Holgerli vor 12 Stunden vor 21 Stunden von Cai Shen: Ich habe für mich einfach die Kostenrechnung aufgemacht und es kommt für Strom ungefähr die Hälfte an Kosten statt Benzin auf mich zu. Die Rechnung kann für jemanden mit viel Autobahnkilometer allein aus Komfortgründen (20 Minuten Laden alle 300 km) anders aussehen. Die Ladeinfrastruktur ist allgemein derzeit überbaut, aktuell sind auch alle mir bekannten Ladestationen dauerhaft leer. Selbst auf der Autobahn lohnt es sich noch: Bei Tesla kostet die kWh Schnelladerstrom keine 45ct mehr. 100km für 9 Euro, mach das mal mit einem Verbrenner. Hinzu kommt: Fährt man wirklich viele Autobahnkilometer holt man sich bei EnBW einen Abotarif und zahlt 11,99 Euro im Monat und jede kWh kostet nur noch 39ct. Das Lohnt ab 450km monatl. Fahrleistung. Bei Ionity sind es 41ct und es ist vermutlich (nicht nachgerechnet) ab 500km lohnend. Und ganz ehrlich: Die besagten 1.000km am Stück die man angeblich auf einer Po-Backe abreißt: Spätestens nach 2,5 Stunden meldet sich meine Blase. Und dann werden aus 20 Minuten die man fürs Laden aufwenden musste, real 10 bis 15 Minuten allein für den Toilettengang (plus parallelem Laden). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi vor 10 Stunden vor 2 Stunden von Holgerli: Und ganz ehrlich: Die besagten 1.000km am Stück die man angeblich auf einer Po-Backe abreißt: Spätestens nach 2,5 Stunden meldet sich meine Blase. Und dann werden aus 20 Minuten die man fürs Laden aufwenden musste, real 10 bis 15 Minuten allein für den Toilettengang (plus parallelem Laden). Auch wenn deine sonstigen Ausführungen zum BEV-Fahren sicher zutreffen. Ich fahre einige Male im Jahr sehr lange Strecken (Urlaubsreisen) mit deutlich mehr als 2,5 h Fahrdauer am Stück. Typische Strecken sind dann z.B. mehr als 600 km bis zum ersten Tank- und Pinkelstop. Und nein, eine Pinkelpause dauert auch gewiss keine 15 Minuten. Ich gehe mal davon aus, dass eine Anreise mit zwei Fahrern nach Mittelschweden statt über Nacht in 17 Stunden (21:00 Uhr bis 14:00 Uhr) für über 1.700 km, für mich kaum noch an einem Tag machbar wäre. Bis jetzt war das halt kein Problem. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES vor 5 Stunden vor 4 Stunden von t.klebi: Ich fahre einige Male im Jahr sehr lange Strecken (Urlaubsreisen) mit deutlich mehr als 2,5 h Fahrdauer am Stück. Typische Strecken sind dann z.B. mehr als 600 km bis zum ersten Tank- und Pinkelstop. Und nein, eine Pinkelpause dauert auch gewiss keine 15 Minuten. Ist die Frage, ob man daran dann alles festmachen will. Die Zeit sparst du locker, weil du in den Wochen dazwischen nicht mehr zur Tanke musst und da "rumwarten" (sofern du zuhause laden kannst). Bzgl. deiner Schwedenanreise: Ist das nen Problem, wenn das dann 18h oder 18:30h dauert? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 5 Stunden ... und wäre es ein Problem, sich dafür ein Fahrzeug zu leihen und den Großteil des Jahres mit einem für den Großteil des Jahres geeigneten Fahrzeugs zu fahren? Ich sträube mich immer ein wenig, wenn man die eigene Fahrzeugwahl an einer untergeordneten Nutzung ausmacht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
missionE vor 4 Stunden vor 5 Stunden von t.klebi: Ich gehe mal davon aus, dass eine Anreise mit zwei Fahrern nach Mittelschweden statt über Nacht in 17 Stunden (21:00 Uhr bis 14:00 Uhr) für über 1.700 km, für mich kaum noch an einem Tag machbar wäre. Bis jetzt war das halt kein Problem. Wozu gibt es Flugzeuge? Kann man da nicht fliegen und vor Ort ein Auto leihen? Ich bin öfters in Südspanien und das sind rund 1.800 km. Ich fliege runter und hole mir dort ein Mietauto. Ich denke, E-Auto und Flugzeug wird in Zukunft immer mehr zur optimalen Kombi. Etwas anderes ist es mit mehreren Kindern und Hund, aber deshalb ist Technologievielfalt so wichtig, damit für jeden das passende Angebot bereitsteht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 4 Stunden · bearbeitet vor 4 Stunden von reko vor 26 Minuten von missionE: Wozu gibt es Flugzeuge? Kann man da nicht fliegen und vor Ort ein Auto leihen? Fliegen, um das Klima zu retten? Es ist ein Irrtum, wenn man meint, mit dem Kauf eines E-Autos das Klima zu retten. Es ist nur eine persönliche Rechtfertigung, nicht mehr tun zu müssen. Ob man das beim E-Auto, dem Vermeiden von Flugreisen oder beim Konsumverzicht tut, ist nicht entscheidend. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
missionE vor 3 Stunden vor 25 Minuten von reko: Es ist ein Irrtum, wenn man meint, mit dem Kauf eines E-Autos das Klima zu retten. Es ist nur eine persönliche Rechtfertigung, nicht mehr tun zu müssen. Ich habe oben gar nicht auf Klimarettung Bezug genommen, sondern auf Komfort (Ersparnis von Reisezeit). E-Autos (in bestimmten Anwendungszwecken) und Flugzeuge ergänzen sich nunmal sehr gut. Beides sind Wachstumsmärkte und sie können gegenseitig das Wachstum beschleunigen in einer modernen Mobilitätswelt. Je besser und günstiger Flüge verfügbar sind, desto leichter kann man für längere Strecken auf Flieger zurückgreifen und bei kürzeren Strecken auf E-Autos umsteigen und spart damit lange Reisezeiten. Die Luftfahrtindustrie und Hersteller wie Airbus rechnen global mit einer Verdopplung der Passagierzahlen auf rund 10 Milliarden pro Jahr bis 2045 (etwa 3 bis 4 Prozent jährliches Wachstum). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 43 Minuten · bearbeitet vor 31 Minuten von reko vor 3 Stunden von missionE: Die Luftfahrtindustrie und Hersteller wie Airbus rechnen global mit einer Verdopplung der Passagierzahlen auf rund 10 Milliarden pro Jahr bis 2045 (etwa 3 bis 4 Prozent jährliches Wachstum). Und deshalb ist die Klimadiskussion scheinheilig und nutzlos. Aber gut, ich setze sowieso auf eFuels. Vielleicht kommt Musk bei seinen Raketen auch noch mit einem Akku. Bei E-Zigaretten werfen wir die Lithium-Akkus nach einmaliger Nutzung weg. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag