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Teletrabbi

BASF

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Versicherungen verklagen? In den USA? Viel Spaß...

 

Übrigens sind es hauptsächlich um europäische Versicherer:

Zitat

Zu den verklagten Versicherungskonzernen gehören Allianz, AIG, Axa, Zurich und HDI.

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nolske
vor 6 Minuten von stagflation:

Versicherungen verklagen? In den USA? Viel Spaß...

 

Übrigens sind es hauptsächlich um europäische Versicherer:

Das ist nur bedingt richtig. Aufgrund der US-Amerikanischen Regulierung sind die Haftpflichtrisiken zunächst in Lokalpolicen bei lokalen Versichereren abgeschlossen, bevor sie dann, vermutlich, in ein Internationales Haftpflichtprogramm laufen.

 

Insofern kann BASF die US-Amerikanische Rechtseinheit oder eben den führenden Versicherer (der wiederum vermutlich in D sitzen sollte) verklagen. Sinnvoll wäre eher Letzteres, aber ohne das Gesamtprogramm zu kennen ist das Alles müßig.

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Schildkröte

Für gewöhnlich ähneln Abstimmungsergebnisse auf HVs denen von sozialistischen Wahlen. Selbstverständlich ist das aber nicht:

Zitat

„Wir stimmen gegen eine neue Amtszeit von Kurt Bock als Aufsichtsratschef von BASF“, erklärt Ingo Speich, Leiter Nachhaltigkeit bei der Fondsgesellschaft Deka, gegenüber der WirtschaftsWoche. „Die Gründe sind vielfältig“, erklärt Speich weiter: „Kurt Bock fehlt es an der erforderlichen Unabhängigkeit, unsere Kritik am Vergütungssystem bleibt seit Jahren ungehört, im Vorstand mangelt es an Diversität und die Aktienkursentwicklung ist alles andere als erfreulich.“ Die Deka hält etwa 0,5 Prozent der BASF-Aktien.

...

auch der mächtige Stimmrechtsberater „Institutional Shareholder Services“, kurz: ISS, rät Aktionären, gegen seine Wiederwahl zu stimmen. Der Hintergrund: Ende 2021 hat ISS seine Regularien geändert. Seither lehnt der Stimmrechtsberater die Wahl von früheren Vorstandschefs als Aufsichtsratschef grundsätzlich ab. Eine Empfehlung, der vor allem ETF- und passive Anleger häufig folgen.

Quelle: https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/hauptversammlung-deka-und-iss-lehnen-wiederwahl-von-basf-aufsichtsratschef-ab-/29757500.html

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Zugpferd
· bearbeitet von Zugpferd

In der letzten Woche gab es Insiderkäufe aus Aufsichtsrat und Vorstand in Summe von ca. 590.000 Euro zu einem Preis von 48,40 Euro pro Aktie. Was ich mich frage ist, warum erfolgen diese Käufe an exakt einem Tag? Werden/"Müssen" die Aufsichtsratvergütungen reinvestiert?

 

https://www.insiderkauf.de/company/BAS.DE-BASF  

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krett

Ich würde eher tippen das es davor ne Sperrzeit gab? Vor bestimmten Termin (veröffentlichen von Ergebnissen...) dürfen die ja nicht handeln.

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lowcut

Vattenfall und BASF unterzeichnen Kaufvertrag über 49 Prozent der deutschen Nordlicht-Offshore-Windparks.

 

https://group.vattenfall.com/de/newsroom/pressemitteilungen/2024/vattenfall-und-basf-unterzeichnen-kaufvertrag-uber-49-prozent-der-deutschen-nordlicht-offshore-windparks

 

Die Baustellen bei BASF. Während seine Spitze wechselt, hat der Chemiekonzern BASF mit vielen Baustellen zu kämpfen. Doch nicht alles, was die Aussichten düster macht, kann dem scheidenden Chef angelastet werden.

 

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/basf-fuehrungswechsel-100.html

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Maciej

Das Erste sendet heute Abend eine Doku über BASF: BASF - Die Chemie des Geldes

Di, 21.05.2024, 22:50-23:35, Das Erste
Mi, 22.05.2024, 01:50-02:35, Das Erste

 

Die Dokus sind nach der Ausstrahlung i.d.R. in der Mediathek verfügbar.

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reko
· bearbeitet von reko
vor einer Stunde von Maciej:

Geniales Logo

 

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stagflation

Der Film ist ja dermaßen einseitig...

 

Wenn das die Mehrheitsmeinung in Deutschland sein sollte, kann man BASF nur empfehlen, ihren Sitz in ein industriefreundlicheres Land zu verlegen und mit den Produktionsanlagen in Ludwigshafen ebenso zu verfahren.

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vanity

Z. B. in die USA mit industriefreundlicher Rechtsprechung

Zitat

 

BASF legt US-Klage um PFAS-Chemikalien für 316,5 Mio USD bei

21.05.2024 / 16:06 Uhr

FRANKFURT (Dow Jones)--BASF hat eine Sammelklage in den USA wegen PFAS-Chemikalien, die auch Ewigkeitschemikalien genannt werden, mit einem Vergleich beigelegt. Wie der Chemiekonzern mitteilte, zahlt er insgesamt 316,5 Millionen US-Dollar. Geklagt hatten mehrere US-Wasserversorger.

...

 

Quelle: Dow Jones Newswires via Tradegate

 

(und nein, die Berichterstattung ist nicht neutral. Um das zu erkennen, reicht das Lesen des parallel veröffentlichten Artikels auf tagesschau.de)

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SlowHand7

Nur 317 Mio?

Das ist ja ein billiger Spaß. Da müsste man eigentlich gleich nachkaufen. :)

Im Vergleich drückt 3M zu dem Thema 12 Mrd USD in den nächsten 10 Jahren ab.

 

Ich habe natürlich keine Ahnung welche Mengen da jeweils produziert werden.  :(

Aber wenn 3M das einstellt dürfte Solventum zunächst etwas alt aussehen.

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KLEARCHOS

Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Diese US-Klagewirtschaft ist etwas Anderes, als das, was stagflation meinte. Wozu tut Ihr EUCH das an?

Ich meide sowas wie ARD und ZDF komplett, nicht nur bei solchen Themen. Nur beim DLF schaue ich immer mal vorbei.

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lowcut
Am 21.5.2024 um 06:30 von Maciej:

Das Erste sendet heute Abend eine Doku über BASF: BASF - Die Chemie des Geldes

Di, 21.05.2024, 22:50-23:35, Das Erste
Mi, 22.05.2024, 01:50-02:35, Das Erste

 

Die Dokus sind nach der Ausstrahlung i.d.R. in der Mediathek verfügbar.

Danke. Hab mir die Doku heute angeschaut. Nicht wirklich viel Neues, aber gut zusammen gefasst.

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lowcut

Gastbeitrag von Gabor Steingart: BASF hat keine Lust mehr auf Deutschland - die Gründe sind beschämend.

 

https://www.focus.de/finanzen/news/gastbeitrag-von-gabor-steingart-basf-kehrt-heimat-deutschland-den-ruecken-die-gruende-dafuer-sind-beschaemend_id_259965347.html

 

BASF forscht an CO2-neutraler Her­stellung von bio­basiertem Fumarat durch Bakterien aus Kuh­magen.

 

https://www.basf.com/global/de/media/news-releases/2024/06/p-24-208.html

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KLEARCHOS
Zitat

Ausgenommen ist der Bau eines neuen Großstandorts im Süden Chinas, der zehn Milliarden Euro kosten wird. Die Ausgaben dafür muss der Konzern überwiegend zwischen 2023 und 2025 stemmen.

Das gefällt mir nicht.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 15 Stunden von Widofnir:
Zitat

In Frankfurt und Knapsack produziert BASF den Wirkstoff Glufosinat-Ammonium. Dabei handelt es sich um einen der in der Landwirtschaft in Nord- und Südamerika weit verbreiteten Unkrautvernichter.

 

chemietechnik.de/markt/basf-stoppt-glufosinat-ammonium-anlagen-an-zwei-deutschen-standorten-191 .. BASF beschreibt die GA-Produktion als "zunehmend von steigender Konkurrenz durch Generika-Hersteller, alternative Technologien sowie von hohen Energie- und Rohstoffkosten betroffen". .. „Wir werden unseren Kunden weiterhin erstklassige GA-Lösungen liefern. Gleichzeitig konzentrieren wir uns jedoch auf die Entwicklung von GA-Lösungen der nächsten Generation, die bei wesentlich geringerer Aufwandmenge die gleiche Wirkung erzielen, und somit Landwirten in Nord- und Südamerika sowie in Asien zugutekommen.“

 

Primärquelle: 2024/07/10 BASF Agricultural Solutions plant die Um­stellung des Pro­duktions­netz­werks von Glufosinat-Ammonium .. Glufosinat-Ammonium bleibt weiterhin eine Schlüsselkomponente des globalen Herbizidportfolios von BASF.

 

Glufosinat-Ammonium ist ein alternativer Wirkstoff zu Glyphosat und wurde in der EU verboten. Naheliegend, dass man es dann nicht mehr in der EU herstellt. BASF sieht den Markt in "Nord- und Südamerika sowie in Asien".

 

2018 Riskantes Pestizid: Zulassung für Glufosinat läuft aus .. Verkauf (von Bayer) an BASF vereinbart.

Kennen Sie den Unterschied zwischen Glyphosat und Glufosinat?

L-Glufosinat-Ammonium neues beliebtes Herbizid .. Jüngsten Studien zufolge hat der umfangreiche Einsatz von Glyphosat, dem meistverkauften Herbizid, zur Entwicklung von Resistenzen bei Unkräutern wie Gänsegras, Kleinem Fliegenkraut und Ackerwinde geführt. .. Diese Nachricht (Risiken von Glyphosat) hat dazu geführt, dass mehrere Länder, darunter Frankreich und Deutschland, Glyphosat verboten haben, was zu einem Anstieg des Einsatzes nichtselektiver Herbizide wie Glufosinat-Ammonium führte. Darüber hinaus erreichte der Umsatz mit Glufosinat-Ammonium im Jahr 2020 1,050 Milliarden US-Dollar und ist damit das am schnellsten wachsende nicht-selektive Herbizid auf dem Markt.

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hattifnatt
vor 38 Minuten von lowcut:

Wesentlicher Punkt daraus:

Zitat

Mit einer Weiter-So-Strategie setzt sich der Niedergang von BASF fort. Eigentlich bräuchte der Konzern einen Mann von außen, der überkommene Strukturen nicht nur in Frage stellt, sondern konsequent zerstört. So wie es der neue Bayer-Chef Bill Anderson in Leverkusen vormacht. Doch Kamieth steht für Kontinuität. Der neue Vorstandsvorsitzende verbrachte die letzten 25 Jahre, seine gesamte Karriere nach der Promotion in Chemie, bei der BASF. Seit 2017 war er als Mitglied des Vorstands an allen Weichenstellungen beteiligt. Durch Widerspruch gegen Bock und Brudermüller ist Kamieth dabei nicht aufgefallen. Anders als andere Kollegen und Kolleginnen, die vergeblich auf einen anderen Kurs drangen wie etwa Saori Dibourg.

Sehe ich genauso, dazu noch die strukturellen Probleme - muss man nicht haben :-*

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Rotenstein
vor 53 Minuten von lowcut:

Das Problem heisst doch nicht Kamieth und sitzt in Ludwigshafen. Wie soll denn ein Chemieunternehmen in einem Land existieren, das gegen seine eigene Industrie agiert und feindlich gegen ganze Branchen wie etwa die Chemieindustrie eingestellt ist? 

 

Man kann BASF nur raten, mit den Produktionsanlagen in letzter Konsequenz auch den Firmensitz aus Deutschland und am besten aus der EU hinauszuverlegen. Andere Länder werden sich über Arbeitsplätze und Steuereinnahmen freuen. Deutschland wird sich freuen, wieder ein Stück der Klimaneutralität nähergekommen zu sein. So sind alle glücklich. 

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hattifnatt
vor 26 Minuten von Rotenstein:

Man kann BASF nur raten, mit den Produktionsanlagen in letzter Konsequenz auch den Firmensitz aus Deutschland und am besten aus der EU hinauszuverlegen.

Aber mit den aktuellen Entscheidungen dazu laufen sie wieder in das China-Risiko. Das können sie nur verlieren ...

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rolasys
vor 2 Stunden von Rotenstein:

Wie soll denn ein Chemieunternehmen in einem Land existieren, das gegen seine eigene Industrie agiert und feindlich gegen ganze Branchen wie etwa die Chemieindustrie eingestellt ist? 

kannst du das etwas konkreter festmachen? Es ist z.B. sicher nicht abzustreiten, dass mit dem Wegfall von Putins Gas BASF ein paar Probleme mit den Energiekosten hat, aber das hat was mit Firmenstrategie zu tun. Wo ist denn konkret unsere aktuelle Regierung (wo übrigens auch die FTP als ach so wirtschaftsfeindliche Partei mit in der Verantwortung steht) feindlich gegen ganze Branchen eingestellt. Wäre mir neu.

 

Das BASF Probleme hat steht außer Frage, aber ich denke nicht, dass man da die Regierung in die Verantwortung nehmen kann. (was nicht heißt, dass es Kritikpunkte geben kann). Aber dieses "die Regierung ist Schuld", immer und bei jeder Gelegenheit, ist wohl doch etwas zu einfach denke ich.

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