No.Skill 13. März vor 50 Minuten von CorMaguire: Verdacht Sprich, was denkst du? Kann dir gerade nicht folgen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 13. März vor 6 Minuten von No.Skill: Sprich, was denkst du? Kann dir gerade nicht folgen Weiss nicht wie ich das noch klarer ausdrücken soll ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Michaael 13. März vor 3 Minuten von CorMaguire: Weiss nicht wie ich das noch klarer ausdrücken soll ... Nimm Chatgpt zu Hilfe Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 13. März · bearbeitet 13. März von No.Skill vor 8 Minuten von CorMaguire: Weiss nicht wie ich das noch klarer ausdrücken soll ... Schick’s mir via PM ich bin einfach gestrickt, ich brauch’s direkt und nicht verklausuliert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 13. März · bearbeitet 13. März von CorMaguire vor 24 Minuten von No.Skill: Schick’s mir via PM ich bin einfach gestrickt, ich brauch’s direkt und nicht verklausuliert. Ich kanns Dir auch per PM nicht klarer mitteilen Vielleicht nur dass das "Öl, das sich bereits auf Schiffen befindet." aus dem von Dir verlinkten Artikel stammt? Weiss wirklich nicht wo Deine "Verständnisblockade" gerade ist Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cai Shen 13. März vor 3 Stunden von CorMaguire: Ich habe den leisen Verdacht, dass dieses Öl schon einen Käufer hat. Gut, der könnte noch überboten werden ... Zitat Die USA genehmigen demnach die Lieferung und den Kauf von russischem Rohöl und Ölprodukten, die bis zum 12. März auf Schiffe verladen wurden. Öl, dass bereits auf eine - nennen wir es politisch korrekt Schattenflotte - verladen wurde, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit "Schmuggelware" zu Discountpreisen. Verkauf in der westlichen Welt zumindest offen ersichtlich nicht geduldet. Jetzt kannst das zumindest ohne amerikanische Drohkulisse an deutlich mehr Abnehmer zu besseren Preisen abgeben. Indien z.B. hat bereits seit 06.03. eine Genehmigung der USA erhalten, jetzt wurde das eben weltweit ausgedehnt. Zitat Die hohe Nachfrage treibt die Preise: Händler verkaufen die russische Sorte Urals derzeit mit einem Aufschlag von 4,00 bis 5,00 Dollar pro Barrel gegenüber der Nordsee-Sorte Brent für Lieferungen im März und April. Dies steht im scharfen Kontrast zu einem Abschlag von etwa 13,00 Dollar, der noch im Februar für Ladungen gezahlt wurde. „Indische Raffinerien sind zurück auf dem Markt“, sagte ein Händler. https://www.tagesspiegel.de/internationales/befristete-ausnahmeregelung-trump-regierung-erlaubt-indien-kauf-von-russischem-ol-15324035.html Die Europäische Union wird ihre eigenen Restriktionen sehr wahrscheinlich nicht lockern (außer es kommt Bewegung in die Ukraine Frage). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Norica 13. März vor 58 Minuten von Cai Shen: Die Europäische Union wird ihre eigenen Restriktionen sehr wahrscheinlich nicht lockern (außer es kommt Bewegung in die Ukraine Frage). Falls das zu politisch ist bitte löschen aber: Die Frage ist nicht, ob die EU ihre eigenen Restriktionen lockern will, sondern ob Russland überhaupt (offiziell) Öl liefern würde. An ihrer Stelle täte ich den dritten Finger von links (oder rechts) ausfahren, denn man kommt auch ohne uns zurecht. Was anderes wäre eine EU die hier Chancen ergreift, wenn auch indirekt auf Kosten von anderen. Aber man kann nicht alles haben oder? Abgesehen davon ist die derzeitige Situation ein kleines Mekka für Trader. SG Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ 13. März vor 4 Stunden von Norica: Die Frage ist nicht, ob die EU ihre eigenen Restriktionen lockern will, sondern ob Russland überhaupt (offiziell) Öl liefern würde. An ihrer Stelle täte ich den dritten Finger von links (oder rechts) ausfahren, denn man kommt auch ohne uns zurecht. Und noch besser kommen wir ohne die Russen zurecht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 13. März vor einer Stunde von sedativ: Und noch besser kommen wir ohne die Russen zurecht. Wie man ja am BIP von Deutschland/EU und diversen Unternehmen der energieintensiven Produktion und Chemieindustrie sehr deutlich erkennen kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ 13. März vor 20 Minuten von No.Skill: Wie man ja am BIP von Deutschland/EU und diversen Unternehmen der energieintensiven Produktion und Chemieindustrie sehr deutlich erkennen kann. In anderen Ländern zahlt man ex-Steuern das Gleiche für Öl & Gas (Weltmarktpreise). Die Steuern könnte man natürlich senken, würde aber pauschal durchgeführt den Druck zur Energieeffizienz verringern und zur Verschwendung anreizen. Der sinnvollere Weg ist die Substitution der Kohlenwasserstoffe dort, wo es einfach ist (Wärmepumpen in Gebäuden, Elektroautos) und steuerliche Entlastungen dort, wo die Substitution (noch) schwierig ist (Chemieindustrie). Auf jeden Fall muss sich Europa aus der totalen Energieabhängigkeit von Russen, Amerikanern und Arabern befreien. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tradefrog 13. März Sedativ: wie soll das Gelingen?... EU ohne Öl?... Woher soll das Öl kommen, wenn nicht von RU, USA, Nahost, etc?... Synthetisches Benzin, Freie Energie, Biotreibstoffe von Solarfeldern aus Afrika?... Windparks sind umstritten, Solarflächen in Europa ineffizient... Gut, den Invidualverkehr kann man unattraktiv machen, den Lieferdienst in Städten elektrifizieren, Biogasanlagen bauen... aber Elektrifizierungen, Wärmepumpen, etc brauchen Strom, die einzige Möglichkeit stromseitig unabhängig zu werden, wäre mittels Atomkraft, was jedoch abgelehnt wird... und selbst, wenn die Stromseite durch eine noch unentdeckte Erfindung autark wäre, bleibt die Frage: die Petrochemie braucht ca 50% des ausländischen Öls, womit soll das ausgeglichen werden?... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 13. März @sedativIch glaube, du meinst es wirklich gut, aber dir ist sicher auch klar, dass es nun mal so nicht geht. @tradefrogDanke für deine Ausführungen. Klar wäre es ein Traum, wenn EU/D unabhängig von dem Rest der Welt wäre, man könnte nur mit den moralisch lupenreinen Ländern Handel treiben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ 13. März vor einer Stunde von No.Skill: Danke Klar wäre es ein Traum, wenn EU/D unabhängig von dem Rest der Welt wäre, man könnte nur mit den moralisch lupenreinen Ländern Handel treiben. Soweit muss man ja gar nicht gehen, aber es wäre schon hilfreich, wenn wir hier einen bedeutend größeren Teil der benötigten Energie als bisher selbst produzieren würden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tradefrog 13. März No.Skill: Wer moralisch lupenrein ist, werfe das 1. Ölfaß... Sedativ: bitte, um Darlegung der verschiedenen Möglichkeiten... weiters sollte man auch den Kostenfaktor im Auge behalten, da es wenig Sinn macht, zB Biofuels um 3€/l anzubieten, wenn dem Volk bereits bei dzt 2€/l Übel wird... Es ist halt einfach, etwas zu Wünschen, aber man muß auch die Möglichkeiten dazu haben UND es sich leisten können... Beides ist in der EU nicht gegeben... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ 13. März · bearbeitet 13. März von sedativ vor 17 Minuten von tradefrog: bitte, um Darlegung der verschiedenen Möglichkeiten... vor 3 Stunden von sedativ: ... Der sinnvollere Weg ist die Substitution der Kohlenwasserstoffe dort, wo es einfach ist (Wärmepumpen in Gebäuden, Elektroautos) und steuerliche Entlastungen dort, wo die Substitution (noch) schwierig ist (Chemieindustrie). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tradefrog 14. März Sedativ: Ja, Wärmepumpen, Elektroautos etc, sind bekannt, gefragt war, nach den Möglichkeiten, der alternativen Energiegewinnung sprich Strom, für DIESE stromintensiven Alternativen... Windparks können nicht unendlich erweitert werden, haben befristete Lebensdauer, sind wartungsintensiv, wenig tiergerecht, was auch für die Solarfelder gilt... Und selbst WENN genug Strom via alternativer Möglichkeiten vorhanden wäre, müßte das Stromnetz upgedatet werden, was erhebliche straßenbauliche Maßnahmen mit sich brächte, um dem gestiegenen Strombedarf gerecht zu Werden... auch diese Kosten müßten einkalkuliert werden... welche Alternativen gibt es für die Petrochemie, die ca 50% der bisherigen Ölmengen benötigt?... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 14. März vor 3 Stunden von tradefrog: ...welche Alternativen gibt es für die Petrochemie, die ca 50% der bisherigen Ölmengen benötigt?... Mehr Recycling bis hin zur Kreislaufwirtschaft, nachwachsende Rohstoffe, alternative Produkte z. B. Biotenside. Gerade rohstoffarme Gebiete sollten da eigentlich Wert drauf legen. Dazu muss der zeitliche Horizont aber weiterreichen als bis zum nächsten Quartalsabschluss Sollte sich im Web genug zu finden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 14. März vor 1 Stunde von CorMaguire: ollte sich im Web genug zu finden. vor 5 Stunden von tradefrog: welche Alternativen gibt es für die Petrochemie, die ca 50% der bisherigen Ölmengen benötigt?... Ist doch ganz einfach^^ Krieg in Nahost: Vom Preisschock zum Energiewende-Motor? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tradefrog 15. März PEOPLES: Gut, das klingt Alles sehr spannend und logisch und macht durchaus Sinn, WENN die Voraussetzungen dafür gegeben sind, aber sind sie das, in den Großstädten?... Oder soll der Laternenparker seinen zuvor "where-ever" (vielleicht bei einem Bekannten mit Photovoltaik) getankten Strom, dann zu Hause an der Laterne, zu einem gewissen Teil, wieder ins Netz spielen, um den Strom der Gemeinde zu puffern?... Wie realistisch wäre so ein Szenario?... Selbst wenn E-Autos dies via V2G könnten, bleibt so eine gut gemeinte Vision lediglich Vision, aufgrund der mangelnden Voraussetzungen in Ballungszentren... der Strombedarf von Großstädten wird mit Gas und Öl (im Notbetrieb mit Kohle) gedeckt und DAS wird sich auch in Zukunft kaum ändern... So, woher kommt das benötigte Gas bzw Öl, außer aus USA, RU und dem Mittleren Osten?... Aufgrund der Sanktionen wandern 90% des RU Öls nach Asien (wovon via Indien raffiniertes Öl, wieder in der EU landet), aber LNG wird neben Norwegen, weiterhin von RU und USA bezogen... Kann Norwegen (sofern ALLES auf Gas umgestellt wird) die komplette EU versorgen?... Wäre die EU damit unabhängig von USA, RU und dem Mittleren Osten?... Eher nicht... Die Straße von Hormus ist auch für die EU wichtig und je länger sie geschlossen bleibt, umso härter wird das die EU treffen... Nun hat bereits Frankreich schon eimmal gedroht, im Falles einer Sperre von Hormus, Maßnahmen (very strongly) zu ergreifen und Teheran läuft Gefahr, ähnlich dem römischen "Karthago delendam", vernichtet zu werden... Es steht einfach zuviel auf dem Spiel für die Welt, um tatenlos Zuzusehen, wie die Energie- und Nahrungsvorräte (via Düngermittel) zur Neige gehen... Hormus ist das "Schwert des Damokles" für die Welt und dieses Schwert könnte Fallen... Es könnte so ziemlich ALLES, im Leben "so einfach" sein, IST ES ABER NICHT!.. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hotzenplotz2 15. März Am 14.3.2026 um 02:44 von tradefrog: Ja, Wärmepumpen, Elektroautos etc, sind bekannt, gefragt war, nach den Möglichkeiten, der alternativen Energiegewinnung sprich Strom, für DIESE stromintensiven Alternativen... Windparks können nicht unendlich erweitert werden, haben befristete Lebensdauer, sind wartungsintensiv, wenig tiergerecht, was auch für die Solarfelder gilt... Technisch ist das in weiten Teilen gelöst. Das ist nur politisch nicht gewollt. Windräder würden ja die Landschaft verschandeln, bla bla bla. Agri-PV ist sogar von Vorteil, da in den heißen Sommern die Felder weniger verbrennen. Nicht unbedingt da, wo nachher der Mähdrescher durch muss aber es gibt genug Flächen sowohl für PV als auch für Wind. Schon jetzt haben wir negative Energiepreise. Das Problem besteht aber darin, dass wir einfach nicht in den Netzausbau investieren um mal den Strom von dort wo er erzeugt wird (auf Dächern) dorthin zu bringen wo er gebraucht wird bzw. ihn Zwischenspeichern zu H2 oder CH4 umzusetzen etc. All das ist technisch gelöst. Hinzu kommt die massive Effizienzsteigerung. Wenn ein Haus aktuell 2000L Heizöl im Jahr braucht sind das 20.000 kWh Wärmeenergie. Dafür brauche ich über eine WP aber weit weniger Strom als 20.000kWh. Gleiches gilt für vielfach effizientere Elektromotoren im Vergleich zu verbrennern. Mein Primärenergiebedarf wäre entsprechend geringer. Der Schaden für Tiere durch Windparks und PV ist zu vernachlässigen im Vergleich zum Schaden an Tieren durch Erdöl. Aber klar, das Märchen erzählt sich schön. Wo ich recht gebe ist bei der Petrochemie. Da sind wir noch nicht ganz so weit und die Prozesse sind unfassbar optimiert, die lassen sich schwer umstellen. Ich kann da nicht einfach Moleküle austauschen. Auch da gibt es ansätze z.B. durch Pyrolyseöl und Bio-Naphta aber da sind wir noch nicht weit genug. Das ist aber auch das letzte was wir in der Reihe tun. Denn was du massiv überschätzt ist der stoffliche Verbrauch in der Industrie. Denn große Teile des Öls und des Gases in der Industrie landen in Prozesswärme. Diese kann ich, wenn auch mit deutlich mehr Aufwand als zu Hause, auf alternative Systeme umstellen. Wasserstoff, Elektroheizung etc. Der VDI schreibt von ungefähr 14% stofflicher Nutzung https://www.vdi-nachrichten.com/technik/forschung/die-chemische-industrie-kann-auf-erdoel-verzichten/ Andere Quellen sagen 90% würden wieder in Kraftstoff zur Gewinnung von Wärme oder Energie fließen. Wenn wir erstmal diese 80-90% wo wir einfach Öl verbrennen um es warm zu haben umstellen, ist damit schon viel Abhängigkeit hergestellt. Übrigens produziert Deutschland ungefähr 2% seines Erdölverbrauchs selber. Wenn wir da noch die Importe von europäischen Nachbarn zuschlagen, sollte das für die rein stoffliche Seite schon reichen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tradefrog 16. März Hotzenplotz2: Zugegeben das klingt plausibel, jedoch ist D oder die EU, nicht isoliert zu Betrachten... Die Transportwege, wie auch Gebiete, aus denen unsere Konsumprodukte, wie auch die Elektroautos kommen, sind bis zu 100% von Öl abhängig... Um sich Rühmen zu Können, unabhängig von Öl zu sein, müßten ALLE Konsumgüter INNERHALB der EU, mittels alternativer Energie produziert werden, einschließlich der Düngemittel, etc die zu dem menschlichen Überleben notwendig wären... da D oder die EU, keinesfalls über die benötigten Resourcen verfügen dürfte, All das zu bewerkstelligen, wäre es Voraussetzung, daß JEDES Land, welches D beliefert, die gleiche Unabhängigkeit von Öl entwickelt, wie auch die genützten Transportwege, diesem Standard entsprechen müßten... Abschließend sei gesagt, daß die Unabhängigkeit von Öl global betrachtet werden muß, aber schon daran scheitert, daß speziell die Öl exportierenden Länder nicht daran interessiert sein dürften, ihre Einkünfte aufzugeben... Investitionen in die Ölindustrie müssen sich rentieren und werden über Jahrzehnte gerechnet... Weiters dürfte es kaum möglich sein, die Vision eine ölfreien Gesellschaft zu finanzieren, da sie im Vergleich zu Öl kostenintensiv ist und JEDE Volkswitschaft, die diesen Weg beschreitet, sofort finanzielle Nachteile erleidet, was die Umsetzung der Vision einschränkt, wenn nicht sogar unmöglich macht... weiters üben die Erdöl- und Gasexportierenden Länder politischen Druck aus, was die Erreichung einer Unabhängigkeit (sofern sie überhaupt finanzierbar und technisch umsetzbar wäre) erschwert, wenn nicht sogar unmöglich macht... da D und die EU der Nato angehört, ist hier bereits das Konfliktpotential, mit einem Öl bzw LNG exportierenden Land gegeben... Es ist ein schöner Gedanke, gleichzeitig auf Atomenergie verzichtend, unabhängig von Öl zu Werden, aber vergleichbar mit den dztigen Mondprogramm, kaum realistisch umsetzbar, sofern nicht ein globales Bewußtsein dafür geschaffen wird... Davon dürfte die Welt (urbi et orbi), noch Lichtjahre entfernt sein... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 16. März · bearbeitet 16. März von reko Am 14.3.2026 um 08:13 von No.Skill: Ist doch ganz einfach^^ Krieg in Nahost: Vom Preisschock zum Energiewende-Motor? Das ist das Wunschdenken eines Volker Quaschning. In der Realität braucht man sehr viel Geld und Zeit dafür. Das kann man sich vielleicht leisten wenn man im Überfluß lebt. Auch wenn man wollte dauert das sicher/hoffentlich länger länger als der Irankrieg. Letztlich ist es egal ob der Staat künstlich Öl teurer macht oder der Transport kriegsbedingt teurer wird. Wer Ölfelder in anderen Regionen hat kann sich jetzt freuen. Es gibt genug Öl das nicht durch die Strasse von Hormus kommt auch in Deutschlands Böden. Inzwischen nutzt man weiter Kohle. "Fracking Deutschland steht wieder auf der energiepolitischen Agenda. Berater aus dem Umfeld von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche haben vorgeschlagen, heimisches Schiefergas erneut zu prüfen." Für andere Staaten gibt es eine andere Alternative, die aber genauso lange wie Quaschnings Träume dauert. Das Problem muss früher gelöst werden. Dauert es länger wird man neue Ölfelder erschließen und die Pipelinekapazität aus dem nahen Osten erhöhen (etwa 1/3 der Produktion, die größte ist die Ost-West-Pipeline). Kurzfristig wird man noch mehr Waffen einsetzen. 2026/03/12 Rolls-Royce: Is Nuclear Energy the Key to SAF Production? Das ist nicht der einzige und nicht der erste Supply Crunch nicht nur bei Öl. Auch wenn die aktuelle Kriese immer die schlimmste ist. 2026/03/12 Middle East war creating ‘largest supply disruption in the history of oil markets’ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 16. März @tradefrog @reko bin da komplett bei euch, Politik (Volkeswille : niedrige Kosten für Strom, aber keine Windkraft/AKW vor meinem Haus) und globale Realität klaffen komplett auseinander. „Politik ist die Kunst des Möglichen“ (oft als „des Machbaren“ zitiert) ist ein berühmtes Zitat von Otto von Bismarck, das Realpolitik beschreibt. Es bedeutet, pragmatische Lösungen im Rahmen des Realisierbaren zu finden, anstatt in Wunschdenken zu verharren. Es erfordert Kompromisse, um Ziele Schritt für Schritt umzusetzen. Ich bin ja von Beruf Techniker, daher kann ich oft nicht mitreden, da meine Bildung nicht alle Bereiche abdeckt die Mann kennen müsste, um sich ein Urteil zu bilden. Als Investor bleibe ich breit gestreut und versuche, das zu kaufen, was ich "verstehe". Das Kleinklein der richtigen „Energie“-Erzeugung beherrsche ich nicht und muss es anderen überlassen. Grüße No.Skill Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 17. März · bearbeitet 17. März von No.Skill Wie ein griechischer Tycoon den Mullahs trotzt George Prokopiou, ein griechischer Reeder, trotzt den Risiken des Iran-Konflikts und schickte fünf Supertanker durch die Straße von Hormus und profitiert von historischen Frachtraten. Transponder aus soll wohl geholfen haben? China, Indien und Griechenland fahren also weiter. Wie Trump den globalen Ölmarkt neu ordnet Erst Venezuela, dann Iran: Experten vermuten hinter Trumps Vorgehen eine Strategie, die globalen Ölströme umzulenken und den Rivalen China zu schwächen. Nutznießer ist die US-Ölindustrie. Höre ich gerade zum Frühstück Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
slowandsteady 17. März · bearbeitet 17. März von slowandsteady vor 1 Stunde von No.Skill: Transponder aus soll wohl geholfen haben? Naja, Oeltanker sind wohl das am schwersten zu uebersehende und am wenigsten getarnte Schiff ueberhaupt. Das kann der Iran locker mitbekommen, wenn er will, selbst wenn die Amis einiges an Radar-Infrastruktur zerstoert haben moegen, reicht doch da eine unbemannte Drohne mit Video und manueller Erkennung aus. Zumal man ja nur ein paar 10km ueberwachen muss. vor 1 Stunde von No.Skill: China, Indien und Griechenland fahren also weiter. Ja, nur halt fuer deutlich hoehere Frachtraten. Mit den Angaben aus dem Artikel und Wikipedia ueberschlagen kann ein VLCC Tanker 2 Millionen Barrel befoerdern und somit duerfte die von ca. 120k/Tag auf 720k/Tag Rate bei einer Annahme von 12 Tagen Fahrtzeit nur ein paar Dollar pro Barrel ausmachen. Das geht dann solange gut, bis das erste Schiff wirklich versenkt wird, was 1) in einer Oelkatastrophe endet und 2) dann die Frachtraten wirklich explodieren laesst, weil sich das Risiko materialisiert hat... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag