Diskussion über meine Strategie

167 posts in this topic

Posted · Edited by ZEN Investor

Guten Tag,

 

herzlich willkommen im Diskussions-Bereich von ZEN-Investor.

 

Gerne könnt ihr hier eure Meinungen und Inputs liefern.

 

Beiträge, die

 

--> Lügen

--> Beleidigungen

--> vorsätzliche Provokationen

--> keinen Bezug zum eigentlichen Thema

 

 

zum Inhalt haben, werden kommentarlos entfernt.

 

 

 

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Posted · Edited by chaosmaker85

Neustart? :lol:

 

Das motiviert ungemein, wenn alle bisherigen Beiträge gelöscht werden. Erinnert mich an das Vorgehen unliebsamer Kritik im Großkonzern. Oder an totalitäre Systeme. Stelle doch mal ein paar Werte vor, die deinen Kriterien entsprechen.

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Neustart? :lol:

 

Das motiviert ungemein, wenn alle bisherigen Beiträge gelöscht werden. Erinnert mich an das Vorgehen unliebsamer Kritik im Großkonzern. Oder an totalitäre Systeme. Stelle doch mal ein paar Werte vor, die deinen Kriterien entsprechen.

 

Die bisherige "Diskussion über meine Ziele" war schlichtweg wenig gehaltvoll. Auf meine Anregung hin hat er dies gelöscht, und auch - wie man sieht - weitere Themen.

Wünschenswert wäre hier eine einfache, effiziente Struktur, die nicht irgendwelche "Ziele" diskutiert, sondern das Depot selbst. Wir sind mit ZEN diesbzgl. im Gespräch, das Musterdepot ist hier also noch "under construction". ;)

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Es ist tatsächlich so, dass ich seit 5 Monaten keine einzige Transaktion durchgeführt habe.

(Was natürlich gewisse Leute nicht davon abhält, mir per PN mitzuteilen,

meine Ziele deuten klar auf Zockerei hin, schon das ärgere die Leute im Forum).

 

Ich gebe hier noch den meiner Meinung nach fairen/inneren Wert für meine Aktien angeben.

In dieser Reihenfolge stehen Name, Mein Kaufkurs, Kurs 27.Februar 2015 und mein Verkaufskurs (aus heutiger Sicht).

Mein voraussichtlicher Kaufkurs kann zugleich als Kursziel für 2020 gewertet werden.

 

 

Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich mich aus der Diskussion um mein Forum vorübergehend raushalte.

 

Wenn du dich raushältst ist es recht sinnlos hier etwas zu schreiben, denn dann spekulieren alle herum und keiner wird schlauer.

 

Wie meinst du dass ... der Kaufkurs ist mein Kursziel für 2020 ... hast du dich da verschrieben??

 

Den KBV-Ansatz hatte ich auch früher schon als sinnvoll beurteilt ... das Timing für den Beginn ist evtl etwas schlecht gewählt, aber irgendwann muss man ja anfangen ... ich finde diese Struktur jetzt sehr viel besser, weil man nicht über die Ziele diskutiert, sondern über die Strategie ... Ziele soll jeder haben ... ob sie erreichbar sind wird die Zukunft zeigen

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Ich möchte noch darauf hinweisen, dass mein Gefühl mir sagt, dass wir 2016-2018 entweder eine weitere Krise oder zumindest einen Bärenmarkt oä erleben werden.<br style="font-family: 'Century Gothic'; font-size: 17px; line-height: 19.5px; background-color: rgb(250, 251, 252);">Dh ab heute gehts noch mindestens 1 Jahr bergauf an den Börsen, danach gehts dann mindestens 2 Jahre seitwärts bis abwärts, bevor dann ein neuerer langristiger Bullenmarkt starten kann, der so ähnlich wie die 80er und 90er Jahre verlaufen könnte.

 

Interessante These, wie kommst du zu den Vermutungen? Kannst du das ggfs näher erläutern?

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Warum hast du die Verkaufskurse halbiert? Ich versuche die Überlegung nachzuvollziehen die dahintersteckt, bzw was dich dazu bewogen hat deine ersteren Ziele zu überdenken.

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Es ist tatsächlich so, dass ich seit 5 Monaten keine einzige Transaktion durchgeführt habe.

(Was natürlich gewisse Leute nicht davon abhält, mir per PN mitzuteilen,

meine Ziele deuten klar auf Zockerei hin, schon das ärgere die Leute im Forum).

 

Ich gebe hier noch den meiner Meinung nach fairen/inneren Wert für meine Aktien angeben.

In dieser Reihenfolge stehen Name, Mein Kaufkurs, Kurs 27.Februar 2015 und mein Verkaufskurs (aus heutiger Sicht).

Mein voraussichtlicher Kaufkurs kann zugleich als Kursziel für 2020 gewertet werden.

 

 

Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich mich aus der Diskussion um mein Forum vorübergehend raushalte.

 

Wenn du dich raushältst ist es recht sinnlos hier etwas zu schreiben, denn dann spekulieren alle herum und keiner wird schlauer.

 

Wie meinst du dass ... der Kaufkurs ist mein Kursziel für 2020 ... hast du dich da verschrieben??

 

Den KBV-Ansatz hatte ich auch früher schon als sinnvoll beurteilt ... das Timing für den Beginn ist evtl etwas schlecht gewählt, aber irgendwann muss man ja anfangen ... ich finde diese Struktur jetzt sehr viel besser, weil man nicht über die Ziele diskutiert, sondern über die Strategie ... Ziele soll jeder haben ... ob sie erreichbar sind wird die Zukunft zeigen

 

Naja, was das Timing anbelangt: Ja, es mag sein. Nach dem Shiller-PE (KGV10) haben wir die nächsten 10 oder 15 Jahre eine durchschnittliche Rendite von 0.1% auf den S&P500 zu erwarten.

Aber optimales Markttiming gibt es nicht. Zudem bringe ich ja nur 1'000 CHF pro Monat rein. Dh ich investiere über Jahrzehnte verteilt.

 

Ja, bezüglich Kaufkurs hatte ich mich verschrieben. Danke für den Hinweis. Habe inzwischen in einem Nachtrag das klar gestellt.

 

 

Ich möchte noch darauf hinweisen, dass mein Gefühl mir sagt, dass wir 2016-2018 entweder eine weitere Krise oder zumindest einen Bärenmarkt oä erleben werden.<br style="font-family: 'Century Gothic'; font-size: 17px; line-height: 19.5px; background-color: rgb(250, 251, 252);">Dh ab heute gehts noch mindestens 1 Jahr bergauf an den Börsen, danach gehts dann mindestens 2 Jahre seitwärts bis abwärts, bevor dann ein neuerer langristiger Bullenmarkt starten kann, der so ähnlich wie die 80er und 90er Jahre verlaufen könnte.

 

Interessante These, wie kommst du zu den Vermutungen? Kannst du das ggfs näher erläutern?

 

Also zum Einen sind die Aktienkurse nun seit 6 Jahren gestiegen (März 2009 bis März 2015), sieht man von einem kurzen, heftigen Einbruch 2011 ab.

Das, und auch das hohe Shiller-KGV, spricht dafür, dass der Markt tendenziell überbewertet ist, und es nicht ewig so weiter gehen kann.

Das spricht also dafür, dass irgendwann die nächsten 5 Jahre ein Einbruch kommen müsste.

 

Dagegen, dass der Einbruch noch dieses Jahr statt findet, spricht die noch ängstliche Börsenstimmung. Erst die letzten 12 Monate glauben immer mehr Analysten, dass es noch stärker berg auf geht. Die Privatanleger sind am Einsteigen. Dh die Party wird jetzt vermutlich noch über 12 Monate am Laufen gehalten (höchstens durch globale Krisen unterbrochen).

 

Dann gibt es da noch das grössere Muster:

UNd zwar je nach Betrachtungsweise sind es 20 oder 17 Jahre. So schrieb Warren Buffett 1999 darüber, wie die Börsenwelt 2016 aussehen werde.

Dies in einem Artikel in der amerikanischen Zeitschrift Fortune, uA hier nach zu lesen: Hier oder hier.

 

Da sagte er voraus, dass es 1999-2016 nicht wahnsinnig bergauf gehe an den Börsen, weil 1964-1981 habe der Dow-Jones Index (bei grösseren Auf und Abs) insgesamt stagniert.

Und 1982-1998 (wieder 17 Jahre) stieg der Dow-Jones-Index rasant an.

1999-2015 müsste also wieder eine Phase der Stagnation bzw. mit einem "Seitwärts-Markt" entstehen.

Und ehrlich. Schaut euch mal den Kurs-Dax an (ohne Dividende), der steht glaube ich nicht höher als vor 17 Jahren...

 

Jetzt braucht es (siehe Shiller-PE-Charts) noch einen kräftigen Crash, oder eben einen jahrelangen Seitwärts-Trend, damit dann endlich der neue Bullenmarkt starten kann.

 

Und ich glaube, dass dieses Ereignis unmittelbar bevor steht. In den nächsten 5 Jahren gibts entweder 2 äusserst schlechte Jahre, oder 2-4 Jahre, wo sich nicht viel tut an den Börsen.

 

 

Warum hast du die Verkaufskurse halbiert? Ich versuche die Überlegung nachzuvollziehen die dahintersteckt, bzw was dich dazu bewogen hat deine ersteren Ziele zu überdenken.

 

 

Nun, bei einer angenomenner Eigenkapitalquote von 45% kaufe ich bei meiner aktuellen Strategie nur bis KBV 0.45.

Der Verkauf würde bei KBV 4.5 erfolgen, was schon recht hoch ist.

Jetzt gibt es aber Unternehmen auf meinem Radar, wo die EKQ bei 90% liegt. Und da fürchte ich einfach, diese Unternehmen werden nie mit KBV 9 bewertet an der Börse.

Also denke ich, ein halb so hoher Kurs macht mehr Sinn.

 

Im Wesentlichen führt es dennoch zu langjährigen Haltezeiten (unter 5 Jahre wird die Ausnahme bleiben).

 

Danke für die konstruktiven Beiträge diese Woche!

 

Euer

 

ZEN-Investor

 

 

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Posted · Edited by Schildkröte

Du versteifst Dich ja sehr auf die Eigenkapitalquote. Hast Du Dir eigentlich schonmal darüber Gedanken gemacht, die Gewinne (sofern sie relativ stabil sind) ins Verhältnis zu den Gesamtverbindlichkeiten zu setzen? So hast Du einen Anhaltspunkt darüber, wie lange das Unternehmen ungefähr bräuchte, um wieder schuldenfrei zu sein. Wenn das innerhalb weniger Jahre der Fall ist, ist eine niedrige(re) Eigenkapitalquote ebenfalls weniger bedenklich

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hast du schon mal überlegt ein Haushaltsbuch zu führen und ein Budget zu erstellen, dann könntest du deine Sparquote realistischer einschätzen und müsstest nicht jeden Monat deine Erwartungen nach unten korrigieren. Lässt du uns auch teilhaben an der Entwicklung vom Depot?

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Posted · Edited by ZEN Investor
Berechnung korrigiert.

Du versteifst Dich ja sehr auf die Eigenkapitalquote. Hast Du Dir eigentlich schonmal darüber Gedanken gemacht, die Gewinne (sofern sie relativ stabil sind) ins Verhältnis zu den Gesamtverbindlichkeiten zu setzen? So hast Du einen Anhaltspunkt darüber, wie lange das Unternehmen ungefähr bräuchte, um wieder schuldenfrei zu sein. Wenn das innerhalb weniger Jahre der Fall ist, ist eine niedrige(re) Eigenkapitalquote ebenfalls weniger bedenklich

 

Siehe den Jahresbericht 2014. Dort habe ich mich ausführlich dazu geäussert, was von Gewinnen zu halten ist.

Wenn schon, dann nimmt man die Gewinne mehrerer Jahre. Als rausgekürzte Variante direkt das KBV.

 

hast du schon mal überlegt ein Haushaltsbuch zu führen und ein Budget zu erstellen, dann könntest du deine Sparquote realistischer einschätzen und müsstest nicht jeden Monat deine Erwartungen nach unten korrigieren. Lässt du uns auch teilhaben an der Entwicklung vom Depot?

 

 

Es ist ja nicht so, dass ich jeden Monat meine Erwartungen nach unten schreibe. Eher 1 mal im Jahr.

Mein Budget ist mir recht genau bekannt. Viel schwieriger ist es, das auch einzuhalten.

 

Zudem habe ich die letzten 15 Monate fast 7'000 CHF an Geld verliehen. Kein Wunder, konnte ich seit Oktober nichts mehr einbezahlen.

 

Aber optimales Markttiming gibt es nicht. Zudem bringe ich ja nur 1'000 CHF pro Monat rein.

 

Schon mal überlegt dir einen Job zu suchen der etwas mehr abwirft? ist ja nicht gerade viel fuer CH nur 1.000CHF zu sparen (1.000 Euro ist für Akademiker in D auch nicht weltbewegend).

 

Wer solche "ambitionierten" (würde eine etwas andere Wortwahl treffen, aber das lassen wir jetzt) hat der muss auch ordentlich Kohle auf die Seite packen.

 

 

Nein. Ich habe es sogar auf 750 CHF reduziert. Ich werde trotzdem Millionär.

Und: Ich bin quasi schon 3 Monate voraus mit meinem neuen Plan. Und ich könnte diesen Vorsprung sogar noch ausbauen, wenn ich wollte.

 

Ich gehe also davon aus, auf dem richtigen Weg zu sein.

 

Ich habe die ersten 75 Tage dieses Jahres schon eine Überrendite von rund 4,9 Prozentpunkten ggü dem SMI geschafft.

(SMI weil ich ausschliesslich schweizer Aktien nehme).

 

Ich möchte nochmals Folgendes klar stellen:

 

 

 

 

  • Ich kenne die Theorie vom "Home-Bias". Trotzdem bleibe ich ausschliesslich bei schweizer Aktien, solange die Auswahl für mich mehr als gross genug ist.
  • Ich halte mein Zielv von 20% p.a. (4% Dividende, 16% Kursgewinne) für durchaus machbar, und zwar bei äusserst geringem Risiko.
  • Auch das mit der Eigenkapitalquote macht meiner Meinung nach sehr viel Sinn.
  • Meine Strategie führt zu Haltezeiten von durchschnittlich über 5 Jahren pro Aktie.
  • Ich habe im Jahr 2015 eine Outperformance von 4.89 Prozentpunkten, und vom 1.Oktober 2014 bis 15.März 2015 eine Outperformance von 6.95 Prozentpunkten gegenüber dem Swiss Market Index geschafft.
  • Es macht derzeit keinen Sinn, etwas an der Strategie gross zu verändern, da ich zuerst Ergebnisse abwarten will.
  • Swiss Re hat in 5 Monaten Haltezeit eine Entwicklung von 30.79% gemacht, was 90% p.a. entspricht.
  • BKW N hat in 4,5 Monaten Haltezeit eine Entwicklung von 7.47% gemacht, was 21% p.a. entspricht.
  • BSKP hat in 4,5 Monaten Haltezeit eine Entwicklung von 10% gemacht, was 29% p.a. entspricht.
  • Würde es so weiter gehen, wären das eine Gesamtrendite von 46.8% p.a. entsprechen.

 

Nach heutiger Schätzung habe ich in 19 Jahren (2034) 1 Million CHF. Vielleicht schon früher.

 

Derzeitiger Stand ist der Plan, mir ab 2026 die Dividenden auszahlen zu lassen, und den Rest unangetastet zu lassen.

Ich rechne mit einer Dividenden-Rendite von 4% (wobei das eher hoch gegriffen ist, aber durchaus noch machbar).

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Würde es so weiter gehen, wären das eine Gesamtrendite von 46.8% p.a. entsprechen.

Das geht aber nicht ewig so weiter. Kleines Rechenbeispiel: stell dir vor die Gewinne und Umsaetze steigen auch mit 46% p.a., wie hoch waeren dann Umsatz und Gewinn in 10 Jahren? Antwort: irrealistisch hoch.

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  • Würde es so weiter gehen, wären das eine Gesamtrendite von 46.8% p.a. entsprechen

 

Ich hatte schon Anlagen, die sind am einem Tag um 10% gestiegen. Soll ich jetzt auch das Forum zumuellen mit Erfolgsmeldungen dass das ja hochgerechnet auf das ganze Jahr zigtausend Prozent wären? Was ist denn das für ein Blödsinn?

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  • Würde es so weiter gehen, wären das eine Gesamtrendite von 46.8% p.a. entsprechen

 

Diesen Fehler sollte man nicht machen, die erzielten Kursgewinne einfach linear in die Zukunft fortzuschreiben. Klappt nie, funktioniert nicht. Ich bin seit 25 Jahren an der Börse aktiv und habe in diesem Jahr bisher eine EK-Rendite von 35% eingefahren. Das ist mir zuletzt Anfang 2000 gelungen, als ich einige Werte am Neuen Markt hatte. Allerdings bin ich heute eben nicht in Zockertiteln investiert, sondern es sind ganz überwiegend Milliarden-Konzerne, die solide Gewinne und Dividenden abwerfen. Mein größter Wert in Deutschland hat eine tolle Performance hingelegt, nachdem er letztes Jahr nur mäßig gestiegen ist. Und meine US-Aktien sind deutlich gestiegen, zusätzlich gab es noch den EUR-Dollar-Effekt. Ich freue mich also, dass ich diese Erfolge verbuchen konnte, aber ich schreibe es nicht mir alleine zu, sondern auch reichlich Glück. Ich weiß, dass auch wieder andere Phasen kommen, in denen es mit meinem Depot sogar abwärts gehen kann. Und wird. Das habe ich schon oft genug erlebt in den 25 Jahren. Ich hoffe nur, dass ich daraus gelernt habe...

 

Wenn Du nur in der Schweiz investieren möchtest, dann tu das. So schließt Du zumindest das direkte Währungsrisiko für Deine Anlagen (und die ausländische Quellensteuer) aus. Indirekt bleibt das Währungsrisiko natürlich bestehen, denn Deine Unternehmen agieren ja nicht nur in der Schweiz bzw. haben ausländische Konkurrenten, die in CH agieren. Ich meine, der Home Bias wird zu viel Bedeutung beigemessen. Viel entscheidender ist, dass man solide Unternehmen mit halbwegs sicheren Gewinnerwartungen aussucht und diese zu einem attraktiven Kurs einkauft. Und dann dabei bleibt, nicht ständig die Pferde wechselt. Denn bei den meisten Unternehmen findet die Kursperformance an nur gut 5 Prozent der Tage statt. Wenn man an diesen Tagen in den Werten nicht investiert ist, kann man das Investment vergessen. Und da niemand genau timen kann, diese 5 Prozent zu treffen, sollte man schon dabei bleiben. Ansonsten springt man von Aktie zu Aktie auf der Suche nach dem schnellen Kursanstieg - und zahlt horrende gebühren für die ständigen Wechsel. Macht sich unterm Strich nicht bezahlt, sollte man also lassen.

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Nach heutiger Schätzung habe ich in 19 Jahren (2034) 1 Million CHF.

 

Hab ich auch - bei 0% Zinsen und Geld einfach nur auf dem Tagesgeldkonto, selbst wenn ich heute bei 0 starten würde. Such dir einen Job in dem du mehr sparen kannst.

 

War London Mining übrigens ein Schweizer Unternehmen? Oder gab es da diese merkwürdige Regel noch nicht?

 

 

 

"Diese merkwürdige Regel" wurde von einer Ausnahme getroffen. Immerhin stieg der Kurs von London Mining um rund 600% während meiner Haltedauer. Wäre ich weniger gierig gewesen, hätte ich problemlos +100% damit machen können. (Ohne zu wissen, wie weit sie steigt).

 

Es ist schön, wenn du über 19 Jahre eine Million CHF ansparen könntest. Das entspricht einer monatlichen Sparrate von 1000000/(19*12)=4'385 CHF.

 

Schön.

 

Es gibt Leute, die sind in meinem Alter schon Milliardäre. Und jetzt? Was soll mir das sagen?

 

 

Für die schlechten Verhältnisse, aus denen ich komme, mache ich mich verdammt gut.

 

 

Würde es so weiter gehen, wären das eine Gesamtrendite von 46.8% p.a. entsprechen.

Das geht aber nicht ewig so weiter. Kleines Rechenbeispiel: stell dir vor die Gewinne und Umsaetze steigen auch mit 46% p.a., wie hoch waeren dann Umsatz und Gewinn in 10 Jahren? Antwort: irrealistisch hoch.

 

Eben. Darum setzt der kluge Investor auf unterbewertete Unternehmen, und nicht auf solche mit raschem Gewinn-Wachstum. Denn das rascheste Gewinn-Wachstum kann kaum über 25% p.a. liegen für mehr als 10 Jahre.

Aber ein unterbewertetes Unternehmen kann sich ver-10-fachen innert 3-5 Jahren.

 

 

  • Würde es so weiter gehen, wären das eine Gesamtrendite von 46.8% p.a. entsprechen

 

Ich hatte schon Anlagen, die sind am einem Tag um 10% gestiegen. Soll ich jetzt auch das Forum zumuellen mit Erfolgsmeldungen dass das ja hochgerechnet auf das ganze Jahr zigtausend Prozent wären? Was ist denn das für ein Blödsinn?

 

Was heisst hier zumüllen? Ich wurde gebeten, etwas über den aktuellen Stand zu schreiben. Dies tat ich.

Zudem vergleichst du hier Äpfel mit Birnen. Es ist schon ein Unterschied, ob du von 1 auf 200 Handelstage hochrechnest, oder von 100 auf 200 Handelstage. Merkst du den Unterschied?

 

 

  • Würde es so weiter gehen, wären das eine Gesamtrendite von 46.8% p.a. entsprechen

 

Diesen Fehler sollte man nicht machen, die erzielten Kursgewinne einfach linear in die Zukunft fortzuschreiben. Klappt nie, funktioniert nicht. Ich bin seit 25 Jahren an der Börse aktiv und habe in diesem Jahr bisher eine EK-Rendite von 35% eingefahren. Das ist mir zuletzt Anfang 2000 gelungen, als ich einige Werte am Neuen Markt hatte.

 

Denn bei den meisten Unternehmen findet die Kursperformance an nur gut 5 Prozent der Tage statt. Wenn man an diesen Tagen in den Werten nicht investiert ist, kann man das Investment vergessen. Und da niemand genau timen kann, diese 5 Prozent zu treffen, sollte man schon dabei bleiben. Ansonsten springt man von Aktie zu Aktie auf der Suche nach dem schnellen Kursanstieg - und zahlt horrende gebühren für die ständigen Wechsel. Macht sich unterm Strich nicht bezahlt, sollte man also lassen.

 

Dazu möchte ich folgendes anmerken:

 

Mir ist bewusst, dass man solche Zahlen nicht einfach fortschreiben wollte. Es ging mehr darum, zu zeigen, dass meine Ziele (früher 35% p.a., heute 20% p.a.) durchaus umsetzbar sind.

Und dass ich bisher (auch schon früher) mit meiner Aktienauswahl stets den Index schlug.

Es ging mir nur darum, aufzuzeigen, wie stark meine Performance war. (Ginge es mir ums lineare Fortschreiben, hätte ich es auf 10 Jahre fortgeschrieben).

 

Übrigens: Der SMI hatte am 15.Januar 2015 den 2.schlechtesten Tag in seiner Geschichte (dh in den letzten 27 Jahren). An diesem Tag war ich voll investiert. Dh neben den 5 besten Tagen der letzten 6 Monate habe ich auch den zweitschlechtesten Tag der letzten 30 Jahre mitgenommen.

Ich finde, das ist ein starkes Indiz, dass meine Strategie auch in turbulenten Börsenzeiten funktioniert.

 

 

 

Und wi

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"Diese merkwürdige Regel" wurde von einer Ausnahme getroffen. Immerhin stieg der Kurs von London Mining um rund 600% während meiner Haltedauer. Wäre ich weniger gierig gewesen, hätte ich problemlos +100% damit machen können. (Ohne zu wissen, wie weit sie steigt).

 

Tja / und wenn man alles im Voraus wissen könnte, wären wir alle Milliardäre.

 

Es ist schön, wenn du über 19 Jahre eine Million CHF ansparen könntest. Das entspricht einer monatlichen Sparrate von 1000000/(19*12)=4'385 CHF.

 

Ziemlich exakt meine monatliche Sparrate (ohne Bonus, der kommt noch drauf).

 

Es gibt Leute, die sind in meinem Alter schon Milliardäre. Und jetzt? Was soll mir das sagen?

 

Such dir einen Job bei dem mehr als 750 CHF im Monat hängen bleibt. Muss ja nicht über 4.000 sein.

 

Für die schlechten Verhältnisse, aus denen ich komme, mache ich mich verdammt gut.

 

Das ist selbst für deutsche Verhältnisse eher wenig.

 

Übrigens: Der SMI hatte am 15.Januar 2015 den 2.schlechtesten Tag in seiner Geschichte (dh in den letzten 27 Jahren). An diesem Tag war ich voll investiert. Dh neben den 5 besten Tagen der letzten 6 Monate habe ich auch den zweitschlechtesten Tag der letzten 30 Jahre mitgenommen.

Ich finde, das ist ein starkes Indiz, dass meine Strategie auch in turbulenten Börsenzeiten funktioniert.

 

Der gesamte SMI (völlig unabhängig von deiner tollen Strategie) hatte sich wenige Tage späte bereits wieder erholt.

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"Diese merkwürdige Regel" wurde von einer Ausnahme getroffen. Immerhin stieg der Kurs von London Mining um rund 600% während meiner Haltedauer. Wäre ich weniger gierig gewesen, hätte ich problemlos +100% damit machen können. (Ohne zu wissen, wie weit sie steigt).

 

Tja / und wenn man alles im Voraus wissen könnte, wären wir alle Milliardäre.

 

 

Such dir einen Job bei dem mehr als 750 CHF im Monat hängen bleibt. Muss ja nicht über 4.000 sein.

 

 

 

 

Das hat nichts mit "im Voraus wissen" zu tun, sondern damit, dass eine Leistung von zB +50% schlicht genug ist, und ich das Ding hätte verkaufen sollen. Zudem wusste ich, welches Risiko ich eingehe.

 

Meine Verhältnisse gehen dich nichts an, oder anders:

 

Dein Lohn hat nichts mit dem Thema zu tun.

Mein Lohn ist nicht Bestandteil der Diskussion und geht dich nichts an.

 

 

 

 

Du wirst trotzdem Millonär - fragt sich nur in welcher Währung :D

 

Sorry, aber deine Hochrechnungsphilosohie hat irgendwie den richtigen Kravh zwischendrin nicht einkalkuliert. Du machst immer so weiter... Wie soll das gehen? Und dann nur Schweizer Aktien?

 

Ich wünsche dir viel Glück, auch weil es ich glaube dass du dies mit deinem Ansatz dringend brauchst!

 

Wo liegt das Problem? Derzeit habe ich nicht mal das Geld für eine Aktie, habe aber 5 Kaufkandidaten alleine in der Schweiz. Was bringt es mir da, mich in fremden Märkten umzusehen, wenn hier 5 Qualitätsaktien so günstig sind?

 

Meine Strategie hat sehr wenig mit Glück zu tun.

 

Ich vermute, du bombardierst Mohnish Pabrai wegen seines 30-Jahres-Spiels mit E-Mails, in denen du ihm Glück wünscht.

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Wo liegt das Problem? Derzeit habe ich nicht mal das Geld für eine Aktie, habe aber 5 Kaufkandidaten alleine in der Schweiz. Was bringt es mir da, mich in fremden Märkten umzusehen, wenn hier 5 Qualitätsaktien so günstig sind?

 

Momentan sind vielleicht 5 Qualitätsaktien nach deiner merkwürdige rechnung günstig, wer sagt dir aber dass das so bleiben wird? Wobei mit deinen Regeln (und Zielen) scheinst du ja recht flexibel zu sein...

 

Meine Strategie hat sehr wenig mit Glück zu tun.

 

Was genau macht dich schlauer als 100.000sende Menschen die Geldanlage zu ihrem Beruf gemacht haben? Warum hast du als Geringverdiener mehr Informationen über den Markt als Leute die sich Vollzeit damit beschäftigen?

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Wenn du noch nicht mal Geld für eine Aktie erübrigen kannst, dann solltest Du überlegen wie du einen Grundstock an Kapital aufbaust.

 

Und jeder sollte verstanden haben, dass man nicht 5 Werte nur aus einem Land besitzen sollte :-

 

Hat was mit "nicht alle Eier in einen Korb legen" zu tun...

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Das hat nichts mit "im Voraus wissen" zu tun, sondern damit, dass eine Leistung von zB +50% schlicht genug ist, und ich das Ding hätte verkaufen sollen. Zudem wusste ich, welches Risiko ich eingehe.

 

 

Frei nach André Kostolany: 'Wer viel Geld hat, kann spekulieren. Wer wenig Geld hat darf nicht spekulieren. Wer kein Geld hat muss spekulieren.' whistling.gif

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Der gesamte SMI (völlig unabhängig von deiner tollen Strategie) hatte sich wenige Tage späte bereits wieder erholt.

 

Gut für den, der nicht der Herde folgte, der nicht panisch verkaufte als alle aus Schweizer Aktien aussteigen wollten. Buy & Hold funktioniert eben, wenn man das Rückgrat hat, es nicht nur bei steigenden Kursen anzuwenden...

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Meine Strategie hat sehr wenig mit Glück zu tun.

 

Ich vermute, du bombardierst Mohnish Pabrai wegen seines 30-Jahres-Spiels mit E-Mails, in denen du ihm Glück wünscht.

 

Doch es hat nur mit Glück zu tun. Es gab vor einiger Zeit einen Artikel in der Capital zum Thema Anlagegurus. Ergebnis: Unter Millilnen Anlegern und Investoren muss es statistisch ebenein Paar Wenige geben die statistisch immer nur Glück hatten. Das hatte nicht immer mit Können zu tun sondern sind nur ein paar wenige unter Vielen.

 

Ich baue ja auch nicht einen Computer und werde der naechste Steve Jobs.

 

 

Hätte es nur mit Glück zu tun, würden alle folgenden Dinge zu treffen:

1. Alle Strategien auf der Welt haben nur mit Glück zu tun (oder warum sollte meine die grosse Ausnahme sein?).

2. Selbst Warren Buffett hatte halt nur Glück. (Er hat dazu mal einen ausführlichen Artikel geschrieben, so um 1983 rum).

3. Wenn mein bisheriger Erfolg nur auf Glück basiert, waren also alle Leute unfair zu mir, die mich anfangs für ein schlechtes Ergebnis in den Dreck zogen? (Sind sie sowieso, aber aus anderen Gründen).

4. Es lohnt sich nicht, irgendeine Strategie zu haben, da man sowieso keinen Einfluss auf das Ergebnis nehmen kann mit eigenen Entscheidungen, da es ja nur vom Glück abhängt.

5. Das Wertpapier-forum.de sollte noch heute geschlossen werden. Schliesslich ist Börse nur Glücksspiel.

 

Trifft nur eines davon nicht zu, muss deine Aussage falsch sein.

 

 

Für mich ist völlig klar. Habe ich eine schlechte Performance, wirft man das meiner Strategie vor.

Schneide ich hingegen gut ab, ist es plötzlich nur noch Glück.

 

 

Und nochmals: Es ist die dümmste Aussage, die ich je in einem Forum las, dass an der Börse jede Strategie nur auf Glück basiert.

 

Vor allem wenn ich eine Strategie habe, die auf Logik und wissenschaftlichen Studien basiert.

 

 

 

Zudem schuldest du mir noch die Antwort, wieso du Mohnish Pabrai nicht auch mitteilst, dass er nur Glück habe....

 

 

 

Dazu dies:

 

http://en.wikipedia.org/wiki/The_Superinvestors_of_Graham-and-Doddsville

http://www.valueinvesting.de/graham-and-doddsville.htm

 

 

Wo liegt das Problem? Derzeit habe ich nicht mal das Geld für eine Aktie, habe aber 5 Kaufkandidaten alleine in der Schweiz. Was bringt es mir da, mich in fremden Märkten umzusehen, wenn hier 5 Qualitätsaktien so günstig sind?

 

Momentan sind vielleicht 5 Qualitätsaktien nach deiner merkwürdige rechnung günstig, wer sagt dir aber dass das so bleiben wird? Wobei mit deinen Regeln (und Zielen) scheinst du ja recht flexibel zu sein...

 

Meine Strategie hat sehr wenig mit Glück zu tun.

 

Was genau macht dich schlauer als 100.000sende Menschen die Geldanlage zu ihrem Beruf gemacht haben? Warum hast du als Geringverdiener mehr Informationen über den Markt als Leute die sich Vollzeit damit beschäftigen?

 

Ich muss weder schlauer sein, noch muss ich mehr Informationen als die Mehrheit haben.

 

Tatsache ist: Ich bin möglicherweise intelligenter als 90% der vergleichbaren Bevölkerung.

Und ich habe vermutlich weniger Informationen über meine Unternehmen als 90% der Bevölkerung.

 

 

 

Was ich besser ist aber dies:

Ich kann die wichtigen von den unwichtigen Informationen unterscheiden. Eine Fähigkeit die offensichtlich nicht sehr weit verbreitet ist.

Und ich kann fair und neutral urteilen. Und ich kann emotionslos handeln (solange Menschen mich nicht zur Weissglut treiben).

 

Soviele Menschen debatieren zB darüber, dass Warren Buffett nur Glück gehabt habe. Oder seine Methode würde heute nicht mehr funktionieren.

Und das alles, obwohl das Gegenteil längst bewiesen ist.

 

 

 

 

Wenn du noch nicht mal Geld für eine Aktie erübrigen kannst, dann solltest Du überlegen wie du einen Grundstock an Kapital aufbaust.

 

Und jeder sollte verstanden haben, dass man nicht 5 Werte nur aus einem Land besitzen sollte :-

 

Hat was mit "nicht alle Eier in einen Korb legen" zu tun...

 

 

Breite Diversifikation ist nur nötig, wenn Investoren ihr Handwerk nicht verstehen.

Wenn du ein Harem mit 40 Frauen hättest, würdest du auch nie alle richtig kennen lernen.

 

 

 

 

Das hat nichts mit "im Voraus wissen" zu tun, sondern damit, dass eine Leistung von zB +50% schlicht genug ist, und ich das Ding hätte verkaufen sollen. Zudem wusste ich, welches Risiko ich eingehe.

 

 

Frei nach André Kostolany: 'Wer viel Geld hat, kann spekulieren. Wer wenig Geld hat darf nicht spekulieren. Wer kein Geld hat muss spekulieren.' whistling.gif

 

Das war eine Ausnahme. Ich habe ein einziges mal spekuliert. Nie wieder.

 

 

Der gesamte SMI (völlig unabhängig von deiner tollen Strategie) hatte sich wenige Tage späte bereits wieder erholt.

 

Gut für den, der nicht der Herde folgte, der nicht panisch verkaufte als alle aus Schweizer Aktien aussteigen wollten. Buy & Hold funktioniert eben, wenn man das Rückgrat hat, es nicht nur bei steigenden Kursen anzuwenden...

 

Genau so sehe ich es auch.

Dein Blog, *SPAMPOST BITTE MELDEN*, ist übrigens eines von rund 10 Blogs zum Thema Börse/Investieren, die ich gerne und oft lese.

 

Ich hoffe, du lässt dich nicht von meiner merkwürdigen Kommunikation abschrecken. Denn ich glaube, wir haben die gleichen Grundprinzipien.

 

 

 

 

 

Gruss

 

ZEN-Investor

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Nachdem das geklaert waere würde ich dir gerne 100.000 Eur zum Verwalten geben. Wenn du so überzeugt von dir bist, muss ja was dran sein.

Übrigens bin ich ytd 20% im plus. Darf ich nun in deinen erlesenen Kreis der Superinvestoren whistling.gif

Bzg Aktienempfelungen die du gibst... hast du dir die Fundameltaldaten mal angschaut oder ernsthaft nur einen Filter benutzt um deine Empfehlungen zu 'erarbeiten'?

 

 

Immer gerne. Wo sitzen wir den Vertrag auf und gilt das deutsche oder das schweizerische Recht? (Dürfte grösstenteils ähnlich sein).

 

Ich nehme an, du beziehst dich auf meine Empfehlungen von heute.

Bei welcher Aktie sind denn die Fundamentaldaten nicht ok?

 

Ich bin zuversichtlich, dass keine davon diesen Monat pleite geht.

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Wie geht ihr mit folgender Situation um?

 

Ich habe gestern hier ENS Russia Invest für 20 CHF als Empfehlung reingesetzt.

Die Quelle war Finanz und Wirtschaft. Heute steht da in der Tabelle 29 CHF.

 

Ich freute mich also schon, dass eine meiner Empfehlungen fast 50% schaffte.

 

Auf Morningstar.com deutet nichts auf einen Kurssprung hin (aber Kurs sowieso in Euro).

 

Also schaute ich noch bei der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange nach.

Da steht, dass der Kurs seit rund 1 Monat bei 31.90 CHF hängt.

 

Bei Finanzen.ch steht hingegen, der Kurs sei letzte Woche zuerst bei 20.00 CHF, danach bei 31.90 und letzten Freitag (13.03.) und vorgestern (16.03.) bei 20.00 CHF gewesen.

 

Ich kann nur Vermutungen anstellen: Nämlich, dass fuw.ch und finanzen.ch auch den reinen Geldkurs als letzten Kurs anzeigen, wenn ein solcher vorliegt, während am selben Tag kein Handel zu Stande kam.

 

Oder wie seht ihr das, woran kann es liegen, dass zB der Kurs gestern (Dienstag)-Abend laut fuw.ch bei 29 CHF, aber laut schweizer Börse und Finanzen.ch bei 31.90 CHF lag?

 

Mir ist klar: Kaufe ich die Aktie, ist nur der angebotene Briefkurs relevant. Aber wie mache ich das in meiner Empfehlungsliste?

 

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Posted · Edited by GiomS

Ich nehme an, du beziehst dich auf meine Empfehlungen von heute.

Bei welcher Aktie sind denn die Fundamentaldaten nicht ok?

 

Ich bin zuversichtlich, dass keine davon diesen Monat pleite geht.

 

Bei allen! G&V und CF mal angeschaut?ENS Russia hat einen Spread von über 9%... das sollte schon genug sagen...

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Ich möchte niemanden beleidigen oder verletzen, aber es muss glaube es muss gesagt werden dass Zeninvestor eine komplet falsche Vorstellung vom Geldverdienen an der Börse hat und wirklich nicht wiess was er tut. Manche Menschen wissen es halt einfach nicht besser und haben eine verzerte Wahrnehmung von sich und der Welt.

Jedenfalls ist deine Startegie kompletter Müll. Auch wenn du glaubst dass es einfach ist an der Börse reich zu werden, selbst die einfachen Regeln von Warren Buffet sind schwierig umzusetzen. Zufällig lese ich gerade seine Biographie und lass dir sagen dass seine Investments wesentlich komplizierter sind. Er hat ganze Firmen geschluckt (die im Prinzip werthaltig waren, aber aus irgendeinem Grund zeitweise sehr angeschlagen waren) und danach hat er andere Leute dort aufräumen lassen, Menschen wurden entlassen etc... Dadurch war er in der Lage seine Firmen so zu formen dass sie viel Gewinn erwirtschaftet haben. All das kann ich und du und die meisten hier im Forum nicht machen.

Ich würde dir vorschlagen dass du deine Börsenversuche erst einmal ruhen lässt. Wie schon mal angedeutet solltest du erstmal ein Haushaltsbuch führen, ein Jahr lang Einnahmen und Ausnahmen reinschrieben (inklusive Unvorhergesehenem) und erst dann wirst du wissen wie viel Geld du im Schnitt moantlich zur Verfühgung hast. Dann sollest du einen Kapitalstock aufbauen der ca 3 Monatsausgaben entspricht und dann könntest du langsam beginnen über das Investieren nachzudenken.

Ich würde raten einen Fondssparplan zu erstellen und jeden Monat eine kleine (!) Summe dort anzuelegen. Am besten einen ETF der globale Aktien enthaellt (MSCI World). Bevor du aber anfaengt in Einzeltitel zu investieren, lese viel und lerne alles über Unternehmensanalyse und Bewertung. Dazu gibt es bei Amazon jede Menge Bücher, allen voran kann ich 'The intelligent Investor' und 'Securities Analysy' empfehlen, beides von Graham.

So jedenfalls habe ich begonnen und ich lese jeden Monat ein bis zwei Bücher und ein paar Zeitschriftenartikel über Börse und Investieren, die verschieden Startegien usw. Ich habe vor 5 Jahren begonnen anzulegen, habe anfangs auch eher spekuliert als wirklich investiert, und hatte Glück dass das kurz nach dem Crash war, insofern war es eher Glück als Verstand dass meine ersten Investments (VW und BP) sich gut entwickelt haben. Erst seit sechs Monaten beschaeftige ich kich wieder etwas mehr mit dem Thema und gehe ganz anders an meine Investmententscheidungen heran. trotzdem mache ich auch jetzt noch Fehler oder denke nicht immer bis zum Ende, vieles ist noch Neuland und dieses Forum ist eine tolle Stelle um informationen und Meinung zu bekommen (so konnte ich erst mein aktuelles Depot komplet hinterfragen und habe erste Konsequenzen gezogen seit ich hier angemeldet bin).

Wie gesagt will ich keinem zunahetreten, aber wenn du so weitermachst wie bisher wirst du als armer Mann sterben. Dein Geld werden dann andere haben, denn an der Boerse ist das Geld nie weg, nur hat es jemand anderes.

 

 

 

 

 

Ich weigere mich, das überhaupt zu lesen.

 

 

 

Die Tatsache, dass du meine Strategie als Müll bezeichnest, spricht ja schon für sich bzw. gegen dich.

 

Deine Arroganz und Ignoranz sind fast nicht zu ertragen.

(Dafür genügt es mir, die ersten 5 Sätze zu lesen).

 

 

 

Ich habe eine Frage: Wieviele Jahre müsste ich den Markt deutlich schlagen, damit meine Strategie kein Müll ist?

Sagen wir 2 Jahre? (Wir können ja kaum 20 Jahre im Forum abwarten).

 

Hast du hier denn auch ein Musterdepot? (Ich hab echt keine Lust, danach zu suchen).

 

Sagen wirs mal so:

 

Ich bin recht zuversichtlich, dass ich im Zeitraum 01.01.2015 - 31.12.2016 (24 Monate) deine Performance bei

 

--> weniger Risiko

--> weniger Zeitwand bzw. weniger Trades

 

deutlich schlagen werde.

 

 

 

Sollte ich im genannten Zeitraum eine um insgesamt min 10 Prozentpunkte (4.8% p.a.) bessere Performance als du erzielen, erwarte ich eine öffentliche Entschuldigung im Forum.

 

Freu dich. Du wirst den Vergleich verlieren.

 

 

Alleine dein Satz, dass du "auch" eher spekuliert statt investiert hast vor 5 Jahren, zeugt davon, dass du nicht ansatzweise verstehst, was ich überhaupt tue.

 

Ich spekuliere nicht. Ich weise solche absurden Behauptungen von mir.

 

Ich bin ein seriöser Investor.

Offensichtlich schlage ich den Index durchaus. Und das konsequent seit 2 Jahren. (In anderen Foren, auf die ich jetzt nicht verweisen möchte, habe ich auch stets Aktien-Empfehlungen abgegeben, die im Durchschnitt den Index eindeutig geschlagen haben. Aber darum gehts hier nicht).

 

Übrigens ist vermutlich jede Charttechnik weit grösserer Müll als meine Form von Value Investing.

 

Ich bin sicher, dass du nicht mal begreifst, was ich überhaupt tue.

 

 

 

Also jetzt frage ich dich:

 

1. Kannst du mir meine Strategie erklären? (Mit deinen eigenen Worten, damit ich verstehe, was du überhaupt davon verstehst).

2. Du hast einen langen, absurden, aber seriös wirkenden Text verfasst, ohne jedoch zu begründen, weshalb meine Strategie "Müll" sein soll. Würdest du das bitte nachholen?

 

Des Weiteren haben Personen, die meine Strategie als "Müll" bezeichnen in diesem Unterforum nichts zu suchen. Das geht schon in Richtung Beleidigung.

 

Zudem geht es dich nicht das Geringste an, wieviel Geld ich im Monat zur Seite lege. Hier ist ausschliesslich meine Strategie und deren Performance das Thema.

Mit wieviel Geld ich die Strategie verfolge, geht keinen was an.

 

 

 

Ich erwarte natürlich von jedem einzelnen Kritiker bis zum 31.Januar 2017 eine Entschuldigung hier im Forum, sofern ich im Zeitraum 01.01.2015 - 31.12.2016 den Swiss Performance Index um mehr als 10 Prozentpunkte (auf 2 Jahre) geschlagen habe.

 

 

 

 

Wenn du noch nicht mal Geld für eine Aktie erübrigen kannst, dann solltest Du überlegen wie du einen Grundstock an Kapital aufbaust.

 

Und jeder sollte verstanden haben, dass man nicht 5 Werte nur aus einem Land besitzen sollte :-

 

Hat was mit "nicht alle Eier in einen Korb legen" zu tun...

 

ZEN Investor:

"Breite Diversifikation ist nur nötig, wenn Investoren ihr Handwerk nicht verstehen.

Wenn du ein Harem mit 40 Frauen hättest, würdest du auch nie alle richtig kennen lernen."

 

 

 

Das ist ja fast Realsatire hier. Wirklich schön. Mehr muss gar nicht mehr gesagt werden: Du bist also der Investor der sein Handwerk versteht und deshalb auch nicht diversifizieren muss. Alles klar - OHNE WORTE. Ich finde es mittlerweile herrlich amüsant in diesem Faden... ;-)

 

Findest du die Aussage von mir grundsätzlich total daneben und falsch?

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