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Cartman999

Wann kommen die Elektroautos?

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Caveman8

Die Frage ist halte auch: Für was den ganzen Aufwand?
 

Schaut man sich mal den aktuellen Entwicklungssprung bei Ladegeschwindigkeit und Batteriekapazität an, dann werden wir bald kürzere Ladezeiten als Tankstopps haben.

Durch die ganze PV werden wir zu dynamischen Stromtarifen gezwungen werden (müssen) und dann ist der Strom im Sommer sowieso fast kostenlos. Damit bleibt der Winter als Flaschenhals und da wird die PV nichts reißen können. Weder auf dem Dach aber erst recht nicht auf dem Auto. 

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Joker_19
vor einer Stunde von Caveman8:

Die Frage ist halte auch: Für was den ganzen Aufwand?

Dieser Aufwand wird getrieben, um noch besser zu werden. Am Anfang stehen immer sehr theoretische Konzepte und Experimente. Aber die Technologie von heute ist die Folge von genau solchem Vorgehen. So entsteht Fortschritt.

 

Gruß,

 

Hardy   B-)

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Vios

Als ich das erste Mal von der Idee hörte,  Solarzellen auf einen PKW zu kleben, fand ich das unsinnig.

Jeder Autobesitzer ist doch bemüht, genau nicht in der Sonne zu parken.

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DarkBasti

Also ja es ist ggf. ein Tropfen auf den heißen Stein.

Aber bevor man 20000€ für ein großen Akku ausgibt, könnte man ja auch 1000€ für hochwertige Solarmodule ausgeben. Dann den Akku ggf. kleiner sizen.

Moderne Module produzieren auch im Schatten etwas Strom. 

12 km fahren - Auto steht 8h- 12 km zurück.

Das ist doch ein recht übliches Fahrprofil.

Deswegen finde ich die Idee prinzipiell gut.

 

Die Größe des Autos ist sicherlich auch wichtig. Aber bei einem größeren Auto, sollte doch die zusätzliche Technik noch weniger Aufwand bedeuten.

 

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Holgerli
vor 4 Stunden von DarkBasti:

Warum kommt man denn erst nach Jahrzehnten auf die Idee, auf einem Elektroauto Solarzellen zu verbauen?

Zweite Frage, warum benötigt man dafür Unis auf der ganzen Welt dafür?

Tut es doch gar nicht. Weder hat es Jahrzehnte gedauert, noch macht man es nur an Unis.  

Nur ist es wirtschaftlich nicht tragfähig. 

 

Sono Motors wurde vor 10 Jahren gegründet und ist nun, nah 10 Jahren, das 2. Mal und endgültig pleite: https://www.merkur.de/wirtschaft/ein-muenchner-autohersteller-stellt-endgueltig-den-betrieb-94431753.html

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Merol Rolod
Am 9.8.2026 um 13:59 von Holgerli:
Am 9.8.2026 um 09:01 von DarkBasti:

Warum kommt man denn erst nach Jahrzehnten auf die Idee, auf einem Elektroauto Solarzellen zu verbauen?

Zweite Frage, warum benötigt man dafür Unis auf der ganzen Welt dafür?

Tut es doch gar nicht. Weder hat es Jahrzehnte gedauert, noch macht man es nur an Unis.  

Nur ist es wirtschaftlich nicht tragfähig. 

Anderes Beispiel ist der Fisker Ocean. Diese Firma hat es aber auch nicht geschafft.

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PEOPLES
Am 9.8.2026 um 08:59 von Holgerli:

Tut es doch gar nicht. Weder hat es Jahrzehnte gedauert, noch macht man es nur an Unis.  

Nur ist es wirtschaftlich nicht tragfähig. 

Der Prius Prime (PHEV) hat doch sowas schon seit ein paar Jahren. Nur kommen bei den Panelen halt keine Welten zusammen, im Optimalfall so rund 4km/Tag wenn der in der prallem Sonne steht. 

Der Aufpreis rechnet sich nie und wenn man die Karre in der Sonne parkt, dann muss man sie auch runterkuehlen, wenn es losgeht. Da sind so 0.3-0.5kWh schnell weg, wenn man den aufgeheizten Innenraum runter bekommen will. 

Irgendwie nen nettes Feature, aber lohnt halt am Ende nicht. 

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Holgerli
vor 2 Stunden von PEOPLES:

Irgendwie nen nettes Feature, aber lohnt halt am Ende nicht. 

 

Ja, dass hat mich am Sono damals schon gestört. Angeblich kamen da bis zu 34km am Tag zusammen. 

Ich habe mich damals schon gefragt wie das gehen soll.

Das wären 5 kWh bei 15kWh/100km Verbrauch gewesen.

Damals waren 300W Module State of the Art.

Ein 300 Watt Modul braucht unter optimalen Bedingungen mal locker 20 Stunden für 5 kWh.

Selbst wenn man 4 Module untergebracht bekommen hätte, hätte das nie im Leben geklappt. 

Denn so ein Auto ist von seinen Formen alles andere als optimal.

Auch heute halte ich 30km Reichweite per PV noch sehr, sehr, sehr optimistisch.

Ist ein nettes Gimick was mal als Zubehör für einen tausender überteuert mit verkaufen kann.

Aber ein Feature für eine komplett neue Marke war das nie. 

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

Größter deutscher Autoversicherer registriert Ansturm auf Elektro-Pkw

Die Zahl der Wechsler zum E-Auto hat sich in wenigen Wochen verdoppelt: Kfz-Versicherer HUK meldet ein Rekordinteresse an dem alternativen Antrieb.

 

Bemerkenswert finde ich folgenden Absatz:

Zitat

Demzufolge sagte fast jeder vierte Befragte mit Führerschein (24 Prozent) aus, nur »wegen der Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise seit Beginn des Irankriegs« erstmals überhaupt über die Anschaffung eines reinen Elektroautos nachgedacht zu haben oder dass eine geplante Anschaffung deshalb wahrscheinlich vorgezogen wird. Für 72 Prozent machen die gestiegenen Preise keinen Unterschied.

 

Erklärungsversuch (Edit): 

Fast 3/4 aller Wechseler wechseln angeblich freiwillig (was ich schön fände, weil das bedeuten würde, dass immer mehr Leute merken, dass Verbrenner eine ökologische Sackgasse sind).

Das (fast) restliche Viertel wird von den überaus erfolgreichen Wechselprogrammen aus Russland und den USA motiviert. 

 

Edit: Bitte @Bolanger's Kritik und meinen Erklärungsversuch zwei posts weiter unten beachten!.

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PEOPLES

Nichts Neues und persönliche Anektode:

Rein vom Fahren her sind EVs deutlich besser, wird einem erst klar, wenn man das länger hatte und dann mal wieder einen herkömmlichen Verbrenner fährt. Was ne Krux. Meine Freundin hat nen kleines SUV mit CVT-Getriebe gekauft, fuer nen EV hats noch nicht gereicht. Aber wenn die Karre durch ist, dann mache ich den Fehler kein zweites Mal. 
Also das Zusammenspiel von Verbrenner mit der Automatik ist total Banane, wenn man mal nen EV gewöhnt ist. Erst geht nichts, dann dauert das gefühlt Welten, bis sich Motor und Getriebe sortiert haben und dann gehts los, aber ungleichmässige Leistungsabgabe,...

 

Davon abgesehen, dass ich das EV halt zuhause über PV laden kann und das Ding immer genau so voll ist, wie ich das brauche. 

 

Der Showstopper ist aber natürlich das Laden ansich, wer nicht zuhause laden kann, der tut sich mit der Tankstelle einfacher. Fehlende Schnelllader unterwegs und nicht die passende Ladeinfrastruktor zuhause machen EVs uninteresssant. 100km mehr Reichweite reissen das nicht raus, wir brauchen mehr, gnstigere, einfachere Ladesäulen. 11kW beim Aldi machen keinen Unterschied, ich kauf doch nicht 3h lang ein, nur um da paar km mehr in die Batterie zu bekommen. 

So sieht man das auch bei Umfragen zu den Rückfallquoten von EV zu Verbrenner: Wer zuhause laden kann, der bleibt beim EV, wer das nicht kann, der verliert die Lust daran. 

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Holgerli
vor 3 Minuten von PEOPLES:

So sieht man das auch bei Umfragen zu den Rückfallquoten von EV zu Verbrenner: Wer zuhause laden kann, der bleibt beim EV, wer das nicht kann, der verliert die Lust daran. 

Hast Du eine Quelle mit den aktuellen Zahlen der "Rückfaller"?

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krett
vor 51 Minuten von PEOPLES:

11kW beim Aldi machen keinen Unterschied

 

Deswegen werden an Supermärkten auch fast nur noch Schnellladesäulen gebaut.

Aber du hast recht, es gibt aktuell Ladechaos bzgl. Preise, Tarife, Ladekarten etc. Man kommt trotzdem zurecht, aber es ist ein Minuspunkt. Ich hoffe die Politik oder die Gerichte werden dem bald ein Ende setzen.

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Bolanger
vor 5 Stunden von Holgerli:

Fast 3/4 aller Wechseler wechseln angeblich freiwillig (was ich schön fände, weil das bedeuten würde, dass immer mehr Leute merken, dass Verbrenner eine ökologische Sackgasse sind).

Wo steht denn das? Ich lese im Artikel folgendes: jeder 8. Verbrenner-Kunde wechselte zu einem E-Auto (12,5%). Beim rest wird gar nicht ersichtlich, ob die Umfrage ausschließlich unter BEV-Fahrern gemacht wurde oder unter allen Kunden.

 

 

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

Du könntest Recht haben bzw. hast Recht:

Zitat

Demzufolge sagte fast jeder vierte Befragte mit Führerschein (24 Prozent) aus, nur »wegen der Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise seit Beginn des Irankriegs« erstmals überhaupt über die Anschaffung eines reinen Elektroautos nachgedacht zu haben oder dass eine geplante Anschaffung deshalb wahrscheinlich vorgezogen wird. Für 72 Prozent machen die gestiegenen Preise keinen Unterschied.

Ich habe den Teil "...machen die gestiegenen Preise keinen Unterschied." so interpretiert, dass die 24% primär wegen des Benzinpreises wechseln, während für die 72% der Preis für einen Wechsel nicht der Hauptgrund ist. Oder in Kurz ich hatte die 96% + 4% Rest als 100% der Wechsler verstanden. Aber ja: Es kann bzw. wird wohl so sein, dass die 72% gar nicht wechseln wollen.

Ich hatte hier die Juli-Zahlen von fast 30% BEVs bei den Neuzulassungen im Hinterkopf. Aber in diese Zahlen gehen ja auch die gewerblichen Zulassungen mit rein.

 

Von daher: Berechtigte Kritik. Danke der Nachfrage. Habe meinen O-Post entsprechend angepasst. 

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oktavian

Bei Porsche ist der Absatz vollelektrischer Fahrzeuge in Europa deutlich zurückgegangen. Gleichzeitig hat der Sportwagenhersteller seine Elektrostrategie abgeschwächt und setzt länger auf Verbrennungsmotoren und Plug-in-Hybride. Dadurch steigt der durchschnittliche CO₂-Ausstoß seiner Neuwagenflotte.

 

Um die EU-Flottenemissionsziele für 2026 und 2027 leichter einzuhalten, hat Porsche den gemeinsamen CO₂-Pool des Volkswagen-Konzerns verlassen. Stattdessen plant Porsche einen offenen Emissionspool mit dem chinesischen Elektroautohersteller Xpeng, dessen rein elektrische Fahrzeugflotte die höheren Emissionen von Porsche rechnerisch ausgleichen kann.

 

Ob und wie viel Porsche dafür an Xpeng zahlt, ist öffentlich nicht bekannt. Wirtschaftlich ist jedoch davon auszugehen, dass Xpeng für die Bereitstellung seiner CO₂-Minderung beziehungsweise seiner regulatorischen Vorteile eine Vergütung oder andere Gegenleistung erhält.

 

Ein ähnliches Geschäftsmodell verfolgt Tesla bereits seit Jahren. Tesla verkauft regulatorische CO₂-Gutschriften beziehungsweise profitiert von CO₂-Pooling-Vereinbarungen mit anderen Herstellern, die ihre EU-Flottenziele allein nicht erreichen. 2024 erzielte Tesla weltweit rund 2,76 Milliarden US-Dollar mit solchen regulatorischen Gutschriften. Für 2025 wurden etwa 1,99 Milliarden US-Dollar ausgewiesen. Diese Beträge umfassen allerdings nicht nur die Europäische Union, sondern auch Einnahmen aus den USA, China und anderen Märkten.

 

Für Teslas europäischen CO₂-Pool wurden für 2025 Schätzungen von mehr als einer Milliarde Euro genannt. Diese Summe ist jedoch keine von Tesla separat veröffentlichte EU-Zahl, sondern eine Analystenschätzung. Zu den Poolpartnern gehörten unter anderem Toyota, Stellantis, Ford, Honda, Mazda, Subaru und Suzuki. Für 2026 haben sich wichtige Partner wie Toyota und Stellantis wieder aus dem Tesla-Pool zurückgezogen, weshalb Teslas Einnahmen in Europa voraussichtlich sinken.

 

Bei aller Freude an den BEVs sollte man auch diese politisch durchbesetzten Zahlungen ins Ausland erwähnen. Da wären geringere Geld-Strafen sinnvoller gewesen, so dass das Geld nicht direkt an die ausländische Konkurrenz geht, sondern die EU bekommt. 

 

 

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howhardgerrard87
· bearbeitet von howhardgerrard87
vor 2 Stunden von oktavian:

Bei aller Freude an den BEVs sollte man auch diese politisch durchbesetzten Zahlungen ins Ausland erwähnen. Da wären geringere Geld-Strafen sinnvoller gewesen, so dass das Geld nicht direkt an die ausländische Konkurrenz geht, sondern die EU bekommt. 

Wer hätte bei diesem System damals gedacht, dass heimische Hersteller freiwillig der Konkurrenz Geld ueberweisen...

 

Man hätte sich einfach mal mehr anstrengen sollen. Stattdessen einfach Überwiesen und Ruhe. Die Kassen waren ja schön gefüllt 

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oktavian
vor 6 Minuten von howhardgerrard87:

Man hätte sich einfach mal mehr anstrengen sollen

Porsche hat BEV im Angebot, aber die Sportwagen Kunden wollen Verbrenner. Ich persönlich würde da eine Art Luxussteuer beim Kauf nehmen (wäre auch besser für den Export) und der Sprit ist ja schon hoch besteuert. Stattdessen wurden die regulatorischen Vorgaben so gesetzt, dass die beste Lösung Milliardenzahlungen ins Ausland sind ohne wirtschaftliche Gegenleistung. Am Ende wurden die EU Hersteller gezwungen an die Konkurrenz Geld zu zahlen.  Mit dieser müssen sie aber auch auf ausländischen Märkten konkurrieren. Was das für die gut bezahlten Arbeitsplätze in der EU bedeutet sieht man bereits.

Was bringt es für die Umwelt dieses CO2 Pooling?

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wpf-leser
vor einer Stunde von oktavian:

Porsche hat BEV im Angebot, aber die Sportwagen Kunden wollen Verbrenner.

Gleichzeitig ist es gefährlich, kein gutes Angebot in dem Bereich zu haben. Denn wenn dann die Stimmung einmal kippt, wird nicht nur das Fahrzeug, sondern auch zwangsläufig die Marke gewechselt.

 

Ich weiß nicht, ob darüber nachgedacht wurde/wird, aber Porsche wäre mMn. ein Fall für breiten Einsatz von Range Extendern. Eine Modellpalette mit ein / zwei klassischen 911ern und einem Boxster / Cayman, die den "alten Markenkern" bedienen, ist völlig ok. Allem anderen würde ein Elektrofokus schon gut stehen, und das schließt einen optionalen Boxer ja nicht aus. Selbst wenn jemand auf den Verbrenner verzichtet braucht es nur ein bisschen Software (Simulation Getriebe, gerne auch Sound, wenn kein Verbrennungsmotor verbaut ist - und alles natürlich nur optional), um eine große Bandbreite "von Klassik bis Moderne" in mehreren Stufen bedienen zu können. Ich frage mich wirklich, warum man es sich da so schwer macht und in den letzten Jahren immer wieder Kehrtwenden meint vollziehen zu müssen, die dann (wenigstens aus Beobachtersicht) auch noch negative Auswirkungen auf die im Konzern zur Verfügung stehenden Plattformen haben. Das mit anzusehen tut mir echt weh.

vor 1 Stunde von oktavian:

Stattdessen wurden die regulatorischen Vorgaben so gesetzt, dass die beste Lösung Milliardenzahlungen ins Ausland sind ohne wirtschaftliche Gegenleistung. Am Ende wurden die EU Hersteller gezwungen an die Konkurrenz Geld zu zahlen.  Mit dieser müssen sie aber auch auf ausländischen Märkten konkurrieren. Was das für die gut bezahlten Arbeitsplätze in der EU bedeutet sieht man bereits.

Was bringt es für die Umwelt dieses CO2 Pooling?

Aus meiner Sicht: Jede Menge. Denn letztlich gehört es zum Marktmechanismus eines funktionierenden Emissionshandels dazu. (Der übrigens für die beschriebenen ausländischen Märkte so nicht gelten dürfte; auch dort sind die Bedingungen also tendenziell gleich.)

 

Ich bin überzeugt davon, dass die regulatorischen Vorgaben nicht das Ziel der Milliardenzahlungen hatten. Eher würde ich die Beobachtungen so interpretieren, dass Fahrzeughersteller die ihnen zur Verfügung stehende Zeit nicht so genutzt haben, wie es möglich gewesen wäre, um diese Zahlungen mit Weitblick zu verhindern. Immerhin scheint der Druck ausreichend groß zu sein, sodass sich auch positive Bewegungen wahrnehmen lassen (Beispiel: Einheitszelle VW).

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Holgerli
vor 48 Minuten von wpf-leser:
vor 3 Stunden von oktavian:

Porsche hat BEV im Angebot, aber die Sportwagen Kunden wollen Verbrenner.

Gleichzeitig ist es gefährlich, kein gutes Angebot in dem Bereich zu haben. Denn wenn dann die Stimmung einmal kippt, wird nicht nur das Fahrzeug, sondern auch zwangsläufig die Marke gewechselt.

Was heisst: "Denn wenn dann die Stimmung einmal kippt"? Einfach mal die Verkaufszahlen von Porsche anschauen: 

Porsche.thumb.png.d56068c184eb0b3236e05e846c838cad.png

 

Porsche in China kollabiert und man merkt es auch an den globalen Zahlen: Im Rekordjahr 2023 konnte man noch 320.000 Autos verkaufen. Seit 2024 und 2025 geht es nur noch runter. 2025 nur noch 279.500 Auto. Das sind 13% weniger Autos im Vgl. zu 2023. Und im ersten Halbjahr 2026 wurden nur noch 122.300 Autos verkauft. Hochgerechnet max. 244.600 Autos. Man sieht: Ein Markt (China) bricht komplett weg und man schafft es auch ansatzweise nicht, diesen Wegbruch zu kompensieren.

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oktavian
vor 4 Stunden von wpf-leser:

Der übrigens für die beschriebenen ausländischen Märkte so nicht gelten dürfte; auch dort sind die Bedingungen also tendenziell gleich.

Die ins Nicht-EU Ausland exportierten Autos werden herausgerechnet bei den Flottenwerten. Aber wegen der Vorgaben sind diese Exportautos auch sparsamer und damit teurer gebaut. Lohnt nicht alles zu variantenreich herzustellen.

 

vor 4 Stunden von wpf-leser:

Ich bin überzeugt davon, dass die regulatorischen Vorgaben nicht das Ziel der Milliardenzahlungen hatten.

Jedenfalls ist es das Ergebnis.

Auf der Positivseite sehe ich zumindest viele neue BEV von Volkswagen und Untermarken in jüngster Zeit. Keine Ahnung ob die Grenzwerte dabei eine große Rolle spielten. Skoda ist bezahlbar bei BEV.

 

vor 3 Stunden von Holgerli:

Porsche in China kollabiert

Das hat auch externe Gründe und liegt nicht nur an Porsche.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 21 Stunden von wpf-leser:

Allem anderen würde ein Elektrofokus schon gut stehen

Viele Konzerne haben den Elektrofokus aufgegeben oder zumindest reduziert:

VW, Mercedes, Porsche, Ford, GM, Honda, Toyota, Volvo

Es war absehbar, dass die Ladeinfrastruktur dafür nicht ausreicht.

Europaweit müssten  bis 2030 rund 280 Milliarden Euro in die Ladeinfrastruktur investiert werden. Das ist weder die einzige noch die wichtigse Baustelle.

Das eAuto hat sehr hohe CO2-Vermeidungskosten. Es gibt bessere Investments.

The European Automobile Manufacturers’ Association (ACEA) has published a report urging the European Union to encourage investment in electric vehicle charging infrastructure

 

Die kostengünstigste Klimaschutzmassnahme wäre Kohlekraftwerke abschalten. Dafür braucht man dann aber einen Ersatz für die Grundlast.

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Holgerli
vor 2 Stunden von reko:

Viele Konzerne haben den Elektrofokus aufgegeben oder zumindest reduziert:

VW, Mercedes, Porsche, Ford, GM, Honda, Toyota, Volvo

Genau und gleichzeitig mindern sich dadurch auch ihre Verkaufszahlen und die Chinesen übernehmen die ehemalige Verbrennermärkte in China, Südamerika und auch Europa. 

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reko
· bearbeitet von reko

Den Einfluss und die grösste Wertschöpfung der E-Autos hat China sowieso durch das Quasimonopol auf Akkus und deren Rohstoffe.

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Holgerli
vor 2 Stunden von reko:

Den Einfluss und die grösste Wertschöpfung der E-Autos hat China sowieso durch das Quasimonopol auf Akkus und deren Rohstoffe.

Bis vor zwei oder drei Jahren wurde von der deutschen Automobilindustrie noch großspurig behauptet, dass Akkus ein "Zukaufprodukt" seien.

Bis vor 5 Jahren wurde eine gewisse Tech-Firma aus den USA, die auch Autos baut, verspottet, weil sie sich ihre Zell- und Akku-Produktion immer mehr ins eigene Haus holt. 

Selbige Firma wird auch jetzt noch gerne verspottet, weil sie ihre eigene Zell- und Produktionsforschung hat.

So schnell drehen sich die Vorzeichen...

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slowandsteady
· bearbeitet von slowandsteady

https://archive.is/20260816080819/https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/chinesische-autos-erobern-europa-vw-ruft-nach-staatshilfe-accg-201114885.html
image.thumb.png.a22114afe5150621f632588a4c12794b.png

 

Zitat

Die Preisunterschiede zu europäischen Marken sind riesig. Das Elektro-Kompaktmodell MG4 Urban des chinesischen Staatskonzerns SAIC gibt es in Deutschland aktuell ab 13.000 Euro zu kaufen. Vom ohnehin schon günstigen Listenpreis von 25.000 gehen 6000 Euro Herstellerrabatt ab – und noch mal bis zu 6000 Euro staatliche Kaufförderung. Das in etwa vergleichbare VW-Modell ID.3 Neo kostet rund 11.000 Euro mehr.
[...]

 Mindestens drei Faktoren spielen dabei eine Rolle. Erstens halten Ökonomen die chinesische Währung Yuan gegenüber dem Euro für um 20 bis 30 Prozent unterbewertet, was chinesische Exportgüter aller Art in Europa stark verbilligt. Das Institut der deutschen Wirtschaft warnte schon vor einem Jahr vor einem „China-Schock“ in Europa durch eine Flut chinesischer Billigexporte.

Zweitens geht es für Chinas Autobauer um Schadensbegrenzung. Viele Jahre lang wurden sie vom chinesischen Staat mit Subventionen gepäppelt. Die Folge ist ein hoffnungslos überbesetzter Heimatmarkt mit mehr als hundert chinesischen Automarken und hohen Überkapazitäten. Mehr Exporte helfen ihnen, ihre Fabriken besser auszulasten, deshalb expandieren chinesische Hersteller nach Europa. Der US-Markt dagegen ist wegen prohibitiv hoher Zölle unerreichbar. [...] Aber Fachleute nennen noch einen dritten Grund für den Kostenvorteil der Chinesen: Hersteller wie BYD und Leapmotor verfügen über eine deutlich höhere Fertigungstiefe als westliche Wettbewerber.

Ich denke chinesische Autos werden sehr bald verboten werden und/oder werden regulatorisch gezwungen hier ihre Produktion aufbauen.

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