Zum Inhalt springen
Teletrabbi

Deutsche Lufthansa

Empfohlene Beiträge

NewGuy
· bearbeitet von NewGuy

Es bleibt spannend. Bei unter 8 Euro habe ich mir zwar einige LH Aktien zugelegt,  aber wohl ist mir bei der Sache nicht. Ich hoffe,  dass wir in Zukunft nicht alle behandelt und eingepfercht wie die Mastschweine mit Ryanair fliegen müssen.:lol:

 

Der einzige Trost, bei LH Kursziel von 50 ct ist, dass man das Investment Dank derzeitigen "nicht-fliegen" mit LH zu den zum Teil verrückten Preisen schnell wieder angespart hat.:-*

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schildkröte
· bearbeitet von Schildkröte

Ein Knackpunkt wäre es, wenn der Staat über eine Kapitalerhöhung einsteigen würde, was die Altaktien (extrem) verwässern täte. Besser (für die Altaktionäre) wäre es, Kredite aufzunehmen. Immerhin hat die Lufthansa das Gros ihrer Flugzeuge nicht geleast, sondern die meisten (86%) gehören ihr selbst, so dass sie diese als Sicherheit anbieten oder ggf. auch verkaufen könnte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Baddschkappelui

Die Frage ist doch nicht, ob der Staat einspringt oder nicht. Das wird so (Kredite) oder so ("Teilverstaatlichung") passieren. Die Frage m.E. auch nicht, wie lange die aktuellen Maßnahmen anhalten. Die Frage ist für mich vielmehr, wird es nach Beendigung der Maßnahmen noch die gleiche Nachfrage geben? Ziemlich vielschichtige Problematik, weswegen ich (trotz verlockender Preise) momentan von einem Nachkauf absehe.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Bündner
vor 2 Stunden von Schildkröte:

Immerhin hat die Lufthansa das Gros ihrer Flugzeuge nicht geleast, sondern die meisten (86%) gehören ihr selbst, so dass sie diese als Sicherheit anbieten oder ggf. auch verkaufen könnte.

Die Frage ist nur, wer die im derzeitigen Markt überhaupt kaufen will und zu welchem Preis.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
PapaPecunia

Mich hat heute ein Bekannter angerufen, dass man doch zwingend jetzt was mit Airlines kaufen müsste. Ich könnte mir schon vorstellen, dass ein bestimmtes Klientel hier Einstiegschancen wittert (Typ Focus Money Leser, Ü50, reiner DAX-Anleger, Telefonorder über den Sparkassenberater). 

 

Nach der Finanzkrise dauerte es Jahre bis sich der Flugverkehr wieder auf dem alten Level befand. Hier könnte es sein, dass es noch viel länger dauert, weil einige (selbst wenn sie dürfen) die nächste Zeit nicht in den Urlaub fliegen werden. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
NewGuy
13 hours ago, Baddschkappelui said:

Die Frage ist für mich vielmehr, wird es nach Beendigung der Maßnahmen noch die gleiche Nachfrage geben? Ziemlich vielschichtige Problematik, weswegen ich (trotz verlockender Preise) momentan von einem Nachkauf absehe.

Diese Frage finde ich auch interessant. 

Beruflich scheint es zumindest bei mir und im Bekanntenkreis nur eine Verschiebung der Geschäftsreisen zu geben. Budgeteinschnitte hierfür sind bisher nicht erwartet, sonder eher Mehrkosten für die zusätzlichen stornierten Tickets. 

Bei Privatreisen ist es wohl schwieriger vorherzusagen. Einerseits viele die unterer der Krise finanziell leiden,  andererseits eine große Gruppe deren "Spaßgeld" wegen mangelnder Ausgabemöglichkeiten zunimmt und in manchen Bereichen nochmal signifikant durch außerplanmäßige Corona-Boni aufgestockt wird. Ich wäre nicht überrascht,  wenn in ein paar Monaten sehr viel mehr Nachfrage als Angebot bereitsteht. 

 

Eine Krise ist auch immer eine Chance kosteneffizienter zu werden. Da kann auch eine Lufthansa das ein oder andere von z.B. Ryanair lernen und in solch einer Zeit vielleicht sogar durchsetzen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
PapaPecunia
vor 12 Minuten von NewGuy:

Beruflich scheint es zumindest bei mir und im Bekanntenkreis nur eine Verschiebung der Geschäftsreisen zu geben. Budgeteinschnitte hierfür sind bisher nicht erwartet, sonder eher Mehrkosten für die zusätzlichen stornierten Tickets. 

 Arbeite in einem internationalen Großkonzern mit akutem Sparzwang. Bei uns wurden Geschäftsreisen schon vor Corona aus wirtschaftlichen Gründen zurückgefahren, ab Anfang März coronabedingt komplett alle Flüge untersagt. Große Meetings und Konferenzen wurden teilweise bereits bis in den Sommer hinein abgesagt. Zyklische Themen (Halbjahresmeetings) werden sicher nicht nachgeholt, diese Dinge erfolgen per Skype, die Flugreisen werden.  

Bei mir selber sind beispielsweise zwei Inlandsflüge komplett entfallen. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
InvestNiffler
vor 20 Minuten von PapaPecunia:

 Arbeite in einem internationalen Großkonzern mit akutem Sparzwang. Bei uns wurden Geschäftsreisen schon vor Corona aus wirtschaftlichen Gründen zurückgefahren, ab Anfang März coronabedingt komplett alle Flüge untersagt. Große Meetings und Konferenzen wurden teilweise bereits bis in den Sommer hinein abgesagt. Zyklische Themen (Halbjahresmeetings) werden sicher nicht nachgeholt, diese Dinge erfolgen per Skype, die Flugreisen werden.  

Bei mir selber sind beispielsweise zwei Inlandsflüge komplett entfallen. 

 

Selbiges kann ich aus meinem Unternehmen berichten.

 

Ich bezweifle auch, dass viele durch Corona am Ende mehr Geld für Reisen zur Verfügung haben. Ich könnte mir jedoch auch vorstellen, dass eben durch andere "Einsparungen" der negative Effekt auf den Tourismus eben auch nicht so hoch ist. Wenn dann wird es wsh. eher Angst sein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Noch_Neu_Hier
Janhaft
vor 22 Stunden von Bündner:

Die Frage ist nur, wer die im derzeitigen Markt überhaupt kaufen will und zu welchem Preis.

 

Es gibt einige sub-Investmentgrade Bonds mit Flugzeugen als Sicherheit. Standen Donnerstag oder Mittwoch so bei ~80 %. Ausfallquote lt. Bloomberg ~10 %

 

Käufer gibts immer.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
wpf-leser
· bearbeitet von wpf-leser

Heute Mittag "entdeckt", auch ein interessanter Ausblick:

Die Lufthansa könnte aus dem DAX fliegen fallen.

Nach dortigem Stand hieße das sogar: tausche Mobile gegen Immobilien. :lol:

 

Grüße,

wpf-leser

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
chess
Am 3.4.2020 um 22:44 von Bündner:

Die Frage ist nur, wer die im derzeitigen Markt überhaupt kaufen will und zu welchem Preis.

 

ich würde denen 700 Stück

abnehmen zu Pauschalpreis

von 30k €. Eigentlich wollte

ich davon 1x Segelflugzeug.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Bündner
Am 4.4.2020 um 21:32 von Janhaft:

Es gibt einige sub-Investmentgrade Bonds mit Flugzeugen als Sicherheit. Standen Donnerstag oder Mittwoch so bei ~80 %. Ausfallquote lt. Bloomberg ~10 %

 

Käufer gibts immer.

Das ist massgeschneidert für Investoren wie H. H. Thiele. Denk ich...

Am 4.4.2020 um 23:53 von chess:

ich würde denen 700 Stück

abnehmen zu Pauschalpreis

von 30k €. Eigentlich wollte

ich davon 1x Segelflugzeug.

Na, wenn Du n Lötkolben, n paar Schraubenschlüssel und das Interface für Boeing und Airbus in der Garage zu liegen hast und damit umzugehen weisst...

OK, die Lizenz noch. Aber Treibstoff dürfte erst mal günstig sein. Insofern flieg ich dann gern mal ne Runde mit. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
felix34

Es bleibt spannend. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schildkröte
Zitat

Bevor der Staat eingreifen muss, geht Schlamp in seiner am Dienstag vorliegenden Studie aber im ersten Schritt von einer Kapitalmaßnahme aus. Er senkte seine Gewinnschätzungen und sieht ein ungünstiges Profil von Chancen und Risiken. Die Papiere stufte er angesichts der Corona-Krise von "Halten" auf "Verkaufen" ab und reduzierte den fairen Wert von 9,00 auf 6,50 Euro. Wie es aus dem Handel hieß, wären weder eine Kapitalmaßnahme noch eine Schließung von Germanwings eine Überraschung. ... "Sicher müsste die Lufthansa bei einer Kapitalerhöhung einen großen Abschlag zum Kurs anbieten", sagte ein Händler. Sollte der Bund als Retter einsteigen, wäre dies mit einer starken Verwässerung der Gewinne verbunden.

Quelle: finanzen.net

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Wuppi
· bearbeitet von Wuppi

Da sehen wir mal die Tragweite die die Corona Pandemie für die Fluggesellschaften bedeutet. Zumal die LH noch bei weitem eine der Finanzstärksten ist.
 

Ich bin trotzdem davon überzeugt, dass die LH gestärkt aus der Krise hervorgehen wird. Es wird andere Wettbewerber geben, die diese Krise nicht überstehen werden. Zudem bieten solche Krisen, so dramatisch und heftig sie aus sein mögen, stets die Möglichkeit “ungeliebte” Restrukturierungsmaßnahmen schneller durch gewinkt zu bekommen. Das Beispiel der Beendigung von Germanwings ist hier ein solches Beispiel. Unter “normalen” Bedingungen wäre es hier wesentlich schwieriger geworden diese so schnell durchzusinken und man hätte mit mehr Widerstand rechnen müssen. Jetzt hat man den wirtschaftlichen Extremfall (den sich zwar keiner gewünscht hat aber der nun so gut es geht genutzt wird um sich zu verschlanken)

 

Nach der Krise wird es zwar dauern (wie auch von Spohr angemerkt) bis das alte Niveau erreicht ist, dafür kann man aber verschlankt und gestärkt auf die Jagd nach Marktanteilen gehen (die unweigerlich durch die Pleite anderer Airlines neu verteilt werden)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Wuppi

Interessanter Artikel aus dem Fachmagazin airliners. Quelle: https://www.airliners.de/die-kurve-drei-szenarien-zukunft-luftfahrt/54801

 

Das ganze passt vermutlich sowohl für die jeweiligen Airlines als auch für die großen Hersteller Boeing & Airbus.

 

"Die Berater haben drei Szenarios für die künftige Entwicklung der Branche entworfen. Darin werden die langfristige Entwicklung der Passagierkilometer, also des globalen Transportaufkommens und die jeweils zu erwartende Beschaffungsanzahl neuer Flugzeuge untersucht. Die Szenarien sollen die ganze Bandbreite der Zukunftsaussichten des Industriezweigs darstellen."

 

Die größten Herausfordeurngen für die Industrie sehen die Experten von Roland Berger aktuel darin:

  • Minimierung von Stornierungen und verschobenen Auslieferungen bestellter Flugzeuge.
  • Die Zeit zu überbrücken, bis die Nachfrage nach neuen Flugzeugen wieder anzieht und dabei die Lieferketten am Leben zu halten.
  • Und das Geschäftsmodell wie Lieferketten mittelfristig möglichst reibungslos dem "new normal" anzupassen.

 

Die Szenarios im Detail

 

Szenario 1:

image.png.396817cf09b776049247631dbe613517.png

 

Szenario 2:

image.png.6777fa8902feaab3639d36185398fb36.png

 

Szenario 3:

image.png.49ca03b55880d771b062adc8ef67f8a0.png

 

Auch interessant, dass sie als Folge der aktuellen Situation strukturelle Veränderungen im Gesamtmarkt sehen um sich weniger der vollständigen Abhängigkeit auszusetzen.

 

image.png.83bf36ea5c70b4e22aa4d8963853af87.png

 

Für mich steht die Branche vor einem ganzheitlichen Wandel hinsichtlich der Konsolodierung. Dieser Wandel ist nicht neu und zeichnet sich bereits die letzten Jahre ab, wird sich aber durch die Folgen der Corona Pandemie beschleunigen. Ich gehe davon aus, dass es zu einer weiteren Konsoliderungswelle kommen wird und nur die größten Überleben werden. Abgfendert werden kann dies nur durch die Verstaatlichung von Airlines (d.h. das Eingreifen der Politik in den Markt) wie wir es bereits zuvor bei Alitalia (https://www.airliners.de/italien-500-millionen-euro-verstaatlichung-alitalia/54312) und auch jetzt bei Condor (https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/condor-verkauf-geplatzt-verstaatlichung-rueckt-naeher-16723562.html) wieder erleben. Daneben haben wir dann zusätzlich noch die Fluggesellschaften die ohnehin bereits dem Staat gehören (siehe Emirates, Qatar, Ethiad) und deshalb vollkommen anders wirtschaften können. 

 

Die Luftfahrtindustrie ist für mich derzeit ebenso wie die Kreuzfahrtschiffindustrie tabu was ein Investment angeht da es zu viele strukturelle Risiken gibt und der Markt durch das Eingreifen der Politik vollkommen verzehrt wird.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Hawkeye

Lufthansa Group veröffentlicht vorläufige Ergebnisse des ersten Quartals und gibt Ausblick zur Liquiditätsentwicklung

 

Der Konzernumsatz sank im ersten Quartal auf vorläufiger Basis um 18 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 7,8 Milliarden Euro). Allein im März ging der Umsatz um knapp 1,4 Milliarden Euro beziehungsweise 47 Prozent zurück. Kostensenkungen konnten den Umsatzrückgang im Quartal nur teilweise ausgleichen. Auf vorläufiger Basis beträgt das Adjusted EBIT1 der Lufthansa Group im ersten Quartal 2020 rund -1,2 Milliarden Euro (Vorjahr: -336 Millionen Euro). Der Konzern erwartet, dass krisenbedingte Wertminderungen von Vermögenswerten und die negative Wertentwicklung von Treibstoffabsicherungen das Konzernergebnis im Quartal zusätzlich erheblich belasten werden. Details dazu werden im Rahmen des Quartalsabschlusses, dessen Publikation vom 30. April in die zweite Maihälfte verlegt wird, veröffentlicht.

Aktuell ist nicht absehbar, wann die Konzernairlines ihren Flugbetrieb wieder über den aktuell geltenden Rückkehrer-Flugplan hinaus aufnehmen können. Der Konzern erwartet deshalb im zweiten Quartal einen erheblich höheren operativen Verlust als im ersten Quartal. Die verfügbare Liquidität der Lufthansa Group beträgt aktuell rund 4,4 Milliarden Euro. Finanzierungsmaßnahmen im Umfang von rund 900 Millionen Euro seit Mitte März trugen zur Stärkung der Liquidität bei. Dabei wurden insbesondere bilaterale Kreditlinien gezogen und kurzfristige Darlehen abgeschlossen.

 

Angesichts des Geschäftsausblicks, bestehender Verbindlichkeiten in Milliardenhöhe aus Lieferungen und Leistungen und aus Kundenanzahlungen für Tickets mittlerweile stornierter Flüge sowie anstehender Rückzahlungen von Finanzverbindlichkeiten, geht der Konzern allerdings von einem deutlichen Rückgang der Liquidität in den nächsten Wochen aus. Der Konzern rechnet nicht damit, den entstehenden Kapitalbedarf mit weiteren Mittelaufnahmen am Markt decken zu können. Er befindet sich deshalb in intensiven Verhandlungen mit den Regierungen seiner Heimatländer hinsichtlich verschiedener Finanzierungsinstrumente, um kurzfristig eine nachhaltige Sicherung der Solvenz zu erreichen. Der Vorstand ist zuversichtlich, dass die Gespräche zu einem erfolgreichen Abschluss führen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
DrFaustus
· bearbeitet von DrFaustus

Relativ interessantes Video zu LH und Condor:

https://www.youtube.com/watch?v=iBZJmyqTzyY

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schildkröte
· bearbeitet von Schildkröte

Ganz heißes Eisen:

Zitat

Über Staatshilfen für die schwer gebeutelte Lufthansa ist Anfang der kommenden Woche ein Krisengespräch auf höchster Ebene geplant. ... Bei dem Rettungspaket gehe es um ein Volumen von neun bis zehn Milliarden Euro

Quelle: FAZ 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Fernreiser
· bearbeitet von Fernreiser
vor 4 Stunden von Schildkröte:

Ganz heißes Eisen:

Quelle: FAZ 

Ich bin überzeugt, dass es Lufthansa auch in 20 Jahren noch gibt.

 

Wann wäre der richtige Einstiegspunkt, wenn man sich Aktien ins Depot legen möchte?

 

Ich frage mich, kommt eine teilverstaatlichung in Form von Aktien und eine verwässerung. Oder gibt es einen 10Mrd Kredit ... 

 

Bei einer Verwässerung warten, oder? 

 

Was würde gegen Lufthansa-Aktien sprechen? 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schildkröte
· bearbeitet von Schildkröte

Womöglich gibt es eine Mischung aus einem Staatskredit sowie einer Beteiligung des Staates über eine Kapitalerhöhung. Des Weiteren ist es denkbar, dass der Staat nicht in vollem Umfang selbst Fremdkapital bereitstellt, sondern für Kredite Dritter ggf. bürgt. Außerdem ist es gut möglich, dass die Gelder nicht sofort zur Verfügung gestellt, aber fest zugesagt werden, sollten sie tatsächlich in Anspruch genommen werden müssen. Genaueres wird sich (frühestens) nach dem Krisengespräch nächste Woche zwischen Lufthansa und Bundesregierung ergeben (ich gehe mal noch von weiteren Gesprächen/Verhandlungen aus). Die genannten 9 bis 10 Mrd. € sind schon aus eine Hausnummer. Nicht auszuschließen, dass der Kurs der Lufthansa am Montag ordentlich in den Keller rauscht. Sollte sich dann herausstellen, dass eine Verwässerung der Altaktien im Zuge einer Kapitalerhöhung doch nicht so hoch ausfällt, könnte der Kurs dementsprechend wieder hochschellen. Ist sehr spekulativ. Die Frage ist auch, zu welchen Zinssätzen die Lufthansa Kredite erhält. Die Tilgung der zusätzlichen Kredite wird den Gewinn die nächsten Jahre sicher belasten, so dass man vorerst nicht mit so hohen Dividenden wie in den letzten Jahren rechnen sollte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×
×
  • Neu erstellen...