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Factor Investing mit ETFs

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financestudent
· bearbeitet von financestudent
Review
vor 4 Stunden von Hans-Hubert:

Letzlich ist es ja auch absurd- man kauft ETFs weil man verstanden hat, dass aktive Fonds meist den Markt nicht schlagen. Dann versucht man ein Depot zu bauen, mit dem man den Markt schlägt....

vor einer Stunde von The Statistician:

Absurd ist eher Alpha mit Faktoren gleichsetzen zu wollen.

Richtig. Faktoren sind nicht gleich Alpha. 

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Ob jetzt Factor Investing passivem oder aktivem Investieren zuzuordnen ist, lässt sich drüber streiten. Die Finanzindustrie würde sagen, das beste aus beiden Welten. Das Forum wahrscheinlich eher ein genialer Marketing-Coup der Finanzindustrie.

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"Active managers are just trying to come back and say there is a better way to index, when they know damn well there isn’t a better way.“ - John Bogle

 

“Time will tell whether these new developments will offer significant value after costs compared with low-cost cap-weighted first-generation Total Market ETFs.” - Beyond Smart Beta

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The Statistician
vor einer Stunde von financestudent:

Die Finanzindustrie würde sagen, das beste aus beiden Welten. Das Forum wahrscheinlich eher ein genialer Marketing-Coup der Finanzindustrie.

Die Finanzindustrie hat Faktoren nicht erfunden. Diese basieren auf wissenschaftlichen Publikationen, die neben dem Marktfaktor eben noch andere Faktoren für die Erklärung der Rendite identifiziert haben bzw. auf Basis der aktuellen Empirie zu diesem Schluss kommen. Gerne kann man meinen, dass es hier ein nettes Marketing zu gibt, wobei Branchen und Themen wesentlich mehr im Vordergrund stehen. Das zeigt sich alleine schon am sehr mangelnden Angebot von Faktor-ETFs. Für wirkliche differenzierte Faktor-Portfolios besteht doch kaum Interesse. Und natürlich kann man den Versuchen vieler Emittenten die Faktoren “optimierter” abzubilden ebenso kritisch gegenüberstehen. Ist aber dennoch kein Marketingkonstrukt der Finanzindustrie.

vor 2 Stunden von Hans-Hubert:

Es gibt viele Fondsmanager die auf Faktoren setzen und trotzdem nicht den Markt schlagen.

Versuchen diese Faktoren aktiv zu timen oder ist das ein strukturiertes passives Faktor-Portfolio? Bei ersterem würde mich das dann nicht wundern. Bei letzterem würde mich der Fondsmanager etwas irritieren (ich nehme mal an es sind aktive Fonds mit entsprechenden Kosten, die du hier meinst?). Alleine mit Momentum und Value wäre das Resultat nicht schlecht.

vor 2 Stunden von Hans-Hubert:

Zum Sektor/Faktor: ich wollte damit nur sagen dass kommer und Co. oft argumentieren dass mehr Rendite durch mehr Risiko bei Faktoren kommt und dies aber nicht immer zu trifft, siehe Beispiel von riskanten Sektoren.

Faktoren gehen mit verschiedenen Risiken einher und natürlich können sich Risiken jeglicher Art auch in bestimmten Zeiträumen manifestieren. Bei Sektoren kommen eben noch sektorspezifische Risiken hinzu. Relevant ist bei Faktoren daher ein langfrsitiger Zeitraum, über welchen sich das Premium entsprechend bekräftigen muss. Das ist dann auch der Punkt, den man nie mit Sicherheit abschließend bewerten kann und über den nicht selten diskutiert wird. So aktuell beim Thema Value, wo auch das Paper von Fama / French aus 2020 Grundlage für Pro und Contra bietet. 

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Johannes34567
vor 7 Stunden von Hans-Hubert:

ich wollte damit nur sagen dass kommer und Co. oft argumentieren dass mehr Rendite durch mehr Risiko bei Faktoren kommt und dies aber nicht immer zu trifft, siehe Beispiel von riskanten Sektoren.

Es gibt systematisches und unsystematisches Risiko.

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Synthomesc_alt
Am 2.1.2022 um 12:16 von The Statistician:

 Zu den gängigen Faktoren gibt es unzählige Paper, wenige bekannte wurden in diesem und anderen Threads erwähnt.  Die finale Einschätzung bleibt am Ende bei einem selber verortet. 

Zu beiden Argumenten ein klares Pro von mir....das möchte ich aber auch nicht anzweifeln....

Anzweifeln möchte ich, ob diese Faktoren "Wette" so wie sie wissenschaftlich mal nachgewiesen wurden, heute noch in genau dieser Art und Weise Bestand haben!
Nehmen eine der wichtigsten Kennzahlen für den Vergleich von Aktien-Investments, dass KGV...
Das kann man heute nicht mehr so anwenden wie vor 20 Jahren, wer daran stur festhält, wird sehr wahrscheinlich extrem viel Rendite liegen lassen.....

Zu deinem 2. Punkt....

Dazu werde ich in meinem Musterdepot Stellung nehmen was mein Portfolio diesbezüglich betrifft......

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Johannes34567
vor 16 Stunden von Synthomesc:

heute noch in genau dieser Art und Weise Bestand haben!

Die Faktorprämien sind geschrumpft oder was meinst du?

vor 16 Stunden von Synthomesc:

Das kann man heute nicht mehr so anwenden wie vor 20 Jahren, wer daran stur festhält, wird sehr wahrscheinlich extrem viel Rendite liegen lassen.....

Kannst du das genauer ausführen, also inwiefern man es nicht anwenden kann wie früher und was das mit Faktoren zu tun hat?

 

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Saek
On 1/2/2022 at 1:38 PM, financestudent said:

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Wo ist denn die Abbildung her? :D

CAPM, also der Marktfaktor, ist aus den 60ern. Und Mehrfaktormodelle sind auch deutlich älter als 2010, es gibt sogar Fonds von DFA aus den 80ern.

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Synthomesc_alt
vor 9 Stunden von Johannes34567:

Kannst du das genauer ausführen, also inwiefern man es nicht anwenden kann wie früher und was das mit Faktoren zu tun hat?

Ein KGV von über 20 wurde damals gemieden wie der Teufel das Weihwasser...
Heute haben wir teilweise ein KGV von 50 und mehr...

 

Nach diesem Maßstab hättest du damals nicht kaufen sollen, heute sieht das anders aus, weil die Unternehmen dementspechend auch Gewinne machen....
Wir haben sehr viele alte Hasen hier, welche die Dotcom voll erwischt hat. Diese sind natürlich diesbezüglich anders drauf....aber noch einmal,man kann damals nicht mit heute vergleichen!

Nehmen wir die hohen Bewertungen von den üblichen Verdächtigen raus, ist das alles vollkommen im grünen Bereich, egal wie hoch bestimmte Paramameter sind!


 

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The Statistician
vor 30 Minuten von Synthomesc:

Ein KGV von über 20 wurde damals gemieden wie der Teufel das Weihwasser...
Heute haben wir teilweise ein KGV von 50 und mehr...

Aber was hat das denn mit dem Value Faktor zu tun? Wie hoch die einzelnen genutzten Metriken wie KGV, KBV o.Ä. aussehen, ist doch bei dem Faktor egal. Es werden weiterhin die günstigsten Aktien eines Marktes herangezogen. Dass höher bewertete Aktien (Growth) in der jüngsten Vergangenheit top gelaufen sind und zugleich deren Bewertung sich weiter erhöht hat, wäre auch nichts neues. Steht aber doch gar nicht im Widerpsruch? Mir kommt eher so vor als würdest du den qualitativen Value-Ansatz (Warren Buffett) mit dem Value Faktor vermischen. 

vor 38 Minuten von Synthomesc:

Nach diesem Maßstab hättest du damals nicht kaufen sollen, heute sieht das anders aus, weil die Unternehmen dementspechend auch Gewinne machen....

Den Part verstehe ich nicht. Wieso machen Unternehmen bei heute höherem KGV “dementsprechend auch Gewinne”? Klingt widersprüchlich. Wobei ich generell nicht ganz weiß, ob du dich gerade gedanklich nur in der dotcom-Zeit aufhälst oder die Dekaden vor 2000 im Kopf hast. Ende 1990er wurden hohe KGVs alles andere als gemieden, gab eben hohe Erwartungen. 

vor 30 Minuten von Synthomesc:

Wir haben sehr viele alte Hasen hier, welche die Dotcom voll erwischt hat. Diese sind natürlich diesbezüglich anders drauf....aber noch einmal,man kann damals nicht mit heute vergleichen!

Wenn man nur in Value investiert, weil man ein dotcom 2.0 antizipiert, sollte man selber noch einmal überlegen, ob man Faktoren im Allgemeinen und den Value Faktor im Spezifischen verstanden hat.

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monstermania
vor 8 Stunden von Synthomesc:

Wir haben sehr viele alte Hasen hier, welche die Dotcom voll erwischt hat. Diese sind natürlich diesbezüglich anders drauf....aber noch einmal,man kann damals nicht mit heute vergleichen!

Nein, diesmal ist Alles anders! ;)

Mal im Ernst, es wurde im Dotcom-Boom auch von diversen Analysten behauptet, dass die Idee wichtiger sei als Business. Das Ergebnis kennt man ja.

Ich stimme Dir aber zu, dass sehr viele Tech-Firmen heute gutes Geld verdienen und das wohl auch in Zukunft tun werden. Da ist m.E. noch extrem viel Potential vorhanden.

Ansonsten werden wir dann in der Zukunft sehen, wer Recht gehabt hat.

 

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Synthomesc_alt
vor 14 Stunden von monstermania:

Ich stimme Dir aber zu, dass sehr viele Tech-Firmen heute gutes Geld verdienen und das wohl auch in Zukunft tun werden. Da ist m.E. noch extrem viel Potential vorhanden.

Ansonsten werden wir dann in der Zukunft sehen, wer Recht gehabt hat.

Eben....ich sehe da auch noch Potential...wie lange das noch gut geht....no idea!

 

Aber es geht ja hier darum ums Verrecken Faktoren bedienen zu müssen, um noch mehr raus holen zu können.....

Apple hat jetzt die 3 Billionen MK erreicht.....crank!?

Kann es jetzt nicht mehr weiter gehen?

Oder ist das Ansporn für für die anderen Big Player da nachzuziehen?

Und wir reden nicht einmal von Faktoren, diese Unternehmen hat jeder im World ETF....wenn der einen Nasdaq bedient gewichtet er diese über....

Die bekannten Faktoren werden erst bedient wenn man sie übergewichtet...

SC: 14 %, EM 13 % etc....ist der Diversifikation geschuldet, wenn man dies so betreibt ist das kein Faktor Investment und dann stellt sich die Frage ob es Sinn macht, weil zu kleinteilig

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rentier

Lesestoff für die Value- und Momentum-Interessenten: https://www.evidenceinvestor.com/deep-value-three-reasons-for-investors-to-be-cheerful/

 

U.a.: "To determine how buying stocks with cheaper valuations had outperformed, in their May 2018 study Factors from Scratch: A look back, and forward, at how, when, and why factors work, Chris Meredith, Jesse Livermore and Patrick O’Shaughnessy of O’Shaughnessy Asset Management (OSAM) analysed U.S. equity data over the period June 1964-October 2017 (I highly recommend reading this paper)."

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MCThomas0215
vor 1 Stunde von Der Heini:

MSCI World Momentum hat sich wie erwartet stark verändert aufgrund der Marktlage:

 Ja, die komplette Top10 ist neu. Und der ETF ist ja kein kleiner (~500Mio)

 

 

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Diamantenhände

13% Cash, also da wird noch ordentlich rumgedoktert. Ist aber ja auch kein Wunder.

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rentier

Zu Equal-Weighted Portfolios gibt es ein neues Paper und einen zusammenfassenden Artikel .

 

Daraus:

"Historically, the equal-weighted portfolio has outperformed its value-weighted counterpart because it benefited from diversification across additional factors with historical premiums and low correlations. Swade, Nolte, Shackleton and Lohre contributed to the literature by identifying the key drivers of the EW–VW spread through the lens of different factor models. By design, the EW portfolio puts more weight into small-cap companies, which is reflected in a large exposure to small stocks relative to a VW portfolio. Also, regular rebalancing to equal weights sees the EW portfolio selling winners and buying losers, which is reflected in negative momentum exposures and a positive loading to the short-term reversal factor. On average, the EW−VW spread is long higher volatility stocks and thus is betting against the low volatility anomaly. The overweighting of small firms also results in negative quality exposure – unless a fund controls for junk."

 

"For those investors interested in an equal-weighted strategy, perhaps because they are seeking greater factor diversification than offered by value-weighted funds such as those replicating the total stock market or the S&P 500 Index, they can invest in the aforementioned Invesco S&P 500® Equal Weight ETF (RSP). Alternatively, investors can create their own version of an equal-weight strategy by owning a total market fund and then adding exposure to the other factors that Swade, Nolte, Shackleton and Lohre identified that explain the EW−VW spread. For example, adding exposure to Dimensional, Avantis, or Bridgeway’s small value mutual funds or ETFs would provide greater exposures to the size and value factors while also avoiding the negative exposures to the profitability, quality and momentum factors (which act as drags on returns) that the EW strategy include."

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DST
· bearbeitet von DST
Am 31.1.2023 um 19:57 von rentier:

adding exposure to Dimensional, Avantis, or Bridgeway’s small value mutual funds or ETFs would provide greater exposures to the size and value factors while also avoiding the negative exposures to the profitability, quality and momentum factors (which act as drags on returns) that the EW strategy include.

Das dürfte bei UCITS ETFs aber nur beim S&P 600 der Fall sein. Das Value Exposure ist zwar nicht so groß wie beim S&P 600 Value, aber die Indizes sind so stark miteinander korrelliert, dass der Mutterindex als grober Proxy für den Schwesterindex dienen kann. Der SPDR USA Value Weighted ETF (ZPRV) dürfte zwar etwas mehr Value als der S&P 600 haben, aber auch negatives Momentum. Um Value mit Momentum zu diversifizieren dürften die bei uns erhältlichen Value ETFs somit nur bedingt geeignet sein.

 

Der S&P 600 ETF von Invesco hat zudem aufgrund der niedrigen TER von 0,14%, der Swap-Gebühr von 0% und dem Wegfall der US-Quellensteuern einen signifikanten Kostenvorteil von mehr als 0,5 % p.a.

 

FF-Faktor-Regresion (2013 - 2021):

 

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Quelle: RR Community

 

Historisch hatte der S&P 600 sogar noch ein höheres Value Exposure:

 

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Quelle:

research-the-sp-composite-1500-an-efficient-measure-of-the-us-equity-market.pdf

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Lichtgestalt
Am 2.2.2023 um 16:46 von DST:

Das dürfte bei UCITS ETFs aber nur beim S&P 600 der Fall sein. Das Value Exposure ist zwar nicht so groß wie beim S&P 600 Value, aber die Indizes sind so stark miteinander korrelliert, dass der Mutterindex als grober Proxy für den Schwesterindex dienen kann. Der SPDR USA Value Weighted ETF (ZPRV) dürfte zwar etwas mehr Value als der S&P 600 haben, aber auch negatives Momentum. Um Value mit Momentum zu diversifizieren dürften die bei uns erhältlichen Value ETFs somit nur bedingt geeignet sein.

 

Der S&P 600 ETF von Invesco hat zudem aufgrund der niedrigen TER von 0,14%, der Swap-Gebühr von 0% und dem Wegfall der US-Quellensteuern einen signifikanten Kostenvorteil von mehr als 0,5 % p.a.

 

FF-Faktor-Regresion (2013 - 2021):

 

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Quelle: RR Community

 

 

Quelle:

research-the-sp-composite-1500-an-efficient-measure-of-the-us-equity-market.pdf 480 kB · 7 Downloads

Ich hatte die Diskussion zw. ZPRV und dem Invesco S&P 600 in der RR Community nachgelesen. Da kommt der Invesco ja schon viel Lob. Als bisherigen ZPRV-Anleger bin ich da noch zögernd, ob ich wechsle. Folgende Gründe habe ich:

- AuM beim Invesco ist niedrig

- Bei der Wertentwicklung hängt ZPRV den Invesco auch klar ab. Eingestehen muss ich jedoch, dass der Invesco erst in 01/19 aufgelegt wurde.

- Ob die Kostenunterschiede weiterhin zw. den beiden ETFs so bestehen bleiben, hängt auch vom SPDR-Management ab. Da könnte sich aufgrund der Fondsgröße eine Besserung ergeben, heißt es zumindest in der RR Comunity

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Stoxx
· bearbeitet von Stoxx
Am 2.2.2023 um 16:46 von DST:

Der SPDR USA Value Weighted ETF (ZPRV) dürfte zwar etwas mehr Value als der S&P 600 haben, aber auch negatives Momentum.

Alternativ bietet sich der SPDR MSCI USA Small Cap Value Weighted an. Ich schaue, ob ich einen aussagekräftigen und langfristigen Vergleich -à la @Glory_Days- mit dem Invesco S&P 500 Equal Weight hinbekomme.

 

Am 31.1.2023 um 19:57 von rentier:

"Historically, the equal-weighted portfolio has outperformed its value-weighted counterpart because it benefited from diversification across additional factors with historical premiums and low correlations. Swade, Nolte, Shackleton and Lohre contributed to the literature by identifying the key drivers of the EW–VW spread through the lens of different factor models. By design, the EW portfolio puts more weight into small-cap companies, which is reflected in a large exposure to small stocks relative to a VW portfolio. Also, regular rebalancing to equal weights sees the EW portfolio selling winners and buying losers, which is reflected in negative momentum exposures and a positive loading to the short-term reversal factor. On average, the EW−VW spread is long higher volatility stocks and thus is betting against the low volatility anomaly. The overweighting of small firms also results in negative quality exposure – unless a fund controls for junk."

 

"For those investors interested in an equal-weighted strategy, perhaps because they are seeking greater factor diversification than offered by value-weighted funds such as those replicating the total stock market or the S&P 500 Index, they can invest in the aforementioned Invesco S&P 500® Equal Weight ETF (RSP). Alternatively, investors can create their own version of an equal-weight strategy by owning a total market fund and then adding exposure to the other factors that Swade, Nolte, Shackleton and Lohre identified that explain the EW−VW spread. For example, adding exposure to Dimensional, Avantis, or Bridgeway’s small value mutual funds or ETFs would provide greater exposures to the size and value factors while also avoiding the negative exposures to the profitability, quality and momentum factors (which act as drags on returns) that the EW strategy include."

Ich interpretiere es so, dass...

... Equal Weight eine Art Proxy für Momentum und Small Cap ist, da 'teure' Unternehmen verkauft und 'günstige' gekauft werden (Size und Momentum)

... als eine sinnige Ergänzung sich Value anbieten würde

Ob Small Cap Value oder nur Value könnte man diskutieren.

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Saek
· bearbeitet von Saek

Vale weighted in dem englischen Zitat meint allerdings gewichtet nach Market Cap, und nicht das, was die SPDR value weighted ETFs machen. Nicht, dass das manchen nicht klar ist...

 1 hour ago, Stoxx said:

... Equal Weight eine Art Proxy für Momentum und Small Cap ist, da 'teure' Unternehmen verkauft und 'günstige' gekauft werden (Size und Momentum)

bzgl Momentum steht im Test das Gegenteil.

1 hour ago, Stoxx said:

Also, regular rebalancing to equal weights sees the EW portfolio selling winners and buying losers, which is reflected in negative momentum exposures

 

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Stoxx

Alles klar, danke für die Richtigstellung.

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mp2019

Für mich Lesenswert zu Faktoren und einer Entscheidung pro Momentum oder auch Small Cap: 

AKTIEN

Smart Beta – kann Wissenschaft den Markt schlagen?

 

Momentum: Historisch betrachtet stellte dieser Faktor alle anderen in den Schatten. Momentum-Strategien erzielten in den USA (seit 1926) und auf dem britischen Aktienmarkt (seit 1900) gewaltige Renditen. In den USA waren es 17,1 Prozent pro Jahr. Momentum-Strategien setzen auf die Aktien, deren Kurse sich in der jüngeren Vergangenheit am besten entwickelten. Alle Details zu diesem Smart-Beta-Faktor lesen Sie in der Analyse Momentum-Strategie.

 

Bis auf den Value-Index hängten alle Smart-Beta-Strategien den MSCI-World-Index ab. Allerdings bedeutet das nicht, dass Factor Investing immer überlegen ist. Vielmehr müssen Anleger mit langen Phasen rechnen, in denen sich einzelne Faktoren schlechter entwickeln als der breite Markt.

Die Momentum-Strategie beispielsweise lieferte von Anfang 2001 und bis Ende 2019 in sechs von 19 Jahren geringere Renditen als der MSCI World. Der Small-Cap-Index erwirtschaftete seinen großen Vorsprung im Vergleich zum MSCI World Anfang des neuen Jahrtausends. Seit 2006 hielt die Strategie aber nur noch so gerade eben mit dem Elternindex mit (siehe Grafik). Zudem ist ungewiss, ob Faktor-Strategien auch in Zukunft auf lange Sicht höhere Renditen liefern als der Marktdurchschnitt.

 

 

https://fairvalue-magazin.de/smart-beta-factor-investing/

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Saek
· bearbeitet von Saek

Weil im Portfolio-Thread von @Glory_Days die Frage nach meinem Portfolio aufkam, hier eine kurze Übersicht. Ich empfehle die Nachahmung nicht, zumindest nicht ohne tiefere Beschäftigung mit der Materie (und dann landet man höchstwahrscheinlich nicht bei genau dem Portfolio). Mehrfaktormodelle gehen von Investor-Heterogenität aus, d.h., das optimale Portfolio für unterschiedliche Investoren ist nicht immer das gleiche (anders als nach CAPM).

 

Ich habe den detaillierten Post im Faktorinvesting-Faden geschrieben, weil es hier vermutlich am besten hinpasst. Wer nach tiefergehenden Begründungen, Diskussionen, ... zu Faktor Investing mit UCITS Fonds sucht, der wird in der Rational Reminder Community fündig. Auch darüber hinaus ist die RR Community und in gleichem Maß der Podcast die beste Informationsquelle zu evidenzbasiertem Investieren, die mir bisher untergekommen ist, mit Themen (weit?) über Investieren hinaus.

 

Warum Faktorinvesting?

Ich finde die Darstellung von Faktorinvesting im deutschen Raum, z.B. von Kommer oder Weber, wenig zufriedenstellend. Ich habe deshalb versucht, ganz kurz und auf die Schnelle (während einer langweiligen Besprechung - die ist seit 17:30 vorbei und ich höre deshalb auf zu schreiben, auch wenn noch nicht alles zu 100% passt und ich noch viel ergänzen könnte) mein Verständnis darzulegen. Ich hoffe, dass ich es einigermaßen vollständig und richtig hingekriegt habe. Aber ich garantiere für nichts, nicht einmal, dass der Post mein Verständnis richtig wiedergibt.

 

Zuerst ein Zitat von Swedroe (Your complete guide to factor-based investing, Einleitung).

Auf deutsch stecken zwei wichtige Aspekte drin: Faktoren sind einigermaßen gut verstandene unabhängige Quellen systematischen Risikos, die das Portfolio-Verhalten komplett bestimmen und die man deshalb dauerhaft (ohne Timing) im Portfolio haben möchte. (Neben Kosten ist alles außerhalb der Faktormodelle Alpha, was möglichst null sein sollte, um idiosynkratisches Risiko zu minimieren)

Es gibt seehr viele Faktoren, allerdings sind die meisten davon redundant und die unten aufgeführten Kriterien helfen, die sinnvollsten auszuwählen.

Quote

Traditionally, most portfolios have been constructed primarily from public equities and bonds. The risks associated with the equity portion of those portfolios are typically dominated by exposure to market beta, or how much assets tend to move with the stock market. And because equities are riskier than bonds, market beta's share of the risk in a traditional portfolio split 60/40 between stocks and bonds is acutally much greater than 60 percent. In fact, it is typcially more than 80 percent.

[...]

However, there is a nontraditional way to think about diversification. Rather than viewing a portfolio as a collection of asset classes, one can view it instead as a collection of diversifying factors. Supoort for such factor-based investing strategies is provided by Antti Ilmanen and Jared Kizer in their 2021 paper "The Death of Diversification Has Been Greatly Exaggerated."
Their work, which won the prestigious Bernstein Fabozzi/Jacobs Levy Award for the best paper of the year, made the case that factor diversification is more effective at reducing portfolio volatility and market directionality than asset class diversification.

[...]

To determine which exhibits in the factor zoo are worthy of investment, we will use the following criteria. For a factor to be considered, it must meet all of the following tests. To start, it must provide explanatory power to portfolio returns and have delivered a premium (higher returns). Additionally, the factor must be:

  • Persistent — It holds across long periods of time and different economic regimes.
  • Pervasive — It holds across countries, regions, sectors, and even asset classes.
  • Robust — It holds for various definitions (for example, there is a value premium whether it is measured by price-to-book, earnings,
  • cash flow, or sales).
  • Investable — It holds up not just on paper, but also after considering actual implementation issues, such as trading costs.
  • Intuitive — There are logical risk-based or behavioral-based explanations for its premium and why it should continue to exist.

Und ein weiteres Zitat von Ben Felix aus einem White Paper zu Factor Investing

Quote

Certain types of stocks have been proven to deliver higher expected returns due to their exposure to additional risks. A traditional market-cap weighted index fund only offers exposure to market risk. Market risk is an important risk, but there are other risks that are at least as likely to deliver excess returns.

Combining several of these risks in a portfolio has another benefit: not all of the risks will perform the same way over time. Diversifying accross different risk factors may be even more beneficial than diversifying across geographic regions.

Also... Mein Portfolio soll unabhängige Renditequellen (=Faktoren) beinhalten, denen ein systematisches Risiko zu Grunde liegt. Diese Faktoren findet man nicht nur bei Aktien (Marktfaktor, Value, Profitability/Quality, Investment, ...), sondern auch bei Anleihen (Term, Credit) oder in einer breiten Pallette an Assets (Carry, Momentum, Low Volatility/Betting against Beta, ...).

Die Kombination verschiedener Risikofaktoren führt zu einer besseren Diversifikation.  Für eine ähnliche erwartete Rendite wie mit einem Aktienportfolio nach Marktkapitalisierung kann ein Faktorportfolio weniger zu Aktien allokieren. Dadurch steckt weniger Risiko in einem einzigen Faktor (Aktienmarkt) und die risikoadjustierte Rendite kann höher sein.

 

Für die meisten Faktoren gibt es risikobasierte und verhaltensbasierte Erklärungsansätze. Ich halte mehr von Erklärungen basierend auf systematischem Risiko, weil es unwahrscheinlicher ist, dass es nach Bekanntwerden wegarbitriert wird (bzw. die Prämie schrumpft). CAPM geht davon aus, dass alle Anleger homogen sind und das Marktrisiko für alle gleich ist. Das entspricht nicht der Realität. Viele setzen bewusst ein Modell mit mind. 2 Faktoren (Aktienmarkt-Beta und Term für Anleihen).

Weitergedacht ist eine mögliche Erklärung für das Risiko hinter den Faktoren der Multifaktormodelle wie FF3 oder FF5, dass nicht alle Investoren gleich sind und unterschiedliche Risiken außerhalb des Aktienmarktes haben, wodurch das optimale Portfolio nicht bei jedem das Marktportfolio ist. Dadurch sind gewisse Aktien für manche Anleger riskanter als für andere, bzw. haben diese Aktien ein anderes zugrundeliegendes systematisches Risiko.

Aber es ist auch bei weitem nicht sicher, dass verhaltensgetriebene Faktoren nach Publikation verschwinden. Zumindest ist es meines Wissens bisher noch nicht passiert, soweit man das sagen kann (bzw. kann man eben nichts sagen, dass sie verschwunden wären).

 

Das alles ist, wie das meiste beim Investieren, nicht sicher, aber ich halte die Belege für überzeugend genug. Insbesondere, weil die Modelle recht offensichtlich besser als CAPM sind.

 

Die für mich überzeugendste Art, Faktor Investing im eigenen Portfolio umzusetzen, ergibt sich aus dem Framework von RobertT im Bogleheads Forum. Das Portfolio wird danach nur über Ziele an Faktor-Exposure definiert. Fonds werden dadurch austauschbar (wenn sie in Summe ähnliches Faktor Exposure im Portfolio ergeben). Soweit bin ich im Prinzip auch, auch wenn gleichwertige Alternativen unter den UCITS-Fonds ziemlich rar bis nicht vorhanden sind.

Dieses Framework ist genauso auch anwendbar, wenn man z.B. nur an den Marktfaktor glaubt.

 

Wie setze ich das um?

Hier kommt als zweiter Aspekt noch Lifecycle Investing dazu. Mein Humankapital ist noch deutlich größer als mein Depot, deshalb bin ich in der Phase mit "maximalem" Hebel.

 

150% Aktien

63.75% JPMorgan Global Equity Multi-Factor ETF, DM Multifaktor (Profitability, Value, Investment, ca. Momentum-neutral, sowie etwas Low Volatility)

63.75% Dimensional Global Targeted Value, DM Small/Mid Cap Value (plus Profitability, ca. Momentum-neutral)

11.25% Franklin Emerging Markets ETF, EM Multifaktor (Profitability, Value, Investment, ca. Momentum-neutral, sowie etwas Low Volatility)

11.25% Dimensional Emerging Markets Targeted Value, EM, Small/Mid Cap Value (plus Profitability, ca. Momentum-neutral)

 

Risikofaktoren im (ungehebelten) Portfolio, der zwei DM-Fonds

ca. 100% Marktbeta, 30% Size (keine erwartete Prämie), 30% Value, 30% Profitability, 10% Investment, kein Momentum

(Das Exposure der EM-Fonds sollte ähnlich sein, insgesamt bis auch Marktbeta aber etwas niedriger)

Erwartete (geometrische) Prämien inkl. Haircut auf historische Renditen: 4% für den Marktfaktor, 0% für Size, je gut 2% für Value/Profitability/Investment

=> Ich erwarte eine zusätzliche Rendite von 1%...2%, ohne Haircut auf historische Renditen höher, als Kompensation für höheres systematisches Risiko. Das ist schon nach Mehrkosten von ca. 0.4% (höhere TER, höhere Transaktionskosten wegen mehr Turnover, höhere US-Quellensteuer für den Dimensional Fonds und allgemein höhere Quellensteuer wegen teils höherer Dividenden)

 

Zum Thema höheres Risiko und höhere Rendite: Im Backtest seit ~1992 (post publication für Size und Value) wäre die annualisierte Rendite eines 90% DM / 10% EM Marketcap Portfolios 6.65% gewesen, die Volatilität 15.9% gewesen, max. Drawdown 54.77%, Sharpe-Ratio 0.54.

Im Gegensatz dazu ein Portfolio mit den Factor Loadings die ich in Zukunft erwarte: CAGR 10.48%, Volatilität 14.34%, max. Drawdown 51.45%, Sharpe-Ratio 0.58.

Dazu noch mehr am Ende

 

Warum genau die Fonds, und was erwarte ich mir davon im Detail => führt hier zu weit, dazu gibt es Lesematerial für Stunden und Tage in der RR Community.

 

Der Hebel ist über Margin bei IBKR realisiert, Wertpapierkredit-Backups habe ich u.a. bei Smartbroker und comdirect. (Dort kann man, wie auch bei manchen anderen Brokern, die beiden Dimensional Fonds kaufen - nicht so richtig offiziell, da man für die Fonds eigentlich einen Berater braucht. Also besser nicht an die große Glocke hängen...)

 

Anleihen

Ist: ~100k€ 5-Jahres-Anleihen sowie ~400k€ 2-Jahres-Anleihen (gemischt US/deutsch)

Wunsch: 225%...300% 5-Jahres-Anleihen (bzw. ca. das doppelte für 2-Jahres-Anleihen oder ca. die Hälfte für 10-J.) in Bezug auf 150% Aktien, also das doppelte der Aktien-Allokation

 

Bei einem gehebelten Portfolio machen Anleihen nur über Futures Sinn (wenn überhaupt). Leider schränkt mich die 20k€ Verlustverrechnungsgrenze für Termingeschäfte etwas ein, deshalb die Aufteilung auf zwei Punkte Ist bzw. Wunsch. Bei 200% Futures auf 5-Jahres Anleihen sieht man in Backtests keine Erhöhung des Portfolio-Risikos, da die Anleihen ein zum Aktienmarkt weitgehend unkorreliertes Verhalten haben/hatten. Eventuell würde ich dann etwas unter dem Wert von 200% bleiben, aber das wird erst relevant, wenn es die Verlustverrechnungsgrenze nicht mehr gibt.

Futures sind im Prinzip "long Underlying short Zins für kurzlaufende Anleihen minus Finanzierungskosten". Dadurch sind Futures inhärent gehedgt (US-Treasury-Futures sind für mich als Euro-Anleger also Euro-gehedgt).

Man kauft durch Futures quasi die Term-Prämie. Das meint den Effekt, dass die Anleihen-Rendite bei Laufzeiten größer 0 ist typischerweise höher als für kurzlaufende Anleihen ist (als Kompensation für kurzfristige Volatilität und Inflationsrisiko). Das sollte für 5-Jährige Anleihen bis zu 1% sein. (bereits abzüglich Zins und Kosten).

 

Interessant zu dem Thema Futures auf Anleihen ist dieser Thread im Bogleheads-Forum neben, wie könnte es anders sein, der RR Community.

 

Was ich mir derzeit noch als weiteren Faktor anschaue, ist Carry. D.h. long Asset mit hohem Yield, short Asset mit niedrigem Yield (möglich für Anleihen, Währungen, Aktien, Rohstoff-Futures, ....). Das ist also long-only Strategie gut kombinierbar mit Futures auf Anleihen, die man eh alle 3 Monate rollen muss. Bei jedem Rollen kann man die Laufzeit (2 J., 5 J., 10 J.) bzw. den Emittenten (USA, DE, JP, AUS, ...) mit höchstem Carry wählen. Dazu habe ich mir aber noch keine abschließende Meinung gebildet.

 

Backtests

Ich halte Backtest, insbesondere wenn nur wenige Jahre zur Verfügung stehen, für nicht wenig aussagekräftig. Mit meinen Ziel-Faktor-Loadings kann ich einen Backtest ab ~1992 berechnen (weiter reichen die DM und EM Daten nicht zurück, mit US Daten ginge es etwas weiter, teils bis 1927). Das FF3 Paper mit Size und Value wurde 1992 veröffentlicht. Einzeln waren die beiden Faktoren allerdings davor schon bekannt. D.h. für die beiden Faktoren ist der Zeitraum nach Publikation, für Profitability und Investment ist das deutlich kürzer der Fall.

Das ganze ist für 100% Aktien, bzw. im letzten Fall einmal 100% plus 200% 5y Treasury Futures (allerdings hatten die "Rückenwind" wegen fallender Zinsen, das ist überhaupt nicht belastbar)

 

DM-Aktienportfolio

 

Rendite

 

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Telltale Chart

 

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Verteilung der rollierenden Renditen

 

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EM-Aktienportfolio

 

Rendite

 

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Telltale Chart

 

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Verteilung der rollierenden Renditen

 

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Gesamtportfolio inkl. Treasury-Futures (mit Vorsicht zu genießen wegen fallenden Zinses)

 

Rendite (Marketcap ist doppelt, die blaue Legende einfach ignorieren)

 

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Telltale Chart

 

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Verteilung der rollierenden Renditen

 

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Glory_Days
· bearbeitet von Glory_Days

@Saek besten Dank fürs Teilen :thumbsup: Muss ich mir mal bei Zeiten in Ruhe durchlesen

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Bigwigster
· bearbeitet von Bigwigster

Sehr schöne Zusammenfassung zum Faktor Investing und mutige Umsetzung vom Lifecycle Investing.

Vielen Dank für den Überblick :thumbsup:

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Glory_Days
· bearbeitet von Glory_Days

@Saek Nur um die Allokation besser zu verstehen: Wenn du mit ~500k€ in Anleihen investiert bist, wie hoch ist dann der Aktienanteil bzw. wie sind die prozentualen Gewichtungen des Gesamtportfolios (du schreibst von 150% Aktien, aber wie verhält sich das mit den Anleihen?).

Und aus reinem Interesse: Wenn ich es richtig im Kopf habe, bist du noch relativ jung. Hast du einfach sehr früh angefangen, schon lange Fremdkapital aufgenommen, oder anderweitig Anlagegeld erhalten (z.B. Erbe, eigenes Unternehmen, ...)? Sind ja durchaus größere Investitionssummen (zumindest im Vergleich zu Mediangrößen in Deutschland). Musst du natürlich nicht beantworten, wenn du nicht möchtest.

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