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bernd50

Habt Ihr alle gute Nerven!

Empfohlene Beiträge

pater-martinez

Von wegen "Habt Ihr alle gute Nerven" ....

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Nudelesser

Mehr sage ich dazu nicht, du hast leider noch nicht genug verloren, eigentlich freue ich mich jetzt sogar darüber!

Sollte noch mehr werden, villeicht setzt dann irgendwann das Hirn ein...wage ich bei dir aber zu bezweifeln :rolleyes:

 

Sorry, aber wie krank muss man sein, wenn man sich über die Verluste anderer freut? Bis dato habe ich mich nicht im Ton vergriffen, manche hier im Forum aber sehr wohl.

 

Kann verstehen, dass Tony langsam der Geduldsfaden reisst. Immerhin hat er sich mehr als andere bemüht, Dich zum Nachdenken anzuregen. Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, ob er Bingo spielen oder investieren will. Man sollte sich aber schon im klaren sein, ob man gerade das eine oder das andere tut.

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Aktiennovize

Von wegen "Habt Ihr alle gute Nerven" ....

 

Die hat scheinbar niemand mehr.

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Akaman

Die hat scheinbar niemand mehr.

Doch.

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Tony Soprano

Die hat scheinbar niemand mehr.

Doch.

 

Ihr mit Euren nerven :rolleyes:

 

http://www.youtube.com/watch?v=JiUOkAwruf0

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Feldmann

Wie haltet Ihr das nervlich aus, Geldanlagen zu tätigen in Anlageformen die zu jeder Zeit beeinflussbar sind.

 

Amerika hustet und in Europa gehen die Kurse runter.

Eine schlechte Wirtschaftsmeldung und es entsteht Panik.

 

 

Ich hatte bisher immer Glück, und habe noch mit Gewinn die Kurve bekommen.

 

Wäre ich mit meinen Anlagen immer bei den Expertenempfehlungen geblieben, hätte ich einiges an Geld verbrannt.

 

Ich finde es gibt keine Expertenempfehlungen die vorhersehbar sind. Es ist immer viel Glück dabei.

 

 

Man ist eigentlich recht dumm daß man sich von Bankenexperten beraten läßt, die dafür noch Geld kassieren und keinerlei Haftung für Verluste tragen.

Solche Geschäfte müssten eigentlich verboten sein.

 

Wenn solche Empfehlungen zum Erfolg führen würden, bräuchte ja kein Mensch mehr zu arbeiten.

 

Wenn man nur Pfennige in solche Anlageformen einsetzt kann man sich gut zurücklegen, und abwarten was sich da entwickelt. Aber bei höheren Einsätzen muss man schon gute Nerven haben.

 

Es sagt ja keiner, dass man das aushalten muss. Ich denke der größte Fehler der gemacht wird, ist sich in solchen Situationen beispielsweise einen Buffett zum Vorbild zu nehmen. Viele glauben, dass Erfolgsrezept um an der Börse Geld zu verdienen, wäre, eine Aktien einfach nur lange genug zu halten. Das ist natürlich völliger Blödsinn. Das eigentliche Geheimnis ist, zu wissen, wann das Engagement K E I N E N Sinn mehr macht. Und das ist es, was ein Buffet drauf hat. Wer beispielsweise glaubt, er müsse seine Solarworld einfach nur noch ein paar Jahre halten, der wird sehr bitter enttäuscht werden. Aber dazu hat jeder eine andere Meinung, und womöglich haben alle recht, oder auch keiner...

 

Mein, wenn auch etwas primitiver Ansatz, ist der: Wer Gewinne mitnimmt, geht nicht pleite, und wer in der Krise investiert, verliert kein Geld. That's all....

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markymark

 

Mein, wenn auch etwas primitiver Ansatz, ist der: Wer Gewinne mitnimmt, geht nicht pleite, und wer in der Krise investiert, verliert kein Geld. That's all....

 

Investierst du bereits oder stehst du noch an der Seitenlinie?

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Feldmann

 

Mein, wenn auch etwas primitiver Ansatz, ist der: Wer Gewinne mitnimmt, geht nicht pleite, und wer in der Krise investiert, verliert kein Geld. That's all....

 

Investierst du bereits oder stehst du noch an der Seitenlinie?

 

 

90% Cash. Es gibt für mich momentan zwei Möglichkeiten:

 

1, Der Markt fällt auf ein Niveau das ich für attraktiv betrachte. Dann steig ich ein.

 

oder

 

2, Der Markt zieht aus dem Stand nach oben durch. Das CRV wäre dann nicht das, welches ich mir wünsche. Dann investiere ich in eine Immobilie und trade mit kleinem Geld zum Spaß nebenbei.

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markymark

 

 

Investierst du bereits oder stehst du noch an der Seitenlinie?

 

 

90% Cash. Es gibt für mich momentan zwei Möglichkeiten:

 

1, Der Markt fällt auf ein Niveau das ich für attraktiv betrachte. Dann steig ich ein.

 

oder

 

2, Der Markt zieht aus dem Stand nach oben durch. Das CRV wäre dann nicht das, welches ich mir wünsche. Dann investiere ich in eine Immobilie und trade mit kleinem Geld zum Spaß nebenbei.

 

:thumbsup:

 

Das nenne ich konsequent! Da hast du mir was vorraus....

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Antonia

...

2, Der Markt zieht aus dem Stand nach oben durch. Das CRV wäre dann nicht das, welches ich mir wünsche. Dann investiere ich in eine Immobilie und trade mit kleinem Geld zum Spaß nebenbei.

Wo gibt es denn noch attraktiv bewertete Immobilien? Die Preise sind doch schon sehr gestiegen.

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Delphin
Es sagt ja keiner, dass man das aushalten muss. Ich denke der größte Fehler der gemacht wird, ist sich in solchen Situationen beispielsweise einen Buffett zum Vorbild zu nehmen.

Warum eigentlich nicht? Er hat in der letzten Krise recht gute Deals gemacht, von denen Berkshire sehr profitiert hat. - Die Frage ist viel eher, was es nützt sich Buffet als Vorbild zu nehmen, weil Du als Privatmann natürlich nicht die Art von Deals machen kannst, die Buffet macht. ;)

 

Viele glauben, dass Erfolgsrezept um an der Börse Geld zu verdienen, wäre, eine Aktien einfach nur lange genug zu halten. Das ist natürlich völliger Blödsinn.

Ich verstehe zwar, was du sagen willst, aber eigentlich ist es so wie du es formulierst gerade kein Blödsinn, denn "lange genug" ist ja (leider) ein dehnbarer Begriff und konnte in der Vergangenheit schon mal 25 Jahre sein (und dann noch weitere 10 Jahre, damit die Anlage auch mit einfachen Staatsanleihen mithalten konnte). Und natürlich gilt sowas nur, wenn man damit pausschal eine Sammlung von vielen Aktien meint. Für ne Einzelaktie gilt das natürlich nie, denn wenn genau diese Firma den Bach runter geht, dann hilft länger halten meist nicht. (Aber das wäre ja auch nicht Buffets Ansatz, er würde sich vielmehr darum kümmern, dass die Firma *nicht* den Bach runter geht.)

 

Das eigentliche Geheimnis ist, zu wissen, wann das Engagement K E I N E N Sinn mehr macht. Und das ist es, was ein Buffet drauf hat. Wer beispielsweise glaubt, er müsse seine Solarworld einfach nur noch ein paar Jahre halten, der wird sehr bitter enttäuscht werden. Aber dazu hat jeder eine andere Meinung, und womöglich haben alle recht, oder auch keiner...

Wie gesagt das mit dem einfach lange halten gilt ja nicht generell für Einzelwerte. Buffet würde das bestimmt nicht so behaupten, denn bei Ihm liegt ja das Augenmerk darauf, dass ers ich die Unernehmen sehr genau anschaut und genau andersherum denkt: er sucht Unternehmen, bei denen er nicht in ein paar Jahren wieder aussteigen muss. Solch ein Ansatz setzt aber voraus, dass er aussteigen würde, wenn er von der Entwicklung des Unternehmens nicht mehr überzeugt ist.

 

Mein, wenn auch etwas primitiver Ansatz, ist der: Wer Gewinne mitnimmt, geht nicht pleite, und wer in der Krise investiert, verliert kein Geld. That's all....

Tja, pauschal kann man das leider auch nicht sagen, denn: "wann ist Krise?", und beim Kaufen in einer Kriese kann man ne Menge Geld verlieren. Und Gewinn kann man auch nur mitnehmen, wenn es welchen gibt. Und wenn man Gewinn nicht lang gennug laufen lässt, dann rentiert sich Börse kaum. Weiß man aber eben erst hinterher... ;)

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Feldmann

...

2, Der Markt zieht aus dem Stand nach oben durch. Das CRV wäre dann nicht das, welches ich mir wünsche. Dann investiere ich in eine Immobilie und trade mit kleinem Geld zum Spaß nebenbei.

Wo gibt es denn noch attraktiv bewertete Immobilien? Die Preise sind doch schon sehr gestiegen.

 

Bei Immobilien ist der Kaufpreis weniger aussagekräftig. Beispiel: Ein Freund von mir hat kürzlich in München eine kleine 45qm Wohnung + Dachterrasse erstanden. Kaufpreis war schwindelerregend. Tatsache ist jedoch, das die Mietpreise die gezahlt werden, noch schwindelerregender sind. Von daher finanziert sich die Immobilie ganz easy.

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WarrenBuffet1930
· bearbeitet von WarrenBuffet1930

 

Wo gibt es denn noch attraktiv bewertete Immobilien? Die Preise sind doch schon sehr gestiegen.

 

Bei Immobilien ist der Kaufpreis weniger aussagekräftig. Beispiel: Ein Freund von mir hat kürzlich in München eine kleine 45qm Wohnung + Dachterrasse erstanden. Kaufpreis war schwindelerregend. Tatsache ist jedoch, das die Mietpreise die gezahlt werden, noch schwindelerregender sind. Von daher finanziert sich die Immobilie ganz easy.

 

Nebenkosten hat er bei einer eigenen Wohnung natürlich keine, die zahlt der liebe Gott.

 

Die meisten Immobilien finanzieren sich nicht ganz easy, sondern nur wenn man über Dekaden selber drin lebt.

 

Selbst eine Hütte muss man in Schuss halten, sonst ist sie schnell weniger wert.

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Feldmann
Es sagt ja keiner, dass man das aushalten muss. Ich denke der größte Fehler der gemacht wird, ist sich in solchen Situationen beispielsweise einen Buffett zum Vorbild zu nehmen.

Warum eigentlich nicht? Er hat in der letzten Krise recht gute Deals gemacht, von denen Berkshire sehr profitiert hat. - Die Frage ist viel eher, was es nützt sich Buffet als Vorbild zu nehmen, weil Du als Privatmann natürlich nicht die Art von Deals machen kannst, die Buffet macht. ;)

 

Buffett hält Aktien dann lange, wenn er weiß/denkt das das Unternehmen Zukunft hat. Anleger halten oftmals Aktien lange, weil sie hoffen das das Unternehmen Zukunft hat. Das ist der feine Unterschied.

 

Viele glauben, dass Erfolgsrezept um an der Börse Geld zu verdienen, wäre, eine Aktien einfach nur lange genug zu halten. Das ist natürlich völliger Blödsinn.

[/b]Ich verstehe zwar, was du sagen willst, aber eigentlich ist es so wie du es formulierst gerade kein Blödsinn, denn "lange genug" ist ja (leider) ein dehnbarer Begriff und konnte in der Vergangenheit schon mal 25 Jahre sein (und dann noch weitere 10 Jahre, damit die Anlage auch mit einfachen Staatsanleihen mithalten konnte). Und natürlich gilt sowas nur, wenn man damit pausschal eine Sammlung von vielen Aktien meint. Für ne Einzelaktie gilt das natürlich nie, denn wenn genau diese Firma den Bach runter geht, dann hilft länger halten meist nicht. (Aber das wäre ja auch nicht Buffets Ansatz, er würde sich vielmehr darum kümmern, dass die Firma *nicht* den Bach runter geht.)

 

Damit unterstreichst du eigentlich nur was ich bereits gesagt habe.

 

Das eigentliche Geheimnis ist, zu wissen, wann das Engagement K E I N E N Sinn mehr macht. Und das ist es, was ein Buffet drauf hat. Wer beispielsweise glaubt, er müsse seine Solarworld einfach nur noch ein paar Jahre halten, der wird sehr bitter enttäuscht werden. Aber dazu hat jeder eine andere Meinung, und womöglich haben alle recht, oder auch keiner...

 

Wie gesagt das mit dem einfach lange halten gilt ja nicht generell für Einzelwerte. Buffet würde das bestimmt nicht so behaupten, denn bei Ihm liegt ja das Augenmerk darauf, dass ers ich die Unernehmen sehr genau anschaut und genau andersherum denkt: er sucht Unternehmen, bei denen er nicht in ein paar Jahren wieder aussteigen muss. Solch ein Ansatz setzt aber voraus, dass er aussteigen würde, wenn er von der Entwicklung des Unternehmens nicht mehr überzeugt ist.

 

Buffet würde das nicht behaupten, wäre ja auch nicht richtig. Anleger definieren jedoch seine Vorgehensweise für sich selbst oft anders und somit falsch.

 

Mein, wenn auch etwas primitiver Ansatz, ist der: Wer Gewinne mitnimmt, geht nicht pleite, und wer in der Krise investiert, verliert kein Geld. That's all....

 

Tja, pauschal kann man das leider auch nicht sagen, denn: "wann ist Krise?", und beim Kaufen in einer Kriese kann man ne Menge Geld verlieren. Und Gewinn kann man auch nur mitnehmen, wenn es welchen gibt. Und wenn man Gewinn nicht lang gennug laufen lässt, dann rentiert sich Börse kaum. Weiß man aber eben erst hinterher... ;)

 

Pauschalisieren kann man gar nichts! Punkt. Was NICHT heißt, dass man keinen Leitfaden haben darf, oder? Eine Krise, wie sie für MICH definiere, werde ICH auch immer als solche erkennen. Du darfst das gerne so handhaben wie du es magst.

 

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Antonia

Bei Immobilien ist der Kaufpreis weniger aussagekräftig. Beispiel: Ein Freund von mir hat kürzlich in München eine kleine 45qm Wohnung + Dachterrasse erstanden. Kaufpreis war schwindelerregend. Tatsache ist jedoch, das die Mietpreise die gezahlt werden, noch schwindelerregender sind. Von daher finanziert sich die Immobilie ganz easy.

Das haben div. Freunde in USA auch gesagt, als sie zu hohen Preisen eine Zweit- oder Drittwohnung kauften. Nun haben wir hier noch nicht einen Immo-Bubble, aber sollte es wirklich zu einer Rezession kommen, dann werden diese Mietpreise nicht mehr gezahlt.

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Feldmann
· bearbeitet von Feldmann

 

 

Bei Immobilien ist der Kaufpreis weniger aussagekräftig. Beispiel: Ein Freund von mir hat kürzlich in München eine kleine 45qm Wohnung + Dachterrasse erstanden. Kaufpreis war schwindelerregend. Tatsache ist jedoch, das die Mietpreise die gezahlt werden, noch schwindelerregender sind. Von daher finanziert sich die Immobilie ganz easy.

 

Nebenkosten hat er bei einer eigenen Wohnung natürlich keine, die zahlt der liebe Gott.

 

Also keine Ahnung ob du Mieter bist. Aber ich als Mieter, zahle meine Nebenkosten selbst!

 

Die meisten Immobilien finanzieren sich nicht ganz easy, sondern nur wenn man über Dekaden selber drin lebt.

 

Wenn man selbst darin lebt? Dann finanzierst du die Immobilie! Das ist aber nicht Sinn und Zweck der Sache!

 

Selbst eine Hütte muss man in Schuss halten, sonst ist sie schnell weniger wert.

 

Aus dem Grund muss eben ein gewisser Mietaufschlag vorhanden sein um solche Kleinigkeiten zu decken. Ist das nicht möglich, hat man die falsche Immobilie.

 

Kann es sein das du es so gelesen hast, dass er selbst in der Immobilie lebt? Tut er nicht, er vermietet, und die Mieteinnahmen sind 15% höher als die Finanzierung kostet. Das ist natürlich ein Optimalfall. So muss das sein.

 

 

Bei Immobilien ist der Kaufpreis weniger aussagekräftig. Beispiel: Ein Freund von mir hat kürzlich in München eine kleine 45qm Wohnung + Dachterrasse erstanden. Kaufpreis war schwindelerregend. Tatsache ist jedoch, das die Mietpreise die gezahlt werden, noch schwindelerregender sind. Von daher finanziert sich die Immobilie ganz easy.

Das haben div. Freunde in USA auch gesagt, als sie zu hohen Preisen eine Zweit- oder Drittwohnung kauften. Nun haben wir hier noch nicht einen Immo-Bubble, aber sollte es wirklich zu einer Rezession kommen, dann werden diese Mietpreise nicht mehr gezahlt.

 

Stimmt, die Situation ist dort aber eine ganz andere gewesen. Wenn man in einen Apfel beisst, darf man nicht erwarten das er wie eine Birne schmeckt.

Aber ich gebe dir recht, 100%ig ohne Risiko gehts wohl nie.

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DrNick

Bei Immobilien ist der Kaufpreis weniger aussagekräftig. Beispiel: Ein Freund von mir hat kürzlich in München eine kleine 45qm Wohnung + Dachterrasse erstanden. Kaufpreis war schwindelerregend. Tatsache ist jedoch, das die Mietpreise die gezahlt werden, noch schwindelerregender sind. Von daher finanziert sich die Immobilie ganz easy.

 

Nur mal interessehalber: Wieviele Jahresmieten mußte er denn für die Wohnung auf den Tisch legen?

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Feldmann

Bei Immobilien ist der Kaufpreis weniger aussagekräftig. Beispiel: Ein Freund von mir hat kürzlich in München eine kleine 45qm Wohnung + Dachterrasse erstanden. Kaufpreis war schwindelerregend. Tatsache ist jedoch, das die Mietpreise die gezahlt werden, noch schwindelerregender sind. Von daher finanziert sich die Immobilie ganz easy.

 

Nur mal interessehalber: Wieviele Jahresmieten mußte er denn für die Wohnung auf den Tisch legen?

 

18.

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Antonia
· bearbeitet von Antonia

Ich hatte vor kurzem Interesse an einer Wohnung in Stuttgart - die ging mit über 25 Jahresmieten weg. Ich fand das zu teuer, aber in Stuttgart gibt es viel Geld und die Leute haben Anlagenotstand. Also kauft man.

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Feldmann
· bearbeitet von Feldmann

Die Wohnung in der ich wohne, löhnt 15 Jahresmieten. Da kommen mir deine 25 aber sehr extrem vor. Gut, Stuggi ist aber auch recht teuer. War die Miete realistisch angesetzt?

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Antonia

Die aktuelle Miete ist genau an der oberen Grenze des Mietspiegels, man kann also nicht erhöhen. Sollten die Mieter ausziehen, kann man natürlich mehr verlangen, der enge Markt würde es hergeben, aber dann müssen sie erst einmal ausziehen.

In Stuttgart ist der Immobilienmarkt leergefegt.

Ich hatte mich auch für Berlin interessiert, aber da sind die Preise auch gut gestiegen. Und ob dort der Markt es hergibt?

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asche
Nur mal interessehalber: Wieviele Jahresmieten mußte er denn für die Wohnung auf den Tisch legen?
18.

Das dürfte für München - und noch dazu eine kleine Wohnung - ziemlich günstig sein.

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Nudelesser
18.

Das dürfte für München - und noch dazu eine kleine Wohnung - ziemlich günstig sein.

 

Würde ich auch sagen. Zu dem Preis muss man wohl in in Sachen Lage und/oder Bausubstanz deutliche Abstriche machen. Ich finde die Immo Preise aus Käufersicht z.Zt. nicht sonderlich interessant. Selbst Makler reden mittlerweile davon, dass die Marktlage ziemlich bubbelig wird.

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berliner
· bearbeitet von berliner

Ich hatte mich auch für Berlin interessiert, aber da sind die Preise auch gut gestiegen. Und ob dort der Markt es hergibt?

Eigentlich auch nicht. Die Preise sind in 2 Jahren 20% gestiegen und so super verkaufen sich Wohnungen jetzt auch nicht mehr, auch wenn Makler anderes erzählen. Ich hatte mit vor einer Weile ein Expose zuschicken lassen und auch mit dem Makler gesprochen. Der hatte da noch großspurig erzählt, daß die Wohnungen im Haus in 2 Wochen alle verkauft sein werden. Das war vor 3 Monaten.

 

Jetzt kam eine Mail von denen. Darin steht: "Innerhalb weniger Wochen waren diese Wohnungen großteils verkauft (von 24 Wohnungen sind nur noch sechs frei)."

 

Also sind genau genommen 25% der Wohnungen noch nicht verkauft. Soso. Das klang vor 3 Monaten aber noch anders.

 

Dennoch: derzeit ziehen massenweise ältere Westdeutsche nach Berlin. Die sind nun in Rente und ziehen ihren Kindern hinterher, die schon vor 10 Jahren zugezogen sind. Die kaufen sich dann auch gerne mal die großen Dachgeschoßwohnungen mit 150 qm. Ist ja auch kein Problem, wenn man dafür die Immobilie im Herkunftsort verkauft. Aber grundsätzlich nimmt die Bevölkerung eben doch ab und der Trend, daß Alleinstehende Witwer oder Witwen auf 100 qm leben, kann das auch nicht unbedingt auffangen. Da wird noch einiges an Überangebot entstehen. Dem können durchaus Engpässe woanders gegenüberstehen, aber wer will jetzt so genau vorhersagen, in welcher Stadt, in welchem Viertel das sein wird?

 

Derzeit werden Teile von Berlin-Neukölln und Wedding schick gemacht, nachdem der Prenzlauer Berg ausverkauft ist. Der wird dafür kollektiv altern und vielleicht mal nicht mehr so interessant sein wie heute. Wer hätte das gedacht.

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Aktiennovize
· bearbeitet von Aktiennovize

Heute werden wir alle wieder gute Nerven brauchen. DAX und Co. brechen regelrecht in sich zusammen.

 

Mittlerweile kann man aber echt beruhigt sein (so grotesk das klingen mag). RED-BARON liegt vielleicht nicht mal so sehr daneben mit seinen Planungen. Fakt ist, dass unser Papiergeld bald nichts mehr wert ist, dass Aktienkurse weiter in den Keller rasen werden (schätze, dass wir noch unter 4000 Punkten beim DAX landen) und dass Versicherungen und Banken über die Wupper gehen.

 

Von daher ist es momentan eigentlich wurscht, wie viel man in Aktien oder Cash vorhält. Der Vernichtungsschlag wird alles, was wir kennen, ausradieren.

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