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Legolino

Review nach 5 Jahren ETF Forenstandard

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Legolino

Update 21.04.2026

  • Zum Thema regelmäßige Einnahmen habe mich gegen Anleihen entschieden und stattdessen den ETF L&G Global Quality Dividends (A41L70) mit einer ersten Tranche angefangen zu besparen
  • Der Plan in 9 Jahren (2035) aufzuhören wurde weiter konkretisiert
  • Ich habe vorerst die Entscheidung getroffen ab 2027 die Vermietungsimmobilien Stück für Stück zu verkaufen und das frei werdende Kapital in den ETF L&G Global Quality Dividends zu investieren
  • Kein Rebalancingsignal seit dem letzten Update vom 13.09.2026; daher eine höhere Cashquote. Der Irankrieg hatte dafür leider nicht ausgereicht


Gesamtportfolioverteilung IST 21.04.2026:

Gesamt: 2.252k

Aktien/ETF: 1.236k ~ 55%

Immobilien (Verkaufswert-Restvaluta): 510k ~ 23%

Cash/Tagesgeld: 506k ~ 22%

Übersicht ETFs:
- 1x HSBC MSCI World (ausschüttend; inaktiv)

- 1x Xtrackers MSCI World (ausschüttend; inaktiv)

- 1x IShares Emerging Markets IMI (ausschüttend; inaktiv)

- 1x FTSE All World (ausschüttend; aktiv)

- 1x L&G Global Quality Dividends (ausschüttend; aktiv)
--> die Ausschüttungen werden durch die aut. Wiederanlagefunktion bei Diba wieder angelegt. Weitere Investitionen finden nur bei den aktiven ETFs statt.


Fragen an die Community:

  • Was haltet ihr von der Meinung den ETF L&G Global Quality Dividends perspektivisch für in 9 Jahren anzusparen, um daraus eine monatliche Ausschüttung zur Deckung der Kosten zu generieren. Haltet ihr das grundsätzlich für sinnvoll ausschließlich auf ETFs zu setzen oder würdet ihr mir empfehlen auch andere Assets zwecks Diversifizierung zu berücksichtigen? Ich kenne die Diskussionen der Sinnhaftigkeit von Dividenden, aber die monatliche Ausschüttung ist für mich vor allem stressfrei und einfach und bei dem ETF L&G gehe ich auch davon aus, dass eine gewisse Regelmäßigkeit der Ausschüttung gegeben ist
  • Der ETF FTSE All World (A1JX52) hat fast die Grenze zur Wegzugsbesteuerung erreicht, weshalb dieser dann nicht mehr bespart werden soll. Dazu folgende Fragen:
    • Welche Alternative zu FTSE All World wäre zu favorisieren? Bedingung: Sparplanfähig bei ING und ausschüttend
    • Kennt jemand bei ING Diba eine Funktion, um einzelne ETFs von der Wiederanlage von Ausschüttungen auszuschließen? 

Wie immer freue ich mich sehr auf eure Feedbacks und Erfahrungswerte.

 

Viele Grüße

Legolino

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Ausschließlich auf Dividenden ETFs zu setzen würde ich nur im Ausnahmefall erwägen. Hast du einen besonders hohen Kapitalbedarf im Ruhestand? Wie viel von Deinem Kapital planst Du jährlich zu entnehmen? 

 

Nach meiner Erfahrung ist es eher egal, ob die Ausschüttungen quartalsmäßig oder monatlich eintrudeln im Depot. Man muss halt ein wenig Planung machen, wann man welche Beträge abziehen will. 

 

Beim Vanguard FTSE All World gibt es mittlerweile zwei Alternativprodukte. Damit bräuchtest Du nicht mal den Index wechseln. 

IE0000QLH0G6 Invesco FTSE All World seit 2023 und ganz neu gibt es jetzt auch noch einen von Xtrackers aber den noch nicht als Ausschütter. 

 

Es spricht aus meiner Sicht aber auch nichts dagegen, den MSCI ACWI IMI als weiteres Standbein zu nutzen. Der hat noch etwas mehr kleinere Unternehmen drin, sonst ganz ähnlich zum FTSE All World. Seit denke 2024 gibt es den auch in ausschüttend. 

IE000DD75KQ5 State Street SPDR MSCI All Country World Investable Market UCITS ETF USD Unhedged (Dist)

 

Was die Frage Beimischung anderer Assets angeht, bist Du denke ich in der komfortablen Lage, dass Du Dir Risiko leisten kannst. Ob Du es auch willst ist eine Frage der Veranlagung und die vom Sparziel. Deine Veranlagung scheint mir hohem Risiko gut klarzukommen - richtig? Also das Sparziel. Geht es nur um Ruhestand oder willst Du vererben? Grundsätzlich gibt es viele, die eine Reserve von 1-5 Jahren zum Beginn des Ruhestands in risikoarmen Assets vorhalten. Ich persönlich halte das für entbehrlich, wenn man akzeptiert, dass das Depot erheblich im Wert schwanken kann. 

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Schlumich

Zwei spontane Gedanken:

 

  • Ein Verkauf der Immos und Investition des Geldes in einen Aktien-ETF macht das Gesamtdepot seeehr Aktienlastig. Bist Du sicher, dass Dir das auch im fortgeschrittenen Alter passt?
  • Ich erwarte vom L&G Global Quality Dividends eine ähnliche langfristige Performance, wie von anderen vergleichbaren ETFs mit längerer Markthistorie. Muss es denn wirklich eine monatliche Asschüttung sein? oder reichen nicht auch quartalsweise Ausschüttungen vollkommen aus? 

Ansonsten sieht doch alles sehr geschmeidig aus. 

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BlindesHuhn88

Ich stehe in 8-9-10 Jahren vor der gleichen Frage. Immo verkaufen oder nicht? All in Aktien oder nicht?

 

Ich will im Alter keine Arbeit haben. Und Menschen werden mit zunehmend suspekt. 

Mieterschutz wird immer schlimmer. 

Rendite ist auch nicht so berauschend. Merke es das die Miete gerade nur noch schwer gesteigert werden kann einfach weil den Leuten das Geld aus geht. 

 

Aktien sind Weltwirtschaft. Die muss brummen sonst haben wir eh Stress. 

Da sitzen auch Leute die mehr Ahnung haben wie ich und höhere (oder überhaupt) Gewinne erwirtschaften.

 

Der LG ist interessant aber genauso der vaneck morningstar Developed Dividende leader. Der hat durch seine Umschichtungen relativ gut die zukünftigen Trends erwischt.

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Noch_Neu_Hier
· bearbeitet von Noch_Neu_Hier
vor 4 Stunden von Legolino:

Kennt jemand bei ING Diba eine Funktion, um einzelne ETFs von der Wiederanlage von Ausschüttungen auszuschließen? 

Unterdepot erstellen und die Wertpapiere dahin schieben, deren Ausschüttungen nicht wiederangelegt werden sollen. 

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Legolino
vor 20 Stunden von Sapine:

Ausschließlich auf Dividenden ETFs zu setzen würde ich nur im Ausnahmefall erwägen. Hast du einen besonders hohen Kapitalbedarf im Ruhestand? Wie viel von Deinem Kapital planst Du jährlich zu entnehmen? 

 

Ich rechne mit einem Kapitalbedarf von ca. 5.000€ netto. Mein Plan war diesen Kapitalbedarf vorrangig über Ausschüttungen decken zu können. Daher hatte ich konservativ mit einem Kapitalstock von 3.500.000€ gerechnet. Es ist nicht geplant aktiv Anteile zu verkaufen.
Meine Rechnung ist:
Bedarf für das Leben: 5.000€ netto
Mindestbedarf für das Leben: 3.500€ netto
Benötige Ausschüttungen: 6.700€ Brutto
Angenommene Dividendenrendite aufs Portfolio: 3% (Annahme: Dividendenrendite steigt mir der Zeit in Bezug zum Einstiegspreis eines MSCI World oder ACWI)
Kapitalbedarf: 2.680.000€
Geplanter Kapitalbedarf zur Abdeckung des Mindestbedarfs: 3.500.000€

--> Prinzipiell weiß ich, dass man den Bedarf über Aktienverkäufe decken könnte. Und wenn ich 2% je Jahr verkaufe ist es gleichauf zu einer Dividende von 2%. Aber ich merke jetzt schon, wie schwer mir ein Verkauf immer fällt und die Ausschüttungen mir im Gegenzug kein Problem darstellen. Den L&G habe ich bewusst mit eingeplant, um einen Beschleuniger im Depot zu haben, um die Dividendenrendite am Ende in Richtung 3% zu bekommen.

 

vor 20 Stunden von Sapine:

Beim Vanguard FTSE All World gibt es mittlerweile zwei Alternativprodukte. Damit bräuchtest Du nicht mal den Index wechseln. 

IE0000QLH0G6 Invesco FTSE All World seit 2023 und ganz neu gibt es jetzt auch noch einen von Xtrackers aber den noch nicht als Ausschütter. 

 

Es spricht aus meiner Sicht aber auch nichts dagegen, den MSCI ACWI IMI als weiteres Standbein zu nutzen. Der hat noch etwas mehr kleinere Unternehmen drin, sonst ganz ähnlich zum FTSE All World. Seit denke 2024 gibt es den auch in ausschüttend. 

IE000DD75KQ5 State Street SPDR MSCI All Country World Investable Market UCITS ETF USD Unhedged (Dist)

 

Dann würde ich mir den ACWI IMI mal näher anschauen. Vielen Dank.

 

vor 20 Stunden von Sapine:

Was die Frage Beimischung anderer Assets angeht, bist Du denke ich in der komfortablen Lage, dass Du Dir Risiko leisten kannst. Ob Du es auch willst ist eine Frage der Veranlagung und die vom Sparziel. Deine Veranlagung scheint mir hohem Risiko gut klarzukommen - richtig? Also das Sparziel. Geht es nur um Ruhestand oder willst Du vererben? Grundsätzlich gibt es viele, die eine Reserve von 1-5 Jahren zum Beginn des Ruhestands in risikoarmen Assets vorhalten. Ich persönlich halte das für entbehrlich, wenn man akzeptiert, dass das Depot erheblich im Wert schwanken kann. 

Ich komme von der Veranlagung her sehr gut klar mit Risiko. Aktuell geht es mir vorerst um den Ruhestand. Man muss in meinem Szenario bedenken, dass mir das Kapital 35 Jahre heben muss. Daher plane ich vorerst keine Vererbung. Sollte am Ende was übrig bleiben freut mich es. Ist aber nicht mein Ziel.

 

vor 17 Stunden von Schlumich:

Zwei spontane Gedanken:

 

  • Ein Verkauf der Immos und Investition des Geldes in einen Aktien-ETF macht das Gesamtdepot seeehr Aktienlastig. Bist Du sicher, dass Dir das auch im fortgeschrittenen Alter passt?
  • Ich erwarte vom L&G Global Quality Dividends eine ähnliche langfristige Performance, wie von anderen vergleichbaren ETFs mit längerer Markthistorie. Muss es denn wirklich eine monatliche Asschüttung sein? oder reichen nicht auch quartalsweise Ausschüttungen vollkommen aus? 

Ansonsten sieht doch alles sehr geschmeidig aus. 

  • Zu Punkt 1: Stand jetzt kann ich mich mit dem Gedanken besser anfreunden als mich im fortgeschrittenen Alter noch um Immobilien kümmern zu müssen
  • Zu Punkt 2: Monatliche Ausschüttungen ist keine Anforderung. Der Grund für den L&G Global war für mich konkret die Länder- und Branchenverteilung im Gegensatz zum Vaneck Dividend Leader oder FTSE All World High Dividend
     
vor 17 Stunden von BlindesHuhn88:

Ich stehe in 8-9-10 Jahren vor der gleichen Frage. Immo verkaufen oder nicht? All in Aktien oder nicht?

 

Ich will im Alter keine Arbeit haben. Und Menschen werden mit zunehmend suspekt. 

Mieterschutz wird immer schlimmer. 

Rendite ist auch nicht so berauschend. Merke es das die Miete gerade nur noch schwer gesteigert werden kann einfach weil den Leuten das Geld aus geht. 

 

Aktien sind Weltwirtschaft. Die muss brummen sonst haben wir eh Stress. 

Da sitzen auch Leute die mehr Ahnung haben wie ich und höhere (oder überhaupt) Gewinne erwirtschaften.

 

Der LG ist interessant aber genauso der vaneck morningstar Developed Dividende leader. Der hat durch seine Umschichtungen relativ gut die zukünftigen Trends erwischt.

Meine Argumente gegen Immobilien sind:

  • Immobilien von der Stange mit einer stabilen Kalkulation sind fast nicht mehr zu finden (tiefes Netzwerk notwendig; Andere Regionen fokussieren etc.)
  • Administrativer Aufwand (Herumärgern mit Handwerkern, Renovierungen, Abrechnungen, Steuer etc.)
  • Der überbleibende Cashflow im Bestfall wird für Renovierungen und Instandhaltung benötigt weshalb der Vermögensaufbau "nur" noch über die Inflation und EK-Rendite erfolgt (zu geringe Rendite im Verhältnis zum Aufwand)

Ich hatte weiter oben geschrieben, dass mich der VanEck vor allem wegen der Branchenverteilung nicht überzeugt. Gut gelaufen - ja, für mich langfristig ein Invest - nein.

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Schwachzocker
vor 31 Minuten von Legolino:

...

--> Prinzipiell weiß ich, dass man den Bedarf über Aktienverkäufe decken könnte. Und wenn ich 2% je Jahr verkaufe ist es gleichauf zu einer Dividende von 2%. Aber ich merke jetzt schon, wie schwer mir ein Verkauf immer fällt und die Ausschüttungen mir im Gegenzug kein Problem darstellen.,,,

Tja, warum fragst Du denn? Wenn Verkaufen ein Problem für Dich ist, dann musst Du es wohl so machen. Für andere ist es eben kein Problem.

Du darfst eben nur nicht erwarten, dass Du bei dem Dividendending die gleiche Rendite erhältst wie bei einem markbreiten Produkt.

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Verstehe ich es richtig, dass Du den kompletten Kapitalbedarf im Ruhestand aus dem Depot bestreiten willst? Also keine Rente, LV oder ähnliches? Und das ganze für eine lange Entnahmedauer von mind. 35 Jahre. Das bedeutet, dass Schwankungen am Aktienmarkt voll durchschlagen auf Deine Altersvorsorge.

 

Für eine lange Entnahmephase, würde ich maximal 3,2 bis vielleicht 3,5 % p.a. entnehmen. Aber das geht nur bei einer intelligenten Entnahme (Stichwort dynamische Entnahme). Dafür ist es erst einmal völlig egal ob Du es über Ausschüttungen machst oder über Verkäufe. Die steuerliche Belastung ist bei Verkäufen tatsächlich entgegen mancher anderslautender Infos im Netz in der Entnahmephase bei Ausschüttern niedriger. Ich stimme Deiner Ausführung von oben definitiv nicht zu, dass es egal ist ob Verkauf oder Entnahme durch Ausschüttung (letztere ist vorteilhafter) Insofern bist Du meiner Einschätzung nach schon richtig unterwegs. Es macht Dich zumindest im ersten Moment weniger abhängig von der Börsenentwicklung, weil Ausschüttungen weniger stark einbrechen als Aktienkurse in der Krise. Dabei musst Du davon ausgehen, dass die Dividendenfonds in den 35 Jahren deutlich weniger stark wachsen als die "normalen" Ausschütter. Im Lauf der Jahre kann sich Deine Ausschüttungsquote daher leicht absenken. 

 

Die Rechnung mit den 3.500.000 kann ich nicht nachvollziehen. Ich denke, du kommst auch mit etwas weniger aus. Es ist aber auch kein Fehler, wenn DU angesichts des hohen Aktienanteils eine Vermögensreserve vorsiehst. Aber vielleicht meintest Du damit etwas anderes als ich verstehe.

 

Du hast ja noch etwas Zeit, aber Du solltest Dich unbedingt mit Entnahmestrategien beschäftigen, wie man mit einem stark schwankenden Depot das Risiko des SORR dennoch im Griff behalten kann. Zu dem Thema findest Du einiges hier im Forum, unter anderem auch in meinem Musterdepot. 

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Legolino
vor 7 Minuten von Sapine:

Verstehe ich es richtig, dass Du den kompletten Kapitalbedarf im Ruhestand aus dem Depot bestreiten willst? Also keine Rente, LV oder ähnliches? Und das ganze für eine lange Entnahmedauer von mind. 35 Jahre. Das bedeutet, dass Schwankungen am Aktienmarkt voll durchschlagen auf Deine Altersvorsorge.

 

 

Nicht ganz. Ich habe mal einen Rentenanspruch von ca. 1000€, aber sonst keine weiteren LVs oder ähnliches. Da ich den Plan habe mit 45 Jahren das Ziel erreicht zu haben, rechne ich mit einer Entnahmedauer von 35 Jahren. Ja die Schwankungen würden aus jetziger Sicht voll durchschlagen. Daher auch der Vermögensstock von 3.500.000€, um eine Vermögensreserve vorzuhalten.

 

vor 13 Minuten von Sapine:

Für eine lange Entnahmephase, würde ich maximal 3,2 bis vielleicht 3,5 % p.a. entnehmen. Aber das geht nur bei einer intelligenten Entnahme (Stichwort dynamische Entnahme). Dafür ist es erst einmal völlig egal ob Du es über Ausschüttungen machst oder über Verkäufe. Die steuerliche Belastung ist bei Verkäufen tatsächlich entgegen mancher anderslautender Infos im Netz in der Entnahmephase bei Ausschüttern niedriger. Ich stimme Deiner Ausführung von oben definitiv nicht zu, dass es egal ist ob Verkauf oder Entnahme durch Ausschüttung (letztere ist vorteilhafter) Insofern bist Du meiner Einschätzung nach schon richtig unterwegs. Es macht Dich zumindest im ersten Moment weniger abhängig von der Börsenentwicklung, weil Ausschüttungen weniger stark einbrechen als Aktienkurse in der Krise. Dabei musst Du davon ausgehen, dass die Dividendenfonds in den 35 Jahren deutlich weniger stark wachsen als die "normalen" Ausschütter. Im Lauf der Jahre kann sich Deine Ausschüttungsquote daher leicht absenken. 

 

Dann wäre ich mit 3% ja prinzipiell auf der sicheren Seite. So wie ich die dynamische Entnahmerate verstanden habe, ist diese nur relevant wenn man auch tatsächlich Anteile verkauft, oder? 
Meinst du mit "normalen" Ausschüttern einen MSCI World, ACWI etc.?

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Schwachzocker
vor 27 Minuten von Sapine:

...Es macht Dich zumindest im ersten Moment weniger abhängig von der Börsenentwicklung, weil Ausschüttungen weniger stark einbrechen als Aktienkurse in der Krise....

:rolleyes:

Immer derselbe Schmarrn. Deine Gesamtvermögen bricht natürlich in beiden Fällen gleich heftig ein. 

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Legolino
vor 35 Minuten von Schwachzocker:

Tja, warum fragst Du denn? Wenn Verkaufen ein Problem für Dich ist, dann musst Du es wohl so machen. Für andere ist es eben kein Problem.

Du darfst eben nur nicht erwarten, dass Du bei dem Dividendending die gleiche Rendite erhältst wie bei einem markbreiten Produkt.

Zunächst einmal lege ich alle meine Gedankengänge offen, sodass jeder im Forum folgen kann. Weiterhin schätze ich die Erfahrung der Community sehr und freue mich auf euer Feedback. Was würdest du mir denn raten? Ich höre raus, dass du nicht überzeugt bist von dem L&G?

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 10 Minuten von Legolino:

Zunächst einmal lege ich alle meine Gedankengänge offen, sodass jeder im Forum folgen kann...

Das ist ja auch ok. Aber wie soll der Ratschlag denn lauten, wenn Du nicht verkaufen kannst?

 

vor 10 Minuten von Legolino:

...Was würdest du mir denn raten? 

Verkaufen! Auch dann wenn Du das Gefühl hast, dass Dir dabei ein Nierenstein abgeht.

 

vor 10 Minuten von Legolino:

...Ich höre raus, dass du nicht überzeugt bist von dem L&G?

Ich bin überzeugt vom systematischen, marktbreiten Investieren, und nicht von Wetten auf irgendwelche bestimmten Aktien. Das macht der L&G aber.

Du darfst das gern tun und bei Deiner Altersvorsorge Wetten abschließen.

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Sapine
vor 44 Minuten von Legolino:

Dann wäre ich mit 3% ja prinzipiell auf der sicheren Seite.

Im Prinzip ja. Dennoch ist das SORR noch vorhanden.

vor 44 Minuten von Legolino:

So wie ich die dynamische Entnahmerate verstanden habe, ist diese nur relevant wenn man auch tatsächlich Anteile verkauft, oder?

Ob die Entnahme per Verkauf erfolgt oder über Ausschüttungen ist egal. Ein Vorteil von Ausschüttungen ist eine Art automatischer Dynamisierung, wenn in langen Rezessionsphasen Dividenden fallen und in guten Phasen über dem Durchschnitt wachsen.

vor 44 Minuten von Legolino:

Meinst du mit "normalen" Ausschüttern einen MSCI World, ACWI etc.?

Ja die Ausschüttungen eines marktbreiten Index wie den Ftse All World

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wpapifo
Am 21.4.2026 um 16:29 von Legolino:
  • Der ETF FTSE All World (A1JX52) hat fast die Grenze zur Wegzugsbesteuerung erreicht,

Wozu ist das wichtig? Deine gesamte Planung ist auf einen Verbleib in Deutschland ausgerichtet. Falls du ernsthaft planst im Ruhestand auszuwandern, dann solltest du deine Planung an die Gegebenheiten in deinem Zielland ausrichten (auch wenn sich die in 9 Jahren durchaus noch ändern können, aber das gilt für Deutschland genauso). Wenn in deinem potentiellen Zielland zwar keine Kapitalgewinne aber Dividenden besteuert würden, wäre deine Strategie denkbar ungünstig.

Abgesehen davon kannst du mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass die Grenze für die Wegzugbesteuerung in 9 Jahren niedriger ist als jetzt.

 

vor 1 Stunde von Legolino:

Da ich den Plan habe mit 45 Jahren das Ziel erreicht zu haben, rechne ich mit einer Entnahmedauer von 35 Jahren. 

Heißt das, dass du mit 45 Jahren in den Ruhestand gehen willst und dann nur von 35 Jahren Entnahmedauer ausgehst? Das wäre deutlich zu kurz.

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Schlumich
vor 4 Stunden von Legolino:

 

 

  • Zu Punkt 1: Stand jetzt kann ich mich mit dem Gedanken besser anfreunden als mich im fortgeschrittenen Alter noch um Immobilien kümmern zu müssen
  • Zu Punkt 2: Monatliche Ausschüttungen ist keine Anforderung. Der Grund für den L&G Global war für mich konkret die Länder- und Branchenverteilung im Gegensatz zum Vaneck Dividend Leader oder FTSE All World High Dividend
     

Meine Argumente gegen Immobilien sind:

  • Immobilien von der Stange mit einer stabilen Kalkulation sind fast nicht mehr zu finden (tiefes Netzwerk notwendig; Andere Regionen fokussieren etc.)
  • Administrativer Aufwand (Herumärgern mit Handwerkern, Renovierungen, Abrechnungen, Steuer etc.)
  • Der überbleibende Cashflow im Bestfall wird für Renovierungen und Instandhaltung benötigt weshalb der Vermögensaufbau "nur" noch über die Inflation und EK-Rendite erfolgt (zu geringe Rendite im Verhältnis zum Aufwand)

Ich hatte weiter oben geschrieben, dass mich der VanEck vor allem wegen der Branchenverteilung nicht überzeugt. Gut gelaufen - ja, für mich langfristig ein Invest - nein.

Noch mal zur Klarstellung (Punkt 1), weil es vielleich missverständlich war: Ich meine nicht, dass Du die Immos unbedingt behalten sollst. Die von Dir aufgeführten Gründe für einen Verkauf kann ich sehr gut nachvollziehen!!!

Was ich meinte: Wie sieht es mit der Risikotolleranz im zunehmenden Alter aus, wenn Du nahezu all-in in den AKtienmarkt gehst und die Kurse nach den vielen schönen grünen Jahren auch mal den Rückwärtsgang einlegen. Szenario Salami-Crash über mehrere Jahre.... Soll es geben... Wenn Du Dir sicher bist, dass das kein Problem für Dich darstellen wird, prima - dann kann man das machen. Wenn Du hier zweifelst, solltest Du evtl doch noch mal über Anleihen o-ä. nachdenken. Einfach mal in Dich reinhören, wie sich so ein Salami-Crash anfühlen würde und wie Du damit umgehen wirst, wenn es wirklich knallen sollte.

 

Zu Punkt 2): Zum  L&G Global habe ich keine pro oder contra Meinung. Die monatliche (!) Ausschüttung wäre für mich aber sicher nicht das Argument, weswegen ich diesen ETF kaufen würde.

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Theobuy
vor 17 Stunden von Legolino:

Ich habe mal einen Rentenanspruch von ca. 1000€, aber sonst keine weiteren LVs oder ähnliches. Da ich den Plan habe mit 45 Jahren das Ziel erreicht zu haben, rechne ich mit einer Entnahmedauer von 35 Jahren.

Dein Rentenanspruch, der (von mir angenommen) 22 Jahre später in Auszahlungen mündet, verliert ja stark an Kaufkraft. Wie ist er in der Gesamtheit der Finanzplanung berücksichtigt? Weitere Einzahlungen oder diese stoppen?

 

Ansonsten habe ich auf den letzten 2 Seiten nichts dazu gefunden, was du 35 Jahre (oder höchstwahrscheinlich 10 Jahre länger) den ganzen Tag machen willst. Geld ist ja nur Mittel zum Zweck und ohne sinnvolle Tätigkeit, die einen in ein soziales Umfeld einbindet, kann der Plan zwar finanzmathematisch aufgehen, aber trotzdem keinen Sinn machen. Ich hoffe, du hast dir hierzu Gedanken gemacht.

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Sapine

Lesestoff zum Thema dynamische Entnahmestrategien

https://hartmutwalz.de/entnahmestrategien/

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