptversammlung werden die noch unbekannten Investoren vermutlich aus der Deckung kommen. Wenn bis dahin der designierte Konzernvorstand Dieter Zetsche keine nachhaltigen Erfolge vorweist, könnten sie den Druck zu tiefgreifenden Entscheidungen erhöhen. So ließe sich der Aktienkurs durch den einen Verkauf der EADS-Anteile oder eine Ende des verlustreichen Smart-Projekts schnell erhöhen. Auch ein Verkauf der LKW-Sparte wird angeblich diskutiert, nicht einmal eine völlige Zerschlagung gilt als ausgeschlossen. DaimlerChrysler-Aktien folgen heute dem Markttrend und verlieren fast ein Prozent.

 

Quelle: http://www.swr3.de/info/boersenman/index.h...y&date=20050823

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Aktiencrash
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Heuschrecken-Alarm bei DaimlerChrysler?

 

Am Dienstag kocht die Diskussion um die Rolle von Hedge-Fonds erneut hoch: Angeblich wollen sie DaimlerChrysler zur Aufgabe des verlustreichen Kleinstwagenherstellers Smart drängen. 

 

 

Spätestens seit dem Fall Deutsche Börse ist klar: Hedge-Fonds sind eine ungeduldige Anleger-Spezies und machen schnell Druck, wenn ihnen etwas nicht passt - das droht nun auch DaimlerChrysler.

 

Längst spielten die ungeduldigen Hedge-Fonds Zerschlagungsszenarien für den Weltkonzern durch, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Dienstag. Insbesondere wollten sie die künftige Führung rasch zur Aufgabe von Smart drängen.

 

Die Fonds wollten den designierten Vorstandschef Dieter Zetsche in dieser Frage in die Zange nehmen. "Sie werden bald darauf dringen, Smart zuzumachen", zitiert die FAZ nicht näher genannte Finanzkreise. 

 

Schon ein Fünftel bei den "Heuschrecken"?

Hedge-Fonds hielten inzwischen 20 Prozent der Aktien von DaimlerChrysler, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Investmentbanker. Im Mai hatte Finanzvorstand Bodo Uebber den Anteil von Hedge-Fonds noch auf zehn bis 15 Prozent beziffert.

 

Nach dem Ende Juli angekündigten Rücktritt von DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp hätten Hedge-Fonds zwei Drittel der von der Deutschen Bank noch am selben Tag verkauften 35 Millionen DaimlerChrysler-Papiere erworben, zitierte das Blatt Investmentbanker. Eine vollständige Übernahme des Konzerns könnten Hedge-Fonds allerdings nicht stemmen.

 

Mehrere Zerschlagungsszenarien

Die Fonds spekulierten darauf, dass Zetsche die operative Sanierung gelinge, berichtet die FAZ. Wenn nicht binnen einiger Monate Fortschritte erkennbar seien, würden die Finanzinvestoren massiv Druck ausüben, sagte ein anderer Bankmanager dem Blatt.

 

Auch eine Trennung von der milliardenschweren EADS-Beteiligung sowie von der profitablen Nutzfahrzeug-Sparte werde diskutiert. Selbst vor einer Abspaltung der mittlerweile sanierten Chrysler Car Group machten die Szenarien nicht halt, berichtet die Zeitung. Gerüchteweise sei gar zu hören, einige Fonds hätten bei der US-Regierung angefragt, ob dieser ein etwaiger Verkauf von Chrysler an einen interessierten chinesischen Konkurrenten genehm sei und eine Abfuhr erhalten. Eine derartige Entscheidung auf Druck von Hedge-Fonds halten Experten aber kaum für möglich (vgl. unser Interview "Zerschlagungsfantasien treiben Kurs").

 

Koppers Stuhl wackelt

Bankenkreise gehen laut FAZ auch davon aus, dass nach Schrempps Rücktritt auch der Druck auf Aufsichtsratschef Hilmar Kopper zunehmen wird. "Ich glaube nicht, dass Herr Kopper die nächste Hauptversammlung überstehen wird", wird ein Banker zitiert.

 

Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_119114

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andy
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LOL...diesen Artikel hat ich just auf der boerse.ard - Seite gelesen...

 

Meine Einschätzung ist, dass das ehr Kettenrasseln ist. Ersthaft in "Gefahr" bringen können die ein Unternehmen wie DC nicht...

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TraderS
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Ja, das sehe ich auch so.

 

Meiner Meinung nach sind die HF auch nur deshalb eingestiegen, weil sie in Zetsche den Mann für die zahlreichen Probleme sehen. Die Bekanntgabe, dass sich Zetsche auch nach der Neubesetzung des MC Car Group Chef-Postens um die Sanierung der MC Car Group "mitkümmern" wird, hat sicher die Fonds angelockt.

 

Viele Branchenexperten gehen nämlich davon aus, dass Zetsche ähnlich wie damals bei Chrysler durch massive Einschnitte die Marke wieder fit machen will und auch wird. Daher ist es aus Anlegersicht auch äußerst bedauerlich, dass Wolfgang Bernhard nicht mehr mit an Bord ist.

Er und Zetsche gelten momentan in der weltweiten Automobilindustrie als DIE Sanierer. Auch der angeschlagene GM Konzern war an den Managern dran, hat sie aber wegen der Konzernverbundenheit zu DC seinerzeit nicht bekommen.

 

Alles in allem denke ich daher auch, dass die HF hier nur eingestiegen sind, um von etwaigen positiven Kursentwicklungen im Zuge der Umgestaltung und Sanierung durch den neuen Mann Zetsche zu profitieren. Einflussnehmen wird man sicher nicht wollen, zumal man ja ohnehin schon weiss, dass es mit Zetsche keinen besseren Lenker hätte geben können.

HF legen es ja anders als Private Equity Fonds sowieso nicht darauf an, ganze Unternehmen zu übernehmen, sondern nur kurzfristig GEwinne zu machen. Das Beispiel TCI und die Dt. Börse war und ist da einfach mal eine Ausnahme.

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