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Cartman999

Wann kommen die Elektroautos?

Empfohlene Beiträge

OttoKleinanleger
vor 7 Stunden von Holgerli:

Der BDEW (Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft) hat eine Untersuchung zur Zufriedenheit mit BEVs und der Ladesituation gemacht:


Rekrutierung: Access Panel ; Befragung: Online-Survey

 

Teilnemer 70% männlich; 77,5% Gen Y und Gen X (30-61 Jahre)
75% haben ein Haushaltseinkommen von 3000€ oder mehr.
 

53% Einfamilienhaus, 10% Doppelhaus, 8% Reihenhaus = 71% 
75% können zuhause laden

40% können am Arbeitsort laden

 

77% nutzten öffentliches Laden
-> Ergo scheinen 23% noch nie öffentlich geladen zu haben.
 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 11 Stunden von Holgerli:

Und bidirektional braucht da nichts zu sein.

Und außerdem: Das geht schnell.

Es müsste bidirektional sein wenn man die Akkus der E-Autos für das Netz nutzen will. Das wurde immer als grosser Vorteil dargestellt. Ich glaube dass es wenig bringt.

Schnell geht es schon gar nicht alle Strassenlaternen mit stärkeren Kabeln und Wallboxen auszurüsten. Das Niederspannungsnetz ist weitaus aufwendiger zu verstärken als das Verteilnetz. Ich gehe davon aus, dass es länger als der Bau eines Kernkraftwerks dauert und sehr viel teurer ist - selbst wenn man mehrere Kernkraftwerke bauen würde. Ich rechne mit mindestens 20 Jahren Projektdauer für die flächendeckende Ausrüstung einer größeren Stadt mit Laternenladepunkten. Bundesweit fehlen dafür die Ressourcen. Ich habe aber Zweifel dass man Laternenladepunkte in nennenswerten Umfang überhaupt bauen will.

Laternenladepunkte gibt es in Deutschland fast nur in Berlin und weit überwiegend nur von ubitricity (eine Shell-Tochter). Shell erwartet von seinen Investitionen in Ladeinfrastruktur Profitabilität und Effizienz. Ubitricity ist sehr wahrscheinlich nicht profitabel. Shell wird künftig wohl mehr in Richtung Schnelllader insbesondere an ihren Tankstellen gehen.

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Holgerli

@reko Komisch, komisch. Wenn so ein AKW 20+ Jahre von Planung bis Fertigstellung braucht oder das "Wasserstoffkernnetz" 20+ Jahre braucht, dann ist das vollkommen okay und es sind politische aber keine anderen Hindernisse die den usbau verhindern.

Wenn es hingegen um den Ausbau von Ladepunkten, der viel granularer an zigtausenden Stellen gleichzeitig und unabhängig von einander durchgeführt werden kann, dann soll es nicht gehen?

Aber so oder so: Ob nun als Laternenparker oder schnell am Schnelllader am Supermarkt oder sonstwo geladen wird: Das Ergebnis ist wichtig. Und dem BDEW-Umfrage zeigt: Fährt man ein BEV ist Laden kaum ein Problem.

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Bolanger
· bearbeitet von Bolanger

Na, das Glasfasernetz wird aber ruck-zuck ausgebaut. Ob man sich zusätzlich zur Erdkabelverlegeung um die Hausanschlüsse kümmern muss oder einfach am Gehwegrand ein paar Ladestationen einpflanzt dürfte keinen Unterschied machen. Man müsste auch nicht jede Straße mit Ladepunkten versorgen. Es würde reichen, wenn man von den Knotenpunkten (sind das dann die Trafostationen?) sternförmig ein paar hundert Meter Kabel mit Ladepunkten baut. Wenn man das wollte, wäre das ähnlich schnell umzusetzen wie der Glasfaserausbau. Man will aber nicht und mit den steigenden Schnelladefähigkeiten stellt sich zunehmend die Frage, ob das überhaupt sinnvoll wäre.  

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Holgerli

Wenn ich

vor 19 Minuten von Bolanger:

Man will aber nicht...

vor 3 Stunden von reko:

Ich habe aber Zweifel dass man Laternenladepunkte in nennenswerten Umfang überhaupt bauen will.

lese, dann frage ich mich immer: Wer ist "man"?

Es gibt keinen einzelnen Akteur, der für den Ausbau der Ladepunkte zuständig ist.

 

"Man" wird ausbauen, wenn der betreffende Akteur vor Ort sieht, dass es sich lohnt. 

Und die Betreiber der Ladepunkte haben die Daten über die Auslastung. Zusätzlich sind die Daten auch öffentlich verfügbar. 

Jeder Interessierte braucht nur auf Google Maps zu schauen, da werden die Belegungen von öffentlichen Ladestationen sehr zeitnah aktualisiert. Die Betreiber machen das freiwillig aber wenn man das z.B. gesetzlich vorschreiben würde, dann wüsste jeder Interessent der eine Ladestation betreiben will sehr schnell wo es sich lohnt.

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reko
· bearbeitet von reko
vor einer Stunde von Bolanger:

das Glasfasernetz wird aber ruck-zuck ausgebaut.

Das Gasfasernetz wurde ab den 1980ern geplant ist nur ein dünne Kunststoffröhrchen und ist immer noch nicht flächendeckend ausgebaut – es soll bis 2035 dauern. Das sind dann 55 Jahre.

Ja, so etwa stelle ich mir das auch mit dem Niederspannungsnetz vor. Als Startpunkt kann man mit 2020 rechnen. Das Niederspannungsnetz mit 2 Millionen Kilometer wäre dann 2075 fertig. Die letzte Meile beim Glasfasernetz ist in Wirklichkeit kürzer als beim Stromverteilnetz und meist unter 200 Meter. Im Gegensatz zu Glasfaser ist ein grabenloses Bauverfahren (Spülbohrung, Erdrakete, ..) beim Stromnetz nur sehr viel eingeschränkter möglich. Stromkabel müssen per Gesetz und technischer Norm deutlich tiefer im Boden verlegt werden.

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Hotzenplotz2
vor 20 Minuten von reko:

Das Gasfasernetz wurde ab den 1980ern geplant

Ja und wurde durch die Kohl-Regierung zugunsten Kabelfernsehen wieder beerdigt und kam dann erst nach 30 Jahren wieder in Rollen. Das Kabelfernsehen ist auch mehr als ein dünnes Kunstoffröhrchen und hat im Ausbau funktioniert.

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