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reko

Kernenergie

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reko
· bearbeitet von reko

Selbst wenn SMRs nur auf 5% im Energiemix kommen, wären das gigantische Wachstumsraten und Gewinne. Bei Wind- und Solaranlagenbauern sehe ich nur Verluste. Strom zu negativen Preisen zu verkaufen wenn es alle anderen auch tun ist ein schlechtes Geschäft. Geld wird man nur noch in den 5% der Zeit verdienen wenn es keinen Wind- und Solarstrom gibt. Die Gewinne sind dann so hoch, dass damit die gesamte Backupinfrastruktur bezahlt wird. Das ist das Gesetz des Marktes. Alternativ kann man das Backup auch subventionieren. Aus welchen Taschen das Geld kommt ändert nichts am Prinzip.

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Cepha
· bearbeitet von Cepha
vor einer Stunde von reko:

Selbst wenn SMRs nur auf 5% im Energiemix kommen, wären das gigantische Wachstumsraten und Gewinne. Bei Wind- und Solaranlagenbauern sehe ich nur Verluste. Strom zu negativen Preisen zu verkaufen wenn es alle anderen auch tun ist ein schlechtes Geschäft. Geld wird man nur noch in den 5% der Zeit verdienen wenn es keinen Wind- und Solarstrom gibt. Die Gewinne sind dann so hoch, dass damit die gesamte Backupinfrastruktur bezahlt wird.

Ne, so funktionieren Kernkraftwerke nun mal nicht.  Das sind keine flexiblen Spitzenlastkraftwerke zum Rosinen picken am Strommarkt.

 

(Künftig) 2000-3000h im Jahr mit minimalen bis negativen Strompreisen tun unflexiblen Kernkraftwerken mehr weh als allen anderen.

 

Gibt es zu irgendwelchen von Dir genannten Projekten denn seriöse Wirtschaftlichkeitsberechnungen unter Berücksichtigung aktueller Zinsen, typischer Bauzeiten und Baukosten und dem Strommarkt der Zukunft, in welchem diese Kraftwerke ihr Geld verdienen sollen? Entsorgung, Lagerung und Versicherung gegen einen sGAU wie üblich komplett ausgenommen natürlich.

 

Gut möglich, dass es Projekte vom Typ Hinkley C sind, extrem schön gerechnet, hoch subventioniert und als Idee, damit erstmal als Pilotprojekt den Markt zu öffnen (die dann grandios scheitern)

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oktavian
vor 7 Stunden von Cepha:

Mein letzter Stand ist, dass der Anteil der Kernenergie auf den Kanaren bei 0,0% liegt.

 

Was würdest Du daraus ableiten?

Dass Kernenergie bisher eine gewisse Mindestgröße hatte und auch Spezialisten benötigt. SMR könnte theoretisch etwas werden. Insel ist aber doch optimal für EE, zumal die auch so Dinger im Meer installieren könnten usw.  Ich erwarte in Zukunft auch Laser Luftabwehr oder Railgun mit Kernkraft. Mal schauen. Feinde sind dort vermutlich zu weit weg.

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sedativ
Am 6.6.2026 um 16:56 von reko:

Der Reaktor der Akademik Lomonossow versorgt ein regionales Inselnetz.

 

Die Russen haben auch die Entlagerproblematik unbürokratisch und pfiffig gelöst: Der ganze Atomschrott  wird einfach im Meer versenkt oder sich selbst überlassen. 

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Rotenstein

Nachdem sich in der Schweiz zuvor schon Bundesrat (Regierung) und Ständerat (Vertretung der Kantone) für die Aufhebung des Neubauverbots für Kernkraftwerke ausgesprochen hatten, tat dies nun auch der Nationalrat. Damit ist der Weg frei für einen Volksentscheid im nächsten Jahr. 

 

https://www.nzz.ch/schweiz/das-akw-verbot-faellt-der-nationalrat-unterstuetzt-bundesrat-roesti-nun-doch-ld.10011901

 

Ob und wann dann tatsächlich gebaut werden wird, ist noch unklar. Es wäre dringend notwendig, die Energieversorgung der Schweiz zu stärken und die Abhängigkeit vom Ausland zu verringern, bevorzugt natürlich über eine saubere und nachhaltige Energieform wie die Kernkraft. 

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Holgerli
vor 1 Stunde von Rotenstein:

Es wäre dringend notwendig, die Energieversorgung der Schweiz zu stärken und die Abhängigkeit vom Ausland zu verringern, bevorzugt natürlich über eine saubere und nachhaltige Energieform wie die Kernkraft. 

Kurze Frage: 

1. Wie große sind die Schweizer Uranvorkommen?

2. Wie groß sind die Schweizer Urananreicherungskapazitäten?

3. Wie groß sind die Schweizer Aufbereitungskapazitäten 

4. Wie groß sind die Schweizer Atommüllendlager?

5. Wie groß ist die Schweizer Atomindustrie und deren Know How AKWs zu bauen?

 

Ja, eine saubere und nachhaltige Energieform, noch dazu unabhängig vom Ausland ist nie schlecht. Das wären in dem Fall aber Wind-, Sonne-, Wasserkraft und Biomasse. Gepaart mit Akkus.

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fancY
· bearbeitet von fancY
Am 6.6.2026 um 16:28 von reko:

nicht der nukleare Anlagenteil wird durch den Lastfolgebetrieb gestresst sondern die Turbine und der Generator.

 

Doch auch der nukleare Anlagenteil erfährt durch Lastfolgebetrieb Temperaturänderungen. Häufige Änderungen führen zu stärkerer Materialermüdung. Im nuklearen Anlagenteil sind Wartung und Reparatur dann auch noch um ein Vielfaches aufwändiger und teurer.

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Rotenstein
vor 14 Stunden von Holgerli:

Kurze Frage: 

1. Wie große sind die Schweizer Uranvorkommen?

2. Wie groß sind die Schweizer Urananreicherungskapazitäten?

3. Wie groß sind die Schweizer Aufbereitungskapazitäten 

4. Wie groß sind die Schweizer Atommüllendlager?

5. Wie groß ist die Schweizer Atomindustrie und deren Know How AKWs zu bauen?

 

Ja, eine saubere und nachhaltige Energieform, noch dazu unabhängig vom Ausland ist nie schlecht. Das wären in dem Fall aber Wind-, Sonne-, Wasserkraft und Biomasse. Gepaart mit Akkus.

 

Die Schweiz ist klein, bekannt für ihre landschaftliche Schönheit und kann und wird deswegen nicht alles mit hässlichen Solarpanelen und Windrädern zupflastern - Deutschland kann dies ja gerne tun und seine Natur, Lebensqualität und touristische Anziehungskraft vollends zerstören. Die Wasserkraft ist in der Schweiz schon maximal ausgebaut und sorgt für über die Hälfte der Stromproduktion. Von daher muss man für den Rest auf Energieformen setzen, die wenig Fläche verbrauchen. 

 

Uran und Brennelemente kann man wegen der hohen Energiedichte so viele importieren, dass man auf viele Jahre hinaus unabhängig von Importen aus dem Ausland ist. Deutschland kann dagegen gerne, nach dem Untergang seiner Solarindustrie, seine Abhängigkeit von China (Solarzellen) und den USA (Flüssiggas) noch weiter erhöhen. 

 

Im übrigen ist der CO2-Ausstoss der Schweiz pro Einwohner nur etwa halb so gross wie in Deutschland, das ja die Welt retten und erlösen möchte. 

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Bobbycar192
vor 10 Minuten von Rotenstein:

 

Die Schweiz ist klein, bekannt für ihre landschaftliche Schönheit und kann und wird deswegen nicht alles mit hässlichen Solarpanelen und Windrädern zupflastern - Deutschland kann dies ja gerne tun und seine Natur, Lebensqualität und touristische Anziehungskraft vollends zerstören.

Aha.

 

vor 10 Minuten von Rotenstein:

Uran und Brennelemente kann man wegen der hohen Energiedichte so viele importieren, dass man auf viele Jahre hinaus unabhängig von Importen aus dem Ausland ist. Deutschland kann dagegen gerne, nach dem Untergang seiner Solarindustrie, seine Abhängigkeit von China (Solarzellen) und den USA (Flüssiggas) noch weiter erhöhen. 

Achso!

 

vor 10 Minuten von Rotenstein:

Im übrigen ist der CO2-Ausstoss der Schweiz pro Einwohner nur etwa halb so gross wie in Deutschland, das ja die Welt retten und erlösen möchte. 

Wenn man importiertes CO2 ausblendet vielleicht.

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Holgerli
vor 12 Minuten von Rotenstein:

Die Schweiz ist klein, bekannt für ihre landschaftliche Schönheit und kann und wird deswegen nicht alles mit hässlichen Solarpanelen und Windrädern zupflastern - Deutschland kann dies ja gerne tun und seine Natur, Lebensqualität und touristische Anziehungskraft vollends zerstören.

Ja genau, wer macht nicht gerne neben so einem Betonungetüm wie einem AKW Urlaub? Und das passt sich auch so schön in die Schweizer Landschaft ein. :dumb:

So eine PV-Anlage auf einem alten, vermoosten Dach hingegen: Pfui, was für eine Verschandlung der Natur. ;) 

 

vor 14 Minuten von Rotenstein:

Uran und Brennelemente kann man wegen der hohen Energiedichte so viele importieren, dass man auf viele Jahre hinaus unabhängig von Importen aus dem Ausland ist. Deutschland kann dagegen gerne, nach dem Untergang seiner Solarindustrie, seine Abhängigkeit von China (Solarzellen) und den USA (Flüssiggas) noch weiter erhöhen. 

Du mischt da jetzt drei verschiedene Punkte:

1. Zur Abhängigkeit von Uran sagst Du: Macht nichts, sitzen wir aus, indem wir es importieren so lange es geht und wenn es nicht mehr geht, dann haben wir hoffentlich genug um es auszusitzen?! 

=> Zur Lagerung der Brennstäbe sagst Du nicht.

=> Zur Endlagerung der Brennstäbe sagst Du nichts.

=> Zur Frage des Baus neuer AKWs sagst Du nichts Und der Abhängigkeit von Ersatzteilen. Oder wird garnicht mehr gewartet? 

 

2. Technlogie vs. Rohstoff: PV-Module sind mittlerweile Low-Tech. Im Gegensatz zu einem AKW. Auch sind PV-Module im Gegensatz zu Uran keine Mangelware. Ja, Deutschland macht sich bei PV-Modulen gerade abhängig von China aber nicht wegen der Rohstoffe oder dem Fertigs Know-How, sondern allein über den Preis. Das ist eine gegenseitige Abhängigkeit. Wenn China den Verkauf von PV-Modulen einstellt, dann läuft in Deutschland die PV-Strom-Produktion über Jahre weiter. Einzelne PV-Module die kaputt gehen haben kaum einen Einfluss. Wenn es kein Uran oder Ersatzteile mehr gibt, dann bricht in der Schweiz ein komplettes AKW weg.

 

3. Abhängigkeit von Flüssiggas: Stimmt. Aber: Gerade der Irankrieg hat (hoffentlich) dem letzten Petrolhead gezeigt: Abhängigkeit von Krisengebieten ist nicht gut. Deswegen steigt der Verkauf von BEVs, Balkon-PVs und auch der Ausbau von größeren PV-Anlagen massiv an.

 

vor 23 Minuten von Rotenstein:

Im übrigen ist der CO2-Ausstoss der Schweiz pro Einwohner nur etwa halb so gross wie in Deutschland, das ja die Welt retten und erlösen möchte. 

Das stimmt aber schlicht nicht. Der Co2-Ausstoß pro Person in Deutschland liegt bei etwas über 10 Tonnen Pro Jahr pro Person. In der Schweiz bei über 12 bis 15 Tonnen.

Warum? Wenn man viel Importiert und die Co2-Emmisionen für die Herstellung der Produkte den Erzeugerländern anrechnet und nicht sich selber, dann kann man sich alles schönrechnen. Macht man das aber nicht und rechnet ehrlich, hat man eben halt Zahlen, die nicht so Saubermann mäßig sind. 

Hier mal eine Karte dazu (auf ungefähr der Mitte der Seite): Mit 14 Tonnen liegt die Schweiz sogar noch vor dem deutlich Stahl-lastigen Luxemburg. Nur Belgien ist noch schlimmer bei der Co2-Produktion. Trotz Atomkraft

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reko
· bearbeitet von reko
vor 23 Stunden von fancY:

auch der nukleare Anlagenteil erfährt durch Lastfolgebetrieb Temperaturänderungen.

Der nuklerare Anlagenteil ist statisch und dickwandig. Vorausgesetzt man hat einen neutonen und strahlungs-beständigen Stahl ist die Temperaturwechselbeständigkeit größer als die Lebensdauer eines Kernkraftwerks auch im Lastfolgebetrieb.. Man legt Anlagen für die beabsichtigte Betriebsweise aus,. Die zuletzt stillgelegten deutschen Konvoi-Kernkraftwerke waren für den Lastfolgebetrieb geeignet.

vor 20 Stunden von Holgerli:

Zur Abhängigkeit von Uran sagst Du: Macht nichts

Die Lagerung von Natururan ist kein Problem - selbst für 20 Jahre Vorrat. Anders als bei Solarzellen hat Deutschland eine eigene Brennelementefertigung . Nach 10 bis 20 Jahren braucht man neue Solar-und Windanlagen.

Deutschland hat eigene Uranvorkommen. Der Import war bisher nur billiger, genauso wie auch der Import von Solar- und Windanlagen, Kupfererz, Seltenen Erden und Aluminium ist.

In den abgebrannten Brennelementen wurde nur wenige Prozent des Urans genutzt. Der ungenutzte Anteil und die entstandenen Transurane können weiter benutzt werden (z.B. im Waste Burner). Damit hat man theoretisch Brennstoff für Jahrhunderte gelagert.

Mit Thorium das Kernbrennstoff gibt es überhaupt kein Rohstoffproblem.

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Holgerli
vor 3 Stunden von reko:

Die Lagerung von Natururan ist kein Problem - selbst für 20 Jahre Vorrat. 

Die Lagerung von Solarzellen ist auch kein Problem - selbst für 20 Jahre Vorrat.

 

vor 3 Stunden von reko:

Anders als bei Solarzellen hat Deutschland eine eigene Brennelementefertigung .

Man hatte sie aber und sie wurde nur aus Preisgründen aufgegeben. Zellenfertigung ist heute Low-Tech. Eine neue Produktion könnte problemlos aufgebaut werden. 

 

vor 3 Stunden von reko:

Nach 10 bis 20 Jahren braucht man neue Solar-und Windanlagen.

Das stimmt schlicht nicht. Die meisten PV-Anlagen laufen mindestens 20 Jahre. Meist sogar 30+ Jahre.

Dass Windkraftanlagen nach 10 bis 15 Jahren repowered werden, hat aber nicht mit brauchen oder müssen zu tun, sondern damit, dass neue, größere Anlagen schlicht mehr Strom produzieren. Da lohnt es sich. 

Und gerade bei WKAs macht das nicht: Deutschland hat eine eigenständige, konkurrenzfähige und rentable Windkraftindustrie: Also genaud dass, was deutschland und Europa braucht.

 

Dass Du absichtlich so eine niedrige Zahl wie 10 Jahre in den Raum wirfst ist aber logisch: Im Gegensatz PV und Windkraft, die keinen Brennstoff brauchen, müssen die Brennelemete in einem AKW alle 3 bis 5 jahre gewechselt werden.

Also: Wenn man Natururan für 20 Jahre lagert, müssen daraus erst neue Brennelemente gemacht werden werden und nach 20 Jahren ist man wieder in abhängigkeit von ausländischem Uran. 

 

vor 3 Stunden von reko:

In den abgebrannten Brennelementen wurde nur wenige Prozent des Urans genutzt. Der ungenutzte Anteil und die entstandenen Transurane können weiter benutzt werden (z.B. im Waste Burner). Damit hat man theoretisch Brennstoff für Jahrhunderte gelagert.

Mit Thorium das Kernbrennstoff gibt es überhaupt kein Rohstoffproblem.

Und jetzt wieder die Träumerei von Wasteburner und Thorium-AKWs. ;) 

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

Alle Jahre wieder:

 

45 Grad in Frankreich: Atomkraftwerke müssen drosseln

 

Puh, was haben wir ein Glück, dass diese Extremtemperaturen immer weniger werden, weil wir uns einer neuen Eiszeit nähern. 

Man stelle sich vor, wir hätten Klimawandeln, der sich immer schneller einer Klimakatastrophe nähert, dann könnten die Atomkraft-Advokaten ihre Geschichte von der versorgungssicheren Atomkraft nicht mehr erzählen ohne rot zu werden... 

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reko
vor 18 Minuten von Holgerli:

45 Grad in Frankreich: Atomkraftwerke müssen drosseln

Ist doch kein Problem. Im Sommer haben wir sowieso zuviel Solarstrom. Wäre es ein Problem würde man Kühltürme bauen statt sie zu sprengen.,

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Holgerli
vor 1 Stunde von reko:

Ist doch kein Problem. Im Sommer haben wir sowieso zuviel Solarstrom.

Wer ist "wir"? Wir Franzosen?

 

Dass Deine Argument keines ist, schreibt der Artikel sehr explizit:

Zitat

Was nach einem rein französischen Problem klingt, betrifft am Ende ganz Europa. Frankreich liefert normalerweise jede Menge Atomstrom über die Grenze, auch zu uns. Fällt diese Menge weg, weil die Meiler drosseln müssen, wird Strom an der Börse teurer, und das ausgerechnet dann, wenn alle Klimaanlagen und Ventilatoren auf Hochtouren laufen. Die ausgerechnet als so zuverlässig geltende Atomkraft zeigt also bei extremer Hitze ihre Schwäche. Und je häufiger solche Hitzewellen werden, desto öfter werden wir dieses Schauspiel künftig erleben.

So gesehen ist das sogar gut für die EEs: Unflexibler Atomstrom müllt nicht mehr die europäischen Stromnetze zu. Der Strompreis stabilisiert sich. Neue EEs werden hinzugebaut (weil AKWs eh nicht mehr gebaut werden).

 

Dass Deine Argumentation trotzdem total inkonsitent ist wird aber wieder deutlich:

Im Wasserstoff-Thread schriebst Du, dass man Atomstrom und EEs brauchen würde um im Sommer Wasserstoff zu produzieren. Dein Pro-Wasserstoffargument. 

Jetzt hier im Atomkraft-Thread: Egal, wir müssen hier erstmal die Atomkraft verteidigen. Wasserstoff ist egal. 

 

Was sehen wir wieder: Sowohl Deine Atomstrom- als auch Wasserstoff-Argumente sind nicht konsitent und greifen nicht in einander. Da für eine sichere Stromproduktion aber diverse Stromproduzenten und-speicher gebraucht werden sehen wir: Atomstrom und Wasserstoff sind es nicht.

Sieht der Markt natürliuch ähnlich und setzt daher auf EEs (Wind, PV, Biowasser) und Akkus. 

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Nachdenklich

Dann zitiere ich mal aus der FAZ:

 

"Es steht zu hoffen, dass es dabei bleibt – und man es auf deutscher Seite unterlässt, Märchen über die französischen Kernkraftwerke zu verbreiten. Dazu gehört ihr angeblich flächendeckender Ausfall im Sommer. Fakt ist: Zum Schutz von Flora und Fauna wird ganz vereinzelt an wenigen Tagen die Erzeugung gedrosselt. Die Folgen von Dürre und Hitze wurden vom Netzbetreiber umfassend modelliert. Die hitzebedingten Jahresverluste betragen demnach wenige Terawattstunden."

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reko
· bearbeitet von reko

Kernkraftwerke werden in zahlreichen Ländern geplant und sicher auch zukünftig gebaut. Ob der Betreiber einen geringfügigen Stromausfall in einer Zeit mit zukünftig niedrigen Strompreis toleriert oder etwas mehr Geld in Kühltürme investiert entscheidet er selbst. Frankreich hat bei 20% der Reaktoren auf Kühltürme verzichtet. Deutschlands Kernkraftwerke hatten Kühltürme.

Zitat

In Frankreich wurden in den vergangenen Jahren aufgrund von Hitze und Wassermangel nur in sehr seltenen Ausnahmefällen einzelne Kernreaktoren komplett abgestellt. Weitaus häufiger kommt es stattdessen zu einer Drosselung (Leistungsreduzierung) der Reaktoren. 

Der staatliche Netzbetreiber EDF meldet, dass temperaturbedingte Einschränkungen im historischen Durchschnitt (seit dem Jahr 2000) lediglich zu einem Verlust von etwa 0,3 Prozent der jährlichen Gesamtstromproduktion führen

Zitat

Von den 18 Kernkraftwerks-Standorten in Frankreich verfügen 14 Standorte (mit zusammen 45 Reaktoren) über eigene Kühltürme

Zitat

Offizielle Daten der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) zeigen, wie sich die Kühlverfahren aller kommerziellen Kernreaktoren global verteilen:

45 % nutzen das Meer für eine direkte Durchlaufkühlung (Once-Through Cooling) ohne Kühltürme.

26 % nutzen Kühltürme (geschlossener Kreislauf bzw. Umlaufkühlung).

15 % nutzen Seen zur Kühlung.

14 % nutzen Flüsse direkt ohne zwischengeschaltete Kühltürme.

 

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Holgerli

Experten rechnen damit, dass es in Frankreich "spannend" werden könnte, was den Strom angeht, wenn die Hitzewelle anhält.

Lassen wir uns überraschen. 

Zumindest hat man ja schon Pläne in der Schublade für "geplante" Stromabschaltungen. 

 

Wie ging der Witz? "Was sind die vier Todfeinde des Kommunismus/der deutschen Bahn? Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Jetzt kann man dem Kommunismus und der Bahn auch noch die franz. AKWs hinzufügen. ;) 

Witzig, wenn es nicht so bitter wäre...

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Nachdenklich
vor 5 Stunden von Holgerli:

wenn es nicht so bitter wäre...

Bitter ist, wie tief die Skepsis gegenüber vernünftigen Lösungen/Entwicklungen in den Emotionen vieler Deutscher verankert ist.

 

Ich fürchte, wir müssen noch viel weiter hinter andere Nationen/Gesellschaften zurückfallen, bevor der Großteil der Leute zur Vernunft kommt und wir wieder willig sind, Chancen zu ergreifen und zu nutzen.

 

Und das betrifft nicht nur die Kernenergie. 

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reko
· bearbeitet von reko
Am 22.6.2026 um 15:25 von Holgerli:

Experten rechnen damit, dass es in Frankreich "spannend" werden könnte, was den Strom angeht, wenn die Hitzewelle anhält.

Was dabei vergessen wird, alle themischen Kraftwerke brauchen Kühlung auch unsere derzeitigen Kohlekraftwerke und zukünftige Gaskraftwerke. Nachts gibt es keinen Solarstrom. Der abrupte Ausfall des Solarstroms am Abend ist eine Herausforderung. Deshalb trotz der besten Voraussetzungen für Solarstrom am späten Abend die höchsten Strompreise des Jahres.

2026/06/24 Irre! - Stromnetz Irrsinn heute Abend über 1000 € MWh - Energiewende gescheitert

2026/06/23 Europe’s heatwave drives electricity prices to new highs as demand soars

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Hotzenplotz2
· bearbeitet von Hotzenplotz2

Gut erkannt, dass wir auch die anderen fossilen Energieträger zeitnah loswerden müssen, um in Zeiten steigender Extremwetter da keine Probleme zu bekommen. 

vor 34 Minuten von reko:

2026/06/23 Europe’s heatwave drives electricity prices to new highs as demand soars

Super Artikel. Zeigt deutlich auf, dass der Rückgang der elektrischen Produktion vor allem bei französischen AKWs und britischen Gaskraftwerken liegt.

Zitat

Shivam Malhotra, head of power trading at the consultancy LCP Delta, said it was “not unusual” to see a string of unplanned outages at British gas plants, which “tend to really struggle in extreme temperatures”.

Und das ganze während:

Zitat

keeping solar output steady at about 14GW or 35% of the UK’s total generation

 

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Holgerli
vor einer Stunde von reko:

Der abrupte Ausfall des Solarstroms am Abend ist eine Herausforderung.

Welcher abrupte Ausfall? Ich glaube die minutengenaue Zeit wann die Sonne an jedem einzelnen Tag auf und wieder untergeht ist das seit Jahrtausenden best untersuchte Naturereignis.Damit einher geht auch eine gut vorhersagbare Zu- und Annahme der Stromproduktion.

Wenn man allerdings solche elementaren Fehlaussagen zu PV lese, dann kann ich mir auch sehr gut vorstellen woher die von dir geäußerten Fehlannahmen zur Atomkraft kommen.

 

 

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Hotzenplotz2

Wenn die Sonne aprupt ausfällt ist uns wohl der Himmel auf den Kopf gefallen beim Teutates!

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Holgerli
vor 4 Stunden von Hotzenplotz2:

Wenn die Sonne aprupt ausfällt ist uns wohl der Himmel auf den Kopf gefallen beim Teutates!

Quark, dann rufen wir Danny Boyle, und der stellt spontan eine Rettungs-Crew zusammen um die Sonne wieder anzuschalten:

 

 

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Hotzenplotz2

Aktuell 3 Atomkraftwerke weniger in Frankreich und eines in der Schweiz kurz vor der Abschaltung. Absolut sichere Bank diese Dinger, gerade bei zunehmender globaler Erwärmung. Im übrigen brauchen auch Kühltürme Wasser, die Pegelstände diverser Flüsse sind ebenfalls schon am sinken...

 

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