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Cartman999

Wann kommen die Elektroautos?

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

Du merkst selbst, dass deine Argumentation planlos und vor allem subjektiv ist? Bei Atomkraft und Wasserstoff forderst du politische Vorgaben, also quasi Anmaßung und Planwirtschaft weil du was durchsetzen willst was dir in den Kram passt. Bei der Elektroautostrategie der EU bist du hingegen gegen politische Anmaßung und Planwirtschaft und der Markt soll es richten.

Ich sage dir was passieren wird: der Markt hat es gerichtet. In China der Xi mit einer guten Elektrostrategie. In der Straße von Hormus einem überheblichen Krieg und in Russland Putin mit einer ukrainischen Reaktion mit der er nicht gerechnet hat.

 

 

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Hotzenplotz2
vor 46 Minuten von reko:

Es gab und gibt in Deutschland keine Technologieoffenheit.

Stimmt es gibt eine extreme Bevorzugung von Verbrennern. Seit je her wird die deutsche Autoindustrie (die im wesentlichen eine Verbrennerindustrie ist) gerettet, egal wie fehlgeleitet die Unternehmesführung agiert.
Laxe Regeln und Strafverfolgung bei offensichtlichem Betrug von Feinstaubwerten, Spritpreisbremse, Förderung von Hybridfahrzeugen im Rahmen von Klimaschutzmaßnahmen, keine Kostenübernahme der Folgekosten des CO2 Ausstoßes, Aufweichung diverser Klimaschutzregelungen zu Gunsten von Verbrennern, wenig Regulierung beim Umgang mit Gefahrstoffen an Tankstellen, das kann jeder aber beim Wallbox anschließen dutzende Hürden aufstellen, und dann natürlich das beste zum Schluss, kaum regelt der Markt einmal und die Spritpreise ziehen an gibt es Millardenförderung.
Wo war eigentlich die Strompreisbremse für mein E-Auto als während Corona der Strom teurer wurde? 

Endlich mal echte Technologieoffenheit wo CO2 angemessen bepreist wird (gerne auch die Herstellungskosten), wo für E-Autos die gleichen Infrastrukturkosten und FLächenverbrauch bereitgestellt wird wie für Verbrenner etc. Und dann kann man sich gerne über die E-Auto Prämie beschweren..... Davor ist es einfach nur eine lächerliche Nebelkerze.

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Holgerli

+1000

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reko
· bearbeitet von reko
vor 4 Stunden von Holgerli:

Bei Atomkraft und Wasserstoff forderst du politische Vorgaben, also quasi Anmaßung und Planwirtschaft weil du was durchsetzen willst was dir in den Kram passt. Bei der Elektroautostrategie der EU bist du hingegen gegen politische Anmaßung und Planwirtschaft und der Markt soll es richten.

Ich bin nicht für Planwirtschaft, muss aber die vorhandenen staatlichen Rahmenbedingungen akzeptieren und deren wahrscheinliche Auswirkungen einberechnen. Der Markt wird es auch bei Kernenergie und Wasserstoff richten.

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missionE
vor 6 Stunden von Hotzenplotz2:

Stimmt es gibt eine extreme Bevorzugung von Verbrennern. 

Puh, ist das falsch, denn der Beitrag ist genau andersrum Die Gemeinwohlfahrzeuge zahlen rund 52 Mrd. EUR Energie + Kfz Steuer + CO2 Abgabe, während die E-Kostgänger bis 2030 rund 39 Mrd. EUR Förderung erhalten und der EE-Sektor wird mit rund 35 Mrd. EUR jährlich gefördert. Die Gemeinwohlfahrzeuge ermöglichen damit erst den E-Spass in der aktuellen Form.

 

Die 45 Mrd. EUR Einnahmen (Energiesteuer + Kfz Steuer) ermöglichen Klimaschutz, Sozialtransfers und zahlreiche andere staatlichen Leistungen. Die Mrd. EUR Förderung der E-Autos (befreit von allem: Kfz-Steuer, Energiesteuer (nur Mindestsstromsteuerteuer, 0,25% Besteuerung, Netzentgeltzuschüsse, EEG-Zuschüsse,  Ladesäulenförderung, Akku-Förderung (Umsatzsteuer befreit für Heimlader), THG-Quote usw.)  nutzt ausschließlich Leuten wie mir als E-Fahrer, aber nicht dem Gemeinwohl. Viele Länder und ich unterstützte das fordern daher Gemeinwohlkilometersteuern für E-Autos. Diese lägen bei rund 3-4 cent / Kilometer (oder 20-30 cent/kWh), um einen ähnlichen Beitrag wie.

 

Die Zahlen also Fakten sprechen doch für sich. Was würden wie machen, wenn die 52 Mrd. EUR der Gemeinwohlfahrzeuge fehlen würden in der Staatskasse? Man könnte dann natürlich die EEG-Förderung von 35 Mrd. EUR streichen, aber dann gäbe es keinen Klimaschutz im Stromsektor mehr und die Gemeinwohlfahrzeuge ermöglichen die EEG-Förderungen.

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Caveman8
vor 10 Stunden von missionE:

Was würden wie machen, wenn die 52 Mrd. EUR der Gemeinwohlfahrzeuge fehlen würden in der Staatskasse?

Eine Vignettenlösung wie in der Schweiz + gewichtsabhängige kfz Steuer. Simpel und fair. 

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Bolanger
vor 26 Minuten von Caveman8:

Eine Vignettenlösung wie in der Schweiz + gewichtsabhängige kfz Steuer. Simpel und fair. 

Also wieder eine Flatrate anstatt einer km-gebundenen Maut. Analog zu den Einnahmen über den Verkauf von Kraftstoffen bräuchte man eine Möglichkeit, die Viel-Konsumenten höher zu belasten, also Szrompreise rauf oder km-abhängige Maut. 

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missionE
vor 43 Minuten von Caveman8:

Eine Vignettenlösung wie in der Schweiz + gewichtsabhängige kfz Steuer. Simpel und fair. 

"Jahrelang lockte der Staat mit sauberen Privilegien".............. "Doch die Stromer-Idylle bekommt Risse. Weil dem Fiskus durch den Rückgang von Benzin und Diesel Milliarden an Energiesteuern entgehen, geraten E-Autofahrer nun weltweit ins Visier der Finanzbehörden.

In Großbritannien kommt es ab 2028 und es wird mit 2,2 cent 

https://www.fr.de/ratgeber/auto/auto-kilometersteuer-droht-sie-deutschen-fahrern-bald-auch-94436723.html

 

M.E. wird es keine Vignette geben (wäre irgendwie für Dtl. und EU zu einfach), sonderneine Kilometerabgabe. Die Daten (Kilometeranzahl) werden bald elektronisch erhoben.

https://www.heise.de/news/EU-Neue-Regeln-fuer-digitale-Zulassungsbescheinigungen-und-E-Autos-kommen-10361674.html

Der Nutzen der Straßen Lebensadern eines Staates  ist durch sog. Netzwerkeffekte umso höher ist, um so verästelter und besser ausgebaut das Straßennetz ist. Davon profitiert jeder in Deutschland, auch wenn er sein Auto evtl. nur 3 mal im Jahr für lange Urlaubsfahrten nutzt. Daher wäre eigentlich eine hohe Kfz-Steuer zur Straßennetzfinanzierung sinnvoll. Diese würde dazu führen (z.B. im Bereich von 500 -1000 EUR), dass viele wegen der hohen laufenden Kosten evtl. auf ein Auto verzichten, wenn Sie es wirklich nur ab und an brauchen und andererseits würden sie sich aber am Straßennetz, von dem sie dennoch profitieren stark beteiligen.

Zugleich würden Transporte (Vielfahrer), Mobilität (z.b. Fernpendler, Taxi, Pflegedienste) nicht so stark belastet und über den Stromverbrauch zahlen sie wie bisher beim Verbrenner eh ordentlich für die laufende Nutzung.

vor 28 Minuten von Bolanger:

Also wieder eine Flatrate anstatt einer km-gebundenen Maut. Analog zu den Einnahmen über den Verkauf von Kraftstoffen bräuchte man eine Möglichkeit, die Viel-Konsumenten höher zu belasten, also Szrompreise rauf oder km-abhängige Maut. 

M.E. ist es schwierig beim Auto von "Viel-Konsumenten" zu sprechen. Fast keiner fährt doch einfach so zum Spass Auto und "konsumiert" das Autofahren, sondern es handelt sich meist um einen Dienst für die Gemeinschaft (Transporte, Pflege, Taxi, zur Arbeit, zu sozialen Aktivitäten (Besuche, Reisen)). Die Gemeinschaft profitiert ungemein davon. Zudem ist das Straßennetz oder Auto trotz Gefahren der größte Freizeitlebenszeitsverlängerer. In der Regel spart ein Kfz die Hälfte der Fahrtzeit im Vergleich zu anderen Transportmitteln und kann die sog. "Quality-time" (also bewusste Freizeit am Tag) um bis zu 40% erhöhen. Das ist sehr viel aktive Lebenszeit, die dann wieder in Vereinen, hier im Forum :-), mit der Familie usw. also sinnvoll & sozial verbracht wird, anstatt die Zeit mit der Bahn oder anderswo zu verplempern. Das ist auch der Grund, weshalb Menschen trotzt der jetzt schon horrenden Kosten des Kfz dieses nutzen und es für rund 80% der Personenkilometer in Dtl. steht.

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krett
· bearbeitet von krett
vor einer Stunde von missionE:

Daher wäre eigentlich eine hohe Kfz-Steuer zur Straßennetzfinanzierung sinnvoll. Diese würde dazu führen (z.B. im Bereich von 500 -1000 EUR), dass viele wegen der hohen laufenden Kosten evtl. auf ein Auto verzichten, wenn Sie es wirklich nur ab und an brauchen und andererseits würden sie sich aber am Straßennetz, von dem sie dennoch profitieren stark beteiligen.

Zugleich würden Transporte (Vielfahrer), Mobilität (z.b. Fernpendler, Taxi, Pflegedienste) nicht so stark belastet und über den Stromverbrauch zahlen sie wie bisher beim Verbrenner eh ordentlich für die laufende Nutzung.

Das wäre exakt das Gegenteil von dem, was die meisten Experten befürworten. Wegen einer etwas höheren KFZ Steuer verzichtet kaum jemand auf einen PKW. Was die Leute sich damit aber kaufen, ist ein Straßen-Nutzungs-Flatrate, wie heute eben. Eine Flatrate macht aber nur Sinn, wenn eine höhere Nutzung nicht oder kaum zu höheren Kosten führt.

Netflix: Flatrate. Passt, weil die Kosten größtenteils Fix sind (der reine Traffic kostet weniger als die meisten denken)
Internetanschluss: Flatrate. Passt auch, Grund wie bei Netflix.

Flatrate für den Friseur? Edeka? No.
LKW Maut: Flatrate? Nein, weil das keinen Sinn machen würde.

Eine Straßennutzungsflatrate für PKW (wie heute in Deutschland heute) führt zu Staus (wie heute) und dazu, das jemand der sehr wenig fährt, die Straße für die Vielfahrer mitbezahlt (wie heute).
Mehr Nutzung führt zu mehr Abnutzung, führt zu Staus (Volkswirtschaftlich extrem teuer) und macht teure Ausbaumaßnahmen notwendig usw.

Volkswirtschaftlich effizient ist eine Bezahlung nach Verursacherprinzip. Dann Zieht jemand vielleicht um, bevor er 40km auf Kosten der Allgemeinheit pendelt. Jeder sollte für die Kosten zahlen, die er verursacht. Wann immer wir davon abweichen, wird es teuer, ineffizient und schädlich für unsere Volkswirtschaft (eine der Hauptursachen für unsere aktuelle Wirtschaftskrise). Die Strom- und Energiesteuern reichen nicht aus um die Kosten für Ausbau und erhalt des Straßennetzes zu decken.

Goldstandard ist eine Maut die sich nach Auslastung richtet (congestion charge). Deshalb wird genau diese von immer mehr Großstädten erhoben.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 40 Minuten von krett:

Volkswirtschaftlich effizient ist eine Bezahlung nach Verursacherprinzip.

Also Straßennutzungsgebühr proportional zu den Straßenschäden mittels der Formel Kilometer * Achsen * (Gewicht/Achse)⁴.

Meine Stimme hast Du.

Ich habe mir von der KI die Kosten für 10.000 km  ausrechnen lassen (ungeprüft).

Standard-Auto (2 t, 2 Achsen)             0,06 €

5-Achser-Lkw (40 t, 5 Achsen)    60.100,00 €

2-Achser-Lkw (40 t, 2 Achsen)  939.800,00 €

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Vios
vor 44 Minuten von krett:

Jeder sollte für die Kosten zahlen, die er verursacht.

Also Kindergeld abschaffen, Behinderte für die Um- und Sonderbauten zahlen lassen?

Bin dafür.

Merkt eigentlich niemand, dass es genau diese " Gerechtigkeitsbestrebungen" sind, die speziell in Deutschland alles bis zur Sinnlosigkeit verkomplizieren?

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 26 Minuten von reko:

Also Straßennutzungsgebühr proportional zu den Straßenschäden mittels der Formel Kilometer * Achsen * (Gewicht/Achse)⁴.

Bis der erste schreit: "Dann kostet der Laib Brot aber nicht mehr 2,99 Euro sondern 3,50 Euro!!!" und es werden Ausnahmen für alle möglichen gesellschaftlich wichtigen Güter gefordert auch vor dem Hintergrund, dass jemand - IMO nicht zu unrecht - sagt, dass es zu einer massven Verlagerung des Transports von 40 Tonnern auf 7,5 Tonner kommt. 

 

Außerdem heisst das defakto - und dass wird Dir und magic nicht gefallen - Kfz-Steuerbefreiung für BEVs, denn selbst die schwersten PKW-BEVs wiegen alle unter 3,5 Tonnen. Und was kosten da die Schäden auf 10.000km gerechnet? 1,50 Euro? Selbst wenn man großzügig von 100.000km Jahresfahrleistung ausgeht: 15 Euro ist nichts. 

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krett
vor 31 Minuten von Vios:

Merkt eigentlich niemand, dass es genau diese " Gerechtigkeitsbestrebungen" sind, die speziell in Deutschland alles bis zur Sinnlosigkeit verkomplizieren?

Da gebe ich dir zu 100% recht. Man muss einen gesunden Mittelweg finden. In Deutschland versuchen wir alles perfekt zu lösen. Ergebnis: Komplexität, Bürokratie, Missbrauch, Fehlanreize
 

Zitat

Also Kindergeld abschaffen, Behinderte für die Um- und Sonderbauten zahlen lassen?

Bin dafür.

Kindergeld: Kinderkriegen sollte mehr gefördert werden. Kinder zahlen unsere Rente, aber für die Kinder zahlen zu großen Teil die Eltern (Kindergeld deckt ja bei weitem nicht alle Kosten)
Umbauten für Behinderte: Wie gesagt. Es braucht einen gesunden Mittelweg. Niemand will die soziale Marktwirtschaft abschaffen.

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Bolanger
vor 2 Stunden von missionE:

M.E. ist es schwierig beim Auto von "Viel-Konsumenten" zu sprechen. Fast keiner fährt doch einfach so zum Spass Auto und "konsumiert" das Autofahren, sondern es handelt sich meist um einen Dienst für die Gemeinschaft (Transporte, Pflege, Taxi, zur Arbeit, zu sozialen Aktivitäten (Besuche, Reisen)). Die Gemeinschaft profitiert ungemein davon.

Dann solten wir jedem ein Auto stellen und sämtliche Kosten abschaffen. Autofahren ist ja ein Dienst für die Gemeinschaft. Stattdessen subventionieren für das Deutschlandticket. Ich glaube das gehört auch in den Thread zu Absurditäten. 

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Hotzenplotz2
vor 13 Stunden von missionE:

Puh, ist das falsch, denn der Beitrag ist genau andersrum Die Gemeinwohlfahrzeuge zahlen rund 52 Mrd. EUR Energie + Kfz Steuer + CO2 Abgabe, während die E-Kostgänger bis 2030 rund 39 Mrd. EUR Förderung erhalten und der EE-Sektor wird mit rund 35 Mrd. EUR jährlich gefördert. Die Gemeinwohlfahrzeuge ermöglichen damit erst den E-Spass in der aktuellen Form.

Nein ist es nicht. Verbrenner müssen sich in keiner Weise an den Folgekosten ihres Ressourcenverbrauchs beteiligen. Weder die Umweltverschmutzung, noch die Klimafolgekosten noch den Flächenverbrauch, die gesundheitlichen Schäden durch Feinstaub etc.
Auch BEV bezahlen die Energiesteuer nämlich die Stromsteuer. Das können wir aber gerne gegeneinander rechnen (Also Energiesteuer drauf und Stromsteuer weg) und dann wird mein Strom halt 3-4ct teurer. Das ändert ungefähr nichts. 

Wenn wir aber das CO2 fair einpreisen sind wir selbst bei konservativster Rechnung bei +80ct auf Benzin. 

Wenn man das auf Benziner hochrechnet, dann reden wir alleine fürs CO2 für 15 Mrd Subvention im Jahr. Dagegen sind sämtliche E-Auto Subventionen ein Witz und die liegen soweit ich sehe ohnehin nicht bei 35 Mrd. 
Die Kaufprämien belaufen sich bisher auf 10 Mrd. €. Steuerleichterungen bisher so bei 1Mrd.€. Und dabei muss man beachten, dass massive Anteile dieser Förderung früher in Hybride geflossen sind, deren Ladekabel seit Jahren vermutlich keine Steckdose mehr gesehen hat, da die Dinger einfach nur aus Steuergründen als Hybrid gekauft wurde. Letztenendes auch nur eine Subvention der inkompetenten deutschen Verbrennerindustrie die nicht in der Lage war, vernünftige E-Auto anzubieten. 

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Vios

Einige sollten mal ihre Hasskappe absetzen und der Realität ins Auge sehen.

Über den Daumen verursacht privater PKW Verkehr etwa so viel CO2, wie die Landwirtschaft. 

Zeit also, Nahrungsmittel zu besteuern und Übergewicht mit Strafzahlungen zu belegen?

Wäre doch konsequent. 

 

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missionE
vor einer Stunde von Bolanger:

Dann solten wir jedem ein Auto stellen und sämtliche Kosten abschaffen. Autofahren ist ja ein Dienst für die Gemeinschaft. Stattdessen subventionieren für das Deutschlandticket. Ich glaube das gehört auch in den Thread zu Absurditäten. 

Da hast Du einen echt smarten Gedanken a la Elon Musk. Man muss eine moderne Welt neu Denken. Das wäre eine gute Überlegung, weil die Bahn unverantwortliche Kosten mit sich bringt. Sie hat eine komplett eigene Infrastruktur, die niemand sonst nutzen kann (oder hast Du als Fahrradfahrer, Fußgänger, Autofahrer mal die Gleise genutzt?), sie ist enorm defizitär und verschlingt mittlerweile selbst auf Bundesebene mehr Mittel als die Straße. "Auf die Bundesfernstraßen entfallen laut Etatentwurf Ausgaben von 10,82 Milliarden Euro. Für die Bundesschienenwege sind 12,6 Milliarden Euro vorgesehen – deutlich weniger als für 2024 (16,4 Milliarden Euro)."  Die Bahn schafft damit gerade mal 10%  des Personenverkehrs und selbst umsonst also mit 9 EUR Ticket hat die Bahn nur einen Anstieg von 4-5% geschafft. Man braucht sie gar nicht, wenn man die Auslastung des PKW um gerade mal 15% erhöht (rechnerisch). 

 

vor einer Stunde von Hotzenplotz2:

Nein ist es nicht. Verbrenner müssen sich in keiner Weise an den Folgekosten ihres Ressourcenverbrauchs beteiligen. Weder die Umweltverschmutzung, noch die Klimafolgekosten noch den Flächenverbrauch, die gesundheitlichen Schäden durch Feinstaub etc.
Auch BEV bezahlen die Energiesteuer nämlich die Stromsteuer. Das können wir aber gerne gegeneinander rechnen (Also Energiesteuer drauf und Stromsteuer weg) und dann wird mein Strom halt 3-4ct teurer. Das ändert ungefähr nichts. 

Wenn Du von der Bahn sprechen würdest, wäre das fast richtig, da die wirklich nicht für Folgekosten aufkommt und überall subventioniert ist (weniger Energiesteuer, weniger Stromsteuer, weniger Umsatzsteuer usw. usw.) und praktisch keine Steuern erwirtschaftet. Die Verbrenner erwirtschaften über 52 Mrd. EUR und damit lassen sich eine ganze Menge an Folgekosten ausgleichen und außerdem darf man den Nutzen nicht vergessen, der ist nämlich genauso nicht bepreist wie die fiktiven CO2-Kosten. Die fossilen Kraftstoffe muss man langfristig ersetzen, sie sind und bleiben aber der größte Glücksfall der Menschheit, weil sie es ermöglicht haben, dass sich die Welt so grandios entwickelt hat mit 8 Mrd. + x an Menschen und einer irren Lebenserwartungen. Deshalb ist die Kostenbetrachtung immer falsch, weil man den Nutzen dagegen rechnen muss. Wenn mehr Energieverbrauch und CO2 Ausstoß 10 Jahre Lebenszeit und Wohlstand bringt und die Kosten 2-3 Jahre sind, dann ist CO2 Ausstoß und Schadstoffausstoß nicht schlecht, weil der Nutzen so hoch ist. Es gibt z.B. auch direkte Verkehrstote, die sich nur durch den extrem hohen Nutzen des Individualverkehrs rechtfertigen lassen.

Wenn ein Verbrenner im Vergleich zur Bahn bis zu 40% mehr an "nutzbarer" (im Sinne von Freizeit, sozialer Interaktion etc.) Lebenszeit bringt, fällt es nicht in der Gesamtbetrachtung nicht ins  Gewicht, wenn das zunächst etwas CO2 kostet, zumal sowieso andere dann das Öl verbrennen würden. So hat der Rückgang in Europa und Dtl. bislang ja nicht den Ölverbrauch weltweit gestoppt, sondern der steigt weiterhin.

 

vor einer Stunde von Hotzenplotz2:

Dagegen sind sämtliche E-Auto Subventionen ein Witz und die liegen soweit ich sehe ohnehin nicht bei 35 Mrd. 

Ich hatte hier den EE-Sektor gerechnet, da die EE-Subventionen zugleich auch den E-Autos zu Gute kommen.   Für die E-Autos allein kommen da nochmal Mrd. EUR rund 8- 9 Mrd. EUR hinzu bis 2030.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

Noch ein Nachtrag zu:

vor 5 Stunden von reko:

Also Straßennutzungsgebühr proportional zu den Straßenschäden mittels der Formel Kilometer * Achsen * (Gewicht/Achse)⁴

Die Formel ansich ist wohl schlüssig aber:

 

vor 5 Stunden von reko:

Ich habe mir von der KI die Kosten für 10.000 km  ausrechnen lassen (ungeprüft).

Hier ist meine KI der Meinung, dass sich Deine KI um den Faktor 98 verrechnet hat:

  • Nach der Formel ergeben sich diese Verhältniszahlen: Pkw 2 × 1⁴ = 2, 5-Achser 5 × 8⁴ = 20.480, 2-Achser 2 × 20⁴ = 320.000.
  • Ein Lkw kostet damit das 10.240-Fache (5-Achser) bzw. das 160.000-Fache (2-Achser) eines Pkw.
  • Bei 0,06 € für den Pkw wären das etwa 614 € bzw. 9.600 €. Deine Lkw-Werte sind also rund 98-mal zu hoch.
  • Umgekehrt passen Deine Lkw-Werte zu einem Pkw-Wert von etwa 5,87 €.
  • Die beiden Lkw-Werte stimmen untereinander mit der Formel überein (Faktor 15,6). Falsch ist nur das Verhältnis zum Pkw.

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Hotzenplotz2
vor 35 Minuten von missionE:

Ich hatte hier den EE-Sektor gerechnet, da die EE-Subventionen zugleich auch den E-Autos zu Gute kommen.

Was Unfug ist, der Stromverbrauch von Autos am Gesamtstromverbrauch ist lächerlich gering, aber schön, dass wir uns einig sind, dass EEs einen positiven Effekt auf den Strompreis haben. Abgesehen davon sorgen EEs vorallem für Unabhängigkeit von autokratischen Systemen oder einzelnen Handelswegen oder Pipelines. 

vor 35 Minuten von missionE:

Die Verbrenner erwirtschaften über 52 Mrd. EUR und damit lassen sich eine ganze Menge an Folgekosten ausgleichen und außerdem darf man den Nutzen nicht vergessen, der ist nämlich genauso nicht bepreist wie die fiktiven CO2-Kosten.

Der wirtschaftliche Nutzen des Verbrenners gegenüber dem BEV ist verschwindend gering. Das mag im Schwerlastverkehr noch relevant sein, wird aber auch immer irrelevanter. Beim Rest kannst du weite Teile der Fahrzeuge gegen BEV austauschen ohne große Nachteile. Der größte Nachteil ist mal wieder, dass die deutschen Hersteller es verpennt haben und somit die Wertschöpfung woanders stattfindet. Das ist aber in etwa so sinnvoll, wie am Wagenrad festzuhalten, nur weil es hier mehr Wagenradbauer gibt und Gummireifen aus China kommen.

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missionE
vor 3 Stunden von krett:

Volkswirtschaftlich effizient ist eine Bezahlung nach Verursacherprinzip. Dann Zieht jemand vielleicht um, bevor er 40km auf Kosten der Allgemeinheit pendelt. Jeder sollte für die Kosten zahlen, die er verursacht. Wann immer wir davon abweichen, wird es teuer, ineffizient und schädlich für unsere Volkswirtschaft (eine der Hauptursachen für unsere aktuelle Wirtschaftskrise)

Grundsätzlich ist das so, aber nicht bei Netzwerken. Von einem exzellenten Straßennetz profitiert nicht nur der Fahrer. Dein Argument würde ausschließlich für "Spaßfahrten" gelten. Die meisten Fahrten finden aber für die Gesellschaft statt. Exzellente Straßen sorgen z.B. für weniger Lagerplätze und somit mehr just in time (weniger Heizung für Lagerplätze, weniger Flächenverbrauch usw.) , schnellere Paketlieferungen etc., die z.B. mit der Bahn nicht möglich wären.  Der Nutzernießer ist also nicht der LKW-Fahrer, sondern den Nutzen von der Straße hat der Kunde.

 

Beim Pendler ist es ähnlich. Der Pendler nimmt die Last längerer Wege in Kauf und den Nutzen hat die Allgemeinheit. Der Pendler entlastet die Innenstädte, in denen Wohnraum Mangelware ist und er lässt die Peripherie nicht sterben. Wir haben heute schon das Problem, dass immer mehr Leute in die hippen Städte ziehen und immer weniger Leute auf dem Land leben mit fatalen Folgen für die dort zurückgebliebenen. Das liegt auch an einer verfehlten Belastungspolitik gegenüber den Pendlern. Heute müsste inflationsbereinigt die Pendlerpauschale z.B. längst bei rund 65 cent stehen und sie liegt bei 38 cent.

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krett
vor 50 Minuten von missionE:

Grundsätzlich ist das so, aber nicht bei Netzwerken. Von einem exzellenten Straßennetz profitiert nicht nur der Fahrer. Dein Argument würde ausschließlich für "Spaßfahrten" gelten. Die meisten Fahrten finden aber für die Gesellschaft statt. Exzellente Straßen sorgen z.B. für weniger Lagerplätze und somit mehr just in time (weniger Heizung für Lagerplätze, weniger Flächenverbrauch usw.) , schnellere Paketlieferungen etc., die z.B. mit der Bahn nicht möglich wären.  Der Nutzernießer ist also nicht der LKW-Fahrer, sondern den Nutzen von der Straße hat der Kunde.

 

Beim Pendler ist es ähnlich. Der Pendler nimmt die Last längerer Wege in Kauf und den Nutzen hat die Allgemeinheit. Der Pendler entlastet die Innenstädte, in denen Wohnraum Mangelware ist und er lässt die Peripherie nicht sterben. Wir haben heute schon das Problem, dass immer mehr Leute in die hippen Städte ziehen und immer weniger Leute auf dem Land leben mit fatalen Folgen für die dort zurückgebliebenen. Das liegt auch an einer verfehlten Belastungspolitik gegenüber den Pendlern. Heute müsste inflationsbereinigt die Pendlerpauschale z.B. längst bei rund 65 cent stehen und sie liegt bei 38 cent.

Wenn irgendjemand durch die Nutzung des Straßennetzes -auf welche Art und Weise auch immer- einen großen wirtschaftlichen Vorteil zieht, wird ihn das auch in die Lage versetzen die Maut zu zahlen. Dann gibt es keinen Grund das dies subventioniert wird durch die Allgemeintheit.

Ansonsten könnte ich dein Argument 1:1 nehmen und gegen die LKW Maut argumentieren. 

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Hotzenplotz2

Beim Straßennetz reden wir von einem real existierendem Netz was massiv von idealisierten Netzwerkideen abweicht. 
AUch wenn ein 40t "nur" so viel wiegt wie 20-30 Autos, ist die Abnutzung durch einen LKW viel höher als das 20-30fache. Einfach, weil die Abnutzung kein lineares Phänomen ist. 
Es gibt ja auch kein objektiven Kriterien, nach denen das Netz optimiert wird. Also es wird ja nicht auf wenig Stau oder hohe Reisegeschwindigkeit optimiert. Es werden Straßen gebaut die nur wenige brauchen um irgendwelche abgelegenen Ortschaften anzubinden, damit die Leute nicht wegziehen müssen. Das sind politische Motive.
16 Jahre CSU Verkehrsministerium sieht man in Bayern, wenn die A3 bei Würzburg plötzlich 4spurig mit bestem Belag ist, die A5 bei Frankfurt, die A4 bei Bad Hersfeld oder die Autobahnen im Ruhrgebiet aber abgerockt und nur 2-3spurig, trotz ähnlichem oder höherem Verkehrsaufkommen.

Da wir hier sowieso rein in der Theorie unterwegs sind:
Es ist ja recht simpel, auch eine entsprechende Mischung zu erzeugen. Also eine feste Abgabe je Fahrzeug und eine Abgabe nach Abnutzung also Wert aus Gewicht und Fahrstrecke. Das kann man dann beliebig anpassen wie man es halt politisch will. 

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Vios
vor 3 Stunden von missionE:

Wenn Du von der Bahn sprechen würdest, wäre das fast richtig, da die wirklich nicht für Folgekosten aufkommt und überall subventioniert ist (weniger Energiesteuer, weniger Stromsteuer, weniger Umsatzsteuer usw. usw.) und praktisch keine Steuern erwirtschaftet.

Private Bahnunternehmen zahlen 8 Mrd an Trassengebühren p.a.

Darin ist die Nutzung der übrigen Bahninfrastruktur noch nicht enthalten. Die kommt drauf.

 

Wenn einige Volltro...  nicht ständig so dumme Ideen hätten, wie Stuttgart 21, Hbf Berlin u.v.m.  sondern das Geld in die Instandhaltung und sinnvolle Streckenerweiterungen stecken würden, wäre deutlich höhere Einnahmen möglich.

 

 

 

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reko
vor 3 Stunden von Holgerli:

Hier ist meine KI der Meinung, dass sich Deine KI um den Faktor 98 verrechnet hat:

richtig, meine KI hat falsch gerechnet.

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PKW
vor 7 Stunden von reko:

2-Achser-Lkw (40 t, 2 Achsen)

Ist im deutschen Straßenverkehr ein hypothetisches Fahrzeug und zeigt eigentlich nur, dass man der KI kein Wort ungeprüft glauben darf.

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