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PaulPanther

Harry Browne's Permanent Portfolio

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vanity
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...

Ich präferiere mittlerweile Variante 1, bin mir aber noch nicht ganz im Klaren darüber, nach welchen Gesichtspunkten ich die Anleihen auswählen soll. Die mit der höchsten Duration? Oder einfach die am längsten laufenden? Und überhaupt, in welcher Stückelung kann man die kaufen?

Einfach die längstlaufende, das ist zurzeit die WKN 113548 2,5% BRD 2012(44) mit einer Duration von 22a. Etwa alle 2 bis 3 Jahre kommt ein neuer Langläufer auf den Markt mit einer Laufzeit von etwas über 30 Jahren. Kauf ist zu einem beliebigen Nennwert möglich (Stückelung 0,01), der Spread liegt bei ca. 0,15% (nicht ganz so liquide wie die 10-jährigen, für den gewünschten Zweck aber völlig ausreichend). Sollte das Zinsniveau stark ansteigen, könnte auch der Fall eintreten, dass eine vorhergehende Emission mit kürzerer Laufzeit eine höhere Duration hat. Da warten wir aber erst mal ab, bis es soweit ist und nehmen uns dann des Problems noch mal an. (Gruß an Bärenbulle :D)

 

Ein Papier wie dieses kannst du (bei derzeitigen Bedingungen) über 12 Jahre halten, bevor die Duration auf die des Vergleichs-ETF bei 14a abgesunken ist und sparst dabei 12*0,15%=1,8% Kosten, was vermutlich deutlich über den Rollkosten liegt (die der ETF natürlich auch hat, nur kriegt der das günstiger hin).

 

Bei im Lauf der Zeit durch Zuflüsse hoffentlich zunehmendem Depotwert sinkt die Bedeutung des Postens, der vor über 10 Jahren gekauft wurde, ohnehin in einen Bereich, bei dem man die >20-Jahre-Regel nicht so genau nehmen muss.

 

Foristen aus der Alpenrepublik können ihrem home bias mit der A1GZRP bis 2062 frönen, deren Duration wegen des höheren Kupons aber nur unwesentlich höher liegt (ca. 26a). Stückelung ist hier 1000 und die Liquidität dürfte auch nicht mit der bundesdeutscher Papiere zu vergleichen sind.

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Dandy
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Zu den Edelmetallen: Mir persönlich gefällt ja dieser ETC von ETF Securities ganz gut: A0N62H. Der beinhaltet neben Gold und Silber auch noch Platin und Palladium. Er ist physisch hinterlegt und weist damit keine Rollverluste auf. Natürlich hat auch dieser unter dem momentanem Abstieg von Gold und Silber gelitten, aber ist zumindest etwas diversifizierter.

 

Generell würde ich persönlich bei den Edelmetallen noch etwas abwarten bis sich die Lage beruhigt hat, aber sicher weiß man es nicht. Evtl. kannst Du auch schrittweise über einen längeren Zeitraum einsteigen.

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PaulPanther
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Hallo,

 

ich habe gerade Berstein "Die intelligente Asset Allocation" gelesen. Er präferiert dabei 5-jährige Anleihen. Eine Mischung aus Aktien und 5-jährigen Anleihen bietet dabei ein besseres Risiko-Rendite Ergebnis als eine Mischung aus Aktien und 20-jährigen Anleihen (S.62). Zumindest im unteren Risiko Bereich (5% - 10%) ergibt sich bei gleicher Rendite weniger Risiko. Im höheren Risikobereich machen 5.- oder 20-jährige Anleihen keinen Unterschied.

Was machen wir jetzt damit? Kann jemand erläutern, weshalb wir doch die 30-jährigen Anleihen nehmen sollen?

 

Das Buch von Rowland habe ich mir auch zugelegt und bis jetzt eher 'durchgeblättert'.

 

Gruß

Paul

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Bärenbulle
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Hallo,

 

ich habe gerade Berstein "Die intelligente Asset Allocation" gelesen. Er präferiert dabei 5-jährige Anleihen. Eine Mischung aus Aktien und 5-jährigen Anleihen bietet dabei ein besseres Risiko-Rendite Ergebnis als eine Mischung aus Aktien und 20-jährigen Anleihen (S.62). Zumindest im unteren Risiko Bereich (5% - 10%) ergibt sich bei gleicher Rendite weniger Risiko. Im höheren Risikobereich machen 5.- oder 20-jährige Anleihen keinen Unterschied.

Was machen wir jetzt damit? Kann jemand erläutern, weshalb wir doch die 30-jährigen Anleihen nehmen sollen?

 

Das Buch von Rowland habe ich mir auch zugelegt und bis jetzt eher 'durchgeblättert'.

 

Gruß

Paul

 

Jetzt 30 jährige Anleihen zu kaufen ist grober Unfug. Nimm kürzere. Harry Browns Portfolio hat nur gut performed, weil es einen bespiellose Renditesenkung über die Laufzeit gab. MMn ist das ist grober Unfug sich jetzt sowas ins Depot zu legen.

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PaulPanther
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Und 5-jährige sind besser? Evtl. diese BOBL: WKN 114165, Laufzeit bis Februar 2018, Kupon 0,5, Rendite 0,33%, Kurs 100,835% (am 15.04).

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Fondsanleger1966
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ich habe gerade Berstein "Die intelligente Asset Allocation" gelesen. Er präferiert dabei 5-jährige Anleihen. Eine Mischung aus Aktien und 5-jährigen Anleihen bietet dabei ein besseres Risiko-Rendite Ergebnis als eine Mischung aus Aktien und 20-jährigen Anleihen (S.62). Zumindest im unteren Risiko Bereich (5% - 10%) ergibt sich bei gleicher Rendite weniger Risiko. Im höheren Risikobereich machen 5.- oder 20-jährige Anleihen keinen Unterschied.

Was machen wir jetzt damit? Kann jemand erläutern, weshalb wir doch die 30-jährigen Anleihen nehmen sollen?

Weil Bernsteins Analyse und Empfehlung Kappes ist: http://www.wertpapie...post__p__799214

 

Grundsätzlich machen Langläufer in einem Depot zum Ausgleich evtl. Aktienverluste mehr Sinn. Ob man im derzeitigen Umfeld allerdings ein PP in einem Schritt implementiert, sollte man sich allerdings sehr gut überlegen. Und dabei v.a. auch seinen eigenen Kopf nutzen und nicht blind irgendwelchen Vorschlägen folgen.

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Maciej
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Einfach die längstlaufende, das ist zurzeit die WKN 113548 2,5% BRD 2012(44) mit einer Duration von 22a. Etwa alle 2 bis 3 Jahre kommt ein neuer Langläufer auf den Markt mit einer Laufzeit von etwas über 30 Jahren. Kauf ist zu einem beliebigen Nennwert möglich (Stückelung 0,01) [...]

Sehr gut, danke.

 

Jetzt 30 jährige Anleihen zu kaufen ist grober Unfug. Nimm kürzere. Harry Browns Portfolio hat nur gut performed, weil es einen bespiellose Renditesenkung über die Laufzeit gab. MMn ist das ist grober Unfug sich jetzt sowas ins Depot zu legen.

Ob man im derzeitigen Umfeld allerdings ein PP in einem Schritt implementiert, sollte man sich allerdings sehr gut überlegen. Und dabei v.a. auch seinen eigenen Kopf nutzen und nicht blind irgendwelchen Vorschlägen folgen.

Das ist das alte Dilemma. Momentan steht keine Klasse sonderlich gut da. Am aussichtsreichsten scheinen mir da noch die Aktien zu sein, bei den Edelmetallen scheint es erstmal abwärts zu gehen und Anleihen können eh nur noch fallen. ;) Aber vielleicht kommt es doch wieder ganz anders. Rowland nennt da auch mehrere Beispiele, wo dann doch die Klasse performt hat, von der man es im damaligen Umfeld nicht erwartet hätte. Aus diesem Grund rät er ausdrücklich dazu, das PP mit einem Schlag umzusetzen. (Sorry, dass ich mich immer nur auf Rowland berufe, aber das war bisher das einzige Buch, das ich zu dem Thema Geldanlage gelesen habe.)

 

In den Bereichen Aktien, Edelmetalle und Cash scheint es soweit halbwegs Einigkeit zu geben, nur bei den Anleihen stehen wir wohl wieder am Anfang. :D

 

Eine Frage an Bärenbulle noch: Du hast weiter oben "Inflation Linked EUR Bonds" für den Rezessionsfall genannt. Ist das nicht etwas riskant, sich gegen Inflation ausgerechnet bei denen zu schützen, die die Inflationsrate berechnen? Das mag in Deutschland aktuell noch kein Problem sein, aber was wenn wir mal argentinische Verhältnisse bekommen sollten?

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PaulPanther
Posted · Edited by PaulPanther

@Fondsanleger1966: die Begründung von Berstein zu dieser "verwunderliche Aussage", kurzfristige Anleihen zu bevorzugen ist in dem Buch auf Seite 62 zu finden (wie von mir oben erwähnt) und bezieht sich auf die Zahlen von 1926 bis 1998 -> Risiko-Rendite Diagramm. Selbst die Tabelle auf Seite 36 bezieht sich auf Daten von 1970 bis 1998. Ob da 2 Jahre '73/74 wirklich so maßgeblich sind?

OK. Jetzt habe ich Deine Argumantation für die Langläufer gelesen - das hört sich schon schlüssig an.

Die Argumente von Berstein waren aber auch eher in der Mischung mit Aktien zu finden. Bei einer SA von 10% (entspricht ungefähr 50%Aktien), waren die 5-jährigen den 20-jährigen und den ganz kurzen deutlich überlegen

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Nord
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  • 25% Edelmetalle
    • 70% Gold, physisch
    • 30% Silber, physisch

Browne verlangt hier 100% Gold; Rowland lässt zumindest einen kleinen Teil Silber zu. Da ich Silber langfristig wesentlich größere Chancen einräume als die meisten, gewichte ich es hier mit 30% sehr hoch.

Browne empfielt 100%, weil es Teil des Konzepts ist, ausschließlich unkorrelierte Assets miteinander zu kombinieren. Silber bringt langfristig höhere Renditen, völlig richtig. Nur ist eben auch die Vola von Silber nochmal eine ganze Portion größer und die Korrelation mit Aktien ziemlich hoch, da es nun mal eher ein Industriemetall als ein Edelmetall ist. Das ist am Ende eine Milchmädchenrechnung. Wenn Du Silber reinnimmst, müsstest Du konsequenterweise Aktien etwas reduzieren. Und Du hast höhere TA-Kosten durch die zusätzliche Position.

 

ich habe gerade Berstein "Die intelligente Asset Allocation" gelesen. Er präferiert dabei 5-jährige Anleihen. Eine Mischung aus Aktien und 5-jährigen Anleihen bietet dabei ein besseres Risiko-Rendite Ergebnis als eine Mischung aus Aktien und 20-jährigen Anleihen (S.62). Zumindest im unteren Risiko Bereich (5% - 10%) ergibt sich bei gleicher Rendite weniger Risiko. Im höheren Risikobereich machen 5.- oder 20-jährige Anleihen keinen Unterschied.

Was machen wir jetzt damit? Kann jemand erläutern, weshalb wir doch die 30-jährigen Anleihen nehmen sollen?

Bernstein begründet die miese Performance von LT Bonds damit, dass sie von Versicherungen und Pensionskassen überproportional nachgefragt werden, um langfristige Verbindlichkeiten zu decken. Ich halte das für blühende Phantasie. Am langen Ende schwankt die YtM einfach weniger, daher überschätzt man aufgrund der hohen Duration schnell die zukünftige Vola. Die Frage ist immer, was die Alternative ist. Bei kürzeren Laufzeiten habe ich zwar besseres Korrelationsverhalten mit Aktien und ein besseren Rendite-Risiko-Verhältnis, aber dafür brauche einen viel höheren Bond-Anteil im Portfolio, um in dieselbe Region auf dem effizienten Rand zu kommen.

 

Jetzt 30 jährige Anleihen zu kaufen ist grober Unfug. Nimm kürzere. Harry Browns Portfolio hat nur gut performed, weil es einen bespiellose Renditesenkung über die Laufzeit gab. MMn ist das ist grober Unfug sich jetzt sowas ins Depot zu legen.

Jaja, alles grober Unfug. Dieser dumme Markt! Merkt einfach nicht, dass diesmal alles anders ist. Und das schon seit 2009. Übrigens: Das Märchen von der Bondhausse hab ich für die USA mal bis 1972 zurückgerechnet - mit dem Ergebnis, dass das abgesunkene Zinsniveau im geometrischen Mittel für weniger als 1% p.a. der jährlichen Performance verantwortlich war.

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Maciej
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Browne empfielt 100%, weil es Teil des Konzepts ist, ausschließlich unkorrelierte Assets miteinander zu kombinieren. Silber bringt langfristig höhere Renditen, völlig richtig. Nur ist eben auch die Vola von Silber nochmal eine ganze Portion größer und die Korrelation mit Aktien ziemlich hoch, da es nun mal eher ein Industriemetall als ein Edelmetall ist. Das ist am Ende eine Milchmädchenrechnung. Wenn Du Silber reinnimmst, müsstest Du konsequenterweise Aktien etwas reduzieren.

Hast du Belege für die hohe Korrelation von Aktien und Silber? Hab auf Anhieb nur Zahlen von 2010 gefunden, die auch nur gut 4 Jahre zurückreichen. Dort ist die Korrelation Silber/S&P fast 0, Gold/S&P etwa -0,3. Die Korrelation von Gold und Silber ist in den letzten 10 Jahren extrem hoch gewesen (>0,9), größer als es die Fundamentaldaten eigentlich zulassen würden. Das ist ironischerweise genau eins der Hauptargumente, die immer wieder für die Manipulation der Gold- und Silberpreise angeführt weden. Ob die nun manipuliert werden oder nicht ist mir eigentlich egal. Aber solange sich das nicht ändert sollte die Korrelation von Silber zu Aktien damit auch relativ gering sein.

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PaulPanther
Posted · Edited by PaulPanther

@nord: wenn ich mir im Berstein die Abbildung 4.2 auf Seite 62 anschaue, muss man eben nicht mehr Bonds dazunehmen. Die 5-jährige Kurve ist immer links von der 20-jährigen; das bedeutet immer weniger Risiko bei gleicher Rendite, oder immer mehr Rendite bei gleichem Risiko. Ich denke, das Argument mit den Versicherungen ist nicht das maßgebliche, sondern das oben Beschriebene. Wie bist Du eigentlich im Rentenbereich unterwegs? Ich persönlich tue mir i.M. mit beiden Anlagen (5 und 20/30-jährige) schwer.

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asherah
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Passend hierzu der Vorschlag der Saxo-Bank für ein Balanced Portfolio u.a. auf Grundlage des PP. Artikel findet sich hier.

 

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Nord
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Den Artikel hatte ich auch schon mal gelesen. Alles soweit sauber hergeleitet. Bis auf die Auswahl der Assetklassen, die mir dann doch etwas willkürlich erscheint. Da hätte ich mir, wenn man schon das Wort "Risk Parity" in den Mund nimmt, auch die Berücksichtigung der Volatilitäten gewünscht.

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asherah
Posted · Edited by asherah

Den Artikel hatte ich auch schon mal gelesen. Alles soweit sauber hergeleitet. Bis auf die Auswahl der Assetklassen, die mir dann doch etwas willkürlich erscheint. Da hätte ich mir, wenn man schon das Wort "Risk Parity" in den Mund nimmt, auch die Berücksichtigung der Volatilitäten gewünscht.

 

Darf ich fragen, welche Assetklassen Du in welcher Gewichtung genommen hättest? Ich hätte zB aufgrund der US-Sicht des Vorschlages die EM Bonds hinsichtlich Inflationsabsicherung nicht in USD, sondern lokaler Währung genommen. Wie EM in USD gegen USD-Inflation schützen soll, ist mir nicht einsichtig.

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Nord
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Darf ich fragen, welche Assetklassen Du in welcher Gewichtung genommen hättest? Ich hätte zB aufgrund der US-Sicht des Vorschlages die EM Bonds hinsichtlich Inflationsabsicherung nicht in USD, sondern lokaler Währung genommen. Wie EM in USD gegen USD-Inflation schützen soll, ist mir nicht einsichtig.

Es geht hier nicht um mich sondern um Browne. Er hat je Quadrant nur eine (TA-Kosten) repräsentative Assetklasse mit hinreichend langer Historie ausgewählt. Die Repräsentanz lässt sich sehr gut durch die Unkorreliertheit der Assetklassen belegen, was im SBPP offensichtlich nicht gegeben ist (Beispiel Aktien und Rohstofffutures oder Nominalbonds und Linker). Ich sage nicht, dass das der Stein der Weisen ist, aber es ist die kostengünstigste Möglichkeit, alle Quadranten repräsentativ abzudecken.

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asherah
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Es geht hier nicht um mich sondern um Browne. Er hat je Quadrant nur eine (TA-Kosten) repräsentative Assetklasse mit hinreichend langer Historie ausgewählt. Die Repräsentanz lässt sich sehr gut durch die Unkorreliertheit der Assetklassen belegen, was im SBPP offensichtlich nicht gegeben ist (Beispiel Aktien und Rohstofffutures oder Nominalbonds und Linker). Ich sage nicht, dass das der Stein der Weisen ist, aber es ist die kostengünstigste Möglichkeit, alle Quadranten repräsentativ abzudecken.

 

Hierzu sagen sie in der Tat recht wenig: The investment landscape has changed since the 1970s and this begs the question: does a better version of the Permanent Portfolio exist? Our view is that Bridgewater’s allocation approach is better and more balanced given today’s investment landscape. As a result, we will publish an asset allocation on a monthly basis called Balanced Portfolio, inspired by the All Weather but with some modifications. The idea is that the portfolio is balanced against many unpredictable events ... Risk parity is a simple and intuitive approach to a tactical asset allocation, which weighs assets according to their (inverse) volatility. In other words, such a portfolio is overweighted less volatile assets and underweighted more volatile assets. The basic idea is that all assets should have the same marginal contribution to the total risk of the portfolio ... In our own research with (unleveraged) risk parity, we were not able to achieve significant excess return.

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Nord
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So würde ich es auch sehen: Das SBPP mindert das unsystematische Risiko weiter, zu Ungunsten der TA-Kosten. Man muss sich schon entscheiden, was einem wichtiger ist.

 

Ich verstehe nicht ganz, was in diesem Zusammenhang mit 'Excess Return' gemeint ist.

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Maciej
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Ich versuche mich gerade in das Thema Risk Parity einzuarbeiten, die Berechnung der Zielgewichtungen scheint da aber doch nicht ganz trivial zu sein. Hat hier eigentlich mal jemand eine Risk-Parity-Variante des klassischen PP berechnet bzw. könnte das mal schnell durch etwaige Tools durchjagen? :)

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postguru
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Ich versuche mich gerade in das Thema Risk Parity einzuarbeiten, die Berechnung der Zielgewichtungen scheint da aber doch nicht ganz trivial zu sein. Hat hier eigentlich mal jemand eine Risk-Parity-Variante des klassischen PP berechnet bzw. könnte das mal schnell durch etwaige Tools durchjagen? :)

 

Damit wirst Du keine Freude haben, Risk Parity besagt ja, dass Du alle Assetklassen nach Risiko gleichgewichtest.

 

Welche Vola hat denn Cash oder als Hilfsgröße ein Tagesgeldfonds?

 

Risk Parity - HBPP.xlsx

 

In dieser Variante wäre Tagesgeld mit 75 % Depotgewichtung dabei.

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asherah
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Ich versuche mich gerade in das Thema Risk Parity einzuarbeiten, die Berechnung der Zielgewichtungen scheint da aber doch nicht ganz trivial zu sein. Hat hier eigentlich mal jemand eine Risk-Parity-Variante des klassischen PP berechnet bzw. könnte das mal schnell durch etwaige Tools durchjagen? :)

 

Damit wirst Du keine Freude haben, Risk Parity besagt ja, dass Du alle Assetklassen nach Risiko gleichgewichtest.

 

Welche Vola hat denn Cash oder als Hilfsgröße ein Tagesgeldfonds?

 

Risk Parity - HBPP.xlsx

 

In dieser Variante wäre Tagesgeld mit 75 % Depotgewichtung dabei.

 

Solche Berechnungen haben doch mE immer den Nachteil, dass die Assets übergewichtet werden, die in der Vergangenheit am Besten gelaufen sind. In dem Kontext dieses Freds geht es Maciej vermutlich eher um Überlegungen in Richtung "all weather", oder? Dazu hatte ich redumentär einen Fred angefangen, aber aufgrund der Erkenntnis, dass Otto-Normalanleger mit dem Hebeln und Hedgen überfordert ist, die Idee wieder aufgegeben.

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postguru
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Damit wirst Du keine Freude haben, Risk Parity besagt ja, dass Du alle Assetklassen nach Risiko gleichgewichtest.

 

Welche Vola hat denn Cash oder als Hilfsgröße ein Tagesgeldfonds?

 

Risk Parity - HBPP.xlsx

 

In dieser Variante wäre Tagesgeld mit 75 % Depotgewichtung dabei.

 

Solche Berechnungen haben doch mE immer den Nachteil, dass die Assets übergewichtet werden, die in der Vergangenheit am Besten gelaufen sind.

 

nein volatilität sagt nichts über eine wertentwicklung aus

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asherah
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Solche Berechnungen haben doch mE immer den Nachteil, dass die Assets übergewichtet werden, die in der Vergangenheit am Besten gelaufen sind.

 

nein volatilität sagt nichts über eine wertentwicklung aus

 

Da hast Du Recht. Ist eine reine Vola-Betrachung, damit aber auch nur ein halber Schritt. Für ein sinnvolles RP-Ergebnis müßte man damit aber alle Assets auf ein Leverage-Adjusted Expected Excess Return bringen.

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postguru
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Für ein sinnvolles RP-Ergebnis müßte man damit aber alle Assets auf ein Leverage-Adjusted Expected Excess Return bringen.

 

Wie willst du denn Cash hebeln, durch Kredit?

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Maciej
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Damit wirst Du keine Freude haben, Risk Parity besagt ja, dass Du alle Assetklassen nach Risiko gleichgewichtest.

 

Welche Vola hat denn Cash oder als Hilfsgröße ein Tagesgeldfonds?

 

Risk Parity - HBPP.xlsx

 

In dieser Variante wäre Tagesgeld mit 75 % Depotgewichtung dabei.

 

Solche Berechnungen haben doch mE immer den Nachteil, dass die Assets übergewichtet werden, die in der Vergangenheit am Besten gelaufen sind. In dem Kontext dieses Freds geht es Maciej vermutlich eher um Überlegungen in Richtung "all weather", oder? Dazu hatte ich redumentär einen Fred angefangen, aber aufgrund der Erkenntnis, dass Otto-Normalanleger mit dem Hebeln und Hedgen überfordert ist, die Idee wieder aufgegeben.

Okay, die geringe Volatilität bei der Cash-Komponente hab ich gar nicht bedacht. Über das All-Weather-Portfolio bin ich erst wieder auf diesen Risk-Parity-Ansatz gekommen, hatte davon hier zwar schon mehrfach gelesen, aber das am Anfang nicht verstanden. Und darüber wiederum bin ich auf die Salient-Fonds gekommen. Wenn ich das dort richtig überblicke, haben die im Prinzip ein Basis-Portfolio, das sie erst über Risk Parity "normalisieren" und dann für unterschiedliche Risiko-Bereitschaften in verschiedenen Indizes nach oben hebeln.

 

Im Grunde ging es mir hier um einen ähnlichen Ansatz. Dass man also quasi eine normalisierte/risikoneutrale (oder wie man das nennen will) Version hat, bei dem man dann je nach Gusto die Volatilität nach oben schrauben kann. Bin mir nur nicht so sicher, ob das so einfach funktioniert bzw. beim PP wegen der Cash-Komponente überhaupt Sinn macht.

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