Vanguard FTSE All-World UCITS ETF

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446 posts in this topic

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vor 21 Minuten von Dividende:

Wenn ich Anteile verkaufe, zahle ich Transaktionskosten (für den Broker und den Bid/Ask-Spread).

Ein nicht ganz abwegiges Argument, ABER:

- Der Spread fällt nur einmal an und de facto zahlst du den bereits beim Kauf der Aktie über den ask/Briefkurs

- sollte das Depot (mit ausländischen Dividendentiteln) für diese Argumentation nicht bei Flatex liegen

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vor 18 Minuten von Dividende:

Wenn ich Anteile verkaufe, zahle ich Transaktionskosten (für den Broker und den Bid/Ask-Spread). Das ist bei Dividenden nicht der Fall. Irgendwie verstehen die Fans der Thesaurierer das nie.

Und die von Dir gewünschte vielversprechend klingende Aktie, die Du Dir von der umfangreichen Ausschüttung gönnst, kommt dann wie genau ins Depot? Eventuell zahlst Du auch beim Kauf Transaktionskosten und kannst den Spread nicht vollständig umgehen :) Alles hat seine Vor- und Nachteile.

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Posted · Edited by whister

vor 3 Stunden von Dividende:

Wenn ich Anteile verkaufe, zahle ich Transaktionskosten (für den Broker und den Bid/Ask-Spread). Das ist bei Dividenden nicht der Fall. Irgendwie verstehen die Fans der Thesaurierer das nie.

Wenn du die Ausschüttung nicht in Euro erhälst zahlst du auch bei der Ausschüttung eine Währungsmarge die im Durchschnitt vermutlich über den Spread der Aktien liegt.

 

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Zudem zahlst du auf die komplette Ausschüttung Steuern, während du bei einem Verkauf nur den Gewinn versteuern musst.

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Posted · Edited by Dividende

Danke für die Beiträge. Einige Fragen bzw. Kommentare:

- Der Geldkurs zum Verkaufen ist in der Regel niedriger als der Wert, um den der Aktienkurs aufgrund der Dividende gefallen ist, oder?

- Warum nicht bei Flatex?

- Dass beim Kauf von anderen Titeln Kosten anfallen, ist klar. Das ist aber unabhängig von der Frage, wie man vorher das Geld bekommen hat.

- Währungsrisiken gibt es natürlich, aber die betreffen den Aktienkurs ohnehin.

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1 hour ago, Dividende said:

Danke für die Beiträge. Einige Fragen bzw. Kommentare:

- Der Geldkurs zum Verkaufen ist in der Regel niedriger als der Wert, um den der Aktienkurs aufgrund der Dividende gefallen ist, oder?

 

Ja, Verkauf sollte bereits ohne Transaktionskosten um den halben Spread schlechtere Preise erzielen.

 

1 hour ago, Dividende said:

- Dass beim Kauf von anderen Titeln Kosten anfallen, ist klar. Das ist aber unabhängig von der Frage, wie man vorher das Geld bekommen hat.

 

Richtig. Ob realisierter Kursgewinn oder Ausschüttung ist in dieser Hinsicht egal.

 

1 hour ago, Dividende said:

- Währungsrisiken gibt es natürlich, aber die betreffen den Aktienkurs ohnehin.

Spannender Punkt. Verkauf an EUR Handelsplatz von überwiegend US-Aktien-ETF (MSCI World etc.) hat sicher anderen Wechselkurs als Ausschüttung in USD, die vom Broker gewechselt wird. Was von beidem besser ist lässt sich wahrscheinlich nicht pauschal beantworten. Im ersten Fall müsste der für Trader/Market-Maker beste erzielbare Wechselkurs doch eingepreist sein im Kurs, oder?

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Die thesaurierende Variante/Anteilsklasse dieses Fonds soll morgen bei Tradegate eingeführt werden, teilt Tradegate auf meine Anfrage mit. Es ist zu hoffen, dass die ING den dann auch zeitnah in ihre "Direkthandel Aktion" aufnimmt :)

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Hoffentlich bald sparplanfähig!

 

Also ist der Konses:

 

- Währungsmarge und Geld/ Brief Spread fressen sich auf?

- Bei 4 % Ertrag, Basiszins um die 1 % und 20 Jahre Anlagedauer ist das Performanceplus des Thesaurierers laut Tabelle ca. 0,05 % - erscheint das plausibel?

Geht ihr von einer vergleichbaren TD aus, wie beim Ausschütter?

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Posted · Edited by nikolov

vor 4 Stunden von Rockinvestor89:

Also ist der Konses:

Bei sowas wäre ich vorsichtig: was vermeintlich "Konse(n)s" ist muss weder korrekt, noch relevant, noch für die individuelle Situation passend sein.

 

vor 4 Stunden von Rockinvestor89:

- Währungsmarge und Geld/ Brief Spread fressen sich auf?

Das kann man pauschal überhaupt nicht beantworten, da das zwei sehr unterschiedliche Paar Schuhe sind.

 

vor 4 Stunden von Rockinvestor89:

- Bei 4 % Ertrag, Basiszins um die 1 % und 20 Jahre Anlagedauer ist das Performanceplus des Thesaurierers laut Tabelle ca. 0,05 % - erscheint das plausibel?

Dafür ist die Tabelle da. Oder du müsstest händisch nachrechnen, um das Ergebnis zu verifizieren.

 

vor 4 Stunden von Rockinvestor89:

Geht ihr von einer vergleichbaren TD aus, wie beim Ausschütter?

Es sind nur andere Anteilsklassen desselben Fonds, die sich nur in der Art der Ertragsverwendung unterscheiden. Wo da die höhere TD herkommen soll erschließt sich mir auf den ersten Blick nicht, und auch beim zweiten Blick tue ich mir schwer, da ich vermute, dass Ausschüttungen für eine KAG mehr Aufwand bedeutet als wenn sie nicht ausschütten würden.

 

Hier kannst du dich von der bisherigen Deckungsgleichheit des Charts überzeugen: fondsweb

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Danke für deine Antwort! Bei Just ETF wird der Fonds nun mit einem anderen Fondsvolumen geführt (454 Mio., Stand heute) - so wie ich es verstehe werden die Overheadkosten, seien sie noch so gering, auf weniger Anteile gerechnet. In wie weit dies bei nur anderen Anteilsklasses desselben Fonds anders ist, weiß ich nicht und ist für mich schwer einschätzbar.

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vor einer Stunde von nikolov:

Wo da die höhere TD herkommen soll erschließt sich mir auf den ersten Blick nicht, und auch beim zweiten Blick tue ich mir schwer, da ich vermute, dass Ausschüttungen für eine KAG mehr Aufwand bedeutet als wenn sie nicht ausschütten würden.

 

Unabhängig von Kosten könnte ein Unterschied daher rühren, daß der Ausschütter den auszuschüttenden Betrag, oder einen Teil davon, vermutlich schon einige Zeit vor dem Ausschüttungstermin auf einem Konto halten wird. Dadurch nimmt dieser Anteil nicht mehr an der Entwicklung des Index teil. Je nachdem, ob der Index in dieser Zeit steigt oder fällt, wirkt sich das negativ oder positiv auf die TD aus.

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vor 2 Stunden von chirlu:

 

Unabhängig von Kosten könnte ein Unterschied daher rühren, daß der Ausschütter den auszuschüttenden Betrag, oder einen Teil davon, vermutlich schon einige Zeit vor dem Ausschüttungstermin auf einem Konto halten wird. Dadurch nimmt dieser Anteil nicht mehr an der Entwicklung des Index teil. Je nachdem, ob der Index in dieser Zeit steigt oder fällt, wirkt sich das negativ oder positiv auf die TD aus.

Das wird er sicherlich nicht tun sondern er wird vermutlich den auszuschüttenden Betrag als Future bis zum ex-tag halten.

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vor 26 Minuten von otto03:

Das wird er sicherlich nicht tun sondern er wird vermutlich den auszuschüttenden Betrag als Future bis zum ex-tag halten.

 

OK, möglich (falls die Anlagegrundsätze ihm das erlauben); und in jedem Fall wird der Fonds sich bemühen, die Abweichung so gering wie möglich zu halten, mit welchen Mitteln auch immer. Auch mit einem Future würde er aber die Indexentwicklung nicht exakt nachvollziehen können.

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vor 2 Stunden von chirlu:

 

OK, möglich (falls die Anlagegrundsätze ihm das erlauben); und in jedem Fall wird der Fonds sich bemühen, die Abweichung so gering wie möglich zu halten, mit welchen Mitteln auch immer. Auch mit einem Future würde er aber die Indexentwicklung nicht exakt nachvollziehen können.

 

Warum nicht?

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Posted · Edited by nikolov

Nicht, dass man es schon gewohnt wäre, dass hier Erbsen nicht nur gezählt, sondern filetiert werden. Aber ich finde, man kann es auch übertreiben.

 

Hier mal der Link zum Vergleich bei Fondsweb. Seit drei Wochen gibt es nicht den geringsten Unterschied, die Charts sind absolut deckungsgleich. Bestimmt werden schon einige der über 3000 Unternehmen seitdem ausgeschüttet haben. Wer Zeit und Lust hat kann mal die paar ppm Differenz bei Vanguard erfragen und zur allgemeinen Erkenntnis hier posten.

 

vor 9 Stunden von otto03:

Das wird er sicherlich nicht tun sondern er wird vermutlich den auszuschüttenden Betrag als Future bis zum ex-tag halten.

Um das mal für den ein oder anderen geneigten Leser an einem Beispiel darzustellen, welche Möglichkeiten die KAGs sich dazu offen halten, kann man den Fondsprospekt zu Rate ziehen, so z.B. für den FTSE All-World:

 

Zitat

Im Rahmen der Nachbildung des Index kann der Fonds in FD, beispielsweise Optionsscheine, Swapvereinbarungen (mit Ausnahme von finanzierten Swapvereinbarungen) und Aktienanleihen investieren, um sich in den im Index enthaltenen Werten oder der Wertentwicklung des Index selbst zu engagieren, um die Transaktionskosten oder Steuern zu verringern, um ein Engagement im Fall von illiquiden Aktien bzw. aus marktbedingten oder regulatorischen Gründen nicht verfügbaren Aktien zu ermöglichen oder um den Tracking Error zu minimieren. Der Fonds kann zur kurzfristigen Cashflow-Verwaltung und zur Erzielung von Kosteneinsparungen in börsengehandelten Termin- und Optionskontrakten (gewöhnlich auf Aktienindizes und Fremdwährungen) anlegen, und er kann Devisentermingeschäfte und Zinsfutures zum Schutz vor Währungsschwankungen einsetzen. Außerdem kann er in Depository Receipts, einschließlich ADR und GDR, anlegen, um sich in den im Index enthaltenen Werten zu engagieren. Der Fonds wird solche Anlagen nicht für spekulative Zwecke nutzen und nur ein beschränkter Prozentsatz seiner Vermögenswerte ist für solche Anlagen vorgesehen. Die Nutzung von Terminkontrakten stellt sicher, dass der Fonds zu 100 % investiert bleibt und zugleich Barmittel zum Zweck der effizienten Portfolioverwaltung zur Verfügung stehen (z. B. zur Neuausrichtung und zum Dividendenausgleichsertrag). In „Anhang 4“ dieses Prospekts finden Sie Informationen zur Hebelwirkung und zur Berechnung des Gesamtrisikos.

 

So oder so ähnlich sieht's auch bei anderen KAGs aus. Was davon dann letztlich genau zum Einsatz kommt ist dann Sache der KAG. Eventuell steht auch etwas im Jahres- oder Halbjahresbericht darüber drin.

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Der Spread vom Thesaurierer (A2PKXG) ist noch etwas höher als der vom Ausschütter (A1JX52). Stichprobenartig habe ich bei onvista im Webtrading für den Thesaurierer ca. 7-11 cent und den Ausschütter ca. 3-6 cent beobachtet. Laut comdirect sind es 0,2% vs. 0,1%. 
Sollte aber bei steigenden Volumen und steigender Nachfrage besser werden, oder? Wie war damals der Spread, als der Ausschütter Ende 2017 in Deutschland neu war? Auch sind noch nicht alle Handelsplätze verfügbar.

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Posted · Edited by nikolov

vor 4 Stunden von Emitter:

Sollte aber bei steigenden Volumen und steigender Nachfrage besser werden, oder? Wie war damals der Spread, als der Ausschütter Ende 2017 in Deutschland neu war? Auch sind noch nicht alle Handelsplätze verfügbar.

Am Volumen kann es nicht liegen, da es sich um ein- und denselben Fonds handelt. Warum das so ist habe ich auf den vorherigen Seiten ausführlich erläutert.

 

Die Gründe für den höheren Spread ist hauptsächlich, dass die thesaurierende Variante noch nicht auf "allen" Handelsplätzen verfügbar ist. Um welche Uhrzeit hast du die Stichproben genommen?

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vor 7 Minuten von nikolov:

Am Volumen kann es nicht liegen

 

Ich glaube, ihr sprecht von unterschiedlichen Volumina (du Fondsvolumen = Fondsgröße, Emitter Handelsvolumen = Börsenumsatz).

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vor 2 Minuten von chirlu:

Ich glaube, ihr sprecht von unterschiedlichen Volumina (du Fondsvolumen = Fondsgröße, Emitter Handelsvolumen = Börsenumsatz).

Danke für den Hinweis. Ich würde nicht ausschließen, dass es da einen Zusammenhang geben kann. Mehr Volumen im Markt ist für einen niedrigen Spread im Börsenhandel immer gut. Da wird wieder die Frage nach den Zeiten der "Stichproben" interessant, und vor allem, an welchem Handelsplatz diese genommen wurden.

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vor 13 Minuten von nikolov:

Da wird wieder die Frage nach den Zeiten der "Stichproben" interessant, und vor allem, an welchem Handelsplatz diese genommen wurden.

09.09.2019 ca. 9:25 Uhr und 09.09.2019 ca. 13:10 Uhr. Ich glaube ich hatte bei XETRA und Commerzbank geschaut und habe mehrere Preisanfragen hintereinander gestellt. 15:36 Uhr (nach US Start) habe ich leider verpasst. Es war nur eine Tendenz die ich gesehen habe und noch keine genaue Analyse.

 

Ja, Handelsvolumen.

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Da wir uns uns innerhalb der XETRA Handelszeiten befinden bleibt nur noch das Handelsvolumen als Grund für den höheren Spread. Bei XETRA als regulärer Börsenplatz auf jeden Fall. Bei der Commerzbank handelt man direkt mit Market Makern, aber die werden auch nicht umhin können, sich an XETRA zu orientieren.

 

Soweit die Theorie. Nun die Praxis: wir reden hier über einen Unterschied von höchstens noch nicht einmal 0,1%, Tendenz - mit steigendem Handelsvolumen - abnehmend.

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