Caveman8 Sonntag um 07:33 Die Frage ist halte auch: Für was den ganzen Aufwand? Schaut man sich mal den aktuellen Entwicklungssprung bei Ladegeschwindigkeit und Batteriekapazität an, dann werden wir bald kürzere Ladezeiten als Tankstopps haben. Durch die ganze PV werden wir zu dynamischen Stromtarifen gezwungen werden (müssen) und dann ist der Strom im Sommer sowieso fast kostenlos. Damit bleibt der Winter als Flaschenhals und da wird die PV nichts reißen können. Weder auf dem Dach aber erst recht nicht auf dem Auto. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Joker_19 Sonntag um 08:42 vor einer Stunde von Caveman8: Die Frage ist halte auch: Für was den ganzen Aufwand? Dieser Aufwand wird getrieben, um noch besser zu werden. Am Anfang stehen immer sehr theoretische Konzepte und Experimente. Aber die Technologie von heute ist die Folge von genau solchem Vorgehen. So entsteht Fortschritt. Gruß, Hardy Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Vios Sonntag um 10:49 Als ich das erste Mal von der Idee hörte, Solarzellen auf einen PKW zu kleben, fand ich das unsinnig. Jeder Autobesitzer ist doch bemüht, genau nicht in der Sonne zu parken. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DarkBasti Sonntag um 11:12 Also ja es ist ggf. ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber bevor man 20000€ für ein großen Akku ausgibt, könnte man ja auch 1000€ für hochwertige Solarmodule ausgeben. Dann den Akku ggf. kleiner sizen. Moderne Module produzieren auch im Schatten etwas Strom. 12 km fahren - Auto steht 8h- 12 km zurück. Das ist doch ein recht übliches Fahrprofil. Deswegen finde ich die Idee prinzipiell gut. Die Größe des Autos ist sicherlich auch wichtig. Aber bei einem größeren Auto, sollte doch die zusätzliche Technik noch weniger Aufwand bedeuten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli Sonntag um 11:59 vor 4 Stunden von DarkBasti: Warum kommt man denn erst nach Jahrzehnten auf die Idee, auf einem Elektroauto Solarzellen zu verbauen? Zweite Frage, warum benötigt man dafür Unis auf der ganzen Welt dafür? Tut es doch gar nicht. Weder hat es Jahrzehnte gedauert, noch macht man es nur an Unis. Nur ist es wirtschaftlich nicht tragfähig. Sono Motors wurde vor 10 Jahren gegründet und ist nun, nah 10 Jahren, das 2. Mal und endgültig pleite: https://www.merkur.de/wirtschaft/ein-muenchner-autohersteller-stellt-endgueltig-den-betrieb-94431753.html Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Merol Rolod gestern um 10:54 Uhr Am 9.8.2026 um 13:59 von Holgerli: Am 9.8.2026 um 09:01 von DarkBasti: Warum kommt man denn erst nach Jahrzehnten auf die Idee, auf einem Elektroauto Solarzellen zu verbauen? Zweite Frage, warum benötigt man dafür Unis auf der ganzen Welt dafür? Tut es doch gar nicht. Weder hat es Jahrzehnte gedauert, noch macht man es nur an Unis. Nur ist es wirtschaftlich nicht tragfähig. Anderes Beispiel ist der Fisker Ocean. Diese Firma hat es aber auch nicht geschafft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES gestern um 11:50 Uhr Am 9.8.2026 um 08:59 von Holgerli: Tut es doch gar nicht. Weder hat es Jahrzehnte gedauert, noch macht man es nur an Unis. Nur ist es wirtschaftlich nicht tragfähig. Der Prius Prime (PHEV) hat doch sowas schon seit ein paar Jahren. Nur kommen bei den Panelen halt keine Welten zusammen, im Optimalfall so rund 4km/Tag wenn der in der prallem Sonne steht. Der Aufpreis rechnet sich nie und wenn man die Karre in der Sonne parkt, dann muss man sie auch runterkuehlen, wenn es losgeht. Da sind so 0.3-0.5kWh schnell weg, wenn man den aufgeheizten Innenraum runter bekommen will. Irgendwie nen nettes Feature, aber lohnt halt am Ende nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli gestern um 14:04 Uhr vor 2 Stunden von PEOPLES: Irgendwie nen nettes Feature, aber lohnt halt am Ende nicht. Ja, dass hat mich am Sono damals schon gestört. Angeblich kamen da bis zu 34km am Tag zusammen. Ich habe mich damals schon gefragt wie das gehen soll. Das wären 5 kWh bei 15kWh/100km Verbrauch gewesen. Damals waren 300W Module State of the Art. Ein 300 Watt Modul braucht unter optimalen Bedingungen mal locker 20 Stunden für 5 kWh. Selbst wenn man 4 Module untergebracht bekommen hätte, hätte das nie im Leben geklappt. Denn so ein Auto ist von seinen Formen alles andere als optimal. Auch heute halte ich 30km Reichweite per PV noch sehr, sehr, sehr optimistisch. Ist ein nettes Gimick was mal als Zubehör für einen tausender überteuert mit verkaufen kann. Aber ein Feature für eine komplett neue Marke war das nie. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 11 Stunden · bearbeitet vor 5 Stunden von Holgerli Größter deutscher Autoversicherer registriert Ansturm auf Elektro-Pkw Die Zahl der Wechsler zum E-Auto hat sich in wenigen Wochen verdoppelt: Kfz-Versicherer HUK meldet ein Rekordinteresse an dem alternativen Antrieb. Bemerkenswert finde ich folgenden Absatz: Zitat Demzufolge sagte fast jeder vierte Befragte mit Führerschein (24 Prozent) aus, nur »wegen der Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise seit Beginn des Irankriegs« erstmals überhaupt über die Anschaffung eines reinen Elektroautos nachgedacht zu haben oder dass eine geplante Anschaffung deshalb wahrscheinlich vorgezogen wird. Für 72 Prozent machen die gestiegenen Preise keinen Unterschied. Erklärungsversuch (Edit): Fast 3/4 aller Wechseler wechseln angeblich freiwillig (was ich schön fände, weil das bedeuten würde, dass immer mehr Leute merken, dass Verbrenner eine ökologische Sackgasse sind). Das (fast) restliche Viertel wird von den überaus erfolgreichen Wechselprogrammen aus Russland und den USA motiviert. Edit: Bitte @Bolanger's Kritik und meinen Erklärungsversuch zwei posts weiter unten beachten!. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES vor 7 Stunden Nichts Neues und persönliche Anektode: Rein vom Fahren her sind EVs deutlich besser, wird einem erst klar, wenn man das länger hatte und dann mal wieder einen herkömmlichen Verbrenner fährt. Was ne Krux. Meine Freundin hat nen kleines SUV mit CVT-Getriebe gekauft, fuer nen EV hats noch nicht gereicht. Aber wenn die Karre durch ist, dann mache ich den Fehler kein zweites Mal. Also das Zusammenspiel von Verbrenner mit der Automatik ist total Banane, wenn man mal nen EV gewöhnt ist. Erst geht nichts, dann dauert das gefühlt Welten, bis sich Motor und Getriebe sortiert haben und dann gehts los, aber ungleichmässige Leistungsabgabe,... Davon abgesehen, dass ich das EV halt zuhause über PV laden kann und das Ding immer genau so voll ist, wie ich das brauche. Der Showstopper ist aber natürlich das Laden ansich, wer nicht zuhause laden kann, der tut sich mit der Tankstelle einfacher. Fehlende Schnelllader unterwegs und nicht die passende Ladeinfrastruktor zuhause machen EVs uninteresssant. 100km mehr Reichweite reissen das nicht raus, wir brauchen mehr, gnstigere, einfachere Ladesäulen. 11kW beim Aldi machen keinen Unterschied, ich kauf doch nicht 3h lang ein, nur um da paar km mehr in die Batterie zu bekommen. So sieht man das auch bei Umfragen zu den Rückfallquoten von EV zu Verbrenner: Wer zuhause laden kann, der bleibt beim EV, wer das nicht kann, der verliert die Lust daran. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 7 Stunden vor 3 Minuten von PEOPLES: So sieht man das auch bei Umfragen zu den Rückfallquoten von EV zu Verbrenner: Wer zuhause laden kann, der bleibt beim EV, wer das nicht kann, der verliert die Lust daran. Hast Du eine Quelle mit den aktuellen Zahlen der "Rückfaller"? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
krett vor 6 Stunden vor 51 Minuten von PEOPLES: 11kW beim Aldi machen keinen Unterschied Deswegen werden an Supermärkten auch fast nur noch Schnellladesäulen gebaut. Aber du hast recht, es gibt aktuell Ladechaos bzgl. Preise, Tarife, Ladekarten etc. Man kommt trotzdem zurecht, aber es ist ein Minuspunkt. Ich hoffe die Politik oder die Gerichte werden dem bald ein Ende setzen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 5 Stunden vor 5 Stunden von Holgerli: Fast 3/4 aller Wechseler wechseln angeblich freiwillig (was ich schön fände, weil das bedeuten würde, dass immer mehr Leute merken, dass Verbrenner eine ökologische Sackgasse sind). Wo steht denn das? Ich lese im Artikel folgendes: jeder 8. Verbrenner-Kunde wechselte zu einem E-Auto (12,5%). Beim rest wird gar nicht ersichtlich, ob die Umfrage ausschließlich unter BEV-Fahrern gemacht wurde oder unter allen Kunden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 5 Stunden · bearbeitet vor 5 Stunden von Holgerli Du könntest Recht haben bzw. hast Recht: Zitat Demzufolge sagte fast jeder vierte Befragte mit Führerschein (24 Prozent) aus, nur »wegen der Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise seit Beginn des Irankriegs« erstmals überhaupt über die Anschaffung eines reinen Elektroautos nachgedacht zu haben oder dass eine geplante Anschaffung deshalb wahrscheinlich vorgezogen wird. Für 72 Prozent machen die gestiegenen Preise keinen Unterschied. Ich habe den Teil "...machen die gestiegenen Preise keinen Unterschied." so interpretiert, dass die 24% primär wegen des Benzinpreises wechseln, während für die 72% der Preis für einen Wechsel nicht der Hauptgrund ist. Oder in Kurz ich hatte die 96% + 4% Rest als 100% der Wechsler verstanden. Aber ja: Es kann bzw. wird wohl so sein, dass die 72% gar nicht wechseln wollen. Ich hatte hier die Juli-Zahlen von fast 30% BEVs bei den Neuzulassungen im Hinterkopf. Aber in diese Zahlen gehen ja auch die gewerblichen Zulassungen mit rein. Von daher: Berechtigte Kritik. Danke der Nachfrage. Habe meinen O-Post entsprechend angepasst. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag